Ihre Meinung zu: Was ist eigentlich Rassismus?

21. März 2018 - 16:07 Uhr

Am internationalen Tag gegen Rassismus soll Diskriminierung bekämpft werden. Doch was genau ist Rassismus eigentlich? Und welche Definitionen gibt es? Von Patrick Gensing.

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Kommentare

Bei Menschen gibt es keine

Bei Menschen gibt es keine unterschiedlichen Rassen!
Also kann es da Rassismus auch nicht geben!
Wenigsten könnten da mal Begriff eingeführt werden, die auch den Tatsachen entsprechen.
Wir alle sind Rassisten, weil wir bestimmt Rassen töten um sie zu essen oder weil wir sie sonstwie ausbeuten.
Das ist Rassismus.
Bei Menschen untereinander hiesse das allerhöchstens „Fremdenfeindlichkeit“ !

Rassismus ist der falsche Begriff!

Die genetische Vielfalt ist in einer einzigen Schimpansenfamilie ungleich viel größer, als innerhalb der gesamten Menschheit.
Alle Menschen sind miteinander verwandt. Wir alle sind das Produkt einer riesengroßen Inzucht!
Deshalb kann es da gar keine andere Rasse geben!

Das ist mal ne gute Frage

Mit Alltagsrassismus hatte ich auch schon zu tun.
Ich hatte nie eine anderen Pass als den deutschen, bin hier geboren und aufgewachsen.
Aber mein Vater ist Spanier.
Der Vererbte Nachname macht mir mitunter schon Probleme.
Bei der Wohnungssuche bekam ich nicht eine Antwort; Als meine Lebensgefährtin, mit herrlich deutschem Namen, die selbe Bewerbung an die selbe Personen schickte bekam sie fast überall eine Antwort und einen Besichtigungstermin.

Was allerdings kein Rassismus ist, ist die Regierung eines Landes für Menschenrechtsverstöße zu kritisieren.
Von welchem Land ich rede können sie sich sicher denken, ich sag den Namen aber nicht, weil ich keine Lust auf die Nazikeule habe, da ich trotz meiner Herkunft immer dann als "deutscher Nazi" gesehen werde, wenn ich ein Land mit blau-weißer Flagge kritisiere.

Rassismus ist...

...wenn Moscheen und Asylheime brennen - um mal zwei von unendlich vielen Beispielen zu nennen!

erklärend und doch befremdlich..

Es ist schön, dass man hier einmal die unterschiedlichen Arten von Rassismus zusammen getragen hat.

Nur stellt sich aus meiner Sicht der gelebte Rassismus in Deutschland teils ganz anders dar.

In Deutschland wird ein Kultureller Rassismus von Ausländern gegenüber Deutschen erfolgreich gelebt. Auch die Ordnungsmacht Polizei fällt diesem gelebten Rassismus häufig zum Opfer.

Was meine ich damit:
Deutschland hat das Problem, dass in der NS Zeit viele Anders aussehenden Menschen von den Nazis, in ihrem rassistischen Wahn) diskriminiert wurden und auch getötet. Dieses Vergangenheit holt uns jetzt wieder ein.

Sagt man als Deutscher etwas höfflich zu einem Ausländer, dass sein Verhalten so in Deutschland falsch ist, dann hat man nicht zu erwarten, dass man mit dieser Information auf Verständnis trifft, sondern vielfach wird dem Deutschen rassistische Verhalten vorgeworfen.
Und in diesem Fall wird ein Kultureller Rassismus von Seiten des Ausländers bewußt ausgelebt.

Rassismus in Deutschland

Guter Beitrag. Ich empfinde es im Übrigen als rassistisch, dass man in Deutschland nahezu ausschließlich Deutschen Rassismus verwirft. Wenn man sich mal insbesondere in der islamischen Gemeinschaft hierzulande umschaut, dürfte dem wachen Beobachter auffallen, dass Verbindungen zwischen muslimischen Frauen und christlichen Deutschen Männern doch wohl nur eine absolute Minderheit darstellen. Wie anders als durch Rassismus und Intoleranz gegenüber seitens der muslimischen Seite ist denn sonst dieser Umstand zu erklären.

Und wenn heute die Bundeskanzlerin wieder einmal betont, dass der Islam zu Deutschland gehört, muss tunlichst über diesen Punkt einmal gesprochen werden. Auch die Medien schweigen hierzu eisern.

Mit dem Herumreiten auf dem Rassismusthema leiten die Medien uns

fehl. Ich würde meinen Mitbürgern durchaus mehr Fähigkeit zur Differenzierung zutrauen, als es die Medien tun. Es geht eigentlich vielmehr um das Niveau der Einwanderer. Sind es Fachkräfte, bzw. gebildete kultivierte Leute oder ist der von Sigmar Gabriel gegenüber Pegidisten gebrauchte Begriff zu bemühen? Mittlerweile dürfte auch der letzte Deutsche positive Kontakte zu Einwanderern gehabt haben. Das Problem ist die wachsende Zahl von negativen Kontakten, bzw. Zwischenfällen und wie unfähig wir damit umgehen.

