Kommentare

Auch wichtig wäre

die Entfernung der Lücken und Ausnahmen für den Mindestlohn. Da müssen die Lobbyverbände halt zurückstecken. Der Mindestlohn reicht ja nicht mal für eine vernünftige Rente am Schluss und man landet in der Grundsicherung.
Eine Schande für Deutschland das es davon noch Ausnahmen gibt.

Mindestlöhne in Gemeinschaftswährungsräumen

In einem Gemeinschaftswährungsraum übernehmen die Lohnstückkosten (= Löhne mit Produktivität bewertet) die Aufgabe der dann fehlenden Wechselkurse die Leistungsbilanzen zum Ausgleich zu bringen. Da die Produktivität eine Angelegenheit der Unternehmen ist und diese eh bestrebt sind diese so gut wie möglich zu steigern, gilt per se: Leistungsbilanzüberschüsse = Löhne zu niedrig. Leistungsbilanzdefizite = Löhne zu hoch.

In Deutschland spricht man von Tarifautonomie. Die Tarifpartner können die Löhne frei untereinander aushandeln. Das bedeutet, es könnte zu Löhnen kommen die zu hoch oder zu niedrig sind um die Leistungsbilanz auszugleichen. In diesem Kontext sollte die Regierung die Höhe des Mindestlohns festlegen und als Instrument begreifen um die grundgesetzliche Vorstellung eines gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu realisieren. Dies hat man versäumt, indem die Mindestlohnfestlegung wieder in die Hände der Tarifparteien gelegt wurde.

"Mindestlohn hat Arbeitsmarkt nicht geschadet"

Ich habe 3 Jahre um einen bestimmten Arbeitsplatz gekämpft. Leider kein Mindestlohn. Daher Aufstocker. Im November 2017 hat das Jobcenter, meinem Arbeitgeber mit Klage gedroht. Ich bin sofort entlassen worden, jetzt wieder Hartz4 Empfänger. Die Information bzw Kopie des Schreibens erhielt ich erst im Januar diesen Jahres.
- Ich hoffe das die "Mindestlohnkommission" für 2018 unbezahlten Urlaub bekommt, da der nächste Schildbürgerstreich erst Januar 2019 fällig ist.

Der Mindestlohn sollte an den

Der Mindestlohn sollte an den jeweiligen Beruf angepasst werden. 11,55 € für einen Frisör mag ja gehen, für einen Altenpfleger ist das Ausbeutung.

natürlich ist da noch Luft

8,84 Euro pro Stunde brutto ist ehrlich gesagt lächerlich.
Wir sollten uns mal an dem orientieren, was in F oder NL gezahlt wird und selbstverständlich darüber liegen.
Denn nur wer Geld verdient, kann auch welches ausgeben und wo Geld ausgegeben wird, werden Umsätze und Gewinne gemacht. Das bringt Steuern und Arbeitsplätze.

Und wenn ein Unternehmen keine 10 Euro brutto zahlen kann, dann sollten die dort Verantwortlichen das Geschäft dringend überdenken.

Orientierung an Unternehmensgewinnen

Es ist mir ein Rätsel, wie die Statistiker die Inflation schön rechnen, jeder merkt wie am unteren Ende die Lebensmittelpreise explodieren, selbst wenn man das Tricksen der lebensmittelkonzerne außen vor lässt. Steigerungen von 10-20% sind da gar nicht so selten. Essteigen die Mietpreise - die bei vielen einen Großteil der Ausgaben ausmachen - um etwa 5% (und mehr). Am anderen Ende explodieren die Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime.
Und dennoch schaffen es die Statistiker eine Inflation von unter 2% hinzurechnen! Respekt. Traue keiner Statistik, dieDu nicht selbst gefälscht hast.
Die Inflation sollte also kein Indikator für die Mindestlohnentwicklung sein.
Da die Beschäftigten jedoch in Unternehmen tätig sind, kann man sich ja mal deren Gewinnentwicklung ansehen.
Es sollten also gut 10% Anhebung der Mindestlöhne möglich sein! Bei dem derzeitigen Fachkräftemangel wird doch sicher gerne für Mitarbeiter gezahlt!

Der Mindestlohn ist ein Witz

Dem Arbeitsmarkt hat der Mindestlohn nicht geschadet! Nein, aber vielen Beschäftigten, die bekommen jetzt größtenteils nur noch den Mindestlohn. Gerade im Einzelhandel im Dienstleistungsbereich wird nur noch der Mindestlohn bezahlt. Das trifft hauptsächlich Frauen.

Um eine Familie zu ernähren und für das Alter vorzusorgen reicht er nicht. Damit wird die Altersarmut gefördert und die Familienbildung gebremst.

Ein Mindestlohn kann erst

Ein Mindestlohn kann erst dann in der Höhe richtig sein, wenn er zu einer Rente führt, die mindestens 50% höher ist als die Grundsicherung.
Also bei mindestens meht als 25€!

Da ham wir´s doch wieder!

"Deutschland hat einen der höchsten Mindestlöhne in der EU. Gemessen am mittleren Einkommen fällt der deutsche Mindestlohn jedoch eher niedrig aus."
.
Danke, liebe Medien, dafür, dass ihr permanent jegliche klare Sicht auf Gegebenheiten durch Oppositiv-Meldungen verhindert. Mich erinnert das an die Meldungen der Arbeitsagentur: "Die Arbeitslosigkeit ist leicht angestiegen, doch nicht so stark, wie erwartet!".
.
Mir geht´s inzwischen so, dass ich einen Artikel mit solcher Überschrift gar nicht erst lese. Denn eines ist klar: er dient nicht einer Entscheidungsfindung, sondern eher dazu, dass man fassungslos die Hände gen Himmel reckt und sich fragt, was man überhaupt noch machen kann, ohne einerseits und andererseits ausgesetzt zu sein. Denn solche Aussagen dienen der Verhinderung jeglicher Zielfindung.

Aber...

...die Mindestlöhne richten sich ja naturgemäß nach dem Lohnniveau im Ganzen und da liegen wir in Deutschland ja immer noch weit hinter vielen anderen Ländern. Bestes Beispiel sind die Pflegestellen. Da verdient man selbst mit nur 1,5 Jahren Berufserfahrung in manchen Kantonen um die 5400€ Euro Brutto monatlich.
[Quelle:https://talent-solution.de/als-pflegekraft-in-der-schweiz/]
Man sollte das ganze Lohnniveau endlich mal spürbar nach oben schrauben, denn dann erübrigen sich die Mindestlohndebatten von selbst.

Streit um Kaisers Bart

Eine Erhöhung des Mindestlohns wird nur zur Folge haben, dass neue Tricks erfunden werden, ihn zu umgehen. Der Arbeitsmarkt ist nun mal ein Markt, und wer da herrscht, der diktiert die Bedingungen, und das sind eben die Arbeitgeber. Man schaue nur den als gar so dramatisch hingestellten Fachkräftemangel an, auf dem die Nachfrage seltsamerweise nicht dazu führt, dass die Löhne für Facharbeiter merklich steigen.
Die einen roboten für ein Almosen, die anderen bezahlen aus ihren Steuern noch Zuschüsse an die Arbeitgeber. Und das Vermögen der reichsten 10% der Deutschen wächst um 6400 Euro je Sekunde (Zahlen der nicht grade als links-grün bekannten Bundesbank). Es ist eine Schande.

wir sollten beim mindestlohn in europa an der spitze stehen...

...nach der schweiz aber auf alle fälle vor frankreich.

Würde man die Diätenerhöhung...

..unserer Bundestagsabgeordneten an den Mindestlohn koppeln, wäre der doch sicher schon etwas höher...
Der böse Mindestlohn der unsere Wirtschaft in den Abgrund schickt...

Beschämend

Das der Staat in einer Industrienation wie Deutschland Menschen finanziell unterstützen muß die von Ihrem Lohn ihr Leben nicht bestreiten können ist einfach nur beschämend. Unserer Wirtschaft wird es ermöglicht sich aus der Verantwortung zu stehlen. Milliardengewinne werden geschrieben, Stellen abgebaut(Beispiel Siemens) und das auch ohne jeden Skrupel. Dazu passt auch das Aktien Zitat von Siemens Chef Kaeser. Minijobs, ein zu niedriger Mindestlohn und die sogenannten Arbeitsverhältnisse der "Aufstocker" torpedieren auch unser Rentensystem. Trotz alledem leistet man sich Sponsorenverträge, Rücklagen für Strafverfahren etc. in Milliarden Höhe, oder wälzt Kosten gleich wieder auf die Verbraucher ab.
Eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns wäre ein erstes Zeichen die Konzerne und Unternehmen an ihre Verantwortung zu erinnern.

Bezugnahme auf das mittlere Einkommen ist ein Neidargument

Genauso wie bei der absurden "relativen Armut" ist es nur mit Neid zu erklären, wenn auf das mittlere Einkommen Bezug genommen wird. Was hat das Einkommen anderer Leute mit der Produktivität der Berufe mit Mindestlohn zu tun? Was hat das mit dem Lebensnotwendigen zu tun? Das Mindesteinkommen soll ein würdiges Leben ermöglichen. Kann ich nur dann würdig leben, wenn ich mir ein fast genauso großes Auto wie mein Nachbar leisten kann? Man, wenn auch nicht ganz soweit weg, in südliche Länder in Urlaub fahren kann? Nein, ein würdiges Leben ist auch ohne Vergleich mit anderen möglich. Der Wohlstand des Nachbarn darf keine Rolle spielen. Außerdem: Sehr viele Leute mit Berufen mit Mindestlohn haben schon mit 16 oder 17 angefangen, Geld zu verdienen. Sie haben damit 10 Jahre lang schon Geld verdient, während ich noch in der Ausbildung war und keinen Euro verdient habe. Wenn sich Leistung und Zukunftsvorsorge, z.B. durch eine gute Ausbildung, nicht mehr lohnt, wo landen wir dann alle zusammen?

@ 06:08 von Eisenbart

Danke für den Hinweis. Frisöre werden überwiegend von Leuten bezahlt, die ihr eigenes Geld verdienen und selbst entscheiden können. Da funktioniert der Markt halbwegs. Altenpfleger werden direkt oder indirekt aus Sozialkassen bezahlt und deren Bezahlung ist damit davon abhängig, wie großzügig die Sozialkassen sind. Dadurch wird der Markt ausgehebelt, weil nicht wirklich Geldwertes produziert wird. Klar sollten Altenpfleger mehr verdienen, im Hinblick auf ihre bedeutende Leistung - nur das ist eine politische Entscheidung der Gesellschaft, wieviel uns ein menschenwürdiges Dasein der Alten und Pflegebedürftigen wert ist. Und jetzt bitte nicht immer nur auf die "Reichen" schielen. Das lässt sich im Zeitalter der Überalterung nur finanzieren, wenn alle dafür verzichten. Aber das will ja keiner ...

Solidarität ist dringend geboten

Der Mindestlohn sollte ausschließlich an den regionalen/nationalen Lebenshaltungskosten gemessen werden.

In den Themenkomplex gehören folgende Betrachtungen:
1. Mit ML bezahlte Arbeitnehmer erhalten nur selten über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehende Sozialleistungen (Urlaubs- Weihnachtsgeld, Deputate etc. und sonstige Absicherungen - Krankeitsfall, Altersvorsorge).
2. Mit ML bezahlte Jobs sind häufig bzw. auf Dauer gesundheitsgefährdend.

Ich kann nur allen betroffenen Menschen raten, sich zu organisieren. Für die anderen scheint mir Solidarität dringend geboten.

Bei 8,84€

Hat man bei LSt-Kl. 1 und Vollzeit ca. 1460€ Brutto und knapp 1100€ Netto. Bei einem Rentenanspruch von 48%, sowie ca 10,8% Abzug für Krankenkasse, sind dies ca. 470€ Rente. Also muss der Staat bis ca. 800€ aufstocken (330€). Ich lasse auch nicht gelten, dass man nur ungelernte mit dem Mindestlohn abspeist. Nein, es werden auch Fachkräfte mit ca 9 € die Stunde bezahlt, weil die Arbeit ja nichts Wert ist. Diese Menschen fallen im Alter als Konsumenten weg. Dann müssen Firmen durch den Staat, wegen Gewinneinbruchs, gestützt werden.

Eisenbart

Ich hoffe Sie geben beim Frisör auch kein Trinkgeld? Nicht das der, bei dem ausreichenden Mindestlohn, zu reich wird.

um 05:57 von mensch61

"Ich habe 3 Jahre um einen bestimmten Arbeitsplatz gekämpft. Leider kein Mindestlohn. Daher Aufstocker. Im November 2017 hat das Jobcenter, meinem Arbeitgeber mit Klage gedroht. Ich bin sofort entlassen worden,2

Als Bewerber aus dem Bezug von ALG II heraus haben Sie sechs Monate keinen Anspruch auf Mindestlohn. Da Sie ja nach der Klage durch das Jobcenter Ihren Job "sofort" verloren habe, gehe ich davon aus, dass Sie sich noch in der Probezeit (bis zu 6 Monate) befunden haben? Denn sonst ist eine Kündigung wg. einer Klage durch das JC nicht zulässig und durchaus einen Gang zum Arbeitsgericht wert. Davon abgesehen: Für so einen Job bei einem solchen Arbeitgeber haben Sie drei Jahre gekämpft?

um 06:53 von Witzlos2016

"Dem Arbeitsmarkt hat der Mindestlohn nicht geschadet! Nein, aber vielen Beschäftigten, [...] Gerade im Einzelhandel im Dienstleistungsbereich wird nur noch der Mindestlohn bezahlt. "

Gerade im Einzelhandel wurden vorher Stundenlöhne unterhalb des jetzigen Mindestlohns gezahlt. Nur am Rande: Ich habe als Zuschauer im Arbeitsgericht einer Verhandlung beiwohnen dürfen, in der die Chefin eines Friseurladens den noch ausstehenden Lohn einer ehemaligen Mitarbeiterin nicht auszahlen wollte. Es handelte sich um zwei Wochen in Teilzeit zu einem Stundenlohn von 2,32 Euro.
Ich denke deshalb nicht, dass der Mindestlohn den Beschäftigten geschadet hat.

um 07:06 von nie wieder spd

"Ein Mindestlohn kann erst dann in der Höhe richtig sein, wenn er zu einer Rente führt, die mindestens 50% höher ist als die Grundsicherung. Also bei mindestens meht als 25€!"

Realistischer wäre eine (Grund-)Rente, die das Adjektiv "solidarisch" wieder verdient und 50% über der Grundsicherung läge. Ein Problem der Umverteilung, sicher... aber von 25 Euro Stundenlohn kann auch ich als Akademiker nur träumen.

um 07:27 von frosthorn

"Der Arbeitsmarkt ist nun mal ein Markt, und wer da herrscht, der diktiert die Bedingungen, und das sind eben die Arbeitgeber."

Wenn der Starke Arm es will, stehen alle Räder still! Oder etwas weniger drastisch: Hätten die Arbeitnehmer bzw. die Gewerkschaften mehr Rückgrat, wären die Verhältnisse längst ausgeglichen.

Deutscher Mindestlohn-noch Luft nach oben ?

Beim Mindestlohn folgt die Politik der Devise "Bescheidenheit ist eine Zierde",natürlich nur für die Beschäftigten.
Dazu kommt,daß der Niedriglohnsektor in den letzten 20 Jahren ausgedehnt wurde,auf heute über 20 Prozent.
Das liegt aber nicht nur an der Regierungspolitik,die entsprechende Instrumente wie Minijobs und Werkverträge schuf.Es liegt auch an der zurückhaltenden Tarifpolitik der meisten Gewerkschaften.
Selbst der nicht gerade soziale Internationale Währungsfond IWF,stellt für Deutschland ein an der Produktivität niedriges Lohnniveau fest.

luft nach oben ? ja, woher denn !

die zahlreichen transnationalen unternehmen, bei denen mindestlöhner arbeiten, geben doch das lohnlimit vor !
und zwar für alle mindestlöhner in deutschland.

von denen würde eher 'luft nach unten' gefordert werden, wenn das ginge.

und so bleibt es für die prekären bei den 'groschen-geschenken' alle zwei jahre.

zum wohle der banker, zuständig für die steuerparadiese, und die share-holder.

Ein sinnvoller Mindestlohn soll es sein

Es gibt im Grunde drei Arten von Bezahlung, jene die in etwa dem tatsächlichen Marktwert der Arbeit entspricht, jene die durch starke Gewerkschaften künstlich erhöht wurde (vor allem Lokführer!) und jene die durch hohe Unternehmensmacht etc. zu gering ausfällt.

Aufgabe eines Mindestlohns sollte es sein letzteres so gut es geht zu verhindern, nicht aber Aufgaben staatlicher Wohlfahrt zu übernehmen.

Es gibt einfach bestimmte Jobs, die haben einfach einen Marktwert von weniger als X€ die Stunde, wenn man den Mindestlohn aber über diesen Betrag X erhöht, dann schafft man neue Ungerechtigkeiten oder vernichtet Jobs.

Der Mindestlohn sollte also gut zwischen diesen beiden Polen ausdifferenziert positioniert werden.

Einen unsinnig hohen Mindestlohn fordern viele aus ideologischen Gründen, weil Arbeitgeber angeblich notorisch Reich sind und Arbeitnehmer angeblich notorisch benachteiligt werden...

Die meisten Leute werden fair bezahlt!

11,oo Euro + in jedem Fall !

