Ihre Meinung zu: EU-Türkei-Treffen: Erdogan will weiter EU-Beitritt

26. März 2018 - 15:01 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan hat gefordert, den eingefrorenen EU-Beitrittsprozess seines Landes wiederaufzunehmen. Vor einem Gipfeltreffen mit EU-Vertretern ging er aber auch auf Konfrontationskurs.

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Kommentare

"Der türkische Präsident Erdogan hat gefordert,

den eingefrorenen EU-Beitrittsprozess seines Landes wiederaufzunehmen. "

Ja dann wird man dem auch nachkommen, so wie es bis jetzt gelaufen ist.......

"Erdogan sagte, er werde

"Erdogan sagte, er werde "gewissen Kreisen nicht erlauben, die Türkei daran zu hindern, der EU als respektiertes, gleichberechtigtes und volles Mitglied beizutreten"."

Ja so kennen wir ihn.
Er wird es nicht erlauben(!), dass die Türkei daran gehindert wird beizutreten.
Erdogan trifft immer schön diesen autoritär-drohenden Tonfall, für den ihn seine Anhänger lieben.
Was will er machen?
Sich gegen den Willen der EU-Mitglieder Beitritt erzwingen?

Das letzte was ich akzeptabel fände, wäre ein Erdogan, der Veto-Rechte innerhalb der EU-Politik geltend machen will.
Was der erst für einen Stress machen würde, wenn man ihm diese Möglichkeit gäbe.
Ist ja jetzt schon kaum erträglich, wie er seine Möglichkeiten nutzt, um innerhalb der EU politische Gegner zu verfolgen und mundtot zu machen (siehe z.B. die story mit dem internationalen Haftbefehl).

Türkei in der EU führt schnurstracks zu einem:
Straßenkämpfe zwischen Kurden und Türken auf europäischen Straßen, nein Danke.

Vielleicht ist ein Beitritt der Türkei ja möglich...

...irgendwann! Natürlich erst dann, wenn wir über eine Türkei ohne Erdogan reden! Denn man muss ja mal ernsthaft fragen, wer am Ende wirklich für die Türkei und auch Europa eine Belastung darstellt! Ist es nicht Erdogan? Erfolge kann er jedenfalls nicht mehr wirklich vorzeigen! Die Wirtschaft ist auf Talfahrt, wichtige Verbündete wurden verprellt, das Land führt faktisch einen Krieg im Nachbarland, die Presse- und Redefreiheit ist so gut wie tot und die EU-Beitrittsverhandlungen liegen logischer Weise auf Eis!

Wie das anders aussehen könnte, wäre Erdogan längst nicht mehr an der Macht, kann man sich da wohl ausmalen!

EU ist EU und nicht EU inkl. nahe Nachbarn

Ein Staat oder eine Gemeinschaft sollte eine klare Grenze haben. Falls diese nicht vorhanden ist, dann ist es keine Gemeinschaft sondern eine willkürliche Seilschaft. Aber eigentlich kennen wir diese ja schon aus der nahen Gesellschaft. Jeder schaut nur, was ihm gerade die bestmöglichen Erträge bringt. Nachhaltigkeit oder Langfristigkeit sind da leider nicht involviert.

Sorry, liebe Türken

Mit diesem Präsidenten und seiner Partei entfernt sich die Türkei als Staat immer weiter von der EU.
Mit tun die aufgeklärten Menschen in der Türkei leid, nicht nur die in den Gefängnissen, auch die gewöhnlichen Menschen, die von ihrem Präsidenten von Europa fortgeführt werden.
Andererseits darf Europa nicht alle Fäden durchtrennen, irgendwann wird dieser größenwahnsinnige Möchtegernpascha durch die Straßen geschleift und die Türkei wird sich auf andere Werte zurückbesinnen.

Eu-Beitritt

Es ist schon unglaublich, mit welcher Dreistigkeit Erdogan hier versucht, die Angst der EU vor Zuwanderung aus Syrien auszunutzen. Es ist ja richtiggehend eine Erpressung, was er da versucht. Wenn die türkische Erdogan-Diktatur in die EU aufgenommen wird, dann muß ich wohl auswandern.
Es kann ja wohl nicht wahr sein, daß man mit einem solchen Verbrecher überhaupt spricht. Erdogans Krieg gegen die Kurden kann man nicht einfach ignorieren.

Es ist wirklich wahnsinnig. Und ohnmächtig muß die Bevölerung der EU zuschauen, wie schwach und zahnlos sich die EU-Politik gegenüber diesem Regime verhält.

Erdogan führt einen völkerrechtswidrigen Krieg..

in Syrien gegen die Kurden. Seine frechen Parolen sind nur für seine Anhänger wichtig.
In die EU - niemals..

EU-Beitritt

Ein Betritt der Türkei in die EU ist bei dem derzeitigen Verhalten von Erdogan wohl kaum möglich.

Blanker Hohn

Da wurde kürzlich bekannt, dass Erdogan´s Einfluss sogar bis zu einem in Deutschland ansässigen, türkischen Rockerclub (Osmans) reicht.
Diese Gruppierung ist ein willfähriger Arm des Präsidenten und er hat laut Verfassungsschutz sogar höchstpersönlich mit den Verantwortlichen telefoniert.
Unter anderem ging es um die Einschüchterung Böhmermann´s.
Dieser unsägliche Mann, der von der Bundesregierung fröhlich mit Panzern beliefert wird, mit denen er dann fröhlich die Kurden und Syrer bekämpft und der von der EU weiterhin Gelder bezieht, obwohl er sich auf vielfache Weise strafbar gemacht hat - dieser Mann hat in der EU absolut nichts verloren.

Konfrontationskurs

Erdogan definiert sich wie Putin über die Konfrontation mit dem Westen. Um das Volk hinter sich zu scharen, brauchen beide rechtspopulistische Führerfiguren äußere Feindbilder.
Mein Vorschlag: Wir lassen sie stehen und fahren den Dialog auf Null runter.

Beitritt zur EU ? Jetzt ist

Beitritt zur EU ?
Jetzt ist er übergeschnappt ....

Ist doch schön,

festzustellen, dass Herr Erdogan Humor ohne Ende hat. Habe herzhaft gelacht, als ich diesen Joke las. Die Erdogantürkei will in die EU? Selten so gelacht.
Ich befürchte nur, es gibt auch in der Bundesregierung Strömungen, die weiterhin die Tür für Erdogan öffnen wollen. Die haben einfach den Witz nicht verstanden. Der Artikel sollte wohl erst nächsten Sonntag erscheinen. Macht nichts, kann ja mal passieren.

Es ist schon traurig, wenn

Es ist schon traurig, wenn man die Türkei weiterhin hofiert. Ein EU Beitritt wäre fatal, da weder die Kurdenfrage und die Einhaltung von Menschenrechte sowie die Pressefreiheit geklärt sind.

Oh weh

Wovon träumt der eigentlich nachts? Oder wirft vielleicht etwas ein? Das wäre verboten! Nee, besser ist, er bleibt wo er ist. Nur keine Annäherung, die endet für die EU nämlich sehr schlecht.

Erdogan will nur EU-Gelder

Erdogan kommt nur deshalb, weil er von der EU Geld erhält. Alle anderen Gründe sind nur Makulatur. Die Türkei ist nicht bereit für die EU, weder politisch noch wirtschaftlich und außerdem führt sie gerade Krieg gegen einen souveränen Staat mit Plünderern im Schlepptau. Mit so einem Staat Beitrittsverhandlungen zu führen ist der EU nicht würdig.

Der Herr

hat den Verstand verloren.

Lachnummer

Dieser irre Clown vom Bosporus ist doch immer wieder für einen Lacher gut !

Dreistigkeit

Die Türkei gehört nicht in die EU..

Unterschiedliche Behandlung

Entschuldigung, wenn ich wieder mal darauf herumhacke, aber die EU und "der Westen" hat gerade ein Problem mit Putin in Moskau und mit Erdogan in Ankara.
Während man sich gegenüber Russland recht schnell einig geworden ist (siehe Tagesmeldung), wird bei der Türkei ständig rumgeeiert und manövriert.
Wieso klare Kante auf der einen Seite und dieses vorsichtige Abtasten auf der anderen. Erdogan hat sich für längere Zeit unmöglich gemacht mit seinem Benehmen. Die EU hätte schon längst einen klaren Schlußstrich ziehen müssen. Wer von beiden schlimmer ist, darüber kann man streiten, aber mit solch unterschiedlicher Herangehensweise verliert die EU Glaubwürdigkeit.
PS Wenn es um das Verhalten von Geheimdiensten oder anderen staatsnahen Organisationen im Ausland geht, steht die Türkei Russland um nichts nach.

Das kann die Türkei auch!

Die jahrelange Hinhaltetaktik der EU kann die Türkei auch. Niemand ist an einem wirklichen Beitritt interessiert. Übrigens die EU schuldet der Türkei noch einiges an Unterstützungsleistungen gemäß Flüchtlingspakt. Auch die EU muss sich an Verträge halten!

Der Terrorist, der bestimmen will, wer Terrorist ist

Die Erdogan-Türkei ist das Land mit den meisten Journalisten im Gefängnis.
Erdogan lässt mit der Begründung „Terrorunterstützung“ Ausländer verhaften und benutzt sie als Geisel.

Hunderte Funktionäre und Abgeordnete der HDP sitzen in Untersuchungshaft, Bürgermeister werden einfach abgesetzt.

Laut UN gibt es glaubwürdige Berichte über willkürliche Festnahmen, Vergewaltigungen und Folter in Haftanstalten, willkürliche Enteignungen und Sippenhaft.

Erdogan begründet seinen Terrorüberfall auf Afrin mit der Behauptung, die syrische Kurdenpartei PYD sei eine „Terrororganisation“, obwohl diese sich seit Jahren aus dem Bürgerkrieg in Syrien heraus hält, eine politische Lösung anstrebt und lokale demokratische Verwaltungsstrukturen hin zu einer föderalen Demokratie entwickelt.

Erdogan fordert "Kampf gegen Terror", fördert aber seit Jahren Islamisten in Syrien, mit denen er jetzt offen ein Bündnis eingegangen ist.

Can Dündar hat Waffenlieferungen an islamistische Milizen aufgedeckt.

@17:08 von Zahnschmerzen

"Wenn es um das Verhalten von Geheimdiensten oder anderen staatsnahen Organisationen im Ausland geht, steht die Türkei Russland um nichts nach."

Laut Wikipedia übertreffe das Agentennetz des türkischen Geheimdienstes in Deutschland das der ehemaligen Stasi und befasse sich nicht nur mit Aufklärung, sondern auch mit Unterdrückung.

Vielleicht sollte man beginnen zu erwägen ..

dem Ansinnen des Herrn Erdogan nachzukommen, unter der Voraussetzung, das es bis dahin ein freies, staatlich verfasstes Kurdistan gibt, das nichts, was auch nur ein Erdogan ähnliches Gen in sich trägt auch nur in der Nähe der Macht innerhalb der Türkei ist und das die AKP sich zu einer Treue gegenüber der EU-Verfassung und ihren Werten ebenso bekannt hat, wie zum allgemeinen Schutz von Bekenntnis und religiöser Überzeugung.

Herr Erdogan erlaubt es nicht

"Erdogan sagte, er werde "gewissen Kreisen nicht erlauben, die Türkei daran zu hindern, der EU als respektiertes, gleichberechtigtes und volles Mitglied beizutreten". "

Herrlich.

Möglicherweise ist es auch nicht gut übersetzt und er hat eher "nicht zulassen" gesagt, um Entschlossenheit auszudrücken. Das würde jedenfalls weniger selbstgefällig klingen.

Ich glaube tatsächlich, dass Herr Erdogan wirklich glaubt, dass das, was er da momentan in seinem Land und in dem daneben veranstaltet, völlig EU-konform ist. Da wird man sich nicht näher kommen, weil er gar nicht begreifen kann, was die EU eigentlich auszusetzen hat.

17:15, La havle

>>Übrigens die EU schuldet der Türkei noch einiges an Unterstützungsleistungen gemäß Flüchtlingspakt. Auch die EU muss sich an Verträge halten!<<

Lesen Sie bitte den Artikel. Eine weitere Tranche von drei Milliarden wurde gerade bereitgestellt.

