Ihre Meinung zu: Klares Nein zu sechs Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst

26. Februar 2018 - 16:08 Uhr

Für die 2,3 Millionen Angestellten der Kommunen und des Bundes haben die Tarifverhandlungen begonnen. Hohe Forderungen der Gewerkschaften und ein hartes Nein der Arbeitgeber lassen auf ein zähes Ringen schließen.

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Kommentare

Öffentlicher Dienst

Ich arbeite nicht im öffentlichem Dienst und verdiene nicht mal so gut wie die, geschweige den von deren anderen Vorteilen. Ich kann euch trösten: Wir haben bei weitem auch keine 6% bekommen, was eigentlich gerecht wäre, wenn man bedenkt, um wieviel alles im Durchschnitt teurer geworden ist.

Hartes Nein

Gibt es auch ein weiches Nein? Und was sollen die sagen, die nicht mal so gut, wie im öffentlichem Dienst verdienen und auch über die Runden kommen müssen?

Noch viel zu wenig

Die Bezahlung im ÖD ist so peinlich niedrig, dass keiner mehr bei Bund, Land und Gemeiden arbeiten will. Die vermeintliche Sicherheit wird durch reale Armut erkauft. Der ÖD wäre gut beraten, wieder halbwegs ordentlich zu bezahlen. Und auch VerDi wäre gut beraten, ordentlich abzuschließen um Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Nicht umsonst vertritt Verdi "nur noch" ca. 30 % der Beschäftigten. Der Rest spart sich die Beiträge, weil seit 20 Jahren ja auch nichts mehr rüber kam.

Wie bitte, sechseinhalb

Wie bitte, sechseinhalb Prozent mehr Lohn für die Leute im öffentlichen Dienst? Woher soll denn das Geld kommen, wo wir doch gerade jetzt endlich ein Drittel mehr an die EU überweisen dürfen. Also da kann doch keiner glauben, dass dann noch Geld für die im öffentlichen Dienst übrig ist, also für die eigenen Leute? Unglaublich, wo kämen wir denn da hin? Zum Schluss könnten die von ihrem Gehalt auch noch gut leben, ja sind wir denn in Griechenland? An die müssen wir ja auch noch denken, an unsere Griechen. Denen müssen wir ja auch noch einige Milliardchen über weisen. Das haben die ja auch verdient, schließlich haben die ja auch nix getan für das Geld.

Unterbezahlt

Ich bin ja sonst für größt mögliche Sparsamkeit. Aber der öffentliche Dienst ist in Deutschland hoffnungslos unterbezahlt. Die 6 Prozent wären dringend geboten.

Den hehren Worten lasst nun Taten folgen

Wäre es nicht in diesen Tarifverhandlungen endlich an der Zeit, den hehren Sonntagsreden der Politik, dass es für Pflege und und und mehr Geld geben müsse, nun endlich auch entsprechende (Tarifabschluss-) Taten folgen zu lassen?
Aber es wird wieder gehen wie immer: Langes Rumgefeilsche (schon allein deswegen, weil auf der anderen Seite Brsirke sitzt), endlosens Palavern und am Ende (mer habbe doch koi Geld, des wisst´s doch) ein hauchdünnes Ergebnis, damit alle ihr Gesicht wahren können.
Nein, endlich mal eine kräftige Kelle voll in die Lohntüte! Wann, wenn nicht jetzt?

Nicht hoch sondern gerecht

Ich würde die Forderungen der Gewerkschaften nicht als hoch, sondern als gerecht bezeichnen. Auch die Bediensteten im öffentlichen Dienst verrichten harte Arbeit und haben deshalb ein Anrecht auf gute Bezahlung. Auch hier sollte deshalb bei den Arbeitnehmern ein Ende der Bescheidenheit eingeläutet werden.

15:28 von Hepheistos - Wie bitte, sechseinhalb

Lasst doch solche ausländerverhetzenden Tiraden bleiben, es ist doch eh nur falsch.

der chef unserer müllabfuhr

verdient ca 400 mille und fährt den teuersten suv von audi als dienstwagen. er ist kein cdu oder afd mitglied

Nur gerecht

Eines muss man hier klarstellen: Nirgendwo wird so wenig gearbeitet, wie im öffentlichen Dienst. Und deshalb sind die Lohnforderungen extrem überzogen. Es ist nur gerecht, wenn es keine Erhöhungen der Bezüge gibt. Das ist nur gerecht gegenüber allen anderen Arbeitern und Angestellten in der freien Wirtschaft.

Für das Geld,

was man im öffentlichen Dienst verdient, würde wohl kein Metaller einen Finger rühren. Und dann das jährliche Getue der Metaller und ihre satten Prämien.

lieber verdi bsirske

6 % sind schon zuviel. denke daran, daß auch noch unser freund macron und unsere freunde auch griechenland und italien erhebliche zahlungen von uns erwarten. schliesslich kann man nicht erwarten, daß dort gearbeitet wird, wenn wir genug für alle haben

Wieviel "alles im

Wieviel "alles im Durchschnitt teurer geworden ist" lässt sich leicht beantworten, um rund 1,6%, dies war die Inflationsrate im Januar 2018.
Eine Lohnforderung von 6% bedeutet also ein Reallohnanstieg um 4,4%, die die Unternehmen dann wieder auf die Preise umlegen werden.