Wirtschaftlich möglich, sozial dringend erforderlich, ethisch unabdingbar !
Mich ärgert bei der ganzen Diskussion, dass sich die Gewerkschaften da so zurückhalten und so mies (!) verhandeln.
Die haben kein Problem damit, einem Facharbeiter 26,00 Euro/Stunde zu erkämpfen, bei der Reinigungskraft aber mit 10,30 Euro kläglich versagen. 2-Klassen-Arbeitnehmerschaft bei der Gewerkschaft. Toll ! Venceremos ...

Ein mindestlöhnchen für Deutschland..

Wir prahlen ,sind exp.weltmeister,die EU lokomotive,bezahlen viel für die EU.

Bei soviel prahlerei ist es dann schon traurig zu sehen wie das errreicht wird .
Der jetzige Mindestlohn spiegelt die wirtschaftskraft dieses landes nicht wieder.
Wir sind wirtschaftlich stark bezahlen aber auf mittlerem bis niedrigem niveau,das kann nicht gut gehen.
Ein mindestlohn muss sich an den monatlichen durchnittskosten eines Menschen orientieren ,wir leben ja nicht in Hütten.
Ich kann von einem Arbeitnehmer nicht eine Leistung verlangen und ihn dann soviel geld geben das dieser zum Jobcenter gehn muss um aufzustocken.
bei sozialen non profit organisationen könnte ich es noch verstehn.
Wir machen so die EU "kaputt" ,die anderen EU länder können nicht mehr abwerten ,weil sie keine eigene währung haben,sie können auch keine zölle erheben.
Wir müssen den Menschen endlich soviel geld geben das diese vernünftig leben können ,ist auch für die EU gut.
Wir brauchen 12€ mindestlohn.

re witzlos2016

"Der Mindestlohn ist ein Witz

Dem Arbeitsmarkt hat der Mindestlohn nicht geschadet! Nein, aber vielen Beschäftigten, die bekommen jetzt größtenteils nur noch den Mindestlohn. Gerade im Einzelhandel im Dienstleistungsbereich wird nur noch der Mindestlohn bezahlt."

Wollen Sie allen Ernstes behaupten, jemand wäre von 10 Euro auf 8,50 zurückgestuft worden, weil der Arbeitgeber bei der Einführung des Mindestlohns dachte: Huch, Ich zahle ja zuviel.

Wenn dem so wäre hätten die Arbeitgeber doch um den Mindestlohn gebettelt statt sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren, oder?

re schaunwamal

"Ich kann von einem Arbeitnehmer nicht eine Leistung verlangen und ihn dann soviel geld geben das dieser zum Jobcenter gehn muss um aufzustocken."

Das ist leider Unfug, weil bei einer Vollzeitstelle mit Mindestlohn in der Regel gar kein Anspruch auf Leistungen vom Jobcenter besteht.

@Karawandler, 11.53h

Sie haben recht. In Deutschland habe ich auch noch keine Rückstufung erlebt.
Anders in Ungarn ,das den Mindestlohn schon lange vor Deutschland eingeführt hatte.

Dort habe ich mehrere Fälle erlebt, dass der zuvor bezahlte Lohn auf den Mindestlohn, damals 50000 Forint=200DM, reduziert worden war.

@karwandler

Dann rechnen sie bitte mal nach wie viel man mit 8,5€ je stunde BRUTTO verdient. Natürlich ist man mit Mindestlohn aufstocker auch wenn es gegen ihre Überzeugung zu gehen scheint, ist es Realität.

06:47 von Denkerist

Jupp, man sollte wirklich nur die Sachen in die Statistik einfliessen lassen, die ordentlich teurer geworden sind. Es muss eine an meine Lebensrealität angepasste, selektive Wahrnehmung geben, alles andere ist Statistikfälschung.

06:53 von Witzlos2016

"Nein, aber vielen Beschäftigten, die bekommen jetzt größtenteils nur noch den Mindestlohn."

Man kann über die Höhe streiten, aber vorher haben viele nicht mal das bekommen, das "nur noch" ist also ziemlich daneben.

07:06 von nie wieder spd

Viel zu niedrig, das muß so angepaßt werden, dass man bereits bei einer Frühverrentung die 50% errreicht. Also so 50€ die Stunde müssen es schon sein. Wenn wir die Grundsicherung unangetastet lassen, ob man da wegen marginal steigender Preise nun unter das Existenzminimum fällt oder nicht ...

.oO( Warum glauben so viele Leute, dass man auf die eine Seite der Waage was drauflegen kann, ohne dass die andere Seite nach oben geht? )

Darstellung: