Kommentare - SPD verliert 6000 Mitglieder nach GroKo-Votum

05. April 2018 - 13:00 Uhr

Mit 24.000 Neumitgliedern hatte die SPD im Vorfeld des GroKo-Votums einen regelrechten Eintrittsboom erlebt. Seitdem verliert die Partei wieder Mitglieder - knapp 6000 seit Anfang Februar.

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Kommentare

Wie's halt so is, mit den

Wie's halt so is, mit den Ratten und den speziellen Schiffen, ne.
Aber die SPD hat wenigstens mal was Gutes getan, in dem sie solchen Abstaubern mal eine Bühne geboten hat. Vielleicht hilft das der Partei und wird ihr und ihren Oberen hinterher als gutes Werk aufs Fegefeuer angerechnet. Sie könnten's ja mehr als brauchen.

Wurde da getrickst??

Ist doch sehr verdächtig, dass es ausgerechnet VOR dem Votum so viele Neueintritte gab.
Haben sich da etwa ein paar CDUler eingeschlichen, um den Ausschlag pro Groko zu geben, und somit Merkel an der Macht zu halten?

Was hat man seither auch geboten?

Diskussionen von gestern, bspw. über H4. Wer aus der Arbeitnehmerschaft soll verstehen, dass der Leistungsbezug gegenüber den niedrigen Einkommensklassen noch aufgewertet werden soll, obwohl der Unterschied bereits marginal - manchmal sogar zu Ungunsten der SV-Beschäftigten - ist?

Ach, wirklich? Das überrascht

Ach, wirklich?

Das überrascht mich jetzt.
Ich dachte, die wären alle so vom neuen Grundsatzpapier überzeugt gewesen, daß es unabdingbar wurde, selber mit zu machen.
Warte, es gab kein neues Grundsatzpapier.......

Was solls

Die Partei wird noch mehr verlieren weil sie ihrem linken Flügel nicht links genug (wie kann das sein bei Realitätsverweigerern wie Stegner, Maas & co.?) und dem rechten (konservativ-/Wirtschaftsflügel) Flügel nicht rechts genug (ist auch so) ist.

Voraussehbar

Ich wäre auch fast ausgetreten, aber dann hörte ich von der Absicht leitender Mitglieder der SPD, dass sie die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze ändern wollen. Da bin ich drin geblieben.

Jetzt, nachdem Frau Merkel zulässt, dass Koalitions-Funktiosträger sich streiten, weiß ich, dass die SPD eine Chance hat, ihr Profil deutlich zu machen und über die eingependelten 18% hinaus zu wachsen.

Ich denke 2021 verlieren

Ich denke 2021 verlieren diese noch mehr als nur Mitglieder.

Pressedruck

Die GroKo war von der Presse und der unaufhörlichen Präsenz von pro Groko-Alt-SPDlern geradezu herbeipropagiert worden.
Groko-Gegner wurden nicht mehr interviewt. Es gab als Gegner nur den niedlichen Kevin, der auch noch schwul war.
Ständig mahnte die Presse, dass Deutschland unregierbar sei, dass Europa blockiert wäre. Nur die Groko könne helfen.
Tina von Hassel sprach von dem Ja zur Groko als der "guten" Entscheidung.
So wurde ein deutliches Ja zur Groko von der Presse herbeigeführt.
Während in anderen Ländern Presse gleichgeschaltet wird, schaltet sich in Deutschland die Presse freiwillig gleich.
Undemokratisch und furchtbar.

Der Gedanke, über Eintritte ein Nein zur Groko zu erhalten von Menschen, die dann wieder austreten, ist seinerseits unredlich.

Kein Grund zum Jubeln

450.000 Mitglieder ist für die SPD kein Grund zum Jubeln.
Ja sie sind nicht mehr auf dem Tiefststand (der war 2016 mit 432.404) aber so wahnsinnig toll ist es auch nicht, wenn man es langfristiger betrachtet.
Schaut man sich die Zahlen der SPD aus der Prä-Schröder-Ära wirkt es schon ganz anders:
1990 warn es noch 943.402 Mitglieder.

Ich möchte nicht Unken, aber irgendetwas scheint die SPD falsch zu machen.

Selbst wenn man behauptet es hätte keine Austritte gegeben, sondern nur versterben, warum ist keiner mehr eingetreten?

