Ihre Meinung zu: Fall Babtschenko und Glaubwürdigkeit: Inszenierung mit hohem Preis

31. Mai 2018 - 16:27 Uhr

Mit der Inszenierung seines Mordes hat der russische Journalist Babtschenko viel riskiert. Gelingt der Beweis eines Mordkomplotts nicht, wird der Preis sehr hoch sein. Schon jetzt gibt es massive Kritik. Von Silvia Stöber.

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Kommentare

Schöner Satz

" Wie stehen jene Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier da, die Trauer gezeigt und Aufklärung gefordert hatten? "

Die Meisten die den ganzen Deal mit der Ukraine verfolgt haben seit dem Maidan, glauben der Ukraine und bestimmten Personen in den Medien schon lange nicht mehr viel.
Ukraine und das Ganze drumherum sind mehr oder weniger ein Trauerspiel, es gibt viele Vermutungen wie es abgelaufen ist und dort was inszeniert hat aus welchen Gründen auch immer.

Was dort läuft und wer wirklich Schuld ist müssen die Ukrainer selber mal klären, aber ich hab so meine Zweifel das es da besonders großen Willen gibt.

Also mit Schuldzuweisungen egal an wen wäre ich persönlich sehr vorsichtig, ein Land was man gut kennen muss um zu entscheiden wo es hingehört.

Ich stehe auf Seiten der Ukraine

Die Ukraine hat alle Mühe, sich gegen Feindseligkeiten des großen und nach Hegemonie strebenden Nachbarn zu wehren. Die Ukraine lässt sich eben nicht weiter so herumkommandieren. Warum lässt man sie nicht endlich in Ruhe.

Kritischer Journalist

Babtschenko ist ein kritischer Journalist, der sich traut die Wahrheit über die russische Föderation, ihren Geheimdienst und ihre politischen Einmischungen zu schreiben. Respekt für diesen aufrechten Mann, der sich durch seine Unnachgiebigkeit in große Gefahr begibt.

Wenn demnächst

ein politischer Mord aus der Ukraine gemeldet wird, ist die Reaktion: Erstmal abwarten, wie tot der Tote überhaupt ist.

@ wenigfahrer

Der Maidan-Aufstand war ein Befreiungsschlag von der lange andauernden Bevormundung. Ich glaube dem ukrainischen Staat wesentlich mehr als den Machthabern in Russland.

Fall Babtschenko und Glaubwürdigkeit:Inszenierung mit hohem Prei

Frau Stöber meint:"Mit der Inszenierung seines Mordes hat der Journalist Babtschenko
"viel riskiert".
Also irgendwie eine Bewunderung für einen Betrüger,der was riskiert hat.

Außerdem gehört in diesem Zusammenhang in einen Faktenfinder auch die Verhaltensweise anderer Journalisten.Namentlich des Deutschen Journalisten Verbandes.Gestern noch Boxkottaufruf gegen die WM,heute schweigen im Walde.

Politische Morde

... an kritischen Journalisten gibt es leider sehr viele. Aufklärung? Die russische Opposition hat kaum Rechte und kann die Fälle nicht aufklären.

Die Ukraine hat sich entschieden

Die Ukraine hat sich mutig für einen westlichen Kurs entschieden. Das ist sicherlich historisch zu nennen. Warum kann der große Nachbar die Ukraine nicht einfach mal in Ruhe lassen?

...

Deshalb stellt sich umso dringlicher die Frage, warum er sich auf die Aktion mit dem ukrainischen SBU einließ und dafür bereit war, das höchste Gut eines Journalisten zu riskieren - seine Glaubwürdigkeit.

Aus Angst um sein Leben.

Das ist ja wohl die plausibelste Erklärung und von der sollte man auch erst mal ausgehen, solange es keine Gegenbeweise gibt ...

Am 31. Mai 2018 um 17:07 von KowaIski

" Der Maidan-Aufstand war ein Befreiungsschlag von der lange andauernden Bevormundung. Ich glaube dem ukrainischen Staat wesentlich mehr als den Machthabern in Russland. "

Ich hab aber nichts von Russland geschrieben, und Ihre Haltung ehrt Sie zwar, aber die war auch vorher eigentlich klar.

Wahrheit ist immer das was zuerst stirbt wenn Geld und Korruption im Spiel ist.

Glaubwürdigkeit

Auch ich finde die Ukraine glaubwürdiger als Russland.

achso

Ja hm, hier gibt es viele die uns des Kremsl Politik erklären wollen. Die ironisch so bezeichneten "Putinversteher".

Ein ganz intimes Verständnis der russischen Politik und der vielzitierten "russischen Seele" hat aber zuvorderst mal das "russische Brudervolk" der Ukrainer im Allgemeinen und der Journalist Babtschenko im Besonderen.

Da können sich hier einige die Finger wund schreiben, es bleibt ein Blick von außen der - nimmt man es genau - bei nicht wenigen vor allem mal nicht aus einem Interesse an der russischen Gesellschaft, sondern von einem Desinteresse an der eigenen, unserer Gesellschaft motiviert ist.

Was noch fehlt ist, dass die

Was noch fehlt ist, dass die Ukraine schon mal ein Flugzeug abgeschossen haben und jede Schuld von sich wies. Jetzt haben die die MH17 abgeschossen und weissen wieder jede Schuld von sich, nur diesmal mit der Unterstützung des Westen, und das mit Erfolg.

re kowalski

Hoffen Sie darauf, dass die Anzahl Ihrer Kommentare proportional deren Überzeugungskraft im Forum erhöht?

Was denn für ein Vertrauen?

Wer dem ukrainischem, russischem, amerikanischem oder deutschem Geheimdienst vertraut, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen.
Wie naiv muss man denn sein, um nach den Erfahrungen der letzten 20 Jahre irgendeinem Geheimdienst irgendetwas zu glauben?
Warum sollte die Ukraine (die mit den Hakenkreuzen auf den Helmen) dennvertrauenswürdiger sein als Russland (die die Krim annektiert haben)?
Und was soll das Geschwafel von Beweisen? Die USA und das UK hatten auch Beweise für die Massenvernichtungswaffen des Irak, da sollte es den Ukrainern nicht schwer fallen, Beweise gegen die bösen Russen zu 'finden'...

Bleiben wir doch bei den Fakten, bitte: In der Ukraine wird gerade ein Stellvertreterkrieg geführt! Und was stirbt nochmal als erstes im Krieg? Richtig. Faktenfinder aufgepasst: Alle Lügen!

17:12 von KowaIski

Warum kann der große Nachbar die Ukraine nicht einfach mal in Ruhe lassen?
.
so ist das eben in der Welt
Großmächte glauben ihren Willen durchsetzen zu müssen .....
oder wie ist zu verstehen, die unverhüllte Drohung unserer Supermacht wirtschaftliche Konsequenzen, wenn wir uns an bestehende Verträge (mit dem Iran) halten wollen

17:33 von karwandler

re kowalski

Hoffen Sie darauf, dass die Anzahl Ihrer Kommentare proportional deren Überzeugungskraft im Forum erhöht?
///
*
*
Bei richtungsgenehmen Foristen und sich Selbst haben Sie diese Frage noch nie gestellt.

Wenn ich

einen User richtig verstehe überspringt der lupenreinen Demokrat Poroschenko gerade die Hürde Friedensnobelpreis. Er wird gleich Heilig gesprochen.

17:38 von Ingerimmson

Bleiben wir doch bei den Fakten, bitte: In der Ukraine wird gerade ein Stellvertreterkrieg geführt!

Ja dann bleiben Sie auch bei den Fakten: in der Ukraine ist nur ein fremdes Militär aktiv - und das ist das russische.

Die Ukraine hingegen ist ihrerseits militärisch völlig auf sich gestellt, für sie gibt es keine substantielle militärische Unterstützung.

Es ist daher nunmal ganz faktisch ein Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Falsche Proritäten

Mit Sicherheit lässt sich doch eines sagen: Der Tod wie auch der vorgetäuschte Tod von Herrn Babtschenko wird politisch instrumentalisiert. Ihm vorzuwerfen, er habe seine Glaubwürdigkeit verloren ist meiner Meinung nach lachhaft. Der Tod seiner Kollegen, die Flucht und die Todesdrohungen sind ja hoffentlich Fakt. Wenn dann der ukrainische Geheimdienst an die Tür klopft, von einem Mordkomplott spricht und dann einem die Wahl zwischen möglichen Tod und Kooperation (Instrumentalisierung) mit der Ukraine überlässt, hätten der Autor dieses Faktenfinders bzw. andere Journalisten sich für Glaubwürdigkeit entschieden?

Glaubwürdigkeit der Medien wird meiner Meinung nach in so einem Fall auch nicht geschädigt. Die Medien sind zu 95% abhängig von Quellen und bei solch einer aufwendigen Inszenierung (Geheimdienst und Regierung schaffen komplexe Gebilde) kann man Tagesschau und co nicht vorwerfen, demnach auch zu berichten. Nur die Quelle (Ukrainische Regierung) verliert hier Glaubwürdigkeit.

17:32 von derLeo

MH17 wurde nachweislich von einem BUK-System der russischen Armee abgeschossen, das erst in die Ostukraine verbracht und nach dem Abschuss ganz schnell wieder nach Russland geholt wurde.

Die Ukraine hat nach acht Tagen (!) eingestanden, die Sibir Maschine abgeschossen zu haben ./. Russland leugnet bis heute trotz aller Evidenzien seine Verantwortung für den Abschuss von MH17.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

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klassisches Eigentor

Es ist sicherlich kein Problem für die Presse, die Meldung über den "Mord" zu verbreiten. Ggf. folgt die Korrektur und ich bin bereit die nächste "Mordmeldung" wieder zu glauben.

Warum aber war ich im vorliegenden Fall aufgrund der üblichen DR-, TS-, ZDF-Meldungen sofort überzeugt, dies sei ein politischer Mord der Russen?

Wurde mir diese Annahme durch die Art der Berichterstattung so nahe gelegt? Wenn da was dran ist, ist das das eigentliche Problem der Berichterstattung. Hierüber könnten redliche Journalisten reflektieren.

Was soll da an Beweisen kommen? Etwa so wie bei den Skripals? In diesem Sinne hat der SBU der Glaubwürdigkeit des auch so freien Westens einen riesigen Bärendienst erwiesen. Der Dank des russischen Geheimdienstes wird ihnen sicher sein, denn dem unbedarften Beobachter des Weltgeschehens wird es immer schwerer fallen, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

Vollpfosten oder Vollprofis die vom SBU?

@Ingerimmson

Inwiefern ist hier von einem Stellvertreterkrieg zu reden. Hier kämpfen zwei europäische Staaten gegeneinander in ihrem Grenzgebiet. Es ist schließlich aus strategischer Sicht das größte Problem der Ukraine, dass sie mit keinem Staat derartig verbündet sind, um als Stellvertreter auserkoren zu werden. Das die Russische Förderation noch nicht mit wehenden Fahnen in der Ostukraine zu sehen sind, ist ein öffentlichkeitwirksames Problem. Man kann aber selber, als einfacher Internetnutzer, schon die Fahrinnen russischer Artillerie und Kampfpanzer in die Ostukraine auf maps-Seiten sehen, wenn man sich die Mühe macht. Warum keine Friedenstruppe, wie es Herr Putin vorschlägt. Weil jede Nation, auch wir, weiß, dass diese "Rebellen"(Ironie) für einfache nach Autonomie strebende Bürger verdammt gut schießen und mit schwerem Gerät umzugehen wissen, anders als irreguläre Kämpfer im nahen Osten oder Afrika.

Welche Beweise? Meinst du

Welche Beweise? Meinst du etwa, weil westliche MSM und "Ermittler" bei dem der Verdächtige "mitermittelt", soll das der Beweis sein? Ziemlich dünn die Beweislage.

Man helfe mir zu verstehen,

wie ein Fake-Mord einen geplanten Mord verhindern und den potentiellen Täter überführen konnte.
Ich verstehe dieses Vorgehen nicht und muss vorerst diese Aktion als "eigenartig", ja sogar als Propaganda einstufen.
Das ist meine momentane Meinung.

@sisyphos3 "Warum kann der große Nachbar die Ukraine ...

... nicht mal in Ruhe lassen."
---
Die Russen sehen mit einiger Berechtigung in der Annäherung der Nato eine Bedrohung.
Die Ukraine ist nachwievor ein wichtiger Industriepartner und teil des geschrumpften Normenraums dieser Region. Die Hälfte der Ukraine ist von ethnischen Russen bewohnt, denen Rußland natürlicherweise nähersteht als Westeuropa. Die Ukraine wurde 20 Jahre lang von Rußland mit Energie und Rohstoffen zum Vorzugspreis beliefert und zwar in einer Zeit in der es Rußland schlecht ging. Die Ukraine in ihren heutigen Grenzen ist ein innerhalb der ehemaligen Sowjetunion gewillkürtes fragiles Gebilde, das bei einem Umsturz wie er zuletzt von den USA inszeniert wurde zerbrechen mußte.

Stellvertreterkriege!?

Die Stellverttreterkriege weltweit haben zugenommen.
Jedes Land was sich halbwegs für wichtig hält versucht mitzumischen und seine Interessen durchzusetzen.
Israel, England, Syrien, Libyen, Jemen, Ukraine, Saudi-Arabien, Iran, Irak, und auch Deutschland mischt kräftig mit.

Und jedes Land ist der Meinung, dass seine Interessen am ehrenwertesten sind.

Die Arroganz der Politiker weltweit, zestören den Frieden in der Welt.

Ausgeklügelter Plan!

Das ist doch mal eine Methode, einen Mord zu verhindern. Man verbreitet, das Opfer ist schon tot. Dann geht der gedungene Meuchler erleichtert seines Weges, kann verhaftet werden, den Blutlohn noch in der Jackentasche.
Aber egal- die entsprechenden Personen hier finden auch dafür noch eine ukrainisch-patriotische Begründung.

Fakten finden...

Auf einmal... wann wurden jemals "stichhaltige Beweise" vorgelegt, wenn es gegen Russland ging ... frage ich

"Legt der SBU nicht zügig stichhaltige Beweise vor, werden die Vorwürfe gegen die ukrainische Führung lauter werden und sie weiter an Vertrauen verlieren. Auch die Medien, die sich auf die Informationen verlassen hatten, nehmen Schaden."

