Kommentare

Einer ist erschüttert, Bono

Die anderen haben keinen Ruf zu verlieren und keinen Grund sich Sorgen zu machen. Sie können sich sicher sein dass ihre Steuervermeidung und Geldwäsche auch weiter von der Politik gefördert werden. Es sind ja schließlich ihre Freunde.

Die Wellen kräuseln sich, das

Die Wellen kräuseln sich, das Schiff setzt unbeirrt seinen Weg fort. Die kritischen Journalisten befällt wohlige Müdigkeit. Viel Psychohygiene geleistet.

Alles legal ... na und?

Ich finde es merkwuerdig, dass viele Betroffene es ok finden keine Steuern zu bezahlen, nur weil es Steuer-Schlupfloecher gibt fuer Reiche, die entsprechende Beratung in Anspruch nehmen (koennen).

Ich zahle bewusst Steuern, weil ich es als meine staatsbuergerliche Pflicht empfinde, den Staat handlungsfaehig zu halten.

Wenn Politiker, Kaufleute und Anwaelte darauf pochen, dass nur ***legale*** Steuervermeidung betrieben wird, dann haben sie offensichtlich nicht verstanden worum es geht. Denn es geht um nichts weniger als den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und den Erhalt der Demokratie.

Je reicher...

desto mehr Dreck am Stecken.

Die gehören allesamt in den Knast, insbesondere so Leute wie z.B. Hamilton die immer so auf die emotionale Schiene pochen.
Aber die werden sich wieder alle aus der Nummer rauskaufen. Mal einfach so 5 Mio. ans Finanzamt überweisen und das wars dann. Das ist doch für die ein Griff in die Portokasse.

Wenn ich nur 500 € in der Steuererklärung nicht oder falsch angebe, wird mit Zwangsvollstreckung und/oder Knast gedroht.
Alles schon erlebt!

Bei den Reichen werden immer alle Augen verschlossen, denn die sind ja so wichtig fürs Land und die Wirtschaft.

Es war schon immer so und es bleibt so.
Ich kenne genügend Leute die wissen nicht wie sie morgen das essen auf den Tisch bekommen und diese Leute werfen ihr Geld nur so um sich.
Leider.

Moral

Nun ja der Sänger Bono,
natürlich hat er von allem nichts gewußt (Kann man wohl schlecht überprüfen). Das waren seine Berater. Wenn man selber immer mit dem moralischen Zeigefinger unterwegs ist, sollte man in manchen Dingen vorsichtiger sein oder seine Berater besser instruieren. Aber da ist er sicherlich nicht der Einzige Moralist, wie sich an der langen Liste zeigt. Und Trudeau spricht seinem Berater das volle Vertrauen aus. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Was soll man da noch sagen? Und was ändert sich? Gar nichts!

Die Schlufplöcher ...

... sind doch immer auch von Regierungen mitgeprägt worden... die USA haben ihr Delaware, die Niederländer Ihre Inselchen wie die Franzosen und die Briten und viele weitere Löcher nöcher.... ich glaube kaum dass sich das ändern wird, eher werden mehr Leaks für Steuereinnahmen sorgen, oder war das doch bis hierher alles irgendwie doch legal? Viele Grossunternehmen haben ihre schwarzen Kassen irgendwo auf der Welt um zu Bestechen und Business zu machen ohne Grenzen... mal sehen wann es den Delaware Leak gibt, dann werden viele Schwanken...

Reine

Neiddebatte!
Die Neider wären auch gerne reich!

@JohnBowie

"Neiddebatte!
Die Neider wären auch gerne reich!"

Stimmt. Ich bin sicher, Max Mustermann, der von früh bis spät malochen geht, um am Monatsende sein popliges Zeitarbeitsgehalt einzustreichen wäre gern reich.
Oder der Arbeitslose, der nach jahrzehntelangem Schuften seine Altersrücklagen aufbrauchen muss, der wäre sicherlich auch gern reich. Bestimmt wäre auch Lieschen Müller gern reich, die von ihrer Mickerrente noch Zusatzbeitrag an die Krankenkasse abdrückt.

Nein, all diese Leute sind nicht reich, die zahlen jeden Monat brav an den Staat und Andere, stützen die Solidargemeinschaft, obwohl es für sie selbst kaum reicht.

och nö Bono,

deine krokodilstränen kaufe ich dir nicht ab und deine ausreden ziehen nicht. wer sich mit designerjacke und vor allem designer-brille (beides immer möglichst vorteilhaft im bild festgehalten), mit hungernden afrikanischen kindern auf dem arm ablichten lässt, da sind bei mir schon immer die alarmglocken losgegangen.

@JohnBowie

sorry, aber dieses argument "neiddebatte" zieht hier nicht. wenn sie das so sehen, wird es zeit, sich mal zu hinterfragen...oder sie sind selbst einer von denen, die jeden braven steuerzahler mit dubiosen tricks dumm dastehen lassen und sich ins fäustchen lachen.

Leider ist das alles andere

Leider ist das alles andere als Neid...
DAs ist ganz klar Vorteilnahme im Amt ( Politiker), die sich solche "Lücken" dann gerne vergolden Lassen - mit diversen Posten! Einfach nur Wiederlich...baaaahhh.
Und die Steuervermeider sind einfach nur Schmarotzer, die ihren geselllschaftlichen Verpflichtungen nicht nachkommen.
Sie benutzen sogar noch mehr die Infrastruktur der Staaten ( indirekt natürlich ) als jeder andere ( z.B. Transport von Waren), wollen aber nichts zahlen.
DAs wird in Kürze verheerend ausgehen und nicht nur in D.
2. Franz. Revolution...????

Bei 43 % Steuern auf den

Bei 43 % Steuern auf den verdienten Lohn kann ich die Leute gut verstehen, die sich legale Auswege suchen und mein Bedauern für den Staat hält sich in Grenzen, besonders wenn ich sehe, wofür das Geld in unserem Land verschleudert wird

20.12JohnBowie - Neiddebatte oder Hungerdebatte

In Europa leben 23 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

"Wir haben Zusicherungen

"Wir haben Zusicherungen erhalten, dass alle Regeln eingehalten wurden."

Der Skandal ist doch nicht das Verhalten dieser Leute. Fast jeder würde ebenso handeln wenn es (gerade noch so) legal ist. Der eigentliche Skandal sind die Gesetze die so etwas legal machen.

Bono?

Bono! Der beste der Gutmenschen. Luis de Funés wäre sprachlos. Ach-och-doch-ooh! Natürlich nicht in seinem Sinne und er hat von Nichts gewusst, wie die Queen und Prinz Charles sicher auch. Und natürlich George Soros- der hat sicher das Konstrukt nicht verstanden;-) Interessant, wieviel Verständnis die bekommen- man stelle sich vor es wären Ronaldo oder Messi

Der mediale Pranger

eigentlich sollten die Dinge klar sein. Wer Steuern hinterzieht macht sich strafbar, wer es nicht tut bewegt sich innerhalb der Gesetze. Es geht um Geld und um Geschäft und zu dessen Regulierung und zur Wahrung eines Mindestmaßes an Gemeinnutz wurden Regularien in Form von Gesetzen von den politisch Verantwortlichen entworfen und umgesetzt.
Hält man nun das Handeln derjenigen, die entsprechend den Gesetzen (nicht) Steuer zahlen für unmoralisch, so sind nicht diese öffentlich an den Pranger zu stellen, sondern diejenigen, die die Gesetze gemacht (oder zugelassen) haben.
Nicht ein Bono müsste sich zerknirscht geben, sondern ein Schäuble, als einer in der Reihe von Finanzministern, die dieses Ausmaß an Steuervermeidung möglich gemacht haben. Wo bleibt hier der mediale Pranger + die Forderung nach wirklichen Verbesserungen? Die Medien lenken hier nur von den wahren Verursachern der Misere ab - und machen sich damit mit schuldig an den Zuständen, die sie so wortreich beklagen !

@murakami411

"Und sie fühlen sich auch noch im Recht ...".

Nun, auch die dt. Politik, die letzten Bundesregierungen unter der Führung Merkels, Schäubles, Gabriels und Steinbrück, gaben denen zu diesen "Machenschaften" das Recht !!!

Heute haben sie alle damit nichts mehr zu tun, schweigen oder fühlen sich nicht zuständig... und sogar ungerecht behandelt !

Unrechtsbewusstsein oder moralische Verantwortung (Steuergerechtigkeit) suchen sie bitte nicht in der dt. Politik, sie würden eh nicht fündig werden.

Die da "oben" werden sich auch weiter um ihren Kostenanteil zur Finanzierung des Gemeinwohls drücken dürfen,...mit tatkräftiger Unterstützung ihrer politischen Helfershelfer !

Und Sie mein Bester,...werden weiter belogen und gemolken !

Denn Sie kleines Licht haben die Pflicht zur "Solidarität" !

Don´t feed the Troll

soweit

Grenzen

Wisst ihr, was seit Jahrzehnten in den Bestsellerlisten zu finden ist? Konz - 1000 legale Steuertricks.

Die werden sicherlich nicht von den Superreichen dieser Welt gekauft, aber millionenfach in Deutschland. In jedem Städtchen gibt es Steuerberater, die - je nach Möglichkeit - die Menschen aufklären, wo und was man nutzen kann um Steuern zu sparen. Nur die Superreichen sollen das nicht dürfen?

Meine Meinung ist, legal ist legal, sonst soll man es verbieten. Der eine schließt ein absetzbare Altersvorsorge ab, der nächste baut ein Mehrfamilienhaus oder renoviert sein Haus. Der Handwerker gründet eine GmbH. Superreiche gründen Firmengeflächte im Ausland. Wo soll man die moralische Grenze ziehen, wenn nicht bei der Legalität? Die Grenze einfach dort zu ziehen, was man selbst nicht kann, ist mir zu einfach.

Der eigentliche Skandal ist,

Der eigentliche Skandal ist, dass solche Steueroasen existieren. Die sollten schleunigst verschwinden. Insbesondere müssen die EU Länder Niederlande, Malta und Irland ihre Gesetze ändern. auch Jersey, Guernseys und Isle of Man sollten sich leicht unter Druck setzen lassen.

21:39 von Werner40

"Der eigentliche Skandal ist, dass solche Steueroasen existieren."

Nun, also sollen diese Staaten, die nichts zu bieten haben (Infastruktur, Lebensqualität, ect.) einfach verarmen bis auch der letzte Schafhirte weggezogen ist, weil wir unsere Steuergesetze/-sätze dort verwendet wissen wollen?

Wer würde denn auf die Isle of Man ziehen, wenn er dort 42% Steuern zahlen soll, sein Kinder aber keine Schule haben und es nur Feldwege gibt und man sich die Lebensmittel selbst anbauen muss?

Selbst in Deutschland gibt es von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Steuern, sonst hätten viele Gemeinden gar nichts, keine Unternehmen, keine Arbeitsplätze, keine Bürger, keine Einnahmen.

Das eigentliche Ärgernis

ist, dass jetzt wieder die unsäglichen Aufrechnungsdebatten geführt werden (zB vom kleinen Schwarzarbeiter gegen die da oben, die den Hals nicht voll kriegen). Leider ists halt so, dass Steuervermeidungen - so lange man sie - wenn auch zähneknirschend - als "noch legal" betrachten muss, mit kleinen
Straftaten (zB des o.e. Schwarzarbeiters) eben nicht verglichen werden können. Wir haben halt zu lange - in allen Gesellschaftsbreichen - der vermeintlich tollen Überzeugung gefrönt, was nicht (strafrechtlich) verboten ist, sei erlaubt und somit per se nicht zu beanstanden. So blieben Begriffe wie Moral und Anstand ("so was tut man nicht") auf der Strecke.

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