Man kann der EU nachsagen, was man will, aber nicht, daß sie nicht vertragstreu wäre.

Bei einzelnen Mitgliedern sieht das natürlich anders aus...

Österreich zeigt wie man sich gegenüber einen

Kriegstreiber zu verhalten jat. Nicht nur wegen der ungezählten Kriegsverbrechen gegenüber den Kurden in der Türkei und jetzt in Nordsyrien. 10 000de Kurden wurden nachweisbar in den letzten Jahren unter Erdogans Herrschaft regelrecht massakriert, darunter 1 000de wehrlose kurdische Kinder und Frauen, s. Beweis Quelle: "Kurdengebiet - Türkei: 80 Prozent der Stadt Sirnak dem Erdboden gleichgemacht." Von einst 69 000 Zivilisten leben heute nur noch ca. 4 000 Menschen in dieser Stadt. Der große Rest wurde vom türkischen Militär auf Weisung Erdogans massakriert bzw. gewaltsam aus der Stadt vertrieben. Bestätigt von s. Beweis Quelle: "Menschenrechtsverletzungen: UNO wirft Türkei Verbrechen an Kurden vor." Jüngst in Nordsyrien, nach Angaben der Türkei wurden ca. 3 500 Kurden neutralisiert, unter den Toten 100de wehrlose kurdische Kinder. Der Bundespräsident Kurz aus Österreich verurteilte nochmals diese Kriegsverbrechen und verlangte von den EU Staaten den sofortigen Abbruch der Beziehungen

Wenn das zustande kommen würde ...

... dann werden sich in Deutschland die politischen Vorzeichen weiter verschieben. In der Folge ist es dann bis zu einem "DE-xit" oder noch schlimmer zu einem "Bay-xit" nicht mehr weit. Es grüßt ein langjähriger CSU-Wähler.

Erdogan führt einen völkerrechtswidrigen Krieg

@Orestie,26.03.2018,15:36 Uhr.Sie haben es auf den Punkt gebracht.Es folgen jetzt von mir die unbequehmen Wahr- heiten zu der Person Recep Tayyip Erdogan.Ich zitiere Ihn aus dem Jahre 1994:"Die EU ist eine Vereinigung von Christen,die Türkei hat dort nichts zu suchen(Sure 9 Vers 111).Ferner möchte ich darauf hinweisen,daß Erdogan im Jahre 1998, wegen Anstachelung zur Feindschaft gegen Andersgläubige und Gegner zu Gefängnis und lebenslangem Politikverbot verurteilt worden war". Zum Schluß die Zitate des absoluten "Nahen Osten Experten Dr.Peter Scholl-Latour:"Die Türkei driftet immer weiter in Richtung Islamismus und Funda- mentalismus ab.Die Europäer müssen völlig verrückt sein, wenn Sie weiter fortfahren,dem Land die EU Mitgliedschaft anzutragen".Bei Sebastian Kurz und Heinz Christian Strache,wird Herr Erdogan auf Granit beißen.

Türkei

Diese Türkei in dieser braucht keiner. Immer weniger verstehe ich Politiker die immer wieder betonen, das wir die Türkei brauchen. Keiner sagt wofür wir diese Türkei benötigen.

Die Türkei hat keine Meinungsfreiheit, keine Demokratie, keine unabhängige Justiz und verwickelt uns möglicherweise in Kriege.

Wozu braucht man sowas in der EU oder der NATO?

17:16, Junus Artmann

>>Erdogan begründet seinen Terrorüberfall auf Afrin mit der Behauptung, die syrische Kurdenpartei PYD sei eine „Terrororganisation“, obwohl diese sich seit Jahren aus dem Bürgerkrieg in Syrien heraus hält, eine politische Lösung anstrebt und lokale demokratische Verwaltungsstrukturen hin zu einer föderalen Demokratie entwickelt.

Erdogan fordert "Kampf gegen Terror", fördert aber seit Jahren Islamisten in Syrien, mit denen er jetzt offen ein Bündnis eingegangen ist.<<

Ja, beides ist nachweislich und unbestreitbar richtig.