Frau Stöber
Mir ist KEIN Beispiel bekannt, kein einziges, dass die Kiew-Regierung und/der ukrain Geheimdienst BEWEISE für eine "russische Beteiligung" vorlegen konnten, auch nicht nach Jahren..

angesichts fast ritueller belegloser ukrainischer Schuldzuweisung "Russland wars"

Ich spreche von den ca 70 durch Mord bzw. auf "unerklärliche Weise" in der Ukraine zu Tode gekommenen Journalisten/Publizisten...
fest genommen wurden u.a. ukrainische Rechtradikale (wer wurde verurteilt?)

Mordkomplott oder Geheimdienst-Fake?

"Gelingt der Beweis eines Mordkomplotts nicht, wird der Preis sehr hoch sein".

Mit anderen Worten: das Mordkomplott ist Fakt, lediglich an den Beweisen könne es mangeln. Eine Geheimdienst-Fake wird erst gar nicht in Erwägung gezogen. Und das im sogenannten Faktenfinder.

Etwas mehr kritische Distanz wäre durchaus wünschenswert.

Ich habe den Eindruck dass sich die Medien nicht nur in Russland, Georgien und der Ukraine - teils aus Patriotismus- instrumentalisieren lassen.

re derleo

"Was noch fehlt ist, dass die Ukraine schon mal ein Flugzeug abgeschossen haben und jede Schuld von sich wies."

Als die ukrainische Marine den Sibir-Flug 1812 über dem Schwarzen Meer abgeschossen hat gab es nach wenigen Tagen das Eingeständnis, dass die Ukraine für den Abschuss verantwortlich war.

An die Familien der Opfer hat die Ukraine Entschädigungen gezahlt.

Insofern ist Ihr "haben die die MH17 abgeschossen und weissen wieder jede Schuld von sich" unangebracht und im Widerspruch zu allen bekannten Fakten.

aufrechter Jounalist?

Ich habe gerade einige Äußerungen dieses "aufrechten Journalisten" gelesen und kann "Ihren Respekt" in keiner Weise teilen.
Auch wird der ganze Vorgang von EU bis OSZE sehr stark kritisiert, auch Steinmeier ist über diese "Aufführung" sehr betroffen, weil er ganz umsonst Trauer gezeigt hat.

@Phonomatic 17:23

Sie haben Recht und wissen Sie was? Ich finde es wirklich lustig diese ganzen aufklärenden Posts zu lesen in denen Verständnis für die Politik der Russischen Regierung und Putins geäußert wird. Ich habe in diesem Land gelebt, mir macht man da nichts mehr vor, umso trauriger, dass man wirklicht glaubt mit dem ganzen Unsinn und verdrehten Tatsachenbehauptungen über die Politik des Kremls und Putins beeinflussen zu können.
Dies ist vergebene Mühe, sinnvoller wäre, man setzt sich mal wirklich mit dem Land Russland außeinander und nicht mit Putin und der Russischen Regierung die dieses Land in Geiselhaft nehmen.

@Phonomatic

mir ist nicht "nachweislich" bekannt, das das BUK-System in die Ukraine verbracht wurde, und danach wieder nach Russland geholt wurde. Das wird zwar überall behauptet, auch von Ermittlungskommisionen, aber eben behauptet, den Beweis blieben sie aber schuldig. Und was Bellincat dazu sagt, auf deren recherchen ja vieles beruht, da ist viel Kaffesatzleserei dabei. Sagen zumindest andere Experten. Also bitte nicht Dinge als absolute Wahrheit darstellen, welche nur auf Indizien beruhen oder umstritten sind.

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@derLeo 17:32

Hören Sie bitte auf Unwahrheiten zu verbreiten. Die MH17 wurde von einem russischen BUK System abgeschossen bedient von Prorussischen Rebellen. Die Ermittlungen haben dies ergeben und darüber giebt es auch nichts zu diskutieren. Unglaublich, dass hier ernsthaft immer noch Einige meinen mit dem Finger in die andere Richtung zu zeigen wo die Sachlage klar ist.

@Automatic 18:53

Von welchen Experten reden Sie bitte die sagen es wäre nicht wahr, dass das Buk System in die Ukraine gebracht und wieder nach Russland befördert wurde. Etwas die Journalistin von Russia Today, die genauso wie das russische Verteidigungsministerium angebliche Beweise mit Photoshop bearbeitete? Sicher zweifeln Leute die Ermittlungskommision an, nämlich Diejenigen die einfach aus Prinzip sagen, dass der Kreml, Putin und die russische Regierung unschuldig sind. Die Geschichte ist so klar, es gab so viel Zeugen die es bestätigen, zudem sind auch die Recherchen der Journalisten sehr präzise.

re KowaIski

Sie meinen, man müsse die Ukraine also weiter lügen lassen?

@Castro 20:16

well done, Chapeau!

Alles richtig gemacht!

Weder der SBU noch Babtschenko werden sich die Entscheidung, dieses Attentat nur vorzutauschen, leicht gemacht haben. Es war nötig, um an jene Hintermänner zu kommen, die Babtschenko eben sehr real töten wollten. Der Kreml wird immer einen Grund zur Kritik finden. Gestern noch die in schon zynischem Maße absurde Umkehr, dass man als Journalist in der Ukraine nicht mehr sicher sei, dabei würde eine Auflistung aller ermordeten Kreml-Kritiker hier jeden Rahmen sprengen. Heute dann der Versuch, diese Aktion ins Lächerliche zu ziehen und dem SBU einen Mangel an Glaubwürdigkeit zu unterstellen. Sehr gelacht. Eine Glaubwürdigkeit, die der Kreml mit seinen unzähligen Versionen zu Skripal und MH17 längst nicht mehr besitzt. Babtschenko entschuldigte sich sarkastisch dafür, noch lebendig zu sein. In der Tat, wenn man manche Reaktionen so liest, hat man den Eindruck, einige (nicht nur die russische Führung) hätten ihn weiterhin lieber tot gesehen. Absurd!

Liebe Frau Stöber, ...

Zitat:
„Die Inszenierung ohne ausreichende Beweise spielt der russischen Führung in die Hände, die wie im Fall des Abschusses von MH17 auch klare Belege als Fälschung und Provokation von sich weist.“
__________________

... welche klaren Belege meinen Sie?

Der Schlussfolgerung, dass aus dem aktuellen Bericht des gemeinsamen Ermittlerteams JIT hervorgehen soll, dass das russische Militär für den Abschuss verantwortlich sei, wird vom malaysischen Verkehrsminister öffentlich widersprochen.

https://www.channelnewsasia.com/news/asia/no-conclusive-evidence-russia-...

Novum: Anschuldigungen gegen Russland werden hinterfragt

Die Absurdität muss erst wie ein Schlag ins Gesicht daherkommen, damit sich unsere Medien an das Handwerk des Journalismus erinnern und nicht überprüfbare Aussagen kritisch hinterfragen. Bei Anschuldigungen gegenüber Russland dürfte das ein Novum sein.

Die Sorge der Autorin, dass die Glaubwürdigkeit der Medien unter diesem Vorfall leidet, ist meiner Meinung nach unberechtigt. Nach der jahrelangen und teils übertrieben intensiven Verbreitung politisch motivierter Behauptungen gibt es da nichts mehr zu verlieren.

@DrBeyer - Welche Information sollte gewonnen werden?

17:11 von DrBeyer:
"Wer im Westen hat denn Russland mit Anschuldigungen konfrontiert?"
> All jene Staaten, die sich stets für weitere Sanktionen einsetzten.

"Ich habe zu wenig genaue Kenntnis von geheimdienstlichen Methoden, um aus dieser Affäre gewonnene Hintergrundinformationen ausschließen zu können."
> Das stimmt. Aber es muss auch dem Laien möglich sein, sich irgendeine Information auszudenken, die man mit dieser Inszenierung hätte gewinnen können. Das Opfer, die Mordpläne, den Attentäter und dessen Hintermänner will der SBU ja bereits gekannt haben. Was bleibt da noch übrig, außer den Reaktionen von Unbeteiligten?

Naja,

die Aktion hat doch einiges bewirkt, nur halt anders als die amateurhafte Regie dachte. Einen deutschen Bundespräsidenten als Statisten vorführen, die Scheinwerfer auf die Qualität des Journalismus richten ( ohne Recherche schnell mal ein paar Fingerzeige), die Glaubwürdigkeit der ukrainischen Regierung zu demonstrieren und Alles in einem Aufwasch. Das nenne ich Effizienz

17:52 von Boris.1945

so isses! ich kann das hier nur nicht in so schöne worte kleiden.

Ungereimt

Aus den anderen Artikel: "Arkadi Babtschenkos Freund und Kollege Ayder Muschdabaew postet bei Facebook, dass Babtschenko "zu Hause von hinten erschossen" worden sei. Babtschenko sei nun auf dem Weg ins Krankenhaus "

Also wer von hinten erschossen wurde kann nicht auf dem Weg ins Krankenhaus sein, der befindet sich höchstens auf den Weg in dir Gerichtsmedizin.

@Magfrad

"Die Geschichte ist so klar, es gab so viel Zeugen die es bestätigen, zudem sind auch die Recherchen der Journalisten sehr präzise."

.

"Die Geschichte ist so klar, es gab so viel Zeugen die es bestätigen, zudem sind auch die Recherchen der Journalisten sehr präzise."

