Ihre Meinung zu: Drohende US-Zölle: "Gewinner wären am Ende die Chinesen"

12. März 2018 - 1:35 Uhr

Die Europäer sind alarmiert - die von US-Präsident Trump angedrohten Zölle sollen noch im März in Kraft treten. Bis dahin wird Brüssel wohl mit den USA verhandeln. Ansonsten bliebe nur noch die Klage vor der WTO. Von Karin Bensch.

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Kommentare

Oettinger

Irgendwie hab ich das Gefühl, das der Herr Oettinger arg was gegen Chinesen hat, den es gab ja auch mal eine Skandalaussage von ihm. Wenn USA das durchzieht und nicht mit der EU möchte, dann sollte es einem egal sein dürfen, wer dann Gewinner sein wird? Warum muss man den gleich China erwähnen? Noch mehr Handelkrieg schaffen? EU sollte gegebenenfalls USA entgegenkommen, das man US Autos auch genauso versteuert, wie es USA tut, denke das trotzdem die wenigsten ehe US Autos kaufen würden, da die Qualität nicht so der Hit ist.Für den Verbraucher ist Konkurrenz immer gut am Ende. Anstelle dubioses über China oder sonst wen auszulassen, sollte der Herr Oettinger mal Lösungen erarbeiten. Die EU hatte den großen Fehler gemacht das man sich Clinton als sichere Siegerin dachte und über Trump herzog, nun kommt wohl die Rechnung. Auch wen einem nicht gefällt, wer da wohl möglich regieren wird in einem Land, darauf vorbereitet und etwas mehr Ruhe hätte man doch bewahren sollen.

Gewinner wären am Ende die Chinesen

Es ist wenig nachvollziehbar warum der Artikel mit der Überschrift Gewinner wären am Ende die Chinesen versehen wurde - wird China schließlich nicht thematisiert, lediglich der Urheber des Zitates, das als Überschrift dient, wird genannt. Was Oettinger zu dieser Aussage bewog wird Frau Benschs Geheimnis bleiben, sofern sie die Informationen nicht nachreicht. Gerne würde man den EU-Haushaltskommissar fragen wann denn genau "am Ende" ist, oder ob er sich lediglich einer Floskel bedient hat. Zudem sei angemerkt, dass es ein Wesenszug des Wettbewerbes ist Gewinner und Verlierer zu produzieren.

"Gewinner wären am Ende die Chinesen"

Krass! Wie furchtbar!

Öttinger, der Kalte Krieger, gehört in den Ruhestand....

Mr Trump sollte wissen,

dass Zölle auf Stahl und somit die Behinderung einer gemeinschaftlicher Wirtschaftskette die (eigentlichen) Gründe für die beiden Weltkriege im vergangenen Jahrhundert waren und dies zu der durch die Alliierten erzwungenen Montanunion führte, aus der die EG, EWG und schließlich die EU erwuchs.

Deutschland subventioniert die Stahlproduktion, die USA tun das nicht. Da hilft kein "Krakelen", es ist ein Fakt! Daher sollte die EU die Einfuhrzölle der USA hinnehmen und gar nichts machen - Eine Klage vor der WTO kann man überdenken, aber keinesfalls mit Gegnzöllen antworten. Da der "Rost Belt" der USA mittlerweile die erforderten Kapazitäten gar nicht mehr produzieren kann, wird der Einfuhrzoll den USA mehr als der EU schaden. Wirklich schädlich würde es erst bei erhöhten Einfuhrzöllen bei dt. Autos, daher lieber nicht provozieren lassen. Vielleicht erlebt der "Trabbi" in den USA sein Revival, wenn sich Produzenten den Stahl nicht mehr leisten können?

Mir ist allerdings schleierhaft,

wie Herr Oettinger darauf kommt, dass Chinesen die Gewinner in diesem Handelsstreit sein könnten. Für China werden (mindestens) die gleichen Einfuhrzölle wie für Stahl aus der EU gelten. Aber der chinesische Stahl ist nicht so hochwertig wie z.B. der deutsche.
In der EU gilt auch schon ein erhöhter Einfuhrzoll für chinesischen Stahl, so dass er nur geringfügig günstiger als die heimische Produktion ist. Ähnlich werden es die USA handhaben, denn auch China subventioniert die Stahl- & Montanproduktion.

Eine konstruktive Erklärung von Herrn Oettinger hätte mich daher interessiert, oder war das eher destruktiv gemeint? Seine Aussagen über Chinesen hatten im vergangenen Jahr auch für sehr viel Wirbel gesorgt (schlitzohrige Schlitzaug....).

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