Kommentare

Die POST AG ist eine Datenkrake

und insbesondere ihre Tochterfirmen. Aus eigener Erfahrung weis ich, das die Post Adress GmbH in Gütersloh auch mit Callcenter und anderen Adresshändlern zusammen arbeitet, und Adressen von überall her zusammenklaubt und verkauft. Neulich wurde wohl mal schlampig gearbeitet und alte Daten aus 2008 als Umzug den angeschlossen Unternehmen gemeldet. Plötzlich hat man eine andere Adresse, Kreditkarten werden gesperrt, Zeitungsabonnements werden nicht mehr geliefert usw.
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Der Gesetzgeber ist aufgefordert, das man als Bürger über seine Daten künftig wieder selbst bestimmt, und nicht solche Kraken wie die Post AG mit ihren unsäglichen Fangarmen in Form von Tochterunternehmen

Wird jetzt

auch die Bundestagswahl in Frage gestellt, nachdem anscheinend auch hier Infos gesammelt worden sind um Einfluss auf die Wähler zu nehmen, wie es von der Tagesschau mehrfach beim Brexit und der Wahl des Präsidenten von Amerika dargestellt wurde. Ich hätte nichts gegen Neuwahlen.

Lebensaufgabe

Ist ja eine tolle Einstellung. Der Bürger soll sich selber überlegen, wo seine Daten sein könnten und dann widersprechen. Anders herum wird ein Schuh draus. das Datenschutz-Recht muß dahingehend geändert werden, daß derjenige welcher gesammelte Daten weitergeben will, den Betroffenen um Erlaubnis fragen muß. Das ist Datenschutz. Alles andere ist Ver......

nichts wert

Die ganzen Datenschutzverordnungen sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden. Es ist ja nicht nur die Post, es ist jedes Einwohnermeldeamt, das ganz legal Daten an zB. Werbefirmen, Adressenhändlern oder Inkasso-Büros verkaufen darf. Und das ohne Wissen der Betroffenen. Wenn aber die Polizei Daten speichern möchte oder an eine andere Dienstelle eines anderen Bundeslandes weitergeben will, dann gibt es große Aufschreie. Dazu kommen noch die Datenkraken von Facebook, Amazone usw. Der Kampf ist verloren!

Was soll die Aufregung ?

Wer sich nur 1x die Zeit genommen hat um die Internetseite der Deutschen Post zu besuchen, dem dürfte diese Tatsache schon über Jahre bekannt sein und bitte beim nächsten ,,kostenlosen" Gewinnspiel auch daran denken.

FAQ:Wie läuft der Post-Datenhandel ???

Unabhängig ob diese Praxis formaljuristisch legal ist oder nicht:Sie lief zumindest hinter dem Rücken der Postkunden ab und zeigt ferner die Gier des Vorstandes.
Und sie funktioniert perfekt,ganz anders als die Zustellung,die personell auf Kante genäht,tageweise mal hier,mal da ausfällt.

Wahlbeeinflussung?

Nach meiner Meinung hat durch die Weitergabe von Kundendaten der Post an die FDP und die CDU möglicherweise Wahlbeeinflussung stattgefunden. Ich spreche mich daher für Neuwahlen aus.

Datenschutzpanik

Wenn gezieltere und damit kostensparende Werbung schon "Wahlbeeinflussung" ist, sollte man dann überhaupt noch Wahlen abhalten? Ein mündiger Bürger, von dessen Existenz die Demokratie ja ausgeht, ist dann ja scheinbar nicht mehr vorhanden; geblieben ist nur der werbegesteurte Konsumroboter.

Datenschutz soll verhindern, dass Dritte aus aggregierten Daten auf konkrete Merkmale von konkreten Einzelpersonen schließen können. Und das tut er auch, mehr als erfolgreich, sogar in den in dieser Hinsicht bisher etwas entspannteren USA. Der Unterschied zwischen z.B. einem namentlichen Outing als Träger einer Geschlechtskrankheit und dem Auffinden zielgruppenorientierter Werbung im Briefkasten scheint dabei aber leider auf der Strecke geblieben zu sein. Vielleicht wäre es an der Zeit für eine Erklärkolumne, "Was will Datenschutz?"...?

Die Post ist doch nur die Spitze des Eisberges

Wer zb auf der Seite eines Zeitungsverlages "Ihr Meinung interessiert uns" anklickt weil sich ernst genommen glaubt dient einer Datenerhebung, an deren Ende nicht nur eine telefonische Drückerkolonne für Printabos steht: naiv hinterlegte Realdaten werden noch fleißig weiter verhökert.
Als es um die Zerschlagung des Postmonopols ging wollten die Verlage weniger 'Briefeaustragen lassen' als das umfassende Datenmaterial jedes Briefkastenbesitzers gratis bekommen.
Tatsächlich ist BigData allerdings eine Fehlinvestition, denn sie beruht auf Kundenverhalten das bereits bei der datenauswertung hoffnungslos veraltet ist, schlimmer als eine Zeitung vom Vortag...

Werbung, was für ein Überfluss

Diese ganze Ausbeutung unserer Daten hat ein ganz hässliches Gesicht. Einerseits wird zB verlangt, wir sollen ständig erkennbar sein, wenn wir zB im Internet was anbieten. Andererseits sind jetzt so viele Werbebots unterwegs, Adresssammler aktiv, dass wir ja überhaupt nicht erkennen, wer da was macht mit uns.

Das muss sich also schleunigst ändern. Die Adresssammlung zwecks Werbung ist dabei absolut überflüssig. Man hat die Staubsauger verboten, die zu viel Watt verbrauchen. Wie wäre es mit Verboten von Werbung? Die Leute werden kaufen, was sie brauchen, weniger Unsinn wird an den Mann gebracht, alle freuen sich, bis auf den einen, der Unsinn herstellt. Und was Wahlen angeht, sehe ich auch keinen SInn. Denn die Informationsgleichheit ist ja gar nicht gegeben, und damit das Argument, Wahlwerbung würde über Parteien informieren, ein für die kleinen Parteien nicht existentes Argument. Es käme dahingehend der Gleichberechtigung aller Parteien hinsichtlich der Infroamtion zugute.

@ eifel(16:38): schließe mich Ihnen vollumfänglichst an

hi eifel

Dem hier von Ihnen:

Wird jetzt
auch die Bundestagswahl in Frage gestellt, nachdem anscheinend auch hier Infos gesammelt worden sind um Einfluss auf die Wähler zu nehmen, wie es von der Tagesschau mehrfach beim Brexit und der Wahl des Präsidenten von Amerika dargestellt wurde. Ich hätte nichts gegen Neuwahlen.

schließe ich mich vollumfänglichst an. Ja, die Bundstagswahl und auch die letzte Europawahl sollten in Frage gestellt werden. Ganz besonders auch wegen der vielen Doppelwähler und eventueller verbotener Manipulationen durch die Parteien.

Und ja, ich wäre ebenfalls fuer Neuwahlen damit wir Seehofer endlich als Innenminister loswerden und diese CSU sowieso.

@ miru123 (17:00): diese Datenschutzverordnung ist eine Farce

hi miru123

Noch eine, der ich nur vollumfänglichst zustimmen kann:

Die ganzen Datenschutzverordnungen sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden. Es ist ja nicht nur die Post, es ist jedes Einwohnermeldeamt, das ganz legal Daten an zB. Werbefirmen, Adressenhändlern oder Inkasso-Büros verkaufen darf. Und das ohne Wissen der Betroffenen.

nein, diese Weitergabe von diesen Einwohnermeldeämtern ist nicht legal, weil dieses Gesetz

a) auf illegalem Wege zustande gekommen ist
b) diese Datenschutz-Schwächung hinter dem Ruecken der Buerger OHNE ordnungsgemäße Debatte im Bundestag und OHNE ordnungsgemäße Aussprache sowie OHNE ordnungsgemäße Abstimmung zustande kam! Das ist per Video dokumentiert nicht nur auf youtube.

Und auch dieser Aufschrei:

Wenn aber die Polizei Daten speichern möchte oder an eine andere Dienstelle eines anderen Bundeslandes weitergeben will, dann gibt es große Aufschreie.

ist nur völlig richtig so. Wider diesen Datenhandel!!

Am 03. April 2018 um 23:05 von Demokratieschue..

"" Und ja, ich wäre ebenfalls fuer Neuwahlen damit wir Seehofer endlich als Innenminister loswerden und diese CSU sowieso.""
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Sie glauben doch nicht allen Ernstes das Sie Seehofer bei Neuwahlen endlich loswerden. Wie schwer war es denn bis jetzt eine mehrheitsfähige Regierung zu sammen zu stellen ? Für Rot,Rot, Grün hat es doch nicht gelangt und das wird bei Neuwahlen nicht viel anderst sein.Ich glaube sogar das dann Schwarz,und nochmal dunkel Schwarz eher eine Mehrheit stellen könnten. Gruß

@ Thomas Wohlzufrieden (18:22): Ja zu Neuwahlen!

hi Thomas Wohlzufrieden

Nach meiner Meinung hat durch die Weitergabe von Kundendaten der Post an die FDP und die CDU möglicherweise Wahlbeeinflussung stattgefunden. Ich spreche mich daher für Neuwahlen aus.

korrekt, genauso sehe ich dass auch und daher meine auch ich, dass sowohl die Bundestagswahl als auch die letzte EU-Wahl angefochten gehören und es - auch wegen diesem "Gesetzentwurf" von Seehofer bezueglich dem Familiennachzug der absolut grundgesetzwidrig, eu-rechtswidrig ist und gegen internationales Recht sowie gegen das Völkerrecht verstößt - es Neuwahlen geben muss, um diese CSU aus dem Bund rauszubekommen und einen neuen Innenminister/eine neue Innenministerin dort zu plazieren der oder die endlich wieder verfassungskonforme Gesetze macht und auch auf die Linken und andere zugeht.

Datenschutz

Das von staatlichen (Einwohnermeldeämtern) und halbstaatlichen (Firmen in Staatsbesitz, wie die Deutsche Post) Institutionen Daten von BürgerInnen und /oder KundInnen zu diversen - im Zweifel dubiosen - Zwecken verkauft werden dürfen, ohne dass es einer ausdrücklichen Zustimmung der Betroffenen bedarf ist ein massiver Verstoss gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung - hier könnten unsere PolitikerInnen ja mal zeigen, dass sie etwas verstanden haben und solche Datenweitergaben ohne Zustimmung der betroffenen zum konkreten Einzelzweck generell verbieten (Auch für reine Privatfirmen) - mit ausreichend hohen Strafen bei Verstössen (nicht unter der 1 Millionen Euro-Grenze beim Bußgeld) .

@ Bernd Kevesligeti (17:24): auch 2009 war die Post auffällig

@ Bernd Kevesligeti

Und auch schon 2009 wurde die Post bei solchem Datenhandel erwischt:

https://tinyurl.com/y7kh7nwp
Frankfurter Rundschau: Hinter dem Rücken der Kunden (22.04.2009 00:04 Uhr)

Die Post verkauft Millionen Daten an Adresshändler. Die verknüpfen sie mit Zusatzinformationen und erstellen detaillierte Haushalts-Profile. Ein Gesetz soll das ändern - Lobbys leisten Widerstand.

Doch das Problem bleibt: "Es wird von der Post in sehr großem Umfang Adresshandel betrieben", sagt Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein. Dies reiche vom so genannten Wasch-Abgleich, bei dem Firmendaten mit Hilfe der Post aktualisiert werden bis hin zu "hochdifferenzierten selektiven Verfahren, die tief in die Persönlichkeitssphäre eingreifen". Ausgetüftelte Computerprogramme "scoren" im Dienst der Privatwirtschaft die Bevölkerung.

Von daher... es ist nicht das erste Mal. Die Post ist schon länger auffällig!

@ Bernd Kevesligeti (17:24): Post wurde zur Offenlegung aufgefor

@ Bernd Kevesligeti

Außerdem wurde die Post damals schonmal zur Offenlegung aufgefordert:

Sie forderten Bürger auf, die Deutsche Post Direkt aufzufordern darzulegen, welche Daten über sie vorliegen und woher diese Daten stammen.

Außerdem gibt es bei winfuture auch das Widerspruchsformular:

Hierzu stellt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ein Musterschreiben zur Verfügung, mit dem man der Nutzung seiner Daten widersprechen kann.
welches aber nutlos ist, seit dem neuen Meldegesetz, in welchem eine absichtliche Datenschutz-Schwächung verbaut wurde und welches auf illegalem Wege zustande kam:

https://tinyurl.com/nfgoue2
handelsblatt.com: Meldegesetz entlarvt die Tricks der Abgeordneten (Update: 09.07.2012 - 16:19 Uhr)

Während Deutschland auf ein EM-Finale hofft, beschließen 30 Abgeordnete das neue Meldegesetz. Der Bundestag war gar nicht beschlussfähig, aber die Opposition verpasst die Chance auf eine Blockade des brisanten Gesetzes.

Ich kann es nach voll ziehen

Ich kann es nach voll ziehen das Firmen oder Partein gezielt Personen ansprechen wollen die zu ihnen bzw. zu ihren Produkten passen. Aber was hier passiert geht zu weit. Auch wenn mein Name nicht konkret genannt wird, so kann bei meiner Adresse usw. jeder Rückschluss darauf schließen wer unter dieser Adresse zu erreichen ist, da ich in einem Einfamilienhaus und nicht in einem Mehrfamilienhaus wohne. Ein No- Go. Genauso habe ich Post- ID abgelehnt, auch wenn mir dadurch Nachteile entsehen, da man auch den neuen Personalausweis vollständig kopieren wollte, obwohl dies ausdrücklich untersagt ist (Personalausweisgesetz). In Deutschland gibt es genug Gesetze zum Schutz persönlicher Daten, nur werden sie leider zu selten bzw. zu lasch angewendet bzw. es wird nicht genug kontrolliert und auch die Bürger selbst sind oft nicht genug informiert.

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