Ihre Meinung zu: Deutschland gewährt in der EU den meisten Asylbewerbern Schutz

19. April 2018 - 14:43 Uhr

Von allen EU-Ländern hat Deutschland 2017 erneut mit Abstand den meisten Flüchtlingen Schutz gewährt - mit gut 60 Prozent aller Anerkennungen in der Union. Ganz anders sieht die Situation in Osteuropa aus.

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Kommentare

Ein guter Grund, stolz auf

Ein guter Grund, stolz auf mein Land zu sein.

Was machen wir (Deutschland) falsch?

Normalerweise müssten die Asylregularien (Anerkennungsgrundlagen) doch EU-weit einheitlich sein? Liegt es an einer zu laxen Auslegung in Deutschland oder überforderten BAMF-Mitarbeitern oder Beides? Warum stimmen wir uns nicht mit unseren EU-Partnern ab?

Geht doch!

Nach dieser Nachricht bin ich stolz Deutscher zu sein!!!

Frage dazu

Sind wir deshalb nun besser als Osteuropäische Länder? Können wir uns etwas darauf einbilden?

Welch ein Ungleichgewicht

Dass Deutschland 10 Mal so viele Flüchtlinge aufnahm als andere große EU-Länder, ist bedenklich.
Damit werden diese vorübergehend zu beherbergenden Menschen Tausende Kilometer geographisch zentral in die EU verfrachtet, anstatt EU-grenznah unter einfachsten Bedingungen zu bleiben.

Es bleibt zu hoffen, dass in Afrika und Vorderasien sehr bald Lösungen zur Rückbringung geschaffen werden.
Selbst die Gründung neuer, staatenähnlicher Regionen wäre dafür dort sinnvoll, um den Menschen eine neue adequate Heimat zu bieten.

Stolz ?

Stolz auf :
Gestiegene Kriminalitätsraten
Tägliche "Vorfälle"
Erhebliche finanzielle Kosten , allen voran für die Sozialsysteme und das auf Jahrzehnte hinaus
Verschlechterung der Sicherheitslage , vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen durch gestiegene Terrorgefahr
Auseinandersetzung mit einer Religion die nicht mit unserer freiheitlichen Werteordnung vereinbar ist
Rasante Zunahme von schon zur Genüge vorhandenen Parallelgesellschaften
Etc. , etc. ....

Wahrlich ein Grund stolz zu sein ...........

Grenzen dicht...Herr

Grenzen dicht...Herr Seehofer...sonst 40 minus x in Bayern. Keinen mehr reinlassen. Schauen Sie nach Österreich und anderswo. Deutschland ist isoliert

Überbevölkerung

wird es eh irgendwann auch in Europa geben. In dem einen Land früher...in dem anderen Land später. Traurig bin ich, daß meine Enkelkinder diese Nachwehen ausbaden müssen!

Falsche Begriffswahl

Wenn ein Mensch durch zig befriedete Länder reist um in das Land seiner Wünsche zu gelangen kann man da noch von einem Schutzanspruch sprechen? Schauen Sie beispielsweise mal auf die Karte. Ein Afghane reist durch so 12 befriedete Länder bis er nach Deutschland gelangt. Gibt da nur Deutschland diesem Menschen "Schutz", oder wäre nicht auch eines der Durchreiseländer in der Lage gewesen "Schutz" zu bieten? Oder ist dann der Begriff "Schutz" genauso wie "Flucht" nicht irreführend oder gar falsch? Natürlich wird der Begriff "Schutz" gerne verwendet weil er von vornherein ein "Schutzbedürfnis" suggeriert und jegliche Kritik oder jegliches Hinterfragen im Vorfeld erstickt. Aber richtig ist das doch sicherlich nicht? Neutraler wäre beispielsweise der Begriff "Aufenthalt" und alles wäre gut.

Ich wäre halt froh wenn wir auch irgendwann mal...

Ich wäre halt froh wenn wir auch mal solche geordneten Verhältnisse wie in Tschechien und Polen bekommen würden?

Dann sollen die anderen EU Staaten zahlen

Kein Problem wenn die anderen Staaten anteilig die Kosten von Deutschland zahlen. Das waere gerecht und wuerde dazu fuehren das die anderen Laender mehr Asylbewerber aufnehmen

Zustimmung

Am 19. April 2018 um 14:48 von andererseits
Ein guter Grund, stolz auf
Ein guter Grund, stolz auf mein Land zu sein.

—————

Ich möchte mich anschließen und gleichzeitig auch darauf hinweisen, dass das Thema Integration in diesem Zusammenhang noch viel stärker gefordert und vor allem gefördert werden muss.
Hierzu gehört z.B. der Familiennachzug, der leider in dieser Form eine verpasste Chance ist.
Aber auch Programme zu Integration müssten viel mehr Gelder erhalten und so mit Leben gefüllt werden. Es wäre ein Gewinn für beide Seiten.

Und die unverbesserlichen Nationalisten würde man in diesem Zusammenhang auch tolerieren lernen.