.

Das Problem ist nur das Ihre "Zeugen" sagen dass es dort nichts zu bezeugen gibt.
http://tinyurl.com/ycxeugj8
http://tinyurl.com/ybx3ws7z

@Phonomatic - Lebt Babtschenko nun sicherer?

17:16 von Phonomatic:
[...]"Aus Angst um sein Leben."

Wäre es dann nicht deutlich schlauer gewesen, "tot" zu bleiben?

Falls tatsächlich jemand Babtschenkos Tod wollte, wurde von dieser Inszenierung wohl kaum umgestimmt.

Ukraine

Leider weißt Ukraine gar nicht mehr . Weder von vorne noch von hinten. Von EU irritiert, von Russland distanziert. Ein reines Chaos. Armut, Korruption, Mafiaänhliche Strukturen.. Sich noch medial wichtig zu halten braucht die Ukraine filmreife Eregnisse.

@Phonomatic - Gesellschaftskritik

17:23 von Phonomatic:
"[...] es bleibt ein Blick von außen [...] der von einem Desinteresse an der eigenen, unserer Gesellschaft motiviert ist."

Wenn es Desinteresse wäre, ließen sich manche Ausprägungen einer Gesellschaft (hier: Politik und Medien) weder benennen, noch kritisieren.

Ich hab kein Problem mit Inszenierungen

aber mal ehrlich: die sollten wenigstens einen Hauch besser sein. Ich finde die Nummer beleidigend.

Die Inszenierung war also wegen "Ermittlungen" nötig.
Dass es Leute gibt, die das schlucken, irritiert mich schon gar nicht mehr.

Der Tod und die Wiederauferstehung innerhalb von 24 Stunden.
Im Sinne der Glaubwürdigkeit hätte er etwas länger "tot" sein müssen. Ein Killer mit einer Auftragsliste. Einer ist plötzlich tot, und er war es nicht. Ja und? Was glaubt man, was der macht? In den ersten Tagen werden da alle "Bösen" die Füsse still halten und abwarten, wie sich was entwickelt.

Und dann die Nummer mit seiner Frau:
gemeldet wurde: sie fand ihn in einer Blutlache.
24 Stunden später sagt er: er entschuldigt sich bei seiner Frau, denn nicht mal sie hätte gewusst, dass es ein Fake ist.

Entweder sie hat nicht gemerkt, dass ihr Mann noch lebt, oder aber sie fand ihn nicht und wollte ihren Mann nicht sehen, als er tot war.

Echt jetzt. Wenn man so was macht, dann bitte clever!

interessiert eigentlich niemanden...

... wie ein Fake-Mord den potentiellen Täter ausschalten konnte? Wie ein Fake-Mord den Täter überführen konnte?
Ich finde darüber keinerlei Informationen?!
Vielleicht kann da jemand etwas Licht ins Dunkle bringen, bevor hier wild rumspekuliert wird.

KowaIski

"Die Ukraine hat sich mutig für einen westlichen Kurs entschieden. "
Meinen sie die Maidan - Regierung als ganze Ukraine?

"Das ist sicherlich historisch zu nennen. Warum kann der große Nachbar die Ukraine nicht einfach mal in Ruhe lassen?"

Weil Ost Ukraine mit 80% russischsprachigen, bzw Russen wird von Maidan Regierung benachteiligt.

re schmidtchen66

"Weder der SBU noch Babtschenko werden sich die Entscheidung, dieses Attentat nur vorzutauschen, leicht gemacht haben. Es war nötig, um an jene Hintermänner zu kommen, die Babtschenko eben sehr real töten wollten."

Anstatt die ukrainische Propaganda nachzuplappern erklären Sie doch mal in eigenen Worten und Gedankengängen, wie man Attentäter dadurch ermittelt, indem man Ihnen vormacht, ihr Attentat wäre gar nicht mehr nötig.

faktenfinder:

Im 2. faktenfinder der Tagesschau zu diesem Thema ist zu lesen (Zitat):
"Der angebliche Mord sei eine über Monate vorbereitete Aktion gewesen, um Anschlagspläne des russischen Geheimdienstes zu enttarnen, sagt SBU-Chef Wassili Grizak. Der mutmaßliche Organisator sei festgenommen worden."
Mir fehlt jegliche Erklärung zum "wie".
Beim besten Willen kann ich mir o. s. Zitat nicht erklären.

