Ihre Meinung zu: Vorerst kein Phosphat-Verbot: EU verbietet Döner nicht

30. November 2017 - 14:50 Uhr

Will das Europaparlament den Döner verbieten? Ein entsprechender Bericht der "Bild" sorgt zurzeit für Wirbel in den Sozialen Netzen. Doch die Aufregung ist unbegründet. Der Fleischspieß ist nicht in Gefahr. Von Karin Bensch.

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Kommentare

Gibt es nicht andere Dinge ...

Aluminium, Glyphosat, Maissirup(besser Zucker und Süßstoffe) etc. die vordringlich einer einschränkenden Regelung bedürfen?

Wenn ich

mal Döner esse, weiß ich ohnehin, dass dieser nicht gesund ist.
Ich esse das Ding trotzdem.
Auch gilt: "Döner macht schöner!"

Lange Liste

... nun ja! ... Anstell da nun noch einen Zusatzstoff zuzupacken, wär's eigentlich besser gewesen , die ohnehin schon kaum noch auf die Verpackung eines Dönerspießes passende Liste an Zusatzstoffen zu verkleinern. Obendrein dürfte sich gar mancher der als Döner verkauften Snacks nicht mal Döner nennen, weil der Fleischgehalt der Spieße mit unter 40% zu gering ist. ...

Wer mehr dazu wissen will kann sich im WWW schlaulesen, oder schaut beim nächsten EInkauf mal auf die Zutatenliste, die eigentlich aushängen müßte!

Regulierungswut am Dönerstag?

"Nur, wenn die Behörde schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Phosphat in Tiefkühl-Döner feststellen würde, müsste die EU-Kommission handeln."

Weder Phosphate, noch der Döner sind so neu, als dass es da noch keine Untersuchungen zu geben kann. Würde der normale Dönerkonsum "schwerwiegende Gesundheitsschäden" verursachen, hätte das sicherlich schon jemand bemerkt.

Aber nach den Pommes ist das wohl nur die konsequente Fortsetzung der EU-typischen Regulierungswut.

Ja ist denn schon wieder

Ja ist denn schon wieder Sommerloch?

Die eu macht wirklich alles, um sich lächerlich zu machen.

Erst mal den stoff prüfen. Und bei Bedarf verbieten.
Nicht andersrum.

ein Dönerverbot ist nicht notwendig

man muss sich nur überlegen, was in einem Döner drin sein kann, wenn er 2,00€ kostet.

Phosphat...

..ist ungesund und zB Trockenmilch und Kaffeeweisser sollte man daher auf alle Fälle vermeiden... ich denke wir sollten wie Ungarn auch Phosphate in Lebensmitteln (in diesem Fall Fleischprodukte) verbieten, genauso wie es bei Reinigungsmittel für Geschirrspüler nicht mehr verwendet wird.... ich verzichte auf alle phosphathaltigen Lebensmittel wie Schmelzkäse und andere fertige industrie Produkte zum essen.... verzichten Sie auf Di- und Triphosphate und auf E339, E341 und E450, das ist nichts anderes... tun Sie es Ihrer Gesundheit zu liebe!! Informieren Sie sich im Netz warum man Phosphate vermeiden sollte...

Hier Beispiele:
- Phosphat verändert die Innenwände der Gefäße: Herzinfarkt und Schlaganfall drohen.
- Phosphat erhöht das Osteoporose-Risiko: Kalzium wird aus den Knochen gelöst, sie werden brüchig.
- Phosphat kann Haut und Muskeln schneller altern lassen

Quelle der Beispiele: http://bit.ly/2kcUOg4 (SWR, Bericht mit Video)

Powideldatschkerln...

Wieder mal ein typischer EU-Quatsch... im Sinne von Gleichmacherei analog zur deutschen "Regelungswut". Was u.a. schon dazu führte, daß in DE die "Altberliner Bockwustverkäufer" (heiße Würstchen direkt aus dem "Bauchladen") völlig verschwunden sind. Was ist denn daran zu kritisieren, daß z.B. Tschechien die Warenqualität in Döner-Shops zugunsten der Verbraucher/Kunden hochhält..? Welchen Lobbykreisen gefällt das nicht..? Und übrigens... früher mal gab es in Tschechien an fast jeder Ecke "Powideldatschkerln" für den kleinen Hunger zwischendurch... die sind heute genauso verschwunden wie die Berliner Bockwurstverkäufer...

Das freut mich für unsere

Das freut mich für unsere türkischen Mitbürger und ihr Gewerbe

Daseinsberechtigung

Nach den Pommes jetzt der Döner. Es scheint mir, das auf Grund fehlender sonstiger Erfolgsmeldungen die EU auf diese Art und Weise ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen möchte. Beliebter macht sie sich bei den Bürgern mit dieser Regulierungswut aber bestimmt nicht.

@15:09 von Duzfreund

"Gibt es nicht andere Dinge ...
Aluminium, Glyphosat, Maissirup(besser Zucker und Süßstoffe) etc. die vordringlich einer einschränkenden Regelung bedürfen?"

Die von ihnen genannten Stoffe bedürfen m.M. nach gewisser einschränkenden Regelungen zumindest in Bezug auf Werbung (bei Zucker).
Phosphat gehört allerdings ganz eindeutig auch auf die Liste der fragwürdigen Zusatzstoffe. Dem kann man inzwischen (sofern man nicht nahezu komplett auf verarbeitet Lebensmittel verzichtet) kaum noch entgehen und die Langzeitfolgen für den Körper sind möglicherweise gravierend.
Achten Sie beim nächsten Einkauf doch mal darauf wieviele Produkte diphosphate enthalten. In 99% aller wurstwaren, Kekse, fast allen Backwaren, auch beim 'Qualitätsbäcker' usw.

