Kommentare - Kommentar: Trump hat im Handelsstreit nicht nur Unrecht

11. März 2018 - 19:29 Uhr

Das Bild von den bösen USA und der guten EU ist falsch, meint Pascal Lechler. Denn auch die Europäische Union schütze sich mit einer Reihe von Zöllen - zum Beispiel auf Autoimporte aus den USA.

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Kommentare

Trump hat im Handelsstreit nicht nur Unrecht ..

Auch ein Gewicht ist nicht nur schwer - alles und jedes ist relativ und hat zumindest zwei Seiten. sollen die Deutschen, wenn Trump ernst macht halt aufhören in die USA zu liefern - dann liefert man halt nach Mexiko und wenn die Amis was davon haben wollen, müssen sie es sich halt über die Mauer werfen lassen.

...guter Kommentar...

...so sehe ich das auch. Trump hat einen ganz anderen "Denkhorizont" als Geschäftsmann.
Das versucht er nur logisch für sich und sein Land zu nutzen.

Aber ist Zoll für die Autos

Aber ist Zoll für die Autos aus der USA zu verlangen nicht eher ein Sicherheitsbeitrag zum Schutz der Völker der EU? Schließlich kann sich doch keine EU-Regierung erlauben, dass sich ihr Volk mit Buicks umbringt.

Wo ist das Problem

wenn die EU aus Angst nicht mehr so viel Zoll auf Wagen aus den USA machen dann auch gut.
Gekauft werden deshalb trotzdem nicht mehr, wie viel würde denn die Senkung am Endpreis ausmachen.
Und wer kauft so was ?.
Ich wüsste vor Schreck nicht mal wo und was so etwas zu kaufen gibt, am einfachsten ist doch den Verbraucher entscheiden zu lassen.
Wenn keine Waren aus den USA gekauft werden nützt auch weniger Zoll nichts.
Ich nehme mal an das Preise auch sehr hoch sind.

Gruß

... ich mag Herrn Trump nicht - nicht nur nicht sonderlich

... das ist aber kein Grund, jedesmal reflexartig in "Trump-Bashing" zu verfallen.

Wenn das so ist, wie wir allenthalben hören, dass die EU - (Straf??)-Zölle auf Waren aus den USA prozentual erheblich höher sind, als umgekehrt, dann sollte das nachdenklich machen.

Über die wahren Summen hat ebenfalls noch niemand gesprochen.

Das sollte genau betrachtet werden und dann sollte man wirklich zu einem "fairen Deal" kommen....

Wenn schon das Credo "Freihandel" über allem steht, dann auch bitte richtig!

das Bild von der guten EU

ist auch an anderen Stellen falsch. So will Kanada in CETA zB ein Mindestmaß an Arbeitnehmerrechten definieren, die EU lehnt das jedoch ab. Also wenn die EU mal wieder vorgibt, Interessen zu vertreten, dann lautet die Frage: Wessen Interessen?

der Ansatz des Kommentars war gut

Aber dann verfiel er wieder in Phrasen, die bei anderen kritisiert werden.

Das Trump einige ausnehmen will, ist auch ein Verstoß gegen WHO-Recht, nur weil diese nach seiner Pfeife tanzen.

Und das man eine europäische Automarke mit Zoll belegt, weil diese im Ausland fertige, und dann die Fahrzeuge in die EU importiert, ist in keiner Weise unlogisch. Wenn der Hersteller die dort für ihn günstigeren Bedingungen für Arbeits- und Kündigungsschutz gerne annimmt, und dann aber das Geld bei uns verdienen will, wird er eben mit Abgabe belegt. Es trifft wohl kein amerikanisches Unternehmen mehr, als BMW.

Und das Thema I-Pad bzw. Apple oder Amazon oder Microsoft oder oder oder alle anderen Steuervermeider, die Waren in der EU verkaufen, aber keine Steuern bezahlen darf jetzt auch angegangen werden.

Wir brauchen in der EU eine eigene Suchmaschine, ein eigenes Betriebssystem für Mobilgeräte und eigene Messenger.

Gut, dass Trump diesen Streit begonnen hat.

Verstehe ich das jetzt

Verstehe ich das jetzt richtig?

Trump erhöht Zölle auf Stahl & Aluminium WTO-regelwidrig
mit der Begründung "Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA"
& die empfohlene Gegenmaßnahme der EU lautet:
"Zölle auf US-Autos runter"

Trump:
"Handelskriege sind gut & sehr leicht zu gewinnen"

...was für ein Handelskrieg gegen die EU ?

