Ihre Meinung zu: Tengelmann-Chef Haub nach Skitour in Alpen vermisst

11. April 2018 - 8:53 Uhr

Seit Samstag wird Tengelmann-Chef Haub vermisst. Der 58-Jährige war von einer Skitour beim Klein Matterhorn nicht zurückgekehrt. Seine Familie unterstützt die Suche nun mit einer großen Geldsumme.

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Kommentare

Er wird wohl eine Lawine

Er wird wohl eine Lawine ausgelöst haben. Tragisch, aber nicht außergewöhnlich.

Wer regelmäßig an der

Wer regelmäßig an der Patrouille des Glaciers teilnimmt ist in der Regel ein extremst durchtrainierter und auch erfahrener Skitourengeher (viel Spaß beim Versuch die Mindestzeiten für die einzelnen Streckenabschnitte einzuhalten).Wenn dann eine solche Person nicht wie geplant vom Training zurückkehrt, muss man leider mit dem Schlimmsten rechnen. Da bleibt nicht viel Hoffnung (nur dann wenn er sich verletzt hat und sich noch zum Biwack eine Schneehöhle oder ähnliches hat bauen können.)

Ich wünsche den

Ich wünsche den Suchmannschaften viel und auch baldigen Erfolg - auch sollen diese selbst keinen Schaden erleiden ! Der Vermißte ist ein trainierter Alpinist und wird sich wohl zu helfen wissen, wenn er dazu noch fähig ist.

Falsches Signal

Selbstredend: möge die Suche zum Erfolg führen! Aber: die Familie unterstützt (wen?) mit Geld? Gibt es nun auch bei solchen Fällen Unterscheidungen zwischen Armen, Normalen, Betuchten, Superriechen? Wenn die Familie, im Nachgang, Rettungsdienste unterstützt - Lob, Lob, Lob. So wie es jetzt (laut Bericht) ist: unerträglich.

Ich habe die Ansprache von Kai Gniffke

damals gelesen und begriffen, dass die ARD nicht über jeden Mord an jungen Mädchen in Deutschland berichten kann und will.
"Öffentliches Interesse", ist das Zauberwort.
Allerdings frage ich mich jetzt etwas, worin das öffentliche Interesse besteht, dass die ARD sich dazu veranlasst fühlt, über einen Fall zu berichten bei dem bisher nur gesichert feststeht, dass ein Mann zu einer Verabredung nicht erschienen ist.

Abgesehen davon, wünsche ich dem Herrn Haub und seinen Angehörigen, dass alles ein gutes Ende nimmt.

@schutzbefohlener: genau das

@schutzbefohlener: genau das war mein erster Gedanke. Den fall den sie meinen betrifft die ernordete Studentin aus Freiburg. Damal hat man sich verteidigt, dass es kein öffentliches Interesse an der Berichterstattung gibt.

In diesem fall soll aber welches bestehen? Verrückte Welt...

@schutzbefohlener: Bitte

@schutzbefohlener:
Bitte nicht “Ihr“ Interesse mit dem anderer Leute Intresse verwechseln.

Ich gehöre persönlich zum Beispiel zu dem Kreis die die Wahl der Berichterstattung eigentlich genau richtig empfindet, inkl. Ihrem Fall.

Insofern fragt sich nur in ich in der großen Mehrheit bin ud Sie in einer kleinen Minderheit. (was ich glaube und hoffe aber nicht weiß)

Können Sie diese Frage aufklären, dann haben sie ihre Antwort :)
(Mit der man dann Leben muss)

um 12:17 von physics31415

Ich verwechsel das nicht und schrieb auch nicht von persönlichem Interesse sondern von "öffentlichem Interesse".
Darauf berief sich Herr Kniffke und er erklärte auch ausführlich und wie ich auch beschrieben habe, für mich sehr verständlich , wann ein öffentliches Interesse besteht und wann nicht.
Nun ich sehe ich in diesem Fall, der sich in der Schweiz abspielt und von dem bisher nichts bekannt ist außer dass jemand vermißt wird, kein einziges der Kriterien, die Kniffke aufzählte als erfüllt.

um 12:17 von physics31415

öffentliches Interesse hat, laut Gniffke auch nicht zwangsläufig mit Mehrheiten oder Minderheiten zu tun.

Leider hat die Tagesschau den Beitrag vom Dezember2016 aus dem Netz genommen.

@Raffi Bienheim "Unerträglich - Familie gibt Geld"

Warum sprechen sie den Haubs die moralische Berechtigung dazu ab ihr Familienmitglied mit allen gebotenen Mitteln zu suchen? - Das ist unerträglich!

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