Kommentare

Schluß mit der Klima Hysterie

Schluß mit der Klima Hysterie

Verkehrswende

Danke!
Endlich einmal ein sachlicher Beitrag.
Sie schreiben mir aus der Ingenieurs-Seele.

beste Alternative

Eine wesentliche Alternative fehlt noch. Mal das Automobilparadigma überdenken und vielleicht ohne Auto zu leben. Ich mach das schon seit 20 Jahren und werde mir sicher bis zu meinem Lebensende kein Auto zulegen. Es geht nämlich auch ohne, gerade in der Stadt. Und die Landbevölkerung kann ja bis zum Stadtrand fahren und dann den ÖPNV nehmen. Dann hätten wir saubere, sichere, leisere und lebenswertere Städte mit viel Platz für Kinder, Radfahrer, Spielplätze usw.

Liebe Autofahrer denkt mal wirklich darüber nach.

Heißt die Lösung E-Fuels? ..

Wirklich schön, das uns die Technik immer wieder neue Lösungen darbietet. "Dem Ingenieur ist nichts zu schwör", hieß es schon bei Daniel Düsentrieb ... trotz dem bleibt die Aufgabe zuvörderst Verkehr zu vermeiden, erst dann geht es darum ihn effizient zu gestalten und anzutreiben.

informativ

Danke für das Interview.
Besonders die Tatsache der vorhandenen, aber verschenkten Windenergie und die schwache Effizienz aller Energiesystheme sollte doch ein wenig zur Aufklärung für diejenigen beitragen, die sich mit Händen und Füßen gg erneuerbare Energien und dessen Sinn wehren.

Sollten sich Regierungen auf mehr Investitionen in diese Bereiche der Forschung konzentrieren, als bspw. in Rüstung oder Bankenrettung, würden schnell gute und effiziente Lösungen vorhanden sein, die dann sicherlich mit politischem Druck von der Industrie schonend umgesetzt werden könnten ...

Meine Skepsis fängt leider bei den Worten 'Industrie' und 'Politikern' an.

Schnellerer Zubau von Erneuerbaren notwendig

Dass in zehn Jahren das E-Auto im Pkw-Bereich alles beherrschen wird macht Sinn. So schnell werden die meisten Technologien adoptiert, siehe z.B. http://marketrealist.com/2015/12/adoption-rates-dizzying-heights/
oder http://www.uversity.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/Communication-Te...

Aber für die E-Mobilität müssen wir den Zubau von Erneuerbaren Energien (Solar und Wind) kräftig beschleunigen. Die Bundesregierung hat die Energiewende offensichtlich stark gebremst, obwohl Erneuerbare die billigste Möglichkeit sind, die Klimaziele zu erreichen. Es dürfen nur etwa 2 GW neue Solarzellen pro Jahr zugebaut werden, und dies wird in der Praxis nicht einmal erreicht weil die Verfahren so umständlich geworden sind. Auf Solarzellen aus China beträgt die Importgebühr der EU bis zu 172% - Nenne mir ein anderes Produkt mit so hohen Importgebühren... Ist die Energiewende wohl an der Kohlelobby gestrandet?

Guter Artikel. Ob wir die

Guter Artikel.

Ob wir die besagten "neuen" Leitungen brauchen, ist mehr als fraglich.

Waren anfangs 5 angedacht, so schrumpfte die Zahl schnell auf 3.

Schaut man sich an, wo diese verlaufen sollen (Braunkohlegebiete), dann wird eine neue Leitung vielleicht doch reichen.

Na ja, würde man die ohnehin maroden alten modernisieren, dann würde vielleicht die eine ...... ;)

nix neues

Wer in der Autobranche arbeitet und kein Manager oder Buchhalter, sondern jemand mit technischem Hintergrund ist, der hat längst realisiert, daß die Mobilität zumindest der nahen Zukunft ein breiter Mix der Umsetzung von Energie in Bewegung sein wird. Das Problem der Elektrifizierung ist nämlich nur teilweise das Wollen. Selbst wenn der Wille da ist, ist es einfach unmöglich, das in dem Maßstab zu realisieren, in dem derzeit Autos gebaut werden. Und an der Stelle ist es eben sinnvoll, sich in möglichst viele Richtungen offen zu halten (zB auch Brennstoffzelle oder Wasserstoffverbrenner).
Jede Form der Energieumsetzung hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Bei Batteriebetrieb ist der Elektromotor effizient, die Energiedichte jämmerlich. Bei Verbrennern ist es genau umgekehrt. Und entsprechend kann man schlußfolgern, daß wenn die Batterietechnik Entwicklungspotential hat, hat der Verbrennungsmotor mit 40% Wirkungsgrad ja wohl definitiv auch genug Reserven.

Vielen Dank!

Endlich mal eine kurze und klare Zusammenfassung und Erklärung der aktuellen Lage.
Das hätte ich mir schon viel früher und viel öfter bei den öffendlichen Medien gewünscht.

Besonders der Teil in dem klar gesagt wird, dass ausschliesslich die Politik bremst und nicht technische oder finanzielle Probleme.

Gefehlt hat nur noch eine Aussage zum Wasserstoffantrieb.
Jedes mal beim Thema Elektromobilität kommen die Kommentare zum Wasserstoffantrieb. Das nervt auf Dauer wirklich. Es gibt nun mal keine Infrastruktur für die Brennstoffzelle und ein E-Auto damit kostet ca. fünf mal so viel wie mit Batterien. Für den Massenmarkt wird sich das kurz oder mittelfristig nicht durchsetzen.

intelligente lösungen ...

... finden kein gehör bei grün/rot/schwarz. es geht weder ums klima noch um die gesundheit. es geht darum die westlichen industrienationen zu deindustrialisieren (ein elitäres projekt, vgl. "club of rome", dr. john coleman referiert über die entwicklungen). 0,2 grad wurde es wärmer in 30 jahren. sonnenflecken haben mehr einfluss auf das klima als der mensch. die frage ist, welchen anteil die erforschung von haarp und geo engineering auf das wetter hat. denn das chaos der letzten jahrzehnte wird wohl niemand bestreiten. auffällig auch die lange verweildauer der absonderungen aus flugzeugen. diese war vor 30 jahren auch nicht zu beobachten.

Stromnetze sind Dinosaurier

Die Lösung der Zukunft kann nicht eine Fortschreibung der vergangenen Energieverteilstrukturen sein. Abgesehen von den Verlusten beim Transport muss die Energieerzeugung dezentralisiert werden.
Warum? Vermeidung von (Preis-)Monopolen, keine Möglichkeit des physischen oder viralen Angriffs auf die Verteilstrukturen (Hochspannungsleitungen, Erdkabel).
Weiterhin haben E-Fuels die Vorteile, dass sie 1. leicht speicherbar sind, 2. mit vorhandener Infrastruktur (Bahn, Lkw)verteilt werden können und 3. im wesentlichen umweltneutral sind.
Sie sind deshalb eine eierlegende Wollmilchsau. Es fehlt nur der politische Wille bzw. Weitblick.

Nebeneffekt durch E-Mobilität

Weil ich beim Beitrag "Zeit für einen klugen Mix" keinen Kommentar schreiben kann den mal hier:

Ja für Batterien werden seltene Rohstoffe nötig, die unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut werden.
Aber durch die E-Mobilität werden in den nächsten 10 Jahren die Fördermengen derartig steigen (um nicht zu sagen explodieren) das es unmöglich sein wird weiter mit den aktuellen Methoden zu schürfen. Das geht nur noch mit komplizierten Maschinen, die von ausgebildeten Arbeitern bedient werden. Das können dann keine Sklaven oder Kinder mehr sein.
D.h. Elektromobilität fördert menschenwürdige Arbeitsplätze.

VW z. B. würde gerne einen Deal abschliessen bei dem sie die nächsten 5 Jahre jedes Jahr etwa soviel Rohstoff kaufen würden wie aktuell weltweit gefördert wird. D.h. nur für diesen Vertrag müsste die Fördermenge verdoppelt werden.
Und Tesla will seine Auto-Produktion auch verzehnfachen.

Und was hat E-Fuels mit der

Und was hat E-Fuels mit der Reduzierung von Feinstaubemissionen zu tun?
MfG

Realitätsverlust

In Deutschland möchte doch kein Autofahrer 5 € für einen Liter Benzin zahlen und welches Unternehmen baut eine Anlage, die sich nur mit Subventionen des Bundes wirtschaftlich rechnet. Ihre Lehrbuch Theorien höher sich unheimlich Logisch an, aber lassen sich nicht in die Weld der Otto-Normal-Verbraucher überführen. Der Artikel passt besser zur Rubrik Wissen oder Wünsche, aber nicht zu belastbaren Nachrichten.

Verkehrswende ohne ÖPNV unmöglich

Ich muss zugeben, die Verwendung des Begriffs "Verkehrswende" in der Überschrift dieses Interviews und des Hintergrundartikels zusammen mit den Worten "kluger Mix" machte mich sehr neugierig, bezeichnet die "Verkehrswende" doch landauf, landab den Umstieg möglichst vieler MIV-Nutzer hin zum Umweltverbund (ÖPNV/Rad/Fuß) zur Einhaltung der Klimaziele und für mehr Platz in den Städten, der heute noch durch fahrende und stehende Autos blockiert wird. Doch wieder lese ich nur Lösungsansätze für einen kleinen Teil dieser Problematik - dieselbe dreckige ineffiziente Technik soll weiterverwendet werden. Das ist höchstens im Einzelfall sinnvoll. @Redaktion: Wenn Sie den Begriff "Verkehrswende" schon nutzen, dann bitte richtig. Was der Umweltverbund, besonders der in Teilen bereits (ohne Akkus) elektrifizierte ÖPNV, alles leistet und welches Potential dort schlummert bei klugem Ausbau, kommt aus meiner Sicht zu kurz hier und in den Sendungen, dabei ist es ohne Umweltverbund nicht zu schaffen...

Dies ist kompletter Blödsinn,

Dies ist kompletter Blödsinn, denn eine technische Realität ist der Wirkungsgrad von Prozessen. Jede Umwandlung von Energie[1], jede Maschine hat Verluste die Energie kosten. Je öfter man also umwandelt, desto weniger Energie hat man am Ende übrig. Wird also der Strom mit dem man diese Dinge herstellt nicht komplett kostenlos produziert, dann ist dies kompletter Unsinn.

Oh und dieses Projekt ist nicht neu, denn man hatte schon vor Jahren ein Konsortium gegründet, welches in Nordafrika aus Solarenergie Wasserstoff gewinnen wollte ... aber dann kam Hillary Clinton und destabiliserte Libyen (was sie selber zugegeben hat).

Forscher denken nie an die komplette Realität.

[1] Ein gutes Kohlekraftwerk hat z.B. einen Wirkungsgrad von 36%, d.h. 36% der Energie der Kohle wird als Strom und Fernwärme genutzt. Das ist ziemlich schlecht und einer der Gründe warum z.B. strombasierte Heizung (Klimaanlagen) schlecht sind; dort gibt es eine weitere Umwandlung von Energie.