Eine gute Darstellung...

Auf der einen Seite eine gute Darstellung zum Thema, mit Blick in die genaueren Zusammenhänge der Rassismusdebatte.

Auf der anderen Seite ist die Sache recht einfach: Wer einem Menschen aufgrund seiner Abstammung bestimmte Eigenschaften zuschreibt, ist ein Rassist.

Religionskritik ist kein Rassismus!

Wenn ich eine Religion kritisiere, dann ist das noch lange kein Rassismus! Zum Beispiel verurteile ich die Beschneidung von Mädchen in unterschiedelichen afrikanischen Kulturen, die Lehre, daß Selbstmordattentäter angeblich zu 72 Jungfrauen kommen oder fundamentslistische Moslems aber auch Christen, die allen Andersgläubigen, z.B. auch Juden, die ewige Hölle wünschen. So etwas ist zutiefst verabscheuenswert!

Dipl.- Phys. Martin Wagner

Eigentlich würde der

Eigentlich würde der Rassismus-Vorwurf erfordern, dass überhaupt von Rassen geredet wurde. Das ist aber meist nicht der Fall. Als Rassismus gilt ja manchmal schon, Zweifel an der bisherigen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu äußern.
Ob es nun menschliche Rassen gibt oder nicht, ist eine akademische Frage. Im praktischen Leben sind z.B. in USA Weiße und Schwarze durchaus als "Rassen" in einem bestimmten Sinne zu unterscheiden, und der Ku-Klux-Klan ist eben deshalb rassistisch, weil er gegen alle Schwarzen ist, egal was die machen (einschließlich Obama).
Aber der Islam ist keine Rasse, deshalb ist Islam-Kritik auch grundsätzlich nicht rassistisch, es sei denn, jemand nimmt dabei explizit auf Rassen Bezug.

Ja so ist das

Deutsche fragen: "was ist Rassismus".

Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wissen es!

Ertappt

[K]ultureller Rassismus (...): Die wesentlichen Eigenschaften von Individuen werden durch die angeblichen kulturellen Eigenschaften einer bestimmten Gruppe bestimmt. Bemerkenswert ist, dass in diesem Konzept ausgerechnet Kultur als starr und kaum veränderbar beschrieben wird.

Ich bekenne mich. Ich bin nämlich der Ansicht, dass diese Aussage weitgehend stimmt (gut, kommt natürlich darauf an, was man unter "wesentlichen Eigenschaften von Individuen" versteht).

Liegt das nun daran, dass ich zeit meines Lebens in Kleinhintertupfelshausen gelebt hätte? Oder daran, dass ich tatsächlich bislang ca. 70 Länder jedes größeren Kulturkreises gesehen habe, in einigen von ihnen mehrere Monate, in einem (Ghana) mittlerweile akkumuliert gut anderthalb Jahre verbracht habe?

MfG A.

@zyklop 17:35

Man muss genau definieren wo Kritik aufhört. Alle Muslime als Kameltreiber zu bezeichnen wie Poggenburg es getan hat ist keine Kritik sondern Rassismus.

Gibt es auch schon Studien

Gibt es auch schon Studien dazu, wie Fremdenfeindlich die Fremden sind?

@lesezeichen2805 15:53

Darüber dass der Islam als Religion zu Deutschland gehört muss nicht gesprochen werden, dies ist ein Fakt. Wer damit nicht einverstanden ist der hat etwas gegen unser Grundgesetz und sollte sich mit unserem Grundgesetz mal auseinandersetzen!

Und wer...

... hat die Deutungshoheit?

Die Journalisten?

Ich glaube nicht!

ich finde es fast schon drollig

wie manche hier darauf bestehen, nicht rassistisch zu sein, da sie ja keine bestimmte Rasse, sondern nur eine bestimmte Religion hassen, nein, Verzeihung, kritisieren.
Ein Psychologe sagte mal zu mir "du kannst einem Menschen seinen blinden Fleck nicht zeigen. Er kann ihn nicht sehen, denn er ist ja an dieser Stelle blind."
Und so werden Vorurteile zu Erfahrungen umgedeutet, den Diskriminierten die Schuld an der Diskriminierung zugeschoben (die verhalten sich ja schließlich so), so dass am Ende Rassismus überhaupt nicht existiert, sondern nur eine gesunde Skepsis, und für die kann man noch nicht mal was.

Ich hatte nicht viel anderes erwartet in diesem Thread, deshalb bin ich auch nicht wirklich enttäuscht. Aber meine Hoffnung auf Besserung ist auch nicht grade größer geworden.

Rassismusvorwurf als Instrument

Der Rassismus ist in der BRD eigentlich kein Problem. Wir sind ein ziemlich offenes und tolerantes Land. Das gilt auch für fast alle der Mitbürger, die an der ungezügelten Masseneinwanderung Kritik üben.