Im vergleichdazu die CDU:
1990 hatte sie 789.609 Mitglieder
2017 sind es 425.910 was gleichzeitig der Tiefststand ist.

Eine weitere Frage im Rästelbuch der sogenannten Volksparteien zum Thema sieht jemand Anzeichen dafür, das die Bevölkerung unser überdrüssig ist?

Frustriert ...

... dass man trotz Parteieintritt die GroKo nicht verhindern konnte. Die gestandenen und vernünftigen Genossinnen und Genossen waren aber in der Überzahl.

NUR 6000 tausend weniger

da sieht man mal wie wenige Genossen noch Charakter besitzen.

Ein Kommen und Gehen

Da werden ganz bestimmt noch mehr austreten und das Lager wechseln. Das betrifft aber auch andere Parteien.
Die Bürger dieses Landes sind enttäuscht von leeren Versprechungen und von Politikern, die unauthentisch sind.
Andere Parteien werden also auch Mitglieder verlieren und natürlich wird es nie ein Deutschland geben, wo alle die gleiche Gesinnung haben. Das ist auch gut so, denn man muss nicht immer der gleichen Meinung sein. Ich hoffe und wünsche mir aber, dass trotzdem die Mehrheit soviel Vernunft und Sachverstand hat, dass man keine extremen Parteien wählt.
Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit sind gefragt und wer das nicht hat und lebt, muss früher oder später immer gehen. Egal ob es eine Partei ist, ein einzelne/r Politiker/in, oder wer auch immer in der Politik tätig ist.

sollten mehr sein

die dieser Partei, den Rücken kehren, die sich jetzt schon wieder über den Tisch ziehen lässt
und sich von einem wie dem Spahn vorführen lässt. Weiter so war angesagt und wird auch so kommen - die haben nichts gelernt.
Schade eigentlich !!!

@Pax Domino Ich denke nicht,

@Pax Domino

Ich denke nicht, dass es eine positive Charaktereigenschaft ist wenn man mal eben in eine Partei eintritt um gegen eine parteiinterne Frage zu stimmen um dann wieder aus zu treten.
Vermutlich hat ein gewisser Teil der eingetretenen absolut gar nichts mit der SPD als solches zu tun und wäre auch bei aufsetzen Ergebnis wieder ausgetreten.

Das Problem, das alle Parteien trifft ist, dass es zu wenig gute (!) engagierte Leute gibt.

Und genau das macht in vielen Fällen den Frust aus.
Dabei übersieht man gerne, dass die Populisten noch viel viel schlimmer sind.

Im jeden Fall ist in meinen Augen dieses eintreten und dann wieder austreten charakteristisch für das fehlende eigene Engagement (Hauptsache gegen etwas sein, aber bloß nicht wirklich engagieren oder echte Verantwortung übernehmen).

24000 Neueitritte minus 6000 Abgänge ist doch ein Super-Resultat

Kevin Kühnert, der Juso-Chef aus Berlin hatte doch dazu aufgerufen, der SPD beizutreten um dann bei der Frage, ob die GroKo sein soll, mit Nein zu stimmen. Einige SPDler befürchteten schon, dass die alle wieder austräten, falls es doch zur GroKo kommt. Und wenn jetzt von den 24000 noch 18000 übrig sind, spricht das doch für ein Super-Ergebnis.

Man muss nicht immer alles nur negativ sehen.

Das war ja leider so zu erwarten

ich war von Anfang an mit dem Aufruf der Jusos, in die Partei einzutreten, nur um am Mitgliedervotum teilzunehmen und es so zu kapern nicht einverstanden. Das ist ein fragwürdiges Demokratieverständnis und erinnert mich an die Zeiten in der Friedensbewegung. Da brachten die Grünen bei kontroversen Abstimmungen auch ihr Stimmvieh mit, das danach nie mehr gesehen wurde

.... darf es etwas mehr sein?

Positiv formuliert würde ich sagen da ist noch Potenzial drin (Austritte) und wenn man die neusten Schelmenstücke der SPD-Greisen wie Stegner in der Presse verfolgt (Stichwort Familiennachzug), dann kann man sich zurücklehnen und den weiteren Zerfall der SPD hautnah miterleben (was sicherlich weitere Austritte zur Folge haben wird).