Lachhaft...

Hatte soeben ein Telefonat mit einem Freund, der - von einem Urlaub in Argentinien zurückgekehrt - u.a. begeistert von Völlereien in dortigen Churrasco-Grills berichtete. Auf die hier aktuelle Diskussion i.S. "Döner" angesprochen, erfolgte ... dröhnendes Lachen..! Dem schließe ich mich an.

re Einerer, 15:38

Kein Sommerloch-Thema!
Wer sich gerade lächerlich macht, sind Sie, sorry.
Der “Stoff“ i s t geprüft, googeln Sie doch einfach mal. Das Ergebnis der Prüfung führt zu dem 'Bedarf', ihn evtl. zu verbieten.

Das ist doch ein

Das ist doch ein Milliardengeschäft. Warum sollte gerade die Bundesregierung den Döner abschaffen.

Gewöhnungssache...

ZUKUNFTSVISION á la EU: Pommes "natur" (aufgetaut und unfrittiert) und dazu rohes Fleisch (á la Suchi), aber bitte nur mit aufgedrucktem Qualitätssiegel für chemiefreie Herkunft. Alles nur Gewöhnungssache...

@15:46 von Zwicke

"...Was u.a. schon dazu führte, daß in DE die "Altberliner Bockwustverkäufer" (heiße Würstchen direkt aus dem "Bauchladen") völlig verschwunden sind."

Könnten Sie mir dazu vielleicht einen oder mehrere Links geben? Hab ich da was verpasst? Ich sehe solche Verkäufer immer noch regelmäßig, allerdings nicht in Berlin, machen die das dann illegalerweise?

versteh ich nicht ganz

Also, man will nun das Phosphat, welches bereits im Dönerfleisch drin ist, gänzlich erlauben? Wieso sollte es denn dann keine Döner mehr geben?

Von wegen "Regelungswut"

EU-weit einheitliche Regelungen haben den Sinn, dass man Waren problemlos von einem Land in's andere bringen kann.

Dabei geht es nicht darum, ob man mit dem Döner in der Hand über die Grenze darf, sondern woher der Dönergrill an der Ecke sein Fleisch besorgen kann. Wenn da die Auswahl größer ist, weil man im Nachbarland kompatible Vorgaben hat, dann umso besser.

Gemeinsame Regeln sind dabei allerdings immer auf die eine oder andere Weise ein Kompromiss. Der eine findet den Schutz der Verbraucher wichtiger, der andere den der Landwirte oder Zuchtbetriebe. Aber wenn jeder Kompromisse macht, kommt man meist zu einem brauchbaren Ergebnis.

Das lernen die Briten gerade auf die schmerzhafteste Weise: auch wenn sie nicht mehr in der EU sind, müssen sie weiter ihre Regeln befolgen, wenn sie hierher exportieren wollen - allerdings ohne einen Platz in den Gremien zu haben, die über diese Regeln entscheiden. Tja, hätten sie da mal vorher darüber nachgedacht... :-/

ag.

@15:31 von Nachfragerin

"Aber nach den Pommes ist das wohl nur die konsequente Fortsetzung der EU-typischen Regulierungswut."

Sie haben aber schon gelesen, das das das EU-Parlament gar nicht entscheiden darf?

Im Übrigen geht es nicht um "Regulierungswut", sondern um Vereinheitlichung der Gesetze und Verordnungen innerhalb der EU.

@all ...

... die hier über die EU-Regulierungswut schimpfen: Bitte besser lesen!

Es geht hier nicht um eine Regulierung, sondern lediglich um eine Vereinheitlichung von Standards. Das ist ja wohl ein großer Unterschied und nebenbei auch eine gute Idee, weil dann am Ende die Dönerspießproduzenten nicht mehr in 28 verschiedenen Gesetzestexten nachblättern müssen und am Ende doch noch einen übersehen, sondern sie wissen, dass sie diese eine Richtlinie einhalten müssen und gut is.

So viel Populismus wieder in den Kommentaren...

... vor allem Anti-EU-Populismus.

Fakt ist, dass Phosphat in Verdacht steht, schwerwiegende Gesundheitsprobleme mit zu verursachen. Hier nun genauer hinzuschauen ist sehr sinnvoll!

Das hat absolut nichts mit EU-Regulierungswut zu tun. Auch, dass Acrylamid in Pommes ein Problem ist, sollte mittlerweile selbst beim letzten BILD-Leser angekommen sein.

Diese Argumente alá "Wenn das so kritisch wäre, hätten wir das wohl schon mitbekommen" sind Unsinn. Niemand sagt, dass man nach dem Essen von größeren Mengen Acrylamid oder Phosphaten direkt tot umfallen wird. Das ist es gerade, was diese Stoffe so gefährlich macht.

Fakt ist, dass die Zahl der Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krebsleiden stetig steigt. Klar, das hat auch mit der allgemein höheren Lebenserwartung zu tun, aber möglicherweise eben auch mit diesen "sanften Killern" wie Acrylamid und Phosphaten, die ihren Teil dazu beitragen, ohne dass die Menschen es überhaupt realisieren, weil es eine seeeehr langsame Schadwirkung ist...

@15:56 von Zwicke

Naja, das Lachen sei Ihnen gegönnt (gibt ja sonst nicht soo viel zu lachen wenn man die Nachrichten verfolgt) im Grunde geht es hier aber eben nicht um Döner, sondern um Phosphat, ein fragwürdiger Zusatzstoff, ich persönlich begrüße es sehr dass weiter untersucht wird wie schädlich dieser ist, danke EU (Ironie-frei - unglaublich aber wahr :P ).

Ihr Freund in Argentinien kann sich glücklich schätzen dass beim Churrasco Fleisch in aller Regel keine Phosphate zum Einsatz kommen.

Eines von vielen Windeiern

"Die EU verbietet Bierkrüge", "die EU will Trinkwasser privatisieren", "die EU verbietet den Verkauf von einigen Bananesorten, weil die Krümmung nicht passt" - Jede dieser Behauptungen war ihrer Tage weit verbreitet und alle hatten sie eines gemeinsam:

Sie waren alle Blödsinn; abgeleitet aus den Übertreibungen übereifriger Panikmacher in Politik, Medien und Internet.

Was bleibt? Das Trugbild der "bösen Gleichmacher-EU", das auf einer Nordseeinsel sogar zum BREXIT geführt hat.

So kann man auch massiven Schaden anrichten.

Ich,

als Dialysepatient, kann über Phosphate nur negatives berichten,
zuviel davon ist für Nieren nicht gut, und, wie schon weiter oben erwähnt, auch Herzschädigend..

Für manche ist die EU immer Schuld

Es gibt einen durchaus sinnvollen Grund, die Regelungen zu vereinheitlichen:
Einer der Zwecke der EU ist es, den Handel zwischen den Mitgliedsstaaten zu erleichtern. Das geht am besten mit einheitlichen Standards - wenn ein deutscher Dönerspieß nicht nach Tschechien exportiert werden darf, ist das eher schlecht...

Klar, das Thema ist nicht besonders sexy, aber gleich "irrelevant", "lachhaft" usw. zu rufen ist falsch. Immerhin sieht man hier mal am Beispiel, was für Probleme es beim Handel in der EU geben kann.

(Und ob man Phosphat nun erlaubt oder verbietet, ist eine andere Diskussion. Hier geht es erst einmal nur darum, dass es alle gleich machen.)

@16:00 von Woinem

"Das ist doch ein Milliardengeschäft. Warum sollte gerade die Bundesregierung den Döner abschaffen."

Wie kommen Sie jetzt auf die Bundesregierung? Kommt im Text nicht vor und hat zumindest erstmal direkt nichts mit der Sache zu tun.

Wenn ich mir den ein oder anderen Spieß so ansehe..

.. dürfte Phosphat das kleinere Problem sein.

Ich habe bis vor einigen Jahren auch noch Döner gegessen, aber wenn man ganz ehrlich ist, weiß man gar nicht, worauf man da so rumkaut. Und Skandale gab es auch schon einige. Und schöner macht er auch nicht.

Ich brauche also gar keine EU, um ihn nicht zu essen.

@um 15:56 von Taheen

"die Langzeitfolgen für den Körper sind möglicherweise gravierend."

Ob es Langzeitfolgen gibt, darüber streitet man sich. "Gravierend" sind sie aber nicht, sonst hätte man schon längst einen Zusammenhang zwischen Phosphaten und den Folgen gefunden. Mal abgesehen davon benötigt der Körper Phosphate (z.B. für den Zahnschmelz, Knochen, Stoffwechsel), stellt sich nur die Frage, ab welcher Menge sie schädlich werden. Steinsalz, Pflanzen, etc enthalten im übrigen auch je nach Herkunft relativ viele Phosphate.

Aber grundsätzlich, unser Körper enthält sehr viele Phosphate und benötigt diese auch.

15:38 von Einerer

«Die eu macht wirklich alles, um sich lächerlich zu machen.
Erst mal den stoff prüfen. Und bei Bedarf verbieten. Nicht andersrum.»

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, Phosphat im Döner europaweit generell zu erlauben, da es bisher keine einheitliche Regelung gibt.

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments wollte diesem Vorschlag nicht zustimmen, bevor die derzeit laufende Prüfung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit hinsichtlich der Sicherheit von phosphathaltigen Zusatzstoffen in Lebensmitteln abgeschlossen ist. Das EU-Parlament hat über den Einwand des Umweltausschusses noch gar nicht abgestimmt.

Dieser Sachverhalt - der vollständig dem Artikel zu entnehmen ist - ist doch nun wirklich nicht all zu komplex.

Da kann Ihr Kommentar schon sehr verwundern.
Ebenso der Artikel der BILD, "das EU-Parlament wolle den Döner verbieten".

Aber "Anti-EU" ist eben sehr beliebt.
Da lässt man sich von Fakten nur sehr ungern beirren …

Lieber gut gelebt und nicht so lange ...

denn wer möcht schon uralt werden und dann nur noch von Körnerbrei (Müsli geht wg. der fehlenden Zähne nicht) leben?

Zu viele gelangweilte Technokraten

suchen sich ihre Probleme selbst und finden selbst dort welche, wo keine sind. Ein Döner mit seinem Salat- und Gemüseanteil ist alleweil gesünder und schmackhafter als die gepressten Fleischfladen in labberigen Brötchen, das die US-Ketten anbieten. Und noch wird ja Niemand gezwungen, dies oder das zu essen. Ich hoffe, es bleibt bei der freien Entscheidungsmöglichkeit

@16:10 von Glenn

"versteh ich nicht ganz
Also, man will nun das Phosphat, welches bereits im Dönerfleisch drin ist, gänzlich erlauben? Wieso sollte es denn dann keine Döner mehr geben?"

