Kommentare - Kommentar zum Handelsstreit: Besonnen reagieren und verhandeln

21. März 2018 - 07:22 Uhr

US-Präsident Trump hat mehrere Länder von seiner Zollpolitik ausgenommen. Martin Ganslmeier meint, es sei unwahrscheinlich, dass er auch die EU verschont. Umso wichtiger sei es nun, zu verhandeln.

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Kommentare

GO TRUMP GO

Deutsche Produkte sind völlig überbewertet, minderwertig und ihre lächerlichen Preise nicht wert, vor allem deutsche Autos (lt. JD Power Studies). Trump sollte deutsche Produkte allein schon aus Verbraucherschutzgründen (Dieselgate) verbieten oder mit mindestens 55% besteuern. Dies empfiehlt sich auch allen anderen Länder der Welt.

Trump hat sie in der Hand

Trump hat alles fest im Griff, er weiß genau wie er seine Ziele durchzusetzen kann. Die EU und besonders Deutschland sind so abhängig von den USA, das man am Ende klein beigibt.

Wieso nimmt die EU die

Wieso nimmt die EU die Forderungen der USA nicht schlicht und einfach an ? Man wird dann sehen, wie die Auswirkungen sind auf beiden Seiten des Atlantiks. Jetzt Ausnahmeregeln herbeiverhandeln macht die Sache doch nur komplizierter und ermuntert die Amis zu weiteren Schikanen. Die EU braucht den Überseehandel möglicherweise nicht so dringend und kann auf andere Märkte ausweichen - oder die Produktion reduzieren.

Ducken Sie sich alleine weg!

Angsthase...
Die EU ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Sollen Sie mal kommen die Amis!
Sie wollen uns wohl einreden dass wir klein und schwach sind. Ihr Weg, nicht meiner!

Vorteile/Nachteile

Wenn ein Vertrag nur für eine Seite Vorteile hat, dann sollte man ihn zu beiden Vorteilen verändern.

"Und noch eine Bemerkung:

"Und noch eine Bemerkung: Nicht wenige in Deutschland, die jetzt Trumps Protektionismus kritisieren, haben noch vor kurzem gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und amerikanische Hühnchen protestiert. Auch bei uns gibt es Protektionismus. Der Abbau von Zöllen und Handelsbarrieren zwischen EU und USA scheiterte nicht zuletzt am Widerstand in Deutschland. Wie kurzsichtig dies war, das zeigt uns jetzt Trumps protektionistische Politik."

Das ist Quatsch. TTIP ist nicht wegen dem Freihandel, sondern wegen dem Investitionsschutz und dem umgehen der Standards gescheitert. Die europäischen Regierungen hätten kaum noch eine Handhabe gehabt."

Ich habe nix gegen Freihandel, wenn sie sich die Firmen an die Gesetze des jeweiligen Landes hält.

Im Übrigen hätte Trump auch nicht vor TTIP halt gemacht, wie man bei der Neuverhandlung mit Mexiko und Kanada sieht. Trump macht das nur um Innenpolitisch bei seinen Wählern zu punkten.

"einen Keil zwischen die

"einen Keil zwischen die beiden natürlichen Verbündeten" ?
->
Bitte was?
" natürliche Verbündete" ?
Was soll das denn sein?
& wenn überhaupt,gibt es in den USA & in der EU Gruppierungen,die ähnliche Interessen - zum eigenen Vorteil - haben.

"
Und noch eine Bemerkung: Nicht wenige in Deutschland, die jetzt Trumps Protektionismus kritisieren, haben noch vor kurzem gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und amerikanische Hühnchen protestiert.
"
->
"amerikanische Hühnchen" ist wohl der Whataboutismus aller TTIP-Befürworter um nicht über hormonbehandelte,genveränderte & ungekennzeichnete Lebensmittel in Supermärkten zu reden - von mir aus auch hormonbehandelte,genveränderte & ungekennzeichnete & mit Chlor behandelte US-Hühnchen.

Oder,dass Firmen mit TTIP Staaten verklagen können,wenn diese neue Umwelt- oder Sozialgesetze beschließen.

& TTIP hätte Null Relevanz bei der Entscheidung von Trump gehabt.
"Nationale Sicherheit" lautete das Argument von Trump - mit TTIP oder ohne

EU = Deutschland?

Trump hat was gegen Deutschland, das hat er ja mehrmals deutlich gesagt. Er will Deutschland treffen und ich glaube, dass er in der EU in erster Linie Deutschland sieht, so wie die Engländer es tun und die Polen neuerdings auch, obwohl die es besser wissen müssten.

Besonnen reagieren

AuchKommentatoren sollten besonnen kommentieren.
TTIP war nicht nur gegen Chlorhühnchen, sondern vor allem dagegen, dass private Megakonzerne Regierungen vor ein privates Schiedsgericht zerren wollten, um ihre Gewinnmaximierungsphantasien durch drücken zu können.
Schon vergessen?
Die Strafzölle wären hart, gewiß, doch schon bald würde der Rest-USAland merken, wie heftig man sich ins eigene Knie geschossen hat.

Der TTIP Protest hat nichts mit Zöllen zu tun..

..sondern richtet sich gegen die effektive Aufhebung alles Regulierungsmöglichkeiten.

Denn alles, was nicht auf der Negativliste steht kann ja danach nicht mehr einseitig reguliert bzw. kontrolliert werden.

Das schließt nicht nur Gen-Food ein und anderes, was 'vergessen' wurde sondern auch alles was noch gar nicht erfunden ist.

In Bezug auf die Zölle schlage ich vor under Zölle auf PKWs schleunigst auf die 2,5% zu senken, die in den USA genommen werden. Oder auf Null.

Die Einnahmen, die wir dabei verlieren dürften lachhaft sein. (Wäre schön hierzu von unserer Presse mal die Fakten zu lesen..!!)

Klar ist doch wohl ...,

... dass selbst wenn "Verhandlungen" (warum überhaupt?) Zölle gegen die EU verhindern sollten, dann lässt sich Herr Donald was anderes einfallen, mit dem er seinen Wählern gefallen und die Welt schocken kann.
Wenn es stimmt, dass der US-Stahl mit der Qualität der anderen Anbieter nicht standhalten kann (Röttgen), ist es doch nur eine Frage der Zeit ...

Warum wegen dem bischen Stahl

Warum sollte man wegen dem bischen Stahl und Aluminium einen Handelskrieg riskieren, wenn die EU die Spirale eröffnet mit gegen Zöllen regiert Trump usw usf. am Ende übersteigen die Handelseinbußen den Zoll für Stahl und Al bei weitem.
Man darf schließlich nicht vergessen das auch die EU seid langem hohe Zölle auf US Produkte (Lebensmittel) hat.
Schaut Euch an was aus den "Sanktionen" gegen Russland geworden ist - ein paar Menschen dürfen nicht in die EU und ihre Gelder in der EU sind eingefroren aber viele Handelsbeziehungen sind dadurch kaputt und damit meine ich nicht die aus dem Rüstungsbereich - folge Hunger un Russland und Arbeitslosigkeit in der EU (Obstbauern in Polen, Fleisch und Milchproduzenten in D's)

In Deutschland wird mit zweierlei Maß gemessen, mal wieder...

Vergleicht man die EU-Importzölle (TARIC) mit den US-amerikanischen stellt man klar fest, dass die EU im Durchschnitt erheblich höhere Einfuhrzollsätze erhebt. Damit wird im übrigen Afrikanische Konkurrenz für Lebensmittel stillschweigend aus dem Spiel genommen, was mit das wesentlichste Entwicklungshemmnis in Afrika darstellt. Außerdem müssen Deutsche Verbraucher deshalb unnötig hohe Preise für Lebensmittel hinnehmen. Wenn Trump also sagt, die USA würden unfair benachteiligt, hat er durchaus recht. Wir sind deutlich protektionistischer unterwegs als die USA. Aber wir zeigen lieber medienwirksam mit dem Finger auf Trump. Wie immer sind wir die heiligen und Trump ist der unbelehrbare Narr. Ein bisschen mehr Hintergrundrecherche und Demut würde unseren Journalisten wirklich gut tun.

Handelskrieg

Wie waere es erst einmal zu schauen wo wir (EU) Schutzzoelle gegen amerikanische Waren erheben und vergleichen mit den Zoellen der Amerikaner - wenn man hoert das die EU hoehere Zoelle auf amerik. Auto erhebt hat Trump recht zu sagen es ist unfair.
Nebenbei koennten wir die Schutzzoelle geneueber schwachen Laendern (Afrika) auch unter die Lupe nehemen - fair Handel..
Keiner moege Zweifeln das Trump das macht was er angekuendigt hat.

Kommentar zum Handelsstreit:Besonnen reagieren und verhandelbn

Also "besonnen" bedeutet zu verhandeln,damit möglichst keine Zölle kommen.Damit es weitergehen kann mit den dicken Exportüberschüssen-und Defiziten auf den anderen Seiten.

Auch innerhalb Europas ist das ein Problem,daß die EU ökonomisch und später auch politisch aus auseinanderdriften läßt.

Seit über 2 Jahren wird uns

Seit über 2 Jahren wird uns um die Ohren gehauen, was für ein Stümper Trump ist und was er alles falsch macht.
Und nun überbieten sich internationale Politiker darin, vor Trump zu Kreuze zu kriechen und alles in seinem Sinne zu richten.
Trump versucht Verträge zu brechen.
Was steht dazu in den Verträgen? Wie wird dort Vertragsbruch sanktioniert?

Ich frage mich sowieso,

was wir von den Handelsbilanz Überschüssen haben, wenn gleichzeitig die Bevölkerung ausgebeutet wird.
Ein Mindestlohn mit dem man nicht mal aus Harz 4 rauskommt, geschweige denn sich eine Rente davon aufbauen kann.
Wir bräuchten nicht diesen gewaltigen Handelsbilanz Überschuss, wenn man in Deutschland mal anfangen würde, sich um die Infrastruktur zu kümmern und den Leuten mehr Netto vom Brutto lassen würde. Man sollte mal anfangen die Binnennachfrage zu steigern, dann wäre Handelskrieg gar kein Thema.
Naiv? Jein. Im Moment sind die Weichen so gestellt, dass die Reichen immer reicher werden auf Kosten der übrigen Bevölkerung.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Querdenker wie Jens Spahn mal frischen Wind in die verstaubte Denkweise der "politischen Eliten" bringen kann, wenn er denn den Mut nicht verliert, denn der Gegenwind ist gewaltig.

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@ LEXUS um 07:35

>>Deutsche Produkte sind völlig überbewertet, minderwertig und ihre lächerlichen Preise nicht wert, vor allem deutsche Autos (lt. JD Power Studies). Trump sollte deutsche Produkte allein schon aus Verbraucherschutzgründen (Dieselgate) verbieten oder mit mindestens 55% besteuern. Dies empfiehlt sich auch allen anderen Länder der Welt.<<

Für wen arbeiten Sie denn hier mit dieser wüsten Polemik?

Handelskriege haben die Europäer erfunden!

Neu
Am 21. März 2018 um 07:41 von Hafenstraße1982
Trump hat sie in der Hand

Trump hat alles fest im Griff, er weiß genau wie er seine Ziele durchzusetzen kann. Die EU und besonders Deutschland sind so abhängig von den USA, das man am Ende klein beigibt.

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Ja, Trump ist der Größte, der Beste, der Tollste usw. usf... Aber noch ist nichts entschieden. Denn die Europäer haben die "Handelskriege" quasi erfunden. Trump darf/soll sich mal ruhig austoben dürfen/ können weil was anderes kann er nicht, ist dazu nicht in der Lage. Damit ist sein Ego erst mal befriedigt und wir erstmal unsere Ruhe.
Wie kommen Sie eigentlich darauf, Deutschland wäre völlig von den USA abhängig? Wir Europäer gehen nicht gleich auf Konfrontation mit unseren Handelspartner, bei uns heisst die Devise, verhandeln, verhandeln und nochmal verhandeln, was den Wehrten Mister Trump ein Fremdwort zu sein scheint!

Wunschdenken hoch 10!

Am 21. März 2018 um 07:35 von LEXUS
GO TRUMP GO

Deutsche Produkte sind völlig überbewertet, minderwertig und ihre lächerlichen Preise nicht wert, vor allem deutsche Autos (lt. JD Power Studies). Trump sollte deutsche Produkte allein schon aus Verbraucherschutzgründen (Dieselgate) verbieten oder mit mindestens 55% besteuern. Dies empfiehlt sich auch allen anderen Länder der Welt.

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Ach meinen Sie? Und wieso streiten sich dann Russland und die USA, überhaupt die halbe Welt um Deutschland und seine Güter/Markt? Bestimmt nicht aus Spass an der Freude.
Und Sie meinen auch, das die USA bessere Autos als die Deutschen bauen? Selten so gelacht am frühen Morgen!

Oder...

Oder man erhebt 25-30% Zoll auf alle Fahrzeuge die aus den USA importiert werden. BMW und Mercedes, Audi produziert in Mexiko. Mal schauen wie die Verkaufszahlen der „deutschen zu 100%“ Amischlitten der „deutschen“ Premiummarken dann aussehen. Ob die Arbeitsplätze in Trump Land noch so sicher sind.

Wird nicht lange dauern und Herr Trump wird Zölle auf Airbus verlangen, Oops, die produzieren auch in den USA.

Am 21. März 2018 um 07:35 von LEXUS

"Deutsche Produkte sind völlig überbewertet, minderwertig und ihre lächerlichen Preise nicht wert, vor allem deutsche Autos (lt. JD Power Studies). Trump sollte deutsche Produkte allein schon aus Verbraucherschutzgründen (Dieselgate) verbieten oder mit mindestens 55% besteuern. Dies empfiehlt sich auch allen anderen Länder der Welt."

Dann können Sie mir sicher erklären, weshalb deutsche Autos wesentlich begehrter sind als amerikanische. Und was die Studie betrifft, nun ja, von wem war die? Ich glaube, das sagt alles. Ich verstehe nicht, weshalb man auf minderwertige Produkte Zölle erheben oder diese Produkte verbieten muss. Solche Produkte kauft doch ohnehin niemand.

Am 21. März 2018 um 08:37 von fortknox

"Ein bisschen mehr Hintergrundrecherche und Demut würde unseren Journalisten wirklich gut tun."

Zeigen unsere Journalisten immer noch zu wenig Demut vor den USA?

Am 21. März 2018 um 11:33 von JueFie

"Oder man erhebt 25-30% Zoll auf alle Fahrzeuge die aus den USA importiert werden."

Man muss ja nicht übertreiben, es reicht doch völlig, Fahrzeuge, made in USA, die keine amerikanischen Fabrikate sind (also deutsche, japanische, .... Marken), mit entsprechenden Zöllen zu belegen. Man will doch nicht die Vereinigten Staaten bekriegen.

Weiter verhandeln

... ist schon richtig, gleichwohl momentan ziemlich erfolglos. Allerdings sollte man den USA nicht länger die Große Bühne gestatten, denn sie erweisen sich - vertreten durch Trump - immer stärker als unzuverlässiger und sprunghafter Handelspartner.

OT @ LEXUS: selten so gelacht wie bei Ihrer Behauptung von 'überbewerteten' deutschen Produkten. Raten Sie doch mal, woher das Handelsbilanzungleichgewicht zwischen DE und anderen Staaten kommt.

Seifenopervorstellung

Der Mister Trump lebt in seiner Seifenoper und handelt danach. Wir Europäer sollten einfach die Einhaltung der internationalen Verträge einfordern und uns beruhigt zurück lehnen. Es hat schon mal ein US Präsident die Zölle erhöht und dann den Schwanz eingezogen. Regeln gelten für alle und wir müssen nicht über jedes Stöckchen springen, das und der Präsident hinhält. Er wird selbst darüber fallen......

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