Kai Küstner, NDR

Ihre Meinung zu Kommentar zur Verteidigungspolitik: Die EU muss sich entscheiden

Auch dank US-Präsident Trump rücken die Europäer bei der Verteidigung zusammen - zumindest etwas. Doch was vernünftig klingt, birgt eine Menge Konflikte. Am Ende wird sich die EU entscheiden müssen, wie viel Union man bei der Verteidigung sein will, meint Kai Küstner.

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36 Kommentare

Kommentare

wenigfahrer
Nicht Beides

entweder NATO oder EU-Armee.
Wie eine Mutter mit 4 Kindern denkt ist mir so oder so sehr schleierhaft.
Meine die den Krieg erlebt hat war da ganz anderer Meinung und hat uns Kindern auch was anderes vermittelt.
Mir ist das alles etwas zu hoch, oder ich bin zu Alt für solche Gedanken.

Gruß

Account gelöscht
Es wird Zeit das....

Europa auf eigene Füsse stehen um sich selber zu verteidigen. Die USA mit Trump an der Regierung hat den militärischen Schutzschirm für Europa ein wenig weg genommen. Die Britten die immer gegen eine europäische Verteidigung waren sind 2019 nicht mehr der Bremsklotz für dieses Verteidigungsbündnis sie scheiden dann aus der EU aus. Ebenso muss die NATO sich reformieren. Ich meine das die NATO in eine NAPTO sich wandelt ich meine das Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea als Mitglieder dieses Verteidigungsbündnis beitreten zu können. Ich weis das ist noch ganz ferne Zukunft Musik. Dann hätten wir ein schlag fähiges Bündnis.

J.E.G.-

Nur eine Armee der Europäer ist sinnvoll, wenn wir noch selbst über diese entscheiden wollen. Kein Deutscher möchte, dass die Bundeswehr ohne unsere Zustimmung in ein Krieg hineingezogen wird. Wie unsere Partnerländer der EU in Zukunft ticken werden, wissen wir nicht. Daher ist generell die Abgabe von Souveränität ein Irrweg (siehe Konflikte in Spanien).

Jadawin1974
Eine Verteidigungsunion

sollte nun wirklich nicht so schwer sein. Man muss ja nicht die Kontrolle über die eigenen Truppen in andere Hände geben. Allein schon eine gemeinsame Strategie würde allen helfen, solange Sie sie auch die Absicherung Europas beschränkt.

Was die Länder zusätzlich für den "Heimatschutz" ausgeben möchten, ist ja deren Portmonai überlassen. Ich persönlich sehe jetzt zunächst nicht die Gefahr, in absehbarer Zukunft von einem nachbarstaat militärisch angegriffen zu werden. Das sieht in den östlichen Mitgliedsstaaten wohl etwas anders aus.

Demokratie-Jetzt

Die EU, so der Kommentar, hat heute "eine Menge Konflikte" -

Wie wahr.

Und wie viele dieser Konflikte bis hin zum drohenden Bruch hat unsere verehrte Kanzlerin selbst produziert durch ihre Spontanentscheidungen mit anschließender Realitätsverweigerung ?

Das sollte man auch mal offen aussprechen im ÖR.

I

Phonomatic
So wird's wohl nicht klappen

Mehr Union parallel zur Nato aber trotzdem nicht mehr Geld für Verteidigung ausgeben ...

Max Richter
Verteidigungsunion?

Wer greift denn Europa an, oder hat Europa den Krieg erklärt? Die Europäer basteln an einer Interventionsarmee und das bedeutet nichts Gutes.
Müssen wir denn wirklich dem Nahen Osten, Asien oder Lateinamerika unsere Staatsform aufdrücken, wie es die USA in verschiedenen Ländern versuchen? Ich meine NEIN.
Jedes Land hat das Recht seine Staatsform so zu wählen, wie es es gerne möchte. Feudale Strukturen, Kapitalismus, Sozialismus, Faschismus, Osmanismus. Alles legitim.

friedrich peter peeters
Und die Kontrolle ?

Bei einer EU Armee hätten wir selbst nur noch begrenzte Möglichkeiten.
Nun , das schmeckt mir aber gar nicht.
Warum?
Bei der EU in Brüssel sehen wir ja das die nationale Kontrolle unumgänglich ist. Die Nationalstaaten sind zu unterschiedlich und vor allem Deutschland zahlt.
Wenn wir wie bei der EZB eine nominale pro Kopf Kontrolle hätten, wären wie bei der EZB Tür und Tor geöffnet.

karlheinzfaltermeier
Egal welchen Namen....

man dem "Kind" geben wird, es wird genauso unflexibel und langsam sein, wie die EU und nur aus Kompromissen bestehen! So begrüßenswert die Befugnisse der nationalen Parlamente sind und bleiben, muß man sich darüber im Klaren sein, daß es nie schnell gehen wird, weder bei Anschaffung noch bei Einsätzen! Die Zielsetzungen sind dazu immer noch viel zu sehr nationalistisch beeinflußt. Also sei die Frage erlaubt: Was soll das ganze?

Alice M.
Finde ich ganz gut

Bin ja kein grosser fan von Von der Leihen merkel und Konsorten aber die Zukunft europas ist sehr ungewiss. Im Osten ist der Russe, im sueden die Tuerken, Iraner und Saudis. Alles keine Freunde oder Partner.

Die Chinesen sind eine riesengrosse Wildcard und die USA ist im augenblick damit beschaeftigt sich selbst zu Demontieren.

Eine Starke europaweite Armee ist eine vernuenftige idee.

Frank von Bröckel
Wird aus dem einfachen Grund allerdings..

nicht funktionieren, da bestimmt die Einstimmigkeit aller EU-Staaten für den militärischen Einsatz dieser EU- Armee vorliegen muss, und diese Einstimmigkeit aller EU-Staaten wird es faktisch niemals geben!

Wenn die EU- Staaten noch nicht einmal in der Lage sind, über so einfache Dinge wie z.B. Glyposat Einstimmigkeit zu erzielen, wie soll es dann etst werden, wenn es um so wirklich wichtige Dinge wie Krieg und Frieden geht!

Mein Fazit:
Das wird so nicht funktionieren!

Taigabaer
Ich würd mir wünschen...

...dass 2% aller Militärausgaben gespendet werden für eine Grundsicherung (Trinkwasser, Nahrung, Medizin) in den ärmsten Ländern. Ist billiger und humaner auf Dauer als die Folgen der Unterversorgung militärisch bekämpfen zu wollen.

Wenn das weltweit durchgesetzt werden würde... *weiterträum*

pkeszler
Europäische Verteidigungspolitik

"Dass man künftig "europäisch" rüstet, also plant und entwickelt, muss sein. Egal, ob am Ende die EU-Drohne, der EU-Kampfjet oder beides dabei herauskommt."
Es geht um einheitliche Kommandostrukturen und um die Einsparung von Kosten, bei der Entwicklung von moderneren Material. Nur so kann es in der EU voran gehen, auch wenn zur Zeit noch nicht alle EU-Länder mitmachen wollen. Je stärker diese europäische Verteidigungsstruktur wird, umso mehr kann man auch auf die NATO verzichten. Das werden auch alle Mitgliedsländer der EU begreifen.

mündig12
Ich befürworte eine EU Armee,

und damit ein Ende der EU als Spielball geopolitischer Interressen anderer. Vielleicht bin ich da naiv, aber ich denke die EU könnte eine Supermacht werden, die es besser macht als jene, die ihr vorangingen. Wenn wir Prinzipien wie den Rechtsstaat und Demokratie nicht nur predigen, sondern diese tatsächlich befolgen, könnte die EU zu dem stabilisierenden Faktor für die Welt werden, den wir in den USA erhofft aber leider nicht gefunden haben.

Thomas Wohlzufrieden
Das Millitär ist in Europa nicht mehr erforderlich

Da von Russland keine Bedrohung zu erwarten ist, hat sich die Rolle der Nato erledigt. Europa ist von keinen feindlichen Ländern umgeben, sodaß die Landesverteidigung ganz erheblich zurückgefahren werden kann. Die größte Bedrohung ist der inernationale Terror, Cyberterror, und die internationale Geldwäsche sowie Steuerhinterziehung in Milliardengrößenordnungen. Hierfür benötigen wir bestens ausgebildete und ausgerüstete Antiterrorabteilungen der Polizei, Computerspezialisten, sowie entsprechende Steuerfahnder. Die Rolle des Millitärs hat sich in Europa weitgehend erledigt. Europa muß seine Feinde im inneren bekämpfen, und hat außerhalb der EU nichts zu suchen.

pankratius
Das hat uns gerade noch gefehlt !

Das fehlt uns wirklich noch: Die Polen und Balten drücken auf den Knopf, und deutsche Panzer fahren wieder im Sturmwind gen Russland.

Leute, merkt euch endlich mal das Eine: Im Weltkrieg hatten wir mehr als 50 Kriegsgegner - gleichzeitig. Das reicht für die nächsten 999 Jahre (die Zahl 1000 Jahre soll nicht benutzt werden). Unsere Soldaten haben im Ausland nichts, gar nichts, überhaupt nichts zu suchen , auch nicht zum sogenannten "Üben".

Hille-SH
Und Wovon bezahlen ?

Von noch mehr Schulden bzw. jetzt schon vollkommen und absolut ungedeckten "Währungsversprechen" ?

Die meisten EU-Staaten sind de facto pleite und sollen diese Investitionen wovon bezahlen ?

Die Sozialhaushalte der meisten EU-Ländern bersten bereits,...aber an x-Milliarden Euro bzw. Dollar an Militärausgaben mangelt es nicht ???

Die Lobby verrichtet ganze Arbeit bei unseren europäischen Politik-Mimen.

Europa zerfällt vor unser aller Augen,...aber das vollkommen überschuldete Europa (am Rande des Finanzkollaps) braucht und benötigt dringend nagelneue Kriegswaffen ? Wusste ich bisher nicht !

Wir rüsten uns (zum Wohle von Aktionären und Sharholdern) um bald innerlich zu zerfallen ???

Herr Küstner, bitte aufwachen.

Ist das IHR Anspruch als Journalist Herr Küstner ?

zabamoi
Der wahre Nutznießer

dieser Rüstungs-Hype ist die Rüstungsindustrie. Der Wahnsinn wird hauptsächlich mit Steuergeldern finanziert, die menschen- und umweltschädlich verbrannt werden. Danach beim recourcenvernichtenden Wiederaufbau wird einmütig jede Menge Kohle gemacht und gewinnbringend in Steueroasen verbracht. Wo bleibt der Aufschrei?

pkeszler

"Da von Russland keine Bedrohung zu erwarten ist, hat sich die Rolle der Nato erledigt. Europa ist von keinen feindlichen Ländern umgeben, sodaß die Landesverteidigung ganz erheblich zurückgefahren werden kann. Die Rolle des Millitärs hat sich in Europa weitgehend erledigt."
Das sehen aber die meisten kleinen EU-Staaten völlig anders. Das ist nur die Meinung der Linkspartei.
"Europa muß seine Feinde im inneren bekämpfen, und hat außerhalb der EU nichts zu suchen."
Bei den Thema "Europäische Verteidigungspolitik" geht es ja gerade um Europa und nicht um ein weltweites Vorgehen.

Pflasterstein
@um 18:02 von mündig12

1. Wer hat den Oberbefehl über diese Armee? Ein Einsatz ist nur dann zulässig wenn alle daran beteiligten zustimmen. Das ist keine gute Idee ... insbesondere wenn es - wie üblich - über Druck passiert.

2. Warum wollen Sie Deutschland zerstören? Das ist eine Grundvoraussetzung für die Erschaffung der "Vereinigten Staaten von EUropa". Das ist übrigens gegen das Grundgesetz (und erlaubt uns Bürgern Widerstand!).

3. Haben Sie nichts verstanden? Die wachsende Kritik gegen die EU ist Ausdruck dafür dass die Menschen die "Vereinigten Staaten von EUropa" nicht wollen.

4. Was ist so toll daran "Supermacht" zu sein? Nur um dann - wie die USA - überall militärisch Unheil zu stiften? Libyen, Irak, Syrien ... wurden alle durch die USA destabilitiert ... eben aus genau dem Großmachtdenken was Sie zu haben scheinen. Aus der Geschichte sollte man lernen!

Gast
Das wird natürlich....

Das wird natürlich einiges Kosten. "EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat eine Verdoppelung des Haushalts der Europäischen Union gefordert."..."„Wir benötigen … 280 Milliarden statt 140 Milliarden Euro pro Jahr“"-------https://www.welt.de/wirtschaft/article170553372/EU-Parlamentspraesident…

AKraft
zu kurz gedacht?

