Kommentare

"Involuntary celibat".

Zunächst einmal, und um nicht missverstanden zu werden:

Attacken auf Frauen gehen selbstverständlich gar nicht (genauso wenig wie auf Männer).

Wer glaubt, aufgrund sexueller Frustration Frauen vergewaltigen oder töten zu dürfen, gehört aus dem Verkehr gezogen!

Dennoch hat die friedliche Form dieser "Incel"-Bewegung durchaus einen Punkt:

Die meisten Männer haben (hormonell bedingt) nun einmal ein größeres sexuelles Bedürfnis als die meisten Frauen (welches in der Konsequenz natürlich nicht befriedigt wird).

Männer leben also (im Gegensatz zu Frauen) oft sexuell unerfüllt.

Dies sollte in der Geschlechterbenachteiligungsdebatte viel stärker berücksichtigt werden.

... eine schnelle und möglichst vollständige Genesung.

*
Ansonsten finde ich die Verbindung der Tat zu diesen "involuntarily celibate" etwas merkwürdig.

Wenn Mann unfreiwillig im Zöllibat lebt, dann mag Mann doch eigentlich Frauen, kommt nur nicht an eine Partnerin.
Und im Normalfall versucht man den Nebenbuller loszuwerden, nicht die Frau, denn das ist nun wirklich eine evolutive Sackgasse.

Irgendwie passt das wirklich eher ins Machogehabe der Rechtsradikalen oder radikal Religösen, als zu den Männern, in denen Frauen nur gute Freunde sehen.

@um 16:03 von rossundreiter

Es wird auch einen erheblichen Anteil an "sexuell unerfüllten" Frauen geben.
Wie Sie schon sagen, daß ist keine Entschuldigung für derart Verbrechen.
Mit der Geschlechterbenachteiligungsdebatte hingegen hat das wenig zu tun - meine Meinung.

16:03 von rossundreiter

"Die meisten Männer haben (hormonell bedingt) nun einmal ein größeres sexuelles Bedürfnis als die meisten Frauen (welches in der Konsequenz natürlich nicht befriedigt wird)."

Das ist das größte und gefährlichste Ammenmärchen seit Menschen gedenken.

Es ist schilcht eine grottenfalsche Aussage.
Frauen haben ganz genau die gleichen und intensivem Bedürfnisse na ch Nähe, Zuneigung und Sexualität wie Männer auch!!!

Genau die gleichen!

Also hören Sie bitte auf, dieses Märchen als Real zu verkaufen!!!

Rossumdreiter

Das ist purer Besitzanspruch!

Wenn Männer meinen, dass ihre Bedürfnisse über anderen steht!!!

Hierbei werden anderen insbesonderen Frauen von Männern Rechte abgesprochen!!!

DAS hat NICHTS mit Sexualität zu tun.
Daa hat mit einer kranken Persönlichkeit zu tun!

Sexualität beruht ausnahmslos auf Einverständnis UND Augenhöhe!

Rossundreiter

"Männer leben also (im Gegensatz zu Frauen) oft sexuell unerfüllt."

Das ist Ihre persönliche Interpretation!

Frauen haben genauso sexuelle Bedürfnisse.

Männer sind aber anfälliger Verbrechen zu begehen!

DAS ist das Problem.

Leute, wirklich, das hat

Leute, wirklich, das hat NICHTS mit Sexualität zu tun.

Vielmehr mit Frustration in Kombination mit männlicher Genetik.

Frauen kriegen einfach zu oft die ganze Scheiße ab, mit der sie nichts zu tum haben.

Das ist nicht fair!!!

Ich hoffe und bete, dass eines Tages das Problem mit der krankhaften "Männlichkeit" gelöst/geheilt werden kann... wenns sein muss mit Tabletten.

Eine Welt in der nur Männer

Eine Welt in der nur Männer leben würden, wäre bald menschenleer, selbst wenn Männer Kinder austragen könnten.

Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können.

Mc Colla; geschlossener Thread

"Ihr extremen Ansichten sind nichts Neues in diesem Forum"

Ich sage lediglich meine Gedanken.

