Ihre Meinung zu: EU verklagt China wegen Handelsregeln vor der WTO

1. Juni 2018 - 16:16 Uhr

Immer wieder steht China unter Verdacht der Industriespionage. Die EU will geistiges Eigentum besser schützen und verklagt China vor der Welthandelsorganisation.

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Kommentare

Mit den Segnungen der

Mit den Segnungen der digitalen Gerätschaften holt sich jeder Mensch die Spionage der USA und Chinas direkt ins Haus.
Wirtschaftsspionage durch die USA ist bisher überhaupt kein Thema, findet aber schon seit Jahrzenten statt.
Das ist das Hauptmotiv der USA.
Und der BND liefert denen sogar noch die Daten frei Haus.
Das hat das vorgestrige Gerichtsurteil wegen dem Frankfurter Knotenpunkt leider auch nicht berücksichtigt.

Handel und Globalisierung

Handel und Globalisierung sichern den Wohlstand und sind für Technologien und Innovationen unverzichtbar. Der einzige Grund für den Wohlstand und die starke Stellung Deutschlands in Politik und Wirtschaft ist im Handel zu suchen. Da China eine aufstrebende Wirtschafts- und Handelsnation ist, ist sinnvoll und notwendig auch mit China zu handeln.
Jeglicher Handel muss allerdings einen fairen Wettbewerb zur Grundlage haben, worüber die WTO zu wachen hat.
Da China offensichtlich diese elementare Grundregel des Handels zur Zeit verletzt, ist die Entscheidung der EU zur Klage gegen China vor der WTO zu begrüßen.
In der aktuellen Situation nämlich ist offensichtlich kein fairer Wettbewerb möglich, so dass gute und tiefgehende Handelsbeziehungen zur Zeit nicht möglich sind.
Wenn dieses Hindernis allerdings beseitigt ist, so müssen tiefgehende und gut Handelsbeziehungen zu China aufgenommen und manifestiert werden, welche ein Freihandelsabkommen mit China als langfristiges Ziel haben müssen.

Ein bisschen spät, oder?

Wieso jetzt eine Klage? Das Problem existiert schon seit Jahrzehnten, und jetzt, wo China das ganze Know-How schon assimiliert hat und dank dieser neuen Techniken und Staatsfonds eigene Unternehmen groß gemacht hat, jetzt wird geklagt? Jetzt ist es doch schon viel zu spät dagegen vorzugehen. Der Chinesische Transrapid ist abgefahren.

Das finde ich jetzt

ausgesprochen klug, Trump fängt mit der EU einen Handelskrieg an und die EU dann mit China.
Denn nichts anderes wird dabei herauskommen, die EU wird auf Beiden Seiten verlieren, und ganz besonders der Verbraucher.
USA ist dabei nicht das Problem, denn zum Beispiel habe ich die erwähnten Tomaten noch nie gesehen im Supermarkt.
Auch die Motorräder oder der Alkohol sind für 99,9 Prozent der Menschen kein Problem.
Aber sehr sehr viele Waren kommen aus China oder werden dort produziert auch wenn bekannte Namen für uns darauf stehen.
Dreht man das Teil dann um, steht hergestellt in China.
Bei China wird aber sehr eng in der EU und besonders in Deutschland.
Auch wenn es hier nur um Geistiges Eigentum gehen soll, China ist für die Bürger unten ein ganz anderes Kaliber als USA Waren das sind.

"Schuld sind immer die anderen"!!

Das China sich aus einem (früher mal) Entwicklungsland mal zu einem führenden Wirtschaftsstandort entwickeln wird, war lange voraus zu sehen.
Dennoch hat diese Entwicklung die europäische Wirtschaft nicht veranlasst, sich auf die geänderten Weltwirtschatsbedingungen vor zubereiten.
Und jetzt wo Europa " so langsam, aber sicher"
seine bisherigen Wirtschaftsvorteile einbüßt, zittern sie um ihren zukünftigen Gewinn, der ihnen entgehen wird!

Es ist natürlich nicht hinnehmbar, das China das einzigste Land auf der Welt ist was Wirtschaftsspionnage betreibt!!

Es ist nichts neues, das immer die anderen Schuld sind,

wenn ich (Europa) meine Hausaufgaben nicht mache!

Falsche Prioritäten !

Die Klage gg. China ist nur von sekundärer Bedeutung.

Viel gravierender wäre eine knallharte Klage gg. d. usa, gg d. Internet- u. Verkaufsportal-Giganten,
fiskalisch wie auch a. Verbraucherschutzgründen
sowie auch speziell gg.d. NSA u. deren Machenschaften !.
Umgekehrt würde so der große Donald verfahren !.
Natürlich mit plakativer
Paraffe, medienwirksam
inszeniert !.
So wird nachhaltige politik gemacht, auch zum Schutz d. Bürgers !.
Aber d. kapieren die in brüssel u. berlin nicht .

Na hoffentlich schiesst sich

Na hoffentlich schiesst sich die EU damit nicht ins eigene Knie. China ist in Zukunft der Absatzmarkt Nr 1 und wenn der für die EU wegbricht, hat insbesondere Deutschland den "schwarzen Peter".

@16:55 von Der Polit-Kommentar

Wird hier nicht Handel in China mit Produktion in China verwechselt?

Der Handel funktioniert doch offenbar ganz hervorragend. Sonst würden Deutschland und China doch nicht eine so gute Handelsbilanz vorzeigen können.

Produktion in China wiederum, also Deutsche Werke in China, ist was anderes. Dort gelten eben die chinesischen Regeln - Deutsche Firmen _müssen_ ja nicht nach China, sie wollen es. Da finde ich es nicht schlimm, dass dann auch chinesische Regeln gelten.

Ist doch in anderen Ländern auch so? VW baut in USA und muss dann dort auch z.B. Sammelklagen hinnehmen.

Die Herrschenden in China werden sich dessen...

wohl bewusst sein.

Und es ist natuerlich volle Absicht, das ein Wissentransfer stattfindet.

Die chinesischen Kommunisten muessen ihre eigene Bevoelkerung ruhig halten.
Nicht die anderer Laender.

Ein zuegiges Wirtschaftwachstum und technologisches Gleichziehen/Ueberlegenheit ist dafuer notwendig.
Das geht schneller und billiger mit geklautem/erpresstem Wissen.

Da das schon jahrzehnte so geht und jedes Unternehmen davon weiss, haelt sich mein Mitleid in Grenzen.

Wer Rechtssicherheit in sochen Dingen will, sollte mit Laendern handeln, die mehr rechtssicherheit bieten als der totalitaere Staat China.

16:41 von nie wieder spd

ich sehe das genauso wie sie. Nicht nur China klaut Technik, auch den USA ist nicht zu trauen.
Ich sehe dies als Anfang, die EU muss sich hier ihr Recht erkämpfen, sonst nützen uns unsere Innovationen überhaupt nichts. Aber es muss mehr in Bildung und Forschung investiert werden, sonnst können sich die klugen Köpfe gar nicht entwickeln. Mal schauen was die WTO entscheidet.

Ich verstehe

Und die USA und China kuschen dann, wenn die WTO ein Urteil fällt.
Na klar, und danach ist die Erde eine Scheibe und die bösen Industriespione werden durch die Fliehkraft von der gleichen geschleudert.

Pech gehabt, China schlägt

Pech gehabt, China schlägt den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen! China verfolgt mit seiner äußert erfolgreichen Politik deutlich langfristigere Ziele als hiesige Politiker, welche nur an die eigene Wiederwahl denken und Legislaturperioden interessiert sind! Anders als der Westen, bombt China für seine wirtschaftlichen Interessen Interessen immerhin keine Länder in Schutt und Asche.....

18:05 von Defender411

16:41 von nie wieder spd

ich sehe das genauso wie sie. Nicht nur China klaut Technik, auch den USA ist nicht zu trauen.
Ich sehe dies als Anfang, die EU muss sich hier ihr Recht erkämpfen, sonst nützen uns unsere Innovationen überhaupt nichts. Aber es muss mehr in Bildung und Forschung investiert werden, sonnst können sich die klugen Köpfe gar nicht entwickeln. Mal schauen was die WTO entscheidet.
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Welche klugen Köpfe sollen sich entwickeln, wenn Gelder mit Unterrichtsverkürzung zum Stundenausfall benutzt werden.
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Unterrichtsausfall ist die einzige Hoffnung, denn dadurch haben sich ja sogar die Pisanoten etwas gebessert.
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Wer zur Wertschätzung mit selbstverschuldeten Chaostoiletten demonstriert, wie in Bremerhaven, welchen Verstand kann der vermitteln.

@Der Polit-Kommentar

Ist das so?

"Handel und Globalisierung sichern den Wohlstand und sind für Technologien und Innovationen unverzichtbar."

Ist das wirklich war?

Handel ist natürlich notwendig bzw. findet in jeder Wirtschaft (ob global oder lokal) automatisch statt.

Aber sichert Globalisierung wirklich den Wohlstand und ist Globalisierung tatsächlich für Technologien und Innovationen unverzichtbar?

Wohl eher nicht!

Isolation

Nichts anderes wird gerade mit der EU, durch jede Menge Eigenverschulden und durch sogenannte westliche und östliche Partner und Freunde durchgezogen. Man hat kein Konzept, keine Visionen, nicht das politische Personal und schon überhaupt keine Antworten auf diese Situation. Die USA machen bilateral mit China, Russland macht mit China und vielen Schwellenländern, China macht aus seiner Sicht einen Bigpoint nach dem anderen- und die EU rennt einer Katastrophe (Berxit, Italien, Polen,Ungarn) nach der anderen hinterher. Wie man es auch beschönigend betiteln will, es ist und bleibt ein Handelskrieg. Nicht die EU macht in den nächsten Jahren die Spielregeln im geostrategischem Wettstreit um das "Goldene Kalb", die Möglichkeit hat man verloren als man Russland dir kalte Schulter zeigte und dem Freund aus Übersee so viel Heimtücke nicht zutraute.

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