Ihre Meinung zu: Strengere Regeln für EU-Banken

25. Mai 2018 - 17:43 Uhr

Die Banken in Europa sollen robuster werden, um künftige Finanzkrisen zu verhindern. Dafür haben sich die EU-Finanzminister auf einen Kompromiss geeinigt. Künftig gelten strengere Kreditregeln.

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Kommentare

...des Problems nicht beseitigt wird. Ein Kompromiss ohne den Wirt (Draghi-EZB)!

Auch Scholz hofft auf mehr Stabilität - trotz milliardenschwerer fauler Kredite in den EU-Bankbilanzen. ...

Hoffnung! 1 Billion € bei Banken!
Ja, faule Kredite sind Zeitzünderbomben, dazu gehören auch noch die Schulden der €-Staaten.

Die Existenssicherung der Kreditinstitute wird gerade von der Politik erheblich erschwert. Die Überschuldung der Staaten, die EZB-Null-und Negativzinspolitik, ... machen auch seriös geführten Banken das Überleben schwer. Die Kunden tragen die Folgen und das Risiko, auch als Steuerzahler.
Gebühren werden eingeführt und erhöht und der Service verringert. Personal wird entlassen etc. pp.. Folge und Schuld der €-Politik, davon lenken Politiker gerne ab und zeigen auf die "bösen" Banker.

Die Krux dabei, wenn die Kreditvergabe erschwert wird, muss noch mehr Geld bei der EZB geparkt werden. Die Negativzinsen tragen kaum zur Stabilität der Kreditinstiute bei.

begreifen denn diese minister überhaupt,

was sie da beschliessen? nach den ab heute geltenden regeln ist das arg zu bezwifeln

@Karl Napf 1825

begreifen diese Minister überhaupt.
Ich für meinen Teil glaube nicht mehr daran,
dass die etwas begreifen könnten das haben die letzten Jahre ja ausführlich gezeigt.

strengere Regeln für die Banken

Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube..:
Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass die Politik ein Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft und besonders der Banken ist.
Die Aufgabe der Politik, zu Gestalten, zu Regeln, zu Beaufsichtigen und zu Kontrollieren, also schlicht den Rahmen vorzugeben - leider Totalversagen!

Zu 18:25 von Karl Napf - Zweifel an der Politik -

begreifen denn diese minister überhaupt, was sie da beschliessen? nach den ab heute geltenden regeln ist das arg zu bezwifeln

Mit faulen Krediten hat Olaf Scholz schon als Erster Hamburger Bürgermeister mehr als genügend Bekanntschaft gemacht.
Er müsste es eigentlich wissen!

Aber ja, starke Zweifel sind leider trotzdem angebracht. Hamburger Bürger dürften besonders zweifeln, sie zahlen die gemachte Zeche über Jahre mit.

HSH-Nordbank:

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/
Geschoente-Pleite-Olaf-Scholz-und-die-HSH,hsh498.html

Langsam fangen die Bundestagsabgeordneten

der AfD zuzuhören, die predigen schon lange das die EU finanziell im abseits steht und das Kosten verschwiegen werden

Was heißt das . . noch ROBUSTER___ & für welche Kunden denn ??

Für welche Kunden denn, . .. . für Roboter etwa?

Wieviel ist denn eine Bank wert, zu der ich NICHT PERSÖNLICH hin kommen kann ?
Insgesamt haben alle Großen Banken in der letzten Zeit tausende von FILIALEN GESCHLOSSEN. Außerhalb der Großstädte soll nun jeder Greis etwa ihr (sorry)"verblödetes" Homebanking" mitmachen, ob er will/technisch kann oder nicht?
Homebanking ist auf KEINEN Fall SICHER, das höre ich von meinen Bekannten, die schon mehrmals gehackt & ausgeraubt wurden.
Ich hab noch Glück, dass ich in einem dichten Ballungsraum mit infrastruktur lebe, und bei einer Bank bin, die n o c h nicht alles geschlossen hat . .doch was ist mit den Bürgern in den Provinzkommunen ?
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Das wäre doch ein Thema für den Bundestag .. . die Bundesregierung ist die einzige Instanz die Gesetze gegen die flächendeckenden Schließungen einführen kann

Die letztere Versammlung der DB zeigte . . .bis 2019 sollen gigantische 90.000 Positionen abgeschaft werden, bzw. ARBEITSLOS

"Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube..:
Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass die Politik ein Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft und besonders der Banken ist.
Die Aufgabe der Politik, zu Gestalten, zu Regeln, zu Beaufsichtigen und zu Kontrollieren, also schlicht den Rahmen vorzugeben - leider Totalversagen!"

