Kommentar: Das muss die EU wert sein

02. Mai 2018 - 20:21 Uhr

Der absehbare Aufschrei über mehr Geld für die EU ist populistisch. Dabei kostet die EU-Mitgliedschaft den Steuerzahler im Schnitt nur eine Tasse Kaffee pro Tag. Das sollte ihm die Union wert sein, meint Holger Romann.

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Kommentare

Wenn es gelingt

"" Da wären zum Beispiel: ein wirksamer Grenzschutz, um illegale Migration einzudämmen und die so wertvolle Freizügigkeit im Innern wiederherzustellen. Oder eine koordinierte Asyl- und Flüchtlingspolitik, die Zuzug und Rückführung einheitlich regelt und die Lasten fair verteilt. Und zuletzt: mehr Zusammenarbeit bei der äußeren und inneren Sicherheit oder in der Forschung und ein sozialeres Europa, das vor allem Jugendlichen wieder eine Perspektive bietet.""

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Dann ist es mir diese eine Tasse an Mehrausgabe schon Wert,aber es müssen sich alle jetzt nur noch 26 EU Mitglieder entsprechend ihrer Finanzkraft daran beteiligen.Weiterhin müssen diese Mitglieder viel enger zusammen stehen.Mein Wunsch war schon immer eine einheitliche EU mit einer einheitlichen Hauptsprache. Meinetwegen englisch.Die Väter der einstiegen EWG mit 6 Ländern hatten es für eine größerer EU auch an gedacht.

Schon mein weinroter Reisepass ist die Tasse Kaffee wert

Große Teile der Weltbevölkerung würden viel dafür geben, so ein mächtiges Dokument zu besitzen. Dabei brauche ich ihn für weite Teile Europas noch nicht mal!

Und: Trumps Vorliebe für nationale Abkommen könnte man auch als "teile und herrsche" betrachten. Auch wenn die EU sich immer noch und immer wieder schwer tut mit einer Stimme zu reden: nur als EU als Ganzes bringt auf Dauer genug Gewicht auf die Waage, um mit den USA, Russland und China auf Augenhöhe zu verhandeln. Auch die Briten werden noch merken, dass sie als Ex-Kolonialmacht heute nicht mehr die Rolle spielen können, in der sie sich gerne sehen. Auf solche Experimente sollte der Rest Europas sich gar nicht erst einlassen.

Für nur eine Tasse Kaffee

Für nur eine Tasse Kaffee kann man sich als ganzen Staat und prächtig bezahlt auch als 'Europapolitiker' aushalten lassen? Na gut, wer trinkt also für mich!
Was wird man wohl uns noch alles erzählen wollen, nur, dass ein paar wenige ihren Unsinn in Geschichte umsetzen können ...

Kaffee

Mein Kaffee, meine Regeln!

Oder geht das etwa zu weit und man will mir fuer diese ketzerische Forderung ein SEK auf den Hals hetzen?

Warum duerfen wir nicht ueber die Grundlegenden Regeln wie EU-Vertrag, Freihandelsabkommen mit Machtentzug, und die Aufnahme von Neumitgliedern unseren Segen oder unser Veto geben?

Und da gab es noch die gute alte Tradition, dass die Freien mal ueber Angriffskriege demokratisch abstimmen durften. Was soll uns das ueber unsere aktuellen Moeglichkeiten sagen. Nix Demokratie oder nix freier Buerger?

Mein Kaffee, meine Regeln!

Wert der EU?

Dieser steigende Wert wird ja von einer wachsenden Anzahl von Ländern bezweifelt.
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Die Verständnis für die Selbstverständlichkeit die ehemalige Bruttozahlung der Briten nachzufordern hat schon was.
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Die Einsparung durch ausfallende Zahlungen an GB sind bei diesen Rechenkünstlern vernachlässigbar.
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Aber der Fortfall des zweitgrößten Nettozahlern, der darf sich auf die spätalimentierten Wasserköpfe der nationalen Altparteien selbstverständlich nicht auswirken.
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0 % Zinsen für explodierende vorgezogene Steuerflut, Eurobonds und Personalvermehrung und -verteuerung, warum denke ich sofort an 10 Jahrespläne, die öffentlich Hand und Sozialismus.2?

Na ja..

Also, dass man mal Herrn Oettinger zustimmen muss, hätte ich im Leben nicht erwartet.
Natürlich muss in die EU investiert werden. Eine Menge sogar. Nur die EU hat in den letzten Jahren Gesetze erlassen und auf Dinge aufmerksam gemacht, was man eigentlich von den einzelnen Regierungen der Länder hätte erwarten müssen.

ABER es stimmt nicht, dass die EU durch äußere Einflüsse gefährdet ist. Akut gefährdet ist die EU durch die Egomanie ihrer Mitgliedsstaaten, insbesondere Deutschlands Exportwahnsinn. Ein "gesundes" Wirtschaftswachstum von 4% in der EU ist nur Statistikspielerei. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum muss auch gemeinsame Regeln einhalten. Bei so derart extrem ungleich verteilten Target2-Salden wird das niemals möglich sein.
Das motiviert ja letztlich die Euroskeptiker.

Für Rechtspopulisten ist alles zu teuer

Dabei könnte man für eine Zweite Tasse Kaffee schon die EU Außengrenzen besser absichern.

Nur leider ist in deren Horizont der Kopfes
ihr eigenes Land eine Scheibe.

Eigene Normen,Eigenes Geld,und eine Gemeinschaft,welche sich nicht von Trump
& Co sich was aufdiktieren läßt, sollte dieses doch wert sein :-)

Tja.

Naja, mein bürgerlicher Wille reicht weder über die EU, noch im deutschen Bundestag, weder in meinem Landtag, auch nicht in meiner Kommune, ja noch nicht einmal in meiner Nachbarschaft hinaus..

Subjektive Machtlosigkeit des Kleinen Mannes ist kein Argument, sondern der Einfluss nationaler Lobbyorganisationen. Und die sind - wie man bei den Beschlüssen zur Umwelt, zur bürgerlichen Sicherheit, zu Regulierungsverfahren etc. sehen kann - in der EU weit weniger aktiv, als in der aktuellen Bundesregierung unseres Landes...

Ganz so billig kommen wir nicht weg

Es könnte natürlich sein dass die EU das trotzdem wert ist aber ich bitte doch zu bedenken: Die deutschen Waren werden auf dem Weltmarkt zu billig angeboten. Die Südländer müssten eigentlich abwerten und Deutschland aufwerten. Da das nicht geht bekommen wir für unsere Waren auf dem Weltmarkt zu wenig. Wir arbeiten hart und bekommen zu wenig dafür. Das ist für mich Dumping. Der Abstand zu Sozialleistungen wird immer geringer. Besonders für Familien mit Kindern. Präsident Trumps Strafzölle könnte man auch als Anti Dumping bezeichnen. Eine Lösung wäre vielleicht wenn Deutschland einfach mehr Geld ausgibt. Das ist doch eigentlich nicht sehr schwer. Mehr Geld ausgeben kann eigentlich jeder!

Diese EU ...

Diese EU ist mir keinen Cent mehr wert!

Eine Tasse Kaffee???

Wie viele zahlen gar keine Einkommensteuern? 50% ?

Also für die, die Steuern zahlen, doch eher 2 Tassen Kaffee pro Tag?

2015 hat Deutschland rund 24 Milliarden an die EU gezahlt, macht 300 Euro p.a. vom Baby bis zum Rentner. Also bei geschätzten 50 % 600 Euro pro Steuerzahler pro Jahr.

Also dürfte ich entscheiden, ob ich für den Brüsseler Wasserkopf 600 Euro spenden wollte - da würde Greenpeace den Zuschlag bekommen!

Diese EU wird untergehen.

Um es mit Gysi zu sagen: Die EU wird von unseren Politikern benutzt, um die nationalen Parlamente auszukoppeln. Mit dem Geldtransfer nach Brüssel wird die Finanzhohheit des Bundestages umgangen. Für die Brüsseler Bürokraten praktisch, für die Völker aber inakzeptabel.

Tasse Kaffee

Was ein Unfug. Eine Tasse Kaffee kostet zwischen 20 cent und 3,90 Euro.

Das BIP in Deutschland beträgt ca. 35.000 Euro pro Jahr und Kopf. 1,1 % hiervon sind gerundet 365 Euro im Jahr, ergo ein Euro am Tag und Person, bei meiner fünf köpfigen Familie also 5 Euro am Tag oder 150 Euro im Monat.

