Ihre Meinung zu: EU reagiert auf US-Zölle: "So blöd müssen wir auch sein"

7. März 2018 - 15:42 Uhr

Die EU-Kommission findet die angekündigten US-Strafzölle "blöd". Sie will nun mit "Revanche-Blödheit" antworten - und schickt eine Mahnung an die USA. Von Samuel Jackisch.

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Kommentare

Juhu - jetzt machen wir Wettpinkeln

USA - Zölle auf Stahl und Alu
EU - Zölle auf Jeans und Whiskey usw.
USA - Zölle auf EU-Autos
EU - Zölle auf IT-Technologie
USA - Zölle auf ...
EU - Zölle auf ...

Kann denn niemand einmal in ein Volkswirtschaftslehre-Lehrbuch schauen, um zu erkennen, dass Zölle nichts bewirken.

Sicher ist jedenfalls, dass immer beide Seiten beim Handelskrieg verlieren. Und Kriege waren und sind immer nur eines: Teuer!

@Albert Förster um 16.08

Ist es nicht so, dass Einfuhrbeschränkungen, zu denen ja Zölle auch zählen, die heimische Wirtschaft schützen, indem die eingeführten Waren dadurch verteuert werden?

Wenn das nicht blöd genug ist, dann dies hier bestimmt...

Als Reaktion, würde ich auf alles was aus den USA kommt und aus Stahl ist, eine Steuer von 20%, auf alles was aus Alu ist eine Steuer von 10% und wenn etwas aus einem Verbund von beiden ist eine Steuer von 30% erheben und eine Kennzeichnungspflicht für Stahl und Aluminium
und deren Verbundstoffe verhängen.

um 16:08 von Albert Förster

"Kann denn niemand einmal in ein Volkswirtschaftslehre-Lehrbuch schauen, um zu erkennen, dass Zölle nichts bewirken."

Wenn dem so sei, warum regen sie sich dann darüber auf?

Eigentlich müsste man

das doch bei Stahl positiv sehen, wenn er bei uns dann billiger wird.
Die Autos werden billiger und wir wollen doch den Große Bauboom machen damit alle mal eine bezahlbare Wohnung bekommen können.
Da brauchen wir auch viel Stahl.

" Knapp drei Milliarden Euro umfasst das Handelsvolumen der gelisteten Produkte. Die vergleichsweise niedrige Summe zeigt, dass es vor allem um Symbolik geht - "

3 Milliarden ist ein Witz und ist nicht mal Symbolik .

Gegenmaßnahmen sollten dann auch wirken, wenn es nicht um die USA ginge, sondern um ein anderes Land dann würde die USA aber anders hin greifen würde ich sagen.
Sanktionen in der halben Welt sind da eher ein Vorbild.

Gruß

"Ist es nicht so, dass

"Ist es nicht so, dass Einfuhrbeschränkungen, zu denen ja Zölle auch zählen, die heimische Wirtschaft schützen, indem die eingeführten Waren dadurch verteuert werden?"
.
Stahl und Aluminium sind Rohstoffe für herzustellende Produkte. Mit dem Zoll darauf werden sie teurer, damit auch das Endprodukt. Und die heimischen Hersteller von Shatl und Alu können es sich schenken, effizienter zu werden. Keine Win-Win-Situation.

Saftladen USA...

So, so, die EU verhängt Zölle auf Saft und Erdnussbutter?

Das ist das amerikanische Äquivalent für Stahl und Autos, die wir in die USA verkaufen usw.?

Dann hat Trump wohl recht!

Na ja jeder macht sich

eben so lächerlich wie er kann.Aber warum Europa da fleißig mit macht bleibt bestimmt den meisten ein Rätsel.

Er will es so

Habe bereits reagiert und Domains und Hosting nach Deutschland und Frankreich verlagert, Software zuletzt bewußt z.B. aus Dänemark und Österreich lizenziert, mein Office-Paket kommt seit 20 Jahren ohnehin aus Deutschland (früher HAM, jetzt formal BER, aber auch in NBG macht man ein sehr gutes!) Mobiltelefone werden alle in Asien gebaut, auf einen aufgeklebten US-Markennamen kann ich getrost verzichten. Für das Betriebssystem braucht es tatsächlich noch eine Alternative. Meine Prime-Mitgliedschaft habe ich eben beendet.

Wenn die EU Importzölle auf US Produkte erhebt

hätte mir das noch vor ca. 35 Jahren weh getan. Mittlerweile kommt der gesamte Computerkram aus China.
Stahl und Aluminium spielen doch nur noch eine geringe Rolle im Warenaustausch.
Ich möchte wetten, auch hier verliert Donald gegen Dagobert.

Gegenzölle

Das Mittel der Wahl sind Gegenzölle auf amerikanische Waffen. Und Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland. Und nicht so Kinderkram wie Erdnussbutter, Varleys, Whyskey, Jeans, usw.

Und welche EU hat Strafzölle

Und welche EU hat Strafzölle auf chinesischen Stahl im Jahr 2016 eingeführt und 2017 erhöht?
Und jetzt über die USA meckern...
Ach so, daran kann sich bestimmt keiner erinnern.

Symbolik

Lt. TS geht es ja "zunächst um Symbolik", also nicht um wirklich beeindruckende Reaktionen.

Denn dann müsste man m.E. z.B. auch über höhere Zölle auf amerikanisches Flüssiggas aus Fracking nachdenken.

Ist doch eh sinnlos,

wir werden weiter zu McDonald gehen, weiter Coke trinken und weiterhin alles mögliche bei Amazon bestellen.
Wenn man sich die Vielzahl der US-Produkte anschaut, die in der EU vertrieben werden, könnte man meinen, dass es gar keine europäischen Produkte mehr gibt, die man alternativ nutzen kann.

Komisch: EU-Strafzölle nur auf Endprodukte?

Es ist auffallend das die EU nur bestimmte Konsumgüter mit Strafzöllen belegen will, während die USA Grundstoffe mit Einfuhrsteuern verteuern will! Stahl ist außerdem nicht gleich Stahl. Deutschland zB stellt vor allem legierte Spezialstähle her. Diese Stähle haben durchaus militärische Bedeutung (zB mit Nickel), die US Begründung der "nationalen Sicherheit" ist deshalb nicht abwegig. Auffallend ist bei den avisierten "Vergeltungsmaßnahmen" aus Brüssel, dass die Konsumentenpreise in der EU für die betroffenen Waren erhöht werden würden, während man paradoxerweise darüber besorgt ist, dass die Preise für Stahl und Aluminium in der EU SINKEN könnten ! Die Frage muss deshalb erlaubt sein, ob denn nicht die EU-Konsumenten und die Trump-Administration auf derselben Seite stehen - und die EU-Kommission auf der anderen, nämlich auf der Seite der Anteilseigner von EU-Konzernen?

Wenn alle

nur so konsequent wären...
"
Am 07. März 2018 um 17:18 von Hafenluemmel
Er will es so"

Leider jammern "die Leute" über kaputte Straßen, marode Schulen, mangelnder Breitband-Ausbau,.....
kaufen aber fleißig bei Steuervermeidern wie IKEA, amazon, usw...

Die USA können ersteinmal

Die USA können ersteinmal Zölle einführen wie sie lustig sind.
Nur schaden die Zölle auf Rohstoffe wie Stahl oder Alu in erster Linie den US Produzenten deren Einkaufspreise eben um die 10 -20 Prozent steigen.Was mehr Arbeitsplätze in den USA kostet als es retten würde.

Denn,
1: Hat die USA garnicht die Kapazitäten sich selber zu versorgen.
2: Sind viele der importierten Stähle spezielle Legierungen welche nicht einfach kopiert werden können/dürfen.

Das mindert die Wettbewerbsfähigkeit der US Industrie nachhaltig.

Es bestraft sich die USA erstmal selber, da keine Selbstversorgung mit Stahl oder Alu langfristig möglich ist. Es muss weiterhin genausoviel importiert werden aber nun mit den Trumpaufschlägen.

Eine Frage bleibt offen ...

... wenn die USA der EU ganz offen und unverblümt den Handelskrieg erklären, wiso antortet die EU nicht mit aller Härte indem sie ALLE Waren welche von den USA geliefert werden mit Strafzoll belegt?

Weil das den Regeln der WTO widerspräche?

Das wäre egal, denn die Strafzölle der USA tun dies ebenso ! Gleiches Recht für Alle, oder muss man die USA jetzt schon öffentlich über Demokratie belehren ?

Zölle auf Apple Produkte

so 50% oder so, dann ist da sicher ziemlich Schnell Schluss mit Zöllen in den USA, da regieren Apple, Microsoft und Amazon.

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Die Moderation

@seagull

einspruch! nicht Trump war clever, sondern die macher hinter der steuerreform. sprechen sie dem mann doch bitte keine charaktereigenschaften zu, die er gar nicht hat!

A losing game.

Ein Handelskrieg tut immer allen Seiten weh, die Frage ist nur, wie stark. Trump führt hier mitunter einen politischen Krieg, und stellt dabei eine Milchmädchenrechnung auf, wenn er glaubt, dass der Handelsdefizit seines Landes durch fehlende Strafzölle entstanden und mit ihrer Einführung leicht zu beheben sei.

Diejenigen, die Trump immer noch zugute halten, dass er „aus der Wirtschaft kommt“ und glauben, dass er alleine dadurch schon für einen Aufschwung sorgen wird, müssen spätestens jetzt ihre Augen öffnen. Der Mann hat offensichtlich keine Ahnung vom Welthandel und keinen Respekt vor dessen Komplexität. Die EU hat keine Wahl, als zu reagieren.

Mehr Protektionismus bitte!

@eberlems

Oh das wusste ich tatsächlich nicht, danke!

Was Regen sich eigentlich alle so auf? Ein gewisser Protektionismus bringt meiner Meinung nach keine Nachteile. Gut für die eigene Wirtschaft, gut gegen diesen Kopflosen Konsum und gut für die Umwelt. Bitte mehr davon

Liebe EU, ...

... bitte vergessen Sie nicht, Unternehmen wie McDonald's - KFC - Toys'R'Us - Coca Cola - Facebook etc. auf dem Kontinent das Handwerk zu legen: Diese haben unsere Wirtschaft seit Jahrzehnten fest im Griff und schaden der körperlichen wie seelischen Gesundheit unserer Bevölkerungen mehr als alles andere!

21:16 von jautaealis

Mc Donald, KFC und Cocy Cola produzieren bei uns uns Toys'R'Us ist pleite.

Was soll das bringen?

Jautaealis

Weder kommen die Zutaten von McDonalds,KFC,Coca Cola aus den USA,sondern werden dort eingekauft, wo die Produkte hergestellt werden. Bei uns zum Beispiel in Deutschland.Wie wollen sie denn da Zoll drauf erheben.
Und die "Einfuhr" von Produkten durch Google, Facebook und Co über das Internet,lässt sie auch nicht verzollen. Hier geht es um den Handel mit Waren über Grenzen hinweg!

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