Zum Problem wird der Rassismus dann tatsächlich, wenn er genutzt wird um die Kritiker einer deutlichen Fehlentwicklung mundtot zu machen und schlimm beleidigen zu wollen. Der häufige Rassismusvorwurf hat schon etwas von politisch korrekten" Hate-Speech".

Meine Definition

Der aktuelle Rassismusbegriff wird willkürlich ausgelegt, um politische missbillige Meinungen zu ersticken.

Wenn jedes legitime Beharren

Wenn jedes legitime Beharren auf der eigenen kulturellen Identität schon als „kultureller Rassismus“ gebrandmarkt wird, dann Gute Nacht Meinungsfreiheit und Gute Nacht Demokratie.

Nachdem die Nazikeule bei einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung ihre Wirkung durch Dauergebrauch verloren hat, musste eben ein neues Totschlag- Pseudoargument her.

Und das sind jetzt der „Hass“ und der „kulturelle Rassismus“ - Diffamierungsfloskeln, um jede freie Diskussion der tatsächlichen Probleme zu unterbinden.

Wer keine Argumente hat, der kann nur diffamieren.

I

Was ist der Islam

Wir unterdrücken uns immer wieder selbst, bis zur selbst Aufgabe.
Deuschland schafft sich ab.

@Magfrad um 17:50Uhr

Bei Ihrer Wertung von Herrn Poggenburg haben Sie vollkommen Recht, Allerings erschließt sich mir die Überleitung zu "Rassismus" nicht. Aber vielleicht könnten Sie dann erklären, wie die Äußerungen eines Moslems Erdogan zu verstehen sind? Es mangelt überhaupt an der überlegten Verwendung von Ausdrücken und Wörtern. Ist man schon ein "Fremdenhasser" oder "Islamhasser", wenn man kritisch oder skeptisch ist? Was ist überhaupt ein "Hasser"? Was ist dann der Mensch, der nicht in ekstatische Jubelschreie ausbricht, angesichts einer fremdartigen Kultur? Wenn ich kein Sushi mag, "hasse" ich dann die Japaner? Die Warner vor jeder Art von "echter" Fremdenfeindlichkeit, müssen auspassen, daß sie nicht ins polemische abtriften!

17:53 von Magfrad

@lesezeichen2805 15:53

Darüber dass der Islam als Religion zu Deutschland gehört muss nicht gesprochen werden, dies ist ein Fakt. Wer damit nicht einverstanden ist der hat etwas gegen unser Grundgesetz und sollte sich mit unserem Grundgesetz mal auseinandersetzen!
////
*
*
Ich wollte mich mit dem Grundgesetzt auseinandersetzen.
*
Aber ich habe nichts über die Spezifizierung Ungläubige gefunden.

"Deutschland wird ein Teil des Islams werden"

Ist das jetzt rassistisch oder die Wahrheit.

18:12 von Ausgemerkelt 2.0

...:"Was ist der Islam

Wir unterdrücken uns immer wieder selbst, bis zur selbst Aufgabe.
Deuschland schafft sich ab."
Wie soll ich mir das mit dem selbst unterdrücken vorstellen?
Wenn Sie schon einen Buchtitel zitieren, sollte wenigstens der Sinn erkennbar sein.

re Einfach Unglaublich: Deutungshoheit?

„Und wer hat die Deutungshoheit?“

Im Zweifelsfall immer diejenigen, die sich diskriminiert fühlen. Nachfragen hilft hier immer. Vertrauen Sie einfach Ihrem Gefühl und glauben Sie nie den Diskriminierern, wenn sie behaupten, niemanden diskriminiert zu haben.

„Die Journalisten?“
Wie kommen Sie denn auf sowas?

Rassismus

Eine politische Ideologie, die sich als Religion tarnt, ist keine 'Rasse'.

Folglich können Kritiker dieser 'Religion' auch keine Rassisten sein.

In den Flüchtlingsunterkünften konnte in den letzten drei Jahren sehr wohl Rassismus innerhalb dieser 'Religion' erlebt werden, zwischen Arabern und Schwarzen aus Afrika, selbst bei gleicher Gottheit.
Die beiden Gruppen wurden dann später getrennt untergebracht, insbesondere Frauen und Mädchen.

17:47 von Asparagus

«[K]ultureller Rassismus (...): Ihr Zitat aus dem Artikel.

«Ich bekenne mich. Ich bin nämlich der Ansicht, dass diese Aussage weitgehend stimmt [einschränkende Voraussetzung].
Liegt das nun daran, dass ich […] tatsächlich bislang ca. 70 Länder jedes größeren Kulturkreises gesehen habe […] ?»

Da sind Sie sehr viel weiter in der Welt herumgekommen als ich.

