Ihre Meinung zu: US-Zölle: Bundesregierung rechnet nicht mit Ausnahme-Verlängerung

26. April 2018 - 11:22 Uhr

Bisher waren die EU-Staaten von den Strafzöllen der USA auf Stahl und Aluminium ausgenommen. Die Bundesregierung rechnet nun offenbar damit, dass ab dem 1. Mai die Strafzölle auch die EU treffen.

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Kommentare

Strafzölle

Wann hören die deutschen Medien endlich auf, von "Strafzöllen" zu sprechen? Es sind "Zölle", meinetwegen "Schutzzölle" oder Zollgebühren, die derzeit die Amerikaner zahlen lassen bzw. zahlen lassen wollen.

Einfach nur erschreckend,

das ein fehlgeleitetes eventuell krankes Hirn so nachhaltig unsere Weltordnung, unserer Wohlstand aber auch gerade den Weltfrieden gefährdet.
Freihandel ist wichtig für eine vernünftige internationale Zusammenarbeit - oder umgekehrt, Handelskrieg kann nur schlecht für alle sein - respektive 3'te lachen sich in Fäustchen.
Wichtig ist aber auch, dass für alle faire Bedingungen /Zölle herrschen - sollte da was im argen liegen (egal in welcher Richtung) wäre es wünschenswert, dass sich vernünftige, weitsichtige Unterhändler der betroffenen Länder an einen Tisch setzen und für alle tragbare Handelsabkommen schließen.

Also doch Strafzölle

Letztendgültig keine Überraschung. Mr. Trump verfolgt seinen eingeschlagen Weg des Nationalismus und Isolationismus. Er kann auch wohl kaum anders. Bei diesen enormen Staatsschulden und stetig wachsenden Handelsdefiziten einerseits und andererseits die drastische Reduzierung der Unternehmenssteuern und dramatische Erhöhung der Rüstungskosten da muss er was tun. Ich hoffe nicht, aber befürchte das Öl und Gas bald unbezahlbar sind, zu mehr der Iran wohl bald Öllieferschwierigkeiten bekommen wird.

US-Zölle:Bundesregierung rechnet nicht mit Ausnahme-Verlängerung

Eine gute Nachricht für die US-Metallarbeiter.Aber eine schlechte für den deutschen Export.Und wenn die EU zu Strafzöllen auf US-Produkte greift,dann wird man sehen können,daß das nicht besonders greift.Denn der US-Import in die EU ist geringer als der EU/deutsche Export dorthin.
Das zeigt das Problem der Handelsungleichgewichte.

Donald Trump hat es sich zur

Donald Trump hat es sich zur Aufgabe gemacht *zumindest temporär*, so weit wie möglich, multilaterale Verständigung zunichte zu machen. Ein paar tausend Jobs die etwas länger erhalten bleiben in der hiesigen Stahlindustrie stehen hunderttausende Jobs in den USA und Europa gegenüber die gefährdet werden. Aber natürlich ist das nur der mittelfristige Effekt. Der langfristige Effekt, dem Donald bewusst ist oder auch nicht, ist zumindest potenziell eine Abkühlung der transatlantischen Beziehungen. Dem steht natürlich der überaus herzliche Empfang des französischen Präsidenten im US Kongress gegenüber, und man darf dem Donald auch nicht zuviel weitsicht zumuten. Aber einer weiß sicherlich seinen ebenfalls minimum kurzfristigen Profit daraus zu schlagen, und dieser jemand ist Vladimir Putin. Es gibt ja neue Berichte, dass Donald sein Privathandy gegenwärtig häufiger nutzt als sein Diensthandy. Ob der Don und der Vlad einer dieser hippen neuen End-to-End verschlüsselten Messenger nutzen?

Chance

Es wird Zeit das die EU merkt, das wir auch eigenstaendig handeln können. Das ewige hinterherrennen reicht.
Im übrigen die USA braucht die EU genauso wie wir sie.

Von Trump erwarte ich dass dieser Protektionismus endet!

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/us-zoelle-eu-101.html

Nach Einschätzung aus deutschen Regierungskreisen werden die US-Zölle auf Stahl- und Aluminium-Importe ab dem 1. Mai auch die EU treffen.
Damit würden die Ausnahmen zugunsten der Europäischen Union nicht verlängert. Es sei wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Zölle am 1. Mai kämen, hieß es.

sage ich mal ganz klar, dass ich von Trump erwarte, dass er seinen Protektionismus in Sachen Stahl und so weiter aufgibt! Dieser Protektionismus ist wettbewerbsschädlich! Schluss damit! Solcher Protektionismus ist darueber hinaus auch illegal. Soweit ich weiss, hat die EU auch schon die WTO angerufen:

https://tinyurl.com/y7b5ng32
fr.de: EU schaltet wegen US-Zöllen WTO ein (17.04.2018 17:38)

Die EU fordert, unbefristet und bedingungslos von den neuen US-Zöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen zu werden. Um ihrer Position Nachdruck zu verleihen, ruft sie nun die WTO an.

Welch gute Nachricht...

... für die angespannte Lage in Sachen "Fachkräftemangel".

Aber Sarkasmus beiseite: Für die deutsche exportfixierte Industrie werden die fetten Jahre wohl bald nicht mehr so fett sein.

Abhängigkeiten abbauen

Die EU sollte mittelfristig die Abhängigkeiten von der USA abbauen und dort weniger investieren. Denn die USA haben Ihren Weg gewählt uns setzten nun alles daran um ihre Wirtschaft zu stärken, auf Kosten der ausländischer Wirtschaft. Dazu gehören Zölle wie hier, aber auch "versteckte" Maßnahmen wie Sanktionen gegen manche Firmen (z.B. in Russland), welche dazu führen dass betroffene (auch nicht US-) Firmen keine Geschäfte in diesen Ländern machen dürfen und somit in ihren Wachstum gebremst werden.

Kopfschüttel..........

der Bundesregierung ist nicht mehr zu helfen. ´Was lässt sie sich noch alles gefallen von diesem Trump?? Unsere Wirtschaftsinteressen sind wichtiger als vor Trump auf die Knie zu gehen, der wird keine Rücksicht nehmen und unsere Arbeitnehmer schauen in die Röhre. Warum keine Geschäfte mit Rußland machen, die gerne mit uns Handel betreiben würden. Ach ja, das darf man ja nicht wg. Handelsembargo. Einfach unglaublich was da läuft..................

Na dann liebe Industrie

darauf drängen, dass die Russlandsanktionen aufgehoben werden. Die Amis machen ihr Ding also sollten die Europäer zusehen wo sie bleiben....

Anosten wird für die USA es wohl nach hinten losgehen. Einfach nur noch europäische Produkte kaufen. Kurze LIeferketten und -wege tun auch dem Klima gut.

Es wäre ja schön, wenn

Es wäre ja schön, wenn Tagesschau.de mal den Faktenfinder bemühen könnte, um die Auswirkungen von US - Strafzölle zu erläutern.
Vielleicht mit einer Erklärung warum Europa irgendetwas in den USA kaufen sollte und warum die USA in Europa?
Zölle erhalten schließlich auch Arbeitsplätze.
Warum also Arbeitsplätze gefährden?

Versteh ich alles nicht...

Wieso lässt man sich von den USA da so auf der Nase rumtanzen?

Die USA sind ein Importland ohne Ende... die sind darauf angewiesen das man mit Ihnen handel treibt, im Gegensatz zur EU, die braucht aus den USA herzlich wenig einführen. Es gibt nichts was die USa anbieten kann das man nicht auch via Asien, Afrika oder so bekommen kann...

Lasst sie ihre Strafzölle doch erheben... mal gucken wie es ihnen gefällt wenn in ihren ohnehin schon maroden Häfen plötzlich nichts mehr anlegt.

Auf ins Gefecht

Na, dann aber mal mutig an Strafzölle für die USA. Und nicht nur ein paar unwichtige Dinge mit Strafzöllen belegen, sondern richtig zuschlagen, so dass dem alten Mann im Weißen Haus die lächerliche Perücke vom Haupt weggefegt wird. Aber ich denke, ich kann mich auf den zahnlosen Tiger EU verlassen und es wird nichts passieren. Immer nur bellen, nicht beißen und dann den Schwanz einziehen, dafür sind wir bekannt.

Tacheles

Es wird Zeit, dass die mächtigste Frau der Welt in Washington mal ordentlich auf den Putz haut und den europäischen Interessen Geltung verschafft. Macron hat dies ja offenbar nicht geschafft. Außer Spesen nichts gewesen.

Deutschland und die EU werden nicht untergehen!

Und die Amerikaner werden ihre Probleme damit nicht lösen, da eher Nachteile damit verbunden sind.
Aber es handelt sich ja ausschließlich um eine "Big Show" für das unwissende Volk, welches ja "bespaßt" werden will.
Wenn's hilft!

Einfach der falsche Weg

Das deutsche Wirtschaftsmodell durch zu hohe Leistungsbilanzüberschüsse auf Kosten von anderen Ländern innerhalb und außerhalb der EU zu leben, kann auf Dauer aus logischen Gründen (der Leistungsbilanzüberschuss aller Länder der Erde ist IMMER Null) nicht von Dauer sein. Je früher dieser falsche Weg verlassen wird, um so sanfter kann man die Bruchlandung der deutschen Wirtschaft gestalten, doch das werden die Neoliberalen schon zu verhindern wissen! Armes Deutschland, das solche unfähigen Eliten hat!

Es ginge auch anders

Als Antwort könnte man die USA bis ins Mark treffen, wenn man es hinbekäme, Werkspionage weitestgehend zu unterbinden.

Ich erinnere darn, dass die

Ich erinnere darn, dass die Europäische Union u.a. genau für diese Fälle geschaffen wurde. Niemand treibt bewusst den Handelsbilanzüberschuss voran. Das ergibt sich vielmehr aus der Warenqualität. Würden die Amerikaner in der deutschen Position sitzen, würden sie uns gnadenlos überrennen oder gibt es noch eine andere Interpretation zu Trump's AMERICA FIRST? Also nutzen wir die Stärke der Europäischen Union und lassen mal die Muskeln spielen. Das schafft auch Wertschätzung darüber, mit der Europäischen Union gute Beziehungen zu haben.

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