Ihre Meinung zu: Öffentlicher Dienst: Warnstreiks vor Ostern

13. März 2018 - 17:13 Uhr

Die Gewerkschaften haben massive Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor Ostern angekündigt. Auch Flughäfen sollen von dem Ausstand betroffen sein - allerdings nicht in den Ferien.

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Kommentare

Sehr schön

Gegen die Massenausbeutung. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will. Nur Mut

Dann können sich die Bürger

Dann können sich die Bürger wieder auf höhere Grundsteuern einstellen. Ich gönne jedem Beschäftigen mehr Geld und mehr Freizeit. Bezahlen muss das aber der „Steuerzahler“ - das dürfte vielen nicht so richtig bekannt sein.

Der öffentliche Dienst hat

Der öffentliche Dienst hat Probleme hochqualifizierte Personen zu gewinnen. Der geforderte Sockelbetrag ist daher äußerst kontraproduktiv.

Öffentlicher Dienst:Warnstreiks vor Ostern

Berechtigt ist das sicher.Obwohl die Forderungen von ver.di doch recht bescheiden sind.Und das,wenn man den Medien glaubt,die Steuereinnahmen sprudeln,die Rüstung hochgefahren werden soll.
Die Gewerkschaften sollten in ihre Tarifforderungen an die Steigerung der Arbeitsproduktivität anpassen.Heutzutage muß ein Beschäftigter mehr arbeiten als vor Jahrzehnten.Viele Diensstellen,Verwaltungen
haben heute weniger Personal.

@armageddon

Der Steuerzahler bezahlt seit 30 Jahren die Vorstände der Ausbeuterfirmen indirekt über Steuererleichterungen- Glauben Sie mir: Selbst wenn alle umsonst und 24/7 arbeiteten, SIE bekämen keinen Euro Steuer zurück oder gar eine bessere Altersabsicherung.

aber sowas von nötig, dieser Streik

Der Pay-Gap zwischen öffentlichem Dienst und gewerblicher Wirtschaft klafft nun schon lange so regelmäßig und so zunehmend auf wie die Schere zwischen arm und reich. Die Gewerkschaften wie Verdi und GEW haben hier viel zu lange Zurückhaltung geübt.
In unserem Betrieb haben wir Verdi nach 13 (dreizehn!) Nullrunden das Mandat für die Tarifverhandlungen entzogen und verhandeln selbst. Seither kommt auch wieder was rüber.

@Armagedon, 17:44

Bezahlen muss das aber der „Steuerzahler“ - das dürfte vielen nicht so richtig bekannt sein.

Jede, wirklich jede Tariferhöhung wird von allen, wirklich allen bezahlt. Wenn ein Metallbetrieb die Löhne erhöht und die Kosten auf die Preise für Büroklammern umlegt, bezahlen Sie das sogar, wenn Sie selbst gar keine Büroklammern benutzen. Denn entlang der Wertschöpfungskette werden diese Mehrkosten an die Allgemeinheit weitergereicht. Auch jeder Cent, den Sie selbst zusätzlich verdienen, wird letzten Endes von allen anderen bezahlt.

Wer, um Ihre Frage aufzugreifen, sollte denn die Tariferhöhungen bezahlen? Die Arbeitnehmer, die die höheren Löhne bekommen? Vielleicht von ihrer Lohnerhöhung? Sehr sinnvoll ...

Die Steuern werden erhöht wenn der öffentliche Dienst mehr Geld

bekommt? Was für ein blanker Unsinn! Sie zahlen sowieso Steuern. Wenn eine Gehalts-/Lohnerhöhung an den öffentlichen Dienst geht - merken Sie nichts davon. Sie merken es aber ganz sicher, wenn in der Privatwirtschaft Lohnerhöhungen stattgefunden haben - weil Ihre Ware nämlich mehr kostet. Aber: Die Diäten unserer Regierer wurden wieder saftig erhöht . Darauf können Sie sich wirklich verlassen.

re frosthorn

So ich Sie richtig verstehe, wäre es also am Besten, alle würden für nichts arbeiten bzw. maximal für Essen und Unterkunft?

18:36 von frosthorn

@Armagedon, 17:44

Bezahlen muss das aber der „Steuerzahler“ - das dürfte vielen nicht so richtig bekannt sein.

