Kommentare

Schon gemacht

...während meiner Militärzeit,nicht jedermanns Sache und ich muß das auch nicht jeden Tag haben-aber Nährstoffreich.
Also-wohl bekommts

Geringe Vorbehalte

Also ich hätte kein Problem damit eine Heuschrecke am Stück zu verzehren. Bestimmt sehr knusprig.

Nur: Was ist mit dem Kot den die Biester doch vermutlich in sich tragen?

wer´s braucht

ich kann darauf verzichten
ebenso wie auf Hund, Katze, Ratte oder Meerschwein
obgleich das auch nahrhaft und schmackhaft ist, wie behauptet wird

Alles Gewohnheitssache

ein Krabbenbrötchen oder ein totes Schwein sind per se auch nicht unappetitlicher als Insekten. In die Wurst kommt sowieso alles, das will keiner wissen. Und ein Traum für Selbstversorger: Insekten lassen sich leicht zuhause züchten. Man braucht nichtmal einen Balkon wie für Tomaten.

Und das will

ich zum Beispiel nicht auf meinem Teller.
Und ich sehe auch wieder mal das die Bürger übergangen werden.

" Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entscheidet in Zukunft zentral für alle Mitgliedsstaaten über die Zulassung von Insektenarten als Essen. Die Produzenten stellen Anträge, laut Verordnung soll die Behörde innerhalb weniger Monate entscheiden. Und: Die entsprechende Insektenart, beispielsweise der Mehlwurm, darf bei Zulassung sowohl am Stück als auch verarbeitet verkauft werden - zum Beispiel als Wurmfrikadelle. "

Jetzt kommen wir zum Punkt der weder in der EU noch in Deutschland klappt.
Das kann dann niemand mehr auf Packung erkennen was Ihm aufgetischt wird und wo es wirklich herkommt.
Man wechselt einfach die Bezeichnung wie bei Zucker und schon weis niemand mehr was drin ist, dann noch richtig klein geschrieben.
Da steht dann von den 10 000 Namen mit Zusatz von 20 Prozent Calliptamus oder ähnliches, keiner weis was es ist.

Guten Appetit.

Nun, der Kunde wird entscheiden ...

... ob es "Bedarf" dafür gibt oder nicht. Einen (Selbst-)Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Wenn die Produzenten sich um den Geschmack kümmern und Preis und Qualität durchgehend stimmen, werden Insekten, wie im Beitrag mit anderen Beispielen verglichen, "normal" werden.

Nicht vergessen:

... Wenn die Beimengungen von Stoffen die in der EU als Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zugelassen sind, aber eine gewissen Anteil nicht überschreiten, unterliegen sie nicht der Kennzeichnungspflicht.
Da bedeutet: Auch in Deutschen Fleischerzeugnissen dürfen ab 1. Januar ganz legal Insekten verarbeitet werden. Es steht nicht mal auf der Verpackung.
Da bekommt der Begriff " gemischtes Hackfleisch" einen exotischen Beigeschmack ...

liebe redaktion

" In Europa ist der Verkauf von Insekten als Lebensmittel aber eine rechtliche Grauzone. Erlaubt ist er beispielsweise in den Niederlanden, Dänemark und Belgien."

sie dürfen gerne auch noch Finnland dazuaddieren. hier finden sich seit kurzer zeit brot aus heuschrecken und wurstwaren, hergestellt aus heuschrecken, in den regalen der supermärkte. zur zeit läuft beispielsweise eine grosse werbekampagne (freie verkostung in den märkten) eines finnischen lebensmittelherstellers (ansonsten bekannt für seine qualitäts-schokolade).