Eben... ergibt keinerlei Sinn, es sei denn man ist BILD Redakteur und bastelt daraus eine (fake) Überschrift im Sinne von 'EU will Döner verbieten!'

An einigen unreflektierten Kommentaren hier im Forum können Sie erkennen dass so etwas auf fruchtbaren Boden fällt und irgendwann wundern sich die Menschen wenn wir in Deutschland Britische Verhältnisse haben und eine Mehrheit raus aus der EU will nachdem die Bevölkerung lange genug mit Lügen und verdrehten Halbwahrheiten über die EU gefüttert wurden.

Gruselstoff Phosphat

Was sind die Menschen doch angstbereit, gerade wenn es um "Chemie" geht.

Jedes Lebewesen ist angefüllt mit Phosphat. Von Natur aus.

Einfach mal "adenosintriphosphat" googeln.

um 16:43 von deutlich

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar, Gruß.

Danke...

für den Hinweis und den Link.

@16:32 von warumnichtgleichso

"Steinsalz, Pflanzen, etc enthalten im übrigen auch je nach Herkunft relativ viele Phosphate.
Aber grundsätzlich, unser Körper enthält sehr viele Phosphate und benötigt diese auch."

Grundsätzlich ist das korrekt, allerdings gibt es einen beträchtlichen Unterschied in der Wirkungsweise zwischen natürlich vorkommendem Phosphat und dem künstlich hergestellten. So verbleibt künstliches Phosphat z.B. deutlich länger im Körper.

"Ob es Langzeitfolgen gibt, darüber streitet man sich. "Gravierend" sind sie aber nicht, sonst hätte man schon längst einen Zusammenhang zwischen Phosphaten und den Folgen gefunden. "

Die zugesetzten Phosphatmengen in unserer Nahrung haben über die letzten Jahre konstant und massiv zugenommen, nie zuvor haben wie soviel davon zu uns genommen.
Insofern werden wir die Langzeitfolgen dieses Massenexperimentes erst in 30-50 Jahren sehen.

Phosphat ist so weit in Lebensmitteln

verbreitet, dass man ob der Frage ob dieser Stoff aus einem Lebenmittel verbannt werden soll schon lächerlich ist.

Nicht nur in Fleisch, sondern z.B. in Backtriebmitteln oder Gemüse ist jede Menge davon enthalten.

Wenn man nun sich verdeutlicht, das E-Nummern ursprünglich mal gedacht waren, um Kenntlich zumachen dass dieser Stoff auf Unbedenklichkeit geprüft wurde kann man nur noch traurig lächeln.

Natürlich gilt der alte Lehrsatz: Es ist alles Gift, nur die Dosis macht den Unterschied. Aber das interessiert natürlich niemanden. Man kann sich erstmal laut empören und dann Nachdenken.

Erstmal hole ich mich einen Döner, denn ich weiss nicht wie viel Phosphat und Nitrit sich im Gemüse verbirgt...
Witzigerweise kriege ich meist einen Schreikrampf, wenn ich sehe was alles bei veganen Fleischersatz enthalten ist. Aber Vegan muss ja gut sein

Und dann frage ich mich, was wohl der Ersatz für Phosphat wird, sollte es verboten werden.Ob das dann wirklich gesünder ist????

Oberflächliches EU-Bashing!

Die EU will den Döner verbieten! Was für eine Überschrift, wenn man überlegt, dass es eigentlich um den Zusatzstoff Phosphat geht.

Hier eine europaweit einheitliche Regelung herbeizuführen, halte ich für absolut sinnvoll. Der Vorschlag der EU-Kommission war sogar, es generell zu erlauben!

Das dann eine Diskussion darüber entsteht, war vorauszusehen. Aber auch hier: Es wird nicht einfach mal verboten, sondern eine Entscheidung hierüber vertagt, bis die Ergebnisse einer Untersuchung zu Gesundheitsfolgen vorliegen. Das erscheint mir absolut vernünftig zu sein.

Aber mal ernsthaft: Die EU befasst sich mit dem Thema, weil es ihre Aufgabe ist. Gebe es sie nicht, würde darüber im Bundestag diskutiert. In Sachen Bürokratie dürfte das generell kaum einen Unterschied machen.

Hat schon mal jemand die Abschaffung der BRD gefordert, weil einem ein neues Bundesgesetz nicht so recht passt? Macht doch auch keiner!

Aber Wenn man sich aufregen will, findet man immer einen Grund!

Genau- auf die Menge kommt es an

Dosenwurst enthält sehr viel Phosphat, und es kann einen Zusammenhang mit dem Zappelphilippsyndrom geben.
Andererseits ist Calcium der gegenspieler- Antagonist.
Also könnte erhöhte Calciumaufnahme dann wieder ausgleichend wirken- theoretisch. Wahrscheinlich ist aber, daß Calcium verbraucht wird bei P. Überschuß, und ein Ersetzen ohne Weiteres NICHT so leicht möglich ist.
Das Schlimmst aber wäre, nun neue Mitttelchen als Ersatzstoff vorzuschreiben, und einen Test am lebenden Döneresser zu machen.

Würde die EU den Döner verbieten würden...

Millionen von Dönerverkäufer von heute auf morgen ohne Arbeit da stehen.
Also bitte, es geht nicht so sehr um die Gesundheit des einzelnen der einen Döner essen mag, es geht um eine ganz große Arbeitnehmer/geber Wirtschaftsindustrie die vielleicht im kleinen den einzelnen treffen würde sondern es geht um Milliarden die der Staat ( mal nur von Deutschland ausgehend) treffen würde.
Jeder Dönerverkäufer/ Ladenführer muss für seinen Laden Steuern zahlen , die würden dem Staat nicht mehr zur verfügung stehen.
Nein das kann und wird sich der Staat nicht leisten. Dönerläden gibts wie Sand am Meer.
Bitte und das nur mal Europaweit gerechnet.
Lachhaft das wer sich das entgehen ließe.
Gegessen wird immer, egal was Hauptsache die Gewerbesteuern fließen in den Topf der guten "Suppe"!
Und schlußendlich wer spuckt schon in die Suppe die "Kohle" bringt?

@16:50 von fathaland slim

"Was sind die Menschen doch angstbereit, gerade wenn es um "Chemie" geht.
Jedes Lebewesen ist angefüllt mit Phosphat. Von Natur aus.
Einfach mal "adenosintriphosphat" googeln."

Einfach mal 'unterschied natürliches künstliches phosphat' googlen.

"natürlich" und "künstlich"

allerdings gibt es einen beträchtlichen Unterschied in der Wirkungsweise zwischen natürlich vorkommendem Phosphat und dem künstlich hergestellten

Nee, es ist genau derselbe Stoff.

E-Nummern

Wenn man nun sich verdeutlicht, das E-Nummern ursprünglich mal gedacht waren, um Kenntlich zumachen dass dieser Stoff auf Unbedenklichkeit geprüft wurde kann man nur noch traurig lächeln.

Ja, es gibt tatsächlich Leute die der Meinung sind, alles was eine E-Nummer hat sei hochgefährlich und müsste unbedingt vermieden werden. Die Hausfrauenfolklore ist teilweise ziemlich irre.

16:57, Taheen

>>gibt es einen beträchtlichen Unterschied in der Wirkungsweise zwischen natürlich vorkommendem Phosphat und dem künstlich hergestellten. So verbleibt künstliches Phosphat z.B. deutlich länger im Körper.<<

Die Unterscheidung zwischen natürlichem und künstlichem Phosphat ist Unsinn. Es handelt sich um Salze der Phosphorsäure, und da gibt es mineralische und organische. Lebensmitteln werden lösliche anorganische Phosphate zugesetzt, vorwiegend wohl Natriumphosphat. Dies entsteht auch bei der Verdauung von Nahrung, ganz natürlich. Es handelt sich um eine ganz einfache chemische Verbindung.

>>Die zugesetzten Phosphatmengen in unserer Nahrung haben über die letzten Jahre konstant und massiv zugenommen, nie zuvor haben wie soviel davon zu uns genommen.<<

Das stimmt nicht.

Also so wichtig

ist die EU, schon erstaunlich warum es so viel Geld kostet.

" Weil es diese Grauzone gibt, geht jedes EU-Land anders damit um. In Deutschland zum Beispiel sind Phosphate sowohl in tiefgefrorenem als auch in nicht-tiefgefrorenem Dönerfleisch erlaubt, in Tschechien dagegen verboten. Mit dem Vorschlag, den Stoff in diesen Lebensmitteln generell zu erlauben, will die EU-Kommission europaweit rechtliche Klarheit schaffen. "

Egal welche Grauzone, eins ist aber Fakt, ohne Phosphate ist der Döner auf jeden Fall gesünder, auch Bier ohne Glyphosat wäre gesünder.

Die neue Liste wer wie viel Pflanzengift im Deutschen Reinheitsgebot hat ist auch interessant ;-).

Gruß

Einfach nicht mehr kaufen

Mit oder ohne Phosphat - wichtiger finde ich es, dass alles deklariert sein muss. Seitdem ich z.B. weiß, wieviel Zucker und Glucose-Fructose-Sirup in Süßkram, vor allem in Weihnachtsgebäck und Keksen ist, backe ich alles selbst für Weihnachten. Auch mit Zucker, aber im Normalmaß.
Hefe als Geschmacksverstärker, Glutamat, Phosphat ... wenns draufsteht, weiß man, was man lieber liegenlässt.

17:17, Taheen

>>@16:50 von fathaland slim
"Was sind die Menschen doch angstbereit, gerade wenn es um "Chemie" geht.
Jedes Lebewesen ist angefüllt mit Phosphat. Von Natur aus.
Einfach mal "adenosintriphosphat" googeln."

Einfach mal 'unterschied natürliches künstliches phosphat' googlen.<<

Kann es sein, daß Sie Ihr Wissen über Chemie aus dem Internet beziehen? Da findet sich sehr viel unseriöses. Es darf da nämlich jeder schreiben, was er will.

Bei meinem Vorschlag landet man erst mal bei Wikipedia, und der Artikel über ATP ist zu 100% seriös.

Bisher gab es regelmäßig Sommerlöcher.

Gibt es jetzt auch Winterlöcher? Lächerlich, was in der EU alles so abläuft. Aber gut, daß wir speziell in Deutschland die Gutmeinenden haben, die meinen, sich um alles und jeden kümmern zu müssen. Nach Meinung der Gutmeinenden sind die Verbraucher, besonders in Deutschland, nicht in der Lage, selbst zu beurteilen, was sie essen bzw. besser nicht essen sollten. Wer weiß, welche Nahrung als nächste auf die "Rote Liste" gesetzt wird. Tolle Perspektiven eröffnen sich da.

Und zur Klarstellung: Ich bin kein Freund von Döner und verdiene an dieser Nahrung auch nicht.

Warum ist denn überhaupt Phosphat drin?

Die Frage hat noch keiner gestellt, und ich kenne auch die Antwort nicht. Kann das mal jemand erklären?
Und dann vielleicht noch: Kann man das Phosphat ersetzen, ohne den Geschmack zu verändern, und wieviele Cent wird der Döner dann teurer?

Vielleicht hat die Dönerbude dann neben dem Spieß mit Kalb und dem mit Pute auch noch einen mit ohne Phosphat.

Mit Allem aber ohne Phosphat :-)

invasive Köstlichkeit

Mag sich der/die Ein(e) oder Andere ganz gern im geschlossenen Kulturkreis lümmeln, behaglich einigeln und wohlfühlen und so gar keine Änderungen oder "Fremde" dulden wollen, so hört aber diese Verschlossenheit vor dem geliebten Döner - dieser "invasiven" Köstlichkeit - bei den meisten sicherlich auf. Ein plötzliches Verschwinden aus dem flinken gastronomischen Bereich kann ich mir aufgrund eines möglichen Verbotes überhaupt nicht vorstellen. Hier sähe ich dann Potential für gesellschaftliche Entrüstung und einen begründeten Sturm auf die Bastille - äh - das Reichstagsgebäude. Nö - den Döner will ich mir nicht wegnehmen lassen; ich hab ihn lieb und will ihn behalten. Er schmeckt mir nämlich gut.

Leseschwäche?

Allen, die hier von "Regulierungswut", "Verbot" usw. schwadronieren, sei empfohlen, den Artikel noch einmal in Ruhe zu lesen bzw., falls das Schwierigkeiten bereitet, sich von einer des Lesens kundigen Person vorlesen und erklären zu lassen:
Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die in einzelnen Ländern bestehenden Verbote *aufzuheben*! Die angebliche "Regulierungswut" besteht also in diesem Fall in dem Vorschlang, bestehende Regeln zu vereinheitlichen, indem sie einheitlich *abgeschafft* werden.
Die Grünen, die das Verbot gerne behalten wollen, werden sich im Übrigen hoffentlich auch für das Verbot von Backpulver einsetzen, denn das enthält Phosphat in ganz anderer Konzentration...

re schabernack

"Aber "Anti-EU" ist eben sehr beliebt.
Da lässt man sich von Fakten nur sehr ungern beirren …"

Hier wieder sehr deutlich zu sehen.

Und speziell zum Schlagwort Regulierungswut: Was ist denn mehr Regulierung - 1 EU-weite oder 27 verschiedene nationale?

17:17, Taheen

>>einen beträchtlichen Unterschied in der Wirkungsweise zwischen natürlich vorkommendem Phosphat und dem künstlich hergestellten. So verbleibt künstliches Phosphat z.B. deutlich länger im Körper.<<

Der menschliche Körper enthält ca. 700 Gramm Phosphor, und zwar als Phosphat. Das ist das Salz der Phosphorsäure H3PO4. Diese 700 Gramm sind permanent im Körper, in Knochen, Zähnen, Blut und Weichteilen.

Ohne Phosphat könnten wir nicht leben.

Mit der Aufnahme ist es wie mit der Aufnahme von Kochsalz, zu viel ist ungesund.

16:50 von fathaland slim

Gruselstoff Phosphat

Was sind die Menschen doch angstbereit, gerade wenn es um "Chemie" geht.

Jedes Lebewesen ist angefüllt mit Phosphat. Von Natur aus.

Einfach mal "adenosintriphosphat" googeln.
////
*
*
Stark verdünnt findet auch Botox in der Kosmetik und Medizin Anwendung. Kleinste Mengen von nur einem Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht sind zwar für den Menschen tödlich. Diese Dosis ist aber immer noch etwa 100 bis 1000 Mal höher als die medizinisch verwendete Dosis.
*
Ähnlich wie beim Glyphosatverzehr.

Speziell in Deutschland würde man da wohl allmählich

eine Revolution auslösen, erst Glyphosat erlauben und dann ein so beliebtes Essen verbieten? Irgendwann wird sogar der Durchschnitts-Bundesbürger ungemütlich.
Oder hat man Phosphat mit Glyphosat verwechselt und sich gedacht, das wurde doch gerade erst verlängert;-)

@anorak2

"Nee, es ist genau derselbe Stoff.".... stimmt so nicht... "natürliche" Phosphate werden vom Körper nicht im gesamten Körper verteilt wie es "künstliche" tun (Bi- Tri- und Polyphosphate)... es gibt viele Phosphatverbindungen die verschieden im Körper wirken und verstoffwechselt werden.. Organismen brauchen Phosphate, nur nicht in den riesigen Mengen wie man sie in industriellen lebensmitteln vorfindet und vorallem nicht die künstlichen...

Lesen bildet:
http://bit.ly/2AJ5Ikx
Quelle: http://bfsdiät.de > Phosphate Teil II

@17:18 von anorak2

"Nee, es ist genau derselbe Stoff."

Ach was?
https://goo.gl/PxKMbd
Vom NDR: Schmelzkäse: So gefährlich sind Phosphate.

'Der menschliche Körper braucht Phosphat für viele Stoffwechselvorgänge. Phosphat ist ein zentrales Element bei Muskelbewegungen und bildet die mineralische Grundsubstanz von Zähnen und Knochen. Der Körper bekommt Phosphat über die Nahrung. Fleisch, Hülsenfrüchte und Nüsse enthalten viel natürliches Phosphat. Davon geht nur etwa die Hälfte ins Blut über. Der Rest wird unverdaut ausgeschieden.

Künstlich zugesetzte Phosphate aber sind meist frei löslich und werden daher fast vollständig aufgenommen. Mit dem zunehmenden Verzehr von Fast Food und anderen hochgradig verarbeiteten Fertiglebensmitteln wird der Körper mit Phosphaten überschwemmt...'

Ich kann Ihnen gerne noch weitere Quellen nennen, aber falls ein Interesse besteht, können Sie das natürlich auch selber tun.

Es ist typische EU politik, den Fokus auf Alibis zu lenken

Die Frage, die sich mir stellt, ist warum die EU nicht mit einer grundsätzlichen Erklärung den Beobachter beglückt.
Wenn also Phosphate das Problem sind, und man will den ZUSATZ EU - WEIT verbieten (und damit kein Fleisch an sich). Aber hört doch mal, es geht um Phsophate, denen ist das ja anscheinend wichtig gewesen als Grundanstoss der ganzen Aktion. Ob Zusatzstoff oder nicht. Das dürfte denen doch egal sein. Es geht um Phosphate. Wo auch alles dafür spricht, dass diese für einen grossen Krankenstand im Alter sorgen kann, mit den schlimmsten Krankheiten (Warnbilder "Kaputte Niere" auf Fleisch, Milch und Käse?).
Also kurz gesagt, ich hätte jetzt eine kluge Debatte der EU Politik darüber erwartet, wie man den Fleischkonsum und CO. einschränken kann, ohne die Wähler zu verstimmen, die ja bekanntlich grösstenteils Phosphatesser sind.
Es auf die Döner zu schieben, kommt von der Presse. Es auf den Zusatz allein zu beschränken , von einer typischen EU Politik (Alibi-Gesundheit)

@anorak2

"...alles was eine E-Nummer hat sei hochgefährlich..."

Stimmt auch nicht, aber es gibt zu viele Stoffe die sich hinter den eNummern verbergen die der Gesundheit schaden können.. einige Nummern sind nur Kennzeichen für Zitronensäure oder Nicotinsäure oder andere unbedenkliche Stoffe, aber wie gesagt sind zu viele schädliche Stoffe, Verbindungen etc. auch dabei.... daher ziehe ich es vor immer selbst zu kochen und weiss was ich da esse...

Schauen Sie mal in diese Liste, teilweise wird Ihnen übel werden was Sie alles essen und welche Auswirkungen das bei Ihnen haben wird, da sie mit diesen Themen so locker umgehen und eigentlich nichts darüber wissen aber anderer Leute Meinung monieren:

www.gifte.de/Lebensmittel/e-nummern.htm

17:44, Boris.1945

Botox, Glyphosat, Phosphat, alles das gleiche?

Von Chemie und Toxikologie haben Sie nicht den Funken einer Ahnung, oder?

Diese Reaktion auf den Artikel ...

zeigt wohl mehr als deutlich wie wenig man sich im Internet auskennt.

Wenn man gerade eine Suchmaschine damit beauftragt einem ein Suchergebnis zu liefern wird die Suchmaschine dies auch tun.
Es gibt dabei aber keinerlei Bewertung der Quelle. Im Gegenteil! Das Internet wird einem die Information ausspucken die man selbst eingegeben hat.
Das Internet widerspricht einem nicht. Das Internet gibt einem immer Recht und falls dies mal nicht zutrifft, kann man dafür sorgen das jenes Internet einem Recht gibt.

Ich erwarte ja nicht einmal Zustimmung, weil ich weiß dass ich hier irgendwo meine Zustimmung herbekommen kann.

@17:28 von fathaland slim

"der Artikel über ATP ist zu 100% seriös."
Ich weiß nicht was Sie mir sagen möchten, ich bezweifle nicht die Seriösität des Artikels.

"Das stimmt nicht."
Bitte weiter ausführen, nach Expertenmeinung und persönlicher Wahrnehmung stimmt es eben doch. Wenn Sie anderer Meinung sind bitte etwas genauer.

"Kann es sein, daß Sie Ihr Wissen über Chemie aus dem Internet beziehen? Da findet sich sehr viel unseriöses. Es darf da nämlich jeder schreiben, was er will."
Richtig, sogar Sie ;-)
Die Kunst ist es seriöses von unseriösem zu trennen.

@17:39 von roflrofl

"Warum ist denn überhaupt Phosphat drin?
Die Frage hat noch keiner gestellt, und ich kenne auch die Antwort nicht. Kann das mal jemand erklären?
Und dann vielleicht noch: Kann man das Phosphat ersetzen"

Gute Frage, möchte ich mich gerne anschließen.

Bei einigen Produkten geht es definitiv ohne z.B. Kartoffelpüree hat sehr häufig diphosphate wahrscheinlich für die Cremigkeit/Fluffigkeit - Pfanni Püree kommt allerdings ohne aus und ist trotzdem fluffig. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

17:52, Taheen

>>Künstlich zugesetzte Phosphate aber sind meist frei löslich und werden daher fast vollständig aufgenommen.<<

Organische Phosphate werden durch den Verdauungsvorgang in wasserlösliche (das meinen Sie wahrscheinlich mit "frei löslich") Phosphate umgewandelt. Sicherlich wird ein Teil wieder ausgeschieden, aber das ist egal, denn der andere Teil wird eben resorbiert und geht in den Blutkreislauf.

17:54, OrwellAG

>>Wenn also Phosphate das Problem sind, und man will den ZUSATZ EU - WEIT verbieten<<

Bitte lesen Sie den Artikel.

Die EU möchte den Zusatz von Phosphat nicht verbieten.

18:07 von fathaland slim

17:44, Boris.1945

Botox, Glyphosat, Phosphat, alles das gleiche?

Von Chemie und Toxikologie haben Sie nicht den Funken einer Ahnung, oder?
///
*
*
Diese Behauptung alles Gleich ist Ihr Schluss!
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Ihrer Ahnung und Netiquette anstelle von Sachlichkeit ist eh keiner gewachen.

@18:15 von fathaland slim

"Sicherlich wird ein Teil wieder ausgeschieden, aber das ist egal, denn der andere Teil wird eben resorbiert und geht in den Blutkreislauf."

Ich sehe nicht wieso dies egal sein soll.
Die Problematik besteht doch darin
(und Ihren früheren Kommentaren entnehme ich dass Sie derselben Meinung sind) dass zuviel Disphosphat aufgenommen wird, diese Menge hat sich seit den 90ern verdoppelt.
Somit ist ein mehr an ausgeschiedenem Phosphat resorbiertem Phosphat wohl eher vorzuziehen.

Fragen über Fragen:

Mich plagt die Frage, wie denn überhaupt die Mär von der Dönerabschaffung durch EU-Gremien entstehen konnte.

Wenn ich den TS-Artikel lese, geht der auf keine Rahmenbedingungen ein, die eine solche Interpretation (auch durch »Bild«-Redaktöre) zuließe.

Eher geht es doch um eine EU-weite Zulassung von mehr Dönerspießvarianten (also EU-weit phosphorisierte in Ländern ohne) denn weniger.

@Taheen

"Kartoffelpüree hat sehr häufig diphosphate"

Diphosphate ist ein schlichter Oberbegriff für chemische Verbindungen mit 2 Phosphor-Atomen.

Was wollen Sie uns damit sagen?
Sind alle Verbindungen mit 2 Phosphoratomen giftig bzw schädlich?
Wie sieht es dann mit dem natürlich Nutzen von Diphosphaten aus? Ein wichtiges Diphosphat ist z.B. Vitamin B2.

Komische Schlagzeile der Bild

Phosphat ist an allen möglichen Ecken und Enden drin um Wasser zu binden - im Supermarkt zwecks Erhöhung des Verkaufgewichtes (buuh), bei dauerwarmen Grillerzeugnisses wie dem Kebap-Drehspiess oder der deutschen Bratwurst, um das Produkt frisch im Sinne von saftig zu halten (ok!).
Phosphatverbot hätte also nicht nur Auswirkung auf Döner gehabt. Was war also der Sinn der Schlagzeile?

18:15 von Taheen

«Warum ist denn [in Lebensmitteln] überhaupt Phosphat drin?
Gute Frage, möchte ich mich gerne anschließen.»

Ein wenig verwundert mich diese Frage von Ihnen schon.
Wenn ich den Verlauf dieses Threads mitlese, könnte ich den Eindruck gewinnen, Sie seien ein "Phosphat-Experte" …

Ich wusste es auch nicht wirklich, und war mal kurz bei Wikipedia:

"Natriumphosphat (E 339), Kaliumphosphat (E 340), Calciumphosphat (E 341) und die Salze der ortho-Phosphorsäure Diphosphat (E 450), Triphosphat (E 451) und Polyphosphat (E 452) sind als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen und werden als Konservierungsmittel, Säuerungsmittel, als Säureregulator und Emulgator eingesetzt."

Phosphat

Was ist der Unterschied zwischen "natürlichen" und "künstlichen" Phosphat? Phosphate sind definiert als Salze der Phosphorsäure (https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphate), egal, ob sie natürlich vorkommen oder künstlich hergestellt werden (abgesehen von eventuellen Beimengungen).
Mir erschließt sich nicht, wo da ein Unterschied sein soll,solange es sich um Phosphat mit gleichem chemischen Aufbau handelt.
Richtig ist nach meiner Meinung, daß heute in Fleischwaren viele Salze wie Phosphate und Nitrate zugesetzt werden wegen der Haltbarkeit und der frisch anmutenden Färbung, man schmeckt es insbesondere bei abgepackter Wurst. Für meinen Geschmack auch zuviel, aber ganz ohne will auch keiner das graue Zeug, daß nach 2 Tagen vergammelt ist.
Wie immer: Die Dosis macht das Gift. Butter, Wurst und Zucker sollen ja neuerdings auch Gift sein. Und befragt man dazu 3 Experten, bekommt man 5 Meinungen.
Und Döner - ich esse auch ab und an einen.

Bild - Neue Nebenverdienst durch diskreditierung

Phosphate sind in so vielen Lebensmitteln enthalten, dass man garnicht schaffen könnte diese Liste hier aufzuschreiben.

Das Jedoch "Bild" wieder mal "vermehrt" absichtlich auf den türkischen Produkt "Döner" hinweist ist für mich ein Zeichen, dass diese versuchen das Produkt bei der Bevölkerung zu deskreditieren.

Wer weiß, vielleicht steckt hinter diesem Diskreditierung ein Fastfood Unternehmen dass "Bild" bezahlt, um den Döner wieder mal schlecht zu machen....

"[...], ob sich Phosphat

"[...], ob sich Phosphat negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt."

Wie wichtig ist denn das noch in Anbetracht dessen, dass sich doch bereits Fleisch, Salz, Fett etc. negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken?

@boris um 18:40

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so nette worte kleiden

vor ein paar jahren

gab es doch noch in Berlin den Gammelfleisch-skandal. Mit allein 50 Tonnen sichergestelltem Fleisch, dass für den Handel bestimmt war und schon halb verwest war.
Hindert aber die meisten nicht dran, sich das Zeug nach wie vor reinzustopfen.

Das Wissen allein ändert also nicht viel.
Und das ist auch das Credo der Lebensmittelindustrie: So lange keiner umkippt, ist es essbar.

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