"und ihren Männerhass"

Ich hasse keine Männer.

Ich hasse ausschließlich Frauenhasser und Sexisten!

Merken Sie sich das.

Und dieser Hass gegen Frauenhasser hat leider seine existentielle Berechtigung!

Ich kann verstehen, dass es Einigen nicht schmeckt, was ich sage und sich so mancher vor den Kopf gestoßen fühlt.
Hab ich vollstes Verständnis für.

@Rossumdreiter 16:51 von Störschall

"DAS hat NICHTS mit Sexualität zu tun.
Daa hat mit einer kranken Persönlichkeit zu tun!"
Mit Letzterem sicherlich.
Aber sehr wohl doch etwas mit Sexualität.

Eben weil diese pot. Amokläufer, nichts anderes sind sie,
eben ihr 'Lebensversagen' auch über die Sexualität definieren.

Ich schreib ja schon gestern von dem Verdächtigen samt seiner Obsession.
Wurde wohl wegen Namesnennung im Link nicht freigegeben.

Der hat in diversen Postings in Social Media den hier verherrlicht:
www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/elliot-rodger-amoklauf-mi...
kurz: https://is.gd/UvXoaL
Also konnte man schon was ahnen, zumindest die Mitleser dort.
Kranke Welt eben zurzeit.

17:02 von StöRschall

Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können.

Auch so ein Bild von Frauen ist sexistisch.

re störschall

"Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können."

Sie lassen wirklich nichts aus, um sich lächerlich zu machen.

Übrigens würden sich die Frauen in dieser Welt beim Kampf um den letzten Mann gegenseitig massakrieren.

Da wäre dann auch nichts gewonnen --))

16:03 von rossundreiter .."Involuntary celibat".

Was immer das soll, z. B. "Das Verschwinden der Frauen: Selektive Geburtenkontrolle und die Folgen" ...
Männer sind ebenso wie Frauen sexuell frustriert und bei Frauen kommt noch die emotionale Frustration, das Gefühl des unverstanden seins hinzu. Dazu noch die permanente Unterdrückung in einer männlichen Welt - was soll man sagen, wer damit nicht klar kommt, ist nicht für das hier und heute geschaffen. Wer aus der grundsätzlichen Situation das Recht zu Übergriffigkeiten ableitet braucht dringend (erfolgreiche) ärztliche Hilfe oder aber eine sichere Zelle.

um 17:02 von StöRschall

Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können.

Falsch, die wäre noch schneller untergegangen als die Männerwelt.

Genauso falsch sind Teile Ihrer vorherigen Äußerungen. Der Sexualtrieb dürfte bei Männern tatsächlich ausgeprägter sein als bei Frauen, genauso wie die Neigung zu Gewalt. Dementsprechend mag es tatsächlich mehr sexuell frustierte Männer geben. Das wiederum berechtigt jedoch keinen Mann, gegen Frauen vorzugehen oder gar zu töten, da gebe ich Ihnen Recht, genauso wie die Tatsache, dass solche Morde nichts mit Sexualität sondern vielmehr mit Gewalt zu tun haben.

Auch nur Säugetiere

Wir Menschen verdrängen immer, dass wir Säugetiere wie alle anderen sind. Wir sind als Männer dafür zuständig, dass unsere Rasse nicht ausstirbt. Das obliegt dem Mann, weil "Eindringen" besser geht als "überstülpen".

Wenn sich die Gelegenheit für unsere Aufgabe ergibt, fallen wir in eine Art "Rausch", den manche nicht kontrollieren können.

Wenn wir diese Eigenart nicht verdrängen könnten, müssten wir anerkennen, dass Verliebtheit nur unseren Trieb unterstützt.

Aber wir Menschen haben eine Besonderheit. Wir können Zusammenhänge erkennen und lernen, uns zu beherrschen.

Nun gibt es Männer, die Frauen anfallen und sie vergewaltigen. Diese Spielart Mann kennen und bestrafen wir. Aber die völlig Irren verwechseln noch die Zusammenhänge und ziehen die falschen Schlussfolgerungen.

