Kommentare - Bengasi-Angriff: Libyer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen

29. November 2017 - 08:46 Uhr

Einer der Hauptverdächtigen der Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi vor fünf Jahren ist in den USA vom Vorwurf des Mordes freigesprochen. Die US-Geschworenen verurteilten ihn aber wegen Terrorismus. Bei dem Angriff waren vier Menschen getötet worden.

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Wie kam der Libyer Khattala

Wie kam der Libyer Khattala in die USA ? Green Card oder Touristen-Visum hatte dieser Mann doch vermutlich nicht.

Gerechtigkeit

"Da Khattala nicht wegen Mordes verurteilt wurde, entgeht er damit auch der Todesstrafe. Er wird dennoch wegen einer Addition der jeweiligen Strafen voraussichtlich den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen."

Klingt so anders als deutsche "Urteile" gegen islamische Terroristen. Hier reicht der lapidare Hinweis auf Tätigkeit als Sanitäter, Putzkolone oder Küchenbulle um als Rückkehrer aus Syrien oder Irak dem deutschem "Rechtsstaat" eine lange Nase zu drehen... Aber nein, dass es für diese Personen keine oder nur lächerliche Strafen gibt ist ja ein Erkennungsmerkmal des, ob seiner Milde frenetisch beklatschten, freiheitlichen Rechtsstates....
Diese Subjekte sind - wenn sich ihrer schon nicht entledigt wird - auf Dauer von weiteren widerlichen Untaten abzuhalten!

Spielten da nicht auch Fehler von H. Clinton eine Rolle?

M. Pompeo warf ihr jedenfalls vor, dass
politische Erwägungen über das Leben der US-Bürger gestellt wurden. Viele Verantwortliche in der US-Regierung hätten schon frühzeitig gewusst, dass es sich um einen geplanten „terroristischen Angriff“ handelte.

Die US-Regierumg hatte der Angriff als spontane Reaktion einer Menschenmenge auf ein in den USA produziertes islamfeindliches Video dargestellt.

Mich würde aber schon interessieren, ...

weshalb der Mord-Vorwurf nicht aufrecht erhalten wurde.
Dabei will ich die Entscheidung des Gerichts gar nicht in Frage stellen. Insoweit überrascht es mich eher, dass man hier nicht dem großen Trend zu möglichst harter Bestrafung folgt.
MfG

Er wurde in Libyen durch

Er wurde in Libyen durch einen Informanten in eine einsame Villa am Meer gelockt, dort von Delta Force-Einheiten ueberwaeltigt und an Bord der USS York in die USA verschifft.

Was erwarten die USA von den

Was erwarten die USA von den Libyer, etwa Kuchen und Schokolade, nachdem sie dss Land on den Chaos gestoßen haben!

um 09:07 von Quakbüdel"Wie

um 09:07 von Quakbüdel
"
Wie kam der Libyer Khattala in die USA ?
"

Ganz klassisch - er wurde entführt.

2014 führte eine US-Spezialeinheit einer geheime Kommandoaktion in Libyen durch,bei der Ahmed Abu Khatallah "festgenommen" & dann heimlich in die USA verschleppt wurde.

...& die Bundesregierung Deutschlands machte den Fall
Trinh Xuan Thanh zu einem politischen Skandal, anstatt Vietnam dafür zu loben,dass sich Vietnam am Vorbild des Westens - die USA (zum Zeitpunkt des Sachverhaltes einen Friedensnobelpreisträger als Präsident ) - ein Beispiel nimmt & ähnlich handelt...

Der Unterschied zwischen Vietnam & den USA:

Vietnam brachte einen Vietnamesen nach Vietnam um ihn vor ein vietnamesisches Gericht zu stellen - wegen einer Handlung in Vietnam.
Die USA entführten einen Ausländer,um ihn vor ein US-Gericht zu stellen - wegen einer Handlung,die im Ausland begangen wurde.

Ist das etwas neues?

Ist doch keine Nachricht, daß die USA ihr Recht auf die Staatsbürger aller anderen Nationen ausdehnen. Z.Z. stehen doch noch u.a. ein Türke und ein Russe vor US-Gerichten. (Gold- und Waffenhandel, Verletzung der von den USA(!) verhängten Sanktionen u.a. gegen den Iran)
Man möge sich einmal vorstellen, Russland ließe einen US-Waffenhändler irgendwo entführen, würde ihn dann in Russland vor Gericht stellen, weil er Waffen an Terroristen geliefert hat. Ist doch seit Jahrzehnten Usus.
Neuerdings machen da sogar EU-Staaten mit (Bulgarien, Rumänien, Estland.) Hätte man also selbst hier in Europa genug "Angeklagte".

kleiner Buerger

Okay, guter Vergleich, wie viele Botschaften hat Thanh denn hier niedergebrannt und wie viele Menschen kamen dabei um's Leben?

@derkleineBürger

Einen angeblichen Veruntreuer mit einem Terroristen zu vergleichen, ist schon sehr "speziell" und ein perfektes Beispiel des Whataboutismus.

um 12:19 von

um 12:19 von birdycatdog:
"
Einen angeblichen Veruntreuer mit einem Terroristen zu vergleichen, ist schon sehr "speziell" und ein perfektes Beispiel des Whataboutismus.
"

Diesen Vergleich & damit Whataboutismus haben SIE betrieben - ich dagegen habe die Entführung von Trinh Xuan Thanh durch Vietnam mit der Entführung von Ahmed Abu Khatallah durch die USA verglichen.

& wem dieser Vergleich nicht gefällt,der kann auch die Entführung von Trinh Xuan Thanh durch Vietnam mit der Entführung afghanischer Taxifahrer durch die USA vergleichen - allerdings hinkt der Vergleich,da die afghanischen Taxifahrer in Guantanamo landeten & gefoltert wurden,während Trinh Xuan Thanh vor ein Gericht gestellt wurde

@ krittkritt

Ich finde es nicht fair, den Terroranschlag der damals amtierenden amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton anzulasten. Das ist nur zu durchschaubar.
Terror lässt sich auch durch die besten Minister nicht voraussagen.

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