Ihre Meinung zu: Daimler schmeißt EUGT-Mitarbeiter raus

31. Januar 2018 - 16:58 Uhr

Nach Volkswagen hat auch Daimler personelle Konsequenzen aus den Abgastests an Affen gezogen. Ein Mitarbeiter sei freigestellt worden, teilte der Konzern mit. BMW hingegen stellt sich hinter seinen EUGT-Mitarbeiter.

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Kommentare

Daimler sollte es besser machen

Dieses Thema interessiert sicherlich viele Deutsche, mich auch. Wenn das Krisenmanagement bei Daimler besser wäre als bei VW, sollte mich das freuen. D.h.: nicht nur ein paar Mitarbeiter feuern oder in amerikanischer Haft die Fehler des Managements ausbaden lassen. Nicht alles vertuschen und abstreiten, sondern Fehler zugeben und Schäden für die Kunden ausgleichen.
Aber eins wundert mich doch: Warum lesen wir seit Anfang der Woche kaum noch etwas über die Koalitionsverhandlungen? Heute 4mal Trump, VW und Daimler, aber nichts über die Gespräche unserer Regierung. Das missfällt mir.

Die Saubermänner ?

Erst VW , jetzt Daimler , ein Schuldiger wurde schnell gefunden und wird gefeuert. Lückenlose Aufklärung , nur ein Scherz ? Vorstände , die angeblich nicht wissen was im Unternehmen läuft müssten wegen erwiesener Unfähigkeit entlassen werden.

Wollen wir's überhaupt wissen?

Aus meiner Sicht ist die Aufregung um diese Tier- und Menschenversuche vorwiegend dadurch entstanden, dass sie allgemein bekannt wurden. Im Grund wollen wir es doch nicht wirklich so genau wissen, was die Kosten für unser gutes Leben sind.

Noch viel peinlicher als dieser "Skandal" selbst ist doch, wie wir mit ihm umgehen.

Aber immerhin war er bis

Aber immerhin war er bis gestern noch dort beschäftigt.

In den USA ist so etwas völlig normal

In den USA sind solche Studien völlig normal.
Die bekanntesten sind:

Raffinierter Zucker ist ungesund. Gegenstudie und das Thema war vom Tisch. Hat sehr gut funktioniert.

Beim härten von Fetten (Margarine) entstehen Krebserregende Stoffe. Und schon war das Märchen vom bösen Cholesterin in der Butter erfunden. Klappt auch bis heute.

Alkohol begünstigt auch in geringen Mengen Darmkrebs. Und keine Woche Später kommt die Studie das Rotwein gut für das Herz ist heraus. Mal am Rande, gesund ist der Rote Farbstoff der in sehr vielen Früchten ist ohne den Alkohol. Auch das klappt bis heute.

Warum regt man sich nun über diese Studie so sehr auf? Das ganze System ist faul. Es gibt kaum seriöse Studien, und wenn werden sie von unseriösen Studien schnell weg gebügelt.
Die Affenstudie war auch nur eine Antwort auf eine andere Studie oder Untersuchung.

Diese armen Spitzenmanager werden betrogen von vorne bis hinten

Der eine Mitarbeiter lässt heimlich Versuche an Affen durchführen, der andere baut hinterlistige Schummelsoftware in die Autos ein...

Diese Angestellten sind alle so fies und hinterhältig, das die Führungsspitze mit dem Entlassen gar nicht nachkommt.

Aber dafür haben sie dann, wenn alle Übeltäter entlassen sind, wieder ein sauberes, verantwortungsbewusstes Unternehmen. So wie Apple oder Ikea...

Die lieben Autobosse

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Probanden in Aachen freiwillig an diesen Tests teilnahmen und wahrscheinlich auch gut entlohnt wurden. Was die Sache sicherlich nicht moralischer macht.
Was ich jetzt aber wirklich total gut finde ist, dass die Autokonzerne ihre bösen Mitarbeiter entlassen, die wieder alles ohne das Wissen der Konzernführung total heimlich durchgeführt haben.
Ich finde es aber extrem schade, dass BMW und Daimler in der Berichterstattung viel zu kurz kommen. Man spricht leider immer von VW.
Die aber haben doch genug Probleme. Dieselskandal (können sie ja auch nichts für).
Ganz arme
Firmen.

