Ihre Meinung zu: Vergifteter Ex-Spion: Wer ist Sergej Skripal?

7. März 2018 - 11:57 Uhr

Sergej Skripal war russischer Geheimdienstoffizier, spionierte aber für den britischen Geheimdienst. Dafür wurde er in Moskau verurteilt, kam aber frei und ging nach England.

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Kommentare

Änderung des Narrativs unserer Medien?

"Ich sehe keinen Grund für Rache gegen ihn", erklärte Sutjagin", also sollten vielleicht auch unsere Medien nicht so forsch mit dem antirussischen Strom schwimmen, sonst müssen sie ggf. weit und anstrengend zurückrudern.

Exempel statuiert

@ Beere Preiss:
Was hat Russland davon einen EX - Doppelagenten der bereits in Russland im Gefängnis saß, umzubringen?

Es ist nicht allzu schwer, sich das zu denken. Es geht um Abschreckung. Die Machthaber wollen ein Exempel statuieren.

So ein Vorgehen erfolgt nur

So ein Vorgehen erfolgt nur aus einem Grund: zur Abschreckung. Es soll kein Geheimdienstler in Russland auf den irrtümlichen Gedanken kommen, dass auch dort Tauwetter beim Umgang mit Verrätern gäbe.

Da gibt es nichts zu relativieren und auch kaum Zweifel

Hier haben wir es mutmaßlich mit einem Fall zu dem, bei dem der russische Geheimdienst eine ganze Familie auszulöschen versucht. So etwas macht heute kein anderer Geheimdienst mehr - und schon gar nicht auf britischem Boden.

Das können mir die Edward Snowden Versteher hier gern mal erklären, wie der damit leben kann, in so einem Land Zuflucht zu suchen und mit dem Finger auf die ach-so unfaire Behandlung in den USA zu zeigen, wo ihm ein paar (wenige) Jährchen Gefängnis gedroht hätten, eh' er als celebrity durch Talkshows getingelt, mit einem Buch reich geworden und von zahlreichen Fans verehrt worden wäre ... Den Film zur vollkommen deplatzierten Heldenverehrung gibt's ja eh' schon.

Snowden-Versteher

@11:22 von Phonomatic
Wenn Sie den gleichen Maßstab auf die USA anwenden, würde ich Ihre Kritik verstehen und billigen.

Aber: Wöchentlich - und das setzt Trump offensichtlich fort - werden dem US-Präsidenten Listen vorgelegt, die Personen enthalten, die nach Meinung der US-Dienste mit Hilfe von Drohnen erschossen werden. Ein Urteil im Sinne eines Rechtsstaates liegt dem nicht zu Grunde.

Phonomatic

Tolles Halbwissen. Snowden hätten 30 Jahre bis lebenslänglich gedroht und einige Politiker haben sogar die Todesstrafe für diesen Mann gefordert. Es ist total lächerlich scheinheilig und überrascht man sich jetzt im Westen benimmt. Der Typ war ein Spion und die Leben nunmal gefährlich. Berufsrisiko.

@ Phonomatic

Der Vergleich mit Edward Snowden hinkt meiner Meinung nach. Snowden hat keine wirklichen Geheimnisse verraten. Er hat Missstände angeprangert und er hat das Ansehen der US-Geheimdienste beschädigt. Darauf steht aber keine Strafe.

Fun Fact: Skripal hatte

Fun Fact: Skripal hatte Verbindung zu den Clintons und war im Uranium One Skandal involviert. In diesem Bereich sterben ja auch häufiger mal Leute.

Vergifteter Ex-Spion:Wer ist Sergej Skripal ??

Also ein echter Held der freien Welt.
Aber wovon hat er denn die letzten Jahre in Großbritannien gelebt ? Die 100.000 $ Agentenlohn sind sicher längst aufgebraucht.Und Rente,er hat ja in Großbritannien nicht gearbeitet.

Also schön

einfache Sache: die Russen haben ihn aus Rache abgemurksen wollen.

Nachdem sie ihn ausgetauscht hatten und er seit Jahren in GB lebte.

Ausgerechnet in dem Monat, in dem Wahlen sind - damit die Opposition schön ein Thema geliefert kriegt, mit dem sie Stimmung machen kann.

Ausgerechnet kurz vor dem Grossevent WM, wo sich Russland von der besten Seite zeigen will. Da liefert man den anderen Nationen gerne einen Vorwand zum Boykott, das bringt dann sicher einen Imagegewinn.

Ja so sind sie die Russen - Jahre passiert nix und dann schlagen sie in total unkontrollierter Wut aus Rache zu - koste es, was es wolle.

Wer es braucht, soll es glauben.

Wie wärs denn einmal damit?

"In den vergangenen zwei Jahren kamen Skripals Frau, sein älterer Bruder und sein Sohn ums Leben - unter bislang ungeklärten Umständen."
Es gibt keinen Geheimdienst der Welt, außer der russische bei Kowalski, der sich bei der "Bestrafung" von Verrätern über die Familie an die Hauptperson heranarbeitet.
Sollten die Vermutungen zur Faminie stimmen, ist doch mehr als wahrscheinlich, daß hier der klassische Racheakt von Agenten vorliegt, die S. ans Messer geliefert hat.
Und falls das immer noch nicht bei einigen angekommen ist. In den USA hätte S. minimum 35 Jahre, evtl. wenn jemand US-Bürger an einen ausländischen Staat verrät, sogar die Todesstrafe bekommen.
Beim Mossad hätte es in einem solchen Fall nicht einmal ein Verfahren gegeben, da dieser ja, so eine Doku des ZDF, sogar eine "Lizenz zum Töten" hat.
WAS allerdings auffält, daß dieser Vorfall 8 Jahre nach dem Austausch, aber nur 100 Tage vor der WM2018 kommt. Und Johnson, wer sonst, hat doch gleich den Bezug parat.

Das klingt mir nicht nach Russland

Trotz aller Versuchung, diese Tat dem russischen Geheimdienst zuzuschreiben, erscheint mir dieser verständliche Reflex zu kurz gesprungen. Anders als im Polonium Fall wurde der Agent hier in Russland gefasst, verurteilt und später ausgetauscht. Russland würde seine Möglichkeiten eines künftigen Austausches von Spionen deutlich gefährden, wenn es diese hinterher umbrächte. Außerdem scheint es mir auch in Spionagekreisen eher unüblich, ganze Familien der eigentlichen Täter umzubringen. Das ist eher Mafia Niveau. Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass hier einer der verratenen Spione Russlands Rache übt. Vermutlich hat der Verrat an ihm seine Familie und seine Existenz zerstört. Ich mag mich irren aber dann wäre der russische Geheimdienst deutlich unprofessioneller, als ich dies für möglich halte.

@11:20 von Phonomatic - billige Polemik

>>
So ein Vorgehen erfolgt nur aus einem Grund: zur Abschreckung. Es soll kein Geheimdienstler in Russland auf den irrtümlichen Gedanken kommen, dass auch dort Tauwetter beim Umgang mit Verrätern gäbe.
<<

Hallo Phonomatic,

Sie wissen doch ganz genau, dass Ihre Behauptung keine sachliche Grundlage hat, sondern billige Polemik ist.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht klar, wer für die Vergiftung verantwortlich ist (lesen Sie den Artikel und die Äußerung Sutjagins). Und bei allen Dingen, die im Umfeld von Geheimdiensten stattfinden, wird die Öffentlichkeit sich so gut wie nie sicher sein können, jemals die tatsächlichen Hintegründe zu erfahren.

"Laut russischen Medien soll er zudem kompromittierendes Material über russische Agenten gesammelt haben, um diese erpressbar zu machen."

Ich frage mich nur, womit diese erpresst werden könnten. "Ich neheme dir dein Spielzeugauto weg" wird es sicher nicht gewesen sein. Da musste sicher schon etwas wichtigeres als Pfand herhalten, etwas, was die russischen Agenten wirklich gerne hatten...

Hätten all diese russischen Agenten kein parsönliches Motiv, Rache zu üben?

@11:22 von Phonomatic

>>
Das können mir die Edward Snowden Versteher hier gern mal erklären, wie der damit leben kann, in so einem Land Zuflucht zu suchen [...]
<<

Hallo Phonomatic,

Edward Snowden hat in Russland keine Zuflucht gesucht, sondern ist dort zwangsläufig hängengeblieben, nachdem die USA seine Reisedokumente für ungültig erklärt haben. Er selbst wollte nach Südamerika.

Das alles wissen Sie natürlich ganz genau, ist aber kein Hindernis für Sie, wissentlich Unwahrheiten zu verbreiten.

@Bernd39 11:53

Die Vergleiche mit anderen Geheimdiensten bringen hier absolut überhaupt nichts. Dies sind doch nur Versuche so zu tun als sei das Verhalten des russischen Geheimdienstes legitim. Dies sind alles Kriminelle und in Russland regiert der Geheimdienst das ganze Land. Putin ist doch immer noch der heimliche Geheimdienstchef und Russland ist ein Geheimdiensstaat wo jeder der gegen das System arbeitet Gefahr ausgesetzt ist.

@Brain58 11:58

Was sind Sie? Geheimdienstexperte? Man muss nicht schwer und lange nachdenken um zu wissen wer ein Interesse hat S umzubringen. Er schadet ganz massiv dem russischen Geheimdienst. Daraus kann man ganz einfach schließen, dass der russische Geheimdienst sehr froh ist wenn dieser Mann ins Jenseits befördert wird.
Cui Bono? und man weis ganz genau wer am meisten von sowas profitiert. Die USA jedenfalls nicht, denn für die Amerikaner und Briten hat der Mann ja spioniert. Der russische Geheimdienst ist alles, aber sicher nicht der professionellste. Dies ist nicht der KGB, die Zeiten sind vorbei und es werden nicht mehr die Summen der Vergangenheit investiert. Bei Litwinenko war der Geheimdienst auch nicht professionell und hier ist es wieder so ein Fall!

Er ist einfach

nicht mehr nützlich für britischen Geheimdienst.

@P72 11:41

Ja klar, tut mir Leid aber diese Märchen können Sie sonstwem erzählen. Sie und andere beherrschen ganz genau die Propagandainstrumente des Kremls. Wenn es irgendwie brenzlig wird diffamiert man die Unliebsamen wie Skripal und verbreitet lauter Lügen um seine eigene Hand reinzuwaschen.
Hinter diesem Gift Attentat steckt der FSB und es wäre gut, wenn die Unterstützer der russischen Regierung in diesem Forum einmal den Mumm hätten und dies zugeben würden. Die Vorgehensweise ähnelt der Art und Weise wie der FSB seine Mitarbeiter trainiert sich unliebsamen Menschen "physisch" zu nähern. Was dies in der Geheimdienstsprache heißt wissen auch Leien. Eine Doku über den FSB verdeutlicht schon genau um was für Leute es sich da handelt und wie skrupellos diese Menschen vorgehen. Die CIA ist zwar auch nicht besser, aber hier geht es um den FSB und nicht die CIA.

Sind Geheimdienste schuld?

Wilipedia:
„Aus Dokumenten, die der Nachrichtendienst auf Geheiß seines Direktors Michael Hayden am 26. Juni 2007 im Internet veröffentlichen ließ, ging hervor, dass die CIA in den sechziger Jahren Kubas Staatspräsident Fidel Castro vergiften lassen wollte“
Den Auslandsdiensten ist alles zuzutrauen glaube ich
Menschen werden leider aus ganz verschiedenen Gründen ermordet: Eifersucht, Geldgier, Rache zB. Auch in diesem Fall wird sicherlich in alle Richtungen ermittelt.

@FreeWill 11:36

Hier geht es aber nicht um Herrn Snowden sondern Herrn Skripal. Sie und andere können es nicht lassen andauernd vom Thema abzulenken damit blos nicht lange an diesem Fall rumgebohrt wird und das System Putin inklusive dem russischen Geheimdienst unter Beschuss durch Kritiker kommt. Diese Ablenkungsversuche sind lächerlich und perfide. Aber man muss natürlich alles tun um den bösen Westen zu diffamieren. Ich frage mich nur was die ganzen Foristen, die den Westen so abscheulich finden und Putin und die russische Regierung so toll hier machen? Die müssen sich doch hundeelend fühlen hier im so verhassten Westen ihr Leben zu führen, oder ist wenn es um den Lebensstandard geht der Westen auf einmal doch nicht so böse wie er von diesen Leuten gemacht wird?

Skripals Frau

Am Tod von Skripals Frau war übrigens gar nichts mysteriös. Sie ist an Gebärmutterkrebs verstorben.

11:37 von KowaIski

Herr Snowden weiß gar nicht, was er alles verraten hat. Er hat einfach alles kopiert wo er ran kam. Und als ob das nicht unverantwortlich genug war hat er sich in eine Situation gebracht, bei der man davon ausgehen kann, dass er die Dokumente - die auch die Spionageabwehr tangieren - einem feindlichen Geheimdienst zugespielt hat.
Das ist schwerer Landesverrat. Und sehr viel dümmer als Skripal. Der wusste, was er verrät.

Falsch!

12:08 von Magfrad
"...Dies sind doch nur Versuche so zu tun als sei das Verhalten des russischen Geheimdienstes legitim...." (Den Rest verkneife ich mir unter der Rubrik subintellektuell)
Solches Verhalten von Geheimdiensten ist NIE legitim, schon gar nicht legal!
Das Problem, das Sie haben, ist eben, bei Betrachtung Ihrer zahlreichen Beiträge, daß genau DAS von Ihnen unterstellt wird. Daß nämlich daß Verhalten Russlands illegal, das anderer (westlicher) Geheimdienste aber legitim und legal ist.
Falls mein Beitrag zu nebenstehendem Artikel freigeschaltet wird, lernen Sie den Unterschied am Beispiel der Bundesanwaltschaft kennen.
Sogar identische Vergehen, Menschenraub!
1. Anklage deswegen gegen vietnamesische Agenten. (Obwohl der Entführte Vietnamese war.)
2. Einstellung des Verfahrens, weil die Täter CIA-Agenten waren, der Entführte sogar Deutscher! (Und unschuldig)

um 11:22 von Phonomatic " Da

um 11:22 von Phonomatic
"
Da gibt es nichts zu relativieren und auch kaum Zweifel
Hier haben wir es mutmaßlich mit einem Fall zu dem, bei dem der russische Geheimdienst eine ganze Familie auszulöschen versucht. So etwas macht heute kein anderer Geheimdienst mehr - und schon gar nicht auf britischem Boden.
"

"mutmaßlich"
Mutmaßlich war Sergej Skripal selbst involviert bei diesem "Mordversuch" auf ihn - sein Motiv: Rente aufbessern - die 100.000$ sind schon längst verprasst.
Ein "Mordversuch" auf ihn,wobei klar ist,dass er überlebt.
GB-Motiv:
Russland an den Pranger stellen - zeitlich günstig:
Wahlen / WM
-> diese Theorie ist nicht minder spekulativ wie "Russland war es zwecks Abschreckung"

& zum Thema: "Geheimdienst löscht eine ganze Familie aus:
CIA & Mossad
Beide töten per Drohne ,selbst im Wissen,wenn die ganze Familie (samt Kinder) dabei stirbt - teilweise sogar bewusst gemacht.
Konkrete Beispiele (exakt zu benennende Angriffe) sind darüber öffentlich hinreichend bekannt.

um 12:53 von

um 12:53 von Magfrad
"
@FreeWill 11:36
Hier geht es aber nicht um Herrn Snowden sondern Herrn Skripal. Sie und andere können es nicht lassen andauernd vom Thema abzulenken damit blos nicht lange an diesem Fall rumgebohrt wird und das System Putin inklusive dem russischen Geheimdienst unter Beschuss durch Kritiker kommt. Diese Ablenkungsversuche sind lächerlich und perfide.
"

Lächerlich & perfide ist für alles mögliche Russland & am besten noch Putin persönlich verantwortlich zu machen ohne zu wissen wer nun verantwortlich ist - in diesem Fall der Zusammenhang mit Herrn Skripal.

Erst gestern hieß es in einem ts-Artikel hierzu:
->
Der britische Polizeisprecher Rowley warnte unterdessen bei BBC vor einer "Tendenz zu Verschwörungstheorien"
<-
...also vor Beiträgen wie ihrige gewarnt.

& noch was:
lächerlich & perfide ist es ,Russland für identische Taten zu verteufeln,die man bei NATO-Staaten gutheißt//begrüßt

& "whataboutism" ?
Gängige Praxis bei der Justiz in Rechtsstaaten

Fentanyl

Ursprünglich war von einer Fentanylvergiftung die Rede. So etwas nehmen Menschen auch, um sich damit zuzudröhnen.

Das scheint jetzt ja keine Option mehr zu sein.

Passt das nicht ins politische Geschäft? Müssen ganz bestimmte Schuldige schon benannt werden, bevor zumindest die Öffentlichkeit weiß, was da überhaupt vorliegt?

Magfrad

Genaues Lesen hilft immer! Meine Aussage war eine Antwort an einen anderen User!
Außerdem ist mein Standpunkt zum Fall Skripal sowie zu anderen Spionen - egal aus welchem Land klar und deutlich im unteren Teil meines Beitrages zu verstehen.

11:36 von krittkritt

Das sind Kriegshandlungen. Dabei werden Menschen angegriffen, die für den Tod vieler anderer vieler Menschen verantwortlich sind. Das Ziel der Angriffe ist es, die Ermordung weiterer Menschen durch die Angegriffenen zu verhindern ... Über die Notwendigkeit dazu befinden Gerichte.

Fallen Ihnen die Unterschiede auf ... ?

11:59 von Guten Abend

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht klar, wer für die Vergiftung verantwortlich ist [...]

Deshalb habe ich das Wort mutmaßlich benutzt.

Sie wissen doch ganz genau, dass Ihre Behauptung keine sachliche Grundlage hat, sondern billige Polemik ist [...] Und bei allen Dingen, die im Umfeld von Geheimdiensten stattfinden, wird die Öffentlichkeit sich so gut wie nie sicher sein können, jemals die tatsächlichen Hintegründe zu erfahren.

Wenn Sie sich hier antipolemisch positionieren wollen, gehen Sie doch auf das sachliche Argument ein: man kann sich kaum einen Geheimdienst neben Russland oder vielleicht Nordkorea vorstellen, der das diplomatische Risiko so eines Vorgehens auf britischem Boden inkauf nehmen würde.

Magfrad

Was sind Sie? Geheimdienstexperte?Woher stammt denn Ihr Wissen?

Als solcher wissen Sie nicht, daß der FSB deren Inlandsgeheimdienst ist?
Fürs Ausland ist der SWR zuständig.

14:08 von derkleineBürger

-> diese Theorie ist nicht minder spekulativ wie "Russland war es zwecks Abschreckung"

Äh doch. Diese Überlegung ist nicht ansatzweise so stichhaltig als meine darüber, wer überhaupt in dieser Weise auf britischem Boden vorgehen würde...

Noch dazu ist es an Zynismus nicht zu übertreffen, dem Opfer des Giftanschlags zu unterstellen, es wollte damit Geld machen. Und für wen solle er bei soetwas sein Leben und das seiner Tochter riskieren? Um etwas zu vererben???

Merken Sie eigntlich noch wie abwegig Ihre Versuche zur russischen Ehrerrettung sind?

...im antiwestlichen Strom schwimmen

Wie im Fall Litwinenko werden die Untersuchungen wohl gründlich durchgeführt werden...und die Wahrheit ans Licht kommen...was werden dann die russischen Foristen vermelden.

Böse vs Gut

Boris Johnson war mal wieder sehr schnell mit seinen Drohungen gegenüber Russland. Man sollte vielleicht
genau entgegengesetzt denken, wie dieser es uns einflüstert. Nach westlicher Sichtweise beginnt an
der russischen Westgrenze das Reich des Bösen, in dem böse Menschen gegen die nur lieben Menschen und Staaten auf der anderen Seite der Grenze sich täglich neue Verbrechen ausdenken. Was liegt da näher, als die
Menschen auf der lieben Seite davon zu überzeugen, dass man sich davor nur durch permanente Aufrüstung
schützen kann. Also haben die Lieferanten von Rüstungsgüter ein großes Interesse daran, dieses Bild
dieser schlechten Menschen im Osten, ständig durch neue abscheuliche Taten, den lieben Menschen vor Augen
zuführen. Was liegt da näher, als kurz vor einem großen
Sportereignis die sowieso schon schlechten Menschen
weiter zu diskreditieren, indem man diese abscheuliche Tat in London, ihnen in die Schuhe schiebt.

@Magfrad - alternative Fakten

12:48 von Magfrad:
"Hinter diesem Gift Attentat steckt der FSB und es wäre gut, wenn die Unterstützer der russischen Regierung in diesem Forum einmal den Mumm hätten und dies zugeben würden."

Wer zu diesem Zeitpunkt bereits irgendwelche Täter benennt, hat entweder keine Verständnis vom Ablauf der Verbrechensaufklärung oder verfolgt ein politisches Ziel.

Die Wahrheit wird sich nur herausfinden lassen, wenn in alle Richtungen ermittelt wird.

Wenn das stimmt, dass

Wenn das stimmt, dass Skripals Familie laufend und unter ungeklärten Umständen deziemiert wird, liegt der Verdacht nahe, dass es ausser der russischen Regierung, die mit dem Austausch ja gezeigt hat, dass die Sache für sie erledigt ist, noch andere gibt, die noch eine Rechnung mit Skripal offen zu haben glauben. Vielleicht hat er neben seinem Vaterland ja auch anderes verraten.

11:22 von Phonomatic

...Das können mir die Edward Snowden Versteher hier gern mal erklären, wie der damit leben kann, in so einem Land Zuflucht zu suchen und mit dem Finger auf die ach-so unfaire Behandlung in den USA zu zeigen, wo ihm ein paar (wenige) Jährchen Gefängnis gedroht hätten, ...

Vielleicht sollten Sie sich mal schlau machen was ihn in den Staaten wirklich droht. Soviel mir bekannt ist, steht darauf in den USA lebenslänglich.

@Phonomatic - eingeschränktes Vorstellungsvermögen

14:38 von Phonomatic:
"man kann sich kaum einen Geheimdienst neben Russland oder vielleicht Nordkorea vorstellen, der das diplomatische Risiko so eines Vorgehens auf britischem Boden inkauf nehmen würde."

Sie können es sich nur nicht vorstellen, weil es Ihrer innere Überzeugung nicht zulässt. Die Geschichte ist aber voll von false-flag Aktionen.

Russland wird seit Jahren vom Westen sanktioniert und hat in dieser Situation keinen Bedarf an weiteren diplomatischen Verwerfungen. (Ganz im Gegensatz zu jenen, die von diesen Sanktionen profitieren.) Und vom Tod eines vor etlichen Jahren enttarnten und verurteilten Ex-Spions kann in Russland auch niemand mehr profitieren.

Also scheuen Sie sich nicht, die Täter auch in den Reihen der "Guten" zu suchen.

crastro (07. März 2018 um 14:39)

Magfrad
Was sind Sie? Geheimdienstexperte?Woher stammt denn Ihr Wissen?

Als solcher wissen Sie nicht, daß der FSB deren Inlandsgeheimdienst ist?
Fürs Ausland ist der SWR zuständig.

:D
Und dann kommt noch dazu, dass Skripal für keinen der beiden tätig war, sondern für den Militär-Geheimdienst GRU. Wenn's also um Rache geht, müssten es dessen Agenten gewesen sein.
Interessiert natürlich -Magfrad- nicht. Aber immerhin ist er ein echter User.

@14:38 von Phonomatic - zur Sache

>>
Wenn Sie sich hier antipolemisch positionieren wollen, gehen Sie doch auf das sachliche Argument ein: man kann sich kaum einen Geheimdienst neben Russland oder vielleicht Nordkorea vorstellen, der das diplomatische Risiko so eines Vorgehens auf britischem Boden inkauf nehmen würde.
<<

Ich brachte als antiploemische Positionierung bereits den Hinweis auf den vorliegenden Tagesschauartikel und den darin zitierten Sutjagin ein. Warum gehen Sie darauf nicht ein bzw. kommentieren gerade diesen Hinweis aus?

Weiterhin: Woher nehmen Sie denn zum jetzigen Zeitpunkt die Gewissheit, dass es überhaupt ein Geheimdienst war und alles nicht vielleicht einen privaten/wirtschaftlichen Hintergrund hatte?

@antizweierleiMaß 11:09 Verteidigungshaltung

Hier wird über eine Vergiftung eines Ex-Doppelagenten und seiner Tochter berichtet. Der Agent spionierte für GB und Russland...eine Schuldzuweisung kann ich nirgends erkennen.

Dass fast die ganze Familie des ehem. Agenten jetzt tot ist, halte ich für keinen Zufall. Aber wieso fühlen Sie sich für Russland verantwortlich Partei ergreifen zu müssen, obwohl man das ehrenwerte Russland noch gar nicht überführt hat?

Ihr Nickname in Ehren aber Sie werden ihm so gar nicht gerecht...

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