Das deutlich mehr als der Beitragsservice, Kindergartengebühren, Handyvertrag für mich und meine Frau, sowie unser Internetanschluss zusammen.

Ich weiß nicht, was daran wenig ist.

Salz im Kaffee...

Sorry - aber die "eine Tasse Kaffee pro Tag" wirkt sich doch in der bundesdeutschen Praxis ganz anders aus. nämlich bspw. in der Absage für einen dringend benötigten Job ... weil den ein anderer - z.B. osteuropäischer Bewerber - ohne genügende Qualifikation, aber immerhin für einen deutlich billigeren Lohn anbietet... und den Zuschlag erhält.
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Sollte das allgemeine Wohlstandsversprechen der EU darin bestehen, daß man nur zuwarten muß, bis irgendwann die Osteuropäer oder Migranten die gleichen Löhne wie deutsche Einheimische fordern... um dann selbst wieder mitzuziehen..? Oder läuft es gar darauf hinaus, daß DE sozial zu Osteuropa wird oder gar nahöstliche Sozialverhältnisse auch hier zum Alltag werden...

Nur eine Tasse Kaffee? Wieder

Nur eine Tasse Kaffee? Wieder Schönrederei bei TS wenn man bedenkt dass noch weitere 12mrd zu zahlen sind. Die EU (nicht zu verwechseln mit Europa) ist mir gar nix wert, wenn man sieht in welche Katastrophe sich die EU entwickelt. Und nein, nicht Russland sondern unsere Politiker zerstören die EU. Und auf unsere "europäische" Werte Lügen, Betrügen, Doppelmoral brauchen wir erst gar nicht zu reden. Bevor man anderen der Falschmeldung beschuldigt, sollte man vor der eigenen Haustür kehren. Es wäre besser die Fehlgeburt EU endgültig scheitern zu lassen.

20:42 von Karl Klammer

Für Rechtspopulisten ist alles zu teuer

Dabei könnte man für eine Zweite Tasse Kaffee schon die EU Außengrenzen besser absichern.

Nur leider ist in deren Horizont der Kopfes
ihr eigenes Land eine Scheibe.

Eigene Normen,Eigenes Geld,und eine Gemeinschaft,welche sich nicht von Trump
& Co sich was aufdiktieren läßt, sollte dieses doch wert sein :-)
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Dabei sind aber Kitababys und Minderjährige zund Teetrinker eingerechnet?
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Dann kostet das ja noch weniger, die sollen ja sowieso keinen Kaffee trinken?
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Die Versorgung der weggelobten Kandidaten der etablierten Altparteien in Brüsswel, hat schon längere Tradition, ist nicht für Trump erfunden worden.
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Warum ist die Sicherung der Aussengrenzen bei bisherigen Kaffekonsum nicht erfolgt?

Für eine Tasse Kaffe erkennnen die Handelsbilanzdefizit seltsamerweise erst nach einem Jahr Leugnen?
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Prost.

Neu im Job

Ich bin neu in der Ausbildung und gleichzeitig ausgezogen, dass erste das ich bekomme, ist der Rundfunkbescheid, den ich zahle, ohne das mich jemand gefragt habe, ob ich lieber eine Alternative hätte. Jetzt zahle ich, also nutze ich die Angebote auch, aber mal gefragt zu werden, was ich will, wäre echt nett gewesen.
Als Nächstes kommen direkt die steuern die ich jetzt zahlen muss, aber sobald mal anfängt zu hinterfragen, ob das ggf. weniger sein könnte, kommt die meiner Meinung nach zwangsfinanzierte Tagesschau daher und schimpft mich einen Populisten??? Dabei bin ich noch Pro EU!
Aber mit dem mimi es ist besser mit als ohne, man auch zu einen Porsche Rechtfertigen, für mich tut es auch ein Skoda...

Gruß
Abbestellen geht ja nicht.

Die EU und das haben alle schon zugegeben

ist noch immer am entstehen,
man hat aber mit den falschen Sachen angefangen.
Ein flächendeckender europäischer Mindestlohn von 12€, ein einheitliches gutes Sozialsystem und in etwa gleiche Lebenshaltungskosten, so kann man den Bürgern Europa verkaufen.
Zur Zeit profitieren nur größtenteils die Firmen, reichen Leute und EU-liebhabenden-Politiker

Wenn's ja mal bei einer Tasse Kaffee bliebe!

