Ihre Meinung zu: US-Handelsstreit: EU-Regierungen suchen Schulterschluss

29. April 2018 - 16:16 Uhr

In zwei Tagen läuft für die EU die Schonfrist für US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium ab. Klare Signale aus Washington fehlen. Kanzlerin Merkel griff deshalb erneut zum Telefonhörer.

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Kommentare

Was für ein Hühnerhaufen

Trump lacht sich ins Fäustchen. Merkel startet einen unabgesprochenen Alleingang, Großbritannien ist trotz Brexit wichtiger als Italien oder Spanien und auf der Strafzollliste fehlen die allmächtigen Digitalkonzerne Apple Google und Microsoft. Diese EU hat nichts was Trump in Bedrängnis bringen könnte. Die EU hat mal wieder selbstverschuldet das schlechteste für ihre Bürger und ihre Wirtschaft herausgeholt, ein teurer zahnloser Tiger eben.

Das machen die schon ganz gut

Was wäre denn die bessere Reaktion?
Kleine Kinder Spielchen? Besonnere Reaktionen bis es eine Entscheidung gibt ist die Richtige. Trump hat schon beim ersten Mal kalte Füsse bekommen, könnte doch wieder so koommen. Und wenn nicht:
Macron und Merkel haben Ihren Job schon lange verstanden, Trump lernt noch ...

US-Handelsstreit:EU-Regierungen suchen Schulterschluss

Natürlich können sie kontern mit Gegenzöllen.Auf Whiskey,Erdnüsse oder Harley-Davidson.Aber was wird das bringen ? Durch die Handelsungleichgewichte werden durch Zölle die USA weniger betroffen sein als die EU und vor allem Deutschland.Für die Zukunft sucht man besser nach einer anderen Wirtschaftsstrategie:Vielleicht weniger Export,Stärkung des Binnenmarktes durch Lohnerhöhungen, mehr Investitionen in die Infrastruktur.

Trump geniesst

... zweifelsohne die von ihm geschürte Unsicherheit innerhalb der EU. Man darf gespannt sein, ob letztere es bei den angedrohten moderaten Gegenmaßnahmen belässt oder eher mittelfristig auf das Schiedsverfahren bzw. das Eigentorpotenzial der Schutzzölle vertraut. In allen Fällen würde allerdings unnötig viel transatlantisches Porzellan zerbrochen.

Trumps Politik besteht ......

Trumps Politik besteht doch hauptsächlich aus Drohen, Bestrafen Erpressen und zusammen mit der EU-Bütteln aus Sanktionieren.

Merkel, die bisher immer eine folgsame US-Marionette war, findet sich nach dem pompösen Empfang von Macron in den USA bei ihrem Besuch bei Trump nun am Katzentisch wieder.

C'est la vie, Madame Merklel!!!!!

Da wird dem Exportwelmeister

Da wird dem Exportwelmeister die Meisterschaft vermiest.

Export-Sünder Deutschland

Deutschland bricht über 5 Jahre chronisch die EU- Stabilitäts-Regeln. Die Exportüberschüsse dürfen nicht mehr wie 6% des BIP betragen. Wird diese EU-Regel dauerhaft gebrochen drohen saftige Strafen.

Die Südeuropäischen Staaten haben lange unter der deutschen Austeritätspolitik gelitten. Diese Staaten haben keinen Handelsüberschuss mit den USA. Nun sollen sie auch noch, wie auch Frankreich, die Strafe für den Export-Sünder Deutschland bezahlen.

Die sture Haltung der Bundesregierung und der Arbeitgebervertreter führt nicht nur zu einem Handelskrieg sondern innerhalb der EU zu einer Spaltung.

Wenn ich es richtig

Wenn ich es richtig verstanden habe, will Präsident Trump die Herstellung von Stahl und Aluminium in den USA unterstützen - (oder anderswo billiger einkaufen?) ! Soll er doch ! Es ist m.E. unsinnig, wenn die EU jetzt feindliche Maßnahmen trifft. Man kann doch einfach abwarten, wie sich diese Zölle auswirken und im "Stillen Kämmerlein" überlegen, wie die neue Situation zu handhaben ist. Weniger als 9% der Eisen-und Aluausfuhren gehen in die USA , was eigentlich leicht zu kompensieren wäre. Die von der NATO geforderte Nachrüstung wird von den o.g. Materialien sicherlich große Mengen benötigen, was jedoch nur gilt, wenn die Waffensysteme in Europa gefertigt werden. Hier wäre eine größere Autarkie wünschenswert.

