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Klimawandel leugnen? Nein -

Klimawandel leugnen? Nein - Menschenverursachten Klimawandel "leugnen" Ja !

Viel reden, wenig Handeln...

Mir wurde schon vor 20 Jahren in der Schule erklärt, dass wir Menschen unsere Art zu Leben komplett ändern werden müssen. Dazu zeigte man uns Dokumentarfilme über das Jahr "2030" und was der Klimawandel anrichten würde. Ich habe bereits zu dieser Zeit gedacht, dass die Katastrophe unausweichlich sein wird, weil die Menschen immer nur ans Geld denken.

Geld sparen

Wir sollten kein Geld für den Klimaschutz ausgeben. Dieses gesparte Geld sollten wir gut anlegen, denn wir werden es für die Folgen sich häufender Extremwetterlagen und die Klimaflüchtlinge, die bald zu uns kommen, dringend benötigen.

Ich bin kein Fachmann,

aber ein Leser von Fachbeiträgen. Wir müssen unsere menschgemachten klimaschädlichen Abgase und umweltschädlichen Gifte einstellen. Aber wir müssen uns im Klaren sein, das wir den Klimawandel nur herauszögern, da er in der Erdentwicklung ein normaler Verlauf ist. Das Klima wandelt sich in der Erdgeschichte, nur wir beschleunigen es mit unserem Verhalten.

Tourismus

...also Hotels und Reiseveranstalter werben immernoch mit Urlaub auf diesen Inseln, die ja angeblich schon vor 10 Jahren (Focus) vom Untergang bedroht waren. Es gibt auch Berichte, nach denen massiver Raubbau der Einheimischen an Ihrer Natur (Mangrovenabholzung) Schuld daran sein soll. Die massive Propaganda kurz vor dieser Klimakonferenz war und ist schon verdächtigt. Da geriet sogar #MeToo in den Hintergrund.

Von Politikern erwartet man pragmatische Lösungen,

statt dessen werden wir Bürger ständig von allen Seiten mit Emotionen bombardiert. Ob es eine untergehende Insel, ein verhungerndes Kind, ein Mensch in Afghanistan der einen weißen Verband um seinen Blutverschmierten Kopf trägt oder ein Mensch im Strahlenanzug ist.
Ständig werden wir mit Emotionen bombardiert.
Es ist nun mal so, dass der Platz auf der Erde endlich ist. Man mag von den Chinesen halten was man will aber die Chinesen betreiben eine sehr erfolgreiche pragmatische Politik.
Der Rest der Welt versucht uns mit Gefühlen zu manipulieren. Aber nicht nur.
Ich sah den kompletten Kommentar von Barbara Hendricks zum Thema Auto Lobbyismus und dann die gekürzte Fassung in MOMA, das waren 2 Welten, denn in MOMA wurde nur das wiedergegeben, was Frau Hendricks auf eine gezielte Frage der Journalisten geantwortet hatte. Es wurde aus dem Kontext gerissen und dadurch verfälscht.
Man versucht uns von allen Seiten zu manipulieren.

Auch afrikanischen Länder müssen in der Realität ankommen

"Unter den afrikanischen Ländern, aus denen 2016 die meisten Menschen über das Mittelmeer kamen, liegt die Elfenbeinküste mit mehr als 12.000 auf Platz 4. Die Fluchtgründe sind vielfältig. Auch der Klimawandel spiele eine Rolle, meint Abé Delfin Ochou, der Chef der Delegation der Elfenbeinküste auf der Bonner Klimakonferenz."

Ich leugnen nicht, dass Naturkatastrophen zu Problemen führen.
Aber bei dem Bevölkerungswachstum führen sie verstärkt zu Problemen:
"Die Bevölkerung der Elfenbeinküste zeichnet sich, ähnlich wie jene der meisten Entwicklungsländer, durch ein schnelles Wachstum aus. Zwischen 1975 und 2005, in nur 30 Jahren, verdreifachte sich die Bevölkerung von 6,7 Millionen auf fast 20 Millionen" Quelle: Wikipedia

Sich selbst auf Naturkatastrophen vorzubereiten gehört zu Existenz eines Staates. Man kann nicht alles auf Entwicklungshilfe schieben.

Beispiel aus Südsudan

Seminomadisches Leben:
Alle 3-4 Jahre zieht das Dorf um, weil der Boden ausgelaugt ist.
Rinder werden auf Schönheit gezüchtet und man soll möglichst viele von ihnen haben.

Das ging gut, bis das Bevölkerungswachstum die Lebensweise nicht überfordert hatte. Jetzt gibt es einfach nicht genug Platz.

Aber anstatt zu düngen und Rinder auf Leistung zu züchten, und die überschüssigen Stiere und Ochsen loszuwerden, schlägt man sich lieber gegenseitig den Schädel ein.

bedrohlich

Die Situation in Kiribati ist äußerst bedrohlich, liegt diese Insel doch nur zwei Meter über dem aktuellen Meeresspiegel. Noch dieses Jahrhundert soll die Insel im Meer versinken. Da der Meeresspiegel auf dem gesamten Globus relativ gleichmäßig steigen wird, werden auch viele Städte an der Nord- und Ostsee, die ebenfalls knapp 2 m ü. NHM liegen, überschwemmt werden und noch dieses Jahrhundert von der Landkarte verschwinden.

Man kann eigentlich nicht

Man kann eigentlich nicht über etwas streiten, was es klar feststellbar gibt: Menschen, die aufgrund von Dürre, Überschwemmungen oder anderer Katastrophen fliehen müssen. Aber man kann aus politischen Gründen etwas zu leugnen versuchen: Das geschieht leider sowohl mit der Klimakatastrophe wie mit den Menschen, die davon schon sehr unmittelbar betroffen sind.

die Erde lebt, Lebensräume sind nicht statisch

Das sich das Klima immer wieder ändert, ist unbestritten. In Deutschland, dort wo wir heute leben, war vor 350 Mill Jahren Urwald mit riesigen Farn- und Schachtelhalmgewächsen. Die letzte Eiszeit dauerte etwas bis zu 10 tsd Jahren vor unserer Jetztzeit, die Gletscher schürften riesige Furchen in unser Land und hinterließen die Moränen, landschaftl. Erhebungen von Norddeutschalnd (z.B. Ankumer Höhe)bis zu den Alpen (Hausruck in Österreich).
Warmzeiten und Kaltzeiten gab es immer wieder und die wird es auch immer geben, unabhängig davon, ob in der Schweiz die Tomaten mit CO2-Saugern (Bericht von gestern) gezogen werden.
Menschen siedeln sich in Gebieten an. die später wieder aufgegeben werden müssen. In den Niederlanden liegen dank der weltbesten Wasserbauer 26% des besiedelten Gebietes unter dem Meeresspiegel. Auch diese Land wird irgendwann einmal untergehen, ebenso wie jedes Jahr der Strand der nordd. Inseln verschwindet und das Sylter Kliff abbricht. Mit und ohne CO2 ist das so

Bauweise

Ohne den Klimawandel klein reden zu wollen, denn ich denke im Gegensatz zu einigen anderen, dass es den menschenverursachten Wandel tatsächlich gibt.
Problematisch ist vielerorts in dieser Welt - auch in Deutschland - allerdings auch, dass die Menschen immer wieder in Überschwemmungsbereiche bauen oder in der Annahme, es würde sich klimatisch nie etwas verändern, sehr dicht an Gewässer, Felsüberhänge oder ähnliches.

der Klimawandel

ist für viele Regionen eine Katastrophe und der Klimaschutz ist sehr wichtig. Die Auswirkungen spüren wir zur Zeit nur gering, sie werden aber immer stärker werden. Aber der Klimawandel ist sicher aktuell nicht ein Hauptgrund für den Migrationsdruck der Elfenbeinküste. Dort hat sich die Bevölkerung seit den 80 er Jahren durch eine hohe Geburtenrate verdoppelt. So ein starkes Bevölkerungswachstum ist auch ohne Klimawandel schwer zu bewältigen.

Es gibt eine Studie

Leider kann ich mich nicht mehr an den Titel erinnern, aber die Studie kam vor Jahren aus Australien. Wissenschaftler vertraten die These, dass bis zum Ende des 21. Jahrhunderts alleine im Pazifikraum etwa 20 Millionen Menschen auf der Flucht sein würden wg. steigender Meeresspiegel.

Ich lebe auf einer Hochinsel mit einer schützenden Lagune, aber selbst hier gibt es seit Jahren bereits Probleme mit Wellenerosion und Salzwasser in Brunnen.

laßt uns endlich mit diesem Thema in Ruhe...

die Welt hat sich schon immer verändert und der Mensch hat sich schon immer daran angepaßt

Ist es wirklich so ?

„Die professionelle und systematische Erfassung von Wetterdaten begann erst 1781 durch die Societas Meteorologica Palatina am Observatorium Hohenpeißenberg in Bayern“ . Man hat also wetterdaten von 236 Jahren. Die Erde existiert seit ca 4,4 Milliarden. Das ein Klimawandel existiert ist keine Frage , doch ist er so groß wie ihr ihn beschreibt ? Sehr wahrscheinlich nicht . Fakt ist das der Klimawandel politisch missbraucht wird , gerade in Deutschland. Lösungen , sehr einfache Lösungen um die Erderwärmung zu stoppen sind da. Nur lässt sich keine Regierung Europas die stärkste politische Waffe „Klimawandel“ nehmen weil sie damit jeden Bürger in Angst versetzen können wie mit keinem anderen politischen Thema und damit schnell in eine gewünschte Aktion zu versetzen.
Man keine eure Berichterstattung nicht mehr ernst nehmen seit dem ihr über die Kohlekraftwerke einen Bericht über „dreckige“ Abgaswerte veröffentlicht habt und dabei gezielt auf die Kühltürme gefilmt habt wo nur Wasserdampf ist

Den Klimawandel gab es schon immer

Immer wieder verschwinden Inseln oder Orte von der Weltkarte. Das ist ein natürlicher Prozess. Selbstverständlich muss man den Betroffenen helfen. Es muss aber eine heimatnahe Lösung gefunden werden.

So wird es unglaubwürdig

Es gibt Klimawandel. Aber mit falschen Behauptungen schafft man es leicht vollkommen unglaubwürdig zu werden.
"Wir verlieren unsere Heimat, unsere Bananenplantagen, unser Trinkwasser. Das Grundwasser mischt sich mit dem steigenden Salz des Meeres."
Die unangemessen intensive Landwirtschaft in Meeresnähe führt dazu dass Brunnen durch nachströmendes Meerwasser versalzen. Hat nichts mit Klimawandel zu tun.
"Ein großer Teil der landwirtschaftlichen Flächen Afrikas wird durch den Klimawandel unbrauchbar. "
Warum? Weil es mehr regnet? Dürre? Wo sind die Modelle, die das nahelegen?
Für die Sahelzone zeigt es sich bisher nicht. Alles was man in Afrika sieht ist ausufernde Korruption Kriege und Misswirtschaft.
Simbabwe war mal die Kornkammer Afrikas. Mit Mugabe ein Hungerland.
Wer mit falschen/unplausiblen Angaben andere zu beeinflussen versucht hat nur einen Grund. Es geht um Geld. Es geht darum von eigenen Fehlern abzulenken. Es geht darum selbst absolut nichts tun zu müssen.

Hauptgrund Bevölkerungswachstum

Afrika hatte 1960 weniger als 300 mio. Einwohner. Heute sind es mehr als 1.1 mrd.!

Die 820 mio. Hungernden sind seit 1960 dazugekommen.

Diskussionen über den Klimawandel

Eines dürfen wir bei den ganzen Diskussionen nicht vergessen : Aufhalten, können wir den Klimawandel nicht! Ganz gleich was wir Menschen tun werden, das Klima wird sich verändern, so wie es sich schon die letzten Jahrmillionen immer wieder verändert hat. Wir können die Angelegenheit lediglich ein klein wenig verlangsamen.
Das wissen auch unsere Politiker. Wäre dem nicht so, hätte man schon längst begonnen, den Regenwald im großen Stil wieder aufzuforsten. Wäre CO² wirklich so schädlich, hätte man die Kohlensäure (CO²) in Getränken wie Wein, Sekt, Bier , Mineralwassern und Limonaden verboten.
Tatsache ist aber, das die Industrie die Hysterie nutzt, um uns ständig neue "umweltfreundlichere" Produkte zu verkaufen, deren Produktion das Klima und die Umwelt deutlich höher belasten, als es die Weiternutzung der alten Produkte es jemals täte.
Ich könnte noch einiges mehr an Argumenten bringen, aber dazu reicht der hiesige Platz bei weitem nicht aus.

Fluchtgrund Klimawandel

Es ist keine Frage, dass man Menschen, die durch Klimawandel in ihrer Existenz bedroht sind, helfen muss. Dabei spielt es erst in zweiter Linie eine Rolle, warum Klimawandel da ist. Um nachhaltig zu helfen, muss ein Zusammenwirken stattfinden. D.h. entschiedenes Eintreten gegen Vermischung von Fluchtgründen. Frau Merkel wäre hierbei in unserem Land zuerst gefordert. Gesicherte Aufklärung bewirkt Einsicht und Akzeptanz in die Notwendigkeit von Flüchtlingsaufnahme. Wer dies nicht beachtet, sät Zweifel und Ablehnung. Es besteht viel Aufklärungsbedarf, sowohl bei den Fluchtbeabsichtigern als auch bei den Menschen zu denen man flüchten möchte.

Leben heisst Veränderung !

Der Klimawandel ist keine Erfindung der Neuzeit, es hat ihn seit Anbeginn der Welt gegeben. Das sind immerhin stolze 5 Milliarden Jahre Klimawandeltradition ! Wir hatten vor 50 Millionen Jahren subtropisches Klima in Deutschland, die Fossilienfunde lassen sich nicht leugnen! Arten sterben aus, neue entstehen. Vor 20.000 Jahren war ganz Nordeuropa EISZEIT ( schon mal was von gehört?) Damals gab es nur blöde Mammuts. Zum Glück sind die zuviel Auto gefahren und darum gab es schon damals ein ganz schlimme globale Erwärmung um über 11 Grad. Heute wissen die Empörungsempörer ganz genau das die gesamte Welt unter geht wenn es nur 2 oder 3 Grad wärmer wird. Wenn das Dorf zu nahe am Wasser steht : einfach mal die Hütte weiter weg vom Meer bauen und dann eben bisschen weiter zur Arbeit laufen. Nennt man "Pendler". Hat bei uns auch gut geklappt.

Alle Konferenzen wieder

säuft Kiribati publikumswirksam, zufällig regelmäßig zum Mega-Hysterieschür-Treffen der Klimatengemeinde ab.

Mit Schrecken in der Stimme erzählen uns Inselbewohner vom Untergang.
Wahr ist nichts!

Dankenswerterweise veröffentlicht die austr. Regierung die Pegel im Westpazifik:
www.bom.gov.au/oceanography
/projects/spslcmp/data/monthly.shtml
-> PDF-plot
Von außergewöhnlichem Anstieg keine Spur!

Kiribati sagt, dass der Meeresspiegel um ca. 1,8mm/y steigt.; wie weltweit, seit 150 Jahren:
"Kiribati Adaptation Programme. Phase II:
Information for Climate Risk Management."

Ex-Premier Tito merkte zurecht an:
"Die Forscher sagen, unsere Korallenriffe sind gesund und können mit dem Meeresspiegelanstieg Schritt halten. Es gibt keine Notwendigkeit, Land auf den Fidschi-Inseln .. zu kaufen"

Es gibt viele weitere Beweise gegen die ewig-grüßt-der-Untergang-Geschichte.

Es geht eben um viel Geld. Für die Klimagemeinde und die Insulaner.

Mal wieder ein "Sahnestück" des ÖR-Qualitätsfunks

Das das Klima sich ändert ist

Das das Klima sich ändert ist unbestritten .
Aber da wo Wüsten entstehen kann keiner mehr leben nur es entstehen genau so an anderer Stelle , wo Wüsten/Steppe ist, auch wieder Ackerland . Man muss es zu nutzen anfangen dann könnten eventuell die Menschen welche an der einen Selle ihr Land verlieren an diese Stellen umgesiedelt werden.
Ja klar ich weis auch das diese Ländereien in den USA, Kanada, Alaska, Grönland, Russland od. auch China entstehen werden deshalb sollte in diese Richtung die Verhandlung aufgenommen werden. In Europa gibt es ,vor allem in D, kaum noch Möglichkeiten noch mehr Menschen auf zu nehmen. Jedenfalls in den meisten Ländern nicht. Und diese fliehenden Menschen sind meist Fischer, Viehzüchter od. Ackerbauern.
Die könnten ,selbst wenn wir wollten, hier nicht in Arbeit bringen und ernähren.
Leider.

Klimawandel ist normal - den Menschen muss man helfen!

Immer schon gab es Klimawandel. Im abschmelzenden Grönland kommen jetzt die Wikingersiedlungen und Bauernhöfe wieder raus, die sie bei der Abkühlung und Vergletscherung verlassen mussten, hier in der Rhön gibt es überall auf Höhen um 800m die Wüstungen der Dörfer, die in der sog. kleinen Eiszeit verlassen wurden, weil Landwirtschaft dort unmöglich wurde. Wo jetzt unsere Nordseeinseln liegen, war im Mittelalter weites, fruchtbares Land. Veränderung ist normal, Menschen siedeln um, das war schon immer so. Fast immer tragisch, wenn man seine Heimat verliert, wie auch aus Kriegs-, Industrie- oder anderen Gründen. Diese Menschen sollten auf jeden Fall ausreichend Unterstützung zur Neuansiedlung bekommen.

an diesem Thema dürfen sich gern...