Sparkassen sind überflüssig

es gibt nix mehr zum sparen. also auflösen und umschulen zu socialflegern!

Von einem Gut dessen Preis

Von einem Gut dessen Preis steigt wird weniger nachgefragt. Dies gilt für Autos, Haarschnitte und Arbeitskraft. Wenn der Preis für das Gut Arbeitskraft steigt, dann wird langfristig weniger Arbeitskraft nachgefragt, bzw. menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. Auch dank der moderaten Lohnabschlüsse der letzten Jahre haben wir in Deutschland eine rekordtiefe Arbeitslosigkeit.

Mal ausgerechnet

Wer 2000 Euro im Monat verdient, erhält netto etwa 1400 Euro und wird selbst mit 45 Beitragsjahren in der Grundsicherung im Alter landen.

Woher das Geld für die Löhne

Woher das Geld für die Löhne im öffentlichen Dienst kommt ist klar, es kommt von den Steuerzahlern. Lohnerhöhungen sind nur durch Produktivitätssteigerungen zu rechtfertigen. Leider ist die Produktivität im öffentlichen Dienst seit einigen Jahren rückläufig. Zudem zeigen Umfragen, dass die Qualität öffentlicher Dienste sinkt. Damit lassen sich Lohnerhöhungen für die Steuerzahler nicht rechtfertigen.

Hartes Nein zu sechseinhalb Prozent mehr Lohn im öffentlichen Di

Das geht aber gar nicht.Die Leute müssen doch Verständnis dafür haben,daß 2 Prozent vom BIP für Rüstung ausgegeben werden sollen.Und mancher Politiker träumt außerdem noch von einer Olympia-Bewerbung.Dafür müssen doch Opfer gebracht werden,oder ?

Nein,die Gewerkschaft soll sich bloß nicht auf Bescheidenheit nach unten einlassen,daß Geld ist da.Noch vor kurzem jubelten die Medien über die höchsten Steuereinnahmen.

Guter Kommentar von TaxMax,

Guter Kommentar von TaxMax, sollte jetzt keine ordentliche Erhöhung kommen, werde auch ich die Gerwerkschaft verlassen.

@ 15:15 von Hackonya2

"Ich arbeite nicht im öffentlichem Dienst und verdiene nicht mal so gut wie die, geschweige den von deren anderen Vorteilen. Ich kann euch trösten: Wir haben bei weitem auch keine 6% bekommen, was eigentlich gerecht wäre ..."

Weil Sie die 6 % nicht bekommen, sollen die anderen .....

Am 26. Februar 2018 um 15:28 von TaxMax

" Die Bezahlung im ÖD ist so peinlich niedrig, dass keiner mehr bei Bund, Land und Gemeiden arbeiten will. Die vermeintliche Sicherheit wird durch reale Armut erkauft. "

Wäre schön wenn Sie die reale Armut im ÖD mal in Zahlen fassen könnten, mir ist bis jetzt noch niemand begegnet der bei Stadt oder Land arbeitet und Armut leiden müsste.

Gruß

Komplett weg von nichtssagenden "Prozenten"

und hin zu echten Zahlen in Euro. Mir persönlich sind 4% von tausend Euro lieber als 6% von fünfhundert Euro.
Die nackten prozentzahlen sagen erst einmal gar nichts aus.
Damit die Schere zwischen den Besserverdienenden und Schlechterverdienenden nicht immer weiter auseinander geht sollten alle Arbeitnehmer die gleichen Erhöhungen bekommen.
Zum Beispiel monatlich alle 100,- Euro mehr.
Klar, dass das den Besserverdienenden nicht schmecken würde, aber es wäre der richtige Weg.
Die Frage der Finanzierung lässt sich doch auch einfach lösen, indem das Geld der Konzerne, die jetzt sparen würden, zum auffüllen der Kassen genutzt wird,welche jetzt mehr zahlen müssen.

Da haben sie doch recht, die Herren de Maiziere und Böhle...

.. das Geld wird schließlich gebraucht, um Banken zu retten, auf dass die Verursacher der Krise gleich wieder Millionenboni verteilen können.
Um die eigenen Bürger auszuspähen. Klar, wegen "Terror und so". Die Polizei sucht die Nadel im Heuhaufen und de Maziere ruft nach mehr Heu...
Um Fehlplanungen und Bereicherung in private public partnerships zu bezahlen. So ein Opernhaus verschlingt ja Unsummen wenn man bei der Planung schlampt...

Und natürlich für die Steuergeschenke der CDU an Konzerne und Reiche.