Aber die Versorgung von gut 1Mio Immigranten seit 2015, die geforderten höheren Rüstungsausgaben, die Umstellung auf erneuerbare Energien, die wahrscheinlich kommenden Zölle im transatlantischen Handel, die immer mehr steigenden Kosten für medizinische Versorgung und nicht zuletzt die Verluste durch die Sanktionen gegen Russland haben uns schon und werden uns noch einige Tassen Kaffee mehr kosten.

Wert

alle die eine andere Meinung haben sind also Populisten so einfach ist das, die die kritische gegenüber Merkels Flüchtlingspolitik sind Rechtspopulisten.
Nein das ist nicht das Europa das ich mir vorgestellt habe, Friedensbewahrung aber Angriffe auf Syrien, Völkerrecht?
Gemeinsamer Wirtschaftsraum, wo ein Staat den anderen die Steuern hinterzieht? Wo die die profitieren, wenig dazu beitragen, wo ein gigantischer Beamtenstaat und Politiker der 2. oder 3. Reihe sich eine golde Nase verdienen und doch nicht zu bestimmen haben, schein- demokratische Veranstaltung. Europa wo die Gleichen zahlen und die Gleichen nehmen. Finanzdisziplin?
Wo alle machen oder sein lassen wie sie wollen?
Wo sind die versprochenen Reformen? Geld sparen? Demokratisierung? Euro ein Verlust für einige und Gewinn für andere?
Das ist nicht mehr mein Europa.
Nicht mehr mein Europa

Ist es uns das wirklich Wert?

Ich bin nicht der Meinung das Deutschland jedes Jahr weitere 12-14 Milliarden zahlen muss für die EU. Es heißt in der Berichterstattung der ARD Deutschland ,,muss" an die EU diesen Betrag zahlen. Wir Deutschen müssen überhaupt nicht zahlen wenn wir nicht wollen. Es kann uns schließlich keiner dazu zwingen. Wir Deutschen würden für den kompletten Betrag aufkommen den vorher die Briten gezahlt haben in die EU. Zu vergessen ist auch nicht das es 27 EU Mitglieder gibt und nicht nur Deutschland. Wieviel Geld wollen eigentlich die anderen 26 EU Mitglieder mehr zahlen wollen?

Eine Tasse Kaffee ... zusätzlich zu dem ...

... Kasten Bier den ich jeden Tag an die EU bezahle.
.
So oder so ähnlich fühlt man sich, wenn man diesen Beamtenapparat ansieht, der Geld verschlingt, Geld verteilt, und das alles so unglaublich wirkungslos dass man das Geld vermutlich auch einfach anzünden könnte.
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Nein. Die Tasse Kaffee ist der Laden nicht wert.

Kein Vergleich

Bei einer Tasse Kaffee kann ich selbst entscheiden, wo ich sie trinke, weil der Kaffee schmeckt und mir der Laden gefällt. Die Zugehörigkeit zur EU ist nie per Volksabstimmung abgestimmt worden und kündigen darf man anscheinend auch nicht.

Es sollten erstmal Taten folgen

Die EU sollte erst mal mit Taten beweisen das ein solcher Geldtransfer überhaupt eine Geundlage hat indem sie die Mitgliedsstaaten endlich von der illegalen Migrantenlast befreit. Doch noch nichtmal das bekommt Brüssel scheinbar auf die Reihe?

Muß leider sagen,

dass ich die ursprüngliche Idee der EU gut fand aber angesichts dessen was draus geworden ist mein Geld tatsächlich viel lieber für eine Tasse Kaffe ausgeben würde...

Weniger Mitglieder bedeutet weniger Ausgaben!

Die Rechnung sollte doch ganz einfach sein. Großbritannien verlässt die EU und mit ihr wird ein Land nicht mehr dabei sein, dem man immer vorgeworfen hat es profitiere von den Geldern der EU. Demnach sollte es für den Steuerzahler besser sein und der EU-Haushalt entsprechend kleiner ausfallen. Weniger Mitglieder bedeutet weniger Einnahmen und weniger Projekte wo man das Geld ausgeben kann. So funktioniert jeder Haushalt und ich kann nicht nachvollziehen, warum das bei der EU nicht auch so sein soll?

Nur wenn das Geld für die Europäer und nicht die EU wäre

Die EU handelt im Interesse der Unternehmen nur selten im Interesse von uns Europäern.
Ein demokratische Mitbestimmung ist praktisch nicht für uns Europäer vorhanden. Und etwas undemokratisches sollte man nicht unterstützen. Wenn sich das ändert sieht die Sache für mich anders aus. Europa sind wir Europäer und nicht die Lobbyanlaufstelle EU.
Die EU kostet uns 141.500.000.000,00 €.
Wir sollten dieses Geld besser für eine demokratisch gewählte Organisation nutzen, die ausschließlich für uns EU-Bürger und nicht die Unternehmen da ist.

Die einen Zahlen den Kaffee und die anderen Trinken

Es gibt in der EU Nettozahler wie z.B. Schweden, Niederlande oder Deutschland. Das bedeutet diese Länder zahlen mehr in die EU ein und beziehen weniger Geld von der EU. Auf der anderen Seite stehen Nettoempfänger wie z.B Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Tschechien oder Griechenland. Diese Länder bekommen mehr Geld von der EU und zahlen weniger ein.

Junker sagt:„Umgerechnet eine Tasse Kaffee pro Tag kostet den europäischen Durchschnitts-Steuerzahler die Mitgliedschaft seines Landes in der EU.“

Zunächst bleibt offen was eine Tasse Kaffee kostet. Sind das 30 Cent oder 3 Euro? Zweitens werden bei dem „europäischen Durchschnitts-Steuerzahler“ Nettozahler und Nettoempfänger in einen Topf geworfen. Griechen oder Polen trinken den Kaffee ohne zu zahlen. Auf der anderen zahlen Deutschland und die Niederländer mehre Tassen Kaffee pro Tag.

Das Bild das der Kommentar ist plakativ und undifferenziert. Das ist eine ungewöhnliche Argumentation gegen Populismus.

Andere Umrechnungseinheit wäre besser

Wieviel Stunden II. Weltkrieg entspricht ein Jahresbeitrag für die EU? 1? Oder gar anderthalb? Pro Stunde II. Weltkrieg waren es jedenfalls 100 deutsche Tote. Ich denke, wir können Adenauer und Schuman für die EU gar nicht dankbar genug sein. Ohne die, hätte vermutlich jeder von uns wenigestens schon wieder einen Krieg mitgemacht und nicht nur aus der Ferne zugeschaut.

Zweifel sind angebracht

Der ursprünglich faszinierende Gedanke eines vereinten Europa in Freiheit und Wohlstand für alle Bürger wird mehr und mehr von dem Diktat der Profitgier multinationaler Konzerne und Banken pervertiert. Ihre Lobbyisten bestimmen mehrheitlich die Politik der EU.

Wenn ich diese aufgeblähte EU

Wenn ich diese aufgeblähte EU sehe wird mir schlecht. Allein die Kosten für 2 EU Parlamente ( Brüssel und Straßburg ) sind vollkommen überzogen. Wofür gibt es eigentlich einen EU Sparkommissar?
Hier wird wieder mal Werbung gegen eine EU Mitgliedschaft und für die Rechtspoulisten gemacht.

Die EU kann keinen Grenzschutz

"Da wären zum Beispiel: ein wirksamer Grenzschutz, um illegale Migration einzudämmen und die so wertvolle Freizügigkeit im Innern wiederherzustellen."
.
Es ist einigermaßen hinterlistig mit "Grenzschutz" zu ködern. Klar wären viele EU-Bürger bereit sich einen echten Grenzschutz etwas kosten zu lassen. Grenzschutz, der den Namen verdient.
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Nur Leider wird hier verheimlicht, dass Frontex die Grenzen lediglich überwacht, keineswegs schützt! Frontex verhindert keinen einzigen illegalen Grenzübertritt!
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Im Gegenteil: Greifen Frotex Einheiten Menschen beim illegalen Grenzübertritt auf, werden diese in Gewahrsam genommen und nach Europa gebracht (z.B. vom Wasser auf Festland)
.
An diesem Prinzip ändern auch zusätzliche Milliarden .... nichts!

EU reagiert gar nicht

"... EU bei nächster Gelegenheit wieder vorwerfen, sie würde zu spät oder nicht ausreichend auf Krisen reagieren."

Zuviel Geld fürs Militär? Klar, weil die EU z.B. bei Raketenangriffen auf Syrien militärisch überhaupt nicht reagiert und es gut findet. Schlimmer noch EU Mitgliedsstaaten schiessen Raketen auf suveräne Staaten. Was macht die EU gegen Israel oder die USA, die permanent den Weltfrieden gefährden? Nichts was ausreichen würde. Wozu dann das Ganze?

Natürlich hat er Recht.

Und für die Flüchtlingskrise aus dem Nahen Osten brauchen wir uns nicht bei der EU bedanken, sondern bei unseren amerikanischen "Freunden", die zusammen mit ihren russischen Kumpanen das ganze Dilemma vor Ort herbeibomben und dann die Folgen den anderen vor die Tür kehren. Diese Helden des Planeten haben sich jedenfalls anschließend um niemanden gekümmert.
Wir Deutschen sollten bei der aufgezeigten Linie bleiben - und uns darüber freuen, dass wir bei unserem Urlaub nicht mehr Drachmen, Lira usw. hin- und hertauschen, keine Stunden an irgendwelchen Grenzanlagen in der Sonne stehen und keine horrenden Telefonkosten mehr zahlen.
Im Übrigen sind mir meine Steuergelder für jugendliche Arbeitslose in Spanien tausendmal lieber als die von uns geforderten horrenden Milliarden-Summen für eine Hochrüstung, die auf diesem Planeten wirklich niemand braucht.

Tja Herr Romann

Die EU ist mir aber keine Tasse Kaffee wert. Was sagen Sie dazu? Das mögen vielleicht Finanzjongleure und Konsorten anders sehen. Für mich ist die EU jedoch nur ein Saftladen. Also wird das mit dem Kaffee auch nix.

Naja,

bei entsprechender Skalierung kann man jeden Betrag kleinrechnen und verharmlosen.
Pro Stunde kostet mich die EU grade mal 10 Cent, sozusagen Peanuts, wie sich ein Vorstandsvorsitzender der bekanntermaßen volksnahen Deutschen Bank mal ausgedrückt hat.
Man könnte aber auch sagen, pro Jahr kostet mich die EU 1000 EURO, das sind dann für meinen Geldbeutel keine Peanuts mehr...

EU verpflichtet zur Aufrüstung

Die „Bundesrepublik“ würde „ jedes Jahr mehr fürs Militär ausgeben, als sie nach Brüssel“ überweisen, so der Kommentar.

Dieser Vergleich ist selbst populistisch. Zunächst werden hier zwei Bereiche miteinander verglichen die scheinbar unabhängig von einander sind. Es werden Apfel mit Birnen verglichen.

Es gibt aber einen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang passt aber nicht zur Argumentation des Kommentars sondern widerspricht ihm.

Der 2009 in Kraft getretene Vertrag von Lissabon verpflicht die EU-Staaten zur Aufrüstung. In Artikel 43(3) heißt es: „Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern.“

Weil die EU die Bundesregierung zur Aufrüstung verpflichtet sind die Rüstungsausgaben höher wie die Kosten für die EU.

lieber Herr Rohmann

Und 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - oder eine Tasse Kaffee am Tag - sollte den Europäern diese EU schon wert sein
.
was "dem Bürger" was Wert ist, sollten vielleicht nicht sie entscheiden, sondern den Bürger entscheiden lassen
wurde ... wird er gefragt, dieser Bürger ?
dann wundern sie sich auch nicht über einen gewissen Ärger und Frust, keine Mitbestimmungsmöglichkeiten zu haben

Treffender Einwand zur Versachlichung der Debatte ...

... um EU-Gelder. Denn die Frage der Gelder aus dem EU-Haushalt werden häufig je nach politischer Ausrichtung instrumentalisiert. Richtig ist: Zunächst muss man erstmal rechnen und größenmäßig einordnen, bevor man polemisiert. Das wird leider sowohl von Politikern wie auch von Journalisten nur unzureichend getan.

Und das betrifft vor allem nicht nur die Nettoeinzahler sondern auch die Nettoempfänger. Wie relevant, gemessen am BIP, sind eigentlich die EU-Fördergelder an Länder wie Ungarn oder Polen? Wenn man das nicht durchdenkt, wird man nicht dieses ostentative Selbstbewusstsein von Politikern wie Orbán oder Kaczynski verstehen. Und man wird sich Illusionen hingeben, was die politische Wirksamkeit von Kürzungen dieser Gelder anbetrifft. Die wirklich relevanten Gelder für Länder wie diese kommen von Investoren wie Audi u. Co. Die allesamt kein Problem mit deren Politik haben. Und ein nicht geringer Teil der EU-Gelder geht in Infrastruktur zur Anlockung dieser Unternehmen.

Ich weiss ja nicht wo Herr Romann seinen Kaffee kauft

Aber mich kostet diese EU mehr als diese eine Tasse Kaffee. Alleine für die Zwangsenteignung durch die Niedrigzinsen, könnte ich Säcke davon kaufen. Und nun soll ich noch mehr bezahlen? EU Nein Danke!

@ Autograph um 21:21

Sie schrieben:
"Wieviel Stunden II. Weltkrieg entspricht ein Jahresbeitrag für die EU? 1? Oder gar anderthalb? Pro Stunde II. Weltkrieg waren es jedenfalls 100 deutsche Tote. Ich denke, wir können Adenauer und Schuman für die EU gar nicht dankbar genug sein. Ohne die, hätte vermutlich jeder von uns wenigestens schon wieder einen Krieg mitgemacht und nicht nur aus der Ferne zugeschaut."
Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören! Als ob es nur die Alternativen EU oder Krieg gäbe! Die Schweizer sind und waren nie in der EU. Wie viele Kriege hat ein Schweizer in den letzten 100 Jahren mitgemacht? Richtig, nicht einen einzigen!
Im Übrigen haben einige von "uns" sehr wohl Kriege mitgemacht! In Jugoslawien, Afghanistan und Mali durften und dürfen deutsche Soldaten Handelsinteressen und "Demokratieverständnis" a la EU verteidigen.

Natuerlich ist das Geld fuer die EU dar

die Investition in die Verteidigung ist bereits der Beitrag zur Sicherung see Aussengrenzen... die nicht in Afghanistan oder Mali sind.. sondern I'm Mittelmeer..

Wer koennte schon bei dem

Wer koennte schon bei dem Verzicht auf eine Tasse Kaffee am Tag Nein sagen?

Allerdings wuerde ich auch gerne auf die eine oder andere Tasse Kaffee mehr verzichten, z.B. fuer:

- Damit Obdachlosigkeit in Deutschland/der EU kein Thema mehr ist.
- Fuer die Abgehaengten, Langzeitarbeitslosen, Aufstocker & Co.

Dummerweise weiss ich aber auch, das denen, die das zu entscheiden haben solche Projekte nicht einmal ein Glas Wasser wert sind, von Kaffee ganz zu schweigen.

@ claudio im Osten um 21:34

Sie schrieben:
"Wir Deutschen sollten bei der aufgezeigten Linie bleiben - und uns darüber freuen, dass wir bei unserem Urlaub nicht mehr Drachmen, Lira usw. hin- und hertauschen, keine Stunden an irgendwelchen Grenzanlagen in der Sonne stehen und keine horrenden Telefonkosten mehr zahlen."
Das wirklich traurige ist doch, das die von Ihnen aufgeführten Argumente aktuell wirklich noch die besten für diese Form der EU sind. Alles in allem eine erbärmliche Veranstaltung!

1 Tasse (Filter-) Kaffe - Zuhause gebraut...

ok, das mag noch angehen, der Rest ist dem gemeinen Harzer nicht zuzumuten ... Ein Kaffee im Cafe' hingegen, das wäre deutlich überzogen und wohl zu teuer, das ginge nur einmal im Monat.
Aber es geht ja nicht ums Geld, oder besser, es geht nur bei den Pfennigscheißern und Fliegenbeinzählern um Geld. In der wirklichen Wirklichkeit geht es um Sinn und Zweck und um die Frage, wohin mit dem Geld bei den Kaffeepreisen.

21:08 von Adel Ante

Die Zugehörigkeit zur EU ist nie per Volksabstimmung abgestimmt worden und kündigen darf man anscheinend auch nicht
.
schwierige Sache
wo sie dazu gehören wollen, wurden nur den Leuten von der Krim
per Volksabstimmung gestattet
und der Veranstalter, dass es nicht in Mode kommt, mit Wirtschaftssanktionen belegt
so sieht eben gelebte Demokratie aus

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