Kultureller Rassismus nimmt (lt. Artikel) aber auch an:
«… bestimmte Menschengruppen hätten eine quasi homogene Kultur …»

Wenn ich Japan betrachte (ein extrem "homogenes" Land, 6 Mon. eigene Erfahrung), ist die "Kultur" der Menschen in den Metropolen eine ganz andere als die der Landbevölkerung.

Wenn ich auf den Iran schaue (war 2x da, insg. 10 Wo.) hat die "Kultur" der Menschen dort so gar nichts mit den "überlieferten Klischees" zu tun.

Ecuador (6 Wo.) ist so vielfältig, dass ich keine "ecuadorian. Kultur" ausmachen konnte.

Überall fand ich große Gastfreundschaft.
Die größte oft bei den "einfachsten" Menschen …

Kpesese Akpe Gbegblg Gbege

Nachdem ich mich oben als "kultureller Rassist" geoutet habe, eine andere Geschichte:

Meine Freundin, gebürtig aus Polen, erzählte mir von einem Gespräch mit ihrem deutschen Zahnarzt, der mit einer Polin verheiratet ist. Er habe sich bei einem Besuch in der Heimat seiner Frau so wohlgefühlt, weil dort so wenig "fremdaussehende" Menschen auf den Straßen wären.

Ein Rassist?

Nun, ich kann es nachvollziehen.

Noch besser: Wenn ich in Ghana bin, fühle ich mich am wohlsten, wenn nur obibini (Schwarze), aber keine obruni (Weiße) um mich sind. Komisch, nicht?

Irgendwas stimmt mit mir wohl nicht.

MfG A.

p.s.: Die Überschrift ist ein Ewe-Personenname (die Ewe sind ein Stamm in Ghana und Togo). Ich habe jetzt drei Monate lang geübt, ihn auszusprechen. Mittlerweile klappt's ganz gut :-)

Rassismus / Chauvinismu sind Konstrukte, ..

die Ängste und Abwehrreflexe bemänteln und rationalisieren sollen.
Wagenburgen zu bauen, ist die logische Konsequenz, wenn man den fremden, wie den internen Kritiker fern- statt aushalten will und muss.
Rssistisches und Chauvinistisches Verhalten hat aber auch Ursachen, die in missratenen Identifikationen liegen, insofern ist niemand davor sicher und dergleichen ist nimmer mehr ein Problem von Majoritäten. (die derzeit anschwellende Gewaltwelle zeigt es, niemand ist sicher!)

Gutes Stichwort: Südafrika!

Gutes Stichwort: Südafrika!

Wann hört der rassistische Genozid an den Weißen, der seit den 1990ern stattfindet, auf? Seit den 1990ern wurden mehr als 4.000 weiße Farmer in Südafrika durch Rassisten auf meist bestialischste Art und Weise ermordet.

Mal davon abgesehen, dass diese rassistischen Greueltaten gegen weiße Farmer in aller erdenklichen Art und Weise verabscheuungswürdig sind, die schwarzen Rassisten in SAfrika schneiden sich dabei selber ins Bein: schließlich waren es die weißen Farmer, die seit dem 17. Jhrd. das Land aufgebaut haben, es kultiviert haben und ohne deren Produktivität in der Landwirtschaft die Schwarzen in SAfrika nicht in dem Wohlstand und mit der sicheren Lebensmittelversorgung leben könnten.

Schon wieder was gelernt.

Zitat: "Der kulturelle Rassismus behauptet, bestimmte Menschengruppen hätten eine quasi homogene Kultur, die mit der ethnischen oder völkischen Herkunft unabdingbar verbunden sei. Die wesentlichen Eigenschaften von Individuen werden durch die angeblichen kulturellen Eigenschaften einer bestimmten Gruppe bestimmt."

Aha.

Schon wieder was gelernt.

Ergo: es ist ganz böse "rassistisch", wenn man einer bestimmten Gruppe - sagen wir: Neonazis - vorwirft, eine große Neigung zu Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus an den Tag zu legen.

Werde ich mir merken.

"Kultur als starr und kaum veränderbar"

Zitat: "Bemerkenswert ist, dass in diesem Konzept ausgerechnet Kultur als starr und kaum veränderbar beschrieben wird."

Aha. Und wer behauptet das?

Also mal von irgendwelchen Politik"wissenschaftlern" oder "Rechtsextremismus-Experten" abgesehen, die sich ein holzschnitartige Modell von bösen "Rechten" schaffen, das zwar stark ideologiegetrieben und -geprägt ist, mit der komplexen Realität wenig bis nichts zu tun hat?

18:05 von frosthorn

«Ein Psychologe sagte mal zu mir "du kannst einem Menschen seinen blinden Fleck nicht zeigen. Er kann ihn nicht sehen, denn er ist ja an dieser Stelle blind."
Und so werden Vorurteile zu Erfahrungen umgedeutet.»