20-jährige Greenpeaceaktivisten die Zähne ausbeißen - der Normalbürger soll damit nicht belästigt werden

Bei einer Verdreifachung der

Bei einer Verdreifachung der Bevölkerung in der Elfenbeinküste in den letzten 35 Jahren liegt das Kernproblem, wie allgemein in Afrika und anderen Entwicklungsländern in der Welt. Es bräuchte zusätzlich zu einem Weltklimavertrag auch einen Weltbevölkerungsbegrenzungsvertrag. Scheint aber ein Tabuthema zu sein.

@08:04 von Marcus2

Zur Versalzung: Die Landwirtschaft hat sich nicht zwangsweise geändert! Der Niederschlag hat abgenommen, so dass mehr Grundwasser entnommen wird. Das ist einfach Mathematik. Auch für die Bananen, die man hier billigst im Supermarkt kaufen.
Meiner Meinung nach sollten die Preise für in den südlichen Regionen hergestellte mal um 300% erhöht werden. Das hätte zwei Effekte: Die Ressourcen dort würden geschont und die Menschen hier würden etwas mehr Wertschätzung empfinden für das, was zu Lasten anderer Menschen und Regionen auf ihren Tellern landet. Dafür wird es dringend Zeit!

07:44 von c.schroeder

"Das sich das Klima immer wieder ändert, ist unbestritten. In Deutschland, dort wo wir heute leben, war vor 350 Mill Jahren Urwald mit riesigen Farn- und Schachtelhalmgewächsen. Die letzte Eiszeit dauerte etwas bis zu 10 tsd Jahren vor unserer Jetztzeit."

Nach der engen Definition von "Eiszeitalter" (= beide Pole der Erde sind vergletschert) befinden wir uns immer noch in einer "Eiszeit", wahrscheinlich am Ende derselben in der Übergangsphase zu einer "Warmzeit".

Die klimatisch-geologischen Zeiträume, in denen sich Eis- und Warmzeiten in der Erdgeschichte ineinander verwandelt und immer wieder abgewechselt haben, betrugen jeweils (hunderte) Millionen von Jahren.

Der seit dem Beginn der modernen Wetteraufzeichnungen (vor gut 200 Jahren) zu beobachtende Klimawandel vollzieht sich viel zu schnell und drastisch, als dass man ihn alleine mit den natürlichen Wirkmechanismen aus der Erdgeschichte erklären könnte.

Es gibt eine vom Menschen gemachte Komponente der modernen Zivilisation!

Klimawandel

Mir gefällt es ja zynisch wie Kritiker argumentieren...

Erst hieß es Klimwandel sei ein Hirngespinst.

Danach kam, dass ne Erderwärmung an den bisherigen Tatsachen nicht deultich erkennbar sei.

Dann kam die Idee auf den Tisch, dass ‚Erderwärmung‘ garnicht existiert, da es ja auch woanders kälter wird.

Als die Daten dann doch überragend waren sagte man ‚naja - als ob wir Menschen daran Schuld seien‘.

Was kommt als nächstes? Wir Menschen sind Schuld aber der Klimawandel ist ja auch ganz toll („mehr CO2 ist gut für die Natur“ - AFD Wahlprogramm).

Liebe Kritiker die eine Verschwörung wittern - was meint ihr denn wer am aller aller meisten vom Klimawandel profitieren würde? Die Autoindustrie? Die Öl und Kohle Industrie? Die Tausend Fabriken die mehr Steuern wegen abgaben Zahlen müssen?

Die großen Industrien, Lobbies etc profitieren null vom Klimawandel. Und Forscher werden dafür bezahlt zu widerlegen. Kann einer es gut widerlegen hätte er ausgesorgt.

@ TimAlt

Wenn der Bildredakteur keine Ahnung von der Technik hat und ein Stockfoto von einem Kühlturm wählt, dann negiert das nicht die Fakten des Textes. Ich plädiere für mehr Text und weniger Bilder. Leider wollen die meisten Leute nur Bilder. Text ist anstrengend und verstörend.

An all die Zweifler

Ich lebe in Mikronesien, etwa 4 Flugstunden von wunderschönen Atollen entfernt, die gerade dabei sind, im Meer zu versinken.

Ich lade sie sehr gerne dazu ein, sich das aus erster Hand anzuschauen. So von wegen intensiver Landwirtschaft, die Brunnen aussaugt; zu nahe am Wasser gebaut; abgeholzte Mangroven, &c.
Sie haben noch vergessen zu erwähnen, dass auf den Pazifikinseln noch sehr viel mit Holz gekocht wird, was ebenfalls zu einem CO2 Anstieg, sowie erhöhten Feinstaub leveln führt....

Ja. Klimawandel gab es schon, seit es das Klima gibt. Ja, die Menschheit muss sich daran anpassen. Haben sie aber konkrete Vorschläge, wie diese Anpassung aussehen soll? Wollen sie dafür auf ihre Lebensweise ändern oder gar ihre Region verlassen?

Ich lebte vor 20 Jahren in Holland. Schon damals wurde dort diskutiert, dass der Abschlussdeich nicht mehr hoch genug sei, und man fragte sich, wie das Land das finanziell wuppen sollte. Flüchtlinge bald also aus Holland.

@ 06:58 von Tada

Beispiel aus Südsudan
Seminomadisches Leben:
Alle 3-4 Jahre zieht das Dorf um, weil der Boden ausgelaugt ist.
Rinder werden auf Schönheit gezüchtet und man soll möglichst viele von ihnen haben.

Das ging gut, bis das Bevölkerungswachstum die Lebensweise nicht überfordert hatte. Jetzt gibt es einfach nicht genug Platz.

Aber anstatt zu düngen und Rinder auf Leistung zu züchten, und die überschüssigen Stiere und Ochsen loszuwerden, schlägt man sich lieber gegenseitig den Schädel ein.

Ja, das Problem mit den Menschen ist, dass sie sich nicht für Fakten sondern nur für Bauchgefühl interessieren.

Gut dass das in Deutschland anders ist. Stellen Sie sich vor hier würde ein pöpelnder Mob durch die Strassen ziehen, angefeuert von Parolen extrem rechter Populisten.

@ ladycat

Blöd nur, dass in einer globalisierten Welt die Menschen auf der einen Halbkugel das Leben der Menschen auf der anderen Halbkugel ruinieren können. Man muss dazu dort nicht einmal hinfliegen. Heimatnahe Lösungen wären den Leuten dort offenbar auch lieber. Allerdings tun wir auf der Nordhalbkugel viel dafür, dass der Klimawandel schneller kommt und den Leuten im Süden nicht 300 Jahre bleiben, um sich umzustellen, sondern vielleicht nur 30 Jahre.

@Tim1976

"Da der Meeresspiegel auf dem gesamten Globus relativ gleichmäßig steigen wird, werden auch viele Städte an der Nord- und Ostsee, die ebenfalls knapp 2 m ü. NHM liegen, überschwemmt werden und noch dieses Jahrhundert von der Landkarte verschwinden." Am 10. November 2017 um 07:00 von Tim1976

Man muss aber auch sagen, dass die aktuelle deutsche Küste auch ohne steigenden Meeresspiegel schon längst weg wäre, wenn der Küstenschutz nicht so intensiv betrieben worden wäre. Jede Sturmflut bringt Wellen und Höhen mit, die den steigenden Meeresspiegel lächerlich erscheinen lassen.
Den Küstenschutz muss man in der nächsten Zeit auf jeden Fall intensivieren.

Da ist eine Menge zu tun, aber wenn die alten Ägypter (und nicht nur die) vor Tausenden von Jahren ohne Wunder der Technik Pyramiden erbaut haben, die bis heute stehen, dann ist es zu schaffen.

Gesteuerte Ignoranz

Der vom Menschen verursachte Klimawandel wurde bereits in den 60er Jahren entdeckt und Anfang der 70er korrekt vorhergesaqgt - übrigens von amerikanischen Forschern. In den wissenschaftlichen Journalen gibt es rund 10 000 Artikel zum anthropogenen Klimawandel, die dies bestätigen und NULL die zweifeln.
In "populärwissenschaftlichen" Zeitungen hat in den 90ern die Bush-Regierung gezielt "Zweiflerartikel" gesetzt um die Meinung der Amerikaner zu manipulieren. Offensichtlich muss die Menschheit nur dumm genug sein, um dieser Strategie 50 Jahre lang auf den Leim zu gehen.
Was tatsächlich überdacht werden muss ist, ob der Klimawandel von 2 - 3 Celsius nach oben nur Nachteile hat. Für Fiji, Tuvalu und Kiribati ganz sicher. Für Europa nicht unbedingt, weil längere Vegetationsperioden, weniger Geld und Öl für Heizen usw.
Die Natur hat auch Klimaveränderungen vollzogen, aber im Laufe von Tausenden Jahren und nicht innerhalb weniger Dekaden. Daher müssen wir durchaus weltweit schützen.

07:56 von qpqr27

"laßt uns endlich mit diesem Thema in Ruhe ... die Welt hat sich schon immer verändert und der Mensch hat sich schon immer daran angepaßt."

Für all unsere Vorfahren, die sich im Lauf der Menschheitsgeschichte an veränderte Bedingungen während und nach verschiedenen klimatischen Wandelungen anpassen mussten, war der "Klimawandel" immer Thema.

Sonst hätten sie sich nicht anpassen können. Und das wird uns, der heutigen Menschheit, ganz bestimmt nicht dadurch gelingen, dass wir das Thema, seine heutige Bedeutung und die möglichen Konsequenzen totschweigen!

@ Klausewitz

Könne wir uns dann dahingehend verständigen, dass wir in den letzten 50 Jahren das Tempo des Klimawandels massiv beschleunigt haben und für die Betroffenen nicht mehr 300 Jahre Zeit für eine Unstellung bleibt, sondern nur noch - keine Ahnung - 20, 30 o.ä (wobei uns in erdgeschichktlichem Maßstab schon 300 Jahre zur Eile mahnen sollten)?

Ob der Klimawandel

vom Mensch gemacht ist oder ganz natürlich spielt eigentlich eher wenig Rolle, es geht doch seit langen um ganz andere Dinge.
Wo sollen die Menschen hin und wer bezahlt das am Ende, das es ausgerechnet viele Regionen betrifft wo noch sehr spartanisch gelebt wird oder wurde so wie früher übersehen einige.
Und es geht eigentlich nur darum das Begriff anerkannt wird wie bei uns der Artikel 16, und das wollen und werden nicht alle Staaten machen.
Weil das Weltweit richtig viel Geld kostet.
Was macht man zum Beispiel mit Menschen wo das Essen vor der Hütte gewachsen ist und nichts gekostet hat, die sich damit nie befassen mussten was Morgen ist.
Wie bindet man die in die moderne Welt ein wo ohne Arbeit und Geld nichts geht.

Es hat doch einen Grund wenn die meisten reicheren Länder Kontingente des Zuzuges haben, die haben das doch nicht aus der Luft gegriffen und eben vorher bis zum Ende gedacht.

Einige sollten sich mal in unseren Schulen umsehen, dann begreifen Sie was auf uns zukommt.

So real der Klimawandel auch ist,

Dürren gab es Afrika schon immer. Lange, bevor der Begriff "Klimawandel" auch nur existierte. Der große Unterschied ist, dass heute auf der selben Fläche 5 oder 10mal so viele Menschen leben, wie noch vor 50 oder 75 Jahren. Hinzu kommt - satirisch überspitzt formuliert - das die Menschen vor 50 Jahren still und artig verhungert sind. Heute hat jemand eine Kamera und filmt sie dabei...

Klimawandel und Klimaflüchtlinge

Ja das komplexe System wird immer eingeschrumpft auf CO2 und andere Gase, die das Klima beeinflussen.
Tatsache ist, alle diese Berechnungen der Klimaforscher sind rein hypothetisch. Es gibt keinen Beweis für einen direkten Zusammenhang zwischen der CO2 Erzeugung und der Erderwärmung.
Bewiesen hingegen ist-nur 3% des CO2 in der Atmosphäre sind von Menschen verursacht.
Das wirkliche Problem ist die Überbevölkerung der Erde-es werden Lebensräume besiedelt, in denen vor 20 Jahren noch kein Mensch leben wollte z.B. die Überschwemmungsgebiete in Bangladesh. Und kommt es zum völligen Abschmelzen der Polkappen und des Grönlandeisschildes, dann steht mit der Antarktis und Grönland jede Menge neuer Lebensraum zur Verfügung, der anderswo versinkt.
Die zyklische Erderwärmung werden wir jedenfalls nicht aufhalten.

@Marcus2 - Brunnenversalzung

08:04 von Marcus2:
"Die unangemessen intensive Landwirtschaft in Meeresnähe führt dazu dass Brunnen durch nachströmendes Meerwasser versalzen. Hat nichts mit Klimawandel zu tun."

Und wenn das vorhandene Grundwasser durch schwereres Meerwasser verdrängt wird, weil der Meeresspiegel steigt, dann hat das doch mit dem Klimawandel zu tun.

Wahrscheinlich kommen hier beide Probleme zusammen: Zuviel Entnahme und der Anstieg des Meeresspiegels.

@ ednew

Vermehrte Berichterstattung im Zuge einer weltweit beachteten Konferenz in Deutschland empfinden Sie als Propaganda? Naja, vielleicht haben Sie recht. Eigentlich sollte über diese wirklich wichtige Thema auch sonst viel mehr berichtet werden.

was lernen wir?

es ist inzwischen allgemeingut, dass es die dominanz des westlichen wirtschaftens und politischen handelns ist, die fluchtursachen in masse schaffen.
wir fischen Ihnen die meere leer, wir beuten ihre rohstoffe aus, wir zwingen ihnen unfaire handelsabkommen auf, die wir auch noch "frei" nennen, wir exportieren unsere vorstellungen von recht und freiheit gerne auch durch militaerische "friedensmissionen" usw.
nur, wer ist eigentlich dieser "wir"?
ich als normalbuerger treffe diese entscheidungen nicht, aber ich soll verantwortlich sein und gemacht werden fuer deren folgen.
wann werden endlich die zur verantwortung und in finanzielle haftung genommen, die diese fluchtursachen schaffenden politischen, aber vor allem wirtschaftlichen entscheidungen treffen?
wann werden die fluechtlinge endlich in den noblen vororten und villen dieser feinen damen und herren einquartiert und sie zur kasse gebeten, statt immer nur die einfachen menschen zu belasten und zu daemonisieren?

05:46 von Klausewitz

"Klimawandel leugnen? Nein.
Menschenverursachten Klimawandel "leugnen" Ja !"

Gewalt bei Schimpansen leugnen? Nein!
Gewalt beim Menschen leugnen? Ja!

Leugnen ist "Augen verschließen" und in gewisser Weise immer "dumm".
Mit guten Argumenten (bestenfalls mit Fakten) bestreiten wäre da immer viel sinnvoller!

"Sie zeigt ein Foto des Friedhofs, auf dem ihre Großeltern liegen. "Anfang des Jahres starb mein Vater. Er wollte bei seinen Eltern begraben werden. Aber den Friedhof, wo meine Großeltern liegen, gibt es nicht mehr. Da ragen nur noch ein paar Steine aus dem Meer. Das Meer spült meine ganze Identität hinweg. Die Orte, aus denen ich komme, gibt es nicht mehr. Dabei träumen und lachen wir wie alle Menschen. Wir sind nicht nur ein kleiner Punkt auf dem Globus. Wir leben da.""

Das kann einem in Deutschland auch ohne Klimawandel passieren:
"Insgesamt wurden in Deutschland alleine für den Braunkohlebergbau mehr als 300 Siedlungen devastiert und ca. 100.000 Menschen umgesiedelt."
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_abgebaggerter_Ortschaften

Hinzu kommen Menschen, die u.a. wegen Straßenbau umgesiedelt wurden.

Natürlich hat man sie finanziell entschädigt. Ich sage auch nicht, dass man anderen umgesiedelten Menschen nicht unter die Arme greifen sollte!

07:00 von Tim1976

Die Situation in Kiribati ist äußerst bedrohlich, liegt diese Insel doch nur zwei Meter über dem aktuellen Meeresspiegel. Noch dieses Jahrhundert soll die Insel im Meer versinken. Da der Meeresspiegel auf dem gesamten Globus relativ gleichmäßig steigen wird, werden auch viele Städte an der Nord- und Ostsee, die ebenfalls knapp 2 m ü. NHM liegen, überschwemmt werden und noch dieses Jahrhundert von der Landkarte verschwinden.
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In Kiribati lebten 1937 knapp 30.000 Menschen auf einer Landfläche von 770 km²
Heute sind es über 110.000.
Es wurden Inseln und Atolle besiedelt, die vorher unbewohnt waren. In South Tarawa leben heute 3475 Menschen / km².
Jeder Staat kann nur so viel Bevölkerungswachstum zulassen, wie die Ressourcen an Lebensraum hergeben.
Und wenn wir morgen alle aussterben, wird sich Erde trotzdem erwärmen -bis zur nächsten Eiszeit. Das war schon so bevor der erste Homo Sapiens diese Welt besiedelt hat.

Mit den berechneten 16

Mit den berechneten 16 Milliarden Euro aus den Paradise Papers könnten viele Solar und Windkraftanlagen oder Pumpspeicherkraftwerke oder Solartankstellen....gebaut werden. Aber die Gierigen dieser Welt schaffen ihr durch Ausbeutung anderer ergaunertes Geld auf die Seite um damit dann auch noch das Klima zu schädigen in dem sie dann in Saus und Braus leben. Da werden Luxus Karossen und SUV's über die Straßen gejagt,nur um die eigene Eitelkeit zu stillen. Ohne Rücksicht auf den Planeten. Die armen z.B. in Bangladesh müssen durch steigenden Wasserspiegel eben leiden. Und wir sind nicht mal in der Lage eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf unseren Autobahnen durch zusetzen. Da sitzt die Eitelkeit und der Lobbyismus am längeren Hebel. Wir alle sind schuld und sollten bei uns anfangen uns zu ändern. Denn das stete Wasser höhlt den Stein. Im positiven, wie im negativen Sinne. Im übrigen ist es sehr wohl plausibel, das ein steigender Wasserspiegel Brunnen versalzt. Einfachste Physik reicht aus.

Klimawandel

Da werden hier in den Kommentare aber einige Dinge vermischt.
Erst einmal ist der Hauptgrund, daß es in D einmal tropische Wälder gegeben hat, nicht ein Klimawandel sondern die Plattentektonik. Es gab statt der heutigen Kontinente früher mal einen Urkontinent, Pangäa, und die Landmassen schwimmen ständig durch die Gegend, D lag damals also auch ganz wo anders, im tropischen Gebiet.
Und auch wenn es erst seit nicht mal 300 Jahren Wetteraufzeichnungen gibt, darum sind Gletscher ganz wichtige "Zeugen", die das Weltklima für jedes Jahr auch nach zigtausenden Jahren für uns festhalten. Quasi wie die Jahresringe der Bäume.
Es gab ständig Klimaverschiebungen, aber es gab noch nie auch nur annähernd so schnell solche Klimaänderungen. Worauf sich Flora und Fauna (einschl. Menschen) in zehntausenden Jahren einstellen konnten, müssen sie jetzt in wenigen Jahrzehnten tun.
Übrigens gab es auch eine Art von raschen Großänderungen: Supervulkane. Mit dramatischen Folgen. Was wir wirklich nicht wollen

qpqr27 -laßt uns endlich mit diesem Thema in Ruhe...

Aber es ist schon ein Unterschied, ob wir mit 2 km/h gegen eine Mauer fahren, oder ob wir das Gaspedal durchdrücken und mit 250 km/h gegen die Wand fahren. Da hilft es auch nicht, dass wir in einem Mercedes sitzen. Momentan diskutieren wir lediglich darüber, ob wir vor dem Aufprall noch ein paar umherstehende, unbeteiligte Inselbewohner mitnehmen sollten. Wir können können schon ganz schön stolz auf uns sein, wir intelligente Krone der Schöpfung.

Kopfschütteln

Wir sitzen auf der Nordhalbkugel in unserer "fortschrittlichen" Welt auf einem sehr hohen Ross mit unserer Behauptung, dass all der Konsum und industrielle Komplex überhaupt keinerlei Auswirkung auf die klimatischen Wandlungen hat. Der Mensch entlässt seit Beginn der Industrialisierung soviel Dreck in Luft, Böden und Meer, dass die Erde damit mittlerweile überfordert ist.
Wir haben nur diesen einen Planeten, warum behandeln wir ihn derart schlecht?
Es fängt bei jedem Einzelnen an, Verantwortung zu übernehmen. Beginnen wir doch erst einmal damit Verschwendung und Überproduktion zu beenden und unseren Verbrauch auf ein gesundes Maß zurück zu fahren. Können wir das? Ja! Wollen wir das...?

Klimaveränderung und Europa

Daß ganze Landstriche hier im Meer versinken, glaube ich nicht. Denn hier haben wir das Geld, höhere Deiche zu bauen. Was wir ja auch schon seit Jahrzehnten tun. Daß knapp 30% von Holland heute unter dem Meeresspiegel liegen ist ein Indiz. Dann sind es eben 35-40%.
Aber sehr real und groß ist die Gefahr, daß Europa plötzlich sehr viel kälter wird. Klingt merkwürdig zum Thema Erderwärmung, ist es aber überhaupt nicht. Denn wir haben hier eine Heizung aus dem Meer, den Golfstrom. Der aus der Karibik kommt, und ohne den Mitteleuropa das Klima von Mittelschweden hätte. Meeresströmungen verändern sich mit am schnellsten durch das Klima. Wenn der Golfstrom wegfällt, wird es in Europa in wenigen Monaten extrem viel kälter, und die heutige Art der Landwirtschaft fällt weg.

@silverbeard

"Ja, das Problem mit den Menschen ist, dass sie sich nicht für Fakten sondern nur für Bauchgefühl interessieren. Gut dass das in Deutschland anders ist. Stellen Sie sich vor hier würde ein pöpelnder Mob durch die Strassen ziehen, angefeuert von Parolen extrem rechter Populisten." Am 10. November 2017 um 09:45 von silverbeard

Das ist ein ganz anderes Thema: Es wird an den falschen Stellen gespart.
Was das jetzt mit nachhaltiger Wirtschaft zu tun hat erschließt sich mir nicht.

In Deutschland hat man den Harz auch schon fast komplett gerodet bis man auf die Idee kam aufzuforsten.
Düngen musste auch erst eingeführt und durchgesetzt werden, genauso wie der Anbau von Kartoffeln als Nahrungsmittel.

Küstenschutz hat man optimiert, Bergrutsche versucht man zu verhindern.

Ich weiß von sehr guten afrikanischen Projekten, deren "Erfinder" bereits Nobelpreise bekommen haben. Und diese haben in ihren Ländern wirklich ganz andere Probleme, als Klimaerwärmung (meist politischer Natur).

@Q.Bert

"Blöd nur, dass in einer globalisierten Welt die Menschen auf der einen Halbkugel das Leben der Menschen auf der anderen Halbkugel ruinieren können." Am 10. November 2017 um 09:50 von Q.Bert

Konzerne machen es allen Arbeitern schwer - falls Sie das meinen.

Das andere ist:
Man kann es drehen wie man will, aber Durchsetzung der Bildung für alle war in Europa von den führenden Eliten angetrieben worden - wer auch immer sie waren. Auch der Sozialismus spielt dabei eine wichtige Rolle, zumindest in meiner Familie. Die Generation nach der Durchsetzung der Schulpflicht hat wesentlich weniger Kinder und wesentlich besseren Lebensstandard, dh. sie kennt keinen Hunger mehr, keine dermaßen hohe Kindersterblichkeit (vorher 50%) und hat höhere Lebenserwartung.

Sowas fehlt in manchen Ländern komplett. Da werden noch Schulgebühren für Grundschule verlangt.