SPD. 6000 Parteiaustritte wegen Regierungsbeteiligung

Alles Leute die keine Verantwortung tragen, und auch nicht wollen, dass ihre Partei Verantwortung übernimmt. Auf solche Leute kann jede Partei gut und gerne verzichten.

um 13:37 von forensüchtig

>>"..Frustriert ...
... dass man trotz Parteieintritt die GroKo nicht verhindern konnte. Die gestandenen und vernünftigen Genossinnen und Genossen waren aber in der Überzahl..."<<

Würde mich mal interessieren wie bei solche einem Statement die Begriffe "gestanden" und "vernünftig" definiert würde? Sicherlich in einer grenzwertigen Verballhornung?

SPD verliert 6000 Mitglieder nach GroKo-Votum

6000 Mitglieder in einem Monat.Und das wird sich fortsetzen.Vermutlich auch bei den Landtagswahlen und den Europawahlen 2019.
Aber lernen wird die SPD daraus nichts,sie macht "weiter so" an der Seite von Merkel und
dem BDI/BDA,bis zum Bedeutungsverlust,wie in anderen Ländern auch.

@Mischpoke West

"Haben sich da etwa ein paar CDUler eingeschlichen, um den Ausschlag pro Groko zu geben, und somit Merkel an der Macht zu halten?"

Sicher nicht signifikant, warum dafür Geld ausgeben als Normalbürger. Werbung gemacht hat die SPD ja eher für das Gegenteil.

Abgesehen davon kann ich als CDU Mitglied gar nicht SPD Mitglied werden...

Tendentiell sind eher Besserverdiener politikinteressiert. Und wenn man mit einem Einkommen ab 4600 EUR mind. 100 EUR MONATSbeitrag zahlen soll... (MIR wäre es das nicht wert. Ich finde bei solchen Organisationen schon 100 EUR Jahresbeitrag viel.)

Die letzten Umfragen fand ich übrigens bezeichnend: 42% ALLER Wahlberechtigten konnten KEINEN EINZIGEN aktuellen Minister namentlich benennen. Auf welcher Basis wird denn da gewählt? Zumindest EINE Person hätte man kennen müssen wenn man sich in den letzten Monaten irgendwie mit Zeitungen/ Internet/ Nachrichten befasst hätte.

Wenn

Ein- und Austrittsgründe nicht wirklich analysiert werden, kann jede/r das Phänomen interpretieren, wie er/sie will.
Also meine Deutung ist die, dass unter diesen 6000, was ja auch keine übermäßig hohe Zahl ist, ein großer Teil ist, der sowieso nur eingetreten war, um gegen die GroKo zu stimmen. Dass dieser Anteil auch wieder austreten würde, möglicherweise sogar unabhängig vom Ergebnis, war auch zu erwarten. Keine Aufregung wert.
Ich würde mit diesen Leuten nur mal gern über ihr Demokratieverständnis diskutieren.

@Deeskalator

"Ich möchte nicht Unken, aber irgendetwas scheint die SPD falsch zu machen."

Unabhängig davon um WELCHE Partei es geht. Was bringt mir als Normalbürger eine Mitgliedschaft? Ich muss Mitglied sein, wenn ich mich politisch IN der Partei (z.B. kommunal) engagiere. Aber ich muss nicht Mitglied sein um eine Politik Richtung zu unterstützen oder politisch interessiert zu sein.

Wenn wir von 10-20 EUR Jahresbeitrag reden, ok, aber bei etwas besser verdienenden gehen richtige Summen über den Tisch... was bekommt das Mitglied dafür?

was solls

24.000 rein ...... 6.000 raus
ist doch ne tolle Sache unterm Strich

@Allrightcom

"Und wenn jetzt von den 24000 noch 18000 übrig sind, spricht das doch für ein Super-Ergebnis. "

Erst mal abwarten was noch kommt. Viele haben vielleicht gar nicht dran gedacht...

@Phonomatic

"... obwohl der Unterschied bereits marginal - manchmal sogar zu Ungunsten der SV-Beschäftigten - ist?"

Liegt eventuell an einer ausbeuterischen Bezahlung, Sklaverei kann man es ja noch nicht nenne, denn man erhält ja etwas.

Die Löhne von den untersten 10% sind von 2000-2010 um 10% gesunken auf knapp über 5€/h (kaufpreisbereinigt natürlich).

Kann die Tagesschau bestätigen ...

das jene 6000 Ex-Mitglieder zum großen Teil erst am Anfang dieses Jahres eingetreten sind?
Kann man dies bestätigen?
Wenn nein kann der Beitrag 2 Schlussfolgerungen bieten.
Einmal der das hier Leute der SPD beigetreten sind um nur abzustimmen.
Und das es Leute aus der SPD ausgetreten sind, welche schon vorher mit dem Gedanken gespielt haben.

Leider gibt der Artikel bzw die SPD selber darüber wohl keine genauen Informationen.
Aber es ist erstaunlich wie gut der meinungsbildene Absatz zu den NoGroKo-Leuten doch das Meinungsbild bestimmt, obwohl keiner hier eine Gewissheit hat. Respekt!

Da sind bestimmt die

die, die KroGo verhindern wollten und nun aus Enttäuschung wieder ausgetreten sind.

SPD verliert 6000 Mitglieder nach GroKo-Votum

6000 Mitglieder weniger, sind keine erschreckend hohe Zahl. Die verliert doch eine Partei schon wegen der Todesfälle. Ein Teil der Mitglieder will sicher auch gegen die beschlossene GroKo protestieren, die der SPD immer mehr Schaden als Nutzen gebracht hat.
Aber am Ende wird abgerechnet, nur die Befürworter an der Spitze der Partei werden dann nicht für eine Niederlage einstehen.

@ser04

"Ich würde mit diesen Leuten nur mal gern über ihr Demokratieverständnis diskutieren."

Warum. War doch alles im legal korrekten Rahmen und von der SPD auch so GEWOLLT. Die SPD hätte ja auch alle Mitglieder abstimmen lassen können die VOR Bekanntgabe der Abstimmung bereits x Monate Mitglieder waren...

Unabhängig davon finde ich es grundsätzlich bedenklich, wenn ein Mini Anteil der Wähler (selbst der SPD Wähler) nach einer Wahl die Umsetzung des Wahl Ergebnisses bestimmen kann.

Untergang......................

die spd ist zum Untergang verdammt , es ist das Ergebnis des erneuten
Beitritts zur merkelschen Minigroko .
Sie kann dadurch nur verlieren .
Ich vermute, d. minigroko wird vorzeitig implodieren.
Der einzige Klebefaktor sind d. verbindenden "Jobs" .
Unterm Strich : erbärmlich !

Sehr einseitig

Wo sind die Zahlen der anderen Parteien?

Ich bin kein SPD Anhänger, aber die seit einem Jahr fortlaufend schlecht machende Berichterstattung über die SPD in den öffentlich rechtlichen Medien fällt extrem auf.

Laufend wird irgendetwas berichtet was die SPD vermeintlich schlecht dastehen lässt, oder Funktionäre der SPD.

Ganz schlechter Stil.

Die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr,

deshalb müssten eigentlich noch viel mehr Mitglieder austreten.
Die Zuzahlungen für manche Medikamente sollen für die gesetzlich Versicherten teurer werden. Da sollte sich mal die SPD drum kümmern.

Nur noch Kopfschüttel über diese SPD

Goldman-Scholz und Atlantik-Maas stehen für mich für die neue Führung in der SPD.
Scholz und Maas haben sich mit einem Goldman-Staatsekretär und einem Atlantik-Staatsminister Annen zusätzlich in ihren Ministerien neoliberal und transatlantisch treu abgesichert.
Mir tut jedes SPD-Mitglied leid, was auf Erneuerung der SPD setzte.
Es ist viel schlimmer gekommen als es schon war.

Die SPD macht Fehler in ihrer Ausländerpolitik

Als die SPD noch keine doppelte Staatsbürgerschaft für Ausländer erstritt, war sie für mich interessant. Nachdem sie nun auch noch den Schwachsinn verfolgt und die Familien subsidärer Flüchtlinge ins Land schwemmen will, erweist sie sich als nicht mehr wahltauglich für etliche Bürger. Da werden Ausländer massenhaft in Schulen und Sozialsysteme gepresst, um sie vielleicht ein Jahr später auf Staatskosten in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Oder sollen sie trickreich doch bei uns ein Bleiberecht bekommen?

...zu gut...

...geht es noch immer dieser ehem. Arbeiterpartei.
Das die Mitglieder dieser Partei bei den gravierenden Fehlentscheidungen der Führung in den letzten Jahren und der mangelnden Kompetenz des Gremiums noch immer die Treue halten, zeigt, wie alt die Parteimitglieder wohl sein müssen. Diese Inkonsequenz und Verantwortungslosigkeit der Führung als auch der Mitglieder, ringt mir nicht einmal mehr ein Kopfschütteln ab.

Kommen und gehen

gibt es doch überall.
Was macht die SPD denn für den Bürger und warum sollte Er dieser Partei beitreten.
Wenn ich mit die aktuelle Diskussion über dem Migranten Nachzug ansehe oder die weitere Migration Monatlich wo es leider keine Zahlen gibt zur Zeit.
Was hat der Bürger von der jetzigen Situation ?, außer das sich paar Vermieter und Firmen die mit Migration gute Geschäfte machen.
Nichts hat Er davon außer Unruhe in den Parteien und verlorene Steuergelder die wo anders auch gebraucht werden könnten.

Die ganze Situation gibt es nicht zum Nulltarif und das Verhalten der SPD deckt sich nicht mit den Umfragen der Bevölkerung.
Oder gibt es da neue Erkenntnisse ?.

Polit-Eliten aus dem Hörsaal

vertreten das Prekariat? Wer glaubt denn noch an so einen Quatsch?

SPD schwindet dahin...

Welche Schande für dieses Urgestein der Arbeiterbewegung. Neoliberale Parteien der Mitte gibt es schon mehr als genug! Es ist zu hoffen, dass die Austretenden eine neue SPD, die USPD, gründen. Dann sollte die USPD mit dem Linken, Grünen und den Autonomen der Antifa ein widerstandsbündnis gegen Frau Merkel und ihr kapitalimperialistisches Regime bilden. Nur die Revolution hilft der werktätigen Klasse zum Sieg; die SPD hingegen nicht.

aber mit leuten wie

maas, heil und stegner ist nun mal kein staat zu machen

@ Skywalker 16:23 Uhr

Natürlich war es legal, Neumitglieder zur Abstimmung zuzulassen.
Und ich fand es von der SPD-Führung auch mutig, das so zu regeln.
Und unabhängig davon, noch eine Reihe von Menschen zuzulassen, die vielleicht nur aus dem Grund eingetreten sind, wäre es ja auch gar nicht nötig gewesen, die Parteibasis zu befragen, soweit ich weiß.
Ich finde nicht bedenklich, dass so nur ein kleiner Teil der Wählerinnen und Wähler in die Situation gekommen sind, über die Koalitionsfrage abzustimmen. Da sage ich, das ist doch legal, sogar legitim. Und durch die Befragung sind eben mehr Menschen beteiligt worden, als es erforderlich gewesen wäre.
Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen aktiv mitmachen und mitgestalten. Und nicht nur hier und da mal ein Kreuzchen zu machen. Welchen Sinn es macht, bloß für eine einzige Abstimmung in eine Partei einzutreten, und ob es nicht eine Frage des Respektes ist, es denen zu überlassen, die auch sonst die Partei mittragen, darüber würde ich gern diskutieren.

Die Austritte werden steigen

Da der Staat sich immer weiter verschlanken will und Beamtenstellen immer mehr in Angestelltenstellen umgewandelt werden sind nicht genug Stellen zu vergeben um die Vetternwirtschaft am laufen zu halten. Das merken alle Parteien und die SPD wird nach den 4 Jahren ein großes Problem haben, denn dann werden sie unter der CDU gerutscht sein, die ja auch auf dem absteigenden Ast sind.
Gleiches gilt für die Linke und die Grünen und die FDP war seit jeher nie besonders Mitgliederstark.

Allein die AFD als angebliche politische Alternative mag vielleicht noch etwas wachsen, wird aber sehr schnell auch an die Fleichtopfobergrenze stoßen und wieder sehr viele Mitglieder verlieren.

Parteimitgliedschaften aus weltanschaulichen Gründen wie es bisher die SPD zuvorderst für sich verbuchen konnte wird sich immer weiter abschmelzen, bis nur noch Amtsträger Mitglieder sind. Und wenn das soweit ist wird in Deutschland der "Klassenkampf" ausbrechen, die Würde im Amt entgültig verschwunden sein.

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