...ein Handelskrieg würde ja bedeuten,dass die EU Gegenmaßnahmen unternehmen müsste & nicht als Antwort bei der bereits vorhandenen mit noch mehr Unterwürfigkeit "glänzt"...

...mal gucken was bei der nächsten Zollerhöhung kommt...
...ob Niedersachsen dann als Antwort die VW-Anteile an die US-Regierung überträgt?

leider schlecht recherchiert

Die momentanen Zölle zwischen der EU und den USA, auch die asymetrischen sind das Ergebnis von Handelvereinbarungen, und wurden nicht von einer Seite als Strafe verhängt. ZB sind die 10% zu 2,5% bei Autos daran gebunden gewesen, das die EU die Autoproduktion in den USA verstärkt, sonst hätte BMW nie das Riesenwerk da drüben gebaut.
Strafzölle der EU gegen China gibt es im Dumpingbereich, wo zB China mit Billigsolarzellen den Markt flutet, um EU Betriebe zu ruinieren.

Was Trump gerade macht, kommt ein paar Stahlproduzenten in den USA zu Gute, die schon jetzt sagen, dass sie die Preise um 30% anheben können und damit ihre Gewinne maximieren.
Das führt zu teureren Stahlprodukten und in dem Segment mehr Arbeitslosen. Also wie schon 2002 katastrophal für die Wirtschaft der USA.
Nebenbei kommen auf einen Stahlarbeiter so ungeführ 150-200 Weiterverarbeiter, die jetzt die Arschkarte haben und um ihre Jobs bangen dürfen.

19:43 von Hepheistos

Aber ist Zoll für die Autos aus der USA zu verlangen nicht eher ein Sicherheitsbeitrag zum Schutz der Völker der EU? Schließlich kann sich doch keine EU-Regierung erlauben, dass sich ihr Volk mit Buicks umbringt.
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Dann hätte TRump ja mit einem Importverbot der betrügerischen Dreckschleudern Recht.
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Zum Schutz der Amerikaner?
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Oder darf der das auch nicht?

Ipads?

Wieso wäre denn diesem unfähigen Mann im WH damit geholfen wenn in Deutschland jeder Schüler ein Ipad hätte? Nicht eines davon wird in USA produziert.

@hoppla1
Der sog. President hat überhaupt keinen Horizont und schon gar keinen als Geschäftsmann der er überhaupt nicht ist und nie war und auch nie sein wird. Er hat von nichts eine Ahnung und von Geschäften schon gar nicht. Firmen in die Pleite zu reiten, davon hat er allerdings jede Menge Ahnung. Jetzt tut er alles um das ganze Land zu ruinieren.

Stimme dem Komentar voll zu...

Wenn man uns gewisse informationen früher zugänglich machen würde ,die komentarrelevant sein könnten und zu einer sachlichen komentierung beitragen würden ,wäre es gut und man hätte eine sachliche Basis.
Über zahlen und fakten kann man schwer streiten.

bestimmt nicht

die dämlichen ipads in die Schulen. Da sollten Systeme genutzt werden, die möglichst kompatibel, offen und flexibel sind.

Krummer Vergleich mit China

China hier anzuführen ist m.E. nicht sinnvoll. Der chinesische Staat greift massiv in seine Industrie ein und subventioniert viele Bereiche. Schutzzölle sind in diesem Fall gerechtfertigt und dienen tatsächlich den Schutz. Denn gegen Unternehmen die unter den Produktionskosten verkaufen kann man nicht konkurrieren.

Die chinesische Regierung fährt durchaus eine internationale Strategie mit dem Ziel viele Bereiche zu monopolisieren und die eigene Position abseits vom fairen Handel auszunutzen (z.B. bei seltenen Erden; Solarkraft; Stahl, ...)

Die Strategie ist intelligent, ist aber unfair und schadet uns. Sich dagegen zu schützen ist legitim.

Löhne müssen kräftig steigen

Es fehlt ein wichtiges Argument. Die Agenda 2010 und die sogenannte Lohnzurückhaltung haben nicht den Standort D gesichert sondern führt „exzessiven“ Handelsüberschüssen.

Deutschland muss endlich wieder einen fairen Beitrag zum Wachstum der globalen Kaufkraft und Nachfrage leisten.

Kräftige Lohnerhöhungen sind notwendig.

Wer würde den in Deutschland einen Dodge RAM fahren?

Doch nur jemand, der sich Benzin in großen Mengen leisten kann. Ich bin vor Jahren in den USA mal mit so einem Pickup unterwegs gewesen. Wenn man auf den US-Straßen vorsichtig unterwegs war, verbrauchte man 15 - 17 Liter Benzin (kein Diesel) auf 100 Km. Bei einem Preis von ca. 0,65 Euro pro Liter kann man sich 17 Liter auf 100 Km vielleicht leisten, bei 1,45 Euro sieht das schon anders aus.

Dort waren max. 105 km/h auf dem Highway erlaubt. Wieviel so ein Pickup wohl auf einer deutschen Autobahn bei 130 Km/h verbraucht?

Warum man auf diese Spritfresser Zölle erhebt, verstehe ich nicht, sind es doch nur Nieschenprodukte für ein kleine Schar von Fans dieser Autos.

Grundsätzlich einverstanden.

Grundsätzlich einverstanden. Im Detail nicht.
Trump ist nicht 'unberechenbar'. Er handelt durchaus konsequent nach seinen Überzeugungen. (Was man von diesen hält, ist eine andere Frage.)
Ja, die EU ist scheinheilig.
"Wie wäre es mit IPads für alle Schulen - damit wäre nicht nur den deutschen Schülern geholfen, sondern auch Trump."
Warum sollte man Trump helfen? Er ist der Meinung, der Stärkere müsse sich rücksichtslos durchsetzen, das darf man nicht auch noch unterstützen mit Gratiswerbung für eine u.s.-Firma, die eine solche wirklich nicht nötig hat und übrigens zu den professionellen Steuervermeidern gehört. Abgesehen davon, dass es heute Tablets unzähliger Marken gibt, auch gute, ist auch noch die Frage, ob es vernünftig ist, für die Bildung gedachte Mittel vorwiegend an Konzerne weiterzuleiten.

@ Initiative Neue

Es fehlt ein wichtiges Argument. Die Agenda 2010 und die sogenannte Lohnzurückhaltung haben nicht den Standort D gesichert sondern führt „exzessiven“ Handelsüberschüssen.
Deutschland muss endlich wieder einen fairen Beitrag zum Wachstum der globalen Kaufkraft und Nachfrage leisten.
Kräftige Lohnerhöhungen sind notwendig.

Ich hätte gern auch mehr Geld. Wer nicht? Nur: Die Vorstellung, wir könnten mit höheren Löhnen die globale Kaufkraft stärken, ist doch Quark. Die chinesischen Staats Unternehmen lachen doch darüber.

Don't ask what you can do for your country, ...

@ hoppla1:
Trump hat einen ganz anderen "Denkhorizont" als Geschäftsmann.
Das versucht er nur logisch für sich und sein Land zu nutzen.

Für sich und sein Land? Mit der Reihenfolge haben Sie vermutlich recht.

In China werden viele

In China werden viele Industriebereiche massiv subventioniert und ausländische Investitionen massiv behindert. Das ist das Welthandelsproblem Nummer 1. Stahl ist mit $7 Milliarden Importen in die USA doch Peanuts, aber Trump geht es ja nur um die Show. Zum Kommentar: Trump hat Unrecht, denn die bestehenden Zölle sind im gegenseitigen Einvernehmen so festgelegt worden. Will ich sie ändern, muss ich neu verhandeln, nicht einseitig ändern.

@ pynx

Trump ist nicht 'unberechenbar'. Er handelt durchaus konsequent nach seinen Überzeugungen.

Stimmt.
Diese Überzeugungen sind allerdings unberechenbar.

Danke, endlich mal eine objektive Betrachtung

Unser Land hat Schnappatmung, unsere Kanzlerin ist abgetaucht und Trumo wird als Idiot dargestellt, der Welt nicht versteht. Da tut es gut einmal eine objektive Betrachtung der Dinge zu lesen.

Der Laie staunt...

Lechler erzählt uns viel über die Unterschiede in der Besteuerung. Gegenüber China mag der Vorwurf des gegenseitigen Protektionismus ja stimmen. Aber das Zollsystem z.B. zwischen der EU und den USA hat sich doch nicht jemand ausgedacht. Von einem Fachjournalisten hätte man schon etwas mehr über das Zustandekommen erfahren.
Ist das nicht in GEMEINSAMEN Beratungen unter Abwägung gegenseitiger Interessen entstanden?

Alles richtig, außer: ... Der

Alles richtig, außer: ...

Der Euro ist in Wirklichkeit viel stärker, als die schwache DM jemals war! Er ist (außer seinem linguistisch absolut inakzeptablen Namen) die beste Währung überhaupt in der Welt – und im übrigen das Beste, was uns allen jemals widerfahren konnte! Daran ändert auch eine laienhafte EZB-Politik zum Glück nichts im geringsten...

Es wäre der Zeitpunkt gekommen,

dass man sich viel mehr nach Russland orientiert. Dort gibt es die Bodenschätze, bei uns die Ideen. Das haben die Amis bisher stets verhindert durch eine entsprechend infame Politik. Wenn die Gespräche zwischen deutschen und russischen Vertretern jetzt zunehmen würden - ein BMW- oder Mercedes-Werk ließe sich auch in Russland bauen - geht bei den Amis die Alarmsirene an! Vor einem Schulterschluss BRD-Russland haben die die Hosen gestrichen voll. Warum sonst haben sie es in der Vergangenheit so vehement verhindert!? Hallo Moskau! Bye bye Washington!!

21:04 von Bernd39

«Aber das Zollsystem z.B. zwischen der EU und den USA hat sich doch nicht jemand ausgedacht […] Ist das nicht in GEMEINSAMEN Beratungen unter Abwägung gegenseitiger Interessen entstanden?»

Das "Automobil-Zoll-System" zwischen den USA und der EU ist ihm Rahmen von Verhandlungen nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO entstanden.

Regeln, an die Trump sich jetzt offensichtlich nicht mehr gebunden fühlt.

Die "Strafzölle", die er auf Stahl und Aluminium erhebt, begründet er mit "nationalen Sicherheitsinteressen". Das ist eine "Hintertür", die zu öffnen die WTO-Regeln erlauben. Ob es "rechtens" ist, dies so zu tun, wie Trump es macht, müsste im Streitfall der "Internationale Handeslgerichtshof" der WTO entscheiden.

Diesen versucht Trump seit seinem Amtsantritt "auszutrocknen", indem er der Neubesetzung von Richtern nicht zustimmt.

Bei den "Strafzöllen" auf EU-Auto-Importe gibt es keine "Hintertür", die man als WTO-konform auslegen könnte. Da ist Trump schlichtweg "anti" …

Richtiges Gut-Böse-Schema

Das Bild von den bösen USA und der guten EU ist falsch, meint Pascal Lechler.
Kann er ja ruhig meinen, schließlich ist es ja auch nur ein Kommentar. Sein Versuch einer differenzierten Betrachtung ist indes nicht mehr zeitgemäß, das Gut-Böse-Schema ist einfach viel zu praktisch und seit Jahrzehnten viel zu erfolgreich, als dass man es wieder zurück in die Büchse der Pandora stopfen könnte.

Spielzeug in die Schulen?

Bitte keine Ipads in die Schulen, die Kinder können jetzt schon nicht mehr gescheit rechnen geschweige denn schreiben oder mal länger konzentriert nachdenken.

handelsPartner ?!

Alles richtig oder auch nicht. solange wir nicht den vollkommen Einblick in alle Vertäge haben werden wir eh nur spekulieren müssen.
Doch das ist vollkommen irrelevant.

Das einzige was zählt ist das Trump mit seinen begehren alle bisherigen Handelspartner brüskiert. Und DAS ist ein NO GO !
Mir persönlich scheint es, das seine Aktion rein populistischer Natur für den heimischen Wähler ist.
Warten wir die lokalen Wahlen der nächsten Tage ab und ich könnte Wetten das dann ganz andere, oder sogar garkeine öffentliche Töne mehr aus Washington kommen.

" Wie wäre es mit IPads für

"
Wie wäre es mit IPads für alle Schulen - damit wäre nicht nur den deutschen Schülern geholfen, sondern auch Trump.
"

Es wäre völlig absurd!
Trump argumentiert mit "nationaler Sicherheit" & wird sollen unsere Kinder noch mehr der CIA & NSA ausliefern?

Wie verrückt ist das denn?

Außerdem sind die Apple-Produkte übertrieben teuer.
Man kann so kaum sinnloser Geld für Schüler zum Fenster rauswerfen.

& keine Hardware/Software-Kombination ist abgeschlossener als die "Apple-Welt".

Wie soll denn so Kreativität & Wissen gefördert werden?

Kann denn nicht der Markt das

Kann denn nicht der Markt das regeln?

Wenn den USA die hohen Zölle auf US-Autos in die EU stören, warum senkt man sie dann nicht und lässt die USA zusehen, dass dann trotzdem nicht mehr US-Fahrzeuge hier verkauft werden?

Erst dann wird doch das Argument "Wer kauft schon Chevrolet, wenn er VW kaufen kann?" zu einem wahren Argument.

"Es wäre der Zeitpunkt

"Es wäre der Zeitpunkt gekommen, dass man sich viel mehr nach Russland orientiert.."
..
Lada ? Na, der wird längst importiert ..

"Der EU Einfuhrzoll von 10%

"Der EU Einfuhrzoll von 10% auf Autos, richtet sich nicht nur gegen USA, sondern vor allem auch gegen Japan und Südkorea."
..
Daihatsu hat wohl auch deshalb vor einigen Jahren aufgegeben und den Vertrieb in Deutschland (nein, europaweit !) eingestellt ?!

Die EU wird noch mal viel Geld kosten.

Mit Ihrem Kommentar haben Sie schon Recht, Herr Lechler. Es hätte auch gar nicht so weit kommen sollen. Die EU hätte das Gespräch mit der USA schon vor einem Jahr suchen müssen und können. Denn die Durchschnittszollbelastung ist in der USA niedriger als in der EU. Die jetzige EU Reaktion war auch nicht gerade wie es sein sollte, statt reine Aggressivität warum nicht eine freundliche Einladung zum Gespräch. Wenn es so weiter geht wird die EU noch viel Geld kosten, vor allem Deutschland.

Wider der Verblendung

Sieh an, sieh an.

Es gibt sie also doch noch: Journalisten bei uns, die nicht vom vom hellen Glanz des Mainstreams so geblendet sind, dass sie Blind für die Tatasachen werden.

Endlich mal eine Artikel, der schreibt was Sache ist. Und erst wenn man erkennt dass die EU hier nicht die Gute ist, kann man einer Lösung näher kommen.

Inzwischen stellt Trump den Welthandel in seiner bisherigen Form (Auslagerung der Arbeitsplätze aus dem Inland um im Auslabd billiger zu produzieren und dann wieder zurück zu exportieren) in Frage. Und wir sollten endlich bei uns eine Disksussion darüber beginnen, ob nicht die jetzige form einfach etwas unfair und t. w. nicht sehr menschlich ist.

Blöd für den

Blöd für den ExportWeltmeister. Nicht jeder bekommt die Art von Globalisierung die er sich wünscht. Wenn der Elefant auf dem Tisch tanzt sollten sie Mäuse verschwinden.

Wie jetzt?

"Natürlich könnte Deutschland auch mehr konsumieren und damit seinen Handelsüberschuss senken. Straßen, Bahninfrastruktur, Wohnungsbau, Schulen - überall könnte man viel Geld investieren. Wie wäre es mit IPads für alle Schulen - damit wäre nicht nur den deutschen Schülern geholfen, sondern auch Trump."

Zu diesem "Patentrezept" gehört aber auch, dass der Staat mit geliehenem Geld in Straßen, Bahninfrastruktur, Wohnungsbau, Schulen etc. investieren soll, resp. die Staatsschulden steigen werden. Und ob die solcherhalb angekurbelte Inlandsnachfrage außer Anstieg der Inflation den Handelsüberschuss senkt kann bezweifelt werden. Warum soll ein Chinese keinen BMW kaufen, wenn in Deutschland mehr Wohnungen gebaut werden?

Daihatsu....

ist eine Tocher von Toyota - letztere besitzt die Aktienmehrheit. Das war eine politische Entscheidung von Toyota und hängt nicht mit den Einfuhrzöllen zusammen.

USA

Nun wenn USA die Verzollung von US Autos nicht gefällt, hätte er fordern können, das die abgesetzt werden sollen oder er erhebt selber höhere auf EU Autos. Jeder weiß aber das US Autos zu viel schlucken, dann es an der Qualität happert, geschweige den davon das die die tollen Abgaswerte halten werden können. Apple, Facebook, Twitter, Google,... diese zahlen kaum Steuern in der EU. Die EU kann ebenso handeln, dann kommt am Ende das Gleiche raus, aber Hauptsache Trump kann prahlen, das er wieder tolles vollbracht hat. Er versucht wohl das fehlende Geld von der Steuererleichterunge irgendwie einzutreiben, mal sehen, wer am Ende Miese machen wird. Klar steht: Die EU muss sich in allem von USA unabhängiger machen.

@Nutzer

Behandelt die Sanktion gegen Russland nur Lada bzw. betrifft diesen? Ich glaube Sie wissen nicht mal, was der Spaß allein die EU kostet. Es müsste durchaus mal bedacht werden, ob man da nicht einiges lockert mit Russland. Einen wirklichen Effekt hat dieser ehe nicht gezeigt. Klar steht die EU muss weiterhin innovativ bleiben und gefragte Güter auf den Markt bringen, dann ist man am unabhängigsten und niemand kann so schnell einem Schwierigkeiten bereiten.

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