@laurisch_karsten 21:53

Sputniknews als Quelle? Ist dies Ihr ernst?
Unseriöser geht es nicht mehr!
Sparen Sie sich die Mühe. Es gab genug
Ermittlungen in diesem Fall und die Sache ist eindeutig klar.
Übrigens es ist belegt, dass RT und Sputninknews angebliche Zeugen bezahlt hat um die Kremlsicht zu stützen. So viel zu diesen "Zeugen"

Failed State

Ein uns seit 25 Jahren bekanntes älteres ukrainisches Ehepaar, gebildet und seriös, seit langen in Deutschland lebend, bezeichnen die gegenwärtigen Verhältnisse in der U.
Zitat: "faschistisch wie in D. um 1937"
Sie haben familiäre Verbindung nach Kiew und kennen also die Verhältnisse aus erster Hand.
Die Tatsache, daß Bandera-Verehrer und der "Rechte Sektor" in diversen Machtpositionen sind, spricht für sich. Das alles mit 5 Milliarden US Dollar (O-Ton Viktoria Nuland) zur "Demokratisierung der Ukraine"
gefördert.

@schmidtchen66 - 20:52

"In der Tat, wenn man manche Reaktionen so liest, hat man den Eindruck, einige (nicht nur die russische Führung) hätten ihn weiterhin lieber tot gesehen. Absurd!"

Steile These - wüsste gerne, welcher Reaktion Sie es entnehmen, wer hier - außer der russischen Führung - Babtschenko lieber weiterhin tot gesehen hätte.

Vielleicht passt es Ihnen auch nicht, wie die Verfasserin des Artikels ihr Befremden über diese fragwürdige Aktion äußert - was von westlichen Politikern ebenfalls geteilt wird.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die russische Führung grundsätzlich keine Fairness verdient, können wir die diplomatische Arbeit zur Beseitigung des Ukraine-Konfliktes beerdigen. Dann bleiben wir bei der militärischen Lösung - und die wird weder der Ukraine noch Europa gut tun.

@KowaIski

"Die Ukraine hat sich mutig für einen westlichen Kurs entschieden. Das ist sicherlich historisch zu nennen."

Noch nie was von der Orangen Revolution gehört? Schade, wäre eventuell wichtig gewesen.

Die Ukraine ist ein Zankapfel der EU und Russlands.
Sowohl Russland als auch die EU wollen Einfluss auf die Ukraine, aber für die Ukraine ist weder russische, noch der EU-Kurs von Vorteil.

Schauen wir mal Italien, dort hat man auch sehr viel versprochen und ich glaube und bin mir zu 100% sicher das die Ukraine die deutsche Wirtschaft nicht in den Boden stampfen wird. Desweiteren wird aber die Ukraine auch so souverän sein und sich nicht als Pufferzone für Russland missbrauchen lassen.
Das sind also die beiden Interessen, sowohl eine wirtschaftftliche (der Markt Ukraine) und ein sicherheitspolitischer (der Grenzraum Ukraine der hier eine Rolle spielt.

Aber anscheinend haben Sie davon noch nie gehört.

@Phonomatic - Fakten?!

17:53 von Phonomatic:
"Ja dann bleiben Sie auch bei den Fakten: in der Ukraine ist nur ein fremdes Militär aktiv - und das ist das russische."
> Das ist falsch. In der Ukraine fanden schon ganze NATO-Manöver statt. Die USA, Kanada, Polen und Litauen sind derzeit mit sogenannten Militärberatern in der Ukraine vertreten.

"Die Ukraine hingegen ist ihrerseits militärisch völlig auf sich gestellt, für sie gibt es keine substantielle militärische Unterstützung."
> Auch das ist falsch. Selbst Deutschland lieferte militärische Ausrüstung (wenn auch keine Waffen).

"Es ist daher nunmal ganz faktisch ein Krieg Russlands gegen die Ukraine."
> Wieder falsch. Die USA schickten Waffen sowie hunderte ihrer Söldner (Academi) dort hin. Das widerspricht Ihrer Behauptung eines bilateralen Konflikts.

@ Phonomatic

"MH17 wurde nachweislich von einem BUK-System der russischen Armee abgeschossen, das erst in die Ostukraine verbracht und nach dem Abschuss ganz schnell wieder nach Russland geholt wurde."

Wenn ein potentieller Tatverdächtiger auch noch Staatsanwalt ist ... ja dann würde es stimmen was sie sagen.

@ Magfrad

Eine Teilschuld trägt auch bei dem von Ihnen beschriebenen Szenario die Ukraine. Die Ukraine hätte den Flugraum sperren müssen.
Und nein das Argument das die Rebellen keine Flugzeuge hätte gilt nicht, da die Ukraine nachweislich an der Konfliktzone auch Buk-System stationiert hatte.
Zu sehen sind die auf russischen Satellitenaufnahmen, auf die Amerikanischen warte ich weiterhin.

a@Silent-User - Glaubwürdigkeit & Quellen

17:58 von Silent-User:
"Die Medien sind zu 95% abhängig von Quellen [...]"

Umso wichtiger ist es, diese Quellen grundsätzlich zu hinterfragen. Insbesondere wenn Politiker das Bild eines äußeren Feindes beschwören, handelt es sich oft um Propaganda, die von inneren Problemen ablenken soll. Wer so etwas völlig unkritisch übernimmt und andere Sichtweisen aktiv ausblendet, braucht sich über einen Verlust der Glaubwürdigkeit nicht zu wundern.

@ 17:05 von KowaIski

"Babtschenko ist ein kritischer Journalist, der sich traut die Wahrheit über die russische Föderation, ihren Geheimdienst und ihre politischen Einmischungen zu schreiben. Respekt für diesen aufrechten Mann, der sich durch seine Unnachgiebigkeit in große Gefahr begibt."

Mir kommen die Tränen vor Rührung ...

Thematische Ausrichtung

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@Silent-User - Die Freunde Poroschenkos

18:12 von Silent-User:
"Es ist schließlich aus strategischer Sicht das größte Problem der Ukraine, dass sie mit keinem Staat derartig verbündet sind, um als Stellvertreter auserkoren zu werden."

Sie scheinen die vielen Vertreter westlicher Nationen vergessen zu haben, die sich damals auf dem Maidan versammelten und Poroschenko bis heute unterstützen. Der Mann wäre ohne diese Hilfe wahrscheinlich nie Präsident geworden und wäre es inzwischen nicht mehr, wenn es diese schützenden Hände (besser: Kredite) nicht gäbe.

Ukraine

Die Gefahr, ermordet zu werden, ist für kremlkritische Journalisten höchst real.

Wenn die Geheimdienst-Aktion das Leben des Journalisten gerettet oder jedenfalls verlängert hat, dann war der Preis nicht zu hoch.

Es ist eine Sache, hier Kommentare zu verfassen und eine ganz andere, in Russland kritischer Journalist zu sein.

Hut ab vor diesen Menschen, die so einen gewaltigen Blutzoll leisten. Es sind die wahren russischen Helden.

@ 20:02 von Magfrad

"Hören Sie bitte auf Unwahrheiten zu verbreiten. Die MH17 wurde von einem russischen BUK System abgeschossen bedient von Prorussischen Rebellen. Die Ermittlungen haben dies ergeben und darüber gibt es auch nichts zu diskutieren. Unglaublich, dass hier ernsthaft immer noch Einige meinen mit dem Finger in die andere Richtung zu zeigen wo die Sachlage klar ist."

Wenn man weiß, wem dieser Abschuss nützt, weiß man auch, wer der Täter ist. Immerhin wusste der frühere amerikanische Außenminister Kerry das schon 2 Stunden nach dem Abschuss. Warum man dann noch jahrelang aufklären muss, erschließt sich mir nicht.

Aber eines ist sicher, in nicht ferner Zukunft kommt die unbequeme Wahrheit ans Licht. Die Geschichte bietet dafür genügend Belege.

was sagt denn frau Dr. Merkel dazu

daß ihr Bundespräsident so erschrocken und trauernd vor die kameras treten musste? und alles für die katz

@Magfrad - Verständnis heißt etwas verstehen zu wollen.

18:33 von Magfrad:
"Ich finde es wirklich lustig diese ganzen aufklärenden Posts zu lesen in denen Verständnis für die Politik der Russischen Regierung und Putins geäußert wird."

So wie ich versuche, die ukrainischen Beweggründe für diese Inszenierung zu verstehen, sollten auch Sie sich die Mühe machen, die russische Politik verstehen zu wollen. Verständnis ist nicht mehr, als die Handlungen nachvollziehen zu können. Es verlangt nicht, die erkannten Motive oder deren Umsetzung für gut zu befinden.

Der Fall Babtschenko zeigt sehr deutlich, dass Morde und deren Inszenierung ein Teil der geheimdienstlichen Arbeit ist. Letztendlich greifen alle Staaten auf dieselben Mittel zurück, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Oder anders ausgedrückt: Keiner erfüllt die moralischen Ansprüche, um sich über andere ein Urteil erlauben zu können. So etwas geschieht nur aus politischen Motiven.

re crosterland

"Wenn man weiß, wem dieser Abschuss nützt, weiß man auch, wer der Täter ist. "

Blödsinn. Wenn mein reicher Erbonkel erschlagen wird wissen Sie, dass ich der Täter bin.

Und was machen Sie, wenn ich zur Tatzeit gerade in Australien war?

Wahrscheinlich bestreiten, dass es einen Kontinent Australien gibt ...

So etwa funktioniert Ihre cui bono Argumentation.

@kleinelch - Personenschutz statt Medienshow

23:28 von kleinelch:
"Wenn die Geheimdienst-Aktion das Leben des Journalisten gerettet oder jedenfalls verlängert hat, dann war der Preis nicht zu hoch."
> Ein einfacher Personenschutz wäre wohl zu einfach gewesen?

"Hut ab vor diesen Menschen, die so einen gewaltigen Blutzoll leisten. Es sind die wahren russischen Helden."
> Amen.

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