McDonalds Bestellung 2025

"Eine kleine Cola, einen Wurmburger und eine 9er Packung Heuschrecken mit süß-saurer Sauce bitte !" Wenn sich dies durchsetzen sollte (Insektenfleisch ist ja so was von nachhaltig zu produzieren) sage ich voraus das richtiges Fleisch wie ehedem Anfang des 20. Jahrhunderts bald nur noch Sonntags auf den Tisch kommt und die Preise für traditionelle Lebensmittel sich auch wieder an das damalige Niveau (relativ zum Einkommen) annähern werden. Der Grund: Insekten lassen sich - ganz ohne Tierschutz und Veterinäre - für einen Bruchteil der Kosten von Rind- Schafs-, Hühner- oder Schweinefleisch produzieren. Bisher war es immer so das die vom Markt verdrängten Produkte zwar noch zu haben sind, allerdings zu einem sehr hohen Preis. Dieser Effekt ist selbstverstärkend: sobald die Mehlwurmfrikadelke preiswerter ist als diejenige aus Schweine- oder Rinderhackfleisch, wird die Preisschere aufgrund der Nachfrage und der Produktionsmengen immer mehr und schneller auseinandergehen. Schöne neue Welt !

Die kulturelle innere Sperre

der Europäer wird sicher in 100 Jahren eher früher vergessen sein.
Unser Verdauungssystem ist dafür geeignet, derartiges zu verwerten, viele Menschen leben davon.
Wir essen heute schon einiges was früher undenkbar war. ....Sushi z.B. Nein, mein Fall ist roher Fisch nicht, aber wer es mag.....! Bitte schön.
Sicher lässt sich einiges so zubereiten dass die ursprüngliche Form nicht zu erkennen ist; es gibt auch genug Leute die es nicht mögen wenn das Essen sie noch anschaut. Und das wäre dann ganz normaler Fisch vom Grill im ganzen Stück, z.B.
Einiges - wenn es "harmlos " - aussieht, wäre ich durchaus bereit zu probieren. Vorher kann man es eh nicht beurteilen.

Und tschüss

Und morgen kommt die neue EU-Verordnung, dass wir uns alle einen Knopf an die Backe nähen müssen. Es gibt doch ziemlich viel unsinnig Beschäftigte in dem Selbstbedienungsladen EU!

Danke ich kann darauf verzichten.

Aber es soll Jeder essen und trinken was ihm/ihr schmeckt.

Da werden sich einige als Vorreiter ausgeben,

denen bisher einfach die Lebensmittel verdorben waren:-)
Und künftig, wenn dann aus Versehen schon Maden und Würmer wo drin sind: "O, da müssen sich wohl die Bestellungen vermischt haben"...

Ich hätte unter einer Bedingung kein Problem damit:

Wenn die kleinen putzigen Tierchen fachgerecht ausgenommen würden und ich den Verdauungstrakt etc. nicht mitessen muss.

@Verfassungskonform, 11:49

"oder soll hier wieder Multikulti zelebriert werden." -
Nein, soll es nicht. Es geht nur darum, Lebensmittel zum Verkauf zu zulassen, die wesentlich Umwelt- und Ressourcenschonender produziert werden können als zum Beispiel Rindfleisch. Steht auch so im Artikel.

die Gefahr ist groß .....

wie bei dieser Pferdefleisch Lasagne
dass es einfach uter gemischt wird
beim Pferd mit der fadenscheinigen Ausrede es wäre kein "minderwertiges" Fleisch
wer behauptet das ? .... ich will es trotzdem nicht
und bei Regenwürmer oder Maden, es wäre hochwertiges Protein
wenn es rauskommen sollte, was ja nicht in Abrede gestellt wird
ich es aber trotzdem nicht essen will

Die Nachfrage reguliert den Absatz

Wenn Insekten in Deutschland als Lebensmittel zugelassen werden, regelt der Markt, ob sich diese "Produkte" etablieren können. Sicher werde ich sie dann auch mal probieren, da ich denke, dass uns dieser Ekel eher anerzogen ist und Geschmäcker generell verschieden sind - und sich letztere natürlich auch ändern können: Als Kind fand ich Muscheln und Krabben eklig, heute esse ich das gern. Die französische Delikatesse Weinbergschnecken würde ich allerdings nicht anrühren.

Die Angstmache vor Mangel an Eiweiß treibt Blüten

Die Angstmache vor Mangel an tierischem Eiweiß treibt sonderbare Blüten. Zwar essen wir ja auch Krabben und Shrimps und also sollte nichts gegen Insekten als Nahrung sprechen. Nur ist es nun einmal Tatsache, dass wir überhaupt kein tierisches Eiweiß in der Nahrung benötigen. Wer sich mit veganer Ernährung (völlig ohne tierisches Eiweiß und andere Produkte tierischer Herkunft bis hin zur Kleidung) oder auch vegetarischer Ernährung (mit Milchprodukten, Eier und auch Honig zum Süßen) auseinandersetzt, dazu vielleicht auch mal die Seiten des Vegetarierbundes studiert, wird erfahren, dass der Mensch einen langen Darm hat, Fleisch gemischt fressende Tiere aber einen wesentlich kürzeren Darm hat. Außerdem sind die Verdauungsenzyme anders. Wir benötigen also weder Fleisch noch Fliegen oder Heuschrecken. Selbst Johannes der Täufer aß keine Heuschrecken sondern die Frucht des Johannisbrotbaumes = Karobe. Ein Übersetzungsfehler machte ihn zum vermeintlichen Heuschreckenesser.

Ich esse auch Krabben, Schnecken und Muscheln.

Ich hätte daher kein Problem damit, auch mal Heuschrecken zu probieren. Sie sollen ja sehr gesund sein: Viel Protein, viele Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Why not?

Ich freue mich, wenn die EU sich um solche Themen kümmert und Dinge vereinheitlicht, die ansonsten vielfach unterschiedlich geregelt sind.

Warum?

Um den Welthunger zu bekämpfen ist es immer noch am sinnvollsten, die Lebensmittel direkt zu essen, anstatt sie an Tiere zu verfüttern und dann dieses zu essen.

Tierzucht ist immer mit erheblichem Aufwand und Umweltschäden verbunden: Futter, Unterkunft, Methanpüpse, Transport, etc... Mal ganz abgesehen von den moralischenund wirtschaftlichen Wahnsinn, der für Insekten ganz genauso gilt.

Der einzige Vorteil von Nahrungs-Insekten könnte sein, dass diese den ungeniessbaren und schädlichen Biomüll essen und damit quasi 'recyclen'. Aber ob das wirklich für den Konsumenten so gesund ist...

Welthunger entsteht nicht durch Nahrungsmittelknappheit, sondern durch falsche Verteilung durch wirtschafliche und politische Interessen.

Würmer

Im Artikel wird ausdauernd das Wort "Würmer" benutzt.

Insekten sind aber keine Würmer, auch wenn manche ihrer Larven umgangssprachlich als solche bezeichnet werden.

Ein Mehlwurm ist kein Wurm, sondern eine Käferlarve.

Plathelminthes, Nemathelminthes oder Annelidae, also Platt- Rund- oder Ringelwürmer, werden wohl nicht zu Nahrungszwecken zubereitet. Obwohl man gerade Nemathelminthes oft verzehrt, ohne es zu wissen oder zu wollen. Die berüchtigten Nematoden...

11:35 von MWunsch

"normal" werden.
.
wenn sie meinen
... für mich nicht
aber ich bin ja auch schon alt

11:49, Verfassungskonform

>>Da können wir ja dann die Insekten welche durch Glyphosat platt gemacht werden aufsammeln und dann als Lebensmittel in den Umlaufbringen<<

Glyphosat ist für Insekten ungiftig, nicht aber für ihre Nährpflanzen. Nach dem Versprühen von dem Zeugs können Sie also nichts aufsammeln.

>>Nun ganz im ernst natürlich ist die Ernährung der Menscheit eine der großen großen Zunkunftsprobleme.
Aber die gilt es wissentschaftlich zu lösen und nicht durch
irgend welche EU- Bürokraten.<<

Um wissenschaftliche Erkenntnisse umzusetzen braucht es eine Bürokratie, egal ob EU oder nicht.

>>Ausserdem kann jeder selber essen was er möchte ist mir gerade egal. Jede Kultur kennt andere Speisen oder soll hier wieder Multikulti zelebriert werden.<<

Wer Speisen aus anderen Kulturen isst, zelebriert Multikulti, das ist schon richtig.

Sie gehen nie zum Italiener oder ins Chinarestaurant?

Na ja- Replik

Lieber Na-Ja Kommentator,
Glyphosate hat mit Insektensterben aber auch rein gar nichts zu tun. Empfehle das Interview mit Prof. Hensel, Leiter des Bundesamtes für Risikoforschung, in der heutigen WELT zu lesen. Das hilft zur Horizonterweiterung.

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Am 26. Dezember 2017 um 12:29 von Polit-Observer

" Lieber Na-Ja Kommentator,
Glyphosate hat mit Insektensterben aber auch rein gar nichts zu tun. Empfehle das Interview mit Prof. Hensel, Leiter des Bundesamtes für Risikoforschung, in der heutigen WELT zu lesen. Das hilft zur Horizonterweiterung. "

Den Artikel hab ich zufällig auch gelesen, bei dem ist natürlich nichts gefährlicher als Wurst und andere Dinge.
Schon der Name Bundesamt sagt doch von wem die Gelder kommen, also ist Einwurf nichts so richtig einleuchtend.
Das ist in etwa so wie die Studien vor vielen Jahren die Professoren gemacht haben das Zucker gut ist.
Bezahlt von der Zuckerindustrie ;-).

Und es geht ja im Prinzip um Insekten Nahrung, das kann jeder machen wie er will.
Mir geht es dabei ausschließlich um die Vermischung und dann fast Unkenntlichkeit mit anderen Lebensmitteln, was dann nicht groß und deutlich deklariert wird.

Wenn auf der Packung vorn GROß drauf steht , enthält Insekten dann kann jeder entscheiden ob Sie oder Er es kaufen wollen.

Gruß

re icke 1

"Und morgen kommt die neue EU-Verordnung, dass wir uns alle einen Knopf an die Backe nähen müssen"

Hat denn die EU angeordnet, dass man Insekten essen MUSS?

Echt der Klassiker - sobald EU im Text steht, völlig überdreht reagieren.

Bleibt also nur

zukünftig Lebensmittelfertigprodukte zu meiden und insbesondere Fleisch nur beim Bauern des Vertrauens zu kaufen. Und am Besten auch Gemüse und Salat im eigenen Garten anbauen - wer weiß, was da noch alles reinkommt, wenn sich die Insektenschnitzel tatsächlich durchsetzen.

Ich bin zu alt für diesen Unsinn.

re polit-observer

"Glyphosate hat mit Insektensterben aber auch rein gar nichts zu tun"

Woran sterben Insekten? Aus Mangel an Nahrungspflanzen.

Wer so eindimensional denkt wie Sie glaubt natürlich, dass Glyphosat nur die bösen Unkräuter vernichtet und das den Rest der Natur überhaupt nicht betrifft.

" Das hilft zur Horizonterweiterung"

Ihnen sehr zu empfehlen.

Insekten - Feinkost mit langer europäische Tradition

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich mich über die zukünftige Erweiterung meines umfangreichen Speiseplans riesig freue. Ich sage nur - Hauptsache gesund.
Lieber 1000 gesunde Würmer in der Pfanne als ein Steak vom kranken Anabolika-Rind.
Nur, wie und wann ist ein Wurm gesund?

Abgesehen davon, haben Maden in der europäischen Feinkost schon seit Jahrhunderten einen Platz.
Stellvertretend möchte ich nur erinnern an:

- Casu Marzu, ein überreifer Schafskäse aus Sardinien, der so lange reift, bis er Maden enthält.

- Cabrales, Blauschimmelkäse aus dem Norden Spaniens „mit Maden“ bestückt

Auf ein glückliches Zuchtleben

Es wurde aber auch höchste Zeit das wir was unternehmen gegen das massive wegsterben unserer artenreichen Insektenwelt...

Hmmh...

Bienenvölker erst aufs Feld zur Arbeit und dann in den Eintopf..., vielleicht auch ne gute Idee für unser Vogelproblem...

Rotkehlchen-Burger...

Meldung von gestern

Vor ein paar Wochen geisterte die Meldung durch die Medien, dass ein großes Insektensterben z. Zt. stattfindet und das ganze Ökosystem dadurch bedroht ist. Und die Schlauberger in der EU entdecken die Insekten als Nahrungsquelle.

@rokaleh, 13:44

Es sind keine Schlauberger der EU, die das entdeckt haben, sondern Wissenschaftler und Firmen. (EU bashing ist also völlig unnötig.) Und es geht auch nicht darum, bedrohte Insekten in freier Wildbahn zu fangen und als Nahrungsmittel zu verkaufen, sondern um speziell hierfür gezüchtete Insekten. Hierdurch wird das Ökosystem nicht bedroht, sondern geschützt. Erst lesen, dann nachdenken, dann kommentieren.

13:44, rokaleh

>>Vor ein paar Wochen geisterte die Meldung durch die Medien, dass ein großes Insektensterben z. Zt. stattfindet und das ganze Ökosystem dadurch bedroht ist. Und die Schlauberger in der EU entdecken die Insekten als Nahrungsquelle.<<

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Wissen Sie, wie viele Insektenarten es gibt?

Zu Nahrungszwecken kommen davon nur wenige in Frage.

Mehlkäferlarven lassen sich problemlos in riesigen Mengen züchten. Man braucht nur Mehl dazu.

Aber wenn die EU erwähnt wird, dann kann man sich ja nur aufregen, egal worum es geht...

Re Wenigfahrer

Man sollte bei Glyphosat mal die Zusammenhänge klären. Das Insekt stirbt nicht am Glyphosat, sondern weil das Glyphosat sämtliche Futterquellen der Insekten zerstört. Das Ergebnis wäre also das gleiche wenn ein anderes Mittel verwendet würde, weil das Ziel des Landwirtes beide Male das gleiche sein wird. Der Ansatzpunkt sollte eher in der Art der Landwirtschaft die wir betreiben liegen. Genauso ist Zucker auch nicht giftig sondern lediglich ein Energielieferant für den Körper. Bitte lieber aufklären als hetzen...

Kennzeichnungs-Pflicht

Solange die Kennzeichnung so lax ist, lehne ich Insekten ab. Obwohl ich dagegen nichts einwenden kann, schliesslich können die Asiaten das auch essen. Und die Sache mit dem Verdauungstrakt sehe ich auch nicht so heikel, denn bei Schnecken verhält es sich doch ähnlich - man lässt sie vorher halt aushungern. Dafür spricht die weit einfachere und effizientere „Aufzucht“ dieser Eiweiss-Bringer. Aber leider ist die Industrie wegen ihres Profites nicht bereit, die Karten auf den Tisch zu legen bzw die Inhaltsstoffe deutlich anzuzeigen - ALLE.

14:03, FakeLügenNewsPresse

>>Man sollte bei Glyphosat mal die Zusammenhänge klären. Das Insekt stirbt nicht am Glyphosat, sondern weil das Glyphosat sämtliche Futterquellen der Insekten zerstört. Das Ergebnis wäre also das gleiche wenn ein anderes Mittel verwendet würde, weil das Ziel des Landwirtes beide Male das gleiche sein wird. Der Ansatzpunkt sollte eher in der Art der Landwirtschaft die wir betreiben liegen.<<

Sehr gut auf den Punkt gebracht, danke.

Toller Nick übrigens:=}

14:06, Petersons

>>Wir habne nicht nur die Natur zerstört mit unseren immer gierigeren Methoden für schnelles Geld, jetzt fressen wir noch die Nahrungskette weg was den Kleinnagern und Vögeln als Nahrungskette dient. Insekten übertragen auch Krankheiten.<<

Nein, wir fressen nicht "die Nahrungskette weg", sondern züchten Insekten für Nahrungszwecke. Nicht Nahrungskette. Wie bei den Kleinsäugern und Vögeln.

Haustiere übertragen auch Krankheiten, trotzdem halten wir Katzen und Hunde.

Gezüchtete Mehlkäferlarven übertragen keine Krankheiten.

Anophelesmücken wird wohl keiner essen wollen, und wenn, dann wäre das auch nicht gefährlich. Geröstete Mücken stechen eher selten.

@13:54 JorisNL

... und das massenhafte Züchten von Insekten ist dann ein ökologischer Prozess im Gegensatz zur Massentierhaltung von Rind, Schwein oder Geflügel? Und

@rokaleh, 15:00

Ja, wie im Artikel deutlich beschrieben ist es das. Züchten von Insekten verbraucht zum Beispiel wesentlich weniger Futtermittel, wesentlich weniger Wasser und erzeugt weniger CO2. Also: ja, es ist ein Prozess mit vielen ökologischen Vorteilen.

lecker und eine gute idee!

wir sollten eh sehen, das wir den pro kopf fleischkonsum in den nächsten 10-15 jahren mal mindestens um 40% runterfahren und zwar aus humanistischen sowie aus umweltschutzgründen.
insekten können dabei prima helfen.

Logisch.....

wenn die Fläche der EU vor lauter Bewohnern bald aus den Nähten platzt, hat die Landwirtschaft und die Industrie für die Zucht und Herstellung „unserer“ gewohnten Speisen nicht genügend Kapazitäten mehr..... logische Folge: als Alternativen müssen wir auch Insekten.... demnächst noch Wildvögel, Katzen, Hunde und und und..... verspeisen sollen

15:00 von rokaleh

Ihre Antwort auf @JorisNL, 13:54

«... und das massenhafte Züchten von Insekten ist dann ein ökologischer Prozess im Gegensatz zur Massentierhaltung von Rind, Schwein oder Geflügel?»

Ja, das kann es durchaus sein.
In Südostasien ist die Insektenzucht zur menschlichen Ernährung seit Jahrtausenden üblich und kulturell akzeptiert. Das dort am weitesten verbreitete Zuchtinsekt ist das Heimchen (Acheta domesticus, eine Grillenart).

Die Ernährung der Heimchen erfolgt in der Regel mit normalem, kommerziellen Hühnerfutter. Die Zucht erfolgt nicht großindustriell, sondern in vielen kleinbäuerlichen Betrieben, deren Besitzer und Betreiber vor allem Frauen sind.

Ich habe so einige dieser Betriebe selbst in Kambodscha gesehen.
Das Essen der (in Öl gerösteten) Heimchen war eine Überwindung.
Geschmeckt haben sie lecker (gut pikant gewürzt).

Insektenzucht setzt (ganz im Gegensatz zur Rinderzucht) kein CO2 frei.
Laut FAO werden 1190 Insektenarten weltweit von Menschen verzehrt …

15:00, rokaleh

>>@13:54 JorisNL
... und das massenhafte Züchten von Insekten ist dann ein ökologischer Prozess im Gegensatz zur Massentierhaltung von Rind, Schwein oder Geflügel?<<

"Ökologischer Prozess" ist sprachlich sehr ungeschickt, aber:

Ja, das Züchten von Insekten ist ökologisch sehr viel unbedenklicher.

Warum?

Steht im Artikel.

Lesen Sie ihn bitte.

Insekten "fleisch"

Als Ausweg koennte man ja Hasen auf dem Balkon zuechten, die vermehren sich fast so schnell wie Mehlwuermer, sind aber groesser und schwerer....nur muss man sich halt daran gewoehnen die flauschigen Tierchen abzumurksen und ihnen das Fell ueber die Ohren zu ziehn.
Es ist halt kulturell was man isst - ich glaube nicht, dass ich mich an Insekten gewoehnen koennte, dann schon lieber vegan essen.

Früher wurden auch in Deutschland Insekten gegessen.

So neu ist der Insektentrend gar nicht. Früher gab es in Deutschland ein Gericht namens "Maikäfersuppe".

Dazu wurden die Tierchen allerdings zu Brei zerstoßen, sodass man am Ende das "Insektenartige" nicht mehr optisch erkennen konnte.

Auch kandierte Maikäfer wurden damals in Deutschland gegessen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Maikäfersuppe

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