Regeln, Vorschriften, Basel II, Basel III etc.pp. gibt es zuhauf. Mit noch mehr Bürokratie und noch "strengeren Regeln" wird das nichts, im Gegenteil.

Die Politik, die Bedingungen müssen sich ändern. Banken können bei quasi Dauer-Nullzinsen mit ihrem Kerngeschäft (Einlagen-Kredit) ihre Existenz nicht mehr sichern.

Solange die EZB Milliarden an Schrottpapiern aufkauft und so mit der Zinspolitik indirekt Staatschuldenfinanzierung betreibt, helfen keine Regeln. Auch Olaf Scholz spart für den Bundeshaushalt so zig Milliarden €.
Die "Schwarze Null" wäre sonst nicht möglich. Die Sparer verlieren auf der anderen Seite, ihre Vorsorge wird enteignet.

Die haben den Kapitalismus nicht verstanden

Man kann die Raffgier nicht ausmerzen, deswegen kommt es immer zum Crash.
Es wird mit allen Mitteln versucht es hinaus zu schieben aber es wird nicht gelingen.
Nachdem Knall beginnt der Verteilungskampf und da liegt die Gefahr, weil wir auch noch andere versorgen sollen.

@19:34 von Der Antichrist

Ich frage mich, wo die Raffgier am größten ist.
Bei den Bankern und Spekulanten, oder bei den Linken, deren System so lange funktioniert, wie das Geld anderer Leute reicht.

Vor allem muss die Regierung

Vor allem muss die Regierung klar stellen und per Gesetz absichern das ausländische Banken nicht wieder von deutschen Steuerzahlern gerettet werden.
Ich meine mich zu erinnern das damals Leute Geld bei ausländischen Banken hohe Summen für hohe Zinsen angelegt hatten und wir dem gierigen Volk die verlorenen Summen ersetzen mussten. Das darf nicht passieren. Wer im Ausland hohe Risiken eingeht soll allein haften!!!

19.07 alex0815 - AfD zuhören...........

´Langsam fangen die Bundestagsabgeordneten
der AfD zuzuhören, die predigen schon lange das die EU finanziell im abseits steht und das Kosten verschwiegen werden´.

Also dazu brauchen wir alle nicht die AfD. Das wissen wir schon seit Jahren. Die AfD sollte sich nicht so wichtig machen.

Im übrigen, euer großer Freund und Vorbild jenseits des Ozeans, da sieht es um einiges schlimmer aus.

@Mike4 - jetzt scheint nicht der passende Zeitpunkt

zu meckern, denn sie versuchen's ja offensichtlich gerade.
Das letzte Mal, als sie Banken strenger regulieren wollten, ist das am Veto von Großbritannien gescheitert, das seine Banken-City (mit Riesengewinnen) nicht verprellen wollte.

Wenn die EU jetzt noch festlegt, dass es eine Rettung durch Steuerzahler bei den "systemrelevanten" Instituten nicht nur nicht mehr geben soll, sondern nicht mehr geben wird, dann sind wir ein gutes Stück weiter.

Außerdem: wenn Sie die EU des Totalversagens beschuldigen, dann können Sie die vielen Richtlinien nicht kennen, die im Laufe der Jahre schon viele wirtschaftlichen Problemfelder reguliert haben.
Wenn bei uns in D großen Konzernen Macht über die Gesetzgebung und das Sozialgefüge zugestanden wird, dann müssen wir uns hier dagegen wehren; denn dass die die Wirtschaft bei uns seit fast 30 Jahren nicht mehr als Hilfsmittel für das Gemeinwohl sondern mehr und mehr als eigentlicher Lebenszweck vermittelt wird, ist ja offensichtlich.

schöne idee der EU,

aber solange man sich nicht von den US-banken emanzipiert, die ja seit dieser woche mit regierunserlaubnis wieder wild spekulieren dürfen und keinen stresstest mehr bestehen müssen, wird es nicht nutzen. irgendwann hustet ein US-investmentbanker auffällig laut und europas banken fallen wie die dominosteine.

Wenn die EU jetzt noch festlegt, dass es eine Rettung durch Steuerzahler bei den "systemrelevanten" Instituten nicht nur nicht mehr geben soll, sondern nicht mehr geben wird, dann sind wir ein gutes Stück weiter.

@Kokolores2017 so absolut wäre eine solche Festlegung nicht mehr rechtsstaatlich. Auch wenn das immer populistisch gerne verbreitet wird. Politiker lenken hier gerne vom eigenen Versagen und Verschulden ab und verweisen auf andere. Gesetze, Verträge, Regeln sind einzuhalten. Im Rechtsstaat haftet man für Verschulden und leistet Schadenersatz, das muss auch für den Staat gelten. Der Sparer wird schon heute mit dem realen Negativzins für dumm verkauft. Schuldenmacher sind die Helden. Es ist Unrecht im €-Land. Das hat keine Zukunft.

Wo die Politik, der Staat, Behörden die Schieflage mit verschuldet und verursachen, haftet der Staat und somit letztendlich die Bürger als Steuerzahler. Die Bürger wählen ihre Regierungen und tragen am Ende auch die Folgen der Regierung.

Eine praktische Frage hierzu: wie soll dass funktionieren??

Ähm... eine ganz praktische Frage habe ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-kreditregeln-101.html

Höhere Hürden für Tochterfilialen in der EU
Außerdem müssen amerikanische Banken wie Goldman Sachs oder die Bank of Amerika und auch Schweizer Großbanken wie Credit Suisse und UBS künftig eine sogenannte EU-Mutterbank haben, um im Notfall leichter abgewickelt werden zu können. Systemrelevante Großbanken aus sogenannten Drittstaaten können also nicht mehr einfach Tochterfilialen in der EU betreiben. Das gilt nach dem Brexit auch für die großen britischen Banken: ohne EU-Mutter keine Tochterbank in der EU.

Wie soll dass denn in der Zukunft funktionieren?? Denn die Mutterhäuser dieser Banken mit EU-Filialen sitzen alle im Ausland. Wie sollen die bitte EU-Muetter haben können, wenn das Mutterhaus im Ausland sitzt??

@ evhie (20:14): bis zu einem gewissen Punkt haben Sie recht

hi evhie

Mit Ihrem Punkt haben Sie bis zu einem gewissen Punkt recht:

Ich meine mich zu erinnern das damals Leute Geld bei ausländischen Banken hohe Summen für hohe Zinsen angelegt hatten und wir dem gierigen Volk die verlorenen Summen ersetzen mussten. Das darf nicht passieren. Wer im Ausland hohe Risiken eingeht soll allein haften!!!

Bis zu gewissen Grad sollten diejenigen alleine dafuer haften muessen. Aber wenn es ein gewisses Maß uebersteigt wo es unzumutbar wird, muessen wir unseren Landsleuten schon helfen. So sehe ich es schon, evhie. Und wenn es Falschberatungen gab oder unzureichende Aufklärung ueber Risiken, dann muss die Bank alleine haften!

Denn wir duerfen niemanden deswegen in den Ruin schicken. Das wäre genauso asozial.

Wer es glaubt ...

Nachdem schon vor ca einem Jahr für britische Banken Sonderregelungen wegen des Brexit vereinbart worden sind, werden jetzt sämtliche Tore eingetreten um diesen Banken den europäischen Markt weiterhin offenzuhalten.
Das ist die einzige Absicht dahinter.
Banken gehören grundsätzlich unter staatliche Kontrolle!
Von der Bundesbank bis zur kleinsten Zweigstelle.
Anderenfalls werden sie uns genauso ausplündern wie bisher.
Und die EU-Staaten, allen voran die BRD, werden die Kosten dafür über Steuergelder bezahlen.
Alles bleibt wie es war und ist.

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