Ihre Meinung zu: USA: Irreführende Zahl zu Schießereien in Schulen

15. Februar 2018 - 14:36 Uhr

In verschiedenen Medien wird berichtet, es habe in diesem Jahr in den USA bereits 18 Schießereien an Schulen gegeben - so wie nun in Florida. Doch diese Zahl ist irreführend. Von Patrick Gensing.

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Kommentare

US Schul Schiessereien

Nach vielen Jahren in Europa und den USA, meineserachtens ist die Erziehung zur Verantwortung der grosse Unterschied.
Die nun 25-40 Jahre alten ELtern sind oft gewaltsame Videospiel, Film und Fernsehfans.
Der % Satz der ausrastet ist gering aber fatal, da durch ein fehlendes Einwohnermeldegesetz in den USA man keinen Bundesbackgroundcheck fuer 8-100 jaehrige auf die Beine bekommt.

Sieht man aber wieviele US Buerger Waffen haben, dann ist der Missbrauch dennoch gering.
Moechte mal alle Europaer sehen, ob sie sich auch so friedlich verhielten.

Das alte Lied "es geht Dich ja nicht an, man haellt sich da besser raus" ist oft die Ursache dass lang ersichtliche Problempersonen sich weiter und weiter in die Rachespirale emporwinden.

Selbstdisziplin und Staerke mit persoenlichen Problemen zurecht zu kommen ist woll jedermanns Gretchenfrage. Egal wo man lebt, zur Flasche, Drogen und Waffen greifen will, da man sich ja so schlecht behandelt vor kommt.

Haarspalterrei

warum werden denn hier jetzt Fälle abgewiegelt?
Ist es keine Schießerei, "nur" weil niemand verletzt oder getötet wurde?

Es ist doch Fakt, dass die US-Amerikaner regelrechte Waffenfanatiker sind.
Fakt ist auch, das in den USA jedes Jahr ein vielfaches an Morden stattfindet verglichen mit der EU.
Fakt ist, dass die Regierung weder gewillt noch im Stande ist, die Waffenflut einzudämmen.

Wie konnte es so weit kommen?

Die USA waren der Geburtshelfer bei der Geburt des neuen besseren Deutschlands, ohne sie hätten wir die Nachkriegszeit nie so erfolgreich bewältigt.

Wie kann ein Land das damals zu etwas so großem fähig war, heute innerlich so vergiftet sein? Von Fremdenangst und Rassismus gelähmt?

Ein Historiker und Soziologe hat einmal gesagt: Bin Laden hat die guten USA am 9.11. getötet, nur haben diese es noch nicht gemerkt.

Kein Zweifel, dass die Staaten vernünftige Waffengesetze ...

brauchen könnten, aber man hilft sich nicht, wenn man dubiose Argumente heranzieht. Die Definition für "school shooting" ist ebenso hirnrissig, wie die Totenzahlen "durch Waffen", wovon augenscheinlich 2/3 Selbsttötungen sind. Natürlich ist das verbleibende Drittel immer noch zu viel. Wenn aber der Kontrollbehörde endlos Steine in den Weg gelegt werden, helfen Verschärfungen auch nicht. So habe ich vor einiger Zeit einen Bericht gesehen, wonach (angeblich) diese Behörde keine Computer verwenden darf, sondern nur Zettelkästen in hoffnungslos überfüllten Räumlichkeiten mit kaum Personal. Und wenn diese Behörde nicht innerhalb weniger Wochen Einspruch gegen einen Waffenverkauf einlegen kann, dann gilt er automatisch als genehmigt.
Zwar war DTs Tweet mal wieder endlos prätentiös, aber man muss wohl schon froh sein, wenn er nicht wieder sinnfrei konstatiert hat, dass mehr Waffen bestimmt die Zahl der Opfer verringert hätten.
Mein tief empfundenes Mitgefühl für die Betroffenen!

Tötungsrate in den USA 4,7 in

Tötungsrate in den USA 4,7 in Kanada z.B. 1,6 ( pro Jahr und 100000 Einwohner ). Die USA setzen falsche Sicherheitsschwerpunkte mit den Milliarden, die für homelandsecurity/Terrorabwehr ausgegeben werden.

alles harmlos

in den ersten 6 Wochen doch nur erst wenige Schiessereien an Schulen in den USA mit ggf weniger als 40 Toten bei 330 Mio Buergern...
und gesamt in 2016 und 2017 jeahrlich nur 60.000 - 70.000 Tote durch Schiessereien...
...
hat der Nobel-Friedensfuerst Obama etwas unternommen...??? ja ja Er tingelt nun durch die Welt um so richtig Kasse zu machen....
...
...
wieviel haben Wir denn eigentlich im Vergleich dazu in Europa aufzuweisen...???
20 Tote an Schulen jaehrlich
500 - 800 Tote durch Schiesssereien
...

DIESE USA waren und sind das Grunduebel betr Kultur und Frieden fuer Unsere Welt und NICHT das "gefaehrliche Russia mit Putin dem Schrecklichen"....
...

Ist die Zahl nicht eigentlich

Ist die Zahl nicht eigentlich egal?
Es sollten 0 sein, egal wie man zählt.

15:40 von Werner40 ... falsche Sicherheitsschwerpunkte..

Das kann sein, aber um die Zahl der Toten einordnen zu können, müsste man sich die übrigen Gewaltdelikte einschließlich Vergewaltigungen, Missbrauch etc. ansehen, dann könnte man einschätzen, ob neben den Waffengesetzen noch anderes angepackt werden sollte. Wenn es eine Kultur der Gewaltverherrlichung gibt, eine Kultur der Missachtung der Rechte des anderen, eine Kultur des Rechts des Stärkeren, dann ist das vielleicht gleich neben der waffentechnischen Aufrüstung das große Problem

Was will der ARD...

...daran Beschönigen dass seit Anfang des Jahres ca. 17 Schiessereien an U.S. Amerikanischen stattgefunden haben. Ob nun jemand dabei stirbt oder nur verletzt wird spielt keine Rolle. Dazu brauchen wir keine Definition ab wann dass nun eine echte Schiesserei mit verletzten und Toten ist oder nur eine Waffe gefunden wurde. Fakt ist dass die USA ein riesenproblem mit seinen ca. 50.000 Toten Jährlich durch Schusswaffen hat. Da ist es doch klar dass Schiessereien in solchem Ausmaß fast überall vorkommen, natürlich auch an Schulen bei der Gesamthäufigkeit wie oft Waffen insgesamt vorhanden sind und leider immer wieder benutzt werden. Voll normal für die USA und ihrer Wildwestmentalität. Das Militär macht es doch weltweit vor: es gibt immer jemanden zum Töten, einen Grund findet man immer... ekelhafte Kultur!

Es wird......

wie immer der historische Hintergrund ignoriert! Keiner fragt, warum es die Einwanderer gab, die nur der Gedanke einte, daß sie besser als die Ureinwohner sind und in jedem Fall die Fehler vermeiden wollten, die in Europa der Adel und sein System mit sich brachte. Dann importierte man auch noch das anglikanische Rechtssystem und passte das staatsrechtliche Denken und Handeln den Gegebenheiten an! Nicht umsonst wird der Sheriff gewählt und ist nur dem Bürgermeister gegenüber verwantwortlich usw. Die Zusätze zur Verfassung sind eben die Basis für "nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer" oder "standing the ground"! Hinzu kommt, daß wir Europäer uns einfach die räumlichen Dimensionen nicht vorstellen können! Wo gibt es das, daß die nächste Farm 1/2-Autostunde entfernt ist oder der nächste Sheriff mehr als 1 Stunde? Unter diesen Vorgaben ist der Wunsch nach einer eigenen Waffe verständlich. Solange sich an den Grundlagen nichts ändert, vertraut die Masse lieber der eigenen gun!

@ Deeskalator

warum werden denn hier jetzt Fälle abgewiegelt?
Ist es keine Schießerei, "nur" weil niemand verletzt oder getötet wurde?

Genau. Das würde ich jedenfalls so sehen. Es waren dieses Jahr nicht 18, sondern nur zwei Ereignisse. Wem nützt zu viel Drama, Drama?

Jap, Waffen sind böse, wenn man verbittet das sie in die Hände von Zivilisten gelangen sind die Probleme so gut wie gelöst.

Hat ja bei harten Drogen auch so gut funktioniert, Stichwort Kartelle. Wird sicher alles besser wenn vermehrt nur noch Verbrecher in Waffen besitzt sind, mit dem Wissen das sich gesetzestreu Bürger nicht mehr verteidigen können. Bis die Polizei an Ort und Stelle ankommt, ist ohne hin schon alles vorbei.

Ein Vergleich mit Deutschland hinkt da es sich hier um ca. 1/4 der US Bevölkerung handelt und Verbrecher wissen das sie nicht mal annähernd so gewalttätig vorgehen müssen, da defacto kaum ein Bürger sich wehren kann. In diesem Land hält man die Klappe, Osama Bin Ladens Leibwächter bezieht Sozialhilfe oder zumindest bis 2016 und sonstige kriminelle lachen sich in Fäustchen und genießen das leben in DE.

Die Waffen Thematik in den USA ist viel komplexer als immer dargestellt wird und Opfer kümmern kein Schwein jede Seite versuch nur Ihre Ziele durch zu setzen.

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