Kommentare

Koordinierter Angriff auf unsere Küsten

Danke für diese offenen Worte von Francisco Bernabé, denn der Menschenhandel ist ein Angriff auf unsere europäischen Außengrenzen und damit auch auf die europäischen Gesellschaften. Der Kampf gegen die Menschenhändler wird noch viel zu sanft und uneffektiv geführt, die Grenzen immer noch viel zu schlecht geschützt.

Verwundert?

Ich verstehe die Verwunderung nicht. Die Schutzsuchenden wurden 2015 von Frau Merkel eingeladen und demnächst nehmen wir sie einfach in Deutschland auf. Spanien braucht nur durchzuwinken da das Dublinabkommen ja bekanntlich gekippt wurde.

Organisierte Strukturen

"Organisierte Strukturen" sind sind unabdingbar: 500 Mann über das Mittelmeer schiffen, zu einer Jahreszeit die nicht zum Seefahren einläd braucht ein hohes Maß an Organisationstalent. Zum Glück gibt es Hilfsorganisationen die potentielle Ertrinkende schon frühzeitig lokalisieren und retten.

17600 nach Spanien seit Jahresbeginn?

Und das erfährt man erst jetzt?
Wo hat die Schweigespirale begonnen?
Und warum hat man sich bis jetzt in Schweigen gehüllt?

Das war zu erwarten

Angelockt von einer künftig grünistisch dominierten Jamaika-Koalition machen sich nun die Leute auf den Weg.
Spanien ist lediglich Transitland, das Ziel steht fest.

Europa verniedlicht nach wie vor ...

die vor der Tür lauernden Probleme- der Rest der Welt verniedlicht die humanitären Probleme, die Klima, Überbevölkerung und Moderne erzeugen und zunehmend verschärfen.
Wer glaubt diese Dinge regional bewältigen zu können, oder sich einfach irgendwo hinter Wällen zu verschanzen und den Kopf in den Sand zu stecken, wird um so überraschter sein, wenn die Dämme brechen.

Man wird den Flüchtlingsstrom nicht verhindern können!

Diese Menschen setzen nicht aus Jux und Dollerei ihr Leben auf´s Spiel.

Sie zahlen auch nicht aus Jux und Dollerei ihr ganzes "Vermögen" an gewissenlose Verbrecher, die sie in seeuntaugliche Boote auf dem Mittelmeer aussetzen.

Da muß schon eine arge Not dahinter stecken. Wenn wir weiterhin Fluchtursachen schaffen, statt verhindern, werden sich bald hunderte Millionen auf den Weg nach Europa machen.

Wer´s noch nicht kapiert haben sollte: Fluchtursachen gibt es viele, hier nur ein paar Beispiele:

- Folgen des Klimawandels
- Ausbeutung der Rohstoffe
- Waffenexporte, (Bürger-)Kriege als Folge
- Keine Geburtenkontrolle
- Billigexporte von Lebensmitteln

Weiterhin finde ich es unerträglich, wenn nicht zwischen Flüchtlingen und Migranten differenziert wird:

Flüchtlinge fliehen vor Krieg und finden vorübergehenden Schutz in anderen Ländern, sie kehren nach Kriegsende wieder in ihre Heimatländer zurück.

Migranten suchen dauerhaften Aufenthalt in anderen Ländern, sie wandern aus.

Wen wundert es?

Auf der einen Seite wird die Emigration etwas eingedämmt, aber dann suchen sich die kriminellen Schleuser andere Wege.

Organisierte Schlepperbanden

binden durch möglichst viele Boote die Küstenwache und Behörden und verletzen europäische Aussengrenzen.
Die Schlepper sind höchst kriminell und gefährden das Leben der Flüchtlinge, die zumeist keine Chance auf dauerhaftes Bleiberecht haben.
So kann es nicht weitergehen.

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