Oder die Vorbereitung dessen, was einzig sinnvoll erscheint? Der Nationalstaat ist ein Anachronismus des 18. Jahrhunderts, als Informationen aus Paris nach Buxtehude noch Wochen brauchten, Das Geld an einem Ort verdient und wieder ausgegeben wurde und Fürsten sich gegenseitig Bauern streitig machten. Denken wir doch mal größer, der Zeit angepasst ! Vielleicht ist dem Oberbayern ja der Vorarlberger sogar näher als dem Vorpommern, der Holsteiner dem Jütländer näher als dem Breisgauer ? Was sind denn das heute noch für überkommmene Relikte, Grenzen ? Gerade Schengen und der Euro haben m.E. die Absurdität der Nationalstaatsgrenzen aufgezeigt. Eine wie auch immer benannte " europäische Armee " wird diease Entwicklung vorantreiben und das begrüße ich !!

pnyx

Natürlich klingt es vernünftig, wenn davon die Rede ist, die europäischen Armeen gewissermassen zu standardisieren. Das klingt nach Geldersparnis. Wenn aber gleichzeitig ein stetiges Wachstum der Militärausgaben mit beschlossen wird, kehrt sich diese Vernunft schnell in ihr Gegenteil. Und deshalb; so nicht. Nicht noch mehr Geld für Rüstung.

antizweierleiMaß
Möglicherweise habe ich es überhört, aber:

Wie funktioniert das dann aber mit den neutralen Staaten wie z.B. Österreich? Auch Finnland (also zumindest die Bevölkerung dort mehrheitlich) wäre nicht begeistert, von den Natostaaten via EU in Konflikte hineingezogen zu werden... solche Länder haben sich doch was dabei gedacht, nicht bei der Nato zu sein.

wenigfahrer
Am 13. November 2017 um 18:39 von pkeszler

" Bei den Thema "Europäische Verteidigungspolitik" geht es ja gerade um Europa und nicht um ein weltweites Vorgehen."

Es aber aber um die EU und 23 Länder, bei Europa müssten es mehr sein und 23 Prozent von Europa ist Russland.
Und in welchen Ländern ist denn zur Zeit allein nur Deutschland unterwegs, ist das nicht in der Welt ?.

Gruß

Magfrad
@Thomas Wohlzufrieden 18:20

Entscheiden Sie jetzt Dinge alleine? Es ist Ihre Meinung und die von denjenigen die der russischen Regierung blind vertrauen, dass es keine Bedrohung von Russland gibt, nahezu alle osteuropäische Staaten sehen es anders und werden Ihnen und jedem anderen der so eine Meinung vertritt etwas husten! Diese Verharmloserei der Absichten die diese aktuelle russischen Regierung betreibt sollte man mal wirklich seinlassen.

El Chilango

In einer echten Demokratie ... müssten sich die europäischen Bürger entscheiden.
Nicht die EU. Das ist nur eine politische Institution.

Dachte es geht um die "Menschen"?

WirSindLegion
Also bei unserer "Armee" mach ich mir wenig Sorgen...

90% der Flug- und Fahrzeuge und des Equipments sind kaputt, die Soldaten sind - ich drücks mal sehr frendlich aus - mäßig motiviert sich kanonenfuttern zu lassen und am technisch direkt weltklasse modernen "Feldtelefon" - natürlich absolut abhörsicher - kommt die Hälfte der Befehle als "Mißverständnis" an.
Da hilft auch eine hoch motivierte "Flinten-Uschi" als oberste Chefin nix mehr.

Silverfuxx
@20:56 von El Chilango

Ich erkläre Ihnen mal das Prinzip von Demokratie, weil Sie bei dem Thema schonmal öfter ein wenig daneben liegen.
Das läuft so:
Die Bürger wählen Vertreter ! Diese kommen in die Parlamente und machen dort dann Politik. Daher nennt man die auch Volksvertreter.
Im Prinzip eine recht sinnvolle Erfindung.
Ganz anders ist das bei Volksabstimmungen:
Hier w(s)ollen Leute, die absolut keine Ahnung von der Materie haben, über etwas abstimmen. Dabei sind viele von ihnen (zwinker) auch noch durch Populismus, falsche Informationen und eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung der Realität gehandicapt. Das ist dann nicht Demokratie, sondern... darf ich hier sicher nicht schreiben, die löschen gerade meine Kommentare sowieso immer.

pkeszler
um 19:36 von wenigfahrer

"Es aber aber um die EU und 23 Länder, bei Europa müssten es mehr sein und 23 Prozent von Europa ist Russland."
Das ist richtig, aber kein Staat von Europa, wie zum Beispiel Portugal, die Schweiz oder Dänemark, werden doch gezwungen einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft beizutreten.

Magfrad
@El Chilango 20:56

Wenn es eine Abstimmung in der kompletten EU geben würde, würden die osteuropäischen Bürger geschlossen für so eine EU Armee stimmen und auch in Mittel und Westeuropa würden viele dafür stimmen. Wer glaubt, die EU-Bürger würden da nicht mitmachen irrt sich. Die EU Bürger bestehen nicht nur aus deutschen österreichischen oder finnischen Staatsbürgern.

wenigfahrer
Am 13. November 2017 um 21:34 von pkeszler

" Das ist richtig, aber kein Staat von Europa, wie zum Beispiel Portugal, die Schweiz oder Dänemark, werden doch gezwungen einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft beizutreten."

Das könnte natürlich sein, kommt wohl auch auf die Verträge an würde ich sagen.
Gleiche Fehler wie bei der EU sollten dabei nicht passieren ;-).
Wer eintritt muss auch ohne Probleme wieder austreten können.
Aber egal wie es ist, eine zweite Armee neben der NATO sehe ich sehr kritisch, aber ich kann es als Bürger nicht ändern.
Würden die Bürger gefragt wäre ich auf den Ausgang gespannt, meine Stimme wäre nein.

Gruß

El Chilango
@Am 13. November 2017 um 21:40 von Magfrad

Zitat: "Wenn es eine Abstimmung in der kompletten EU geben würde, würden die osteuropäischen Bürger geschlossen für so eine EU Armee stimmen und auch in Mittel und Westeuropa würden viele dafür stimmen. "

Echt?

Keine Ahnung. Weiß ich nicht.

Ich habe da mal ne verrückte Idee: lassen wir es darauf ankommen.

Dann können wir ja auch noch eine Abstimmung über den Euro, die Asylpolitik und die Entwicklung der EU anschließen. Was halten Sie davon?

El Chilango
@Am 13. November 2017 um 21:22 von Silverfuxx

Zitat: "Die Bürger wählen Vertreter ! Diese kommen in die Parlamente und machen dort dann Politik. Daher nennt man die auch Volksvertreter."

Wenn Sie mit einer rein repräsentativen Demokratie und mit den nicht-demokratischen bis anti-demokratischen Strukturen innerhalb der EU als "mündiger Bürger" zufrieden sind und sich ernst genommen fühlen, dann möchte ich Ihnen diese Illusion nicht nehmen. Schließlich sollte am Ende des Tages jeder seine eigene Meinung bilden.

Ich kann Ihnen nur sagen: ich bin es nicht!

Wahrscheinlich bin ich da einfach nur ein wenig anspruchsvoll, da ich selber denke und mir den Luxus einer eigenen Meinung gönne.

El Chilango
@Am 13. November 2017 um 21:22 von Silverfuxx

Zitat: "Hier w(s)ollen Leute, die absolut keine Ahnung von der Materie haben, über etwas abstimmen"

Sie beschrieben gerade exakt den aktuellen Zustand der repräsentativen Demokratie.

Emigrant 2.0
Keinen Plan für Europa,

kein Geld für Infrastruktur und Soziales, macht aber nix, Hauptsache, wir schmeissen Milliarden zusätzlich für die Rüstung raus. Damit wieder einige wenige profitieren, die Ihre unermesslichen Gewinne dann ganz legal der Steuer entziehen können. In diesem Land und diesem Europa läuft so viel falsch, aber solange wir Parteien wählen, die uns erklären, dass Flüchtlinge unsere gefährlichsten Feinde sind, braucht man sich darüber nicht zu wundern. Und unsere Medienvertreter stimmen fröhlich mit ein in den Kriegschor.