Ihre Meinung zu: Skripal-Attentat: Wie Russland auf die Vorwürfe reagiert

16. März 2018 - 15:31 Uhr

Nach dem Anschlag auf den Ex-Spion Skripal weist Russland jede Mitschuld zurück und macht sich über die Affäre lustig. Zunächst hatte Moskau Hilfe angeboten, nun stellt man Bedingungen. Von Patrick Gensing.

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Kommentare

Von Syrien bis Salsburry und davor die Krim.

Putin muss für seine Freunde immer wieder den harten Hund markieren, um sich ihrem Respekt und auch ihrer Vorsicht ihm gegenüber, sicher zu sein.

Leidtragende dafür, sind ganze Nationen. Seien es die Brüder in der Ukraine, seien es Unschuldige in Syrien, auf die er seinen Bluthund Assad hetzt und nun ein - laut westlicher Dienste - russischer Anschlag mit Nervengift auf britsche Zivilisten.

Putin scheint jedes Maß zu verlieren. Er geht wieder weiter und weiter.

Deshalb müsste man, nach seinem Wahlsieg in den nächsten Tagen, die Sanktionen verhängen, die ihm zu Hause das Gesicht verlieren lassen: das wäre dann wohl den Boykott „seiner“ Fußball WM.

Wenn alle europäischen Mannschaften auf ihre Teilnahme verzichten und statt dessen in europäischen Stadien eine eigene WM ausführen (gewinnt man auch Südamerika dafür, sind alle wichtigen Fußballänder in Europa und nicht in Russland) - erreicht man einen massiven Immageverlust Putins vor seinen eigenen Leuten.

Das wären wahre Sanktionen.

Statt sich über solche

Statt sich über solche höchstwahrscheinlichen Aktionen an der Macht zu halten, sollte Putin und Co. lieber Russland demokratisieren und die Wirtschaft unabhängiger von Energie und Rüstungsexporten machen.

keine Beweise, dass Russland sei......

####Erst nach diesen Äußerungen bestätigte Großbritannien überhaupt, dass es sich bei dem 66-jährigen Mann um den Ex-Spion Skripal handelt. Noch gebe es zwar keine Beweise, dass Russland seine Hand im Spiel habe, doch der Fall erinnere an den Giftmord an Litwinenko, sagte Außenminister Boris Johnson im britischen Parlament.####Keine Beweise Aber bitte erst einmal Sanktionen gegen Russland verschärfen. Spion ist ein gefährlicher Job Doppelspion ist noch gefährlicher, Berufsrisiko hat jeder Job. Ich würde jetzt auch mal behaupten der CAI hat auch schon Menschen in Russland umgebracht ,Beweise braucht man ja nicht.Der MI5 + MI6 haben bestimmt auch schon Leute umgebracht ,Beweise braucht man nicht. Bestimmt hat auch der BND und der MAD schon Menschen vom Leben zum Tot transferiert .Wie gesagt Beweise braucht es nicht. Diese Länder und viele mehr können sich jetzt alle schön selbst Boykottieren ,die sind ja alle so moralisch.

Warum hat Großbritannien die

Warum hat Großbritannien die OVCW nicht eingeschaltet?

Laut OVCW ist es bis jetzt nicht erfolgt!

Gibt die "Westliche Wertegemeinschaft" das Prinzip ....

der Unschuldsvermutung endgültig auf?

Der Giftgasanschlag gegen den russischen Doppelagenten Skripal erinnert mich doch sehr an den Fall Nemzow, der in Moskau von unbekannten ermordet wurde. Auch hier war für die Medien sofort klar, daß, auch ohne Beweise, Putin für diesen Mord verantwortlich ist und „wahrscheinlich“ diesen Mord in Auftrag gegeben hat.

Diese Beschuldigungen wurden tagelang in den Medien verbreitet und in den Nachrichten stündlich den Hören eingebläut. Beweise natürlich: Keine!!!!!.

Daß in Rußland in einem Prozeß später mehrere Personen überführt und verurteilt wurden, blieb in den Medien fast unerwähnt.

Ich vermute, daß die Strategie im Fall Skripal ähnlich sein wird: Zuerst tagelanger Protest gegen Putin in ALLEN Medien und von Politikern. Dann Sendepause und am Ende die Erkenntnis: Wir haben zwar keine Beweise für eine Beteiligung Rußlands, aber eine Tatbeteiligung Rußlands ist nicht auszuschließen!!!

So geht Verurteilung in einem RECHTSSTAAT!!!???

Einer der schwächsten Faktenfinder ever!

An keiner einzigen Stelle findet man, was internationale Verträge für einen solchen Fall vorsehen! Das wäre doch doch Mindeste, was man als Fakten vermitteln muß. Weil ohne diese Kenntnis alles andere nur wilde Spekulationen sind. Mal ein Beispiel:
"London will angeblich Grund für WM-Boykott schaffen"
Wieso "angeblich"? Als die Innenministerin noch sagte, es stünde nicht einmal fest, ob ein Verbrechen vorliegt, stellte Johnson in der o.g. Rede fest, daß" unter diesen Umständen eine WM in Russland undenkbar erscheint." Wohl doch etwas vorschnell, oder?
Und was jetzt mit den, mit 11(!) tägiger Verspätung, EVTL. vorgelegten Proben geschieht, könnte jeder Jurist in D im 1. Semester lernen, oder der StPO nachlesen. Diese sind juristisch inzwischen wertlos, da nur eine Frist von 24 Std für die Vorlage vorgesehen ist. (alles Verträge, die auch GB unterschrieben hat.)
JEDE Fristüberschreitung führt nach deutschem Recht zur Anfechtbarkeit. Ist nun mal so, auch für den faktenfinder!

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