Ihre Meinung zu: FAQ zu Facebook: So kontrolliert man seine Daten

23. März 2018 - 19:04 Uhr

Seit dem Datenskandal beschäftigen sich viele Nutzer mit ihren Datenschutzeinstellungen. Wie kann man Facebook das Datensammeln erschweren oder den eigenen Account löschen? Dominik Lauck gibt Antworten.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.25
Durchschnitt: 3.3 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Fazit

Der einzig wirksame Schutz vor Facebooks Sammelwut ist, dort nicht Mitglied zu sein und entweder seiner Firewall zu sagen, dass die IPs der Facebook-Server geblockt werden, oder zumindest ein Browser-Plugin zu installieren, welches den Datenabfluss verhindert. Denn sonst übermittelt jeder Besuch auf einer WebSite mit Like-Button Informationen über mich an Facebook, auch wenn ich da gar nicht registriert bin.

Hinweis!

Jetzt sollte aber auch noch darauf hingewiesen werden, dass allein die Anwesenheit eines Linkbuttons zu Facebook und Konsorten diesen erlaubt, meine Daten abzugreifen. Auch ohne dass ich diese anklicke!
Auch die Lunkbuttons auf den Seiten der ARD - Anstalten!!

FAQ?

Nun - Fakt ist, dass Telegram keine Alternative ist. Denn diese Kommunikationsplattform wird aktuell massiv bekämpft - da es wohl zu der Lieblingsplattform vom IS wurde.

Dh. ähnlich wie bei Tor ist für gewisse Behörden jeder von Interesse, der Tor nutzt oder eben über Telegram kommuniziert. Nix von Unschuldsvermutung. Man handelt nach der Devise: wer sich besonders um Verschlüsselte Kommunikation bemüht, der muss ja was zu verbergen haben.

Gut, das mag nicht jeden stören. Aber wen es nicht stört, den wird auch kaum der Datenhandel von FB stören.

Die Tatsache, dass Sie Diaspora nennen, aber VK nicht, sagt alles. Und Nebenan.de - das ist ja wohl keine Alternative zu FB - wer international vernetzt sein will - der wird sich da nicht anmelden.

Der Komfort-Faktor von FB - der ist eben einzigartig. Alle sind da versammelt. Eine Alternative können nur Medien, Firmen, Politik etc schaffen, indem sie FB die Macht nehmen, die sie leichtsinnig ausgehändigt haben.

Schluss mit like us

das bringt alles nicht soo viel

facebook (inkl. whatsapp) haben ja nicht nur auf die persoenlichen daten der facebook-user zugriff, sondern auch auf leute, die gar keinen facebook-account haben, z.b. durch die freigegebenen adressbuecher der facebook-user und zusaetzlich durch web-tracking.

zumindest gegen letzteres gibt es mittel:
https://github.com/jmdugan/blocklists/blob/master/corporations/facebook/all

gegen ersteres gibt es dagegen leider realistisches kein mittel (ausser theoretisch: kollektive intelligenz)

re nie wieder spd

"Jetzt sollte aber auch noch darauf hingewiesen werden, dass allein die Anwesenheit eines Linkbuttons zu Facebook und Konsorten diesen erlaubt, meine Daten abzugreifen. Auch ohne dass ich diese anklicke!
Auch die Lunkbuttons auf den Seiten der ARD - Anstalten!!"

Erstens heißt das Likebutton und zweitens müssen Sie den schon anklicken, damit Facebook erfährt, dass Sie ihn angeklickt haben. Anwesenheit bewirkt gar nichts.

Re: Hinweis!

"nie wieder spd" schrieb:
> Auch die Lunkbuttons auf den Seiten der ARD - Anstalten!!

das ist, soweit ich es sehe, nicht korrekt. es ist zwar richtig, dass schon ein facebook-button ein indiz fuer tracking ist. aber nicht jeder facebook-button bedeutet tracking.

auf tagesschau.de bswp. werden nur lokale daten dafuer geladen. auch die bilder liegen lokal im tageschau-CMS. facebook bekommt hier vom seitenbesuch erst mit, wenn man auf den button klickt.

Bitte um Info

Zu welcher Verwendung werden google-analytics von den Betreibern der Tagesschau-Homepage welche Nutzerdaten im einzelnen überlassen? Warum reicht es nicht, einfach Nachrichten und Kommentare online zu stellen?

Tagesschau: bitte "Like-Button" entfernen, nicht nur reden

Es ist schon nicht frei von Ironie, wenn die Tagesschau hier zwar korrekte Hinweise gibt, dies aber auf einer Seite, die ein Facebook-Script aufruft und darüber eine Identifikation des Nutzers mit dem Zeitpunkt des Seitenaufrufs an Facebook sendet.
Abhilfe schaffen hier Tools wie uMatrix, die das selektive Blocken von Scripts erlauben. Damit lassen sich Seiten wie die der Tagesschau im Nu so einstellen, dass die tatsächlich benötigten Scripts laufe, aber nicht die zusätzlichen Scripts der diversen Datenkraken.

Die einzige Möglichkeiten,

seine Daten ein klein wenig zu schützen, ist den Rattenfänegrn des 21. Jahrhunderts erst garnicht auf den Leim zu gehen, sondern darauf zu verzichten, sich an den sogenannten "sozialen" Netzwerken zu beteiligen.
+++
Ich wundere mich aber, dass die TS und andere Öffentlich Rechtliche Unternehmen in ihren Sendungen immer noch auf ihre Accounts bei diesen "sozialen" Netzwerken hinweisen. Noch mehr wundere ich mich, dass auf dieser Seite der TS immer noch die berüchtigten Buttons von fb, twitter & Co stehen.

Darstellung: