Ihre Meinung zu: Syrien: Die Söldner, über die keiner spricht

19. Februar 2018 - 16:09 Uhr

In Syrien sind russische und US-Truppen aufeinandergestoßen. Dabei gab es mehrere Tote, darunter wohl russische Söldner. Warum die Regierungen lieber nicht darüber sprechen wollen, erklärt Silvia Stöber.

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Kommentare

was lernen wir?

einen einzigen satz lesen wir ueber das vorbild fuer dieses russische handeln, schoen versteckt am ende des artikels:

"Der Einsatz von Privatarmeen nach dem Vorbild us-amerikanischer Firmen wie Blackwater dient unter anderem dazu, Kriegskosten zu verdecken und Opfer zu verschweigen."

blackwater hat mehrere umbenennungen hinter sich und firmiert neuerdings unter dem - angesichts des aktionsspektrums und der vergangenheit dieses unternehmens - mehr als zynischen namen "academi".

was ebenfalls unerwaehnt bleibt, ist die lange liste von zum teil hochkriminellen handlungen von blackwater im irak.

der artikel raunt virtuell viel ueber angebliche oder tatsaechliche staatliche russische aktivitaeten und motivationen und versaeumnisse.

der artikel schweigt aber gaenzlich zur zwingend logischen frage, ob die zwischenfaelle in syrien nicht zwischenfaelle zwischen privatarmeen russlands und der usa gewesen sind, was das schweigen moskaus und washingtons erklaeren koennte.

Krieg in Syrien

In Syrien sind russische und US-Truppen aufeinandergestoßen.

Und trotzdem wird die Presse nicht müde vom Bürgerkrieg in Syrien zu sprechen.
Gut, in diesem Faktenfinder ausnahmsweise mal nicht.

Syrien-die Söldner-über die keiner spricht

Die Überschrift über den Artikel läßt auf Enthüllendes hoffen.Doch das ist natürlich ein Problem,wenn es im Land keine Korrespondenten der entsprechenden Medien gibt.

Aber immerhin,am Ende des Artikels wird doch von S.Stöber die Hoffnung zum Ausdruck gebracht,daß die Ereignisse Einfluß auf die Wahlen in Rußland haben,"daß die Führungsgruppe um Putin die Kontrolle über die Medien verliert".
Na denn.

Die Söldner, über die keiner spricht?

Dieser "Faktenfinder" tut es auch nicht, denn die US Söldner werden uns hier immer noch als "Berater" verkauft, genauso wird uns hier wiederholt die Mär von der Absprache mit den Russen untergejubelt, die nie eine andere Seite bestätigt hat, sogar im Gegenteil.

15:36 von Abydos

"Der Einsatz von Privatarmeen nach dem Vorbild us-amerikanischer Firmen wie Blackwater dient unter anderem dazu, Kriegskosten zu verdecken und Opfer zu verschweigen."
,
vor allem aber kann man sich dumm/naiv stellen

als Regierung ist man nicht verantwortlich weiß von nichts

Ehrlich wehrt am längsten auch der Frieden

Man braucht nicht unbedingt Journalist zu sein oder in Krisenregionen zu leben um seine eigene Meinung zu bilden.
Man muss nur genau hinhören, hinsehen, sich informieren und dies wenn möglich dort wo die Informationen am zuverlässigsten sind und so kriegt man nicht nur ein Gefühl sondern man kriegt auch die Bestätigung dass vieles nicht so abläuft wie es zum grössten Teil geschildert oder dargestellt wird und zuletzt verlässt man sich dann noch auf sein inneres menschliches Gefühl und auch ein bisschen auf seinen Instinkt.
Vieles wird und muss ans Licht geführt werden und die Verantwortlichen für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden denn nur so werden viele unschuldige Tote durch einen miserablen Krieg, mit westlicher Beihilfe zu entschuldigen sein und nur so wird den Opfern Respekt und Ehre erwiesen und dies dann zum ersten mal in diesem Gebiet und als Zeichen und einer Art Gutmachung für all die vorherigen Opfer westlicher Interventionen mit all den destaströsen Folgen.

@ Bernd (16:05)

Zitieren Sie doch den Satz zu Ende. Da steht auch:
"Deutlich wird, dass die Führung um Putin keine vollständige Kontrolle weder über die Medien noch über nationalistische Kräfte hat"

Wie können Sie Hoffnung hinein interpretieren, wenn nun nationalistische Kräfte eines Landes machen, was sie wollen? Und das ohne Absprache mit dem wie auch immer gewählten oder nicht gewählten Repräsentanten des Landes auf der internationalen Bühne.

Die Gruppe Wagner oder Academi sind..

ja beileibe nicht die einzigen Söldnerarmeen weltweit!

Denn wozu das Leben der eigenen Soldaten riskieren, was in politischer Hinsicht immer unangenehm für die betreffenden Regierungen dieser Länder ist, wenn man auch bezahlte Söldner für diese gefährlichen Aufgaben weltweit einsetzen kann!

Und das machen nicht nur die Russen oder Amerikaner so, alle anderen Regierungen dieser Welt halten es in dieser Angelegenheit auch nicht anders!

Was zu bedenken ist!

Wer ist völkerrechtswidrig im Einsatz? Die USA!

Die wichtigste Frage wird nicht gestellt:
Wer ist in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht anwesend.
Vermutlich sind das allenfalls Söldner im Auftrag der syrischen Regierung.

Erstaunlich für mich auch, dass der syrischen Regierung unterschwellig nicht zugebilligt wird, dass es die Ölfelder in seinem Staatsgebiet versucht (wieder) unter ihre Kontrolle zu bringen.

re von Tada

Ich habe keine Hoffnung irgendwo hinein interpretiert.Es ging vielmehr darum,wo hinein Frau Stöber Hoffnung hinein interpretiert.

Eine sehr optimistische

Eine sehr optimistische Sicht ist diese Zeile.
" Syrischen Demokratischen Kräfte " was so aus bestimmten Gruppierungen machen zeigen diese 3 Worte.
Privat Einsatzkräfte gab es wohl in vielen Kriegen und früher nannte man das auch noch Fremdenlegion, also Söldner für Geld.

Das es ein Problem für die Wahl in der RF wird die in 4 Wochen stattfindet denke ich nicht, aber ich lebe auch nicht in der RF und damit ist das für mein Leben nicht erheblich.

Gruß

...

Ist doch ziemlich egal, aus welchem Land die Toten kommen. Und wenn die Söldner jetzt aus Argentinien, Neuseeland und Norwegen gekommen wären, wäre die Meldung auch nicht spannender. Wer für Geld seinen Kriegsdienst anbietet, wird in der Regel seine Lebenserwartung herunterschrauben müssen.

Mein Opa sagte immer:

Augen auf bei der Berufswahl... und Söldner ist nun mal ein recht tödlicher Job. Die wenigsten gehen da normal in Rente

Warum wird in diesem Beitrag nur über die Söldner

auf russischer Seite gesprochen? Was ist mit den ca. 20 000 Söldnern seitens der Türkei, die sich FSA nennen, in Wirklichkeit ehemalige Al Kaida Kämpfer sind und vor allem Turkmenen, die bereits seit ca. 7 Jahren auf türkischer Seite vor allem gegen die Kurden kämpfen. Nicht gegen die Mörderbanden des IS, im Gegenteil zur Zeit in Afrin zusammen mit der türkischen Armee eingerückt, um die gesamte Gegen zu destabilisieren. Beispiel, s. Beweis Quelle: "Eskalation zwischen Türkei und Syrien. Pro - türkische Rebellen greifen Regierungstruppen an." 22 syrische Soldaten wurden in einem Hinterhalt gelockt und dort getötet. Die russischen Söldner, geschätzte ca. 3 000 Kämpfer, kämpfen auf der Seite von Assad. Dieser Krieg in Syrien, nachweisbar vom NATO Land Türkei inszeniert und vom Zaun gebrochen, kann schnell zu einem Flächenbrand im Nahen Osten werden. Wird nicht eindeutig durch das handeln der Türkei der IS in Syrien geholfen? Die Kurden mussten ihre Kämpfer von der IS Front abziehen.

Söldner

Academi hat sich deswegen umbenannt, um sich eindeutig von Blackwater zu distanzieren, die auch nach ihrer Aussage früher im Irak Verbrechen begangen und sich unmoralisch und unethisch benommen hätten. Auch sagen sie klar, daß von ihnen keine Leute in Syrien, der Ukraine und auch nicht mehr im Irak stimmt. Und da es sich um keinen Geheimdienst inkl. des juristischen Geheimnisschutz handelt und nie etwas gegenteiliges außer in Verschwörungstheorien gesagt wurde, sollte man das auch glauben. Bei Blackwater damals war das Verhalten ihrer Söldner im Irak ebensowenig ein Geheimnis.
Aber natürlich kann der USA nicht daran gelegen sein, die Sache aufzuplustern, denn Wagner mag vielleicht mit Billigung und gar Unterstützung des Kreml agieren, ist aber außerhalb dessen Weisungsbefugnis. Da ist umsichtige Diplomatie angebracht.
Interessant ist aber, daß einer dieser getöteten Söldner laut seiner Witwe in der Ukraine/Donbas war. In welcher Konstellation auch immer...

Syrien: Die Söldner, über die keiner spricht

Das kann doch TS mal machen, und checken wer aus welchen Ländern mit deren Hilfe dort in Syrien tätig ist.
Die Bezeichnungen für die einzeln Arten werden ja je nach beteiligten Ländern etwas unterschiedlich sein.
Berater, Ausbilder usw.
Bekannt ist das auf syrischem Boden Franzosen, Engländer und die USA völkerrechtswidrig zugange sind.
Aber die Aufklärung der einzelnen Söldner Banden und ihrer Zugehörigkeit zu welchen Befehlsgeber wird wohl nicht ermittelt werden, weil das dem TS Seher etwas verunsichern könnte,

Nicht Putins Problem

Es ist doch nicht Putins Problem, wenn Söldner sterben, die zufällig russische Staatsbürger sind. Sie sind alt genug, um die Gefahr in dem Job abzuschätzen. Putin ist nur verantwortlich für die russischen Soldaten.
Die sterben leider auch in Syrien, nur nicht durch amerikanische Luftangriffe.

Es gibt keine Korrespondenten

@ Bernd Kevesligeti:
Doch das ist natürlich ein Problem,wenn es im Land keine Korrespondenten der entsprechenden Medien gibt.

Im Kampfgebiet gibt es naturgemäß gar keine Korrespondenten, auch keine der nichtentsprechenden Medien.

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