Kommentare - Handelsstreit mit den USA: Wie könnte ein Deal aussehen?

31. Mai 2018 - 13:15 Uhr

Morgen läuft die US-Sonderregelung aus, die die EU von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausnimmt - wenn sich beide Seiten nicht noch einigen. Möglicherweise wird die Frist noch einmal verlängert. Von Karin Bensch.

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Kommentare

Wie wäre es mit Zölle weg auf Grundnahrungsmittel u. Bekleidung?

Entschuldigung aber zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/zollstreit-usa-eu-105.html

Deutliche billigere Tomaten, Orangen und andere Lebensmittel aus den USA? Dagegen laufen vor allem die großen Agrarproduzenten in Europa Sturm, zum Beispiel in Frankreich.

sage ich mal:
Zölle auf Grundnahrungsmittel?? Geht's noch?? Aber es muss hier einwas grundsätzlich dann festgelegt sein: Gen-Technik darf es dann bei diesen Grundnahrungsmitteln nicht geben. Genauso möchte ich, dass Zölle auf Bekleidung (zum Beispiel Jeanshosen - wenn die Qualität stimmt) - ebenfalls wegkommen. Denn auch Bekleidung fällt unter Grundbedarf.

Außerdem ist es laut n-tv.de bereits zu spät!

Denn ich habe ehrlich gestanden auch keine Lust mehr, Zölle auf Bekleidung zahlen zu muessen. Warum bitte Zölle auf Bekleidung??

Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/zollstreit-usa-eu-105.html

Der Wirtschaftsexperte hält es durchaus für möglich, dass die Frist erneut verlängert wird, um mehr Zeit zum Verhandeln zu gewinnen.

lese ich in anderen Quellen bereits andere Informationen, die genau das Gegenteil besagen. Denn die Strafzölle werden laut n-tv.de in Kraft treten:

https://tinyurl.com/ycq724pn
n-tv.de: Insider: USA verhängen Strafzölle gegen EU (Donnerstag, 31. Mai 2018)

Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU mehren sich Anzeichen, dass US-Präsident Donald Trump bei seiner harten Haltung bleibt. Trump plane, die EU nicht mehr von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen, berichteten das "Wall Street Journal" und die "Washington Post" unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Lustig

Das wäre ja echt Lustig wenn ausgerechnet Trump dafür sorgt, das Deutschland modernisiert wird.
Aber wenn es so kommt hat der (unmögliche) Kerl meinen Dank.

Auch bei heute.de ist Warnung draußen - Zölle kommen wohl

Auch in heute.de ist bereits ein entsprechendes Video in Umlauf:

https://tinyurl.com/ydz2v5m8
heute.de: Einführung der US-Zölle naht (1 min | 31.05.2018)

und noch eine Meldung bei heute.de:

https://tinyurl.com/y7dybmhs
heute.de: US-Strafzölle gegen EU drohen (31.05.2018 07:44 Uhr)

Kommen die Strafzölle oder kommen sie nicht? Gebannt wartet die EU auf eine Entscheidung Trumps. Die Signale aus Washington sind alles andere als positiv.

Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU mehren sich Anzeichen, dass US-Präsident Donald Trump bei seiner harten Haltung bleibt. Trump plane, die EU nicht mehr von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen, berichteten das "Wall Street Journal" und die "Washington Post" unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Solange ich

für eine feines amerikanisches Steak 69 Prozent Zoll zahlen muß hat Donald Trump recht. Die US Landwirtschaft wird massiv behindert beim Handel mit der EU. Da aber der Zoll in den EU Haushalt geht und nicht mehr an die Länder sind die Herrschaften in Brüssel sehr kreativ beim Zoll um ihre Pfründe zu sichern. Jetzt Pech gehabt. Onkel Donald zeigt Euch die Zähne,zu recht.
" Die erhobenen Zölle
(2017: 5,1 Mrd. Euro) fließen in den EU-Haushalt."
Von der website des deutschen Zoll.
Die erhobenen Steuern verbleiben in Deutschland,aber der Zoll ist weg für Brüssel.

Zollstreit

Nicht Trump mit seinen Zolldrohungen, sondern China ist der Hauptgewinner der Globalisierung. Durch die weltweite Ausschreibung von Großprojekten erhält das Land Aufträge, weil es subventionierte Angebote machen kann. Jüngstes Beispiel: In Leverkusen und Duisburg werden zwei neue Rheinbrücken gebaut. Der Stahl kommt jedoch nicht vom örtlichen Stahlwerk ThyssenKrupp, Duisburg, sondern aus China, weil von dort das beste Angebot kam. Das Land NRW hätte lieber ThyssenKrupp den Auftrag gegeben, die Ausschreiber müssen sich jedoch an die Regeln halten und weltweit Angebote einholen. Somit wird chinesischer Stahl um die halbe Welt gekarrt, während im heimischen Stahlwerk kurzgearbeitet wird.

Ein großer Nachteil der Globalisierung. Sowohl für die Umwelt als auch für Arbeitnehmer. Deshalb kann ich Trumps Zollforderungen nachvollziehen und er wird auch Zölle erheben lassen. Amerika first.

EU

Was soll dieses Verhandlungsgelaber? Wollen wir ein weiteres Mal vor den USA einknicken und den Bückling machen. Das ist Traurig. Dieses ganze Gejammer , Appelieren , Bitten und Betteln , das interessiert den Mann im weissen Haus nicht die Bohne. America First ist die Devise und das scheint in Europa noch niemand begriffen zu haben. Wir sollten den USA die Stirn bieten und nicht wieder zu kreuze kriechen wie so viele Male zuvor. Man muß sich langsam schämen Deutscher und Europäer zu sein. Europa First sollte unsere Antwort sein.

Trump - EU

Die EU lässt sich von Trump am Nasenring vorführen, anstatt schnell, sehr wohl unter Hinnahme von Nachteilen, in europäischer Solidarität sich zusammenzuschließen, unter Hintanstellung nationaler Interessen.

Der höchst-verschuldeten Nation, lebend auf Kosten anderer, die verzweifelt versucht dem zunehmenden weltpolitischen Einflussverlust mit allen Mitteln - zukünftig mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch mehr mit kriegerischen Mitteln - zu begegnen, kann Europa nur v e r e i n t wirkungsvoll begegnen.

Auch nach anderen Bündnispartnern Ausschau zu halten, scheint mir, angesichts der unberechenbaren Persönlichkeit dieses Präsidenten perspektivisch sinnvoll zu sein.

US-Firmen

Weit über 1000 international tätige US-Firmen haben sich schon mit Protestnoten gegen Trump und die Zollpolitik gewand , weil nämlich auch sie dadurch von massiven Verlusten bedroht sind Also , soll Trump seine Wirtschaft ruinieren und lasst uns dabei helfen , umsomehr müssen sie später bei uns kaufen.

Mal ehrlich

Man sei doch mal ehrlich: Europäische Autos in den USA kosten 2,5% Zoll, amerikanische Autos in Europa 10%. Wie kann so etwas fair sein? Unmengen anderer Produkte unterliegen in USA wesentlich geringeren Einfuhrzöllen als umgekehrt. Vereinbart wurde so etwas nach Kriegsende, um Europa wieder auf die Sprünge zu helfen. Muss Europa immer noch so verhätschelt werden? Mal ehrlich - ohne Amerika- und Trump-Hass, wenn's auch schwerfällt.

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Vergebene Liebesmüh!

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht mehr daran. Mr. Trump wird sich mit seiner rigorosen Art und Weise durchsetzen.
Die EU ist nach langem Hin und Her und Zaudern einfach nur hilflos.
Das ist nur meine bescheidene Meinung, da mir nichts Gutes schwant.

Trumps verhältnis zu Deutschen Autos ist sehr ambivalent.

Warum fährt er privat Mercedes und seine Familie Audis, RR, Lamborginies, Hondas.Die US Autos im Fuhrpark des Herrn sind Oltimer keine neuen Modelle

Was hat ihn bewogen Deutsche Autos zu kaufen? Der Preis wird es wohl bei Maybach S600 kaum gewesen sein.

"US-Präsident Donald Trump hält einem Medienbericht zufolge den Druck auf die deutschen Autohersteller aufrecht. Er werde seine Handelspolitik beibehalten, bis keine Mercedes-Modelle mehr auf der Fifth Avenue in New York rollten, habe der US-Präsident im April beim Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gesagt,"
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Trump-will-keine-Mercedes-auf-Fifth-Aven…

Niemand hat Ihn gezwungen Deutsche/Europäische Autos zu kaufen, so wie auch kein anderer Amerikaner dazu gezwungen wurde.

Gibt es nur vielleicht keine US Autos die dem Anspruch der US Mittel-Oberschicht genügen?

Ungleiche Zölle

Warum sollte sich eine Seite, wie die Europäer, durch vergleichsweise hohe Zölle gegen ausländische Konkurrenten abschotten dürfen, die Amerikaner aber nicht? Was ist an den Europäern nicht protektionistisch? Und dann noch den Amerikanern die höchsten Verteidigungskosten für Europa aufbürden! Europa ist doch wie ein bockiges, verwöhntes Kind, das alles haben will.

15:34 von Gildermann

Die US Hersteller sind im Bereich der SUVs und Pickups auf dem amerikanischen Markt vertreten.In diesem Segment welches das Gro der US Produktion darstellt liegen die US Zölle bei 25%.

In den Bereichen wo die USA keine nenneswerte Produktion besitzt sind die Zölle zwar niedriger aber dort gibt es auch keine US Modelle die geschützt werden müssen. Da tummeln sich Asiaten in den unteren und Europäer in den oberen Preisregionen.
Eine Erhöhung der Einfuhrzölle bedeutet nur das sich weniger US Bürger in Zukunft PKWs leisten werden können.

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