E-Fuels

Ich finde das man es weiter voran treiben sollte aber die Regierung will ja Geld scheffeln. Wenn ich bedenke was die Haushalte mit Holzöfen verblasen, da wird einem schlecht. Der Autofahrer soll herhalten für eine Politik, die dem Mamon dient und nicht der Bevölkerung. Wenn endlich die Trassen durch Bayern gebaut würden, ginge noch einiges besser. Das Elektroauto in der jetzigen Form hat keine Zukunft und schadet mehr der Umwelt als der wirklich Dienst sein sollte. Sogar Wasserstoffantrieb wird nicht voran getrieben, weil es für die Industrie nicht rentabel ist. Was hatte Frau Merkel studiert?
Alles nur noch traurig die Scheinpolitik. Frau Merkel, man muß nur wollen dann geht es, aber nicht weiter so. Seit Kohl wurde es immer schlimmer und der Kleine Man wurde ausgesaugt. Das Auto wird bald nur noch für Reiche da sein, weil es kurzlebiger sein wird in dieser jetzigen Form. Und E-Fuels wird im moment auch noch ein Traum bleiben, weil die Industrie nicht mitspielt mit Merkel voran.
LG

Wenn man diesen Artikel liest,

dann kann man sich nur noch an den Kopf fassen! Das Ist so, als wenn ich grade Appetit auf Birnen habe und schmeiße deswegen drei kg Äpfel in die Mülltonne und Kaufe die drei kg Birnen Neu ein!!!!
Total bescheuert!
Frage: Sind wir Menschen wirklich so?
Oder ist es so, dass 80% der Menschheit lieber in einem Dauerschlaff liegen und die restlichen 20%, das Sagen haben?

Die Antwort ist ganz einfach.

Die Antwort ist ganz einfach, weshalb es NICHT gemacht wird: Bei der Umsetzung dieser Idee (sie funktioniert) würden die "Falschen"Leute profitieren.....

bemerkenswertes interview!

Danke dafür! Klingt mal wieder nach einem rechten schildbürgerstreich die Netzpriorität...

Benzinsynthese gibt es doch schon sehr lange

Bereits in den 1920 begann in Deutschland die Produktion von synthetischem Benzin, damals aus Kohle. Zu den besten Zeiten in den 1940er Jahren wurden über 50% des Benzin so hergestellt. Das Verfahren wurde nach dem Krieg eingestellt, weil das Öl so billig wurde. Es wurde während der 1980er Ölkrise wieder aufgenommen, aber auch da als viel zu teuer wieder verworfen. Die Technologie und die Werke wurden an China verkauft. Dort gibt es mittlerweile Produktionsanlagen für den chinesischen Markt.
Ist das sogenannte e-fuel preisgünstiger herzustellen als die Variante aus Kohle? Wäre mal interessant zu wissen.

Endlich denkt man konkret ...

Endlich denkt man konkret an einen machbaren Wechsel hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln.

Den Strom an jede Ecke zu transportieren und auf jeden Waldparkplatz Steckdosen zu installieren, kann keine Lösung sein.

Die hier gezeigte Alternative erlaubt zum Einen eine umweltverträgliche Übergangszeit hin zu künftigen Technologien,
zum Anderen können sofort wirksame Maßnahmen greifen, da ansonsten die Abschaffung oder Ersatz vorhandener Fahrzeuge zu lange dauern würde.

Wenn dann Brennstoffzelle

"Darin wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der Wasserstoff wird dann mit CO2 zusammengebunden und das Ergebnis ist synthetisches Gas, synthetisches Benzin, Diesel oder Kerosin."

Wenn Wasser schon in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird, dann wäre die Brennstoffzelle wohl der bessere Antrieb, als es E-Fuel je sein könnte.
Dies ist wieder nur eine "Übergangstechnik" um den Verbrenner zu retten.

Ein sehr offener Beitrag

Hier wird auch offen über die Nachteile von Power to Gas oder Wasserstoff allgemein gesprochen. Es ist sicherlich eine gute Alternative. Aber der Wirkungsgrad ist einfach noch schlecht um komplett auf die Technologie zu setzen. Auch muss man erst CO2 sinnvoll abzapfen.

Seit langer Zeit ist dieses

Seit langer Zeit ist dieses der beste Beitrag zur Energieproblematik . Danke, Frau Stalinski ! Ein Mix aus a l l e n möglichen Energiequellen ist die r i c h t i g e Lösung für den ständig wachsenden Verbrauch. Unverständlich ist das Vermeiden der Brennstoffzelle - nachdem es inzwischen sichere Speichermöglichkeiten für Wasserstoff gibt. Unverständlicher noch ist das Verschenken von hier gewonnenem Windstrom, statt diesen für die Elektrolyse zu nutzen. Sicherlich hat Herr Sterner Kollegen, die andere Meinungen haben. Die sollten sich alle mal an einen Tisch setzen und ihre Ideen vortragen - es käme bestimmt ein gutes Gesamtergebnis dabei heraus.

Ein Träumer oder ein Profitgeier

Das einzige was ich sehe ist, wenn die Netze vom Verbraucher bezahlt sind, das wir auch noch die Speicher bezahlen sollen.
Also noch mehr Stromkosten, noch mehr Energiearmut für die Sozialschwachen aber mehr Profit die Kapitalisten.

Als das Auto erfunden

wurde, wurde es mit Holz gefeuert. Warum steigt man nicht auf diese Heizquelle zurück. Da war kein Geschreie wegen Emissionen. Nun sind über 100 Jahre vergangen und eine plausible Lösung wurde für die zunehmende Dichte im Strassenverkehr nicht gefunden. Warum sucht man jetzt auf einmal den Schnellschuß auf E-Fuel. Es ist nicht ausgereift und gehört in die Kategorie Spielball um die Autofahrer zu irritieren. Kommt doch endlich einmal mit einer nachvollziehbaren Lösung und nicht mit dem ständigen Hick-Hack. Oder sucht die Medienanstalt von den einschlägigen Themen abzulenken. Denn es soll erst einmal eine von der Politik und der Autoindustrie eine konkrete Stellungnahme zu dem E-Auto bezogen werden und dann kann man Alternativen weiter entwickeln. Tesla lässt grüßen. Aber Deutschland als Entwicklungsland gerät immer weiter durch dumme Kommentare in den Hintergrund.

Schöne Idee ist aber unsinnig für die meisten Fahrzeuge

Im Prinzip ist das interessant wenn man unbegrenzt billigen Strom zur Verfügung hat, das wird aber erst der Fall sein wenn die ganzen Solaranlagen abgeschrieben sind und Strom zum Nulltarif liefern.
Doch wieso sollte man einen Synthesekraftstoff herstellen der einen Wirkungsgrad von weit unter 30% hat, wenn man Akkufahrzeuge mit einem Gesamtwirkungsgrad um die 70% und besser haben kann?

Die Elektrolyse von Wasser (0,8) und die Umwandlung in Methan im Sabatierprozess (0,5) und die Verbrennung in einem Motor(0,3) lässt die meiste Energie verpuffen.(0,8*0,3*0,5=0,12)
Das ist absolut Sinnlos, es sei denn Entfernung und Energiedichte des Kraftstoffs ist 10 mal wichtiger als die Effizienz, in militärischen U-Booten z.B.

Es braucht etwa 100-200 TWh um die gesamte PkW-Flotte der BRD zu betreiben, was in etwa dem Zubau durch die Energiewende bis heute entspricht, ist also machbar.

Mit Kunstkraftstoffen braucht man das Zehnfache, wofür man die aktuelle Stromproduktion verdreifachen müsste...

Wäre die Antwort dann nicht Wasserstoffautos

Damit wären ebenso die Standort- und Spitzenprobleme bei der Stromerzeugung zu lösen. Ohne CO2. Die Reichweiten- und Batterieprobleme der E-Autos wären damit auch gelöst.
Wie schon bei CNG stetzt Deutschland mal wieder auf eine Insellösung - überall fährt man mit LPG. Die Japaner treiben die Wasserstofftechnik voran, während deutsche Hersteller rein auf Batterien und Strom aus der Steckdose setzen - mit all den Problemen und Einschränkungen.

100% erneuerbare Energien

... wären ein schönes Ziel, bis die Regierung sie abgewürgt hat. Es ist möglich, aber eben dezentral. Das scheint die Giganten zu ärgern.

jobs@ 08:55 von silverbeard

zudem werden gut bezahlte jobs vernichtet, wenn mobilität künftig in china vom band läuft anstatt von gut ausgebildeten und vernünftig bezahlten facharbeitern entwichelt und produziert zu werden. ein e-mobil erfordert ein tausendstel an einzelteilen im vgl zum verbrennungsmotor. was millionen arbeitslose facharbeiter wohl für unseren sozialstaat bedeuten würden?
was AM in die hand nimmt, führt sie konsequent weiter - solange menschen wie sie, ich und hunderttausende weitere europäer nicht aufwachen.

Was Herr Sterner erläutert,...

...klingt durchweg sachlich und nachvollziehbar. Leider sehen Politiker das Energieproblem von anderer Warte und bremsen das eFuel-Projekt derzeit noch aus. Anstatt Kohlekraftwerke in Küstennähe zu bauen, wären eFuel-Werke sinnvoller, die immer dann, wenn ein Überangebot an Windstrom “droht“, diesen in eFuel speichern, anstatt die Windkraftwerke abzuschalten.

beste Alternative...

Als Städter mit entsprechender ÖPNV Infarstuktur kommtIhre Vorstellung bei einem Landei sehr weltfremd, wenn nicht gar arrogant an.
Es ist etwas anderes, auf einem öko Bauernhof Ferien zu machen und ganz schick und "ökologisch" anzureisen, als wenn man im Nirgendwo zum nächsten Stadtrand hergebeten wird, um dort auf den ÖPNV umzusteigen.
Es gibt dort draussen in der freien Wildbahn tatsächlich Menschen, die den ÖPNV nicht nutzen können, weil es den dort einfach nicht gibt und genau so wenig geben wird, wie das schnelle Internet. Hat was mit Kosten zu tun, die übrigens niemand tragen will, bzw. kann!

Hmm. Nonsens.

Genau so wie in Brasilien die weite Verbreitung von Bio-Kraftstoff zur Verstärkung des Abholzens des Urwaldes führt. Denn es muss ja anbaufläche geschaffen werden...

"Landbevölkerung" von astro.kopp

Nur eine sachliche Frage: waren Ihre Eltern miteinander verwandt?
Ich lebe auf dem Land, und ich habe tatsächlich mit 65 das Auto abgeschafft. Aber vielleicht verraten Sie mir mal, wie Landbevölkerung zum Arzt kommt, oder zu einem Besuch bei den Eltern im Pflegeheim, oder auch nur Staubsaugerbeutel in der nächsten Kleinstadt kaufen.

Wie auch immer: fest steht,

Wie auch immer: fest steht, dass diese ganze Klimawandeltheaterinszenierung offensichtlich der Geschäftemachererei mit "neuen" Technologien und sonstigen "unbedingt notwendigen" Maßnahmen, die bestimmten Branchen Milliarden bescheren wird, dient. Wer das nicht sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir lassen uns auch wirklich alles verkaufen und die Bonzen lachen sich in Fäustchen.

Eine Sachlichkeit fehlte allerdings....

...in dem ansonsten recht informativen Beitrag.

Zur Graphik zum Stickstoffdioxidausstoss gehört der Vollständigkeit halber noch diese Wahrheit:.
„Von 1990 bis 2015 ist ein Rückgang der NOx-Emissionen um über 1,7 Millionen Tonnen (Mio. t) oder 59 Prozent (%) zu verzeichnen....“ größter Beitrag zur Senkung „..der Strassenverkehr“.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die (Weiter-)Entwicklung des Verbrennungsmotors mehr zum Umweltschutz beigetragen hat, als so manch‘ grüner SUV Fahrer wahrhaben will....

Wen es interessiert, der recherchiert hierzu auf den Seiten des Umweltbundesamtes.

Eine Elektroauto ist wesentlich mehr als ein Klimaretter!

Ich weiß nicht, wieso Elektroautos ausschließlich im Zusammenhang mit irgendwelchen Klimathemen Erwähnung finden? Ein Elektroauto ist wesentlich mehr! Wenn man mal von dem ganz anderen Fahrerlebnis absieht, was dem mit einem rumpelnden trägen mechanischen Verbrennungsmotor weit überlegen ist, so ist es auch die Einfachheit des Antrieb, was ein Auto wesentlich langlebiger und fehlertoleranter macht. Von den Steuerungsmöglichkeiten die u.a. autonomes Fahren wesentlich vereinfachen, zu freier Designgestaltung von Elektrofahrzeugen, durch die Möglichkeit jeder Achse einen Antrieb zu geben order die Motoren direkt an den Rädern anbringen zu können usw. usf. - die Möglichkeiten sind unendlich und da ist die Fantasie der Ingenieure noch nicht mal angekrazt. Faltbare E-Auto gibt es schon, der Hiriko zeigt anschaulich, was E-Autos für die Zukunft bringen können. Ich weiß nicht, weshalb die Hersteller so an ihrem überholten Verbrennerschrott festhalten ..

Kessl 9:07 Falsche Zahlen

Ihre 330 Mrd. KWh gelten für herkömmliche Verbrennungsmotoren.

Der Wirkungsgrad von E-Motoren ist wesentlich größer. Hinzu kommt die Wiederaufladung der Batterien beim Bremsen. 40 Mio. E-Autos benötigen ca. 100 Mrd. KWh pro Jahr (14 000 Km durchschnittliche Laufleistung pro Jahr / 18 KWh pro 100 Km)

Die Strom-Produktion aus Windenergie im Jahr 2017 hat vor wenigen Tagen erstmals die 100 Mrd. KWh überschritten. Siehe energy-charts.

schiffe?

Aber es gibt Bereiche, in denen man elektrisch nicht weit kommt, beim Schiffsverkehr, beim Lkw-Fernverkehr und beim Fliegen.

OK, aber Schiffe werden afaik mit dem billigmöglichsten Kraftstoff betrieben. Wollte man den Schiffsverkehr auf teure e-fuels umstellen, käme es wahrscheinlich zu größeren Verwerfungen.

Politikbremse

Vielen Dank für die diesen informativen sachlichen Artikel!
Auch als Physiker kann ich mich dem Konzept der eFuels für Last-/Langstreckenverkehr (Schiff, Flugzug) bzw. als Energiespeicher für überschüssigen grünen Strom nur anschließen.

Was mich in diesem Zusammenhang nur wundert, warum die Politik so auf die Bremse drückt!
Unsere wirtschaftsorientierten Staatslenker hätten eine klare Win-Win-Situation, insbesondere im Kontext einer Schwarz-Grünen Konstellation:
* Förderung des Technologiestandorts Deutschland durch eFuel KnowHow (= Arbeitsplätze)
* mehr Rohstoffunabhängigkeit durch synthetisches "Öl" (=Macht)
* einfachere "Vermarktung" der Energiewende durch sinnvolle Nutzung existierender Technologie/Infrastruktur (=Wählerakzeptanz)
* Reduktion der CO2 Emissionen ohne große Zusatzkosten bei gleichzeitiger Förderung der Wirtschaft (=realistische Klimaziele)

Selten lassen sich die gegensätzlichen Interessen von Politik, Industrie, Wissenschaft, Bürger so gut vereinen wie hier

Stromtrasse first

" Es gibt sozusagen eine "Stromnetze-first"-Politik. Erst wenn die Netze da sind, soll die Speicherung angegangen werden. Der Gedanke ist aber falsch. Wir brauchen beides, die Trassen und die Speicherung - und zwar gleich."
Wie blauäugig ist der Mann? Stromtrassen werden benötigt, um den CO2-neutralen Strom vom Norden in den Süden zu bringen, z.B. um da Elektroautos laden zu können, die weit energieeffizienter als E-Fuel-Autos sind. Aber Stromtrassen werden von der Bevölkerung nach dem Florian-Prinzip bekämpft. Sobald es eine, wenn auch miese Alternative in Form von E-Fuel-Autos gibt, sind Stromtrassen nicht mehr durchsetzbar. Und wieder sitzen wir auf einer schlechteren Alternative fest. Wir müssen mit der Unvernunft unserer Bürger rechnen - Öko-Strom ja, aber nicht der dazu unvermeidlich gehörende Strommast vor der eigenen Haustüre. Der soll bitte woanders stehen.

Profit gegen Innovation

Da liegt das Problem in dieser Welt. Ungeachtet dessen, das die Öl und Kohlereserven endlich sind wird der Weltweite Verbrauch immer steigen. Noch ist genug da, aber, wenn wir nicht jetzt den Umstieg schaffen wird es eng mit Rohstoffen. Das Wirtschaft und Politik nicht sehr viel Interesse an diesem Thema haben liegt in deren Natur. Da geht es nur um grosse Gewinne in kurzer Zeit und verschweigen von Tatsachen für die Zukunft. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das die Anwendung dieser Technologie von Stern ein Ausweg sein kann, sie müsste nur noch weiterentwickelt werden um den Energiebedarf der Zukunft zu decken. Mit Öl und Kohle fahren wir in eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit.

Am 30. Dezember 2017 um 08:55 von silverbeard

" Aber durch die E-Mobilität werden in den nächsten 10 Jahren die Fördermengen derartig steigen (um nicht zu sagen explodieren) das es unmöglich sein wird weiter mit den aktuellen Methoden zu schürfen. Das geht nur noch mit komplizierten Maschinen, die von ausgebildeten Arbeitern bedient werden. Das können dann keine Sklaven oder Kinder mehr sein.
D.h. Elektromobilität fördert menschenwürdige Arbeitsplätze."

Da überschätzen Sie Kapitalismus in jeglicher Form aber etwas, schon lange ist den Meisten bewusst das die Rohstoffe für Welt nicht reichen werden bei der jetzigen Batterietechnik.
Deshalb wir ja nach neuen Arten geforscht, und wenn ein Rohstoff knapp ist geht einfach der Preis hoch und entsprechend hoch ist Gewinn des Einzelnen der der Rohstoff hat.

Gruß

09:45 von hsz

Eine Buslinie rechnet sich nicht für 3 Personen. Es gibt ÖPNV mittlerweile nur noch begrenzt auf dem Land, weil dort heutzutage jedes Familienmitglied das eigene Auto nimmt. War früher mal anders ...

"Es gibt sozusagen eine 'Stromnetze-first'-Politik."

Es ist doch interessant welche informationen hier im Nebensatz fallen:
"Man will die Energiespeicherung jetzt noch nicht vorantreiben, aus Angst, dass die Netze dann nicht mehr gebaut würden."
Was wäre denn Schlimm daran wenn man den Mrd.-teuren Ausbau zu Teilen einsparen könnte.

Hat man Angst die Bestech...äh...Spenden der Netzbetreiber fließen dann nicht mehr so gut?

Ich erinnere mich noch an den Wirtschaftsminister Rösler der diesen Unsinn gestartet hat. Schon damals gab es einen Monitor-Beitrag der aufzeigte, das dieser Ausbau vorallem dem Transport des Kohlestroms dient. Am Strom sind zuletzt die Netzentgelte gestiegen. Den Betreibern wurde bisher eine Rendite von 9,05(neue Leitungen) und 7,14 % (Bestandsanlagen) zugebilligt. Ab 1.1.2018 sinken diese garantierten Renditen dann auf 6,91 und 5,12 %.

Ich kann es nicht beweisen, aber für mich sieht das nach reinster Selbstbedienung und Untreue aus. Die Netze sollten nochmal hinterfragt werden.

Kompletter Blödsinn!

Man kann aus Wasser (H2O) lediglich Wasserstoff und Sauerstoff gewinnen. Dafür sind enorme Energiemengen erforderlich, die eingesetzte Energie zur Aufspaltung der Elemente wäre größer als die im Endprodukt Wasserstoff enthaltene. Dazu ist Wasserstoff extrem explosiv.
Um synthetisches Benzin herzustellen braucht man Benzol-Verbindungen. Also Elemente, die in Wasser nicht enthalten sind, sondern beispielsweise in Erdöl, Kohle, Erdgas.
Oder man braucht Biomasse, aus der Gas entsteht. Das gibt es aber schon, dafür braucht es (fast) keinen Strom.
Wäre interessant zu wissen, welcher Lobbyverband diesen Ingenieur an die Front geschickt hat. Na, kommen Sie darauf?

09:40 von ah6600

Für die Herstellung von Wasserstoff brauchen Sie enorme Mengen Strom. So gesehen ist es eines der e-fuels, die der Text behandelt. Für den PKW-Verkehr zu ineffezient.

@eibe59 - Das scheint die (Lobby) Giganten zu ärgern

Schon anfang der 80er hatte ein deutscher Ing
einen elektropiezoradnabenmotor entwickelt
und fuhr mit einer normalen Autobatterie
die geschwindigkeiten und reichweiten von heute.
Auch andere Patente liegen noch in den Safe´s der :-)
Selbst die Akkus könnte man billiger in Deutschland produzieren, da man mit einfachsten Mitteln massenhaft die benötigen Erden in stillgelegten Bergwerken des Erzgebirge gewinnen kann.

die meisten Politiker sind "Städter" ...

die meisten Politiker sind "Städter" , während die Mehrheit der Bevölkerung in ländlichen Gebieten wohnt.

Deshalb gehen auch die meisten Lösungen am Bürger vorbei, da viele Lösungen nur aus dem eingeschränkten Gesichtsfeld eines Städters entstehen (siehe Öffentliche Verkehrsmittel, Wohnsituationen, Mieten, usw.).

Der Ansatz hier ist richtig, weil Alle etwas davon haben und man alte "Kopfgeburten" einschl. Dieselsteuer nicht abschaffen muss, da dann sowie so kein Diesel mehr getankt wird.

09:18 von woelfchen

Den Teil mit den CO2 Einsparungen haben Sie scheinbar geflissentlich überlesen?

Endlich!

Was Prof. Sterner sagt, ist endlich mal etwas, das auch durchdacht, nicht abwegig oder nach Fantasie klingt. Es klingt logisch und vor allem: Umsetzbar! Ubd zwar mit einer Lösung für ALLE Bereiche der aktuellen Infrastruktur.
Hut ab vor solchen Nichttheoretikern!
Kein Schöngerede, sondern Fakten!

@ah6600

"Die Japaner treiben die Wasserstofftechnik voran, während deutsche Hersteller rein auf Batterien und Strom aus der Steckdose setzen"

Das ist so nicht richtig, zum einen haben die Deutschen Hersteller schon seit den 70ern an der Wasserstoffbrennstoffzelle geforscht und da ist Deutschland durchaus vorne dabei. Das Problem der Brennstoffzelle ist das selbe wie beim Verbrenner, der Wirkungsgrad ist mies. Dazu kommt noch das der Treibstoff und der "Motor" sündhaft teuer sind.
Die Deutschen Hersteller haben auf Diesel gesetzt, nicht auf Akku.
Die Gefahr für VW, BMW und Co. ist, dass jede bessere Elektroklitsche mit etwas Ambition oder jedes Studententeam ein E-Auto aus Komponenten, die man zukaufen kann, zusammenbauen kann und mit Solarzellen laden kann.
Mit anderen Worten die Kernkompetenzen der Autobauer und Raffinerien sind in Gefahr. E-Fuels und auch Brennstoffzelle sind Komplexer und benötigen die Petrochemische- bzw. dann Elektrochemische Industrie und Autoindustrie im Hintergrund.

Individualverkehr reduzieren??

Das kann nicht die Lösung sein. Im Gegenteil. Das Mobilitätsbedürfniss ist eher gewachsen. Das E-Auto für die Kurzstrecke hat absolut Zukunft. Hier werden nur noch die entsprechenden Autos benötigt. Die kommen in absehbarer Zeit.

Ohnehin ist die dezentrale Stromerzeugung das Zauberwort. Aber wie schon im Artikel beschrieben scheint da im Ministerium sich mal wieder eine andere Lobby durchzusetzen. Bestehende Stromtrassen erneuern müsste eigentlich ausreichen dann.

Power to fuel ist sicher eine notwendige Option für die vom Prof. beschriebenen Einsatzzwecke. Für die so erzeugten Kraftstoffe werden aber keine Stromtrassen benötigt.

Wie in allen Dingen ist unsere Bananenrepublik mal wieder hochgradig ineffizient. Man wundert sich immer wieder was wir uns alles "leisten" können, ohne dass wir darunter Schaden nehmen.

Vielleicht verstehe ich das aber auch nur nicht so ganz. Bzw sind andere Volkswirtschaften und Firmen dort noch ineffizienter??

@hsz am 30.12.17 um 09:45 Uhr

Es ist durchaus beklagenswert, dass viele "Landeier" ÖPNV nur vom Hörensagen kennen. In diesem Punkt stimme ich Ihnen zu. Dass es ihn dort "einfach nicht gibt", weil das was mit Kosten zu tun habe, die keiner tragen kann, ist jedoch mindestens Resignation, wenn nicht gar Behäbigkeit. ÖPNV kostet, aber man könnte sich ihn leisten und würde aufgrund sinkender Emissionen, sinkender Unfallzahlen und weniger Flächenbedarf einen Mehrwert generieren, wodurch es letztlich sogar billiger werden könnte als der Bau von Straßen und der Kauf und Unterhalt eines eigenen Autos es heute sind. Nicht zu vergessen, dass auch nicht fahrtaugliche Personen sich unabhängiger bewegen könnten.

Natürlich gibt es immer Spezialfälle in denen das Auto das Mittel der Wahl ist. Es wäre aber schon ein Erfolg, wenn Autos wirklich nur in Spezialfällen und nicht aus Bequemlichkeit oder mangels Alternative eingesetzt werden. Und selbst dann muss man es nicht besitzen, sondern könnte es ausleihen...

um 08:19 von astro.kopp

"" Es geht nämlich auch ohne, gerade in der Stadt. Und die Landbevölkerung kann ja bis zum Stadtrand fahren und dann den ÖPNV nehmen. Dann hätten wir saubere, sichere, leisere und lebenswertere Städte mit viel Platz für Kinder, Radfahrer, Spielplätze usw.

Liebe Autofahrer denkt mal wirklich darüber nach.""
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Recht haben Sie,ich lasse das Auto weitgehend stehen.Lebe in Hamburg und muss sagen wir haben hier einen sehr guten ÖPNV. Die S Bahn fährt sogar von Stade bis Pinneberg und das beinahe im Viertel Stunden Takt.

Unglaublich

Vor einigen Jahren wurde ich angefeindet und für blöd erklärt, weil ich das Konzept der Monstertrassen quer durch die Republik für falsch hielt und halte, und stattdessen forderte, das man die Technologie der Methanisierung weiterentwickeln sollte, um die Infrastruktur der Gasleitungen für den Transport und wichtiger noch, für die Speicherung zu verwenden.

Gut, ich nenne es Methanisierung und nicht Power-to-Gas-technology.

Einzig AUDI hat damals Interesse an der Möglichkeit gezeigt, und vermarktet dies heute auch.

Also eigentlich ein alter Hut. Und damit wären wir wieder bei der Energiewende, und der teilweise abstrusen Art diese umzusetzen. Mit alter Technik ins neue Zeitalter ist nicht besonders intelligent. Das lässt sich auch nicht aussitzen.

@MergaBien

Mal angenommen sie hätten recht und das wäre alles nur inszeniert (was an VT grenzt).
Klar ist 90% der Leute die sich zu dem Thema öffentlich äußern haben von der Chemie die dahintersteckt keine Ahnung und plappern das nur "Experten" nach. Insofern gebe ich ihnen recht, das da auch Geschäftssinn und Opportunismus eine riesen Rolle spielt. Meiner Meinung nach gibt es den Klimawandel auch den menschengemachten, aber CO2 spielt da nur eine Nebenrolle.

Aber ich antworte mal mit Marc-Uwe-Kling:

"Wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden,
dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt,
dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann,
dass die Flüsse nicht mehr giftig sind,
dass Autos weder Krach machen noch stinken
und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.
Da würden wir uns dann aber schön ärgern."

Es gibt mehr als genug Gründe für eine Energiewende.

@hsz

"Endlich einmal ein sachlicher Beitrag.
Sie schreiben mir aus der Ingenieurs-Seele."

Ja, aber leider auch sachlich teils falsch.

Insbesondere der Teil zu den Brennstoffzellen ist sehr voreingenommen. Keine Infrastruktur stimmt zwar, aber logisch- es gibt ja auch NOCH KEINE Nutzer. Für einen Ausbau der Infrastruktur macht es wenig Unterschied ob fast keine oder gar keine vorhanden ist.

Die Autorin preist Hybridmodelle als DIE Übergangslösung an und verkennt dabei, dass Brennstoffzellenfahrzeuge IDEAL als Hybrid geeignet sind, da keine zwei unterschiedlichen Konzepte verbaut werden müssen.

Die dt. OEM und großen Automobilfirmen forschen übrigens alle höchst intensiv an dem Thema. Ich bin selbst als nicht Zulieferer in mehreren Projekten dabei...

Hä?

"Nach wie vor werden die umstrittenen Diesel vom Staat subventioniert - und zwar mit eineinhalb Milliarden Euro jährlich."
Und ich dachte immer, dass Fahrer von Dieselfahrzeugen auch Steuern wie Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, MwSt., Ökosteuer, etc. bezahlen. Subventionieren bedeutet, dass der Staat z.B. etwas zu einem Geschäft dazu gibt, damit die Kunden ein Produkt günstiger erstehen können. Wenn jetzt schon geringere Mineralölsteuern als Subventionen ausgelegt werden, ist das ein starkes Stück.

Ablenkung von

der bedauerlichen Tatsache dass das Autoland Deutschland in der Batterietechnologie-Forschung ferner liefen ist? Prototypen von "solid state " Batterien haben Reichweiten bis zu 1000 km ohne Nachladung, das entspricht einer Kapazität von 200 kwh. Das Problem ist nicht die Reichweite sondern die Ladezeit. Um einen Akku mit einer kapazität von 50 Amperestunden ( die Spannung ist 400 Volt)
nachzuladen braucht es einen ladestrom von 50 Ampere und folglich mindestens 1 Stunde Ladedauer. Grössere Ladestromstärke ist nicht möglich wegen der Erwärmung. Hier ist der deutsche hi tech Pioniergeist gefragt und das sofort sonst wird das Problem in China USA UK...gelöst und bei Daimler Audi..gehen die Lichter aus.

@sletrabf - Verkehrswende ohne ÖPNV unmöglich

Güter/Personenverkehr gehören auf die Bahn
Ein Zug ersetzt 17 Sattelauflieger oder ein ICE Lang 40 Reisebusse.
Nur wen stört dieses ?
Mautbetreiber,PKW/LKW/Bus Hersteller
und die Politiker welche gerne in diese Aufsichtsräte kommen würden.
Das Staatsunternehmen Bahn wird künstlich
zugunsten der Lobby überall kastriert.

@PPA

"Die Bundesregierung hat die Energiewende offensichtlich stark gebremst, obwohl Erneuerbare die billigste Möglichkeit sind, die Klimaziele zu erreichen."

Das stimmt, aber für den Verbraucher wird es teurer: Mal nachdenken- die Mineralölsteuer fällt weg (bzw. Energiesteuer oder wie das Kind inzw. heißt) und muss auf den PKW Strom umgelegt werden. Ich habe mal 1 EUR pro KWh an öffentlichen Ladestationen zahlen müssen bei einer Testfahrtl, jetzt da mal den Benzin Steueranteil addieren und nachdenken: Damit würden die km Kosten für PKW explodieren. Auch das sollte man mal ehrlich kalkulieren und thematisieren bevor alle Hurra schreien.

Auch wird es Probleme mit Gebrauchtfahrzeugen geben, denn die können kaum mehr in die Schwellenländer exportiert werden- E-Mobilität wäre ein lokales Projekt, was auch schon abseits der dt. Grenzen schwerer infrastrukturell stemmbar wäre.

Dass hier von Herrn Sterner ist absolut falsch

Zu dem hier von Herrn Sterner:

http://www.tagesschau.de/inland/e-fuels-101.html

Aber es gibt Bereiche, in denen man elektrisch nicht weit kommt, beim Schiffsverkehr, beim Lkw-Fernverkehr und beim Fliegen.

ist zu sagen, dass genau dass hier nicht stimmt, weil es längst E-Lkws gibt! Der werte Herr Sterner sollte mal hier schauen:

https://www.truck.man.eu/at/de/eTruck.html

MAN eTruck – Die Zukunft des innerstädtischen Lieferverkehrs beginnt jetzt

Am 20. Februar 2017 haben MAN und der Council für nachhaltige Logistik (CNL) hierzu eine Entwicklungspartnerschaft unterzeichnet. Mit der Vereinbarung ihrer Zusammenarbeit geben MAN und CNL nun den Startschuss für die Einführung der Elektromobilität im mittleren und schweren Verteilerverkehr von 12 bis 26 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Vorwiegend E-Autos in 10 Jahren?

Nein, daran glaubte ich bislang nicht und glaube es auch weiterhin nicht.
Solange die Erdölförderung ausgeweitet und damit richtig “Kohle“ gemacht wird - und damit wird nach 10 Jahren nicht Schluss sein - werden auch Automotoren mit Benzin und/oder Diesel betrieben werden.
Andere, viel schwerwiegendere Gründe, wie die Beschaffung der notwendigen Rohstoffe für die Akkuherstellung, sprechen ebenso gegen eine flächendeckende Versorgung mit e-Autos.
Es wird auf einen Mix aus allen denkbaren bzw realisierbaren Antrieben hinauslaufen.

RE: Astro.kopp 08:19

Leider ist ihr Vorschlag unpraktikabel bei der Lanbevölkerung: Das Auto oder die Autos sind schon allein zu teuer. Dann auch noch ÖPNV-Monatskarten für die Familie zu kaufen sprengt das Mobilitätsbudget für die normale Familie. Das ginge nur durch eine erheblich höhere Subventionierung bzw. öffentliche Finanzierung des ÖPNV.

@marciaroni: Der Verbrennungsmotor hat keine Reserven

Das liegt an der Physik.

Ganz platt gesagt, wird hier die gespeicherte Chemische Energie in eine völlig ungerichtete Energieform hoher Entropie (Wärme) umgewandelt. Die Gesetze der Thermodynamik verhindern nachweislich, dass diese Energie wieder vollständig in eine gerichtete (Bewegung des Kolbens) umgewandelt werden kann.

Somit sind 40% das Ende der Fahnenstange für den Explosionsmotor. Mit Ach und Krach bekommt man bei Gasturbinen noch ein bissel mehr heraus.
Im Übrigen ist der reale Wirkungsgrad eines Verbrenners mit Schaltgetriebe oder konventioneller Automatik noch viel unterirdischer, weil er nie im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird.

Alles in Allem ist der PKW als Industriemaschine wirtschaftlich betrachtet eine echte Antithese. Steht 90% der Zeit herum, transportiert im Schnitt eine Last < 10% des Eigengewichts und setzt meist gerade mal ein Drittel der eingesetzten Energie in Nutzenergie um. Sowas wär in einem Industriebetrieb undenkbar.

Es ist interessant, dass

immer wieder Biogasanlagen als umweltfreundlich dargestellt werden. Es stellt sich scheinbar niemand die Frage, welche Flächen dafür mit Monokultur unter Pestizid-, Dünger- und Dieseleinsatz der Nahrungsmittelproduktion entzogen werden. Auch von der anfallenden Gülle spricht kein Mensch. Allein der Betriebsmittelverbrauch ist mit nichts zu rechtfertigen. Gewässer werden zusätzlich verseucht.

Artikel gelesen?

Haben die Kommentatoren, die sich über den Einsatz von e-Fuel im Auto echauffieren, den Beitrag tatsächlich gelesen?
Es wird eindeutig geschrieben, dass es nicht als sinnvoll für den Individualverkehr angesehen wird.
-
Es muss einen Mix an technischen Lösungen geben, da die Anforderungen vielfältig sind. Und es wird Wege geben, die sich als Sackgasse erweisen (so wie die Solaranlage in Libyen, die nämlich zu viel Wasser verbraucht, zur Reinigung der eingestaubten Solarzellen)
Und schon immer hat es Menschen gegeben, die neue Erfindungen als Nonsense oder „nicht machbar“ bezeichnen. Was sich aber oft genug als Engstirnigkeit erwiesen hat.
-
Die „früher war alles besser“-Fraktion, die den Holzvergaser favorisiert, sollte bedenken, dass es Gründe gab, dass sich dieser nicht etabliert hat.

Außerdem: auch Fliegen geht bereits anders!

Dann auch zu dem hier von Herrn Sterner:

http://www.tagesschau.de/inland/e-fuels-101.html

Für einen Langstreckenflug sind heutige Batterien nicht geeignet. Die Energiedichte ist viel zu gering. Das wird sich nach meiner Einschätzung auch nicht ändern.

Auch dass wird sich bald ändern. Denn auch hier geht die Entwicklung weiter und auch hier geht sauberes Fliegen ueber Kerosin aus Muell und Kerosin aus Algen. Dazu möge Herr Sterner mal hier gucken:

http://www.airliners.de/british-airways-macht-kerosin-aus-muell/32568

British Airways und der Biokraftstoffhersteller Solena Fuels wollen in London eine Anlage zur Umwandlung von Müll in Treibstoff errichten. Ab 2017 will die Airline jährlich bis zu 50.000 Tonnen Bio-Kerosin abnehmen.

Ab 2017 soll dort Müll wie Lebensmittelreste und Gartenabfälle in Treibstoff umgewandelt werden. Aus etwa 575.000 Tonnen Abfall soll die Anlage insgesamt 120.000 Tonnen Flüssigtreibstoffe herstellen.

Es geht anders

@Veto um 10:06

Haben Sie den Artikel nicht gelesen? Zitat:
"Das sind Flüssigkraftstoffe oder Gaskraftstoffe, die wir aus Strom, Wasser und CO2 herstellen."
Es wurden nicht nur Wasser und Strom für den Herstellungsprozess sondern auch CO2 genannt. Und schon machen Kohlenwasserstoffe als Endprodukt wieder Sinn. Ob es energetisch Sinn macht, diese so herzustellen, steht auf einem anderen Blatt.

Power-to-gas/Carbazol

Kann den Argumenten voll zustimmen.
Bei der E-mobilität liegt die Zukunft nicht bei der Batterie, sondern bei Wasserstoff/Brennstoffzelle (wir waren da mal führend!) ggf. gespeichert in Carbazol.

RE: Duzfreund 08:25

Ich bin anderer Ansicht. Es geht nicht darum, Verkehr zu vermeiden, ganz im Gegenteil: Mobilität erleichert das Leben, fördert die Wirtschaft, sichert unsere Freiheit und wird sich weltweit massiv erhöhen. Wir sollten das Rad daher nicht zurückdrehen, sondern nach vorn blicken und uns darum kümmern, wie wir die wachsende Mobilität der Menschen weltweit umwelt- und menschenfreundlich (um)gestalten. E-Fuels erscheinen mir als ein Schritt von vielen anderen in die richtige Richtung.

@ 10:21 von Bill Hicks

Absolute Zustimmung, dem ist nichts hinzuzufügen.

Gesamtwirkungsgrad von etwa 20 bis 30 Prozent

Das ist aber schon lange nicht mehr der Fall. Bei modernen Motoren ist der Wirkungsgrad erheblich besser. Die heutigen Formel-1-Motoren erreichen mit Turbolader, MGU-H und MGU-K einen thermischen Wirkungsgrad von mehr als 50 Prozent. Das ist problemlos auch auf Serienfahrzeuge zu übertragen.

CO2 aus der Luft ?

„Das CO2, das in synthetischen Kraftstoffen gebunden wird, stammt aus der Luft und wird über Biogasanlagen oder andere spezielle Anlagen bereitgestellt.“
Diese Aussage scheint mir missverständlich zu sein. Wenn nennenswerte Mengen an E-Fuels produziert werden sollen, wird das wahrscheinlich auf absehbare Zeit kaum ohne CO2 aus der (Ab-)Luft von Braunkohlekraftwerken gelingen. Die Anreicherung von CO2 aus der uns umgebenden Luft ist sehr aufwändig.

@Veto wo Wasserstoff doch sinnvoll wäre

Wasserstoff aus Wasser durch Elektrolyse zu gewinnen ist noch relativ effizient(~0,8). Die Rückverstromung bzw. anderweitige Nutzung ist das Problem.

Aktuell ist es billiger Erdgas(CH4) aufzuspalten um H2 zu Produzieren. Auf diese Weise wird Wasserstoff mit einem Energiegehalt von circa. 60TWh erzeugt. Dieser Wasserstoff wird z.B. für die Ammoniak-Synthese benötigt.

Wenn man das mit Elektrolysewasserstoff decken könnte wäre schon viel gewonnen. Also kompletter Blödsinn ist zu harsch.

Bei der Überschussproduktion durch Abschaltungen sind wir im Bereich von etwa 0,2 TWh (in D werden über 600 TWh im Jahr erzeugt) also genaugenommen ist der Überschuss der verloren geht gar nicht so hoch.

Auf der anderen Seite werden mehr als 50 TWh/a Strom exportiert. Im ersten Halbjahr 2017 gab es nicht einen Tag an dem nicht Strom exportiert wurde.

Wenn man also statt Strom zu Exportieren weniger Erdgas importieren würde, wären die Netze und Nachbarn entlastet, was sehr sinnvoll wäre.

@PaulaMay Das Benzin müsste aber schon jetzt 5 € kosten

Wenn jeder Autofahrer für die durch das Verfahren eines Liters Benzin entstehenden volkswirtschaftlichen Kosten aufkommen müsste. Da meine ich jetzt nicht den normalen Straßenbau und Unterhalt, sondern auch alle möglichen damit verbundenen Erschließungskosten. Dazu die durch Atemwegs- und Herzerkrankungen verursachten Gesundheitskosten, inklusive der Arbeitsausfälle. Gleiches für die Schäden durch Lärm und deren Gegenmaßnahmen (Schallschutzfenster). Dann die Kosten durch die Verfettung der automobilen Bevölkerung, Folgen der Flächenversiegelung, von den Folgekosten von Unfällen ganz zu schweigen.

Das kann man ewig fortsetzen. Es wurden aber schon seriöse Studien drüber angefertigt, aber die darf man den Deutschen nicht vor die Nase halten sonst gibt’s Bürgerkrieg.

@Bowerman, 09:49h

"Genauso wie in Brasilien die Verbreitung von Bio-Kraftstoff zur Abholzung des Urwalds führt".

Sorry, aber dieser Kommentar ist Nonsens. Brasilien ist in der Tat führend beim Einsatz von Bio-Ethanol, was in punkto CO2-Ausstoß im Vergleich zu Benzin/Diesel sehr umweltfreundlich ist. Dieses Bio-Ethanol wird aus Zuckerrohr gewonnen.

Wenn man sich nun einmal damit beschäftigt wie der Urwaldboden beschaffen ist, die Humus-Schicht nämlich nur etwa 5-6 cm stark ist, darunter kommt unfruchtbarer Sand, dann ist schnell klar, dass dieser Boden als Anbaufläche für Zuckerrohr (und auch viele andere Pflanzen) nicht geeignet ist. Die großen Anbauflächen hierfür liegen im Landesinneren Brasiliens, wo ansonsten hauptsächlich Steppenland ist.

