Ihre Meinung zu: FAQ: Darf Bier als "bekömmlich" vermarktet werden?

17. Mai 2018 - 2:37 Uhr

Darf eine kleine Brauerei aus dem Allgäu ihr Bier als "bekömmlich" bewerben? Darum gibt es seit Jahren Streit. Nun verhandelt der BGH. Von Michael-Matthias Nordhardt und Andor Schmitz.

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Kommentare

"gesundheitsbezogene Angabe"?

" "Bekömmlich" sei eine gesundheitsbezogene Angabe"

Seit wann denn das?
Selbst laut Duden heißt es nur "leicht verdaulich". Eingelegte Heringe sind nicht leicht verdaulich, was nicht heißt, dass sie ungesund sind.

"bekömmliches"Bier

Haben wir auf dieser Welt wirklich keine anderen Probleme.

Bekömmlich

Wenn man es mal positiv betrachtet hat das Verfahren ja fast schon erheiterndes. Manchmal fragt man sich schon ob es nicht wirklich dringenderes gibt als so eine banale wortklauberei.

"aquamineralis-krank"...

Welch bizarrer Streit - und ausgerechnet in DE - dem "Bierland Nummer 1"...
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Über das gesamte frühe und späte Mittelalter in Europa und dem Gebiet des heutigen Deutschland (als Wasser aus Flüssen, Bächen und Brunnen wegen Verschmutzung völlig verkeimt = gesundheitsschädlich war) galt in "besseren Kreisen" (neben dem Gebrauch von antibakteriell geschwefeltem und wasserverdünntem Wein als Alltagsgetränk) ein Braukessel plus Braugeschirr als unbedingte Mitgift für eine heiratsfähige Frau, deren Bierbraukönnen auch maßgeblich für das "Ansehen des Hauses" war. Erst aus diesem Wettbewerb heraus entstanden die noch professionelleren "Klosterbrauereien" und das "Deutsche Reinheitsgebot für Bier".
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"Warum essen - Flüssiges tut´s auch..?!" ... ist eine seinerzeit entstandene (und > siehe Bierbäuche > nicht unlogische) Weisheit wegen der nahrhaften Grundstoffe zur Bierherstellung.
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Insofern ist der aktuelle Streit nur mit neuzeitlich "aquamineralis-kranken" BWL-/Marketing-Gehirnen erklärbar.

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