Aus der Ferne

Deutschland sollte nicht immer aus der Ferne den friedlebenden und gerechten Demokraten spielen. Sie sind zum Teil Mitschuld an der Misere in Syrien. Das Vorgehen der Türkei in Syrien (Afrin) war gerechtfertigt. Sie sind nicht als Besatzer dort, wie es die USA und die Russen teilweise sind. Sie bekömpfen Terroristen (PKK, PYD). Und genau diese Terroristen werden vom Westen und der USA unterstützt. Deutschland sollte entschieden gegen die PKK vorgehen. Als Vorreiter der EU hötte es auch eine Signalwirkung auf die anderen EU-Mitglieder. Auch sollte Deutschland nicht immer wieder die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei blockieren.

@ Junus Artmann

>Laut Wikipedia übertreffe das Agentennetz des türkischen Geheimdienstes in Deutschland das der ehemaligen Stasi und befasse sich nicht nur mit Aufklärung, sondern auch mit Unterdrückung.<

Danke für den Hinweis.
Leider ist dieses Thema viel häufiger in den Medien, wenn es sich um russische Organisationen handelt. Gemessen an der Menge müsste die deutsche Regierung eigentlich handeln und viel mehr Verantwortliche ausweisen, aber leider wird hier ständig weggeguckt.

EU-Beitritt

@Thomas Wohlzufrieden ,26.03.2018,15:37 Uhr.Um bei der Sprache von Frau Sahra Wagenknecht zu bleiben,kann man nur noch dazu sagen:"Der Despot,hat den Verstand verloren".

Glaube ihm kein Wort!

Das ist alles Kalkül was der Erdogan da von sich gibt, was der EU Beitritt angeht. Er hofft darauf, das die EU sich weiterhin weigert die Beitritt Verhandlungen fortzuführen. Damit er sich dann in seinem Land hinstellen kann um zu behaupten; "seht her, die böse böse EU will uns nicht rein lassen" also wieder in die Opferrolle schlüpfen und schön weiterhin spalten.

Die Türkei gehört doch nicht in die EU!

Lustig, aber er meint es offenbar wirklich so. Das zeigt, dass er die Grundprinzipien der EU nicht begriffen hat und dass ihm langsam das Geld für seinen wirtschaftlichen Aufschwung auf Pump ausgeht.

Da ein "Sultan" die EU nicht einfach um Geld anbetteln kann, droht er ein bisschen herum, um auch den innenpolitischen Mitläufern eine kleine Show zu bieten.

Mein Mitgefühl den aufgeklärten modernen Türken, von denen es auch offensichtlich anteilig mehr in der Türkei gibt, als hier in Deutschland. Wir erinnern uns an das Wahlergebnis.

Das einzige Hindernis für einen EU-Beitritt der Türkei ...

... ist Erdogan selbst! Treten er und sein Regime dagegen ab, dann steht auch einer sofortigen Aufnahme seines Lands in die EU nichts mehr im Weg... Schließlich hat die Türkei geographisch, ethnisch, kulturell und religiös schon immer zu Europa gehört.......

@17:08 von Zahnschmerzen - Putin und Erdogan

"Wer von beiden schlimmer ist, darüber kann man streiten, aber mit solch unterschiedlicher Herangehensweise verliert die EU Glaubwürdigkeit."

Nun, es handelt sich bei der Türkei um ein Mitglied der Nato und das Land Türkei ist von geostrategischer Bedeutung, was übrigens auch Putin in sein Kalkül einbezieht.

Natürlich ziehe ich es vor, unter Bedingungen wie in Deutschland zu leben, aber glaubwürdig sind für mich "unsere" Regierenden schon lange nicht mehr, wenn sie von humanitären Werten reden.
Wo bleibt denn die Konsequenz, wenn Merlel sagt, es sei "inakzeptabel, was in Afrin passiert, wo Tausende und Abertausende von Zivilisten verfolgt sind, zu Tode kommen oder flüchten müssen"?

Wird etwa eine Rückführung der Flüchtlinge unter Aufsicht der UN gefordert?

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