Wer weiß, welche Krankheiten es noch auf dem Gebiet der Vermehrungsstrategien gibt.

Zur Erinnerung, es gab 1989

Zur Erinnerung, es gab 1989 schon einen Massen-Femizid in Kanada, den Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal durch Marc Lévine. Der faselte was von Feminismus (und schickte die 50 männlichen Studenten aus dem Hörsaal bevor er deren 9 Komilitoninnen tötete oder verletzte).
Ich hatte auch den Eindruck, daß bei den islamistischen Angriffen der letzten Jahre Frauen überproportional attackiert wurden, was jedoch an der Feigheit der Täter liegen mag.
Dieses jüngste Verbrechen zeigt, daß es sowieso nicht hilft, eine „richtige Frau“ zu sein, sollte diese ihre Partner auswählen wollen.
Frauen können sich wohl nur selbst wehren, und je eher wir das begreifen, desto besser für uns.

17:02 von StöRschall „ Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können.“ Das halte ich für Gender-Romantik. Es würde sich ein Macht-Gefälle aufbauen, weil es das bei größeren Gruppen von H. sapiens immer tut, rein verhaltensbiologisch bedingt.

Der Zusammenhang ist doch ein anderer

wer gesellschaftlich keinen Erfolg hat, der findet nur schwer eine Partnerin, selbst Affären sind dann eine absolute Seltenheit und professionelle Dienste können Betroffene sich auch nicht leisten. Das kommt quasi automatisch in Verbindung mit negativen Vorbedingungen im Sozialverhalten und dem dadurch bereits allgemein hohen Frustrationspegel.

Um Missverständnisse auszuräumen: Schon allein die Ideologie der Incel ist zu verurteilen, solche Taten sind erst recht unfassbar. Jeder muss lernen in einer menschenwürdigen(den) Art und Weise mit einer unperfekten Welt zurechtzukommen, denn niemand kann etwas dafür.

@Allrightcom, 18:51 & @Störschall

Wir Menschen verdrängen immer, dass wir Säugetiere wie alle anderen sind. Wir sind als Männer dafür zuständig, dass unsere Rasse nicht ausstirbt. Das obliegt dem Mann, weil "Eindringen" besser geht als "überstülpen".

Ich glaube, wenn Sie und @Störschall diese Diskussion unter sich in einem gesonderten Thread weiterführen, könnte der Rest von uns sich in Ruhe dem eigentlichen Thema widmen.
Und Sie beide melden sich dann wieder, wenn Sie fertig sind, wann immer das ist.

@ Störschall

''Männer sind aber anfälliger Verbrechen zu begehen!''
''Eine Welt, in der nur Frauen leben, würde in Frieden existieren können.''

Solche Aussagen sind sexistisch und diskriminierend. Beides ist zudem nachweislich falsch.

Frauen üben nachweislich ebensoviel Gewalt aus wie Männer, nur weit überwiegend über die psychologische Schiene.
Reine Frauenteams - die nicht jemandem Rechenschaft ablegen müssen, zB als Kleinunternehmen - funktionieren in den seltensten Fällen, denn die Damen treten relativ rasch in Konkurrenz zueinander. Dazu gibt es sehr interessante Forschungen aus den letzten Jahren.

Und Frauen sind auch keinesfalls die armen, unschuldigen Opfer, als die Feministinnen sie nur zu gerne hinstellen.

Ich finde es ausgesprochen schade, dass Sie sich auf dieses Niveau begeben und hier Stimmung gegen Männer zu machen versuchen, anstelle die Problematik des Sachverhaltes zu diskutieren - darin liegt nämlich das wirkliche Problem.

18:51 von Allrightcom

«Wir Menschen verdrängen immer, dass wir Säugetiere wie alle anderen sind.
Wir sind als Männer dafür zuständig, dass unsere Rasse nicht ausstirbt. Das obliegt dem Mann, weil "Eindringen" besser geht als "überstülpen".»

Für das Überleben der menschlichen Rasse sind ganz sicher nicht die Männer alleine durch "Eindringen" zuständig.

"Eingedrungen" ist schnell.
Das Austragen der "Leibesfrucht", das Gebären und das Großziehen derselben "sind da schon eine ganz andere Hausnummer", welche bei Säugetieren in den beiden ersten Aspekten immer, beim letzteren in der weit überwiegenden Mehrheit den weiblichen Tieren obliegt. Wie beim Menschen eben auch.

«Wenn sich die Gelegenheit für unsere [männliche] Aufgabe ergibt, fallen wir in eine Art "Rausch", den manche nicht kontrollieren können.»

Wir diskutieren ja hier die Frage:
"Was ist ein Incel"?

Ich kannte den Begriff bisher nicht.
Aber das scheinen ja "Eindringens-Ermangler" zu sein.
Die ihren Mangel als Schuld der Frauen ansehen …

@störschall, 16:47

Dieses "Ammenmärchen" ist aktueller Stand der Wissenschaft!

Für die Libido/den Sexualtrieb ist vor allem das Testosteron verantwortlich. Davon ist im männlichen Körper nun einmal eine weitaus größere Menge vorhanden als im weiblichen.

Sonst wären kaum 95 Prozent der Prostituierten weiblich. Hier besteht eben eine Nachfrage, die so bedient wird.

Von "Nähe und Zuneigung" sprach ich nicht. Sondern von Sex, genauer gesagt dem Koitus.

Dass die Bedürfnisse von Männern "über anderen" stünden, war von mir ebenfalls nicht zu lesen.

16:03 von rossundreiter

«Dennoch hat die friedliche Form dieser "Incel"-Bewegung durchaus einen Punkt:
Die meisten Männer haben (hormonell bedingt) nun einmal ein größeres sexuelles Bedürfnis als die meisten Frauen (welches in der Konsequenz natürlich nicht befriedigt wird).
Männer leben also (im Gegensatz zu Frauen) oft sexuell unerfüllt.»

Frauen haben unter den herrschenden Moralvorstellungen der großen monotheistischen Religionen keine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu haben ("herrschenden" !).

Bei vielen "Naturvölkern", die ohne religiös motivierte Sexualmoral "auskommen", sieht das ganz anders aus, und entspricht auch viel eher dem Sexual-, Nähe- und Wärmebedürfnis, das bei beiden Geschlechtern gleichermaßen ausgeprägt ist.

Die "friedlichen männl. Incels" mögen sich über ihren mangelnden Erfolg bei Frauen austauschen, und über die möglichen Ursachen dafür nachsinnen.

Eine größere Libido als die von Frauen ist es nicht.
Wohl eher die männliche Unfähigkeit, sich gleichberechtigt Frauen anzunähern.

17:02 von StöRschall

«Eine Welt in der nur Männer leben würden, wäre bald menschenleer, selbst wenn Männer Kinder austragen könnten.»

Eine solche Welt wäre definitiv nicht "bald menschenleer".

Unter der von Ihnen angenommenen Prämisse würde sie weiterhin von denjenigen Männern bevölkert, die ohne Gewalt, Unterdrückung und Drangsalierung gegenüber ihren Mitmenschen Kinder liebevoll großziehen.

Und das wäre die große Mehrheit der auch in einer zwei-geschlechtlichen Welt lebenden Männer.

Ich will & werde gerade Männer-Gewalt gegenüber Frauen ganz sicher nicht verharmlosen und in ihrer Anzahl klein reden (schon gar nicht sexuell motivierte).

Männer, die wie der Toronto-Attentäter ihre eigene (sexuelle) "Erfolglosigkeit" bei Frauen diesen "anlasten", sind schwer gestörte "Würstchen", die ein sozialverträgliches Geschlechter-Miteinander wegen der eigenen Minderbemittelung "einfach nicht auf die Reihe kriegen".

Das ist aber die Minderheit.
Eine "Nur-Männer-Menscheit mit Fortpflanzung" stirbt nicht aus.

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