Jede, wirklich jede Tariferhöhung wird von allen, wirklich allen bezahlt. Wenn ein Metallbetrieb die Löhne erhöht und die Kosten auf die Preise für Büroklammern umlegt, bezahlen Sie das sogar, wenn Sie selbst gar keine Büroklammern benutzen. Denn entlang der Wertschöpfungskette werden diese Mehrkosten an die Allgemeinheit weitergereicht. Auch jeder Cent, den Sie selbst zusätzlich verdienen, wird letzten Endes von allen anderen bezahlt.

Wer, um Ihre Frage aufzugreifen, sollte denn die Tariferhöhungen bezahlen? Die Arbeitnehmer, die die höheren Löhne bekommen? Vielleicht von ihrer Lohnerhöhung? Sehr sinnvoll ...
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Einen Teil davon wird nach Ihrer Schilderung aber auch von den Niedrigrentnern bezahlt, die nicht vom Füllhorn der mindesten 200,-- Euro profitieren.

Ohne eine Lohnerhöhung in

Ohne eine Lohnerhöhung in mindestens doppelter Höhe der Inflation und eine Arbeitszeitverkürzung von 15 % sollte sich der Vorsitzende der Gewerkschaft der Bosse nicht mehr vor seine Mitglieder trauen dürfen.
Anderenfalls wird es Zeit für Spartengewerkschaften a la "Marburger Bund" für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes!

Sparen - koste es was es wolle...

Im öff. Dienst spart man sich seit Jahren kaputt.
Es ist schlichtweg ein Minusgeschäft, wenn am Material oder insbesondere an Stellen gespart wird, da regelmäßig die Boomerrang-Kosten deutlich höher ausfallen...

So kosten Fehler durch Überlastung oder schlecht ausgebildete / eingearbeitete Mitarbeiter leicht gigantische Summen.
Welcher Bürger steht gerne aufgrund einer Sparmaßnahme der Stadt 3h auf dem Meldeamt an? Warum dauern Gerichtsverfahren bis zur Verjährung?

Es ist zudem zu konstatieren, dass die Bezahlung im öff. Dienst in zahlreichen Regionen so unterirdisch ist, dass man direkt selbst aufstocken gehen kann. Wer würde schon für 1300€ netto nach München ziehen?
Selbst innerhalb des öff. Dienstes gibt es massive Unterschiede in der Entlohung bei der identischen Tätigkeit...

Hochqualifiziertes Personal

@Werner40
Der öffentliche Dienst HAT hochqualifiziertes Personal, zB in den KiTas, Krippen, bei der Feuerwehr, im Krankenhaus usw. Und genau dieses befindet sich im unteren Lohnbereich.
Als Erzieher_in nach SuE 8a (erkämpft 2015, vorher SuE6) sind 6% gerade einmal 180€ mehr. Und auch nur bei Vollzeit, die meisten arbeiten aber in Teilzeit.
Das Gerede der Arbeitgeber, man bräuchte mehr Geld für hochqualifizierte Führungskräfte ist ein Schlag ins Gesicht der Kolleg_innen. Das ist keine Wertschätzung dieser wichtigen Arbeitskräfte in unserer Gesellschaft.
Also: a la huelga, auf zum Streik!
Und ja, ich arbeite als Erzieher in einer Grundschule und weiß, wie hart dieser Job ist.

Verständlich, aber ...

Ich kann diese Forderung der Gewerkschaft verstehen, an den Produktivitätssteigerungen der vergangenen Jahre zu partizipieren. Darüberhinaus sind entsprechende Lohnsteigerungen natürlich auch noch eine von mehreren denkbaren Maßnahmen um den riesigen Außenhandelsüberschuss, den Deutschland hat, abzubauen.

Allerdings sollten die Gewerkschaften auch über Strategien nachdenken, wie sie den Schwund an Mitgliedern und damit ihren schwindenden Einfluss aufhalten können. Seit Jahren ist die Produktivitätsrate höher ist als die Wachstumsrate. Als Folge davon nimmt die Zahl der Vollzeitbeschäftigten permanent ab. Das Ziel muss es sein Wege zu finden, den Anteil an vollzeitbeschäftigten Mitarbeitern deutlich zu erhöhen, sonst werden sich Gewerkschaften marginalisieren. Ein Weg könnte sein, eine Reduzierung der Arbeitszeit entsprechend der Produktivitätsrate anzustreben. Natürlich bei vollem Lohnausgleich.

18:51 von CultureFlop

wo haben denn sie ihre socilisierung erfahren dürfen? natürlich wird jede lohnerhöhung im öffentlichen dienst an alle bürger (teilweise gar an die armen harzer) weitergegeben. jedes jahr steigen die gebühren für grundsteuer, müll, abwasser, strassenreinigung ua.

@crastro, 18:55

So ich Sie richtig verstehe, wäre es also am Besten, alle würden für nichts arbeiten bzw. maximal für Essen und Unterkunft?

Hä? Wo um alles in der Welt soll denn das in meinem Kommentar stehen? Bitte erklären Sie es mir.

Kostenentwicklung im ÖD

Ich - Krankenpfleger - spare seit 40 Berufsjahren bei den Tarifverhandlungen zum Wohle der Allgemeinheit bei stetiger Leistungsverdichtung und Arbeitsdruck in physischer und psychischer Sicht. Jetzt stelle ich fest, daß ich seit 40 Jahren immer nur verarscht worden bin.
Abgehängt von der allgemeinen Lohnentwicklung - und der Staat hat noch mehr Schulden, als vor 40 Jahren. Wir im ÖD hätten uns die Zurückhaltung bei Tarifverhandlungen eigentlich sparen können.
Außerdem ist die Tätigkeit eines Arbeiters in der (z.B. Metallindustrie) mindestens 30% mehr wert, als die Tätigkeit eines Fachkrankempflegers. Ersichtlich am Einkommen.
Da geht's auch nur um kranke Menschen und dort halt um produktive Maschinen.
Deswegen kann ich die Diskussion nicht mehr hören.
Aber bitte auch nicht mehr über Pflegenotstand klagen. Solange ein Neuwagen mehr wert ist, als Gesundheit und Leben, wird sich nichts ändern.
Ein Streik ist nicht nötig - jeder Arbeitstag entspricht einer Streiksituation.

Wenn ich das schon höre, mehr Lohn

dann heißt es bald wieder höhere Abgaben und Steuern.
Wie hoch ist eigentlich unsere Inflationsrate?
Sie wird wieder steigen, danke dafür.

Alle Löhne

sollten an die Diäten der Regierung angepasst werden.
Dann geht es allen gut, wie sagte Merkel: ...gut und gerne leben.....
Super, bitte umsetzen Frau Merkel.

Bsirske

"Auch die unteren und mittleren Lohngruppen sollten an der guten Konjunkturentwicklung teilhaben können, begründete Bsirkse die 200-Euro-Forderung."

Himmel, ist der wieder gütig.

Ach wie war es ehedem mit ÖTV und Kluncker noch so schön.

@17:44 von Armagedon

" Bezahlen muss das aber der „Steuerzahler“ - das dürfte vielen nicht so richtig bekannt sein."

Dann doch lieber keine Polizisten und Krankenschwestern mehr?
Sparkasse nur noch als Automat. Kindererziehung etc. überlassen wir komplett den Privaten? Bei der Vorstellung werden hier wieder viele ganz begeistert sein.

Deutliche Lohnsteigerung

Bei uns im öffentlichen Dienst wäre eine deutliche Gehaltssteigerung längst angebracht. Wir stehen hier im Verkehrs- und Ordnungsamt unseren Mann und unsere Frau unf hätten eigentlich mehr Geld verdient.

Wie Ende der 70er...

6 Prozent?

Die Inflation kommt! Und dann noch eine kleine Wirtschaftskrise: die Stagflation.

So war es gegen Ende der 70er Jahre auch! Hoffentlich kommen die Kohls und Thatchers und Reagans, die damals auf die Stagflation notgedrungen folgten, nicht auch noch nach!

Eine Stagflation, also Inflation bei fehlendem Wirtschaftswachstum, wäre nach meinem persönlichen Geschmack sowieso der feigste Ausweg aus der Schuldenkrise!

Was soll das mit 200 € mindestens?

Wenn man eine Entgelttabelle selbst so einführt, dass man in der höchsten Entgeltgruppe (E15Ü) ca 3,7mal so viel verdient wie in der niedrigsten Gruppe (E1) und dann immer einen Mindestbetrag fordert, dann hat das zur Folge, dass in ferner Zukunft diese Spreizung der Tabelle immer geringer wird. Glaubt verdi wirklich, dass sich in vielen Jobs mit Verantwortung die Beschäftigten sich von dieser Gewerkschaft noch vertreten fühlen? Wichtig ist eine richtige Eingruppierung nach Verantwortung und Ausbildung. Da sollte verdi ran. Dann fühlten sich auch Leistungsträger von verdi vertreten.

@18:28 von frosthorn

"In unserem Betrieb haben wir Verdi nach 13 (dreizehn!) Nullrunden das Mandat für die Tarifverhandlungen entzogen und verhandeln selbst. Seither kommt auch wieder was rüber."

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung!

Aus dem angekündigten Streik wird sicher wieder nur ein leises Krächzen. Das wird die gutbetuchten Bewohner im Hamburger Stadtteil Eppendorf aber nicht davon abhalten, die vorbeiziehenden Streikteilnehmer mit dem Auskippen von Wassereimern ärgern zu wollen. Naja, gut betucht - vornehm eher nicht.

Als alter Gewerkschafter

kann ich diese bescheidene Lohnforderung nur unterstützen.Ich weise einmal darauf hin wie sich unsere Herrn u. Damen im Bundestag im gemeinsamen Einvermögen still und Regelmäßig ihre Diäten anpassen.

19:30 Mc Fiddich

Volle Zustimmung!

@19:22 von Krebsmensch

"So kosten Fehler durch Überlastung oder schlecht ausgebildete / eingearbeitete Mitarbeiter leicht gigantische Summen."

Und manchmal auch das Leben! Wenn ein Patient stirbt, weil er Insulin statt Liquemin (Blutverdünner) bekommen hat und dies zu spät bemerkt wird, steht das natürlich in keiner Zeitung.

19:15 von Boris.1945

18:36 von frosthorn

"Einen Teil davon wird nach Ihrer Schilderung aber auch von den Niedrigrentnern bezahlt, die nicht vom Füllhorn der mindesten 200,-- Euro profitieren."

Ein beachtlicher Teil der heutigen Niedrigrentner kommt bereits aus dem öffentlich Dienst. Sollen das immer mehr werden?. Ich werde zwar nicht mehr profitieren, aber ich gönne es den Kollegen von Herzen.

Das ist so eine Sache mit den Gehältern

Ja es stimmt: In vielen Bereichen sind die Gehälter im Öffentlichen Dienst (ÖD) zumindest bei Angestellten zu niedrig, gemessen an deren Leistung. Auf der anderen Seite gibt es in keinem Job in der Wirtschaft eine solche Arbeitsplatzsicherheit wie im ÖD. In welchen Berufen in der Wirtschaft ist es möglich 20%, 30% oder 42,342% zu arbeiten? Jede Minute drüber muss im ÖD in Freizeit ausgeglichen werden. Auch Gleitzeiten, Elternzeiten und Überstundenausgleich sind oftmals wesentlich Arbeitnehmer/innen freundlicher geregelt als in der Wirtschaft. Was mir nicht ganz in den Kopf will: Warum soll die Wochenarbeitszeit im ÖD sinken, während die Gehälter steigen sollen?

Stabilität und Ausdauer

@ Shock:
Eine Stagflation, also Inflation bei fehlendem Wirtschaftswachstum, wäre nach meinem persönlichen Geschmack sowieso der feigste Ausweg aus der Schuldenkrise!

Da muss man unserer Bundesregierung großes Lob zollen. Sie versucht nicht, die öffentlichen Schulden durch Inflation wegzukriegen, sie bemüht sich um einen vernünftigen Sparkurs und baut die Schulden stetig ab. Und das bei sehr niedriger Inflation. Unser Euro ist heute stabiler als jemals zu D-Mark-Zeiten.

21:20 von Anna-Elisabeth

19:15 von Boris.1945

18:36 von frosthorn

"Einen Teil davon wird nach Ihrer Schilderung aber auch von den Niedrigrentnern bezahlt, die nicht vom Füllhorn der mindesten 200,-- Euro profitieren."

Ein beachtlicher Teil der heutigen Niedrigrentner kommt bereits aus dem öffentlich Dienst. Sollen das immer mehr werden?. Ich werde zwar nicht mehr profitieren, aber ich gönne es den Kollegen von Herzen.
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Ein erheblicher Anteil soll also aus dem öffentlichen Dienst Niedrigrentner sein.
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Bei erheblich, muss aber die überwältigende Mehrheit aus Branchen stammen, die nicht auf Ihr Gönnen hoffen können.
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re bobby3001

" Auf der anderen Seite gibt es in keinem Job in der Wirtschaft eine solche Arbeitsplatzsicherheit wie im ÖD."

Gibt's immer noch welche, die dieses Märchen verbreiten?

Fragen Sie mal z.B. die Lehrer, die mit Zeitverträgen eingestellt werden.

@21:35 von bobby3001

"Auf der anderen Seite gibt es in keinem Job in der Wirtschaft eine solche Arbeitsplatzsicherheit wie im ÖD."

Das stimmt leider so nicht mehr. Es ist geradezu grotesk einfach, unliebsamen Mitarbeiter etwas anzuhängen. Mein Arbeitgeber hat davon regen Gebrauch gemacht.
Unser Personalrat war mehr als ausgelastet mit Kündigungen und Abmahnungen. Die Angelegenheiten, die vor Gericht ausgetragen wurden, hat der Arbeitgeber allerdings verloren.

Armagedon

Dann können sich die Bürger wieder auf höhere Grundsteuern einstellen. Ich gönne jedem Beschäftigen mehr Geld und mehr Freizeit. Bezahlen muss das aber der „Steuerzahler“ - das dürfte vielen nicht so richtig bekannt sein.
Da wäre die Mehrheit der Bürger aber schön blöd, wenn sie Parteien wählen würden, welche genau diese Mehrheit der Bürger in erster Linie steuerlich massiv belastet, anstatt erst mal die Kapitalkräftigsten und ihre Konzerne kräftig zur Kasse zu bitten, die ja auch indirekt von der Existenz einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur profitieren.

@ Demokratieschue... Mit Verlaub, dass ist Unsinn

Es hat noch nie funktioniert, Schulden durch Inflation zu bekämpfen. Schuldenbekämpfung funktioniert heute anders: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt die Zinsen auf Null bzw. Minus. Damit wollte man zum einen die Schuldenberge der süd-osteuropäischen Euroländer weniger schnell wachsen lassen, zum anderen wollte man die Menschen zum Geldausgeben veranlassen, weil es auf der Bank nichts mehr gibt. Das hat z.B. in Deutschland auch prima funktioniert. Ein Großteil unserer momentanen Wirtschaftsleistung beruht auf dem Binnenkonsum und führt zum Beispiel im Bausektor zu gefährlichen Blasen in Ballungsgebieten. Blöd nur, dass wir in Deutschland mit der Zinssenkung gar nicht gemeint waren, sondern die süd-osteuropäischen Länder. Auch blöd, dass nur der der Geld hat, es auch ausgeben kann... Deshalb sind die Forderungen der Gewerkschaften nicht ganz von der Hand zu weisen, bringt aber Ländern wie Italien, Griechenland und Spanien nichts.

Ich möchte Wählen zwischen mehr Geld oder mehr Urlaub

Ich persönlich möchte nicht mehr Geld - das habe ich genug. Ich zahle so viele Steuern, dass es sich nicht mehr lohnt mehr zu verdienen. Stattdessen möchte ich individuell jedes Jahr erneut wählen können: Mehr Urlaub oder mehr Geld oder weniger Wochenarbeitszeit - so, wie es die Bahn macht...
Wer braucht schon Geld... lieber verzichte ich auf Popcorn beim Kino, anstatt man sich kaputt macht...

Diese Verdi-Streiks treffen mich schon nicht mehr

Also zu diesen Streiks sage ich nur:

1. bei den Sparkassen trifft Bsirske mich NICHT:

Er hob zudem die Sparkassen hervor. Die hätten sich laut Bsirske bei der Bezahlung ihrer Mitarbeiter besonders hart gezeigt.

Denn ich bin schon lange nicht mehr bei der Sparkasse. Nur noch mein Bausparvertrag läuft ueber die LBS. Aber dann war es dass auch.

2. bei den Flughäfen trifft Bsirske auch nur mal wieder die unschuldigen Flugbegleiter, die Piloten, die Airliner, die Flughafenbeteiber und die Fluglotsen in den Towern. Denn denen entgehen damit Einnahmen und damit entsteht denen Schaden und damit wären die alle zu Schadenersatzforderungen gegen die Verdi berechtigt fuer jeden einzelnen ausgefallenen Flug!

Gleiches gilt dann auch bei den Flugpassagieren wegen der EU-Fluggastrechte.

Tja werte Verdi, der Schuss geht nach Hinten los!!

Außerdem: Fernbusse bringen uns zu anderen Airports (Hubs)

Außerdem Herr Bsirske:

2. Flughäfen:

mit den Fernbussen sind wir ganz schnell bei anderen europäischen Hubs, von denen wir dann trotzdem abheben und unsere Runden um den Tower drehen können, bevor wir scharf nach Sueden abbiegen und Bsirske hier im Regen und Schnee stehen lassen und frieren lassen...*unverschämt breit grins*

Nur bei den Kindergärten (Erzieher) und Krankenhäuser trifft es dann wieder alle. Und dass ist schon unverschämt. OK, die Krankenschwestern und Krankenpfleger muessen besser bezahlt werden. Daran gibt es ueberhaupt keinen Zweifel. Aber: es darf nicht zu Lasten der Patienten gehen. Die sind die Leidtragenden davon, Herr Bsirske.

4. Muellabfuhr:

auch da kann ich dem Bsirske dann mal zumindes teilweise die ROTE Karte zeigen. Papiermuell und Plastikmuell werden dann eben gleich beim Discounter zurueckgelassen und landen nicht mehr in meiner Tonne. Tja... Herr Bsirske, dann können Sie persönlich mal den Muell bei den Discountern abholen. Viel Spaß dabei...*grins*

@ Der Antichrist (20:31): Löhne + Hartz4 auf Diätenhöhe!

hi Der Antichrist

Dem hier:

Alle Löhne
sollten an die Diäten der Regierung angepasst werden.

stimmt in der Tat!! Sehe ich auch so und Hartz4 bitte gleich mit!!

Dann geht es allen gut, wie sagte Merkel: ...gut und gerne leben.....

stimmt... Da bin ich sofort dabei.

Super, bitte umsetzen Frau Merkel.

stimmt absolut. Hartz4 und Löhne in Höhe der Diäten wäre echt nicht schlecht... Gute Idee von Ihnen. Bitte umsetzen!! Danke!! :-D

@Nie wieder SPD

So sehe ich das auch, nicht unbedingt doppelt wie die Inflation aber wenigstens genauso hoch. Das sollte man besonders fordern dürfen, wenn die einigermaßen gut Gewinne erzielt haben.

Zu den Flughäfen: Ausweichen ist Möglich - Sammelklage an Verdi

Und außerdem noch zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/warnstreiks-197.html

Auch Flughäfen dürften betroffen sein, wenn auch nicht direkt in den Ferien. Bodenverkehrsdienste bei den Flughäfen gehören den Kommunen an.

OK, aber dann werden wohl nicht alle Flughäfen bestreikt werden sondern nur einige wenige. Und wenn es doch alle werden sollten, dann weichen wir User und Passagiere eben ganz schnell mit den Fernbussen auf andere europäische Airports aus (Frankreich, Österreich, Schweiz, Norwegen, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg und andere) von denen wir dann trotzdem abheben, unsere Runden um den Tower drehen, die Turbinen heulen lassen um dann scharf nach Sueden abzubiegen und Bsirkse hier im Regen und Schnee stehen und frieren zu lassen. *unverschämt breit grins*

Darueber hinaus schicken wir dann der werten Verdi zusammen mit den Flugbegleitern, den Piloten, den Flughafen-Betreibern eine dicke Schadenersatz-Sammelklage. Pech, Herr Bsirske... :-D

re demokratieschue

"Diese Verdi-Streiks treffen mich schon nicht mehr"

Wie schön, dass uns endlich diese wichtige Information erreicht ...

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