War ja klar

Die Einzigen, gegen die die Eurokraten hart und kompromisslos vorgehen können, sind die eigenen Bürger, weil der sich nicht legal wehren kann.
Auf allen anderen Bühnen sind die Politiker lediglich Möchtegerne und Hampelmänner. Fachkompetenzen gleich Fehlanzeige. Leider kosten sie uns alle sehr viel Geld

Erst Harley-Davidson dann Daimler-Benz

Als Gegenreaktionen will die EU Zölle auf z.B. Harley-Davidson erheben.

Unglaublich auf welche Ideen Merkel und die EU kommen. Absicht ist es Trump unter Druck zu setzen. Harley-Davidson produziert im Wahlkreis eines wichtige Republikaner. Dabei bewegen sich die politischen Entscheider weiterhin in einer selbst bestätigenden Blase und glauben Trump wäre aus dem Amt zu drängen.

Trump hat im Wahlkampf und in Tweets immer wieder plakativ Mercedes- Benz als Produkt genannt welches er mit Zöllen belegen will. In diesem Zusammenhang ist die Marke Harley-Davidson die Ideale Vorlage für Trump um dann mit Daimler-Benz den Handelskrieg weiter zu eskalieren. Spätestens dann wird es für den Export-Sünder Deutschland richtig teuer und kostet uns Wachstum und Arbeitsplätze.

Dinge wie Orangensaft, Jeans und Fusel?

naja, kann man auch in anderen Ländern kaufen...so richtig hart wird es Otto-Normal in Europa treffen, wenn er für seine nagelneue jährliche Harley einen höheren Zoll zahlen muss....

19:10 von FritzF

Da wird dem Exportwelmeister die Meisterschaft vermiest.
*
Klar und langsam lässt sich ja auch nicht mehr leugnen, das Trump diesbezüglich Recht hat.
*
Geleugnetes EEG-Aluminium, höhere Importsteuern bei PKWs und nichteingehaltene Nato-2%zusage?
*
Aber als Hassprediger konnte er ja nicht Recht haben?

Trumps Amtzeit ist endlich...

und bis solch neue Wirtschaftsstrategien umgesetzt werden können, vergeht eine Ewigkeit. In der Tat, wird die USA von den Nüsschen und dem ohnehin schlechten Schnaps nicht vor die Hunde gehen. Aber es wäre klug, nicht zu viel Porzellan zu zerschmeissen, bevor es einen Nachfolger für den Ausrutscher Trump gibt.

Bitte mal.....

"Butter bei die Fische"! Wieviel Prozent bzw. Milliarden Dollar macht denn der Export von Stahl und Aluminium aus Deutschland/EU in die USA aus? Vielleicht sollte man diese Drohung des POTUS eher als Bonbon für seine Wähler im rustbelt werten? Kritikwürdig ist ohne Zweifel die unterschiedliche Zollhöhe bei den Pkw. Ich wäre da absolut für eine Angleichung, aber ich frage mich, ob sich dann deswegen die amerikanischen SUV oder Pick-ups mit einem Verbrauch von 11-13Liter (mindestens) besser verkaufen ließen?

Das Schlusslicht liefert die Antwort

Ich denke, dass wir Europäer uns keine große Hoffnung auf Einsicht bei Trump machen sollten.

Schließlich kam im heutigen ARD-Schlusslicht ja schon die Meldung, dass die medienwirksam gepflanzte Eiche von Macrons Besuch nicht mehr da ist :(

Wenn Donald schon so mit seinem besten, europäischen Buddy, dem französischen Präsidenten, umgeht: Was können wir dann erwarten?

Sächlich oder nicht sächlich , das ist hier...

Allein , wer sich Target2 anschaut, kann nicht nur viel über Wirtschaften lernen.
Die "Exportweltmeisterschaft" drückt eine Mentalität aus , die über die Jahre immer schlechter ankam im "Resteuropa".
Ich finde , Herr Trump (ich kann ihn nicht ab) tut uns sogar einen Gefallen indem er die bisherigen "Freundschaften" hinterfragt.
Die Frage ist nur ob die Drittbesetzungen in der deutschen Regierung überhaupt soweit denken können (dürfen, wollen,sollen ?).
Wenn ich nur an die deutsche (europäische) Reaktion im Fall Skripal denke, möchte ich alle drei Affen zugleich sein.
Den asylpolitischen Genickschuss , nur am Rande erwähnt. :-)
Wer soll das denn noch ernst nehmen ?
Herr Macron musste erst einmal in seiner Armee "aufräumen" damit die sich überhaupt noch für die sinnfreien Einsätze engagiert.
Frau Merkel hat gar keine Armee. Daran ändern auch Milliarden nichts.
Der Schuss vor den Bug kann ja nicht ausgesessen werden, aber lang anerzogene wirtschaftliche Mentalitäten ...

Der einzige Grund für die

Der einzige Grund für die Zölle gegen die EU sind die deutschen Exportüberschüsse.

Andere EU-Länder haben nun zu leiden, weil Deutschland nicht in der Lage ist, ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht herzustellen. Das Resultat von über 10 Jahren Lohndumping.

EU-Regierungen suchen Schulterschluss

Die EU-Staaten werden der abstrusen Wirtschaftspolitik von Trump mit den geeigneten Abwehrmaßnahmen begegnen, keine Bange. Die USA bzw. Trump können doch noch nicht einmal die Grenze zu Mexiko richtig finanzieren. Und jetzt hat sich sogar wieder GB Merkel und Magron angeschlossen und gegen Trump protestiert.

Zum Interwiev Röttngen:

Abhängigkeiten gilt es zu erkennen und zu bewerten: Röttgen ist kein Europapolitiker. Röttgen ist Schoßhündchen der Amerikanischen Handelskammer.
.
So sind seine Einlassungen einzuordnen.

Am 29. April 2018 um 20:38 von Nny

"Der einzige Grund für die Zölle gegen die EU sind die deutschen Exportüberschüsse.
Andere EU-Länder haben nun zu leiden, weil Deutschland nicht in der Lage ist, ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht herzustellen. Das Resultat von über 10 Jahren Lohndumping."

Also ist es höchste Zeit, Deutschland aus der EU und besonders der Eurozone auszuschließen, zum Wohl der anderen Staaten in dieser Gemeinschaft. So ist doch Ihr Kommentar zu deuten? Das Frage ist nur, wer dann den Laden finanzieren soll.

Am 29. April 2018 um 20:48 von pkeszler

"EU-Regierungen suchen Schulterschluss
Die EU-Staaten werden der abstrusen Wirtschaftspolitik von Trump mit den geeigneten Abwehrmaßnahmen begegnen, keine Bange."

Die EU-Regierungen kriechen vor der Regierung der USA, Schulterschluss gibt es nur gegen die Staaten, die von den USA als Feinde und Gefahr deklariert werden.

Wie wär es

Man würde sich mal langsam nach verlässliche Partner umschaut.Oder wie lange gedenkt man diese Theater noch mit zu machen?Der Ami kriegt sich nicht ein,vor der Buckelei der EU,und diese merken es nicht einmal.

@ex_Bayerndödel

"Also ist es höchste Zeit, Deutschland aus der EU und besonders der Eurozone auszuschließen, zum Wohl der anderen Staaten in dieser Gemeinschaft. So ist doch Ihr Kommentar zu deuten? Das Frage ist nur, wer dann den Laden finanzieren soll."

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Die Alternative ist in meinen Augen dass in Deutschland endlich vernünftige Löhne gezahlt werden und es dafür "etwas" weniger Gewinne auf der "Eigentümerseite" gibt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/loehne-deutschland-armut-101.html
Das regt die Binnenkonjunktur an, fördert damit auch den Import und senkt damit den Handelsbilanzüberschuss.

Am 29. April 2018 um 22:06 von laurisch._karsten

"Die Alternative ist in meinen Augen dass in Deutschland endlich vernünftige Löhne gezahlt werden und es dafür "etwas" weniger Gewinne auf der "Eigentümerseite" gibt."

Haben Sie sich schon einmal die Investoren angesehen, die in der deutschen Industrie das Sagen haben? Die Gewinne gehen zum großen Teil ins Ausland, zum Beispiel die USA. Glauben Sie, dass solche Heuschrecken zum Wohl der Beschäftigten auf ihre Gewinne verzichten würden?

USA ist kein Freund

Die USA sind niemanden en Freund von sich aus, vielleicht bemerkt das endlich Mal ein Politiker. Sie handeln nur nach eigenem Profit und hetzen Länder gegeneinander auf. Ihre Kriege sind mit Auslöser für etliche Flüchtlingsströme.

Dann kostet halt ein BMW der X Klasse oder ein Mercedes der M Klasse 42% mehr. Europa hat nichts von deren Produktion in den USA.

Amerikanische Firmen investieren meines Wissens fast überhaupt nicht in Europa, höchstens im im Bereich Spekulationen oder Hedge Fonds (Heuschrecken).

Werdet endlich erwachsen, die USA ist nur ein Teil der Erde, Atommacht hin oder her . Fängt einer an ist eh für Alle und Immer Schluss.

@ex_Bayerndödel

" Haben Sie sich schon einmal die Investoren angesehen, die in der deutschen Industrie das Sagen haben? Die Gewinne gehen zum großen Teil ins Ausland, zum Beispiel die USA. Glauben Sie, dass solche Heuschrecken zum Wohl der Beschäftigten auf ihre Gewinne verzichten würden?"

.

"Ein Unternehmen das nur Gewinn macht auf Kosten seiner Mitarbeiter auf dieses Unternehmen können wir verzichten".
Das war seine Aussage.
https://de.wikipedia.org/wiki/Franklin_D._Roosevelt#Erste_Amtszeit_(1933–1937)

21:45 von ex_Bayerndödel

So ist doch Ihr Kommentar zu deuten?
.
so genau nicht
6% des BIP darf der Aussenhandelsüberschuß lt EU Vorgabe betragen
warum handeln wir nicht nach den Vorgaben, dann gebe es keinen Ärger mit unseren EU Partnern und den Amis auch nicht

Am 29. April 2018 um 22:28 von laurisch._karsten

>"Ein Unternehmen das nur Gewinn macht auf Kosten seiner Mitarbeiter auf dieses Unternehmen können wir verzichten".
Das war seine Aussage.
https://de.wikipedia.org/wiki/Franklin_D._Roosevelt#Erste_Amtszeit_(1933–1937)<

Wo sehen Sie dieses Prinzip in den USA umgesetzt? Gerade die USA sind doch das Vorbild für die Unternehmensstrukturen in Europa. Glauben Sie, ein Präsident der USA hätte etwas gegen einen Handelsbilanzüberschuss seines Landes?

zölle gab es früher auch und...

es hat der wirtschaft gar nicht gestört und der staat hatte einnahmen für seine bevölkerung die jetzt massif fehlen.
reicher waren auch die arbeitnehmer und firmen hatten verantwortung.
jetzt braucht der staat geld und erhöhte ohne ende die lohnsteuern, mehrwertseuer, erbsteuern usw ohen ende, auf dem narmalbürger abgewälzt und kürzt ohne scham die sozialleistungen. so wher zittert vom whem? die gierigen firmen die ohne skrupel mehr haben wollen ohne steuern-und zölle zu zahlen, den der endverbraucher hat nichts davon. gut so mister trump und halte danach fest.

EU was ist das ?

Immer wieder lustig wie hier die Leute etwas von einem Fantasiegebilde namens EU schreiben.
So etwas wie eine EU = Europäische Union gibt es überhaupt nicht. Und wird es hoffentlich auch nie geben.
Union bedeutet Einheit, Vereintheit
Die Länder in Europa ( das ist ein Kontinent) sind vieles aber ganz sicher nicht vereint.
Eine Fußballmannschaft in der jeder ein eigenes Trikot trägt und jeder gegen jeden spielt. Lächerlich.
Die Strafzölle gelten übrigens auch für Norwegen. Kein "EU" Land.
++
Die USA sind der übermächtige Gegner. Wahre Einheit und Zusammenhalt. Bravo !
Dort spricht "The President" und nicht der Gouverneur von Nebraska.
++
Ganz genau, Frau Merkel. The President wird entscheiden.

Die USA konsumieren zuviel...

und kaufen auf Pump ihre Waren in der ganzen Welt...sie kaufen besonders viel in China aber auch zuviel aus Deutschland. Sollen wir uns den Kaufwünschen der USA verweigern? Wenn die Amerikaner eine konkurrenzfähige Produktpalette hätte, wäre der Handel ausgeglichener. Die gigantischen Schulden und Kredite der USA sind der eigentliche Grund für das große Handelsdefizit. Wer zuviel von anderen kauft, kann doch nicht den Verkäufer verunglimpfen.

Frau Merkel

Rufen Sie den Mr. Trump an und teilen ihm mit, das er dann auch seine Atomwaffen woanders stationieren sollte und man den Handel dann auch mit Russland und China vergrößern/ausbreiten würde, wenn er meint nur er bzw. USA wären die einzigste Option. Bitte etwas mehr Mut.

Kanzlerin Merkel griff deshalb erneut zum Telefonhörer

Ich frage mich immer wieder was die EU ohne unsere Bundeskanzlerin machen würde. Bankenkriese, Griechenland, Flüchtlingskriese, ohne Deutschland und vor allem Angela Merkel würden die gar nichts auf die Reihe bekommen. Ich frage mich auch was die anderen 27 Regierungs-Chefs so unternehmen, die haben anscheinend alle keine Wirtschaft um die sie sich sorgen machen und die haben auch alle keine Telefone um Trump anzurufen, Macron mal ausgenommen. Ich bin wirklich froh, dass unsere Bundeskanzlerin die Stärke hat, die alle anderen nicht haben, ohne sie sähe es düster aus.

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