Wertegemeinschaft

Die EU verlangt von den Beitrittskandidaten, das diese gewisse Werte mit ihr teilt. Menschenrechten, Demokratie, Zusammenhalts und Solidarität der Mitgliedsstaaten usw ...
Leider hapert es bei viele Mitglieder in der Frage,
wenn es um Schutzbedürftige Personen aus anderen Kulturkreisen geht, denn dann werden diese gemeinsamen Werte über Bord geworfen und es wird mit Ängsten der Bürger gespielt sogar gehetzt.
Deutschland hat auch lange Italien und Grichenland mit der Flüchtlingskriese alleine gelassen, das war deren Problem nicht unseres ... jetzt werden wir von den Anderen alleine gelassen. Für die Zukunft braucht Europa Standards bei umgang mit unbequemen Themen, das für alle gilt. Wenn die Idee von Europa weiterbestehen soll, muss sie sich neu erfinden, muss reformiert werden.
Die Rattenfänger konnten auf nationaler Ebene in Schach gehalten werden, aber auf EU-Ebene bekommen sie aufgrund der schwächen des Systems immer mehr auftrieb und drängen inzwischen auch in die Läderebene

Warum keine einheitliche Maßstäbe?

nun ist klar , warum alle Flüchtlinge unbedingt nach Deutschland wollen. Hier werden offenbar andere (laxere) Massstäbe an die Schutzwürdigkeit von Flüchtlingen gesetzt als im Rest der EU.
Überdies vermittelt der Betrag insofern ein unvollständiges Bild, weil nur über die Flüchtlinge im engeren Sinne gesprochen wird und nicht um die weit größere Zahl von Migranten, die überhaupt keinen Schutzstatus bekommt - und trotzdem bleiben. Einfach so.

naja

@ Neu: "Stolz"? Naja

Wer integrieren will - sollte auch differenzieren können ... rein mathematisch natürlich ;-)

@andererseits

Ne, das finde ich nicht. 60 % Anteil bei den Anerkennungen aber tatsächlich nur ca. 16 % Anteil an der EU-Bevölkerung ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich bin gegen die Aufnahme von so vielen "Flüchtlingen". Aber seien Sie stolz, ich bin es nicht. Unser Land hat sich seit 2015 deutlich verändert. Ich persönlich fühle mich seit dem deutlich unsicherer. Dieses liegt nicht nur an den Flüchtlingen, aber die Gewaltaten die durch die Medien veröffentlicht werden, haben stark zugenommen. Und die Kosten für so viele Flüchtlinge werden irgendwann durch die Decke gehen. Der ÖD spart an den Beschäftigten, muss aber für die Unterbringung und nach Anerkennung Hartz4 bezahlen. Da passt was nicht zusammen.

Wenn ich das richtig sehe,

Wenn ich das richtig sehe, dann werden die Fluechtlinge, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind nicht beruecksichtigt. Polen spricht hier von einer halben Mio Menschen, die im Zuge der Ukrainekrise aufgenommen wurden.

nett, aber naiv

Die öffentliche Sicherheit ist in unserem Land inzwischen gefährdet. Gerade abgelehnte Asylbewerbern haben nichts mehr zu verlieren. Immer Leute ins Land lassen, destabilisiert unser land weiter. Wohin soll das führen. Die Genfer Konvention schützt ausdrücklich auch die Gastgeberländer!

Es kann so nicht weitergehen.

Innenstädte werde immer unsicherer. Schulunterricht wird immer schwieriger. Kindergärten müssen sich mit Kindern auseinandersetzen, die nicht singen dürfen, die besonderes Essen verlangen, die weiblichen Betreuern nicht gehorchen müssen, die nicht einmal unsere Seife in Ordnung finden. Wie soll das funktionieren?

14:48 von andererseits

Teils/Teils

Ich finde es auch gut, dass wir so offen sind und es ist auch mir wichtig, dass wir Menschen in Not helfen - diese Verantwortung nehme ich auch ganz persönlich wahr, so wie Sie.

Trotzdem schwingt bei diesem besonderen Herausragen die typisch deutsche Mentalität mit, man schwebe hier auf einer Insel der Glückseeligen und könne seine Nachbarn moralisch belehren. Das hat sich bereits als sehr destruktiv für Europa herausgestellt und die Union politisch viel gekostet, ebenso wie es bei uns innenpolitisch zu enormen Verwerfungen geführt hat.

Das ist eine Meldung, die...

... mich stolz auf mein Land macht.

(In letzter Zeit gab es dank der stetigen Bürgerrechtsaushöhlung und -Abschaffung sowie Volksüberwachung im Namen der "Terrorbekämpfung" schon lange keinen Anlaß mehr, als Deutscher stolz zu sein.)

Darum begrüße ich die heutige Meldung umso mehr!

Spätestens bei der nächsten Wirtschaftskrise ...

... wird sich die öffentliche Meinung ändern.
.
Dann wird vermutlich schnellstmöglich nach Politikern gesucht werden die, wie in Polen oder Ungarn schon heute, vernünftige Einwanderungspolitik betreiben.
.
Aber soweit sind wir heute noch nicht.
.
Frage an die Redaktion: Sind eigentlich auch jene Migranten in diesen Zahlen einberechnet, die -nach ihrer Anerkennung in anderen europäischen Ländern- die Freizügigkeit in der EU nutzen und nach Deutschland umziehen? (Warum nicht??)

um 17:07 von God is a Gutmensch

>>"...Nach dieser Nachricht bin ich stolz Deutscher zu sein!!!..."<<

Und dafür zahlen darf ja die Allgemeinheit. Ist ja ein abstrakter Haufen und warum redet man über sowas? Ist doch eine Selbstverständlichkeit. Eine grüne Politikerin sagte sogar mal:"... wir brauchen Migrantinnen und Migranten die sich in unserem Sozialsystem wohlfühlen..."<<
Ich finde das nicht richtig und deshalb bin ich rechts (nicht zu verwechseln mit rechtsextrem).

um 17:42 von Blackbird2018

>>"...wenn es um Schutzbedürftige Personen aus anderen Kulturkreisen geht, denn dann werden diese gemeinsamen Werte über Bord geworfen und es wird mit Ängsten der Bürger gespielt sogar gehetzt...."<<

Ich würde im Falle von Migranten nicht von schutzbedürftige Personen sprechen da dieser Begriff nicht nur irreführend, sondern auch falsch ist. Migranten (Wirtschaftsflüchtlinge) brauchen keinen Schutz beispielsweise vor Verfolgung; Sie haben reine wirtschaftliche Interessen und Ihre Zahl überwiegt bei weitem gegenüber den Flüchtlingen (Kriegsflüchtlingen). Bleiben die berechtigten Flüchtlinge. Wenn diese, wie jetzt, aus fremden Kulturkreisen kommen, haben Sie sich selbstverständlich unseren kulturellen Gepflogenheiten anzupassen, Punkt. Damit erübrigt sich doch jegliche Diskussion. Wir zwingen niemanden in die EU zu kommen.

Das sind zu wenig - Bis zum

Das sind zu wenig - Bis zum Jahr 2025 braucht Europa ca. 169 Millionen Migranten, um das aktuelle Rentensystem beizubehalten. Es muss eindeutig mehr legale Wege für die Einwanderung nach Europa geben!

Das Problem ist der Status der "Duldung"

Geduldete sind allesamt Menschen ohne Schutzbedürfnis, die "eigentlich" Ausreisepflichtig wären.
.
.
Länder, mit einer vernünftigen Flüchtlingspolitik haben solch einen Aufenthaltstatus erst gar nicht.

Ich finde es gut, denn ...

... damit haben wir eine absolut positive Vorbildfunktion.

Ich hoffe, dass wir uns davon auch durch die oft unberechtigte Kritik nicht abbringen lassen. Menschen in Not zu helfen, sollte dementsprechend selbstverständlich sein und nicht ständig auf´s neue in Frage gestellt und kritisiert werden.

Danke an alle die helfen!

Pharmazeutischer Missbrauch ?

„Stolz“ zu sein, wie hier einige Tastaturnerds heldenhaft rausposaunen, wird dann zur Dummheit, wenn das der Gemeinschaft Zumutbare auf dem Altar der Ideologie geopfert wird.

Stolz war auch der Kapitän der Titanic.

Stolz zu sein wodrauf ?
Wirtschaftsflüchtlinge herzuholen, die Länder Nordafrikas der Jugend beraubend, um uns die billige Pizza Samstagsabends zuzustellen ?
Nordafrika braucht die Jugend selbst, zum Aufbau und Umbruch. Leere Versprechungen aus dem Land, wo Milch und Honig fließen, darauf braucht keiner „stolz“ zu sein.

Schämen sollten wir uns, die Wahrheit zu kennen und sie nicht zu nennen.

Ohne Aussicht in unserer Hochleistungsgesellschaft auch nur ein Bein auf die Erde zu kriegen, kehren Sie Jahre später frustriert und vielleicht auch radikalisiert zurück.

Einen schönen Abend noch, Deutschland.

...eine unverantwortliche Politik...

...es ist immer noch nicht abzusehen, wann von den politisch Verantwortlichen die wirklichen Konsequenzen aus der weiterhin andauernden Migranten-Zuwanderung gezogen werden...insbesondere weil die Auswirkungen auf die Gesellschaft und das weitere Zusammenleben nur ungenügend dargelegt werden. Wenn man der Auffassung ist, daß jährlich 200000
Migranten zumutbar sind, ist das in sieben Jahren eine Zuwanderung in der Größenordnung einer Millionenstadt wie München. Hier überschätzen sich die Politiker maßlos, ob die Bevölkerung eine solche Zuwanderung mit all ihren Problemen ertragen möchte. Ich bin sehr skeptisch, ob die damit verbundenen Belastungen überhaupt gestemmt werden können. Die Ruhe der politisch Verantwortlichen finde ich unglaublich.

@ um 18:23 von SabineS.

Land inzwischen gefährdet
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Politiker wohnen und leben aber nicht mit diesen Leuten zusammen.
Wenn ein junger Mann mit Kippa, mit so einem Hass angegriffen und geschlagen wird, läuft mit integration was ganz falsch. Immer mehr Menschen, immer mehr Konflikte.

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