Brasilien hat den gesamten Regenwald, der immerhin rd. 30% der Gesamtfläche Brasiliens (also eine Fläche etwa 8 mal so groß wie Deutschland) darstellt, unter Naturschutz gestellt. Dennoch wird leider vereinzelt noch illegel abgeholzt, aber nicht für Kraftstoff

immer die gleichen albernen Sprüche

Wir nehmen Strom, der aus Windkraft oder Sonnenenergie gewonnen wurde
,
70 % unseres bisherigen Stroms machen wir aus Braun und Steinkohle Kernkraft....
es ist ne riesen Aufgabe dies bis 2050 zu ersetzen
und jetzt wollen wir nochmals die selbe Menge zusätzlich bereitstellen für Kraftstoffe

E-fuel

Neben Politik und Wirtschaft gibt es aber doch noch jemand, der Einfluß hat und gestalten kann ( und hier nie erwähnt wird ): wir als Verbraucher.
Mal ganz ehrlich: wer fährt - egal ob Landbevölkerung oder Stadtbevölkerung - am Tag mehr als 150 km am Stück durch die Gegend ? Schon die heute existierenden Elektroautos mit begrenzter Reichweite würden für einen großen Teil der Autobesitzer völlig ausreichen und ein guter Teil davon könnte sich ein Elektroauto auch problemlos leisten. Wenn wir mehr Elektroautos kaufen, wäre das der einfachste Weg, die Politik dazu zu zwingen, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden...und da eine Industrie das macht, was Profit bringt ( kein Vorwurf, denn so funktioniert eben unser Gesellschaftssystem ), würde sie sofort mitmachen...und im Mix für die Langstrecken ( Transportwesen, Geschäftsfahrten etc. ) gerne E-Fuel, Wasserstoff und was sonst noch.

08:19 von astro.kopp

Eine wesentliche Alternative fehlt noch. Mal das Automobilparadigma überdenken und vielleicht ohne Auto zu leben. Ich mach das schon seit 20 Jahren und werde mir sicher bis zu meinem Lebensende kein Auto zulegen. Es geht nämlich auch ohne,///

RE
bleibe Realist und ein klein wenig bei der Wahrheit was machbar ist.Nicht jeder ist grüner Lehrer in Berlin mit Vollversorgung,wo 5Min zur U-Bahn oder Fussweg hat.

Brennstoffzelle...?

Dabei wird bekanntlich Wasserstoff oder auch Methanol direkt in elektrische Energie "umgewandelt". Ohne Umweg über den obsoleten Verbrennungsmotor mit seinem unterirdischen Wirkungsgrad, weswegen man die Schnapsidee mit den beschriebenen "E-Fuels" gleich wieder vergessen sollte.
Die Japaner machen es vor: Toyota hat dieses Jahr wieder drei neue BSZ-PKW auf den Markt gebracht, halt nicht auf den europäischen. Weil man hier den Goldesel Verbrennungsmotor noch möglichst lange melken will. Dabei merkt die lobbyhörige Politik nicht wie sie auf diese Weise den hiesigen Standort vom Weltmarkt abhängt.
Ein heutiger BSZ-PKW ist noch etwa 20% teurer als einer mit Verbrenner, was sich bei größeren Stückzahlen aber bald erledigt haben dürfte.
Man könnte den benötigten Wasserstoff dezentral mit Wind-, Solar- oder Wasserkraft erzeugen und bräuchte so u.U. auch keine oder weniger milliardenteuren Stromtrassen.
Man muß das halt wollen...

@Bill Hicks

Nun, dann könnte man auch einfach diese anderen Gründe nennen, oder? Ich finde es schlimm, dass man den Menschen unnötig Todesangst vor Klima-Katastrophen einjagt, um sinnvolle oder weniger sinnvolle Dinge durchzusetzen! Diese ständige Angstschürerei geht schon seit Jahren in vielen Bereichen so und dient nur der manipulation. Dann sollen sie halt offen sagen, dass die Rüstungskonzerne, Energiekonzerne, Pharmakonzerne ect gerne mehr Profit machen wollen...

@09:50 von Zuschauer49: "Landbevölkerung" von astro.kopp

Auch ich lebe auf dem Land. In unserem Dorf gibt es zwar alles was man so braucht sogar 3 Supermärkte und einen Zahnarzt, aber meine Frau und ich sind keine Rentner.

Wir müssen täglich zur Arbeit. Die Fahrstrecken betragen bei meiner Frau 30km und bei mir 35km in entgegengesetzter Richtung. Wir wohnen quasi in der Mitte.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und eine ÖPNV Verbindung zu meiner Arbeitsstelle gesucht. Mit Bus und Bahn und mehrmaligem Umsteigen benötige ich gute 2 Stunden für einen Weg, zwei Monatskarten für zwei Verkehrsverbünde und zusätzlich eine für die Bahnfahrt zwischen den beiden Verkehrsverbünden.
Mit dem Auto über benötige ich ca. 45 min und ca. 1,75l Super E10. Auf fast der gesamten Strecke gilt Tempo 70.

@Karl Klammer Ein Elektropiezoradnabenmotor?

Ach glauben Sie nicht alles, was Youtube aus dem Lautsprecher Ihres Laptops pfeift.

Patente können nicht in den Schubladen der Hersteller liegen, denn sie sind öffentlich.
Patent kommt von lateinisch „patere“ und bedeutet „zugänglich sein, offen stehen“.

Wenn der Herr Ing. ein Patent angemeldet hat, oder sein Arbeitgeber (wozu dieser nach dem Arbeitnehmererfindungsgesetz häufig verpflichtet ist), dann finden Sie das Patent auch über die Suchmaschine des DPMA.

Wenn Sie es gefunden haben, können wir drüber diskutieren, warum es nicht gebaut worden ist.

Aber mal im Ernst. Wenn man mal annimmt, dass das Versuchsauto des Herrn Ing. incl. Fahrer 300 kg wog, so ist der Widerstand bei 50 km/h ca. 50 N. Bei einem Energieinhalt von 2 MJ einer Autobatterie käme der Gute ohne bremsen 40 km weit.
Bei 100 km/h und 1to Gewicht weniger als 4 (!) km.
Das bei einem Motor mit 100% Wirkungsgrad. Das ist Physik!

@birdycatdog

es wird immer alles gerade so ausgelegt, dargestellt und benannt, wie es in den Plan passt, um Ziele zu erreichen. Das kann man Manipulation nennen oder auch einfach nur Volksverdummung.

RE: ohnein2004 09:55

Mir ist völlig schnuppe, wie toll ein E-Auto designet ist oder wie viel weniger Teile es hat: So lange ich damit nicht mindestens 1200 km durchfahren kann, kaufe ich so etwas garantiert nicht. Was zum Geier soll ich mit einem Fahrzeug, das neu 300 km, nach 3 Jahren nur noch 100 km fahren kann und dann einen neuen Akku für 1500 Euro braucht? E-Antriebe sind eine Übergangstechnologie für Reiche, die damit mal um die Ecke fahren wollen sowie als zweit- oder dritt-Kfz geeignet.

Da in dem Bericht keinerlei

Angaben über den Stromverbrauch pro Liter, und dem enthaltenen Brennwert im Vergleich zu Dieseln ( der ja den Höchsten hat) , geschweige denn von Verbrauchsänderungen die Rede ist, ist jedes Denken an Stromverbrauch für Mobilität sinnfrei. Es ist kein überflüssiger Strom da!. Und er wird nie erzeugt werden können!
ZUERST MUSS der Verbrauch SINKEN und dazuFahrzeugewicht wieder auf Stand 1990 reduziert werden, des weiteren die Höchstleitung auf max. 100 PS gekappt werden, DANN ERST können wir überlegen mit was wir fahren wollen. In der derzeitigen Diskussion wird das Pferd von hinten aufgezäumt- Den Fahrzeugnutzern wird vorgegaukelt, sie könnten auch 2100 noch mit 600 KW im 3 Tonnen Boliden zum Zigaretten holen fahren- aber halt voll Öko. DAS ist verwerflich und DAS behindert jede Weiterentwicklung.

@birdycatdog Volkswirtschaftlich werden Autos subventionier

Denn die Folgekosten, die sich aus Gesundheitskosten (Lunge, Herz-Kreislauf, Psyche, Unfallfolgen) Umweltfolgen (Hochwässer durch Flächenversiegelung, Mikroplastik durch Reifenabrieb, Ölabscheidung in Klärwerken)
ergeben, werden nicht auf den Treibstoffpreis umgelegt, sondern künstlich ferngehalten.

Bei einer vollständigen Umlage, wie Sie die z.B. bei den Gebühren für die Müllentsorgung bezahlen, würde der Liter Benzin locker 5€ kosten.

Also eher ein schwaches als ein starkes Stück.

10:49 von adorno

Artikel gelesen?

Haben die Kommentatoren, die sich über den Einsatz von e-Fuel im Auto echauffieren, den Beitrag tatsächlich gelesen?
Es wird eindeutig geschrieben, dass es nicht als sinnvoll für den Individualverkehr angesehen wird.
-
Es muss einen Mix an technischen Lösungen geben, da die Anforderungen vielfältig sind. Und es wird Wege geben, die sich als Sackgasse erweisen (so wie die Solaranlage in Libyen, die nämlich zu viel Wasser verbraucht, zur Reinigung der eingestaubten Solarzellen)
Und schon immer hat es Menschen gegeben, die neue Erfindungen als Nonsense oder „nicht machbar“ bezeichnen. Was sich aber oft genug als Engstirnigkeit erwiesen hat.
-
Die „früher war alles besser“-Fraktion, die den Holzvergaser favorisiert, sollte bedenken, dass es Gründe gab, dass sich dieser nicht etabliert hat.
////
*
*
Es wurde vieles aus der Holzvergaserfraktion nicht weiter entwickelt, weil die Politik den Atomstrom etablierte.
*
Aber wie man die Argumente braucht, werden sie edel?

Nur mal so zu den Trassen?

Kommt jemandem da eine Idee?
http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/120810.htm
Wäre so einfach u. man könnte die doppelte Leistung übertagen durch einfaches austauschen der Hochspannungs-Leiter-Leitungen!
Und solche Eigenarten sind wohl Standard jetzt bei einem bestens weltweit besten europäischen Verbundnetz in den die BRD mehr Strom exportiert als je zuvor u. bei Überkapazitäten abschaltet u. den Kleinverbraucher zahlen muß??
http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/rwe-sieht-sich-ern...
Das war noch nie eine Energiewende sonst gäbe es richtige Pläne mit Eckdaten u. Zielen?!So würde nicht mal ein Häuschen geplant u. gebaut?

08:57 von kleinermuck2012

Und was hat E-Fuels mit der Reduzierung von Feinstaubemissionen zu tun?
MfG

Re nichts ,wenn man die Diesel betrug abzieht,bleibt 99.999 übrig .Schiffe Firmen Benziner ist genauso ist nur wegen USA gewünscht .Realität ist in der Politik nicht gewünscht und Tatsachen auch nicht.Aber trotz allem leben wir mit der falschen Technik nur diese bringt umverteilung nach Oben .

Schluss mit dem Leben auf Kosten Anderer!

Es ist überhaupt nicht hysterisch, Mobilität in ihren globalen Zusammenhängen zu denken. Der globale Norden wälzt die Kosten seiner Produktions- und Konsumweise auf den globalen Süden ab (Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Umweltzerstörung, Armut, usw.) und leugnet die Erkenntnis, dass es unendliches Wachstum nicht geben kann, um sich der Verantwortung einer asozialen Lebensweise nicht stellen zu müssen. Das Leben auf Kosten Anderer ist nicht nur fremd- sondern auch im höchsten Maße selbstschädigend. Wen wundert es, dass für solche, die Realität verleugnenden und Angst um ihre allenfalls mit List ergatterten Privilegien Habenden, immer die anderen hysterisch sind? Warum soll es auch den Anderen besser gehen, wenn eine solche große Unternehmung mit einem Verlust an Ungerechtigkeit und Angst vor einer solidarischen Zukunft verbunden ist?

"Der Wirkungsgrad von

"Der Wirkungsgrad von E-Motoren ist wesentlich größer. Hinzu kommt die Wiederaufladung der Batterien beim Bremsen. 40"
Es geht in dem Artikel darum aus überschüssigem Strom "E-Fuels" herzustellen, die in konventionellen Verbrennungsmotoren genutzt werden sollen. Das hat nichts mit Elektroautos oder Batterien zu tun!

@Am 30. Dezember 2017 um 11:20 von TKM

Zitat: "Die Japaner machen es vor: Toyota hat dieses Jahr wieder drei neue BSZ-PKW auf den Markt gebracht, halt nicht auf den europäischen. Weil man hier den Goldesel Verbrennungsmotor noch möglichst lange melken will. Dabei merkt die lobbyhörige Politik nicht wie sie auf diese Weise den hiesigen Standort vom Weltmarkt abhängt."

Man merkt, Sie haben keinen technischen, physikalischen Sachverstand von der Materie.

Die BSZ-Technologie ist weitestgehend genauso ein Schildbürgerstreich wie die Elektromobilität, da das Hauptproblem darin besteht, den Wasserstoff dafür zu speichern. Dass macht man aktuell entweder in Hochdrucktanks (bis zu 500 bar) oder in sog. Kyrogentanks, wo der H2 auf -251° C oder 20 K abgekühlt werden muss, um ihn verflüssigen zu können.

In beiden Fällen verschlingt der dafür notwendige thermo-dynamische Prozess Unmengen an Energie, sodass unterm Strich ein BSZ weder ökonomisch noch ökologisch ist. Eine Milchmädchenrechnung eben.

In zwanzig Jahren werden in Deutschland

sowieso die letzten Autofabriken schließen, so wie jetzt die letzten Steinkohlezechen. Die Autos werden aus China kommen, und dort wird bestimmt, mit welcher Antriebstechnologie. Wir werden den Kindern dann erzählen: "Ja, in Deutschland haben wir mal die besten Schreibmaschinen gebaut, und die besten Kameras für Filmrollen, und tolle Autos für Benzin und Diesel, das waren Flüssigkeiten aus Erdöl."

@michel56 Hochtemperaturleiterseile sind eine Notlösung

Die dienen dazu, bei Lastspitzen die Leitung weiter betreiben zu können.

Nur so am Rande: Wenn man eine Leitung bei so hohen Temperaturen betreibt, steigen die Übertragungsverluste. Das ist auch nicht im Sinne des Erfinders. Das ist wie gesagt, eine Methode um in Grenzfällen (Hochsommer + Lastspitzen) die Übertragungsleistung nicht reduzieren zu müssen.

Auf Dauer kann man wohl nur die Spannung erhöhen. Und das geht meist nur mit neuen Masten und Isolatoren.

jedenfalls besser als blinde Fahrverbote

Jeder technologische Neuansatz zeigt, wie unsinnig Pauschalverbote heute oder 2030 sind. Wenn schon verbieten, dann bitte nicht beim Notwendigen, sondern eher beim Überflüssigen:
Beispiel Neujahrsraketen, die angeblich 15 % so viel Feinstaub an einem Tag erzeugen sollen, wie der Dieselverkehr im ganzen Jahr. (Sollte man mal genau messen)
Hier braucht es eigentlich nur mutige Politiker, die in der Groko allerdings auch nur unsichtbarer, leider auch noch wirkungsloser Feinstaub sind.

Gutes Interview

Ein sehr gutes Interview! Er gibt einen realistischen Blick in die Zukunft und verschweigt auch die Nachteile nicht. Bitte mehr davon!

ein rein deutsches Problem, Frankreich ist schlauer

denn wohl nur Deutschland hat so viele Messstationen und wird nun dazu verklagt einen fiktiven Grenzwert einzuhalten. Der MAK Wert ist bekanntlich deutlich höher.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass z. B. auch in Frankreich so gemessen wird. Dann wäre die Stadtautobahn von Lyon und viele andere Straßen bestimmt gesperrt.

Bekanntlich sind auch die französischen Diesel noch schlechter als die deutschen. Dort kommt aber keiner auf die Idee irgendjemand zu verklagen.

Am @30. Dezember 2017 um 11:51 von Entenbürzel

Sorry,aber lesen bildet bzw. informiert wenn man den Wahrheitsgehalt nicht mit der eigenen Wirklichkeit verwechselt.Bitte lesen sie bevor Sie etwas interpretieren was nicht da ist u. dem eher entspricht so wie ich es gern hätt?!Dort ist von einer verdoppelten Leistungsübertagung die Rede die schon angewendet wird u. ich bin E-Meister ,also nicht ganz naiv oder ohne Kenntniss techn. Zusammenhänge.

sinnvolle Lösung

eine der wirklich sinnvollen Lösungen wäre die Brennstoffzelle. Aber die Technologie für KFZ wurde der damalig auf diesem Gebiet führenden Technologiefirma namens Ballard Power aus Kanada, schon 2005 von Daimler und Ford abgekauft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Wo wird diese Technologie wohl hingewandert sein ? Ich vermute mal, in die unterste Schublade. Sonst könnten wir heute schon eine saubere Technologie einschließlich Infrastruktur haben.

ÖPNV in Feinstaub-belasteten Kommunen fördern

"Und die Landbevölkerung kann ja bis zum Stadtrand fahren und dann den ÖPNV nehmen"

Es muß deutlich attraktiver werden, am Stadtrand vom Individualverkehr zum Öffentlichen Personennahverkehr zu wechseln.

Bei Feinstaubalarm in Stuttgart scheint mir das UmweltTagesTicket immer noch zu teuer.

Leider glatt gelogen.

Ein Gesamtwirkungsgrad von 20-30% ist weit jenseits von optimistisch geschätzt, sondern allenfalls gelogen. Den Wirkungsgrad erreicht man heute allenfalls, wenn man das E-Fuel verheizt und die gewonnene Wärmeenergie als Wirkung betrachtet.

Ein ganz normaler Pkw mit Dieselantrieb kommt etwa auf einen Wirkungsgrad von 20-25%. Da liegt man also schon in dem Bereich des genannten Gesamtwirkungsgrads. Selbst sehr große Schiffsdiesel kommen nicht deutlich über 50% Wirkungsgrad. Bisher nicht eingeschlossen bei dieser Betrachtung ist die Erzeugung der E-Fuels, deren Wirkungsgrad heute unter 40% liegt und wo man in Zukunft hofft, auf 60% zu kommen. Den genannten Gesamtwirkungsgrad von 20-30% erreicht man also nur mit großen Schiffsdieseln. Mit kleineren Fahr- und Flugzeugen ist er unerreichbar hoch.

Landeier kennen keinen ÖPNV ...

Sie sind wohl Städter um haben deshalb ein eingeengtes Wahrnehmungsvermögen (keine Ahnung) vom Leben außer der Slums.

Wer sind denn die, die an den Wochenenden die Landschaft verschandeln und anstatt spazieren zu gehen,
mit Autos und Motorräder durch die Landschaft rasen, auf engen Straßen Kinder, Fahrradfahrer und Tiere gefährden und tonnenweise Müll auf Waldrastplätzen abladen.

Warum nehmen die keinen ÖPNV oder wandern mal ein paar Kilometer?

Das Gleiche könnte man auch mit Wasser/Wasserstoff machen

"Einfach" per Elektrolyse den überschüssigen Strom der Windkraftwerke o. Ä. in Wasserstoff und Sauerstoff spalten, den Wasserstoff bunkern bzw. mit Tanklastern in die Tankstellen transportieren und als "Abfallprodukt" beim Verbrennen entsteht nur pures Wasser. Ich weiß nicht ob die hier genannten synthetischen Treibstoffe außer CO² noch andere Giftstoffe in die Umwelt lassen. Da wäre mir Wasser(-Dampf) lieber.

Zum Speichern überschüssiger

Zum Speichern überschüssiger Wind- und PV-Energie ist E-Fuels eine tolle Technologie. Wasserstoff lässt sich leider nicht gut speichern. Und wegschmeissen wollen wir diese Energie doch auch nicht.
MfG

Holzfeuerung

"Als das Auto erfunden
wurde, wurde es mit Holz gefeuert. Warum steigt man nicht auf diese Heizquelle zurück".
Ich glaube, als das Auto erfunden wurde, wurde es entweder mit Dampf oder, gegen Anfang des 20. Jahrhundert führend, mit Batterien betrieben. Nur z.B. im II. Weltkrieg, als es kein Benzin mehr gab, wurden Autos auf Holzvergaser umgebaut. Holzvergaser (kleine) zu basteln, ist ein Hobby von mir. Die Abgabe von Schadstoffen bei Autos mit Holzvergaser halte ich aber für nicht kontrollierbar, und alle 150 Kilometer erst mal den Holzteer aus den Innereien der Maschine herauszukratzen, ist im heutigen Alltagsbetrieb ohne die Zwänge eines Weltkrieges wohl für wenige Leute empfehlenswert.
Wenn einem Hausbesitzer die Pelletheizung wieder mal versagt, friert er höchstens ein bisschen. Wenn das Fahrzeug auf der Autobahnbrücke den Dienst einstellt, weil das Scheitholz zu harzreich war oder was-auch-immer, ist das relativ unangenehm.

Nur Übergang

Diese Technik kann man ja nur als Übergangslösung verstehen solange Verbrenner noch laufen. Im Artikel wird es ja ausdrücklich erklärt das Verbrenner mit 25-30% Wirkungsgrad nicht gerade effizient arbeiten. Man verschwendet sozusagen Strom um Verbrenner am Laufen zu halten. Ich hoffe diese Verbrenner Nostalgiker verschwinden in den nächsten 20 Jahren.

Fakt ist für mich nur Eines, Dank der Autolobby der deutschen Konzerne hat man eine zügige E-Mobilität ausgebremst. Gerade Union und FDP drücken auf die Bremse. Kein Wunder bei den Spenden.

Jahrelang haben es deutsche Hersteller verpasst aufzuschließen und jetzt soll wieder alles Hau-Ruck gehen.

Hätte Tesla ein besseres Produktionsmanagement wären die auf lange Zeit Marktführer.

Deutschland macht sich immer mehr lächerlich und landet bald weit Hinten. Bei der Globalisierung freut das vor Allem die Asiatischen Staaten, Vorne dran China.

09:40 Bill Hicks

"Doch wieso sollte man einen Synthesekraftstoff herstellen der einen Wirkungsgrad von weit unter 30% hat, wenn man Akkufahrzeuge mit einem Gesamtwirkungsgrad um die 70% und besser haben kann?"
Weil es eine Möglichkeit ist 95% der notwendige Rohstoffe selber herzustellen oder zu recyceln. Und es macht uns unabhängig vom Öl.

Ganz selten

Sind Kommentierungen wie hier so interessant. Hier trifft sich alles - Ökos, Ingenieure, Reiche, Arme und die, die einfach nur ihr Gegühl mitteilen wollen. Die Kommentare auszuwerten und zu bewerten, wäre eine ganz tolle Sache.
Fakt ist, das man den Input mit dem Output vergleichen muss und aus dem Ergebnis die Gleichung ziehen muss, wem dient sie und was bringt sie, denn wir haben mehrere Probleme - Aufwand / Ertrag - Machbarkeit - Umweltergebnis - Deckungsfläche - Erwerbbarkeit. Ich meine, das der Lösungsansatz im ÖPN liegt. Alle Fahrzeuge mit klimaneutralem Antrieb, das Netz erweitern, Verfügungszeiten und Kapazität erweitern - besonders in Spitzenzeiten und das Carsharing erweitern. Es gibt mittlerweile Zehntausende und vielleicht Hunderttausende, die Fahrzeug stehen lassen würden oder sich evtl. gar keins anschaffen würden, wenn das ÖPN Netz besser ausgebaut / verfügbar wäre. Es würde sich auch besser selbst tragen und könnte dadurch günstiger werden.

@Entenbürzel um 11:29

Ist das nicht etwas zu weit hergeholt? Dieselben Probleme werden Sie auch bei Elektrofahrzeugen haben. Auch der Bahnverkehr, der ja ach so umweltbewusst ist, verursacht diese Probleme. Die Herstellung der meisten Produkte verursacht Umweltschäden, die sicherlich nicht durch den Verkaufspreis abgedeckt werden. Insofern wird nach Ihrer Rechnung (fast) alles subventioniert. Da sollten wir Bürger uns doch freuen, dass der Staat es so gut mit uns meint, oder? Warum jammern dann so viele, dass die Regierung uns schröpft?

08:50, MK Ultra Slim

>>intelligente lösungen ...
... finden kein gehör bei grün/rot/schwarz. es geht weder ums klima noch um die gesundheit. es geht darum die westlichen industrienationen zu deindustrialisieren (ein elitäres projekt, vgl. "club of rome", dr. john coleman referiert über die entwicklungen). 0,2 grad wurde es wärmer in 30 jahren. sonnenflecken haben mehr einfluss auf das klima als der mensch. die frage ist, welchen anteil die erforschung von haarp und geo engineering auf das wetter hat. denn das chaos der letzten jahrzehnte wird wohl niemand bestreiten. auffällig auch die lange verweildauer der absonderungen aus flugzeugen. diese war vor 30 jahren auch nicht zu beobachten.<<

Da ist jedes Argument machtlos.

Eigentlich bräuchten Sie gar keine Kommentare zu schreiben.

Es würde reichen, wenn Sie die Produktpalette des Kopp-Verlages empfehlen würden.

Noch besser und einfacher

Noch besser und einfacher wäre 100% Biosprit. Im übrigen hat elektrische Energiegewinnung aus Solarzellen miserable Wirkungsgrade von nur etwa 20%. 80% wird in Wärme umgesetzt und trägt zur Erderwärmung bei.

Halbherzig.

Schade, dass nicht diskutiert wird, warum ueberhaupt jeder ein Auto braucht.

Die Energie an Wissen, Forschung etc, die ein alternative Antriebe gsteckt wird, wuerde ja wohl auch ausreichen, eine andere Personenbefoerderungstrategie zu entwickeln, die den Privatbesitz eines platz-
und ressourcenfressenden Autos pro deutsche Nase aus dem Fokus rueckt. Konzepte dafuer liegen in vielen Schubladen. Warum werden die nicht rausgeholt, indem ein Interview diesbezueglich gefuerht wird? Weil es komplett gegen den Zeitgeist gaenge? Politisch nicht oppotun?

So bleibt das halbherzig und sicherlich auch im Interesse der Autoindustrie, die keine Kunden verlieren will.

10:00 Phonomatic

"OK, aber Schiffe werden afaik mit dem billigmöglichsten Kraftstoff betrieben. Wollte man den Schiffsverkehr auf teure e-fuels umstellen, käme es wahrscheinlich zu größeren Verwerfungen."
Die Flotten würden um mindestens 20-30% schrumpfen und die große Verschmutzungen durch Unfälle würden viel weniger.
Wenn alle Schäden nicht durch Versicherungen, sondern durch die Transportgesellschaften zu zahlen wären, würden e-Fuels ab morgen im Einsatz, weil viel billiger.

Windgas

Etwas Off-Topic, aber die Klimabelastungen von Verkehr und Heizung lassen sich nicht trennen. Weniger CO2 und Schadstoffe vom Heizen geben mehr Luft beim Verkehr.
Die größten Vorteile von Windgas:
a) Man kann es schon beziehen und
b) Bis zu ca. 5 % der Erdgasmenge darf direkt als Wasserstoff ins vorhandene Gasnetz eingespeist werden, darüberhinaus Methangas aus Wasserstoff und CO2.
Zu haben z.B. von Greenpeace-Energy:
https://www.greenpeace-energy.de

Kompetenzfrage...

Ein Ingenieur in der Motorenentwicklung bei einem großen deutschen Hersteller meinte kürzlich im persönlichen Gespräch, daß der herkömmliche Verbrennungsmotor noch längst nicht am Ende der Entwicklungsmöglichkeiten ist. Insbesondere auch hinsichtlich der Abgasbehandlung, was aber wiederum ein anderes, ingeniöses Spezialgebiet ist.
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Allgemein in der Industrie sind heute Schadstoff-Filteranlagen längst Standard, und auch im Kfz-Bereich kennt man heute die Wirksamkeit von Abgaskatalysatoren für Benzin- u. Diesel-Pkw.
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Trotz meines Mangels an technischer Kompetenz frage ich mich aber, warum es nicht möglich sein sollte, durch verbesserte Abgas-Katalysatortechniken die Schadstoffe von Benzin- u. Dieselmotoren weiter signifikant zu reduzieren oder im Idealfall gar auf Null zu bringen?
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Kann mir hierzu jemand mit Kompetenz Antworten geben..?

11:51 von Dibucky

Der PKW-Verkehr in der Innenstadt ist etwas Überflüssiges.

Ammoniak

Die Ammoniak-Synthese im Solarthermiereaktor funktioniert bereits - und Ammoniak kann Benzin, Diesel und Kerosin ersetzen.

Vom Traum des deutschen E-Fuels sollten wir uns allerdings trennen. Die Kapazitäten der EE sind nicht unbegrenzt ausbaubar. Aktuelle macht der Stromverbrauch gerade einmal 25% des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland aus - und davon erzeugen wir ca. die Hälfte aus EE. Für den Verkehr und das Heizen wird jeweils ein weiteres Viertel des Gesamtverbrauchs durch fossile Brennstoffe beigesteuert. Diese durch EE zu ersetzen (und zwar bezahlbar) ist eine große Herausforderung.

ein guter Artikel

Seit langem mal eine gute und richtige Betrachtungsweise. Dies meine ich, weil im wesentlichen zwei wichtige Aspekte genannt werden: A) es gibt keine Einzellösung, die die Verbrennertechnolgie in gleicher Weise ersetzen wird, sondern für den Straßenverkehr wird nur ein kluger Mix verschiedener Technologien weiter führen. E-Motoren sind nur ein Teil davon.
B) Wir können bereits jetzt etwas tun! Die Technologien sind einsatzfähig.
Seit Beginn der Industrialisierung gründet sich unser (materielle) Wohlstand fast ausschließlich auf die Nutzung fossiler Resourcen, mit allem was dazu gehört. Was glauben Sie denn, was los sein wird wenn diese weg sind? Die Situation wird noch verschärft dadurch, dadurch, dass immer mehr Menschen darauf zugreifen, was durchaus deren gutes Recht ist. Aber umso schneller müssen wir handeln. Wenn der Vorratskeller leer ist wird sich nur im Bereich der Erneuerbaren Ersatz finden. Wir können von Glück reden, dass uns diese Option überhaupt zur Verfügung steht.

Ich fahre seit einem Jahr mit

Ich fahre seit einem Jahr mit meinem Wasserstoffauto quer durch Deutschland und kann nur jedem wärmstens empfehlen, mit Brennstoffzelle zu fahren. Dieser Wagen ist das Beste, was mir je passieren konnte !

11:46 von BreiterBart

Ihre Antwort an @TKM, 11:20, bzgl. Brennstoffzellen-Fahrzeugen in Japan

«Man merkt, Sie haben keinen technischen, physikalischen Sachverstand von der Materie.»

Wenn ich das aus Ihren bisherigen Posts richtig mitbekommen habe, arbeiten Sie in der Automobilindustrie. Ich kann und will Sie daher nicht technisch belehren, möchte Sie aber auf eines aufmerksam machen (was Sie wahrscheinlich selbst wissen):

Der japanische Automarkt ist ganz anders als der europäische - stark bedingt durch die Landesgeografie und das Leben in großstädtischen Ballungsräumen (Tokyo >35 Mio.).

"Angesagt" sind dort keine SUVs, sondern "Super-Minis", für deren Zulassung man keinen eigenen Stellplatz nachweisen muss (teuer, Tokyo ca. 400€/Monat).

E-Tankstellen- und BSZ-Infrastruktur lässt sich Großstädten leichter einrichten, als in ländlichen Gegenden.

Weder E- noch BSZ-Mobilität sind das alleinige Allheilmittel für die KFZ-Zukunft. Aber sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren, auch nicht.

@BreiterBart

Ihr Einwand hätte vor zwanzig Jahren durchaus eine gewisse Berechtigung gehabt. Nur ist der Stand der Technik heutzutage ein anderer als damals. Will heißen, der Transport und die Speicherung von Wasserstoff in verschiedenen Formen und Zuständen sind mittlerweile aus technischer Sicht kein wirkliches Problem mehr.
Offenbar ist diese Entwicklung an Ihnen vorüber gegangen oder Sie ignorieren dieselbe sogar, lieber unterstellen Sie Anderen mangelnden Sachverstand in technischer und physikalischer Hinsicht . Die entsprechende Benutzung einer Internetsuchmaschine zu diesem Thema kann und will ich Ihnen darum nicht ersparen.

Am 30. Dezember 2017 um 12:47 von Zwicke

" Trotz meines Mangels an technischer Kompetenz frage ich mich aber, warum es nicht möglich sein sollte, durch verbesserte Abgas-Katalysatortechniken die Schadstoffe von Benzin- u. Dieselmotoren weiter signifikant zu reduzieren oder im Idealfall gar auf Null zu bringen?"

Obwohl ich sicher nicht die Kompetenz habe die Sie verlangen, ja es gibt einige Möglichkeiten wie man mit Filtern die Abgase auch Feinstaub verbessern könnte.
Hin und wieder gibt es Artikel wie daran gearbeitet wird, auch kleinere Firmen haben zusätzlich Dinge entwickelt die eingebaut werden können.

Mehr oder weniger ist das ein Preisfrage, die sich aber eigentlich gar nicht stellt weil E-Autos derart teuer sind und die ganze Struktur zum Laden fehlt.
So das eine wirkliche Weiterentwicklung der Dieseltechnologie mit guten Filtersystem plus AdBlue eigentlich Sinn machen würde.
Auch ist das Tankstellennetz ja vorhanden und Werkstätten und so weiter, es ist eher eine Politische Entscheidung aus meiner Sicht.

Gruß

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