Ihre Meinung zu: EU gegen Desinformation: Verhaltenskodex für Facebook

26. April 2018 - 11:00 Uhr

Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan gegen Desinformation vorgestellt. Online-Plattformen sollen sich dazu verpflichten, stärker gegen irreführende Inhalte vorzugehen. Von Patrick Gensing.

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Kommentare

Was soll das für ein Käse

Was soll das für ein Käse werden?
Was ist Desinformation?

Wenn in Syrien Menschen getötet werden, sagen die einen Giftgas, die anderen war nix. Was darf man jetzt sagen?
Wer entscheidet, was Desinformation ist?

Das ist das Ende der Informationsfreiheit

Wir haben doch jetzt schon, daß die sogenannten Qualitätsmedien abweichende Informationen nicht bringen oder in abwertender Weise darstellen (man achte auf die jeweilige Wortwahl). Wenn jetzt die neuen Medien, die bisher vom Mainstream abweichende Meinungen trugen, von Zensur bedroht werden, dann bedeutet das Rückkehr zum Stammtisch.
MfG
Alfred Haas

@ Hirschauer um 11.38 Uhr : Genau

So sehe ich das auch. Seit Silvester 2015 sind wir alle sensibilisiert für falsche oder unterdrückte Nachrichten, auch in den Medien, die GEZ-finanziert sind. Vieles, was lange unter den Teppich gekehrt wurde, ist erst durch die alternative Informationsmöglichkeiten publik geworden.
Außerdem: Wer entscheidet denn, was Desinformation ist? Waren die "Meldungen" die im Zusammenhang mit Christian Wulf auch von den öffentlichen Medien lanciert wurden, Desinformation, FakeNews oder ganz einfach politisch gewollte Lügen?
Letztlich hilft es nur, sich umfassend zu informieren, und dazu möchte ich auch weiterhin die Möglichkeit haben.

Schutz...

... der "europäischen Werte und des demokratischen Systems" mittels "regulatorischer Maßnahmen"... Man ist in dieser EU also gewillt, zum Schutz der "Werte" eben diese abzuschaffen. Denn was uns so blumig präsentiert wird ist nicht anderes als die Beschneidung der Meinungsfreiheit.

Ist das die Rückkehr zu Hofberichterstattung?

Soll das ein Maulkorb nur für die eingetragenen Mitglieder bei Facebook ( ich bin nicht dabei) sein? Oder sollen jetzt alle Webseiten, die nicht dem Mainstream entsprechen, verboten werden? Ich bin froh, mich auf der Seite HB publik informieren zu können. Inzwischen haben doch alle gemerkt, wie sehr die Nachrichten gefiltert werden und wie wenig eigene Urteilsfähigkeit uns zugetraut wird. Nicht umsonst sterben ehemals informative Printmedien weg - zu sehr wurde auf die political Correctness geachtet und zu wenig auf umfassende Information. Wenn ich das heutige Printmedien-Angebot sehe, kriege ich zuviel: Jede Menge Frauen-, Garten-, Bastel-, Computerzeitungen ... , aber politische Information kaum. Unsere hiesige Tageszeitung ist so angepasst an die regierenden Parteien, das kann man nur noch Hofberichterstattung nennen.
Kein Wunder, dass eine Tageszeitung nach der anderen eingeht.

Das erinnert mich an die DDR

Die EU-Kommission will Online-Plattformen verpflichten, gegen "irreführende Inhalte" vorzugehen??? Was ist denn ein irreführender Inhalt, wer kann denn "Irreführung" als Ausschlusskriterium der Meinungsfreiheit definieren? Was läuft denn hier überhaupt? Ist die EU für "richtige" und "falsche" Gesinnungen zuständig? Ist sie am Ende unser oberster Gesinnungspolizist? Ein solches unfassbares Verhalten kannte ich bisher nur von der Abteilung Agitation und Propaganda des ZK der SED! Schlägt in Brüssel die Stunde der Widergänger?

Fake news?

Dann können wir ja gleich damit anfangen.
Was ist fake new?
Ein Beispiel:

"Die EU ist gescheitert. Sie ist kein Friedens- oder Wohlstandsprojekt mehr sondern schadet nur noch den EU Ländern. Sie ist eine Fehlkonstruktion."

Das wäre zum Beispiel ein fake new und müßte sofort vom Netz gelöscht werden.

Nur noch geprüfte

Nur noch geprüfte Desinformation aus dem EU-Propagandaministerium?

Wahrheit

Die "optimierte" Wahrheit steht bei der EU über allem , zu groß ist die Angst um die sicheren Futtertröge .

Das Wahrheitsministerium gibt bekannt...

...oder was?
Das eigentliche Problem ist doch: wäre der reguläre Mainstream-Journalismus in der Summe nicht so schlecht, einseitig, lückenhaft oder schlicht mit politischer Agenda gefärbt...kein Mensch würde sich in irgendeiner Form bei Blogs oder auf facebook informieren.
Aber es gibt halt auch Leute, die die News mit Prädikat:"von regionaler Bedeutung" durchaus interessieren. Zum Beispiel.

Was kommt als nächstes:...die Provider werden freiwillig verpflichtet, den Bösbloggern keinen Internet-Service mehr zu gewähren?

Informationsflut

Mit der zunehmenden Menge an Infos und an Kanälen über die diese verbreitet werden steigt leider auch die Menge an Fake.
Jeder hat heute die Möglichkeit mit Photoshop Bilder zu fälschen, die der normale Betrachter nicht als Fälschung erkennt. Und jeder kann dieses Bild dann weltweit verbreiten.
Und wer sich die Arbeit nicht machen will, kann auch einfach mal Behauptungen ins Netz stellen ("Jeder Flüchtling bekommt ein Smartphone von Merkel"). Und leider findet sich für jeden Schwachsinn jemand der das glaubt, weil er es glauben will.
Schwieriger sind schon so Dinge wie z.B. der Fall Skripal. Beide Seiten behaupten irgendwas, Beweise legt keiner vor. Nun ist es an dem einzelnen Menschen zu entscheiden, welche Quelle er für vertrauenswürdiger erachtet. Nachprüfen kann das ja keiner.

re einerer

"Was ist Desinformation?

Wenn in Syrien Menschen getötet werden, sagen die einen Giftgas, die anderen war nix. Was darf man jetzt sagen?"

Wenn einer sagt, es ist bewiesen, dass es Giftgas war, ist es Desinformation. Oder wenn er sagt, es ist bewiesen, dass es kein Giftgas war.

Wenn man sagt, es gibt unterschiedliche Aussagen dazu, ist es Information.

Ich sehe hier Ihr Problem nicht.

Ist das Desinformation, wenn als Quelle ein dreimal vorbestrafte

r Dunkelmann (Südd.Zeitung) benützt wird, der in GB mit seinen islamistischen Bekannten in Syrien telefoniert?

Wo wird die Grenze gezogen?

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