Trump stutzt zwei Naturschutzgebiete massiv

05. Dezember 2017 - 07:35 Uhr

Auf den ersten Blick verkleinert US-Präsident Trump zwei Naturschutzgebiete um 8000 Quadratkilometer. Auf den zweiten Blick wird klar: Hierbei geht es erneut darum, Entscheidungen seines Vorgängers rückgängig zu machen. Von Gabi Biesinger.

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Kommentare

Die Erde stirbt.

Trotz Überbevölkerung,Ressourcenschwund&wachsendem Energiehunger zu glauben, wir könnten die Erde vor uns schützen ist Unsinn.
Trump ist lediglich ein Untergangsbeschleuniger.Mehr aber auch nicht.

Mit Vollgas

Mit Vollgas in den Untergang ...

Kleinliche Rache?

Viele Erlasse Trumps, die auf den ersten Blick unsinnig erscheinen, haben beim zweiten Blick schon fast etwas von kindlicher Rache.
Durch Obama wurde doch in den letzten Wochen seiner Regierungszeit ein Berg von Hindernissen für seinen Nachfolger aufgebaut, wie von keinem Präsidenten vor ihm. Während Obama selbst ja fast nur durch Erlasse regieren konnte, erhob er diese Hindernisse schnell noch in Gesetzesrang. Bei der Mentalität von Trump sieht das jetzt so aus wie: Du hast mir meine Regierungszeit zerstört, also beseitige ich deine Hinterlassenschaften auch mal kurz.

Trump macht nur, was jede

Trump macht nur, was jede Regierung lokal macht. Brasilien tut es beim Regenwald und auch Deutschland in Gemeinden und Städten vor Ort. Hier ergehen Bebauungspläne und schon sind ehemals grüne Flächen weg und das sogar still ohne Fanfare.

Trump gegen Naturschutz

Es ist ein neues Beispiel dafür, wes Kind Trump ist. Der Hohn ist, wie da gegen die Natur argumentiert wird.
Die Mehrheit der US-Wähler für ihre Wahl zur Rechenschaft ziehen, geht leider nicht, denn die Mehrheit hatte ja Clinton gewählt (ca. 220000 Stimmen mehr als Trump). Vielleicht sollten die USA doch noch mal ihr Wahlsystem demokratischer machen. Ich erinnere mich, dass auch der Umweltaktivist Al Gore trotz Mehrheit gegen Bush jr. unterlag.
Was mag da noch alles kommen? Trumps erstes Jahr ist noch nicht einmal zu Ende ...

So eine doppelte Moral, wie die Arroganz der Deutschen zeigt

Nachdem Deutschland durch stetige Überbevölkerung alles zuzupflastern bereit ist, ist es schon komisch, dass man sich über die große USA aufregt, die in Teilen ihres Landes für den Wirtschaftswachstum Land erschließt.
Schaut doch mal in unsere eigenes Land!
Kein Platz, schlechte Luft, wenig Wohnraum, schlechtes Trinkwasser ( mit Nitrat und Uran), verseuchte Äcker und überall PCB.

Selbst den Showdown verursachen und mit dem Finger auf andere zeigen.
Sportlich.

Die Erde stirbt nicht!

Nur ist die Frage - ob sie mit oder ohne Menschen weiter existiert. Die Natur wird innerhalb weniger Jahrzehnte sich selbst geheilt haben, nachdem wir unsere Lebensraum zerstörten.
Das der amerikanische Präsident jeglichen Weitblick vermissen lässt, ist ja nichts neues und das er seine Wahlversprechen einlöst auch nicht.

Schwer, aus diesem kleinen Artikel viel herauszulesen

Aber es scheint um mehrere Aspekte zu gehen.

Dass die Ureinwohner Amerikas bestohle wurden, ist ein Fakt. Und dass sie heute, viel zu spät, manch Rechte haben nur recht und billig. Und wenn die das nicht wollen, sollte man auf sie hören.

Ganz anders ist es, wenn es nur um den Naturschutz geht. 8000 km2 sind lächerlich. Angesichts der Größe der USA und ihren 30 EW / km2. Zum Vergleich: D hat weit über 200 EW / km2.

Und in dem Trump weniger auf Zuwanderung setzt, wird er weiterhin viel unverbaute Natur in den Staaten haben. Und die gibt es immer noch reichlich.

Deshalb haben auch, in allen Luftgüteberichten internationaler Organisationen, die USA viel besere Werte - d. h. eine bessere Luft - als wir in Mitteleuropa.

Weil wo weniger Menschen leben, bleibt mehr Platz für echte Natur. Und Regeneration

Deshalb stört die Umwidmung einmal gar nicht. Aus Sicht des Naturschutzes. Um so mehr, wenn die örtlichen Stellen dies begrüßen.

Was dagegen spricht, ist der Widerwillen der Ureinwohner

Sorry, aber das sind Fake-News

"Zinke will den Naturschutzgebieten an den Kragen und sie den Bürgern als Erholungsregionen nehmen."

Das ist schlicht und einfach falsch.

Richtig ist, was auch im Artikel steht, dass damit eine wirtschaftliche Nutzung möglich wird. Also Wild gejagt werden kann oder Bäume gefällt werden können (etwas, das bei uns in dem Rest von Natur, das wir in Deutschland noch haben, gang und gäbe ist).

Selbstredend können Bürger weiterhin dorthin wandern gehen. Sogar Zelten und im Freien übernachten wird einfacher für die Einheimischen. Denn während es in Flächen, die zu Naturschutzgebieten erklärt werden, klare Regeln (oft restrektiver Natur) für Besucher gibt, ist die "normale" Natur in den Staaten weniger Restriktionen unterworfen.

Ergo ist es schlichtwegs falsch zu tun, als würde Trump Menschen damit Erholungszonen nehmen. Diese werden im Gegenteil, sogar leichter zugänglich und besser nutzbar für Einheimische werden.

Schon komisch, ...

...dass diese Story nun in den Schlagzeilen wichtiger zu sein scheint, als der Travel ban.

MORE! MORE!

Was schert den selbsternannten größten und erfolgreichsten Präsidenten aller Zeiten denn die Umwelt?

Zu seiner Wählerklientel gehören gerade nicht die jungen Wähler, die, die mit den Folgen der Zerstörung leben müssen!

Waren es doch die jungen Amerikaner, die nach der Wahl den großartigen Triumph des Präsidenten nicht bejubelten und ihm huldigten - nein, sie demonstrierten GEGEN IHN, der gerade den großartigsten Wahltriumph aller Zeiten gewonnen hatte und hielten sogar Schilder hoch mit dem Text "Not my president" (Was ja auch noch erwiesenermaßen gar nicht wahr ist - FAKE NEWS! FAKE NEWS!) BAD GUYS! VERY BAD GUYS! Und Indianer? Sind die nicht vor gerade einmal 50.000 Jahren - illegal! - eingewandert?

Da ist es doch nur recht und billig etwas FOR THE GOOD BOYS zu tun - Kohlekraftwerke und Ölpipelines braucht das Land! Manch Pipelines sind doch so marode, dass sie regelmäßig undicht werden - da brauchen wir Ersatz! MORE! MORE! I make America great again!

Alles andere sind FAKE NEW!

Unglaublich

Selbstverständlich schützt man eine Region vor Tausenden niedertrampelnden Horden, indem man den Schutzstatus verändert und Maschinen des Bergbaus, der Öl- und Gasbohrungen freien Lauf lässt! *Ironie aus!
Ich kann das Ende der Ära Trump kaum erwarten!!!

Die Erde muß nicht gerettet werden...

...denn wenn die Menschheit an sich selbst zugrunde gegangen ist wird sich die Erde nicht mal kurz schütteln müssen um die Fehlentwicklung Mensch zu verdauen. Die im Verhältnis zu anderen Spezies überragende Intelligenz des Homo Sapiens wird nur noch von seinem Egoismus übertroffen, der jede Veränderung in jedweder Hinsicht nachhaltig verhindert. Er siegt über die Intelligenz und sorgt dafür, daß wir unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören. Keine andere Art auf der Welt tut das.
Knappe Ressourcen werden nicht etwa verantwortungsvoll geteilt sondern man nimmt sie bei Bedarf einfach anderen weg, notfalls mit Gewalt. "Richtlinien der Verteidigungspolitik" nennt man das. Mittelfristig sind deshalb Verteilungskriege unausweichlich und sie werden schnell nuklear eskalieren. Jeder weiß das und keinen interessiert es.
Der Planet wird sich weiter drehen, so wie er es seit vier Milliarden Jahren tut. Ob Menschen auf ihm herum laufen oder nicht ist ihm herzlich egal.

Hintegründe

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Trump sich persönlich für ein Naturschutzgebiet interessiert - weder im positiven noch im negativen Sinne. Es wird ihm egal sein. Das wirft die Frage auf: warum macht er das? Darauf hätte ich gerne die Antwort - denn da wird vermutlich der Hase im Pfeffer liegen. Wenn es, wie im Artikel vermutet, auf persönliche Vorteile von Spendern geht, dann ist das ein Skandal!

@Fleischauge: die Erde stirbt ganz sicher nicht. Sie braucht auch keinen Schutz vor uns. Alles was passiert, ist, dass sie für uns unbewohnbar wird (und leider damit für eine Vielzahl an Arten auch). Dennoch: das Leben findet immer einen Weg; dann halt ohne uns - aber läge darin nicht etwas Positives? ;)

"Untergangsbeschleuniger" ist hübsch und..

treffend. In die Schublade passen noch so einige. Aber ma soll das nicht über dramatisieren. So richtig lustig wird es doch erst für die kommenden Generationen.

Unglaublich

Man gewinnt den Eindruck Trump's einzige Agenda besteht darin Errungenschaften seines Vorgängers zu kippen. Wie sehr muss Trump Obama hassen. Sicher war nicht alles gut unter Obama, aber viel wurde mit Vernunft entschieden, was nun außer Kraft gesetzt wird. Trump's Nachfolger wird einiges zu tun haben um den Schaden den er angerichtet und weiter anrichtet wieder gut zu machen. Ich befürchte nur der größte Schaden wird noch kommen, der vielleicht nicht wieder gut zu machen ist.

Falsch

Nicht die Erde, erst Mal ist die Menschheit dran.
Das wird vor lauter menschlicher Ignoranz oft vergessen. Im Grunde sind wir es, die an erster Stelle auf die Rote Liste gehörten, wir haben es nur noch nicht gecheckt.
Wer stoppt eigentlich endlich diesen Kretin, der sich Präsident der Vereinigten Staaten schimpft.

Viel Wind um tote Steine?

Welche Risiken drohen denn einem Gebiet, das auf dem Foto wie eine ökologisch eher unempfindliche Steinlandschaft aussieht? Was hat der von den Navajos geforderte freien Zugang mit dem Naturschutzstatus der Gebiete zu tun und warum sollten die Gebiete nicht mehr als Erholungsregionen genutzt werden können?

Sicher ist es immer ein Verlust, Naturschutzgebiete aufzugeben, aber die Argumente wirken maßlos übertrieben.

Greatest President

In der Geschichte der USA hat noch nie ein Präsident Naturschutzzonen in dieser Größenordnung aufgehoben.

Das ist es doch, was Trump die ganze Zeit wollte: Mal der Allergrößte aller Zeiten in irgendwas zu sein.

@07:43 von Fleischauge - Verantwortung

"Die Erde stirbt.
Trotz Überbevölkerung,Ressourcenschwund&wachsendem Energiehunger zu glauben, wir könnten die Erde vor uns schützen ist Unsinn.
Trump ist lediglich ein Untergangsbeschleuniger.Mehr aber auch nicht."

Auf die Dauer wird die Erde bestehen bleiben - auch ohne den Menschen. Was wir aber tun können ist, möglichst viele Ressourcen der Erde für kommende Generationen zu bewahren.

Und da ist Trumps Verantwortung. Trumps Politik ist auf den rücksichtslosen Verbrauch der vorhandenen Ressourcen ausgerichtet - möglicherweise gar in dem naiven Glauben, dass zukünftige Generationen die von uns geschaffenen Problem schon lösen werden.

Trumps Politik - und die vieler anderer Mächtigen - hinterlässt eine riesige Hypothek für zukünftige Generationen - und das wo es reiche Länder wie die USA (und Deutschland) gar nicht nötig haben.

Trump wird seiner Verantwortung in keiner Weise gerecht - im Gegenteil er zerstört noch die letzten kleinen vernünftigen Ansätze seiner Vorgänger.

Die Rache des weißen Mannes...

... an seinem schlechten Gewissen, dass er es war, der die indianische Kultur zerstört hat. Passt ins Bild, wird sicherlich von Trumps Wählern gefeiert werden.

@kommtdaher

Würden Sie mir ein Beispiel geben, in dem in Deutschland ein Naturschutzgebiet zu 80% geschrumpft wurde, um dort Viehzucht zu betreiben oder gar nach Bodenschätzen zu suchen? Danke dafür im Voraus.

@volkmar1
Ja, mir graut auch davor, was Trump in den nächsten knapp drei Jahren noch so anstellen wird. Beschenken der Reichen auf Kosten der unteren 90%. Die massive Erhöhung des Staatsdefizits und ein schnelleres Öffnen der Schere zwischen arm und reich wird die Folge sein. Dazu kommt eine von oben herab abgesegnete Umweltverschmutzung,

@kommtdaher

Was für ein billiger Whataboutism:
"Trump macht nur, was jede Regierung lokal macht. Brasilien tut es beim Regenwald und auch Deutschland in Gemeinden und Städten vor Ort. "

Erstens macht es es nicht besser, nur weil irgendwo anders Regenwald abgeholzt wird, dass man diese Fehler nun selbst auch macht, und kurzerhand Naturregionen zerstört. Die Zerstörung von Regenwald ist ein schlimmer Fehler für uns alle global, schon aus Klimasicht. Ist das jetzt der Maßstab an dem wir uns orientieren sollten.

Und ihr Bezug auf Deutschland ist ja wohl auch ein Witz. Welche Bebauungspläne in Deutschland finden bitte in Nationalparks oder anderen sehr streng geschützten Naturschutzgebieten statt und das in solch großem Umfang, dass ein Nationalpark mal eben um 80% seiner Fläche schrumpft? Und vor allem selbst wenn, dann müsste man in Deutschland Ausgleich schaffen.

Wer das auf eine Stufe stellt, der hat jedweden Boden der Realität längst verlassen...

@yolo um 08:10

Das Thema hier in dem Bericht war das Verkleinern von Naturschutzgebieten in den USA. Warum lenken Sie von diesem Thema ab? Ist es heute denn nicht mehr möglich, ein Thema sachlich zu diskutieren, ohne in Whataboutismus zu verfallen? Es gibt oft genug in der TS Berichte über die Umweltverschmutzung in Deutschland. Dort wäre Ihr Kommentar perfekt untergebracht.

@Merkeldämmerung

Volle Zustimmung zu ihrem Kommentar.

Zudem brummt die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt und die Börse in den USA.
Super.

Milliardendeals aus dem Ausland eingeholt.
Super.

Das unsere Staatsmedien negativ berichten müssen ist klar. Schließlich wird es für unsere armen Unternehmer nun teurer, bspw. Waren in die USA zu liefern.

@Nachfragerin

"Was hat der von den Navajos geforderte freien Zugang mit dem Naturschutzstatus der Gebiete zu tun und warum sollten die Gebiete nicht mehr als Erholungsregionen genutzt werden können?"

Nun, wenn dort nach Öl gebohrt und es auch gefunden wird: was denken Sie, was dann mit der Erholungsregion passiert? Was denken Sie, was passiert, wenn dort Rinderfarmen betrieben werden, da die die Viehzucht erlaubt ist? Schauen Sie sich mal die Umweltschäden an, die in der Nähe solcher Ranches sichtbar werden.

09:00, Nachfragerin

>>Welche Risiken drohen denn einem Gebiet, das auf dem Foto wie eine ökologisch eher unempfindliche Steinlandschaft aussieht?<<

"Ökologisch unempfindliche Steinlandschaften" gibt es nicht.

Die auf den ersten Blick kargsten Ökosysteme sind die empfindlichsten.

"Ich kann mir nicht

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Trump sich persönlich für ein Naturschutzgebiet interessiert - weder im positiven noch im negativen Sinne. Es wird ihm egal sein. Das wirft die Frage auf: warum macht er das? Darauf hätte ich gerne die Antwort - denn da wird vermutlich der Hase im Pfeffer liegen. Wenn es, wie im Artikel vermutet, auf persönliche Vorteile von Spendern geht, dann ist das ein Skandal!"

Rohstoffe für Wirtschaftswachstum, um allen Amerikanern eine gute Zukunft zu geben.

@Nachfragerin: sie haben den

@Nachfragerin: sie haben den gleichen Blick wie der Bezirksvertreter San Juan: einen verbogenen. Man glaubt was man glauben will.
Ist kein Schutzstatus ernsthaft schützender als ein ausgesprochener Schutzstatus? Glauben sie das wirklich? Warum gibt es überhaupt noch Naturschutzgebiete und Parks weltweit? Schließlich zertrampeln die Erholungssuchenden dort ja alles.
Und was soll das bisschen fracking im steinigen Canion? Das freigesetzte Öl und der Dreck fließen ja ab in die Ozeane, kein Grund zur Beunruhigung also.
Auch wird es endlich Zeit das horden von Rindern den natürlich angesiedelten Tieren endlich mal zeigen wir man einen Landstrich ordentlich verwüstet und Nitrate freisetzt. Letztere düngen ja, kann also auch nur helfen wenn es viel davon gibt.
Hey Idee: selbst einatomarer Erstschlag von Korea könnte man als schützende Maßnahme definieren sofern genug CO-prodizierende Industrie zerstört wird. Und das bisschen Strahlung, sind ja eh alles in der Natur vorkommende Elemente....

@ um 09:11 von cowboy8

"In der Geschichte der USA hat noch nie ein Präsident Naturschutzzonen in dieser Größenordnung aufgehoben.
Das ist es doch, was Trump die ganze Zeit wollte: Mal der Allergrößte aller Zeiten in irgendwas zu sein."

Ja, versteh auch nicht warum das jetzt etwas besonderes ist. Trump hat die größte Steuerreform, das größte Bauprojekt, das größte Wirtschaftwachstum, den größten Anstieg an der Börse, den größten Anteil an Beschäftigung, das größten Einsparen von Ausgaben, etc. seit vielen Jahren, "maybe ever" erreicht. Das größte freimachen von Gebieten für den Nutzen der US-Bürger ist da nun nicht sowas besonderes.

Trump rächt sich an Obama.

Die ganze Politik von Donald Trump scheint darauf ausgerichtet zu sein, sich an Barack Obama zu rächen. Denn dieser hatte Donald Trump beim White House Correspondents Dinner im Jahre 2011 in Washington zu Recht brüskiert. Donald Trump hatte im Vorfeld über die Geburtsurkunde Obamas gelästert und angegeben er wäre nicht in den USA geboren. Seit dieser Zeit, so scheint es, wollte Donald Trump Präsident werden um sich an Obama zu rächen. Das ist einfach nur erbärmlich. Wie lange muss die Welt noch warten bis die Republikaner aufwachen und diesen Mann entfernen?

"Deshalb haben auch, in allen

"Deshalb haben auch, in allen Luftgüteberichten internationaler Organisationen, die USA viel besere Werte - d. h. eine bessere Luft - als wir in Mitteleuropa." - sorry, das ist schlicht Blödsinn. US-Städte gehören zu den schmutzigsten der westlichen Welt (mit u.a. Polen). Einige Gewässer dort sind so verschmutzt, dass sie eine Gesundheitsgefahr darstellen. Schon den Skandal in Flint vergessen? 100.000 Menschen wurden seit 2014 vergiftet und es braucht noch bis in 2020er bis das Wasser wieder halbwegs harmlos sein wird. Ist ja nicht so, dass das ganze nicht online einsehbar ist (und zwar auf offiziellen Seiten). Es gibt sogar einige Gebiete, die hochgradig radioaktiv verseucht sind.

Dass die USA auch Stellen mit guter Qualität haben liegt an der Größe - und natürlich an Naturschutzgebieten bzw. Naturschutzgesetzen. Und genau das soll aufgweicht werden.

Zuwanderung hat damit übrigens rein gar nichts zu tun. Es sind nicht die paar Promille Flüchtlinge, sondern Großkonzerne.

Na endlich hat man wieder

Na endlich hat man wieder mehr Raum, um zwischen zwei, drei Whiskeys, mal nen Bären zu schießen, wie es der echte Kerl halt so braucht. Wo hängt jetzt wieder mein Bärentöter? Yepee!

Schönen Tag noch!

Tut mir leid - zu Herrn Trump fallen mir nur Beleidigungen ein. Es gibt nichts - und das meine ich wortwörtlich - was man über ihn positiv berichten könnte. Er lebt in seiner eigenen Phantasiewelt, bar jeglicher Vernunft.
Wie ein Kleinkind stampft er wütend mit dem Fuß auf und haut alles weg, was ihn stört.
Entscheidungen aus dem Bauch, ausschließlich am Profit orientiert, und Hauptsache gegen den vermeintlichen politischen Gegner.

Die größte Natur- und Weltkatastrophe dieser Tage hat einen Namen: TRUMP.

Wie schrieb oben schon Cowboy8:"Das ist es doch, was Trump die ganze Zeit wollte: Mal der Allergrößte aller Zeiten in irgendwas zu sein."

In Amerika werden Schutzgebiete gestutzt,

in Europa, speziell in Deutschland, werden immer mehr Agrarflächen ausgewiesen, die mit ihrem Monokulturanbau die Biodiversität und damit unsere Natur auf Dauer massiv schädigen. Wo, bitte, ist da der Unterschied? Durch die massive weltweite Bevölkerungszunahme, seit 1960 um ca. 150 % und bis 2050 um geschätzt über 300 %, wird der Flächenverbrauch für Nahrungs- und Energiegewinnung weiter steigen und das Gesicht unserer Erde in erschreckender Weise verändern. Im Norden Brasiliens wird ein riesiges Schutzgebiet von tausenden Quadratkilometern aufgehoben, weil dort Mangan, Gold und andere Bodenschätze vermutet werden bzw. gefunden wurden. Dies war der internationalen Presse nur einen kurzen Bericht wert, wogegen Trump wieder einmal zerrissen wird. Das macht seine Handlung nicht besser; aber wenn man sich über solche Maßnahmen aufregt, und zwar zurecht, dann bitte mit der gleichen Vehemenz. Unsere Erde wird traurigerweise so oder so ein bitteres Ende nehmen, ob mit oder ohne Trump.

@Nachfragerin

"Argumente wirken maßlos übertrieben."

Um das behaupten zu können, müsste man die Naturschutzgebiete sicher gut kennen.

Was die Navajos angeht, so haben sie, wie alle Stämme der Ureinwohner, eine lange Geschichte, in der die verschiedenen US-Regierungen ihnen wenigstens Reste ihrer angestammten (und oft heiligen) Gebiete vertraglich zusicherten und diese Verträge brachen, sobald sie einen wirtschaftlichen Vorteil witterten (Gold, Öl, Kohle etc.).

Insofern führt Trump nur eine üble Tradition der Landnahme weiter.

08:10 von yolo

"Nachdem Deutschland durch stetige Überbevölkerung alles zuzupflastern bereit ist, ist es schon komisch, dass man sich über die große USA aufregt, die in Teilen ihres Landes für den Wirtschaftswachstum Land erschließt.
Schaut doch mal in unsere eigenes Land!
Kein Platz, schlechte Luft, wenig Wohnraum, schlechtes Trinkwasser ( mit Nitrat und Uran), verseuchte Äcker und überall PCB.

Selbst den Showdown verursachen und mit dem Finger auf andere zeigen.
Sportlich."
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Früher hieß es von AFd-Anhängern: Das wird man wohl noch sagen dürfen. Heute heißt es: Das darf man nicht sagen.

Sportlich.

08:32 von Das weite Meer

"Ergo ist es schlichtwegs falsch zu tun, als würde Trump Menschen damit Erholungszonen nehmen. Diese werden im Gegenteil, sogar leichter zugänglich und besser nutzbar für Einheimische werden." - Die Betonung liegt auf "nutzbar". Klar, die Menschen können sich dann besser im Industriegebiet erholen. Oder im Bergbaugebiet. Oder auf dem Highway...

Größenordnungen

In Deutschland haben die Naturschutzgebiete eine Gesamtfläche von knapp 14.000 Quadratkilometeren, etwa 3,6% der Gesamtfläche. Die Nationalparks der USA haben eine Gesamtfläche von 2.607.131 Quadratkilomeetern, etwas über 27% der Gesamtfläche. Wenn jetzt dort etwa 8.000 Quadratkilometer wegfallen, sind es immer noch 2.599.000 Quadratkilometer, es fallen etwa 0,3% weg. Schon schade, wenn der Nachrichtenleser sich das selbst zusammensuchen muß. Meiner Meinung nach ist das eine Aufgabe der Redaktion.

10:22, purpleblues

>>In Deutschland haben die Naturschutzgebiete eine Gesamtfläche von knapp 14.000 Quadratkilometeren, etwa 3,6% der Gesamtfläche. Die Nationalparks der USA haben eine Gesamtfläche von 2.607.131 Quadratkilomeetern, etwas über 27% der Gesamtfläche. Wenn jetzt dort etwa 8.000 Quadratkilometer wegfallen, sind es immer noch 2.599.000 Quadratkilometer, es fallen etwa 0,3% weg. Schon schade, wenn der Nachrichtenleser sich das selbst zusammensuchen muß. Meiner Meinung nach ist das eine Aufgabe der Redaktion.<<

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die Naturschutzbestimmungen in den USA lassen sich mit denen in Deutschland nicht vergleichen. Zum Beispiel gibt es in Deutschland Landschaftsschutzgebiete, die in Ihre Rechnung nicht eingehen.

Außerdem sollten Sie mal die Bevölkerungsdichte der USA mit der in Deutschland vergleichen.

Und nein, all dies ist nicht Aufgabe der Tagesschauredaktion.

Schön langsam sollte uns doch eigentlich egal sein,

was in den USA geschieht - ändern werden wir eh nichts daran. Vielleicht könnten wir aber eine Spendenaktion anleiern, damit Trump seine Mauer rund um die USA bauen kann. Aber bitte vorher noch die US-Kernwaffen aus Europa in die USA schaffen. Ich würde auch ein paar Steine stiften.

Weil man hier so sehr das Ganze mit dem Umweltschutz

an Trump festmacht: Auch unter Obama gab es große Sünden gegen die Umwelt. Fracking wurde unter seiner Führung gegen den Protest der Bevölkerung massiv ausgebaut. Schäden für Umwelt, Mensch und Tier waren egal.

Am 05. Dezember 2017 um 10:12 von Kokolores2017

"Insofern führt Trump nur eine üble Tradition der Landnahme weiter."

Ich muss Ihnen zustimmen. Das Lied "As long as the grass shall grow" ist ein bisschen vor der Amtszeit von Trump entstanden.

Darstellung: