Kommentare

Vielleicht fangen wir erstmal hinten an ..

bei der Juristerei, indem wir Straftaten erstmal nach dem Beurteilen, was intendiert war - unabhängig davon, ob es denn am Ende gelungen ist oder nicht. (eine Nötigung, wie eine versuchte Nötigung, strafrechtlich über einen Kann zu scheren, genau wie den Mord und seinen Versuch) dann wären wir schon mal einen Schritt voran.
Dann braucht es scheinbar mehr Intervention in die Familie, was aber verpönt ist - und in diesem Zusammenhang, es ist ja das eine, wenn sich Partner gegenseitig an Kragen oder Wäsche gehen, aber was ist mit den Kindern - Kinder werden wie bei Sexualdelikten extra behandelt? In diesem Fall, Gewalt zwischen Partnern, gehören sie aber mit ins Boot, weil sie sowohl als Auslöser, als auch Opfer sind und psychisch auf jeden Fall betroffen.
wenn wir also nicht noch mehr Goldwagen wollen, was brauchen wir dann (der Bevölkerungsdruck ist eh stark) einen Ehestandsreifetest oder dergleichen?

Undurchsichtige Zahlen des BKA ..

dergleichen Zahlen sind immer undurchsichtig - sagen sie doch nichts über die Hintergründe.
Gewalt als Beziehungstat kann sich um verschiedene Themen aufbauen. Geld, Eifersucht, Wahnsinn ... Angst, Wut oder Hilflosigkeit können Auslöser sein.
Eine Frage wäre z. B. ob hier Fälle aktiver Sterbehilfe mit erfasst sind, ob Übergriffigkeiten aufgrund anderer krimineller Aktivitäten (Drogen, Zuhälterei etc.) inkludiert sind.
(Ist eine Beziehungstat eine Beziehungstat, wenn sie zwischen Schein-Partnern einer unreifen Zwangsehe oder zwischen Drogensüchtigen stattfindet, die eine wesentlich engere Beziehung zu ihren Drogen als zueinander haben?)
Wie so oft kann man am Wert solcher Datensammlungen per se streiten - Tötung bleibt Tötung, ob allerdings ein Mord daraus wird, oder eine Abwehrverletzung mit Todesfolge (Notwehr), zeigt sich doch erst am Ende.

Frauen sind auch gewalttätig - aber anders

Diese Statistik ist sicherlich richtig und erschreckend. Trotzdem möchte ich einige darüber hinausweisende Aspekte zu bedenken geben:
Frauen töten anders, das ist bekannt. Während Männer eher direkt Gewalt ausüben, setzen Frauen aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit eher auf längerfristige Strategien und auf unauffällige Mittel, z.B. auf Gift. Todesursache: Herzversagen.
Zudem zeigen Männer aufgrund von Schamgefühlen die von Frauen ausgeübte Gewalt weniger an.
Ich möchte die Statistik um einen weiteren Punkt erweitern, mit dem ich in meinem beruflichen Alltag konfrontiert war: Die Gewalt, psychische und körperliche, die manche Frauen gegen ihre Kinder ausüben, ist erschreckend. Kinder können nicht ausweichen, das Zuhause, der Ort, der Schutz bieten sollte, wird zum Angst-Ort. Schwere schulische Probleme, Selbstverletzung, Hyperaktivität oder Depressionen, Aggressionen gegen andere und letztlich die Fortsetzung der Gewalt in der nächsten Generation sind die Folge.

Oft wird auch übertrieben

Ich erinnere mich noch einen Arzt, der mich nach einem Sturz versorgte, der mich ständig bat, doch endlich zuzugeben, dass mein Mann mich geschubst haben könnte.
Ich war so empört und verlangte nach einem anderen Arzt. Diesen fragte ich dann, warum dieser Kollege so versessen gewesen wäre.
Er antwortete: Er nimmt gerade an einer Umfrage für Gewalt in der Ehe teil.

Das fand ich so erbärmlich, dass ich seither diesen ganzen Zahlen ohnehin nicht mehr trauen kann. Auch diese Studien sind oft nichts als Politik.
Den tatsächlichen Opfern mag diese Methode nun wirklich nicht helfen.
Den Sinn dahinter verstehe ich ebenfalls nicht.

häusliche Gewalt

Auch ich bin als Mann von meiner Frau gewaltätig behandelt worden, sie ließ mich abends einfach nicht schlafen (abends ab 10.00 Uhr gings los) und am Wochenende gabs nur Zoff. Ich habe das nicht erkannt, weil ich immer an körperliche Gewalt gedacht hab. Warum wird immer nur von der Gewalt gegen Frauen berichtet? Passt das ins momentane Weltbild der bösen Männer!

Beschämend!

Es ist einfach beschämend! Wenn man die differenzierte Tabelle studiert, sieht man auf den ersten Blick, dass die Opferzahlen bei Männern und Frauen in ALLEN Bereichen weit auseinanderliegen, Frauen sind um ein Vielfaches mehr als Opfer betroffen als Männer. Und was geschieht hier in den Kommentaren? Es wird relativiert, Gegenbeispiele aufgeführt usw., nur ja nicht zugeben, dass MANN für Frauen viel gefährlicher ist als umgekehrt. Und ja, ich weiß, auch aus dieser Tabelle, dass es männliche Opfer gibt und ja, jedes ist eines zuviel. Aber man sollte doch die Relationen sehen und nicht die Minderheit in den Vordergrund stellen und die Mehrheit ausblenden.

"Das heißt umgekehrt, dass

"Das heißt umgekehrt, dass ein weit überwiegender Teil der Gewalttaten, die sich vornehmlich gegen Frauen und Mädchen richtet, auch vollendet werden. Die Tatverdächtigen sind zu 80,6 Prozent männlich, die Opfer zu 81,9 Prozent Frauen. "

Warum ist das so?

Was stimmt nicht mit so vielen Männern?

arum haben die so ein massives Problem mit Gewalttätigkeit, dass andere darunter leiden müssen?

Gibt es dazu studien und aussagen?

Ist den Männern noch irgendwie zu helfen?

10:57 von heinzcoemel

10:57 von heinzcoemel
"häusliche Gewalt
Auch ich bin als Mann von meiner Frau gewaltätig behandelt worden, sie ließ mich abends einfach nicht schlafen"

Wenn Sie versuchen wollen auf so ungeheuerliche Weise diese grauenhafen Taten gegen Frauen ins Lächerliche zu ziehen und damit die Schärfe dieser Taten verleugnen zu wollen, dann lassen Sie sich bitte eines gesagt sein: Wäre allein dieser Versuch strafbar.

@um 10:26 von yolo

"Das fand ich so erbärmlich, dass ich seither diesen ganzen Zahlen ohnehin nicht mehr trauen kann. Auch diese Studien sind oft nichts als Politik."

Welche Studie? Das ist keine Umfrage sondern die offizielle Polizeistatistik, der angezeigten Straftaten. Das sind keine repräsentativen Werte, sondern absolute Zahlen.

Bei gefählicher KV sind zu 30% Männer betroffen !

Laut dieser Statistik sind bei gefährlicher Körperverletzung 30% der Opfer männlich (!).
Experten weisen dabei regelmäßig noch daraufhin, dass bei den männlichen Opfern auch mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen ist, da diese seltener ihr Leid nach außen tragen, aus Scham oder aus der Angst das ihnen nicht geglaubt wird.
Wie kann man da eigentlich noch das Narrativ - gerade der "linken" Parteien aufrechnet erhalten, dass häusliche Gewalt rein Frauen betrifft und Männer pauschal als Täter diffamieren ?
DAS ist purer Sexismus.
Und führt dazu - wie oben beschrieben - dass betroffene Männer nicht die nötige Hilfe bekommen.

Sexueller Missbrauch durch Frauen

In der Tabelle stehen bei "Vergewaltigung, sex. Nötigung" 36 männliche Opfer und 2.531 weibliche Opfer. Das sind aber nur die angezeigten Fälle!

Zum Thema empfehle ich beispielsweise "Mädchen und Frauen als Täterinnen" vom "Bundesverein zur Prävention von sexuellem Mißbrauch an Mädchen und Jungen e.V.".

Daraus wird ersichtlich: sexueller Missbrauch durch Frauen kommt etwa genauso häufig vor, wie durch Männer. Nur ist das kaum im Gespräch und es gibt auch nur wenige Studien dazu.
In der öffentlichen Wahrnehmung wird das als "nicht so schlimm" dargestellt oder die betroffenen Jungen und Männer sollen sich gar "freuen", dass ihnen das passiert ist.
Die Folgen sind (abgesehen von möglichen Schwangerschaften) für die Opfer genauso schlimm.

Statistik & Fälschung

Vermutlich hat das BKA kein Interesse daran, die Mordrate künstlich zu erhöhen. Dennoch zeigt dieses Beispiel, dass Statistiken leicht missverstanden werden können oder sich sogar gezielt zur falschen Darstellung von Sachverhalten missbrauchen lassen.

Die Frage nach häuslicher Gewalt wurde im Zuge des "Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen" gestellt. Vermutlich gibt es keinen vergleichbaren Gedenktag für männliche Opfer, aber wenn es ihn gäbe, würde man wohl nach häuslichen Psychoterror fragen, um eine ähnliche Rollenverteilung zu erhalten.

Letztendlich sind Männer wie Frauen gleichermaßen geeignet, um eine Beziehung unerträglich zu machen.

Wenn Frauen Männer in den

Wenn Frauen Männer in den Wahnsinn treiben oder ihnen durch stete Nörgelei jede Freude am Leben nehmen, zählt das auch als Straftat?

Ermüdend

Wie immer bei diesem Thema wundere ich mich, wie viele sich bemüssigt fühlen zu betonen, wie schlecht es den Männern in der Beziehung geht. Was soll das?
Die Statistik listet ja Männer und Frauen als Täter und Opfer auf. Keiner behauptet es gäbe nur das Eine. Eine Dunkelziffer gibt es wahrscheinlich in beide Richtungen.
Und wenn wir uns mal kurz überlegen, welches Geschlecht die meisten verurteilten Verbrecher, Gefängnisinsassen, Extremisten, Hooligans usw. haben, dann erkennt man schon eine gewisse Gesetzmäßigkeit bzgl. der Einstellung zur Gewalt in Abhängigkeit vom Geschlecht.
Die Statistik bestreitet nicht, dass es auch Gewalt durch Frauen gibt. Sie zeigt lediglich eine Häufigkeitsverteilung die jeder seit den Zeiten auf dem Schulhof kennt.
Ich als Mann kann damit leben, da ich, wie die Mehrheit, nicht damit gemeint ist. Und ich sehe mich nicht gezwungen, meine gewalttätigen Geschlechtsgenossen zu verteidigen, indem ich die Zahlen relativiere.

Fakt und Fiktion

Der „Maigret von München“, der mittlerweile pensionierte ehemalige Leiter der Mordkommission Josef Wilfling hat in seinem (auch ansonsten sehr lesenswerten) Buch „Abgründe. Wenn aus Menschen Mörder werden.“ ein Kapitel speziell Morden in Paarbeziehungen gewidmet. Dort berichtet er „aus erster Hand“ sehr aufschlussreich von seinen Erfahrungen.

Wer das „Original“ bevorzugt, wird in einigen Büchern von Georges Simenon, mMn einem hervorragenden Kenner der menschlichen Psyche, mit seinem Kommissar Maigret fündig.

MfG A.

Gewalt gegen Männer

Ich denke, man macht es sich zu einfach, immer gegen die Männer zu argumentieren, mir liegte es übrigens wirklich fern, das Leiden der Frauen nicht ernst zu nehmen.
Ich kann aber feststellen, dass Frauen zwar nicht schlagen (in Ausnahmefällen) aber sehr wohl verstehen, häusliche Gewalt auszuüben, in meinem Fall Schlafentzug, Verschließen von Wäsche usw. (sehr phantasiereiche Möglichkeiten)
Als Mann bin ich nicht in die Agression verfallen, dann wäre ich wieder ein Fall für den bösen Mann geworden und hätte die Statistik bestätigt.
In unsere Gesellschaft wird zur Zeit alles männliche verteufelt, schaut mal in die Kindergärten, die Jungen haben einfach das Bedürfniss in körperliche Aktivitäten, aber werden reglementiert. Ich bin in dem Alter, wo mich das Ganze nicht stört, aber was machen wir mit den Jungen: be aware!!!!!

11:51 von StöRschall

"Warum ist das so? Was stimmt nicht mit so vielen Männern?
Warum haben die so ein massives Problem mit Gewalttätigkeit, dass andere darunter leiden müssen?"

Meine Erfahrung als Mann ist dazu folgende:

Gewalttätige Männer sind vor allem solche, die über wenig Selbstwertgefühl verfügen - und die ihre eigene gefühlte Minderwertigkeit durch Macht und Kontrolle über andere mit erbärmlichen Mitteln aufzuwerten versuchen.

Oft ist es auch so, dass in der eigenen Kindheit erlebte Erfahrungen in das Erwachsenenleben übernommen werden.

Wer am Beispiel seiner eigenen Eltern nie erlebt hat, dass die Geschlechter (bei aller Verschiedenheit) auf Augenhöhe in argumentativer Streitkultur sehr gut miteinander umgehen und klarkommen können - der hat es auch in seinem eigenen Erwachsenenleben schwer damit.

Es gibt viele nachvollziehbare und plausible Erklärungen für Männergewalt (für Frauengewalt auch, die sind gar nicht so verschieden) - eine Rechtfertigung dafür gibt es nie!

"undurchsichtige" Zahlen vom BKA? NEIN!!!

Eine einfach schlampige Übernahme von Statistiken ohne eigene Hinterfragung und Bewertung!

wo bleibt die Gleichstellung?

nahezu nur Männer sind fähig zur Gewalttat und Frauen können das nicht? In den USA wurde vor langer Zeit die Leichenschau samt Pathologie deshalb eingeführt, weil die Giftmorde mit Thallium und Gasen extrem anstiegen, solange das nicht kontrolliert wurde. In fast allen Fällen waren Frauen Täterin und Männer Opfer. Also Frauen, seid ihr wirklich so wehrlos und unfähig? Ihr seid doch sonst gern überlegen, warum nicht bei Gewalttaten? Liegt es nicht eher daran, dass Männer sich schämen, zuzugeben von einer Frau misshandelt worden zu sein oder als Tote nichts sagen können? Was ist mit Tellerwerfen, schallenden Ohrfeigen und Nudelholzschlägen, die als typische Gewalt durch Frauen geradezu sprichwörtlich jedem Kind bekannt sind? Alles nur harmlos? Möchten Sie einen steinharten Porzellanteller an den Schädel geworfen bekommen oder lebenslang Hörgeräte tragen wegen einer Ohrfeige für eine verpatzte Anmache?

@um 12:19 von warumnichtgleichso

Auch da gibt es Anweisungen, wo welche Straftaten zu verorten sind und wo besser nicht. Das sind politisch gewollte Werte, die ggf. sogar der Nachbesserung wegen wieder zurückgegeben werden, ehe sie veröffentlicht werden dürfen.
Frage Sie mal Hr. Wendt, den man leider kaum noch hört, weil er unerhörtes aufzudecken bereit ist.

11:55 von StöRschall

Ihre Antwort auf @heinzcoemel, 10:57

«Wenn Sie versuchen wollen auf so ungeheuerliche Weise diese grauenhafen Taten gegen Frauen ins Lächerliche zu ziehen und damit die Schärfe dieser Taten verleugnen zu wollen, dann lassen Sie sich bitte eines gesagt sein: Wäre allein dieser Versuch strafbar.»

Ich habe nicht den Eindruck, dass der von Ihnen angesprochene User Taten gegen Frauen "ins Lächerliche ziehen und damit die Schärfe dieser Taten verleugnen" wollte.

In meinen Augen überziehen Sie mit Ihrer Kritik so manches Mal vorschnell, und nehmen Ihren Argumenten damit selbst "den Wind aus den Segeln".

Ich bin bei Ihnen, was die Abscheu vor Gewalt gegen Frauen betrifft.
Nicht aber, was die Schärfe Ihrer Argumentation in diesem Falle angeht.

Ich lehne die Relativierungen und Verharmlosungen strikt ab, die beim Thema "Gewalt gegen Frauen" immer wieder zu finden sind.

Aber wir tun unseren berechtigten Anliegen keinen Gefallen, wenn wir selbst all zu aggressiv auftreten …

Schlechte Recherche

Die korrekten Zahlen waren für alle, die sich mit dem Thema mal beschäftigt haben, bekannt, sie sind seit längerem beim BKA und sogar auf Wikipedia zu erfahren. Zumindest der Umstand, dass es dann ja pro Jahr mehr weibliche Opfer von Mord&Totschlag in Beziehungen gegeben hätte, als es überhaupt weibliche Opfer von Mord&Totschlag gibt, hätte einen zumindest 3 Minuten recherchierenden Journalisten stutzig machen können. Hier ist ganz einfach wieder einmal die miserable Recherche des gebührenfinanzierten Staatsfernsehens am Werk.

@ StöRschall - 11:55 h: Auch ich schließe mich ...

Schabernack an, glaube also nicht, dass dies als geschmackloser Scherz gemeint war. (Wobei ich Ihre Interpretation sehen kann.) In diesem Fall nehme ich aber an, dass hier wirklich die (auch international) gebräuchliche Foltermethode des Schlafentzugs gemeint war.
Ich persönlich habe in jungen Jahren reichlich physische, teilweise psychische Gewalt durch die Mutter erlebt, nur einmal vom Vater "den Hintern versohlt" bekommen. Das ging in späteren Jahren unter Einbeziehung von Gürtel oder Kochlöffel. Vermutlich war aber auch sie durch ein strenges Elternhaus verkorkst, und hat (zu spät) im Alter von Mitte 80 nach einer entsprechenden Sendung überrascht konstatiert: Dann war das ja Körperverletzung! Ich sagte nur: Ja. Es hat ungefähr 15 - 20 Jahre gebraucht, um meine Aggressionen einigermaßen loszuwerden. Aber nein, ich schlage niemanden, der nicht erst die Hand gegen mich erhebt, reagiere aber sehr deutlich auf Gewalt gegen Kinder. Viele geben das aber über Generationen weiter.

schabernack

"Ich habe nicht den Eindruck, dass der von Ihnen angesprochene User Taten gegen Frauen "ins Lächerliche ziehen und damit die Schärfe dieser Taten verleugnen" wollte"

Ich habe bei solchen Fehlbeispielen ausschließlich den Eindruck und interpretiere ausschließlichals Versuch,die Problematik bzw. diesegrauenhafte Tatsachen ins-Lächerliche- ziehen zu wollen.

Vielleicht wäre der User so freundlich und bezieht dazu mal Stellung.

um 12:26 von DoS

"Laut dieser Statistik sind bei gefährlicher Körperverletzung 30% der Opfer männlich (!). "

Und 80% der Täter sind männlich.

Darüber sollte sichdie Menschheit mal dringend Gedanken machen.

80% der Täter in unserer "zivilisierten" westlichen Welt.

ichbin mir sicher, dass das woanders noch viel krasser aussieht.

Es ist aus meiner Sicht immer Zeichen ...

eines kleinen Geistes, wenn man zu Gewalt greifen zu müssen glaubt, vor allem wenn es um physische Ausbrüche geht. Insbesondere Kindern gegenüber sollten wir stets die Souveränität eines Erwachsenen haben, und viel Humor bewahren. Klar, Kinder testen endlos aus, wobei es in jungen Jahren ein tolles Spiel ist, erst in der Pubertät geht's dann deutlich in Richtung Ego. Aber so sind wir gestrickt, das führt zu unserer menschlichen Entwicklung.
Selbst wenn Kinder anstrengend sein sollten, weil sie alles hinterfragen, was viele Erwachsene als gegeben ansehen (wollen), zeigt das i.d.R. nur eine höhere Intelligenz, und man sollte nie aufhören, diese zu fördern. Gewalt ist das Gegenteil, nämlich Unterdrückung, und hat NIE mit Liebe zu tun, egal in welchem Alter und von welcher Seite sie ausgeübt wird. MfG

großes Dankeschön übrigens an

großes Dankeschön übrigens an Tagesschau dafür, dass hiermal Zahlen zurTäterschaft veröffentlicht werden.

Wenn man das weiß kann ud muss dagegen interveniert werden.

Nun gibt es keine Grund mehr für die hiesigen Kommentatoren sich hinter ihrer "auch-Opfer-rolle" zuverstecken und vorzuschieben

VERANTWORTUNG und Konsequenz und Aufarbeitung sind das Gesetz der Stunde.

Warum sind so viele Männer Verbrecher?!

DAS muss beantwortet werden!

Am 29. November 2017 um 14:35

Am 29. November 2017 um 14:35 von Azmoguul
@ StöRschall - 11:55 h:
"... In diesem Fall nehme ich aber an, dass hier wirklich die (auch international) gebräuchliche Foltermethode des Schlafentzugs gemeint war."

Es geht hier um brutale Gewaltverbrechen zu 80% bedingt durch Männer.

Diese "Beispiele" entbehren jeglicher Diskussionsgrundlage.

Ich werde dazu nicht mehr sagen, als dass Sie sich selbst damit kognitv komplett ins Aus katapultieren.

Sehr gute Richtigstellung!

Dass die Anzahl männlicher Opfer aus dem Artikel vor einigen Tagen plötzlich verschwand, war schon sehr seltsam.

Nun wissen wir also: Tagesschau.de ist unschuldig. Es lag am Bundeskriminalamt (ich gehe davon aus, dass dies so stimmt).

Wir halten bei Ansicht dieser Tabelle also im weiteren fest: Es gibt in Deutschland nur 3 Männerhäuser (und über 300 Frauenhäuser), wenngleich der Anteil männlicher Opfer in allen Kategorien offensichtlich höher ist (am aussagekräftigsten für Bedrohungssituationen ist vielleicht "gefährliche Körperverletzung" mit einem Viertel männlichen Opfern).

Insofern: Endlich nacharbeiten, Politik!

Für eine Infrastruktur für männliche Gewaltopfer!

@störschall, 11:55

Vielleicht wären Sie einmal so freundlich, uns alle aufzuklären, was hier in den Kommentaren "strafbar" sein soll. Mit Paragraphen des Strafgesetzbuchs bitte!

Und bitte ohne Beleidigung und Gewaltandrohung!

Bravo!

Schon lange habe ich mir eine Berichterstattung gewünscht, die über undifferenzierte Feststellungen à la "jede dritte Frau wird Opfer von häuslicher Gewalt" hinausgeht. Denn solchen Aussagen fehlt es häufig am Bezugsrahmen (Deutschland oder wo?), an der Gewaltdefinition (auch verbale Attacken zählen häufig dazu), an der Gegenüberstellung von männlicher und weiblicher Gewalt, und nicht zuletzt an seriösen Quellen. Hier wurde ich jedoch zum erste Mal überhaupt seit Langem sachgerecht über die häusliche Gewaltproblematik informiert. Danke!

"Versuche spielen insgesamt keine entscheidende Rolle"

Zitat TS: "Versuche spielen insgesamt keine entscheidende Rolle"
Hier scheint der Journalist mit Erstaunen festgestellt zu haben, dass mehr versuchte Tötungsdelikte als versuchte KV erfasst wurden. Er vergisst dabei aber offensichtlich (denn er erwähnt es nicht), dass kaum ein Opfer (m/w) häuslicher Gewalt den beschämenden und mit dem Eingeständnis des Problems verbundenen Weg zur Polizei unternimmt, wenn eine versuchte einfache oder gefährliche KV zu seinem Nachteil begangen wurde. Hingegen dürfte es bei versuchten Tötungsdelikten nur eine sehr geringe Dunkelziffer geben, denn diese Taten werden häufig durch Nachbarn, Verwandte oder Rettungspersonal/Krankenhäuser gemeldet.
Den Schluss zu ziehen, dass die überwiegende Zahl der Gewalttaten vollendet werden, ist naheliegend, muss aber keinesfalls korrekt sein. Die Frau die sich aus Angst vor dem aggressiven Ehemann im Bad einschließt und dort übernachtet, bis er nüchtern ist, bleibt hier völlig außen vor,weil sie keine Anzeige erstattet.

Fakten checken

Die TS hat als ungeprüft einen Artikel des Evangelischen Pressedienst übernommen und gibt die Schuld an falscher Berichterstattung nun eben dem EPD und dem BKA. Auch nach Hinweis des BKA kommt man bei der TS nicht selbst darauf die Zahlen der männlichen Opfer zu hinterfragen, sondern man muss hier auch erst durch weitere Korrektur des BKA drauf hingewiesen werden? So geht investigativer Journalismus sicherlich nicht. Die Kriminalstatistik scheint auf den ersten Blick ein einfaches Zahlenwerk zu sein, man benötigt aber viel Verständnis von der Materie um einen anständigen Artikel darüber verfassen zu wollen, zumindest wenn man sich dabei vom BILD-Niveau abheben möchte. Alles was nicht das bloße Berichten über tagesaktuelle Themen und Eilmeldungen umfasst, sollte bei der TS bestens recherchiert werden. Ich habe die Erwartungshaltung, dass die TS die beste Informationsquelle in der deutschen Nachrichtenlandschaft ist und bin immer wieder bestürzt, über die mangelnde Qualität der Artikel.

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