Ich habe da immer ein Zitat von Alexander von Humboldt vor Augen:

«Die gefährlichste Weltsicht ist die derjenigen Menschen, die die Welt noch nie gesehen haben.»

Mit dieser Einstellung ist er bis heute beispielhaft.
Die offen-interessierte und nicht-abwertend-herabschauende Haltung hat ihm den geradezu legendären Ruf, seine ungebrochene Popularität, und die Wertschätzung eingebracht, die er bis heute in ganz Südamerika genießt.

Und "uns Deutschen" bis heute große Vorschusslorbeeren, wenn "wir" durch Südamerika reisen.

Ich erinnere mich sehr, sehr gerne an ein abendlich/nächtliches Gespräch mit einem Bergbauern in Ecuador über A.v.H.
Mit Kenntnissen, wie sie nur wenige deutsche Abiturienten besitzen.

Er würde "tot zusammenbrechen", könnte er hier mitlesen …

das Gegenteil von "kleiner"

ist nicht "größer". Sondern "größer oder gleich". Das Gegenteil von "schlechter" ist nicht "besser", sondern "besser oder gleichwertig". Und das Gegenteil von beherrscht werden ist auch nicht herrschen.
Wer sich zwangsläufig unterlegen fühlt, wenn er nicht selber dominiert, der hat halt einen kleineren Gestaltungsspielraum in der Beziehung zu anderen Menschen. Aber dem bleibt auch vieles auf der Welt verschlossen.
Wenn wir nicht wollen, dass andere auf unsere kulturellen Eigenheiten herabschauen, ist das ok. Wir müssen das aber nicht bewirken, indem wir selbst auf andere herabschauen. Man könnte es ja mal mit Begegnungen auf Augenhöhe versuchen. Nur blöd, wenn man sich das nicht zutraut.

@18:40 von teachers voice

:
„Und wer hat die Deutungshoheit?“
:
"Im Zweifelsfall immer diejenigen, die sich diskriminiert fühlen. Nachfragen hilft hier immer. Vertrauen Sie einfach Ihrem Gefühl und glauben Sie nie den Diskriminierern, wenn sie behaupten, niemanden diskriminiert zu haben."

Man hat immer das Recht sich unfair behandelt zu fühlen. Die Deutungshoheit darüber was Rassismus ist würde ich aber nicht pauschal bei den Opfern sehen.
Ich kenne einfach zu viele Beispiele bei denen Rassismus gerufen wird, obwohl der Hintergrund ein ganz Anderer ist, bzw. der Vorwurf einfach absurd ist.

Leider gibt es auch unzählige Beispiele (auch in diesem Thread) bei denen Rassismus von den Aktueren nicht als solcher erkannt bzw. geleugnet wird.

Meiner Meinung nach ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu bestimmen was akzeptabel ist und was nicht. Der Minderheitenschutz ist dabei entsprechend zu würdigen.

@18:17 von karlheinzfaltermeier

"Ist man schon ein "Fremdenhasser" oder "Islamhasser", wenn man kritisch oder skeptisch ist?"

Naja, wenn jemand Ihnen gegenüber eine negative Grundhaltung an den Tag legt, weil Sie die falsche Religion oder Hautfarbe haben würde ich das mindestens als grenzwertig bezeichnen.

18:47 von BreiterBart

«Gutes Stichwort: Südafrika!
Wann hört der rassistische Genozid an den Weißen, der seit den 1990ern stattfindet, auf?»

Hoffentlich möglichst schnell und möglichst endgültig.
Wobei meine Hoffnungen da nicht all zu groß sind.
Rassisten aller Hautfarben neigen dazu, ihre verabscheuungswürdigen Verhaltensweisen zu "konservieren".

Niemand behauptet, dass nur Weiße Rassisten sein können.
Auch der hier diskutierte Artikel tut das nicht.

Aber irgendwie hilft es nicht wirklich, dem an einem Ort (in einem Land) grassierenden Rassismus damit zu begegnen, indem man ihn gegen den an einem anderen Ort (in einem anderen Land) "aufrechnet".

Der "schwarze" Rassismus in Südafrika (und/oder Namibia) mag mehr Todesopfer fordern als der "weiße" in den USA, oder weniger als der "gelbe" in Myanmar.

Es geht doch darum, dem Rassismus überall entgegenzutreten.
Und die Quellen, aus denen er sich speist, überall auszutrocknen.

Rassisus kommt nicht nur in gewalttätiger Form daher.
"Er kann auch subtil".

@15:46 von Deeskalator

"Der Vererbte Nachname macht mir mitunter schon Probleme.
Bei der Wohnungssuche bekam ich nicht eine Antwort; Als meine Lebensgefährtin, mit herrlich deutschem Namen, die selbe Bewerbung an die selbe Personen schickte bekam sie fast überall eine Antwort und einen Besichtigungstermin."

Ich habe auch keinen deutschen Nachnamen, hatte damit allerdings nie Probleme.

Es ist übrigens auch denkbar, dass Ihr Problem nicht Rassismus, sondern Sexismus war... ggf. auch eine Kombination. Es gab hierzu mal einen Feldversuch und entsprechende Zeitungsberichte.

@BreiterBart, 18:59

Wenn sie schon einen Text zitieren, dann sollten sie ihn erst gut lesen und probieren zu verstehen. Es geht um Menschengruppen mit einer homogenen Kultur, die 'mit der ethnischen oder völkischen Herkunft unabdingbar verbunden sind'. Das trifft nun auf Neonazis nicht zu. Anders wären alle Deutschen Neonazis oder alle Neonazis Deutsche. Somit kann man ohne Probleme (und sollte man auch) Neonazis Neonazis nennen ohne rassistisch zu sein. Hoffe ich konnte ihrem Verständis helfen. Gern geschehen.

Wenn es keine Rassen gibt,

dann kann es logischerweise auch keinen Rassismus geben , das ist Aussagelogik. Wer aber bestreitet, dass es unterschiedliche kulturelle Prägungen und unterschiedliche Sozialisation gibt, der ist völlig weltfremd. "Das Sein bestimmt das Bewusstsein" , dieser Satz sollte auch den Linken bekannt sein. War der große Philosoph aus Trier auch ein verkappter Rassist?

18:46 von Asparagus

«Nachdem ich mich oben als "kultureller Rassist" geoutet habe …»

Wären Sie ein "kultureller Rassist", hätten Sie nicht 70 Länder der Welt bereist. Und Sie würden sich in Ghana nicht "alleine unter Schwarzen am wohlsten fühlen".

Warum der Zahnarzt Ihrer Freundin sich in Polen so wohl fühlt, weil da so wenige "fremdaussehende Menschen" sind, kann ich nicht nachvollziehen.

Lebten dort, wo Sie in Ghana so gerne sind, weiße Menschen, die nicht als (Kurzzeit)Touristen daherkämen, sondern dort sesshaft wären, würden Sie sich kaum an ihnen stören. Sondern sich mit ihnen gerne "über das Leben unter Schwarzen" austauschen.

Mich haben in Guatemala und Belize (an den Ruinen der Maja) die dumm daher quatschenden, kulturell unterbelichteten US-Tagestouristen genervt.
Nicht die in der Umgebung sesshaften US-Bürger, bei denen ich u.a. auch gewohnt habe.

Man reist nicht in ferne Länder, "um dort mit Landsleuten rumzuhocken".
Aber es kommt nicht darauf an, "wer ein angenehmer Weggefährte ist" …

@breiterbart, 18:47

Wenn in 25 Jahren 4000 Menschen getötet werden, ist das für Sie schon ein Genozid?

Da geraten Ihnen wohl wieder einmal völlig die Maßstäbe durcheinander...

Ich bin definitiv ein kultureller Rassist!

Zitat: "Die wesentlichen Eigenschaften von Individuen werden durch die angeblichen kulturellen Eigenschaften einer bestimmten Gruppe bestimmt. "
Was bin ich nur für ein durchtriebener und hinterfotziger, böser "kultureller Rassist".
Mich mit meinen Aussagen über Rollenverhalten, Denk- und Verhaltensmuster bspw. im islamischen Kulturkreis auf zig solider und fundierter empirischer Studie (bspw. die von Pew Research oder auch Chatham House) fußend, behaupte ich nicht nur, dass
- die Rolle der Frauen
- die Vorstellungen hinsichtlich dem Aufbau eines Staates (Sharia-Recht)
- die Stellung von Rationalität/Wissenschaftlichkeit
- die Haltung gegenüber anderen Religionen, zu Homosexuellen, zu Juden
in islamischen Ländern grundlegend anders sind, nein, ich sage auch noch dazu, dass unsere westliche Kultur genau in diesen Punkten unendlich viel besser ist als die islamische Kultur.
Ich "pöhser, pöhser kultureller Rassist" ... naja, wenigstens muss ich dann nicht die Realität leugnen.

Prägung

Mal ein paar Beispiele zu meinem Kommentar von 17:47, um ihn mit Leben zu füllen:

- Ich bin jetzt seit zwei Jahren damit zugange, meinem besten Freund in Ghana, einem Soldaten, so etwas wie ein "europäisches Zeitgefühl" beizubringen. Langsam, ganz langsam wird's besser, jedenfalls bei Verabredungen mit mir.

- Er wiederum malträtiert mich mit ghanaischer Küche. Für mich gaaanz schwer, da mitzumachen.

- Wenn in Ghana die Familie, insbesondere die Mutter ruft, stehen die Kinder auf der Matte. Auch, wenn sie 20, 30 oder noch älter sind. Da wird vom mühsam erarbeiteten eigenen Geld abgegeben, bis nichts mehr übrig ist, um der Mutter bspw. die Medikamente (oder auch den Fernseher) zu bezahlen.

