Ihre Meinung zu: EU genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer

21. März 2018 - 12:34 Uhr

Die EU-Kommission hat dem Agrarchemiekonzern Bayer die milliardenschwere Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto erlaubt - allerdings unter strengen Auflagen. Eine große Hürde steht Bayer aber noch bevor.

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Kommentare

Monokultur

Somit ist der Weg frei das Landwirtschaft künftig nach Plan einer einzigen Firma läuft.

Lustrig , wer übernimmt da

Lustrig , wer übernimmt da wen und wer zahlt da über 50 Milliarden um dann von dem Gekauften übernommen zu werden. oder glaubt da tatsächlich jemand die Amerikaner würden dem Deal in der uns geschilderten Weise zustimmen? In Wirklichkeit hat sich Bayer für ein Riesenvermögen nichts anderes als den teuersten Troyaner in der Geschichte gekauft. Wir werden es mit der zukünftigen Firmenpolitik erleben.

Auflagen?

Na, da darf man schon gespannt sein auf Details bezüglich dieser "Auflagen". Ich bin da eher skeptisch. Man hat ja bezüglich der Glyphosat-Diskussion längst bewiesen, dass man sich auch auf EU-Ebene recht gerne von großen Chemiegiganten "überzeugen" lässt. So befördert man nur die Europaverdrossenheit, von der leider vor allem die rechten Populisten mit ihren scheinbar einfachen Lösungen profitieren. Was wir momentan haben, ist ein Europa der Konzerninteressen gegen die Bevölkerung! Ein Europa im Interesse von Bürgerinnen und Bürgern sieht wahrhaft anders aus!

Sauerei!

Sauerei!

Mir ist es

nicht ganz klar was das soll?
Höchstens. M..... entwickelt die Pestiziede und manipuliert die Pflanzengene , natürlich nur zum Wohle der Verbraucher und Bay...... hat dann schon die richtige Medizin parat wenn mal was schief läuft.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach gehört ein Konzern dieser Größe in so einem sensiblen Bereich verboten

strenge Auflagen?

eine wirklich strenge Auflage wäre.......es muss verhindert werden das Monsanto/Bayer einerseits Produkte für die Lebensmittelindustrie herstellt/verkauft welche krank machen um dann andererseits Medikamente gegen diese Krankheiten herzustellen/zu verkaufen.......

Na da bin ich aber froh, dass alles so demokratisch zugeht!

Kein Wunder, dass man immer so vehement auf China und Russland als undemokratisch herumhackt. Denn heimlich still und leise übernehmen im Westen Weltkonzerne die Herrschaft über Lebensgewohnheiten und Meinungen. Aber natürlich voll demokratisch, denn wir dürfen die wählen, die gegen einen Extrasalär den Konzernen den Weg ebnen.

Übernahme oder

Ich halte ja diese Übernahme für extrem kurzsichtig und geprägt von einem antiquierten Geschäftsverständnis. Das Gentechnik -plus-Herbizid-Geschäftsmodell wird ebensowenig dauerhaft durchsetzbar sein wie seinerzeit die Kernenergie. Ich sehe auf Bayer herbe Verluste durch Rechtsstreite zukommen, wenn Monsantos oftmals recht unschöne Geschäftspraktiken besser bekannt werden. Und die Geschädigten vor Gericht ziehen.

Da wird einem gesunden Unternehmen wie Bayer ein Mühlstein

um den Hals gehängt. Vielen Dank an die angloamerikanischen Shareholder...

@11:42 von Cenarius

"Somit ist der Weg frei das Landwirtschaft künftig nach Plan einer einzigen Firma läuft."

Haben Sie nicht gelesen, das die Satgutsparte von Bayer an die BASF gehen soll?

Dann gibt es als Globel Player neben vielen kleineren Firmen auch noch DuPont und Syngenta.

Sie übertreiben hier also.

Ich bin jetzt schon gespannt

Ich bin jetzt schon gespannt woher unsere Ex-Landwirtschaftsministerium " so isser halt.." seine Pension bezieht.

Abgesprochen

Ein vereinigtes Europa....deklariert als "SEGEN" ...entpuppt sich immer mehr als gut getarnte Täuschung mit Absprachen und Vereinnahmung durch Konzerne. Ähnlich wie Waffen liefern und gleichzeitig Prothesen herstellen..
Humankapitalsubstrat eben...

Natürlich erlaubt die EU das,

Natürlich erlaubt die EU das, der Chemischen Industrie zu Diensten zu sein ist die Hauptaufgabe der EU, Walter Hallstein hat das was man heute EU nennt bereits 1939 gefordert.

Und der "Rat der Götter" ist zufrieden......

Wär was anders

erwartet hat,lebt weit weg von gut und böse.Die Natur ist wieder der große Verlierer.Ob sich das noch mal ändert,daran darf sehr gezweifelt werden.
ERST WENN DIE LETZTEN BIENEN GANZ VERSCHWUNDEN SIND;DÜRFTE ES ZU SPÄT SEIN.

@11:45 von R. Schmid

"Was wir momentan haben, ist ein Europa der Konzerninteressen gegen die Bevölkerung! Ein Europa im Interesse von Bürgerinnen und Bürgern sieht wahrhaft anders aus!"

So so. Wer ist denn "die Bevölkerung"? Was sind denn die Interessen "der Bevölkerung"? Und: Woher wollen Sie wissen, was die Interessen "der Bevölkerung" sind?

Gehören Manager nicht zur Bevölkerung? Arbeitnehmer von Bayer auch nicht?

Es gibt m.E. keine Interessen "der Bevölkerung". Es gibt Interessen von einzelnen Individuen der Bevölkerung. "Bevölkerung" hat beileibe keine gleichgeschalteten Interessen.

Eine weitere

Dystopie, die zur Realität wird...

Anschlußverwendung für "Glyphosat-Schmidt" aus CSU ?

Das läuft ja Alles wie am Schnürchen!
Ich erwarte, dass die nächsten Meldungen schon erste Hinweise darauf geben, dass Christian Schmidt (Ex-Landwirtschaftsminister und Lobbyistenempfänger), in den Vorstand dieser Vereinigung berufen werden soll.
Irgendwie muss sich sein uneigennütziger Einsatz doch (be-)lohnen, nach dem Vorbild von Gas-Gerd aus der SPD (Nord Stream).

EU genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer

Die EU macht es dem Leverkusener Multi schwerer als gedacht,aber lange nicht schwer genug.
Eine Studie des University College London,die im Auftrag von Friends of the Earth Europe,dem Coporate Europe Observation und SumOfUS enststand,wirft ihr dann auch eine zu enge Perspektive vor.Die Autoren verlangen ,nicht bloß auf die potentiellen Folgen der Operation für die Preis-Entwicklung,den Produktionsausstoß und die Innovationskraft zu schauen,sondern auf "die ganzen sozialen Kosten solcher Transaktionen".Dazu gehört der Umweltschutz,die Artenvielfalt und die spätere Situation um Standorte und Arbeitsstellen.Auch die Auswirkungen auf Unternehmenssteuereinnahmen der Standortstädte.

11:44 von Hepheistos

dann würde ich dringend empfehlen, short in der bayer aktie zu gehen. und den grandiosen gewinn als guter mensch natürlich den beladenen und gebeutelten zu spenden!

Dieser Gigantismus ist unglaublich

Hat man denn aus so vielen Beispielen nichts gelernt? Je größer eine Firma/ein Konsortium wird, umso gefährlicher wird es, da es to-big-to-fail ist und die Lobbyisten noch massiver vorgehen können/werden, da es an nennenswerter Konkurrenz fehlt.

Bayer und Monsanto

Wäre ich in der Lage, irgendetwas zu stoppen, so wäre es die Weiterverbreitung von Lügen, die von Bayer und Monsanto zum Thema Glyphosat seit Jahren verbreitet werden. Da aber die EU und ihre Systeme als unantastbar zu bezeichnen sind, wird kein Mensch irgendetwas stoppen und wir werden uns weiter unsere Umwelt vergiften lassen. Da wünschte man sich eine Höllenstrafe für alle Beteiligten, aber selbst die wird es nicht geben. Also werden die Menschen irgendwann verstummen. Für immer.

Und danach werden die Amis "Glyphoshat" verteufeln!

Die USA werden nach dem Kauf deutlich machen, was Glyphoshat tatsächlich bewirkt.
So ähnlich wie beim Dieselskandal! Danach wird "Glyphoshat" in der US-Forschung als krebserregend deklariert.
Danach wird die dt. Industrie ganz schön dumm dastehen!
Ich halte es durchaus für möglich, dass dann weltweite Verbote kommen, doch die Amis haben zuvor einen guten 50 Milliarden - Deal gemacht: "Amerika first"!

Auch die Konzerne werden merken, dass man Geld nicht essen kann

Monokulturen statt Vielfalt, radikaler Großflächeneinsatz von Chemie statt biologische Alternativen, auf genverändertes Saatgut abgestimmte Pflanzenschutzmittel und entsprechende Kreditvergaben an mittellose Bauern in Entwicklungs- und Hungerregionen – so erlangt man über die Ernährungsgrundlagen die ökonomische Weltherrschaft und rottet nebenbei die Tier- und Pflanzenarten aus. Darüber hinaus schaffen die EU und andere Organisationen falsche Anreize für Landwirte und machen nachhaltige Konzepte zunichte. Die EU-Wettbewerbshüter schauen nur auf die Paragraphen, die lobbyhörige Politik ist längst ein Teil des Vernichtungssystems.

Konzerne

übernehemen nach und nach die Weltmacht und werden uns gemeinsam mit den Großbanken bald den Stinkefinger zeigen.

Am 21. März 2018 um 12:15 von terminate_her

"Ich erwarte, dass die nächsten Meldungen schon erste Hinweise darauf geben, dass Christian Schmidt (Ex-Landwirtschaftsminister und Lobbyistenempfänger), in den Vorstand dieser Vereinigung berufen werden soll.
Irgendwie muss sich sein uneigennütziger Einsatz doch (be-)lohnen, nach dem Vorbild von Gas-Gerd aus der SPD (Nord Stream)."

Wobei Sie etwas übersehen: Der Einsatz von Schröder bezüglich Nord Stream 2 bringt jedem in Deutschland nur Vorteile. Und dies muss ich sagen, obwohl ich einiges an seiner Kanzlerzeit zu kritisieren habe, nicht allerdings sein "Nein" zum Irak-Krieg. Die Agenda 2010 hat vielen Nachteile gebracht, jedoch war sie die Basis für die Vereinfachung der Politik seiner Nachfolgerin. Wir hatten mehrere Regierungen seit dieser Agenda, keine davon hat die Agenda zurückgenommen, sondern sich darauf ausgeruht.

Einer hat gewonnen

In dieser Sache hat nur ein Konzern gewonnen und das ist die BASF. Unser Rheinland-Pfälzischer Gigant hat was dazu bekommen. Für uns hier ist das sehr gut. Einer der wenigen Konzerne der noch anständig die Arbeitnehmer bezahlt.

Ab und zu passiert mal eine Verpuffung, die Infrastruktur von Ludwigshaven ist auch nicht so schön, aber viele würden gerne bei der BASF beschäftigt sein.

Großer Gewinn für unsere Region! Weiter so BASF!

Die "Freunde des Wettbewerbs"

zerstören den freien Wettbewerb.

Wer pofitiert am Ende von solchen Mammut-Zu-Monopol-Verschmelzungen

Die internationalenRechtsanwaltsbüros?

Die Vorsitzenden der Konzerne?

Was treibt denn da die Herren und Damen in der EU-Kommission an, die doch sonst so lauthals für den freien Wettbewerb argumentieren?

politik gegen europa

zwei buchstaben: eu

Monsanto gehört jetzt zu Bayer

Dann kann jetzt der US-amerikanische Staat Monsanto respektive Bayer auf Schadenersatz verklagen bezüglich Bienensterben etc.
Volkswagen lässt grüßen
Monsanto gehört jetzt zu Bayer

Übernahme

Ein ganz normaler Vorgang, wie in vielen anderen Branchen auch: Die Großen übernehmen die Kleineren. Viel kann man dagegen nicht tun, ausser das der Staat deren Handlungen genazstens unter die Lupe nehmen, ob die auch immer Rechtens handeln.

@Kuerbis

Das klingt natürlich plausibel mit dem Glyphosat-Verbot in USA nach der Bayer-Übernahme. Andererseits sind 90 % des Getreide-, Gemüse- und Obstanbaus in den USA gmo. Die sind dann natürlich auf das Zeugs angewiesen, denke ich mir.
Und ist es jetzt das Ziel, dass hier auch über 90 % nur noch gmo-Gemüse und -Obst sein wird?
Und was ist mit den Klagen aus den USA, den schon anhängigen und zukünftigen gegen Monsanto? Die muss dann ja wahrscheinlich Bayer - sprich: der Steuerzahler - bezahlen?

vereint

Jetzt sind sie vereint, im Kampf gegen die Menschheit. Soviel, wie diese Chemikalien anrichten, kann man mit Medizin nicht mehr reparieren.
Nach meinem persönlichen Rechtsempfinden ist sowas organisierte Kriminalität. Aber da bin ich leider in der Minderheit, oder sonst gäbe es ja sowas in einer Demokratie nicht. Oder ?

Dann ist ja klar ...

... warum Glypho-Schmidt so „unglücklich“ bei der EU abgestimmt hat: Ratet mal, wo der auftaucht, jetzt wo er kein Minister-Amt mehr bekommen hat ?? Ein Schelm, der böses dabei denkt, gell?

Kartellamt?

Warum verbietet das Kartellamt diesen Unsinn nicht?
Die Zahlen sprechen doch für sich!
Die industriell unterstützte Landwirtschaft erzeugt 30% der Nahrungsmittel mit einem Einsatz von 70% der Resourcen. Dieser Irrsinn wird durch diesen Zusammenschluß noch weiter befördert. Ein Irrsinn.

@hugomauser 12:11

Ich maße mir beileibe nicht an, bis aufs letzte Komma "die" Interessen "der" Bevölkerung zu kennen bzw. womöglich zu behaupten, diese Interessen seien mit den meinen völlig identisch. Allerdings denke ich schon, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel ein Interesse daran hat, sich gesund ernähren und aus einer uneingeschränkten Vielfalt von Nahrungsmitteln auswählen zu können. Oder wollen Sie das etwa bestreiten? Diesem gemeinsamen Interesse widerspricht eine Konzernpolitik, die darauf aus ist, mit ihrem Saatgut den landwirtschaftlichen Markt zu beherrschen und die damit die Vielfalt gefährdet, auch eine Konzernpolitik, die Pestizide vertreibt, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit - ich drücke es einmal vorsichtig aus - alles andere als zweifelsfrei nachgewiesen ist. Natürlich haben Sie jede individuelle Freiheit, Produkte aus genverändertem Saatgut oder auch glyphosatbehandelte Ware zu essen. Eine Mehrheit bei uns möchte das aber nachgewiesenermaßen nicht.

Troyaner

Das wird teuer. Wenn der Konzern der USA wichtig ist wird der Präsident ein Veto dagegen einlegen, aber ich denke dass das nicht der Fall sein wird. Warum? Weil Monsato schon in den USA Schwierigkeiten hat die Schäden zu vertuschen, die durch Ihre Produkte erzeugt wurden. Also tschüss Bayer ... ihr werdet wahrscheinlich bald in Grund und Boden geklagt.

Alle kritischen Beobachter der Monsanto-Aktivitäten

haben doch gehofft, dass dieser Zusammenschluss abgelehnt würde. Nun potenziert sich der verderbliche Einfluss der Großchemie auf die weltweite Agrarwirtschaft. Es kann nur schlimmer werden.

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