Welch unrealistische Unverschämtheit, dass die Angestellten da erwarten, auch noch ein bisschen was abzukriegen.
Nee, nee, das ist von cDU und sPD schon so gewollt, dass sich die Gewinne in den letzten 20 Jahren verdreifacht haben, die Reallöhne aber stagnieren. Wie will man auch sonst einen gut dotierten Beraterposten in der Wirtschaft kriegen, wenn man den Bossen da nicht ab und an mal einen Gefallen tut?

Vollkommen berechtigte Forderung

Man möge sich vorher ein Bild machen, ob Gehaltserhöhungen im ÖD berechtigt sind oder nicht.

http://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/

Diese Tabellen zeigen sehr deutlich, dass die Gehaltsentwicklung deutlich hinter der allg. Entwicklung ansteht.

neoliberaler Unfug...

@ 16:05 von "Economist"70

"Lohnerhöhungen sind nur durch Produktivitätssteigerungen zu rechtfertigen."

Das ist falsch. Lohnerhöhungen lassen sich rechtfertigen durch:

- Inflation
- Wirtschaftswachstum
- Lohnzurückhaltung der letzten Jahre
- Gewinnsteigerung ohne ähnlich starke Lohnsteigerungen

Und momentan liegen da ja einige dieser Voraussetzungen vor.

"Leider ist die Produktivität im öffentlichen Dienst seit einigen Jahren rückläufig."

Sagt wer? Belegen Sie solche Behauptungen doch einfach mal...

..

Noch ein kurzer Hinweis zum Thema Produktivitätssteigerung: Wenn die Produktivität stärker wächst als die Wirtschaft - und das tut sie seit langer, langer Zeit, vernichtet das Arbeitsplätze, und dies kann nur aufgefangen werden indem man die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich verkürzt.

Was wir stattdessen tun ist die Leute einfach zu entlassen, oder zu verrenten und nicht zu ersetzen. Die gesparten Lohnkosten stecken sich die Unternehmer als Gewinn ein.

16:03 von Säbelzahn

aktuell werden 2.000 Euro/mtl wohl so 0,7 Rentenpunkte sein x 45 Jahre
=> 32 Rentenpkt. x 31 Euro/Pkt gibt so 1.000 Euro (abzüglich Steuern/Sozialabgaben)wer in seinem Arbeitsleben nicht gut verdiente, wird schwerlich im Alter ne große Rente erwarten können

@hephiestos

"Wer protestierte eigentlich gegen die Erhöhung der Diäten???"

Die AfD.
In NRW hat sich das Landesparlament eine fast 100%ige Erhöhung der Nebenkostenpauschale genehmigt.
Alle Parteien waren sich einig wie sonst nie.
Alle bis auf eine.....

rein informativ

Die Abgeordneten des Bundestages haben in den letzten Jahren folgende Erhöhung ihrer Diäten zugestimmt und erhalten:

2017 2,3%
2016 2,7%
2015 4,8%
2014 5,0%
2013 3,9%
2012 3,5%

Das das der kleine Fuzzi auch bekommt, kann ja wohl nicht sein. Insofern wird es harte Verhandlungen geben. Irgendwer muss sich ja für die Arbeitnehmer einsetzen.

Um hier mal über Geld

Klartext zu reden ist die Untergrenze wohl bei 14 Euro die Stunde anzusetzen. Alles andere sind Löhne für Hilfsarbeiter. Ich denke das sollte erreichbar sein obwohl dafür keiner meiner Arbeitnehmer arbeiten würde und ich das auch nicht verlangen würde.

Solidarität, Genossen!

Wir sollten langsam aufhören, uns gegeneinander ausspielen zu lassen!

@ 16:11 von Tassert

-Rente mit 67 Jahren seit Jahren
-41 Stundenwoche seit Jahren
-die Pension wird mit 100 % versteuert, wie ein Einkommen
-die PFLICHT sich als Beamter privat zu versichern ..
...
-Überstunden werden grundsätzlich nicht ausbezahlt
- in NRW z.B. kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld

Jeder Arbeiter in der Industrie lacht sich darüber kaputt!"

Nicht jeder Arbeiter in der Industrie wird nach IG Metall Tarif bezahlt. Ingenieure, die mit 40k im Jahr nach Hause gehen, oder Naturwissenschaftler die kaum über 20k kommen sind eher die Regel.

Bevor wir uns untereinander streiten sollten wir mal einen Blick auf Einkommen, Vermögen und Steuerlast der Reichen werfen.

Da sollten wir ansetzen. Und nicht Angestellte gegen Arbeiter, Arbeitssuchende gegen Zeitarbeiter, IGM gegen Verdi, und alle gegen Flüchtlinge...

@26. Februar 2018 um 15:58 von Economist70

Grds. stimme ich Ihnen ja zu, dass zumindest ein Inflationsausgleich bei den Lohnsteigerungen angemessen wäre. Wenn jedoch jahrelang die Inflation sehr stark steigt und gleichzeitig die Löhne dagegen kaum, muss man halt hinterher etwas drauf packen. Das Ganze auf ein Jahr zu beziehen reicht also bei weitem nicht aus.
Aber warum sollte es überhaupt so eine grds. Gerechtigkeit des Inflationsausgleichs für alle Arbeitnehmer egal welcher Branche geben, wo kämen wir da hin, wenn jede Arbeit gerecht bezahlt würde?! Das wäre ja Utopia.

Re: Wenigfahrer

"Wäre schön wenn Sie die reale Armut im ÖD mal in Zahlen fassen könnten, mir ist bis jetzt noch niemand begegnet der bei Stadt oder Land arbeitet und Armut leiden müsste."

Armut ist sicher nicht richtig, wenn man bedenkt dass "Armut" für einige erst dann los geht, wenn man "aufstocken" muss, um auf HartzIV-Niveau zu kommen. Dieses Niveau wird glücklicherweise auch bei den niedrigsten Vollzeit-Lohngruppen etwas übertroffen. (Wenn auch nur wenig, wenn man die umfangreichen Grundsicherungsmaßnahmen wie z.B. mietfreie Wohnung betrachtet...)

Nimmt man jedoch an, dass "Armut" bei weniger als 60% des mittleren Einkommens in D bedeutet, dann sieht es nicht mehr ganz so rosig aus.
Laut einer kürzlich durch die Nachrichten geisternden Studie beträgt das mittlere einkommen in D ca. 3000€/Monat.
Viele Stellen im Staatsdienst fallen deutlich unter diese Grenze.
Als Beispiel: Ich selbst arbeite als Beamter in Bayern und verdiene aktuell ca. 2000€/Monat - nach Ausbildung und Studium. ;-)

@Karl Napf, 15.41h

Der ist auch nicht im öffentlichen Dienst, sondern ein Privatunternehmer.
Was die Parteizugehörigkeit damit zu tun hat, erschließ sich mir nicht.

andererseits

@ Economist70
Wir reden hier über einen Dienst an der Gemeinschaft. Es ist schwierig hierfür Erträge anzusetzen, die Arbeiten müssen in jedem Fall verrichtet werden.
Die Gemeinschaft muß sich darüber im klaren sein, was uns diese Dienstleistungen Wert sind. Wer erwartet eine vernünftige Dienstleistung zu erhalten soll auch angemessen dafür zahlen.
Für geschenkt gibt es Leistungen nur in Panama, Luxemburg oder im Paradies...

@flomoser, 15.42h

Bravo, Sie haben wohl den vollen Durchblick?
Gehen Sie mal in ein Krankenhaus, in ein Großstadtrevier, zu der Müllabfuhr usw.
Ich bin nicht sicher, wie lange Sie es dort aushalten.

kleiner Tip:

Die Ausnahmeregelungen in der Erbschaftssteuer, die ausschließlich Reichen nutzen, und die das Verfassungsgericht bereits mehrfach angemahnt hat, kosten uns alle im Jahr 30 Mrd. €

Die Mehrkosten einer anständigen Bezahlung unserer Staatsbediensteten kostet 6 Mrd. €

Machen wir doch einfach diese Schlupflöcher zu. Keine Angst.. die Superreichen werden auch weiterhin nicht am Hummertuch nagen, und uns fällt schon noch ein, was wir mit den übrigen 24 Mrd. machen können. Vielleicht ein paar Schulen renovieren, oder ein paar der Zehntausend arbeitslosen Humanbiologen einstellen um Ersatz für die langsam wirkungslos werdenden Antibiotika zu finden...

Öffentlicher Dienst ist überbezahlt?

Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sind unproduktiv, überbezahlt und haben zu viele Privilegien.
Das ist ja wohl der Tenor derjenigen, die hier so gegen die Tarifforderung wettern.

Dazu eine Anmerkung und ein Vorschlag:

1. Warum bewerben sich die Menschen, die den ÖD für ein ungerechtfertigtes Paradies der dort Beschäftigten halten, nicht selbst dort. Da müßte doch eigentlich ein Run auf diese Fleischtöpfe einsetzen?

2. Vorschlag:
Wenn der ÖD so teuer ist, warum nicht eine Alternative einführen, die sich in vielen anderen Ländern bewährt hat?
Der Staat bezahlt seinen Arbeitnehmern wenig und wenn dann z.B. der Reisepaß, die Baugenehmigung oder der Kita-Platz benötigt wird, dann liegt der entsprechende € Schein im Antrag, oder die Bearbeitung dauert eben ein paar Monate länger.

Tja Wenigfahrer, du scheinst Gutverdiener zu sein

ein Beamter im einfachen oder mittleren Dienst (bis ~ A7) erhält Zusatzzahlungen wenn er 3 Kinder hat, da er sonst trotz Kinderzuschläge unter dem Hartz - Satz mit 3 Kindern wäre. Das ist mehr als peinlich und steht einem der reichsten Staaten auf dieser Erde nicht gut zu Gesicht. Diese Menschen stellen unsere Briefe zu oder sichern unsere Grenzen bzw. unser Leib und leben.
Es sollte auch keine Sozialneid-Debatte aufkommen, die hört beim ÖD nicht auf, sondern geht über IG-Metall, über Ärzte, Rechtasanwälte zu Politikern (das sind die waren Gutverdiener). Ich bleibe dabei. 6 % ist noch viel zu wenig - es sollten eigentlich die 20 % sein, die dem ÖD und auch vielen anderen Branchen in 2005/2006 genommen wurden.

der öffentliche Dienst...

ist gut versorgt...dann muß das Personal mal ausgewechselt werden---

Unterbezahlt

@Oberstudienrat,26.02.2018,15:33 Uhr:Dieses Beipiel zeigt uns einmal wieder,welche Widersprüche in Deutschland herrschen.Viele Bediensteten im öffentlichen Dienst werden sich sagen:Für die Mittelschicht von Migranten aus Syrien,ist Geld vorhanden,nur für die Bediensteten im öfentlichen Dienst gilt dies nicht.So sieht es auch aus in der gestzlichen Rentenversicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze.Die gesetzliche Rentenversicherung,wird für versicherungs- fremde Leistungen geplündert,obwohl dies allgemein-ge-
sellschaftliche Aufgaben wären.Das ist auch die Meinung des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herr Herbert Rische sowie der jetzigen Präsidentin des Rentenversicherungs Bundes,Frau Gundula Roßbach.

Na vielen Dank...

Klar, das gute alte Bild vom Sesselpuper. Willkommen in den 70ern, als der ÖD noch personell auf Spitzenbelastungen ausgerichtet war. Reality Check: der ÖD spart sich tot. Der Personalstand ist auf Spitzenbelastungen überhaupt nicht mehr ausgerichtet. Mehr Personal zu bekommen dauert (mit Glück kriegt man überhaupt was) so lange, dass der Keks schon lange gegessen ist. Und och! Dann braucht man ja gar keinen mehr. Wie praktisch! Die schwarze Null lässt grüßen.

Wir schieben hier seit einem halben Jahr mit halbem Personal (Elternzeiten und Krankheiten) und 400% der Normalbelastung in einem Verfahren mit Fristen Dienst am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Da hört man solche Wertschätzung gerne!

dann steigen auch...

Abgaben und Gebühren...wer soll dann noch leben---

Gehalt im öffendlichen Dienst

Jeden Kommendator der über die Überbezahlung im öffentlichen Dienst kritisiert wünsche ich einige Nächte im Krankenkaus mit angenehmen Schmerzen. Wenn dan nach
mehrmaligen läuten endlich die überlaßtete Nachtschwester
kommt wird " ER" seine Kritik ändern

@wenigfahrer, 16.15h

Da haben Sie recht.
Über Hartz IV-Niveau sind die allemal.

Dass die dafür aber 41 Wochenstunden arbeiten, sollte man schon unter den Tisch fallenlassen .

Sie können sich die Einkommenstabellen im Internet ansehen.

'Aber Vorsicht, die Mehrheit im ÖD bewegt sich in den unteren und mittleren Gehaltsgruppen.

Wenn Sie sich einen Beamten/Angestellten des höheren Dienstes aussuchen, sollten Sie auch ins mittlere Management der Wirtschaft gehen, um zu vergleichen.

Mein Freund ist im ÖD (Beamter) und meine Tochter als Angestellte ebenfalls.

Mein Bruder, Offsetdrucker, sagt, dass er dafür nicht mal aufstehen würde.

Es ist alles eine Sache der Betrachtung.

Ich persönlich habe nichts davon, aber es ärgert mich, wenn ich die Überheblichkeit von Berufsfremden zu diesem Thema lese oder höre.

@flomoser, 15:42

„Nirgendwo wird so wenig gearbeitet, wie im öffentlichen Dienst. Und deshalb sind die Lohnforderungen extrem überzogen. Es ist nur gerecht, wenn es keine Erhöhungen der Bezüge gibt. Das ist nur gerecht gegenüber allen anderen Arbeitern und Angestellten in der freien Wirtschaft.“

Werden Sie doch bitte konkret, wenn Sie solche Behauptungen aufstellen?
Meinen Sie die Wochenarbeitszeit? Das würde doch trotzdem nicht gegen eine Anpassung sprechen?
Oder wollen Sie die Beschäftigten pauschal für faul erklären? Das sagen Sie doch bitte mal denen, die ständig die Arbeit von Kollegen miterledigen müssen, z.B. weil Stellen nur langsam nachbesetzt werden.

re hackonya2

"Ich arbeite nicht im öffentlichem Dienst und verdiene nicht mal so gut wie die"

Wieviel mehr als Sie verdienen "die" denn?

Völlig sinnfreie Behauptung ohne Vergleich zwischen identischen Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen.

6%

Sind er falsche Ansatz. Die untere Lohngruppen verdienen fast nichts, und der Chef freut es.
€200 für alle sind am ehrlichsten, dann haben die die es am meisten brauchen auch mehr davon.

nirgendwo weniger gearbeitet?

Naja, so ganz stimmt das nicht. Bei VW wird wesentlich weniger gearbeitet und deutlich besser gezahlt. Aber das ist halt ein Staatskonzern, bei dem Betriebsräte gerne Sexparties feiern.

Bsirske ...

... vertritt eigentlich die ArbeitGEBER und wird sich wieder demütig mit 3 % Lohnerhöhung verteilt auf zehn Jahre zufrieden geben.

Die regelmäßig UNTER der Inflationsrate liegende "Erhöhung" wird dann medial wieder als großer Erfolg verkauft.

Seltsam nur, dass selbst Finanzexperten die Gewerkschaften zu massiven Lohnerhöhungen von 9% (sic!) drängen - leider vergebens.

Wer den Grünen Bsirske aus dem spd-dgb hat, braucht keine realen Lohnerhöhungen zu erwarten.

na endlich wieder -

Ist schon lustig. Kaum gibt es die Nachricht über Tarifverhandlungen, da kommen alle ÖD Basher sofort aus der Deckung.

Ich oute mich mal. Bin Angestellter im ÖD (Jugendamt). Der Job macht Spaß, ich kann mir meine Zeit relativ frei einteilen. Das bedeutet aber auch 10-12 Wochenenden durcharbeiten und 3-4 Abendveranstaltungen/Monat. Da gibt es auch schon mal 14 Stunden-Tage. Auf die üppigen Zuschläge für diesen Dienst verzichte ich; ist endloser Papierkrieg für wenig Geld.

Die realistisch zu erwartenden 4 % bei mindestens 24 Monaten Laufzeit bedeuten für mich eine Tankfüllung im Monat.

Bin ich jetzt ein überbezahlter Sesselpupser, der auf Kosten von fleißigen Kommentatoren in Saus und Braus lebt? By the way - soviel Zeit, wie einige hier investieren hab ich gar nicht. Sind bestimmt alles auch verkappte ÖDler.

@ hackonya2

Warum arbeiten Sie denn nicht im öffentlichen Dienst, wenn er für Sie "das gelobte Land" ist?

"Kohle fürs Nichtstun bei völliger Ahnungslosigkeit" müsste für Sie doch interessant sein.

Bewerben Sie sich doch mal - der öffentliche Dienst braucht Leute wie Sie, die alles besser machen können!

Gemurre im christlichen Abendland?

Bedarf es mal eines Boten der zur Umkehr aufruft, wie seinerzeit in Israel :
"(...) gebt euch mit eurem Sold zufrieden!"
?

(Bibel Buch: 'Lukas', Kapitel 3, Vers 14)

15:42 von flomoser

Hoch lebe das Vorurteil. Als Beschäftigter der Telekom kenn ich beide Seiten.

Fakt ist: Beide Seiten haben Nieschen.

Beide Seiten haben Tätigkeiten mit besonderer Belastung. Polizeidienst oder Plegekräfte leiden unter erheblicher Belastung rund um die Uhr.

Es geht natürlich auch um die Bewertung von Tätigkeiten. Keiner kann mir wirklich erklären warum der Beschäftigte am Band bei VW sehr hohe Einkünfte hat im Vergleich zum Pfleger im Altenheim.

Die freie Wirtschaft stellt allerdings deutlich geringere Anforderungen an die Vorbildung der Beschäftigten. Dies ist auch sinnvoll.

Einfach mal einen "harten" Warnstreik ...

... und die Politiker bekommen wieder Bodenhaftung!

Die Streikkassen sind ja gut gefüllt

Dass Deutschland gut ohne Regierung auskommt, haben wir ja das letzte halbe Jahr gesehen.

Ein paar Wochen ohne funktionierende Verwaltung sähe da schon anders aus.

Alle Räder stehen still ...

@odindonar

"dann steigen auch...

Abgaben und Gebühren...wer soll dann noch leben---"

Hm, wie wäre es mit den Besitzern der großen Zeitungsverlagen?
Die werden laut neuem Koalitionsvertrag gut sparen, denn die Rentenkassenbeiträge, die der Arbeitgeber zahlen muss, werden für 5 Jahre von 15% auf 5% gesenkt.

Begründung? Keine!
Beeinflusst es die Rente? Weiß man nicht!

Darf man dies als "Geschenk" an die Printmedien bezeichnen? Wenn man eine rebellische Ader hat darf man dies.
Liest man in der Zeitung davon? Natürlich nicht!

6% ? Nee; warum auch?

Die 6% gibts ja eh nicht.
Angemessen wären max 2% + x.

Vergleiche mit der Lohnerhöhungen in der Wirtschaft erübrigen sich. Dort hängen Erhöhungen letztlich von der Produktivität ab.
Im Öffentlichen Dienst muss zudem der Steuerzahler zahlen.

Einige unter den hier aktiven Usern...

...scheinen das Prinzip von Gewerkschaften und Tarifverhandlungen nicht verstanden zu haben: was sollen die abfälligen Aussagen über den ÖD?

Fakt ist: Lohn-/Gehaltserhöhungen gibt es auch bei sprudelnden Gewinnen/Überschüssen nur, wenn entsprechenden Forderungen gestellt werden. Und von den Abschlüssen des einen Tarifverbundes profitieren oft genug die Verhandlungen in anderen Tarifverbünden/Branchen.

Das Verhandlungsprinzip mit den Arbeitgebern war auch immer schon so: man muss 6 Prozent fordern, um 3,5 Prozent zu bekommen.

Die Arbeitgeber halten es

Die Arbeitgeber halten es nicht einmal für nötig ein Angebot abzugeben. Das ist natürlich auch eine "Art" Wertschätzung.

Ich bin auch gegen ...

.... die immer wiederkehrende Prozentforderung, weil 6% von 2000 weniger ist als 6% von 3000. Festbeträge sollten gefordert werden. Die Gewerkschaften sollten das endlich realisieren.

Wenn eine Erhöhung um 200€

Wenn eine Erhöhung um 200€ tatsächlich in den unteren Lohngruppen schon 11% ausmachen, kann man mal sehen, wie erbärmlich schlecht einige Menschen im öffentlichen Dienst bezahlt werden.
Lohnforderungen unter 10% sind sowieso lächerlich.
"Fachkräfte"'wird man so weder im öffentlichen Dienst noch in der freien Wirtschaft finden.
Abgesehen davon, dass von den mindestens 2,5 Millionen Arbeitslosen immer noch niemand zur Fachkraft weitergebildet wird.

160 mrd Steuerhinterziehungen pro Jahr!

Unsere Regierung könnte auch endlich die 160 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr eintreiben. Damit könnte noch viel mehr bezahlt werden als eine lächerliche Lohnerhöhung von 6% pro Jahr.

Wer meint..

..der öffentliche Dienst verdiene zu viel und arbeite zu wenig,darf mich gerne mal in meiner Arbeit,einer geschlossenen Gerontopsychiatrie besuchen und ein wenig mitarbeiten.

Mal sehen,ob man dann auch noch so denkt!

ÖD sind nicht nur Amtleute,sondern hart arbeitende Angestellte,die ordentlich bezahlt werden wollen!

Richtig 6 %

Ich finde die Forderungen von Verdi richtig und zeitgemäß.
Schließlich hat der öffentliche Dienst jahrelang bei vollen Kassen noch nicht einmal den sogenannten Inflationsausgleich bekommen.
Gutes Personal ist knapp.
Und wenn ich vergleiche zwischen den Erhöhungen der Diäten beim Bundestag oder den Landtagen. Die haben mehr als 200 € sich genehmigt.
Und polemisch gesagt, ist gutes Personal im öffentlichen Dienst auch gut zu bezahlen. Das rennt den Kommunen nicht so die Buden ein.

Die Lösung zum Problem machen

"Ein Beschäftigter, dessen Tätigkeit ausgegliedert oder privatisiert wird, hat nichts von einem Elf-Prozent-Lohnplus", sagte der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände"

Dann sollten kommunale Arbeitgeber vielleicht auf diese asoziale Praxis verzichten. Was ist das denn bitte für eine bescheuerte Logik?
Ich kann mich der Argumentation der Vertreter des ÖD nur anschließen. Jetzt oder nie!

Alle nicht Ödler

Wenn ich Kommentare lese, wie im ÖD wird keine Leistung erbracht...dann sollen diejenigen bitte einmal in der Eingliederungshilfe hospitieren! Klar gibt es überall faule Tiere die lieber Rauchen und sich ausruhen wobei aber im ÖD zu 90% sehr engagierte und motivierte Menschen arbeiten welche unser Zusammenleben noch am laufen halten... Hierfür erst einmal ein riesiges Dankeschön an alle Menschen die sich anpöbeln, bespucken oder sonst wie physisch und psychisch in ihrem Job angegangen werden und dies sind nicht nur die polizisten im ÖD sondern auch viele Pfleger und Pädagogen... Ich denke eine angemessene Entlohnung für die zum Teil sehr belastende Arbeit ist mehr als angebracht. Auch reale Möglichkeiten des Aufstiegs sollten geschaffen werden. Ich verdiene nun nach einer Weiterbildung im ÖD welche mit einem Meistergrad gleichzusetzen ist genau gleich viel als davor mit einer Ausbildung... Und dann aber jammern dass es wenig männliche Erzieher/ Pädagogen für die Kinder gibt.

@ Hackonya2

Ich arbeite nicht im öffentlichem Dienst und verdiene nicht mal so gut wie die,

Um mit einer solchen Aussage etwas anfangen zu können, müssten wir ungefähr wissen, wie qualifiziert Ihre Tätigkeit ist.

@ MelkMichel

"Wer protestierte eigentlich gegen die Erhöhung der Diäten???"
Die AfD.

Allüren von wegen Rächer der Enterbten tun hier nichts zur Sache.

Welch Vermessenheit!

Da wollen doch die Staats-Bediensteten einen vollen Ausgleich der Inflation! Wie kann man nur so vermessen sein? Schließlich dürfen doch nur "Parlamentarier" eine jährliche automatische Diätenanpassung gemäß Durchschnitsslohnentwicklung erhalten! Alle anderen müssen zittern und harren und bekommen immer zu hören, dass die Kassen leer sind. Nur so lasse sich die HEILIGE SCHWARZEN NULL erzielen!

@ hut um 16:40 Uhr

"2017 2,3%
2016 2,7%
2015 4,8%
2014 5,0%
2013 3,9%
2012 3,5%"
Sie wissen aber schon, dass Prozentpunkte von z.B. 9.000 EURO eff. ein Mehr in der Geldbörse ausmacht als von 3.000 EURO?!

@ bitterer Pille um 16:42 Uhr

"Wir sollten langsam aufhören, uns gegeneinander ausspielen zu lassen!"
Chapeau!
Aber WIE sollen wir und WER kann anfangen?
Die Politiker sind schließlich Realitätsresistent, wie sie uns oft genug bewiesen haben.

Diätenerhöhung wurde still durchgewunken

Für Diätenerhöhungen der Bundestagsabgeordneten ist immer Geld da, das wird ohne große Kommentare durchgewunken. Aber wenn im öffentlichen Dienst die Verhandlungen starten ist jedesmal der große Aufschrei da. Die Parteien haben vor der Wahl alle versprochen den Beruf der Krankenschwestern und Pfleger aufzuwerten. 6 Prozent bedeuten bei der Verdi-Forderung gerade einmal max. ca. 100 Euro mehr im Geldbeutel. Für 100 Euro mehr, werden sie aber keine jungen Leute für den Knochenjob in der Kranken- und Altenpflege gewinnen können. Ich bin seit 37 Jahren im Krankenhaus tätig und ich sehe das mittlerweile vorhandene Stellen nicht mehr oder nur sehr sehr schwer zu besetzen sind. Wenn wir, die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen bahnt sich in den Altenpflegeheimen und Kliniken eine mittlere Katastrophe an. Doch die Politik verschliesst ihre Augen nach wie vor. Im nächsten Jahr gehen die Jahrgänge ab 1955 bereits in Rente und die Personalnot wird größer und größer. Nur weiter so........

Am 26. Februar 2018 um 19:13 von Oberstudienrat

Klar...

Was nicht auf meinem Mist gewachsen ist, ist ....

Kommen Sie gelegentlich mal von ihrem Hohen Ross herunter. Der Lack ist schon lange ab.

@TaxMax (15:28)

Die Bezahlung im ÖD ist so peinlich niedrig, dass keiner mehr bei Bund, Land und Gemeiden arbeiten will. Die vermeintliche Sicherheit wird durch reale Armut erkauft. Der ÖD wäre gut beraten, wieder halbwegs ordentlich zu bezahlen.
Der ÖD war schon immer das Leben in gesicherter Armut, aber seit der Umstellung von BAT auf TVÖD/TV-L hat sich vieles zum Schlechten verändert. Sachgrundlos befristete Verträge sind der Regelfall, und versuchen Sie mal, für E15 Ärzte in den ÖD zu bekommen, die lachen darüber. Und die Auswahlverfahren dauern viel zu lange. Bis dahin haben die aussichtsreichsten Bewerber längst ein lukrativeres Angebot in der Privatwirtschaft geholt.

@ schre um 18:32 Uhr

"Festbeträge sollten gefordert werden."
Ich erinnere an das Tarifergebnis ÖD 2017/18:
Ab 1.1.17 + 2%
Ab 1.1.18 + 2,35% mind. 75 EURO.
dBB; wir gehen davon aus, dass dies auch für uns und unsere Pensionäre gilt.
VBL Rentenbezieher + 1% und nix mit mindestens 75 EURO.
Noch Fragen?

@ oberstudienrat

Mag sein das die Afd formal gegen die Diäten im Bundestag protestieren... Fakt ist die nehmen die volle Kohle, Petty und Konsorten nehmen die gleich zweimal aus dem Bundestag und dem Landtag und haben der Partei gleich nach der Wahl den Rücken gekehrt und tun nichts aber auch gar nichts für das Volk. Es ist doch Blödsinn die als Retter der Deutschen hinstellen zu wollen. Wir wählen was wir verdienen? Die verdient nun wirklich keiner.

@Karl Napf (15:41)

der chef unserer müllabfuhr verdient ca 400 mille und fährt den teuersten suv von audi als dienstwagen. er ist kein cdu oder afd mitglied
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Privatunternehmen oder öffentlicher Dienst? Würde tippen ersteres. Denn ansonsten würde ich gerne mal seine Besoldungsgruppe wissen. 400.000 € p.a., also über 30.000 € pro Monat, verdient im öffentlichen Dienst niemand. Selbst die Bundeskanzlerin, die 5/3 x B11 bekommt, bekommt im Monat demnach nur 22910,53 €.

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