Wer glaubt, dass sich solche kulturell geprägten Gewohnheiten, Präferenzen und Standpunkte leicht und schnell ändern lassen, und zwar nicht nur in Einzelfällen, sondern regelmäßig bei den meisten Menschen, hat m.E. die menschliche Psyche nicht verstanden.

MfG A.

Der Kampf gegen Rassismuss ist eine gute Sache!

Der Kampf gegen Rassismus ist eine gute Sache! Wie bei vielen guten Sachen schadet zu viel davon.

Wenn ohne Rassismus-Vorwurf nicht mehr über sozio-kulturelle Hintergründe berichtet und geforscht werden kann, wenn die Polizei auf diesem Auge blind zu sein hat (Sylvester in Köln), wenn die Polizei in englischen Kleinstädten (Rotherham und Telford) aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen jahrelang Zuhältergruppen mit „südasiatischem“ (also pakistanischem) Hintergrund gewähren lässt und die minderjährigen Opfer ignoriert

– dann ist dieser Punkt schon lange erreicht.

@deutlich, 20:26

"Das Sein bestimmt das Bewusstsein" , dieser Satz sollte auch den Linken bekannt sein. War der große Philosoph aus Trier auch ein verkappter Rassist?

Man sollte den großen Philosophen aus Trier nicht vor den eigenen ideologischen Karren spannen, bevor man ihn nicht wenigstens ansatzweise verstanden hat. Mit welcher abenteuerlichen Konstruktion würden Sie denn den Satz" Das Sein bestimmt das Bewusstsein" zum Beleg einer rassistischen Denkweise heranziehen wollen?

Das ist aber praktisch!

Zitat: "Der kulturelle Rassismus behauptet, bestimmte Menschengruppen hätten eine quasi homogene Kultur, die mit der ethnischen oder völkischen Herkunft unabdingbar verbunden sei. Die wesentlichen Eigenschaften von Individuen werden durch die angeblichen kulturellen Eigenschaften einer bestimmten Gruppe bestimmt. "
Das ist natürlich praktisch!
So kann man die typisch linke Opfer-Täterumkehr vollziehen.
Nicht mehr der Täter, der aufgrund gewalttätiger und frauenverachtender Wertvorstellungen, die im Rahmen seiner kulturellen Sozialisierung, schlimmste Gewalttaten bspw. gegenüebr Frauen verübt, ist derjenige, der zu kritisieren ist und der sich ändern muss, nein, der "böse Rassist", der genau diese menschenverachtenden Aspekte einer kulturellen Sozialisation anspricht.
Praktisch!
Nur gut, dass mir diese verlogene politische Korrektheit noch nie interessiert hat!

@breiter Bart das ist aber praktisch

Zitat: "Nur gut, dass mir diese verlogene politische Korrektheit noch nie interessiert hat!"

Politische Korrektheit nennt man manchmal auch einfach gutes Benehmen und Respekt gegenüber Mitmenschen. Soll das etwa heißen, daß Sie gutes Benehmen und Respekt nicht interessiert?

@Breiter Bart

Zitat: "schließlich waren es die weißen Farmer, die seit dem 17. Jhrd. das Land aufgebaut haben, es kultiviert haben und ohne deren Produktivität in der Landwirtschaft die Schwarzen in SAfrika nicht in dem Wohlstand und mit der sicheren Lebensmittelversorgung leben könnten."

Genau das ist ein Beispiel von Rassismus par exellence. Sie suggierieren damit, das Weiße den schwarzen überlegen sind, weil, die Weißen im Zeitalter des Kolonialismus den Schwarzen ja erst mal beigebracht haben wie man lebt, weil die weiße Lebensart ja so überlegen ist.
Sorry, aber bei solchen Sätzen wird mir einfach übel. Sie fallen hier nicht zum ersten Mal auf mit ihren falschen und kruden Behauptungen zum Kolonialismus. Lesen bildet.

@ 15:46 von holzkopp

Zitat: "Rassismus ist...
...wenn Moscheen und Asylheime brennen - um mal zwei von unendlich vielen Beispielen zu nennen!"
Ich habe auch eine Definition, die der Ihren ebenbürtig ist:
Rassismus ist, wenn jemand einen Truck in einen Weihnachtsmarkt steuert - oder ist das Nächstenliebe, weil es ja ein Weihnachtsmarkt war?

18:17 von karlheinzfaltermeier

«Ist man schon ein "Fremdenhasser" oder "Islamhasser", wenn man kritisch oder skeptisch ist?»

Nein, selbstverständlich nicht.
Wenn man aber negative (eigene/beobachtete) Erfahrungen mit Fremden / Muslimen lediglich auf deren "national- / glaubensimmanente Werte" zurückführt, ist man auch kein "Skeptiker" mehr, sondern ein "Dummkopf".

«Wenn ich kein Sushi mag, "hasse" ich dann die Japaner?»

Das fragen Sie doch wohl nicht allen Ernstes?!
Es sind u.a. derart sinnlose und völlig themenfremde Fragen, die sachliche Debatten um "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" sehr erschweren / unmöglich machen.

Breiter Bart

Wenn Sie schon so viel Wert legen auf Denk- und Verhaltensmuster, sollten Sie sich mal auseinandersetzen mit dem Thema "Denken in Stereotypen". Dazu gibt es eine wunderbare Folge der Doku Mysterien im Weltall. Die Serie beschäftigt sich nicht nur mit Astrophysik, sondern auch mit dem Menschen an sich. Schauen Sie sich diese Folge mal an, Sie werden sich wiedererkennen, versprochen.

Dann ist nach Ihrer etwas

Dann ist nach Ihrer etwas sonderbaren Definition aber auch Rassismus wenn auf Ungläubige eingestochen wird. Das hatten Sie vergessen zu erwähnen.

Religion als Rasse?

Der jetzige Rassismusbegriff wird inzwischen extrem weit ausgelegt.

Diskrimminierung aufgrund der Religion ist als Rassismus? Die heiligen Bücher der drei monotheistischen Religionen sind voll davon. Also sind das rassistische Bücher? Deren Protagonisten zum Teil Rassisten? Sind Religionskriege dann Rassekriege?

Das instrumentalisiert den eigentlichen (biologischen) Rassismusbegriff ganz enorm!

@Frosthorn

lesen Sie mal meinen ganzen Text, vielleicht erkennen Sie dann, was ich sagte. Sie haben es leider überhaupt nicht verstanden. Ich habe Marx weder als Rassisten bezeichnet, die Frage war rein rhetorisch. Und als Sozi und ehemaliger Juso brauche ich ihn auch nicht vor meinen Karren spannen, der gehört nämlich nicht der Linken! Noch mal langsam: wer behauptet, Erziehung und Sozialisation prägen den Menschen nicht, der ist kein Antirassist, sondern weltfremd und Rassist! Will sagen zum Beispiel wer in einer Gesellschaft aufwächst, die keine Frauenrechte kennt und Konflikte zwischen Familien mit Gewalt regelt, der passt sich nicht so leicht an eine zivilisierte aufgeklärte Gesellschaft an. Und es liegt nicht an den Genen, sondern an der Prägung. Jetzt besser verständlich?

RGB

Lieber schabernack, zu Ihrem Beitrag zu "homogener Kultur" (18:46):

Kürzlich schrieben Sie zum Thema "Japan", dass Ihnen das "harte 'r' wie in 'arrogant' dort nicht begegnet" sei (so ungefähr habe ich Ihre Formulierung in Erinnerung). Auch ein (meist zutreffendes) Stereotyp über die Japaner.

Mir ist natürlich bewusst, dass jede Verallgemeinerung über Ethnien im Einzelfall völlig falsch sein kann. Trotzdem haben sie oft ihre"Wahrheit".

Ich habe für mich folgendes "Bild" geschaffen: Betrachtet man einen Fernsehbildschirm aus großer Nähe, sieht man all die Pixel in ihrer "Individualität", die einen rot, die anderen grün, blau oder dunkel. Aus der Ferne aber, in der "Masse", ergeben sie ein Gesamtbild.

Ebenso Menschen: Sehr individuell, einzeln betrachtet oft völlig anders als das, was "das Vorurteil besagt", aber in größeren "homogenen Gruppen" dann doch wieder dem Stereotyp entsprechend.

MfG Asparagus

Unter die meisten Definitionen

von "Rassismus" kann man alles und nichts packen - man kommt eigentlich nicht weiter. Genauso gut kann jeder in ihnen Argumentationshilfen finden - je nach Auslegung.
Ich finde, solange und soweit es um Menschen geht, ist der Begriff "Rassismus" nicht angebracht. Ich sehe die Gattung "Mensch" als Rasse und die Gattung "Säugetier", "Insekt" oder "Fisch" als andere Rasse.
Man sollte vielmehr von "Ethnien" oder "Kulturkreisen" sprechen.
Abgesehen davon finde ich Begriffe wie "Rassist, "Fremdenhasser", "Populist" etc. mittlerweile sehr abgelutscht und undifferenziert und zeugen nur von einer sehr einseitigen (beschränkten) Betrachtungsweise...

@ 21:31 von - LLAP

<>

Jetzt haben Sie es verstanden - sehr gut! (Ihr letzter Satz) Denn gäbe es "den weissen Mann" noch an verantwortlicher Stelle, wären viele Mißstände nicht wie sie jetzt sind! Machen Sie sich doch einmal die Mühe nach Belegen für diese "ungeheuerliche" Behauptung zu suchen und Sie werden überrascht sein, wie schnell Sie fündig werden.
Und die von Ihnen gerügten "Unterstellungen" sind ihrerseits eine einzige Unterstellung. Inklusive dem Vorwurf des Rassismus!

Darstellung: