Ihre Meinung zu: FAQ: Schlecker - Warum die Urteile so verschieden sind

27. November 2017 - 19:04 Uhr

Bewährungsstrafe für Anton Schlecker, fast drei Jahre Haft dagegen für seine beiden Kinder - so endet vorerst der Prozess um die Insolvenz der Drogeriekette. Wieso die Urteile so unterschiedlich ausfallen, erklärt Kolja Schwartz.

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Kommentare

Da hat er sich wohl ziemlich

Da hat er sich wohl ziemlich verrechnet, der alte Schlecker. Bestimmt hatte er darauf spekuliert, dass man den Kindern nichts groß anhängt und er selber, auf Grund seines Alters, noch mal davon kommt. Manchmal wandern Falschspieler sogar in Deutschland mal ins Loch.

Urteil nur Teilweise befriedigend

Die Haftstrafen für die Kinder sind gerecht, die Bewährungs-und die Geldstrafe für Anton Schlecker dagegen eine Farce. Bei den Millionenbeträgen die hier im Raum stehen, wäre nach meiner Meinung eine Haftstrafe ohne Bewährung für Anton Schlecker zwingend notwendig gewesen.

Gleichheit vor dem GG

Das lässt mich an die Festung der Gerechtigkeit wieder mal ein wenig mehr glauben. Krumme Dinger drehen auf Kosten von Menschen und ihren Zukunfts- und Existenznöten ist Betrug - und dafür gibt es keine Freiheitsstrafe auf Bewährung mehr.
Das Urteil finde ich richtig und nachvollziehbar .
Frage bleibt, ob die Parteien in Revision gehen - anzunehmen ist dies ja - bei der Aussicht "Knast" ...

Traurig - Traurig - Traurig

Anton Schlecker hat als Einzelunternehmer über 40 Jahre eine Drogeriemarktkette mit 50.000 Mitarbeiter aufgebaut. Hatte ein Vermögen von annähernd 2 Milliarden €, hat sich aufgeopfert, gekämpft und weil der Mensch unter Druck auch Fehler macht, letztlich verloren. Er gehörte zu den reichsten Menschen in Deutschland, hätte sich auf dem Höhepunkt seines geschäftlichen Erfolges längst zur Ruhe setzen können, hat sich aber für den Erhalt von 50 tsd. Arbeitsplätzen weiterhin aufgeopfert - und nun dieser Dank für ihn und seine Kinder. Dieses Schicksal macht mich traurig und alle die darüber ernsthaft nachdenken vielleicht auch.
Was macht denn diese Gefängnisstrafe für einen Sinn, kostet den Steuerzahler Geld und Niemand ist damit geholfen. Diese Justiz muss unbedingt reformiert werden!!!

re languste

" hat sich aufgeopfert, gekämpft und weil der Mensch unter Druck auch Fehler macht"

Rührend.

Sie wissen aber schon, dass es einen Unterschied zwischen "Fehler" und "Straftat" gibt, und dass Schlecker wegen letzterem vor Gericht stand?

@languste, 18:36

Wenn ich Ihren Kommentar so lese, sind nicht etwa die 50.000 Mitarbeiter oder die geprellten Lieferanten die Opfer, sondern der arme Herr Schlecker. Naja, wenn Sie das so sehen. Aber:

Was macht denn diese Gefängnisstrafe für einen Sinn, kostet den Steuerzahler Geld und Niemand ist damit geholfen. Diese Justiz muss unbedingt reformiert werden!!!

Jede Gefängnisstrafe kostet den Steuerzahler Geld, und es ist niemandem damit geholfen. Wie sollte eine in Ihrem Sinne reformierte Justiz denn also aussehen?

Übelster Ausbeuter

Dieser "Herr" hat seine Angestellten auf das Übelste ausgebeutet. Er steht für die mieseste Ausprägung des "inhabergeführten Unternehmens".

Tatsächlich unfähig zum sogfältigen Wirtschaften und beseelt vom Glauben, dass es immer so weiter geht.

Und als es nicht mehr weiterging, einfach die Werte beiseiteräumen.

Nein, ich möchte ihn nicht auf Staatskosten eingesperrt sehen, den alten, uneinsichtigen Mann. Seine Kinder aber schon, sonst richten die neues Unheil an.

@18:36 von languste

"Was macht denn diese Gefängnisstrafe für einen Sinn, kostet den Steuerzahler Geld und Niemand ist damit geholfen. Diese Justiz muss unbedingt reformiert werden!!!"

Unternehmer sind keine Götter!
Schlecker hat sich in mehrfacher Hinsicht strafbar gemacht. Da hilft auch keine Schönfärberei seines Getanens.
Zur Erinnerung:
Schlecker ging nicht gerade zimperlich um mit seinen Mitarbeitern, bezahlte sie weit unter Niveau, schränkte lange Zeit die Arbeitsrechte ein und missbrauchte geradezu schamlos Zulieferbetriebe.
Gute Unternehmer zeichnen sich anders aus.
Und sein Bemühen, das Unternehmen und die Gläubiger zusätzlich zu schädigen, indem er "geliehenes" Geld zu seinen und seiner Kinder Gunsten beiseite schaffte, ist nicht nur strafbar sondern zutiefst verwerflich.
Und sowas wollen Sie allen Ernstes hochpreisen und die Verurteilten bemitleiden?

Man sagt sich ja unter den

Man sagt sich ja unter den ehemaligen Schleckerangestellten, dass die Kinder das Unternehmen an die Wand gefahren haben, was mir nicht zum Bewerten zusteht. Ich denke aber, dass die Familie in jedem Fall dafür sorgt, dass die Kinder nach der kurzen Gefängnisstrafe - mit sicherlich vorzeitiger Entlassung - auf Ihren Luxus nicht verzichten müssen. Irgendwie unbefriedigend. Die Schlecker-Arbeitslosen würden die beiden sicherlich gerne auch in der Hartz-IV-Schlange anstehen sehen.

Er selber rettet sich gerade

Er selber rettet sich gerade nochmal so vorm Knast, aber die Kinder müssen brummen. Da gibt's nichts mehr zum Schlecken, für die Schleckers.

Sicherheitsrücklagen für Mitarbeiter!

Der Fall Schlecker steht doch sinnbildlich für Unsere asoziale Gesellschaftsform. Warum dürfen einzelne Personen ein so großes Vermögen anhäufen, wenn etwa 50.000 langjährige Mitarbeiter letztendlich die Umsätze generieren werden. Riesige Gewinne gehören anteilig den Mitarbeitern und müssen auch für mögliche Szenarien wie eine Firmenpleite gesichert aufbewahrt werden. Dazu einmal eine kleine Aufrechnung: 1000.00 € pro Monat und das bis zu zwei Jahre lang, würde jede(r) der 50.000 (langjährigen?) Mitarbeiter bei Jobverlust erhalten, wenn man 1,2 Milliarden € von diesem angeblich 2 Milliarden großen Firmenvermögen rechtzeitig gesichert hätte. Bleibt immer noch eine unfassbare Gewinnsumme von einer 3/4 Milliarde übrig. Die menschliche Raffgier ist letztendlich lebensbedrohlich für alle Lebewesen auf diesem Planeten. Wir brauchen dringend ein anderes Wertesystem als diesen unmenschlichen Raubtierkapitalismus oder den zynischen (alt)Kommunismus. Sonst gehen Wir bald alle vor die Hunde.

Wird wohl auf eine

Wird wohl auf eine Hoeneß-Nummer hinauslaufen:

Edelknast und Freigänger, anschließend vorzeitige Entlassung....

Rechnen für Anfänger

"Anton Schlecker habe trotz drohender Zahlungsunfähigkeit Vermögen in Millionenhöhe für seine Familie aus dem Unternehmen abgezweigt, urteilten die Richter. "

54k Strafe.

Sounds good, right? Der kann doch vor Lachen nicht mehr einschlafen heute Nacht.

@freiheitfür..., 19:21

1000.00 € pro Monat und das bis zu zwei Jahre lang, würde jede(r) der 50.000 (langjährigen?) Mitarbeiter bei Jobverlust erhalten, wenn man 1,2 Milliarden € von diesem angeblich 2 Milliarden großen Firmenvermögen rechtzeitig gesichert hätte. Bleibt immer noch eine unfassbare Gewinnsumme von einer 3/4 Milliarde übrig.

Aber wie Sie sehen, gibt es auch Kommentatoren, nach deren Meinung die Schleckers ihr Vermögen mit nichts als ihrer Hände Arbeit verdient und aus Güte und Freundlichkeit einen Teil davon den Beschäftigten geschenkt haben. Das macht den Fall natürlich tragisch für den armen Unternehmer und entblößt den Neidkomplex derer, die gerne eine gerechtere Verteilung hätten. Wie heißt es so schön:

"Neid ist das böse Wort, das die Reichen für den Gerechtigkeitssinn der Armen verwenden."

Ich finde hier liegt Betrug

Ich finde hier liegt Betrug vor, daher sehe ich die Strafe als viel zu gering an. Hoffentlich findet man noch sorgfältig verstecktes Geld dieser Leute und bringt es in die Insolvenzmasse ein.
Aber:
Von Foristen gestellte Frage, warum dürfen einzelne Personen Vermögen in solcher Größenordnung anhäufen? Warum denn nicht, antworte ich.
Nicht jeder unterschlägt Geld, nicht jeder führt sein Unternehmen in die Insolvenz und zieht zum Schluss auch noch Geld raus. Warum sollen ehrliche (soll es geben, die heißen halt nicht Schlecker) denn nicht Millionen oder Milliarden verdienen? Solange sie ehrlich sind und Steuern zahlen ist nichts dagegen zu sagen. Immerhin ist das der Sinn des Kapitalismus, tja halt doch nur dann wenn es ehrlich zu geht. Ist heutzutage vielleicht selten, würde ich aber nicht ausschließen.

Ver.di

Ver.di, diese Gewerkschaft, hatte ja die Schlecker Frauen gegen ihren Chef aufgehetzt.

Erfolg auf voller Linie: die Schlecker Frauen sind jetzt alle in gut bezahlten Jobs und müssen nicht mehr zu niedrigen Löhnen für Schlecker arbeiten. NICHT

So etwas nennt man Eigentor.

@ Suworow um18:55

Warum war dann keiner so richtig froh, als Schlecker Filialen geschlossen wurden und die Mitarbeiterinnen nicht mehr zu diesen "ausbeuterischen" Löhnen arbeiten mussten?

@ Luke8

...tja, unser Rechtssystem basiert aber eben nicht auf dem Prinzip "Auge um Auge" und auch nicht auf dem Prinzip "Rache"...

Riesige Gewinne gehören

Riesige Gewinne gehören bereits anteilig den Mitarbeitern. Diese erhalten Lohn für eine
vertraglich klar definierte Leistung. Im Gegensatz zum Unternehmer haften Mitarbeiter weder mit ihrem Vermögen, noch müssen sie ein Leben für den Betrieb führen.

Herr Schlecker hat in den Jahren vor der Pleite unzählige Millionen aus seinem Privatvermögen in das Unternehmen gesteckt. Hätte man mehr Geld für eine Firmenpleite vorab "zur Seite" stellen müssen, wären die MitarbeiterInnen bereits ein paar Monate früher ihren Job los gewesen - das Ergebnis wäre insofern das Gleiche gewesen mit dem Unterschied, dass die Chance des Versuchs einer Restrukturierung von Beginn an nie da gewesen wäre.

19:39 von frosthorn

@freiheitfür..., 19:21

1000.00 € pro Monat und das bis zu zwei Jahre lang, würde jede(r) der 50.000 (langjährigen?) Mitarbeiter bei Jobverlust erhalten, wenn man 1,2 Milliarden € von diesem angeblich 2 Milliarden großen Firmenvermögen rechtzeitig gesichert hätte. Bleibt immer noch eine unfassbare Gewinnsumme von einer 3/4 Milliarde übrig.

Aber wie Sie sehen, gibt es auch Kommentatoren, nach deren Meinung die Schleckers ihr Vermögen mit nichts als ihrer Hände Arbeit verdient und aus Güte und Freundlichkeit einen Teil davon den Beschäftigten geschenkt haben. Das macht den Fall natürlich tragisch für den armen Unternehmer und entblößt den Neidkomplex derer, die gerne eine gerechtere Verteilung hätten. Wie heißt es so schön:

"Neid ist das böse Wort, das die Reichen für den Gerechtigkeitssinn der Armen verwenden."
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Zum Niedergang des Unternehmens hat die im Vergleich zu den Mitbewerbern zu hohe Beschäftigtenzahl geführt. Das war Schleckers eigentlicher Fehler.
*

Und wo sind die 7 Millionen jetzt?

Sind die zurück bezahlt worden, oder machen die sich dann nach 2-3 Jahren, aus denen wahrscheinlich 18 Monate wegen guter Führung werden, ein schönes Leben auf den Bahamas??

Tropfen auf den ganz heißen Stein

Schönes, wenn auch geringes Urteil. Was ist mit den ganzen anderen Wirtschaftsverbrechern, die unter anderem die Finanzkrisen zu verantworten haben?
Wie heisst es so schön, man kann nicht mit ehlicher Arbeit soviel Geld verdienen.

Relativieren

Ich bin erschreckt wie leicht hier viele Unternehmerische Fehlentscheidungen einfach so als Dummheit abtun.
Ich kenne die Schleckerläden noch aus den früheren Jahren. Da hat das mit dem ganzen Einzelhandel noch gut geklappt. Aber ich denke es ist auch einiges stehen geblieben in der ganzen Struktur. Dazu kam auch der ganze Wandel mit dem Einzelhandel.
Aber es war für viele Menschen lange ein Arbeitgeber. Und das darf auch nicht vergessen werden.
Und ich glaube nicht das es der Familie leicht gefallen ist, das sich ein Wirtschaftlicher Prozess so entwickelt hat.
Ich frage mich nur wieso wurden bei der ganzen Bankenkrise nicht auch die Manager genau so zur Verantwortung gezogen. Hier ging es um bedeutend mehr Geld. Auch Konzerne die Fehler machen gibt es.
Und hier kommt für mich wieder die Politik zutage die immer mehr mit verschiedenen Maststäben vorgeht.
Mir ist immer noch lieber das mal Fehlentscheidungen getroffen werden, als das gar keiner mehr Verantwortung übernimmt

Traurig

Wie war, traurig wie hier die Fakten verdreht werden. Jahrelang hat Schlecker seine Mitarbeiterinnen nicht geschützt. Immer wieder gab es Überfälle auf die Filialen. Erst auf öffentlich Druck hin gab er ein wenig nach. Dann gab es bei ihm Jahrelang keine Intzeressenvertretung. Dann hat der Arme Mann, (schlurz!) nur ein paar Milliönchen auf seite geschafft, die Firma sehenden Auges in die Pleite fahren lassen, alles zum Schutz der Arbeitsplätze... Wer soll das glauben? Ist das eine Märchenstunde? Wozu dann die Justiz-Reform, was soll da reformiert werden? Das Menschen, die anderen die Existenz rauben, das Bundesverdienstkreuz bekommen?

19:59 von Einfach Unglaublich / @ Suworow um18:55

Warum war dann keiner so richtig froh, als Schlecker Filialen geschlossen wurden und die Mitarbeiterinnen nicht mehr zu diesen "ausbeuterischen" Löhnen arbeiten mussten
.
auch das waren so eine der vielen "Merkwürdigkeiten".
Dem wurde immer vorgeworfen Hungerlöhne zu bezahlen
Als dann die Mitarbeiter von der Konkurrenz "übernommen" werden sollten
waren denen die Gehälter zu hoch ..... merkwürdig ... sehr merkwürdig

so sieht eine Betrügerfamilie aus ? (!)

7 Mrd Umsatz, 50.000 Beschäftigte in der Glanzzeit, 1,65 Mrd Privatvermögen
und das ganze nicht etwa schön getrennt, in einer GmbH oder ner Aktiengesellschaft
sondern persönlich haftend
macht das ein Betrüger ?

Verbrecher

Jetzt ist es offiziell: es handelt sich um Verbrecher. Die drei waren so geldgeil und versessen auf Ihr persönliches Fortkommen - die sind über menschliche Schicksale gelaufen, als handele es sich um Straßenschmutz. Zum Ausspucken.

re timothy007

"Herr Schlecker hat in den Jahren vor der Pleite unzählige Millionen aus seinem Privatvermögen in das Unternehmen gesteckt."

Bei einem persönlich haftenden Einzelunternehmer kann man "Privatvermögen" ja wohl nicht als Zuschuss ins Unternehmen bewerten.

Wieder so ein Meisterstück der Justiz

Das soll einer mal verstehen. Der Hauptschuldige bekommt Bewährung, seine Helfers-Helfer 2-3 Haft. Und jeder von uns weiss doch, dass die viel früher rauskommen, Höhneß läßt grüßen.
Also, was ich nicht verstehen kann, wie man die Allgemeinheit mit solchen Urteilen "verarschen" will. Auch auf die Gefahr hin, dass der Kommentar durch die Wortwahl nicht veröffentlicht wird, aber mir ist leider nichts treffenderes eingefallen.
Im Übrigen würde ich persönlich für die vielen Millionen gerne freiwillig für 2 Jahre in den Bau gehen, denn so viel verdiene ich in dieser Zeit in der freien Wirtschaft durch ehrliche Arbeit bestimmt nicht.

Gerecht

Er hätte halt als das Geschäft nicht mehr gut lief anstelle Kredite aufzunehmen den Laden zumachen sollen, sich zur Rente setzen und die 50000 Angestellten schon damals entlassen sollen. Dann hätten die jetzt nichts zu meckern und er wäre nicht straffällig geworden

re umfaller

"Das soll einer mal verstehen. Der Hauptschuldige bekommt Bewährung, seine Helfers-Helfer 2-3 Haft."

Es geht nicht um Hauptschuldigen und Helfershelfer, sondern um unterschiedliche Tatbestände.

Eigentlich ist das in der Berichterstattung auch hinreichend verdeutlicht worden, aber dafür müsste man sich natürlich mit der Sache befassen, statt impulsive Kommentare zu schreiben.

re sisyphos

"das ganze nicht etwa schön getrennt, in einer GmbH oder ner Aktiengesellschaft
sondern persönlich haftend
macht das ein Betrüger ?"

Erstens ist Herrn Schlecker Betrug nicht vorgeworfen worden. Also halten Sie sich bitte an die Tatsachen.

Zweitens gibt es keine ideale Gesellschaftsform, sonst gäbe es nur die eine. Anton Schlecker hat sich das schon gut überlegt, welche Vorteile er von der Gesellschaftsform Einzelunternehmer hat.

Dass ihm deren Nachteile mal zu schaffen machen war nicht vorgesehen und ist nicht zu seinen Gunsten anzurechnen.

22:00 von Petrocelli

Verbrecher

Jetzt ist es offiziell: es handelt sich um Verbrecher. Die drei waren so geldgeil und versessen auf Ihr persönliches Fortkommen - die sind über menschliche Schicksale gelaufen, als handele es sich um Straßenschmutz. Zum Ausspucken.
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Dem wurde immer vorgeworfen Hungerlöhne zu bezahlen
Als dann die Mitarbeiter von der Konkurrenz "übernommen" werden sollten
waren denen die Gehälter zu hoch ..... merkwürdig ... sehr merkwürdig
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Nur zum ausspucken?

Wir brauchen dringend ein anderes Wertesystem ...

Ja !

22:24 von Umfaller

"Das soll einer mal verstehen. Der Hauptschuldige bekommt Bewährung, seine Helfers-Helfer 2-3 Haft."

Im Artikel wird erläutert, warum das Gericht bei Schlecker sen. zu einer Bewährungs-, und bei den Kindern zu einer Haftstrafe gelangt ist. Ich kann das schon verstehen. Ob das "gerecht" ist - ???

"Und jeder von uns weiss doch, dass die viel früher rauskommen, Höhneß läßt grüßen."

Jeder, der sich ein wenig mit Strafrecht auskennt, weiß, dass eine Haftstrafe nach 2/3 der verbüßten Haftzeit auf Antrag zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Das ist kein "Muss", sondern ein "Kann"!
Im Falle einer "besonders günstigen Sozialprognose" in Ausnahmefällen auch bereits nach der Hälfte (wie es das Gericht bei Herrn Hoeneß angenommen hat).

"Im Übrigen würde ich persönlich für die vielen Millionen gerne freiwillig für 2 Jahre in den Bau gehen …"

Die Mios. sind zurückgezahlt, Tagessatz der Geldstafe bei S. sen. lag bei 150 €.
Bei Marko Reuß (Fahren ohne Führerschein) bei 540.000 €.

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