1 Mitarbeiter?

Seltsam das es in jedem deutschen Großkonzern einen Mitarbeiter gibt, der unkontrolliert, ohne Wissen aller Anderen, immer die unverantwortlichsten Fehler machen kann.
*
Ist das Wirtschaftswissenschaft?

Wie prüfen eigentlich Behörden oder die WHO ...

... die Schädlichkeit von Abgasen für die Menschen?

... man kann erst etwas verharmlosen, wenn man die Schädlichkeit untersucht hat und dann gegebenenfalls kennt.

Es stellt sich die Frage, ob Wissenschaftler der Europäischen Forschungsvereinigung (EUGT) zur Klärung geforscht haben oder (nur) um die Gesundheitsgefahren von Dieselabgasen zu verharmlosen.

Es wird in diesen Zeiten viel böswillig unterstellt ohne jeden Nachweis.

Die Überschrift "Daimler schmeißt EUGT-Mitarbeiter raus" gehört dazu.

Man hat noch nichts aufgeklärt! Kein gutes Bild was da Daimler zeigt!
Daimler war mit Auftraggeber. Was war das Motiv? Die wissenschaftliche Forschung und Klärung ist grundsätzlich gut, auch zu Abgasen. Nicht nur von Diesel-PKW, sondern z.B. auch von gepresstem Abfallholz, Braunkohlebriketts aus dem Baumarkt was sonst noch so in ungefilterten Öfen verheizt wird. Menschen und Tiere sind diesen "Abgasen" wieder ausgesetzt. Man muss nicht messen, man kann es riechen.
...

@ 16:44 von Donidon

"In den USA sind solche Studien völlig normal.
Die bekanntesten sind:

Raffinierter Zucker ist ungesund. Gegenstudie und das Thema war vom Tisch. Hat sehr gut funktioniert.

Beim härten von Fetten (Margarine) entstehen Krebserregende Stoffe. Und schon war das Märchen vom bösen Cholesterin in der Butter erfunden. Klappt auch bis heute.

Alkohol begünstigt auch in geringen Mengen Darmkrebs. Und keine Woche Später kommt die Studie das Rotwein gut für das Herz ist ...

Warum regt man sich nun über diese Studie so sehr auf? Das ganze System ist faul. Es gibt kaum seriöse Studien, und wenn werden sie von unseriösen Studien schnell weg gebügelt."

Absolut richtig. Also bis auf den Teil mit "in den USA.."
Schauen Sie doch mal bei uns, wie viele von der Wirtschaft bezahlte Forschungsinstitute und Professoren welche wirtschaftsgefälligen Gutachten erstellen, und damit auf wirtschaftsfreundliche Gesetze drängen. Rürup und Raffelhüschen (Wikipedia!) zum Thema Rente z.B.

warum?

"European Group on Environment and Health in the Transport Sector" (EUGT) 2007 gegründet. Ziel war es, die Gesundheitsfolgen von Schadstoffen wie das von Dieselmotoren ausgestoßene Stickoxid zu erforschen."

Das ist nun wirklich nicht die Aufgabe der Automobilkonzerne.
Sie sollen saubere Motoren bauen, und die Erforschung der Gesundheitsfolgen bitte Organisationen überlassen, die nicht von der Autolobby bezahlt werden.
Dere Sinn kann sonst nur sein, dass es alles nicht so schlimm ist.
Das Auto wird dadurch nicht weniger Dreck ausstossen, der begangene Betrug durch Schummelsoftware ändert sich dadurch kein Stück.
Die Autoindustrie sollte ihe Geld dafür verwenden, den Dreck zu vermeiden, statt durch zweifelhafte Untersuchungen zu rechtfertigen.

Ach find ich doch nett

das man sich wenigsten aufrafft und sich einige Tage später ""Endschuldigt"".
Zu mehr ist man dann wirklich nicht mehr bereit,siehe VW.
Aber solang das Geld regiert,bleibt die Moral auf der Strecke.

Es ist richtig Versuche

Es ist richtig Versuche durchzuführen, um vernünftige Grenzwerte festlegen zu können. Im übrigen ist eine Zigarette rauchen schädlicher als in der gleichen Zeit Luft mit Stickoxid mit 40 Millionstel Gramm pro Kubikmeter zu atmen.

@ 17:25 von Werner40

"Es ist richtig Versuche durchzuführen, um vernünftige Grenzwerte festlegen zu können. Im übrigen ist eine Zigarette rauchen schädlicher als in der gleichen Zeit Luft mit Stickoxid mit 40 Millionstel Gramm pro Kubikmeter zu atmen."

Ja.. entsprechen lächerlich ist es auch, wenn Raucher diskutieren, ob es noch sicher ist auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, oder Alkoholiker Flugangst haben.

Allerdings raucht und trinkt jeder freiwillig. Autoabgase atmen aber wir alle ein.

Und: Wir haben bereits vernünftige Grenzwerte. Gut, gut aus Sicht der Wissenschaft, der Ärzte, und der WHO.
Anscheinend nicht aus Sicht der Fahrzeughersteller, die daher entsprechende Versuche durchführen, um so ihre finanziell gut ausgestatteten Einwände dagegen leichter an den Politiker bringen zu können.

Oder kurz gesagt: Affensterben für Lobbyismus

Warum diese Aufreger?

Ich frage mich, warum mann/frau sich hier bei den Autokonzernen so aufregt. Tier- und Menschenversuche sind in der Medizin und bei den Pharmafirmen sowie bei Kosmetikkonzernen seit je her gang und gäbe. Und warum regt sich dort niemand auf???

...genauso wenig wie Discobesitzer Lärmschutzgrenzwerte...

... festlegen sollten.

""European Group on Environment and Health in the Transport Sector" (EUGT) 2007 gegründet. Ziel war es, die Gesundheitsfolgen von Schadstoffen wie das von Dieselmotoren ausgestoßene Stickoxid zu erforschen."

Das ist nun wirklich nicht die Aufgabe der Automobilkonzerne."

[@ 17:18 von wibo]

Es ist nicht nur nicht deren Aufgabe, es ist der Versuch, Strukturen zu schaffen um sich selber zu kontrollieren und regulieren, damit es nicht andere tun.

Wie gut das z.B. bei der Messung der Abgaswerte, oder auch bei der Regulierung der Banken geklappt hat, kann man ja leicht nachprüfen.

Wer ernsthaft ein von der Automobilindustrie bezahltes Institut bei Abgasgrenzwerten mitreden lassen will, der lässt sich auch von Maschmeyer zu seiner nächsten Geldanlage beraten...

Respekt für BMW

Wenigstens BMW hat den Mut, zu seinem Manager zu stehen. Um es nochmal zu sagen, diese Tests mit Affen sind absolut notwendig, wenn man wissenschaftlich fundiert erforschen will, wie schädlich Stickoxide wirklich sind. Ohne diese Untersuchungen bleiben wir auf der rein emotionalen Betroffenheitsebene. Für erwachsene Menschen kann's das ja wohl nicht sein.

@ c.schroeder

Aber eins wundert mich doch: Warum lesen wir seit Anfang der Woche kaum noch etwas über die Koalitionsverhandlungen? Heute 4mal Trump, VW und Daimler, aber nichts über die Gespräche unserer Regierung. Das missfällt mir.

Sie haben den Artikel womöglich nur übersehen.

Diesel sind im Grunde saubere Motoren

... und genau das soll diese Studie nachweisen.
Was wäre dagegen zu sagen? Ich sehe in der öffentlichen Diskussion in Deutschland nur viel zu viel unsachliche Betroffenheitsreaktionen und das übliche Industrie-Bashing. Wissen wir eigentlich noch, wer hier den Laden am Laufen hält?

So soll für den Diesel geworben werden?

Die Automobiler befinden sich immer noch in ihrer Schockstarre. Mit dolch blödsinnigen Experimenten wird doch NICHTS bewiesen: NOx ist und bleibt giftig! Und auch der VDA unter Wissmann leistet keine Aufklärung. Fest steht, dass der Diesel noch eine Menge kann: effizient und reinigbar. Aber die Reinigung muss man wollen: größere Ad-Blue-Tanks, Fenster für die Reinigung nicht bei Normal-Temperatur schließen. Solange es keine besseren, günstigeren und schneller ladbare Akkus gibt, bleibt die e-Mobilität eine Rand-Erscheinung.

Narrenfreiheit ist gefragt

Wann endlich stehen die Obersten Führungskräfte gerade für das ,
was sie in Auftrag gegeben haben.
Irgendjemand muß doch d. Auftrag erteilt haben u.
ab einem gewissen Volumen sind das zwangsläufig d.oberen Chargen ......
Wann rührt sich d. Dt. Justiz ????

Oder darf d. Dt. Autoindustrie fast alles ,
Narrenfreiheit ?

Daimler schmeißt EUGT-Mitarbeiter raus

Wir alle nehmen seit Jahren an einem Großversuch teil. Nur keiner merkt es, ausser den Menschen die krank werden.
Lobbyisten entscheiden über die Gesundheit der Menschen. Warum ?
In all diesem Elend ist zumindest die Haltung von BMW gegenüber den Mitarbeitern vorbildlich. Kein Bauernopfer, sondern hoffentlich Aufklärung und wirkliche Verbesserung der Schadstoffbelastung.
Aber solange in der Sylvesternacht Tonnen von Feinstaub in die Luft geballert werden, wird sich auch in der Automobilindustrie nicht viel ändern. Und in der Politik schon gar nicht.
Es lebe der Profit, auf Teufel komm heraus..

Und noch ein Bauernopfer

Der frei gestellte Mitarbeiter bei Daimler ist doch nur wie bei VW ein Bauernopfer. Die wirklich Verantwortlichen, die ganz oben in den Konzernen regieren, kommen wie immer ungeschoren davon. Von den politsch Verantwortlichen schon einmal ganz zu schweigen.

Daimler hat die EUGT mit gegründet

das ist der eigentliche Irrsinn. Der gesamte Vorstand darf sich gern entlassen.
.
Die Automobilindustrie in Deutschland hat jede Reputation verloren. Und das machen die Arbeitsplätze auch nicht mehr Wett. Ich würde mich mittlerweile schämen, ein deutsches Betrüger-Auto zu fahren.

Die armen Tiere...

...keine Frage.

WIe viele werden nochmal für Versuche allei in der Kosmetikindustrie täglich gequält ???

Nein, es ist nicht richtig

Seltsame Argumentation. Wie wäre es denn damit:
Anstatt Versuche durchzuführen, um "vernünftige" Grenzwerte festlegen zu können, produziert man einfach von vorneherein Motoren mit dem geringsmöglichen Schadstoffausstoß. Dafür müsste man weder an Affen, geschweige denn an Menschen testen.

"Daimler schmeißt

"Daimler schmeißt EUGT-Mitarbeiter raus". Bitte nicht ganz so reißerisch. Das hat doch sehr das Niveau und den billigen manipulativen Charakter der bekannten Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Im übrigen ist es kein Rausschmiss, sondern eben eine Freistellung. Mit anderen Worten: In dieser Gehaltsklasse wird man bei Fehlverhalten bei vollen Bezügen beurlaubt. "Rausgeschmissen" wird die Kassiererin oder der kleine Angestellte bei sehr viel geringeren Vergehen und kann zusehen wie sie/er dann die Miete zahlt. Ist aber dann als Neiddebatte zu vernachlässigen...

Was denn....

....für ein Bauernopfer?
Wie alt ist Steg? Ende 50 , Anfang 60? ER bietet freiwillig seine Beurlaubung an und übernimmt die Verantwortung. Wenn er aufhört kriegt er den goldenen Handschlag ung geht fühzeitig in den süßen Ruhestand. Er freut sich und Volkswagen ist fein raus.

Was hat das mit Justiz zu tun?

@ Don-Corleone:
Wann rührt sich d. Dt. Justiz ????

Gar nicht. Oder dachten Sie, dass Tierversuche illegal sind? Außerdem wäre nicht die deutsche, sondern die US-amerikanische Justiz zuständig. Dort sind Tierversuche übrigens auch nicht illegal.

Hörensagen und Betroffenheit

@ WD:
Wir alle nehmen seit Jahren an einem Großversuch teil. Nur keiner merkt es, ausser den Menschen die krank werden.

Das ist doch lediglich Hörensagen. Oder haben Sie einen Beleg für die Erkrankung?

Geringer Schadstoffausstoß

@ Nick Knatterton:
Anstatt Versuche durchzuführen, um "vernünftige" Grenzwerte festlegen zu können, produziert man einfach von vorneherein Motoren mit dem geringsmöglichen Schadstoffausstoß. Dafür müsste man weder an Affen, geschweige denn an Menschen testen.

VW, BMW und Daimler produzieren doch schon längst Motoren mit dem geringsmöglichen Schadstoffausstoß.

Die wahren Probleme des Schadstoffausstoßes

Durch inkompetente Verkehrsplanung werden weitaus mehr Schadstoffe ausgestoßen, als für die Fortbewegung nötig. Nicht ganz neu ist das Wissen,
- wie Kreisverkehre ohne Totzeiten oder zumindest flexible Ampelregelungen die starren Ampelprogrammen ersetzen,
- wie die "Grüne Welle" den Verkehr im Fluss hält (stattdessen wird absichtlich Rote Welle veranstaltet, damit genervte Autofahrer vielleicht doch auf den ÖPNV umsteigen),
- wie man bei hohem Verkehrsaufkommen auch den Standstreifen auf der Autobahn flexibel freigibt (Vorbild: A5 zwischen Bad Homburg und Frankfurt/M.),
- wie intelligente Parksysteme das "Kreisen" der Suchenden vermeiden,
- wie man den ÖPNV attraktiver macht: keine Preisanpassung nach oben.

19:23 von Demokratieschue...

Hörensagen und Betroffenheit

@ WD:
Wir alle nehmen seit Jahren an einem Großversuch teil. Nur keiner merkt es, ausser den Menschen die krank werden.

Das ist doch lediglich Hörensagen. Oder haben Sie einen Beleg für die Erkrankung?
////
*
*
Hörensagen gilt also nur bei Affen als bewiesen?
*
Oder leben die etwa noch ganz gesund?
*
(wegen der kürzeren Versuchszeit)

Versuche an Menschen bleiben?

In vielen Städten werden die Abgasgrenzen nicht eingehalten! Fazit: Hier werden die Tests an Menschen wohl fortzgesetzt, obwohl schon bekannt ist, dass ca. 400.000 Menschen ( in der EU) an "PKW- Smog" sterben.
Aber vielleicht dauert es noch ca. 50 Jahre bis diese Herren zur Verantwortung gezogen werden! Seit x Jahren werden die Grenzen überzogen: -> 5 ? Jahre x 400.000 -> 2.000.000 Menschen.
Aber Vergleiche darf ich wohl nicht ziehen! Aber diese Manager handelten freiwillig aus reiner Habgier zum Wohle der Konzerne!

Jedem, der mir ernsthaft

Jedem, der mir ernsthaft glaubhaft machen will, dass Unternehmen Studien zu den Gefahren ihrer Produkte in Auftrag geben, um damit etwas anderes zu bezwecken als die Beeinflussung der Öffentlichkeit in ihrem Sinne, unterstelle ich hiermit entweder Dummheit oder Befangenheit. Sie dürfen es sich gern aussuchen. Wissenschaftliche Studien der Industrie sind nichts anderes als Werbemittel und würden wohl auch von jedem unabhängigen Wissenschaftler als solche gesehen werden. Was man Werbung glauben kann und will überlasse ich auch gern jedem selbst.

19:29 von kuerbis

Populismus pur !
woher haben sie die Zahlen 400.000 Tote durch Abgas
wie viele Tote gab es denn vor 30 Jahren, als es keinen Rußfilter gab, keinen Kat und nicht auf NOx geschaut wurde ?

Unglaubwürdig

Die ganze Automobilindustrie ist unglaubwürdig. Genauso, wie die Banken , Pharmaindustrie und Großkonzerne wie Siemens und Co. Es geht nur noch darum die sogenannten Eliten, auf Kosten der Belegschaft, noch reicher zu machen.

Das, was wir heute als

Das, was wir heute als Problem empfinden, begann damit, dass unsere Vorfahren es in der Steinzeit irgendwie geschafft haben, Feuer zu beherrschen, zu "konservieren" und irgendwann auch selbst zu entfachen. Nicht allen von ihnen dürfte es gut bekommen sein, wenn sie sich damit ihre Höhlen eingeräuchert haben, aber die Überlebensvorteile waren im Vergleich dazu gigantisch.

Natürlich darf man die Nebenwirkungen des Fortschritts nicht unterschätzen oder gar ignorieren, insbesondere dann nicht, wenn man in der Lage ist, sie zu erkennen, zu verstehen und zu minimieren. Aber man muss die Nebenwirkungen immer ins Verhältnis zur durch den Fortschritt erreichten Lebensqualität setzen. Das Optimum liegt eben nicht bei den geringsten oder gar keinen Nebenwirkungen, sondern beim größten Nettozuwachs an Lebensqualität (z.B. messbar an der durchschnittlichen Lebenserwartung). Würden wir das berücksichtigen, dann hätten wir weder seltsame Grenzwerte, noch seltsame Experimente.

Sisyphos3

Die Zahl 400.000 Tote jährlich in der EU durch Abgase kann jeder seit Tagen in diversen Medien lesen. Wobei immer nur auf PKWs rumgehackt wird, obwohl die Industrie zu 43% und die Landwirtschaft zu 23% an der Luftverschmutzung beitragen.

Vor kurzem ist ein Bundeswehr-LKW in der Stadt vor mir gefahren, der zog eine lange schwarze Wolke hinter sich hinterher. Ich konnte gar nicht die Lüftung schnell genug schließen, schon hätte ich die Abgase im Auto. Busse,Feuerwehrfahrzeuge, sowie Fahrzeuge der Bundeswehr sollten schnellstens erneuert werden.

wen wundert's...

gerade BMW hat den grössten rückhalt bei den Dobrindts dieser regierung, egal ob auf bundes- oder landesebene.

jetzt aber mal Schluss mit dem Lobbyismus-Großangriff

@ 19:26 von Demokratieschue...

"VW, BMW und Daimler produzieren doch schon längst Motoren mit dem geringsmöglichen Schadstoffausstoß."

Nein, tun sie nicht. Genau deswegen musste ja die Schummelsoftware her. Weil man der Rendite wegen auf Partikelfilter, Harnstoff-Einspritzung u.s.w. verzichtet hat.

"Das ist doch lediglich Hörensagen. Oder haben Sie einen Beleg für die Erkrankung?"

https://www.nature.com/articles/nature22086
Hier ist von über 100.000 Toten allein auf den 11 wichtigsten Märkten die Rede.

" Ich sehe in der öffentlichen Diskussion in Deutschland nur viel zu viel unsachliche Betroffenheitsreaktionen und das übliche Industrie-Bashing. Wissen wir eigentlich noch, wer hier den Laden am Laufen hält?"

Wie oben gezeigt gibt es unsachliche Reaktionen auch auf der anderen Seite.

Und über "den Laden am Laufen halten" reden wir nochmal, wenn uns China, Japan und die USA überholen, weil die auch in Richtung E-Autos entwickeln, und nicht nur dicke "Premiummodelle" verticken...

@ 19:37 von Kurt1969a

"Jedem, der mir ernsthaft glaubhaft machen will, dass Unternehmen Studien zu den Gefahren ihrer Produkte in Auftrag geben, um damit etwas anderes zu bezwecken als die Beeinflussung der Öffentlichkeit in ihrem Sinne, unterstelle ich hiermit entweder Dummheit oder Befangenheit. ... Wissenschaftliche Studien der Industrie sind nichts anderes als Werbemittel.."

Sehr richtig. Und das dafür Affen sterben müssen ist etwas ganz anderes als wenn Tierversuche durchgeführt werden, um z.B. neue Mittel gegen Krebs zu finden.

Aber es scheint ja zu funktionieren. Sobald jemand mit einem weißen Kittel sagt das Produkt ist gut, kann man es ohne Bedenken kaufen.

Oder wählen... Seit Obama brüsten sich die Marketingexperten, dass sie auch Politiker verkaufen wie Zahnpasta. Warum nicht also auch Grenzwerte oder Sicherheitsgefühl?

Hat schon seine Gründe, dass im Wahlkampf immer weniger über Fakten gesprochen wird, ebenso wie in der Autowerbung. Fakten halten den Kunden nur vom Kaufen/wählen ab...

@16:39 von Bandersnatch

"Im Grund wollen wir es doch nicht wirklich so genau wissen, was die Kosten für unser gutes Leben sind."

Man sollte nicht von sin auf Andere schließen!

"Noch viel peinlicher als dieser "Skandal" selbst ist doch, wie wir mit ihm umgehen."

Für Sie sind diese Tier- und Menschenversuche also kein Skandal?
Das wiederum finde ich peinlich.

@schmokie um 19.28 Uhr, Sehr viel gute Ideen, aber ...

Sehr viele gute Ideen, die leider bei unseren grünen Verkehrsplanern nie angekommen sind. Bei uns in Bremen herrscht immernoch die Meinung: Verkehr raus aus der Innenstadt. Parkgebühren und Verkehrsbehinderungen auf Maximalniveau, Tempo 30 sogar auf vierspurigen Zubringerstraßen - alles, um den Leuten das Autofahren zu versauern. Parkmöglichkeiten einschränken, maximale Parkdauer zwei Stunden außer im Parkhaus! Dafür die ÖPNV-Preise erhöhen, inzwischen auf 2,80 pro Fahrt, macht hin und zurück 5,60 pro Person. Rund um Bremen boomt der Markt, Outlets, Gewerbegebiet ziehen sich rundherum, weil sie gut zu erreichen sind, Die Bremer Innenstadt wird von Verkehrsexperten kaputtgemacht, hier fliegen nur noch die Papiertüten.
Die Luft war hier noch nie schlecht, außer, wenn wenn die Grünen sie messen. Hier weht immer eine steife Brise ... und das wird auch noch so sein, wenn die Grünen längst vergessen sind

@16:50 von bitterer Pille

"Aber dafür haben sie dann, wenn alle Übeltäter entlassen sind, wieder ein sauberes, verantwortungsbewusstes Unternehmen. So wie Apple oder Ikea..."

Das funktioniert so auch im öffentlichen Dienst.

@17:03 von gman

"...Daimler war mit Auftraggeber. ..."

Genau hier ist eins der Probleme. Wenn einer der Beteiligten gleichzeitig auch der Auftraggeber (Geldgeber)
einer Studie ist, kann man nicht mehr von einer unabhängigen Studie ausgehen und das Ergebnis in der Regel gleich in die Tonne werfen.

Eben gerade geschlossener Thread

Zustimmung. Nur ist es die Art des Abgas- Versuches, die jegliches Verantwortungsbewusstsein vermissen lässt. Es sieht zumindest nach einem gedankenlosen Verhalten aus.

Ich wünsche mir, dass ECHTES Fehlverhalten sanktioniert wird und eine haltlose Vorwürfe ohne Folgen bleibt. Und ich hoffe inständig, dass nicht ständig "eine neue Sau" durchs Dorf getrieben wird.

@17:51 von Gogolo

"Tier- und Menschenversuche sind in der Medizin und bei den Pharmafirmen sowie bei Kosmetikkonzernen seit je her gang und gäbe. Und warum regt sich dort niemand auf???"

Kann es sein, dass Sie da gerade geschlafen haben?

"Schwarzes Gold" und Turbokonsum

Da ist ja baldigst zu hoffen dass das Hauptschmiermittel der Giergesellschaft knapp wird. 10 € oder 20 € für einen Liter Sprit würde dem Planeten und der restlichen Fauna und Flora gut tun.

@Anna-Elisabeth um 21.27 Uhr, ein bisschen zu einfach gedacht

Wenn es so wäre, wie Sie sagen, dann könnten Sie fast die gesamte Forschung an deutschen Universitäten "in die Tonne treten", denn das meiste wird heute über Drittmittel finanziert. Hinter der Fremdfinanzierung stehen überwiegend Einrichtungen, Firmen ... die ein Interesse an dem Ergebnis haben. Es wäre aber eine unredliche Unterstellung, daraus zu folgern, die Ergebnisse würden manipuliert und auf Bestellung produziert.

@20:27 von Witzlos2016

Sisyphos3

"Die Zahl 400.000 Tote jährlich in der EU durch Abgase kann jeder seit Tagen in diversen Medien lesen."

Solche Zahlen (auch beim Alkohol, Zigaretten, Übergewicht) sind immer unseriös.
Sie werden im Totenschein vielleicht etwas von einer Asbestlunge lesen, aber niemals etwas von "Abgas"-Lunge.
Und bei der 108-Jährigen, die 70 Jahre viel geraucht und täglich ein Gläschen Schnaps getrunken hat, wird man (hoffentlich) auch nicht behaupten, sie sei an ihrem Zigaretten oder Alkoholkonsum gestorben.
(Vielleicht ist die Dame inzwischen auch 110 Jahre)

18:41 von Gerd Hansen

"" Die armen Tiere...
...keine Frage.

Wie viele werden nochmal für Versuche allerlei in der Kosmetikindustrie täglich gequält ???""
#
Das ist eine berechtigte Frage,wenn man dann
einige objektive Berichte darüber liest,dann kann man nur mit dem Kopfschütteln das so etwas geduldet wird.

@Gogolo 17:51

Googeln Sie einfach mal "Tierversuchsgegner",
da werden Sie eine Vielzahl von Organisationen finden, die sich aufregen. Kommen in der TS allerdings seltener vor.
Die scheußliche Tierquälerei hier kann nur gar nicht mehr als "unbedingt notwendig für medizinische Zwecke" als Ausrede dienen.

@17:51 von Gogolo

"Tier- und Menschenversuche sind in der Medizin und bei den Pharmafirmen sowie bei Kosmetikkonzernen seit je her gang und gäbe. Und warum regt sich dort niemand auf???"

Weil Tier- und Menschenversuche in der Medizin angebracht und sinnvoll sind, um neue Medikamente zu testen.
Das wir neue Medikamente brauchen wird wohl niemand bestreiten. Krebs ist noch immer nicht besiegt, ebensowenig Aids oder die gewöhnliche Grippe.

Und wenn es dann diese neuen Medikamente gibt, muss sie ja mal jemand zuerst nehmen. Was würden Sie da vorschlagen? Gleich auf den Markt bringen, und unkontrolliert an Millionen Menschen verkaufen? Klar.. was soll schon schiefgehen...

Oder nicht doch lieber erst an Tieren ausprobieren, und sie dann kontrolliert einer kleinen Gruppe menschlicher Probanden verabreichen?

Eben.

Und trotzdem machen (wohl ausschließlich Leute, die nicht an einer bisher unheilbaren Krankheit leiden,) Front dagegen. Werden Sie wohl übersehen haben.

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