@ CB u.a. ...Atlantis ist auch untergegangen...

und heute kräht kein Hahn mehr danach

@10:29 von Mattraveler

Sie haben völlig recht. Ich gehöre nicht zu den Nesthockern mit kleinem Tellerrand sondern zu denen, die viel Herumreisen, schon alleine aufgrund der Arbeit. Die Spuren sind überall sichtbar, Armut ist aufgrund der billigsten Verfügbarkeit aller Dinge bei uns in den anderen Teilen der Welt unübersehbar und die Menschen sind dazu gedrängt, jeden Mist mitzumachen, nur um Arbeit und Brot zu bekommen. Das kann ich schon in Süd- und Osteuropa sehen.
Da ändert auch die Politik eines Landes in Asien oder Afrika oder Südamerika nur wenig, denn zieht ein Billigland auf einmal nicht mehr mit, macht es halt ein anderes. Das ist ja auch von uns so gewollt, so kann man sich hier immer günstig mit Bananen, Kiwis, was auch immer, selbst zur saisonalen Unzeit vollstopfen. Auch das neue Handy ist nach ein zwei Jahren günstig am Start. Das zu Lasten von Mensch und Umwelt.
Mich ärgert es dass mancheiner, der Null Verständnis im Netz äußert, dieses über Ausbeuterhandys und Computer tut. Zynisch.

@ Cagera

Ihre Aussage ist falsch: "...Die Natur hat auch Klimaveränderungen vollzogen, aber im Laufe von Tausenden Jahren und nicht innerhalb weniger Dekaden. ... ".
Dazu das hier: Die schlimmsten Globalen Klimaänderungen kamen quasi "über Nacht", innerhalb weniger Wochen über den gesamten Planeten. Als vor ca. 160 Millionen Jahren die Dinosaurier aufgrund von Meteoreinschlag und Vulkanismus starben. Dieser Meteor verursachte ein globale Aschewolke die einen rapiden Temperatursturz innerhalb weniger Wochen verursachte.
Der Vulkanausbruch vom Pinatubo hat ebenfalls innerhalb kürzester Zeit dei Temperatur um 0,5 Grad gesenkt, innerhalb von 3 Monaten. Oder sehen Sie sich bitte die Klimaberechnungen der Friedensforscher an, die den "Atomaren Winter" berechnen.

@ Eu-Schreck ...ja,ja kein Nesthocker

sondern ein wichtiwichtig der beruflich viel herumreist und dabei viel Dampf in die Atmosphäre bläst.....

immer die gleichen Sprüche

wer bezweifelt den Klimawandel ?
es ist nur strittig wer in welchem Maße dafür verantwortlich ist
und warum gab es die Völkerwanderung in der Antike, doch auch wegen einer Klimaänderung

von Tada

Die Bevölkerung der Elfenbeinküste zeichnet sich, ähnlich wie jene der meisten Entwicklungsländer, durch ein schnelles Wachstum aus. Zwischen 1975 und 2005, in nur 30 Jahren, verdreifachte sich die Bevölkerung von 6,7 Millionen auf fast 20 Millionen" Quelle: Wikipedia
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Die Überbevölkerung ist das größte Problem, wird aber viel zu wenig zur Kenntnis genommen. Statt dessen wird die Schuld immer auf die anderen geschoben, weil man dann selbst nichts machen muß.
So wird das aber nichts werden!

Was Klimazeugen nicht erzählen

Kiribati. Bevölkerungswachstum der letzten 50 Jahre, verdoppelt. Jetzt 136 pro qkm.
Kiribati hat nicht nur flache Atolle sondern auch ein gehobenes Atoll, Banaba.
Gehoben durch geologische Prozesse, Wachsen eines Vulkankegels im Untergrund und Hebung der Insel. Genau so gibt es auch Senkungen von Vulkankegeln. Das macht es praktisch unmöglich Meeresanstieg im Einzelfall verantwortlich zu machen. Wenn nur eine Insel betroffen ist, ist es ganz sicher nicht der Klimawandel. Fraglich ist ob Korallenwachstum mit dem Meeresanstieg mithält wie oft bei geologischen Senkungen.
Kiriaki hat bei steigendem Wasserverbrauch in den vergangenen Jahren statt mit Regenwasser sammeln mit immer mehr Brunnenbohrungen reagiert. Ergebnis Versalzung.
Bauprojekte wie Dämme und Sandentnahme für Hausbau haben die Lage verschlimmert.
Und Menschenrechte? Frauen verlieren die Staatsbürgerschaft wenn sie Ausländer heiraten und sind bei Erbschaften benachteiligt.
(alles Wiki englisch deutsch nachlesbar)

legitimer Grund für die Flucht nach Norden

was ist legitim
wenn man sich so viel Vieh hält, dass die Wiesen überweidet sind
10 Kinder hat obgleich man nur 3 ernähren kann
das Fehlen verantwortlicher sozialer Strukturen
wenn Männer die Familien verlassen
es ist eben nicht immer so klar, wie auf den Malediven, wenn das Meer über die Inseln rollt - und selbst da, wenn man das schützende Korallenriff als Baustoff benutzt

@Sisyphos3

"was ist legitim [] wenn man sich so viel Vieh hält, dass die Wiesen überweidet sind [] 10 Kinder hat obgleich man nur 3 ernähren kann" Am 10. November 2017 um 12:02 von Sisyphos3

Was den ersten Punkt angeht: Mich wundert auch, dass in Dürrezeit das Vieh nicht geschlachtet und das Fleisch nicht getrocknet wird. Hat man hier in Europa auch so gemacht - was man nicht über den Winter bringen könnte, wurde auch geschlachtet.
Stattdessen lässt man die vor Hunger umfallende Haustiere die letzte Vegetation vernichten, was bei dieser zu längeren Erholungsphase führt. Die Tiere kann man ersetzten, auch im Rahmen der Entwicklungshilfe. Die Vegetation nicht.

Was die Anzahl der Kinder angeht: Wenn man nur 3 Kinder ernähren kann, dann überleben auch nur 3. Wenn 10 Kinder überleben und selbst Kinder bekommen, dann hatte man zumindest das Minimum an nötiger Nahrung.

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