Ihre Meinung zu: Lebensmittel-Discounter Aldi investiert in Immobilien

31. Januar 2018 - 17:17 Uhr

Der Lebensmittel-Discounter Aldi Nord will nun auch Immobilien bauen. In Berlin sollen 2000 Wohnungen entstehen - angeschlossene Filialen inklusive. An zwei Standorten hat der Bau schon begonnen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.153845
Durchschnitt: 2.2 (13 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Discounter Aldi investiert in Immobilien

"Es ist laut Aldi-Sprecherin das erste Mal, dass der Konzern auf den Grundstücken seiner Filialen Wohnraum errichtet"
Ja, es ist völlig egal, ob eine Finanzgruppe oder ein Discounter Wohnungen baut. Wichtig ist doch nur, dass mehr Wohnungen gebaut werden und dass sie von den späteren Bewohnern zu erschwinglichen Preisen gemietet oder finanziert werden können. Dem muss ohnehin der Senat zustimmen. Und wenn sie als Sozialwohnungen eingestuft werden sollten, dann muss die Laufzeit auch entsprechend lang sein.

Warum nicht in ne „Aldi-Wohnung“

Es ist doch ziemlich Wurscht wer Wohnungen baut für normale Menschen? Woraus schließ ich das? Wenn gleich ein Aldi-Markt in der Wohnungsbausiedlung ist, dann dürften da keine Hipster einziehen die eher Sushi, vegan oder sonstige Vorlieben haben. Ich warte jetzt noch auf Lidl-Wohnungen.

Ab zu Aldi

Was soll das? Mir als Mieter ist es egal wer die Wohnung baut. Hauptsache sie ist wohnlich und bezahlbar. Welcher Discounter um die Ecke ist. Mir egal. Unter diesen Bedingungen kann von mir aus auch Trump bauen.

Is doch gut wenn sich auch

Is doch gut wenn sich auch mal ein paar Firmen in D engagieren.

Rund Um sorglos Paket

Eine feine Geste von Aldi
Das Hartz4 Geld kommt am Monatsende vom Amt die Lebensmittel und Pepaid Karten
für Telefon,Internet,Strom etc gibts dazu auch gleich an der Kasse dazu.
Fehlt nur noch einmal im Jahr der AlDI Urlaub auf Malle :-)

Verwunderlich

Was der Staat nicht schafft, trotz des sprudelnden Geldes in den Kassen, muss nun noch die Wirtschaft leisten.
Die aber verjagen wir mit hohen Energiepreisen und Steuern langsam aber sicher aus dem Land.
Die Infrastruktur ist übel und die Vorschriften erstickend.
Die Gewerkschaften tun den Rest dazu.

Als Unternehmer würde ich zu diesen Bedingungen nicht in Deutschland investieren.
Gab es für Aldi Nebenabsprachen und besondere Vergünstigungen?

um 17:04 von Einerer

"Is doch gut wenn sich auch mal ein paar Firmen in D engagieren." und wenn sie ihr Geld in Immobilien anlegen, das sowieso keine Zinsen einbringt.
Und so lange die Besitzer von sehr großen Autos bei Aldi vorfahren, ist doch wirklich nichts dagegen einzuwenden.

Stark dieser Aldi.

Und sind wir mal ehrlich. Wo soll er sonst hin mit seinen Milliarden.... Zinsen gibt es kaum noch, Wertpapiere werden immer unsicherer, expandieren und investieren in neuen Ländern ist mit einem deutlichen Risiko verbunden und investieren in neuen Märkten, das verlangt viel Fachwissen. Und im Immobilienmarkt kennt sich Aldi aus. Also baut Aldi ein Aldimarkt und daneben die Mietswohnungen. Bin mal gespannt ob er auch die Mietpreise runter bringt.

Immobilien

sind und bleiben halt die sichersten Investitionen. Warum sollte nicht auch Aldi das nutzen. Wenn es dann noch seiner Kundschaft in Form von günstigen Mieten zuGute kommt...warum nicht?!? Ist dann eine Win/Win- Situation

Aufgabe der Gesellschaft...

Wenn dann demnächst noch die Friedhöfe privatisiert sind und es heißt: Erstmal zu Penny und ne Blech-Urne besorgen, habt ihr hoffentlich unsere große Dummheit begriffen...

Einfach mal googlen wem die Digitale Automation gehört...

Kein Novum

"Es ist laut Aldi-Sprecherin das erste Mal, dass der Konzern auf den Grundstücken seiner Filialen Wohnraum errichtet"
Das stimmt nicht. In Clausthal-Zellerfeld gab es von ca. 1995 bis 2015 einen Aldi-Markt-Neubau, über dem sich Studentenwohnungen befanden. Weil der Markt nicht den Vorgaben entsprach, den sich irgend ein BWL -Jünger ausgedacht hat, hat sich Aldi davon getrennt.

All die Wohnungen

Wer die Wohnungen baut, spielt zunächst keine Rolle. Wenn Aldi preisgünstige Wohnungen mit guter Lebensqualität baut, so ist dagegen gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil, Konkurenz belebt das Geschäft. Wenn potentielle Mieter mehr Vergleichsmöglichkeiten haben, ziehen andere vielleicht nach. Bezahlbarer Wohnraum gehört nach meiner Meinung wie bezahlbares Brot als Grundrecht zum Leben.

Jede bezahlbare Wohnung hilft

und wenn es Aldi hinkriegt, woran ich keinen Zweifel habe, dann ist das gut für Wohnungssuchende. Aldi wird sicher keine Luxuswohnungen anbieten, sondern moderne und vergleichsweise günstige Wohnungen. Bis unsere fusslahme Regierung die versprochenen Sozialwohnungen errichtet, fließt noch viel Wasser die Spree oder den Neckar hinunter

@17:55 von yolo

""Welche Faktoren sehen Sie als die größten wirtschaftlichen Risiken ...?"
1. Instabile Finanzmärkte (59 %)
2. Unsichere Energieversorgung (48 %)
3. Fachkräftemangel (46 %)
4. Eurokrise (38 %)
5. Wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer (23 %)"

Naja, 3 der 5 Faktoren sind extern und außerhalb der Kontrolle des Landes (und betreffen unsere Nachbarländer im gleichen Maße wie uns) und das Risiko des Fachkräftemangels verschlimmert sich u.A. durch niedrige Arbeitslosenzahlen - also wirtschaftlichen Erfolg eines Landes.

Zudem sagt die Liste nichts darüber aus für wie groß die Gefahr tatsächlich gehalten wird. Wenn mich jemand nach den größten Gefahren für die Wirtschaft fragt werde ich auch ein paar Dinge nennen ohne deren Eintreten unbedingt für unausweichlich oder extrem wahrscheinlich zu halten.

Wenn der Staat versagt

Wenn der Staat beim Thema Wohnungsbau versagt,dann müssen eben andere die Ideen haben.Vielleicht koppelt man die Wohnungsvergabe mit einem Mindestumsatz der Aldi Mitgliedskarte.Bei höheren Umsätzen gibt es dann Punkte,welche bei der nächsten Wohnungssuche in anderen Städten wieder zur bevorzugten Vergabe von Aldi-Wohnungen führen.Unseren GroKo Akrobaten fällt ja nichts ein.Man sorgt nur für eine weitere Verknappung auf dem Wohnungsmarkt.Der unkontrollierte Zuzug geht ja in Phase 2.
Wir könnten soviel Positives im Land schaffen,Geld ist ja da.Nur wer gibt es sinnvoll für unsere Bevölkerung aus?

@um 18:50 von WiPoEthik

Zudem sagt die Liste nichts darüber aus für wie groß die Gefahr tatsächlich gehalten wird.
---
Richtig. Dazu muss man ganze Artikel lesen.
Aber wir haben in Dt. eine Abwanderung der Fachkräfte und nicht nur einen bedingten Mangel. Das sagt etwas über die Attraktivität anderer Standorte aus. Hier ist zu viel eingeschlafen und verpasst worden. Die digitale Infrastruktur ähnelt hier eher der eines Schwellenlandes, als eines ernst zu nehmenden Industriestandortes.
Siehe: Die Industrie verlässt Deutschland, und die deutsche Ingenieurskunst geht mit
http://ruhrkultour.de/die-industrie-verlaesst-deutschland-und-die-deutsc...
Darin heißt es unverblümt:
Der Prozess der Deindustrialisierung ist eine Folge der Energiewende
Für Unternehmen, die sehr viel Strom benötigen, wie zum Beispiel Wacker Chemie, sind die Stromkosten trotz einer erheblichen Reduzierung der EEG-Umlage noch zu hoch, um mit hochwertigen Produkten gegenüber der Billigkonkurrenz bestehen zu können.
Etc

Entscheidend ist nicht, wer

Entscheidend ist nicht, wer baut, sondern was gebaut wird. Sind das nachher Wohnungen, die sich Leute mit schmalem Geldbeutel leisten können? Handelt es sich um flexibel nutzbare Wohneinheiten, die nötigenfalls schnell und günstig neuen Erfordernissen angepasst werden können?

Eigennutz und kein sozialer Wandel

Im Handelsblatt ist zu lesen:
Aldi Nord hat damit aber nicht ein neues lukratives Geschäftsfeld entdeckt, sondern wird notgedrungen zum Wohnungseigentümer. Denn angesichts des immer knapper werdenden Wohnraums in den Innenstädten der Metropolen ist es für die Einzelhändler immer schwerer, Genehmigungen für neue Märkte zu bekommen. In der Kombination mit Wohnungen tun sich die Stadtverwaltungen leichter, die Genehmigungen für neue Projekte zu erteilen.http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/neue-filialen-neues-konzept-wohnen-ueber-dem-discounter-aldi-baut-wohnungen-in-berlin/20911642.html

Das zeigt aber auch deutlich, dass unser Land einfach zu eng wird...für Menschen und Wirtschaft.
Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Rein rechnerisch leben bundesweit rund 230 Menschen pro Quadratkilometer..

@yolo - Aldi ist, wo der Markt ist

17:26 von yolo:
"Als Unternehmer würde ich zu diesen Bedingungen nicht in Deutschland investieren. Gab es für Aldi Nebenabsprachen und besondere Vergünstigungen?"

Welche sollte es da geben? Aldi investiert ja bereits seit Jahrzehnten in Deutschland und lebt davon sehr gut.

Darüber hinaus lassen sich die Dingen des täglichen Bedarfs nicht auslagern, wie es bei der Industrie möglich ist.

Wenn der Staat auch noch

die teilweise irrsinnigen Bauvorschriften endlich entrümpelt und auf ein normales Maß zurückbringt, dann werden auch mehr Wohnungen gebaut. Und zwar bezahlbare.

Man könnte heute in der Niedrigzinsphase eigentlich Wohnungen bauen, bei denen der Mietpreis pro Quadratmeter bei 8,-€ liegt.

Aldi zeigt schon mal, dass es durchaus lukrativ sein kann, Mietwohnungen zu bauen. Aber auch Firmen können sich da mal eine Beispiel nehmen und das Thema Werkswohnungen wieder neu beleben.

@19:01 von mirage3a

Wenn der Staat beim Thema Wohnungsbau versagt,dann müssen eben andere die Ideen haben.Vielleicht koppelt man die Wohnungsvergabe mit einem Mindestumsatz der Aldi Mitgliedskarte.Bei höheren Umsätzen gibt es dann Punkte,welche bei der nächsten Wohnungssuche in anderen Städten wieder zur bevorzugten Vergabe von Aldi-Wohnungen führen.
--------------------------------
Geniale Idee und wenn ich erwischt werde beim Lidl-Einkauf, stehe ich in Hamburg und Köln erstmal auf der roten Liste in Sachen: Wohnungsbesichtigung...

Tolle Sache, als Penny-Kunde hab ich dann ne höhere Miete bei gleicher Wohnung und einen Umzug nach Schnuffelhausen kann ich direkt knicken weil Aldi sagt: Du kommst hier nicht rein...

Super dolle Idee, könnte funktionieren wenn sie einen Wettbewerb starten, VW könnte/müsste auch was machen, ich seh es schon...

Tach, wie gehts denn so, sag mal wo wohnste denn jetzt?

Fressnapf, ich muss...;-()

@ yolo

Als Unternehmer würde ich zu diesen Bedingungen nicht in Deutschland investieren.

Offensichtlich sind Sie aber kein Unternehmer. Aldi investiert in Deutschland und wird sich dabei vermutlich etwas gedacht haben. Nur macht Aldi darüber nicht viele Worte in Diskussionsforen.

Das können Unternehmen besser als der Staat

@ yolo: Verwunderlich. Was der Staat nicht schafft, trotz des sprudelnden Geldes in den Kassen, muss nun noch die Wirtschaft leisten.

Ein Glück. Denn es ist weder die Aufgabe des Staates, Verbrauchermärkte zu betreiben, noch Wohnungen zu bauen. Das können Privatunternehmen nämlich besser.

@ um 19:25 von Nachfragerin

Aldi investiert ja bereits seit Jahrzehnten in Deutschland und lebt davon sehr gut.
---
Aldi ist in Zwänge geraten und braucht Lösungen.
Wie ich oben schon kommentierte, schrieb das Handelsblatt detailierter die Gründe aus.
Aldi verliert, Lidl gewinnt
Im Gegenteil zu Lidl machten die beiden Ketten( Aldi) im Norden und im Süden der Republik sogar einzelne Filialen dicht. Sie gaben so Marktanteile an die anderen Discounter ab, aber auch an die Vollsortimenter. Bei Aldi Nord und Aldi Süd sinken daher seit Monaten die Umsätze.
/www.focus.de/finanzen/news/tid-17790/supermaerkte-aldi-verliert-lidl-gewinnt_aid_495167.html

Es ist mehr ein Wettkampf um Bauland für Märkte, als ein sozialer Gedanke dahinter.
Der Zuschlag zum Bau ist mit einem sozialen Hintergrund aber leichter durchzusetzen.

um 19:33 von dummschwaetzer

"Aber auch Firmen können sich da mal eine Beispiel nehmen und das Thema Werkswohnungen wieder neu beleben."
So ist es. Das Geld könnten sie wieder sinnvoller in Wohnungen anlegen, anstatt immer nur die Aktiengewinne zu erhöhen. Genau das gleiche gilt auch für die Gewinnung des Facharbeiternachwuchses. Wer selbst bildet, ist immer auf der sicheren Seite.

Investment und PR-Aktion zugleich

Clever und eigentlich ganz offensichtlich: ALDI kommt mit einer gelungenen Marketing-Idee als sozial orientiert in die Medien und legt sein Firmenkapital gewinnbringend in Immobilien an. Denn die guten Standorte für Filialen hat man schon, die Ausweitung hier ist übersättigt.
Das ist ein gelungener unternehmerischer Schachzug.
Dass selbst tagesschau.de titelt "ab zu ALDI" bestätigt es nur.
Mal sehen, ob LIDL & Co. nachziehen.

@um 19:51 von Mannemer Bub

Denn es ist weder die Aufgabe des Staates, Verbrauchermärkte zu betreiben, noch Wohnungen zu bauen. Das können Privatunternehmen nämlich besser.
---
Seit der soziale Wohnungsbau durch den Staat an die Privathand gegangen ist, sind aus den modernisierten Objekten spekulationstragende Investobjekte geworden, bei denen es nicht mehr um den Bewohner geht.
Also so ganz stimmt Ihre Rechnung da nicht.
Der Staat hat das Tafelsilber des Sozialstaates verprasst und sich in die Abhängigkeiten der Wirtschaft gebracht.
Wenn Wirtschaft das besser gekonnt hätte, hätten wir nicht zuwenig bezahlbaren Wohnraum.
Die Politik muss steuern und zu Projekten anreizen. Tut sie das nicht, handelt jeder im eigenen Interesse zum Nachteil des kleinen Mannes.

@um 20:05 von conversator educatus

Mal sehen, ob LIDL & Co. nachziehen.
---
Lidl hat bereits bewohnte Objekte.
Wettbewerber Lidl tritt ebenfalls schon seit längerem als Vermieter auf. So hat der Discounter bereits 2011 rund 40 Wohnungen im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gebaut – jeweils über den eigenen Filialen. Auch in Tegernsee in Bayern bekam Lidl erst eine Genehmigung für einen neuen Markt, als das Unternehmen sich verpflichtete, zugleich 17 Sozialwohnungen zu errichten.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/neue-filiale...

Gute Idee

Wohnungen bauen ist ja auch eine der wenigen Möglichkeiten risikolos Zinsen zu verdienen.

Aldi gehört ja zu den innovativen Unternehmen. Z. B. haben sie auf ihren Fillialen Photovoltaikanlagen und produzieren sich ihren Strom für die Hälfte vom Einkaufspreis selbst.

Durch die Europäische Nullzinspolitik gibt es keine sicheren Anlagemöglichkeiten.

Wohnungen und Photovoltaik sind da ganz wenige Ausnahmen.

Und durch die deutsche Steuerpolitik sprudeln bei den Superreichen die Gewinne wie noch nie.

Was glaubt ihr denn warum die Mietpreise explodieren?

Danke dafür, das Jahrzehntelang keine Sozialwohnungen gebaut oder gefördert wurden.

@ yolo

Es ist nicht Aufgabe des Staates, für ausreichend Wohnraum zu sorgen. Wenn Bedarf nach Wohnungen besteht, sprich wenn ein Markt dafür da ist, dann gibt es in einem freien Markt auch Anbieter, die diese Nachfrage befriedigen. Der Staat sollte sich da besser raushalten.

Reiner Eigennutz

Aldi baut keine Wohnungen und setzt gleich noch das Geschäft dazu. Aldi will unbedingt eine neue Einkaufsstätte errichten, bekommt aber mit der üblichen Aldi-Bauweise (Flachdach, eingeschossig) einfach keine Baugenehmigung. Cleverer Schachzug, aus dieser Not nun eine Tugend zu machen und es auch noch medial gewinnbringend zu vermarkten.

Neue Wohnungen für die

Neue Wohnungen für die Hauptstadt. Find ich erstmal ne gute Sache und und das auf den Grundstücken die eh schon Aldi gehören. Besser als nur nen einstöckiges Aldi hinzusetzen.

Neues Zeitalter

Beginnt jetzt ein neues Zeitalter.
Beginnt jetzt das Zeitalter des billigen Wohnmarkts.

Dann wird auch dort wohl bald der Werbespruch Einzug halten,"Billiger geht noch oder geht immer oder so ähnlich".

Mir tun aber dann jetzt schon die Lohnarbeiter leid welche sich Dumpinglöhnen ausgesetzt werden sehen und schliesslich auch noch die Menschen oder Sparer oder Anleger, welche ihr gespartes in Immobilien angelegt hatten und dann durch einen drohenden Preisverfall teurer erstandener Wohnungen oder Häuser finanzielle Einbussen erwarten zu haben, zumal wenn es wie so oft um finanzielle Altersvorsorge geht und finanzielle Absicherung.
Zuerst haben die Banken durch Krisen, den Sparern die Konten leergefegt und die welche glaubten eine bessere Strategie gefunden zu haben werden jetzt durch den Geldmaulwurf gepresst, sei es durch Enteignung oder der Entwertung ihrer bisherigen wertvollen Guthaben.

Irgendwie oder irgendwann kriegen sie uns alle, aber war das nicht auch einmal ein Werbeslogan?

Gestern und heute...

Endlich hat sich ein (auch) deutschlandweit starker Konzern entschlossen, die alte Idee der Werks- oder Genossenschaftswohnungen neu zu interpretieren und zu beleben. Wer hier ein Geschmäckle "schmecht, mag beruhigt sein... Schon die alte Fuggerei des 16.Jhts (Sozialsiedlung in Regensburg für 1 Heller Jahresmiete) war gekoppelt an religiöse Fron (tägliche Gebete für den Stifter) und mithin getragen von erhoffter Belohnung des Stifters im Jenseits... Ebenso auch die Nachkriegs-Bergarbeitersiedlungen in den Kohle- u. Stahrevieren - hier nun aber schon mit deutlich weltlich-fiskalischen Vorteilsinteressen.
_
Dennoch haben diese genossenschaftlichen Ideen ganz wesentlich zum Wiedererstarken Deutschlands beigetragen. Bis irgendwann schlaue Bänker und Börsianer meinten, das ginge doch alles noch viel lukrativer... nämlich privatwirtschaftlich...
_
Heute stehen wir vor dem Scherbenhaufen dieses auch politisch fehlerhaften Resultats. Und nun kommt (ausgerechnet) ALDI... als neuer Fugger..?

Darstellung: