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Können Sie bitte endlich

Können Sie bitte endlich aufhören, Steuerbetrug als "Steuertricks" oder gar "Steuerflucht" zu beschönigen?

Insbesondere der Begriff "SteuerFLUCHT" macht aus Tätern Opfer!

Berichterstattung zu Paradise Papers

Seit Tagen tauchen hier die verschiedensten Berichte zu den Paradise Papers auf. Eine solch schiere Masse an Berichten zu einem Thema habe ich bis jetzt in dieser Form bei der Tagesschau noch nicht erlebt. Ein Großteil der Berichte konnte auch nicht kommentiert und weitergehend hinterfragt werden. Das irritiert mich!
Viele der Machenschaften und moralisch bedenklichen Steuervermeidungen waren nicht erstaunlich für mich, wusste man doch schon seit Jahren, dass es Steueroasen dieser Art gibt und dass es "Agenturen" gibt, die Firmen und reichen Menschen bei dieser Art von Steuervermeidung behilflich sind. Häufig sind diese Machenschaften durch bestehende Gesetze gedeckt.
Und so frage ich mich ratlos zu der Art Berichterstattung, was in naher Zukunft kommt.
Cui bono...?

Hey Staat

Es ist nicht nur der zentrale Konflikt unserer Zeit, wie Waffen Burret sagte, der Kampf der Reichen gegen die Armen. Der Kampf der Besitzenden gegen die Besitzlosen dauert schon seit der Mensch zum ersten mal "meins" sagen konnte.

Das Geld fehlt nicht einfach "dem Staat" - nennen wir ihn besser "Fiskus", also des Staates Geldsäckel. Da die Reichen - die Besitzenden ihr Geld durch "Tricksen" (euphemistisch für "Betrug") vorm Zugriff des Fiskus entfernen, bleiben nur noch die Armen übrig, die diese Löcher stopfen können.

"Der Staat" könnte schon seit Jahren gegen Steuerbetrug vorgehen, will es aber offensichtlich gar nicht. Es sind ja keine durch Zufall enstandenen Gesetzeslücken. Diese Lücken wurden wie die Gesetze selbst nur diktiert. Sie gehören zum System. Diejenigen, welche Nutzen aus den Gesetzen ziehen, haben sie auch erfunden.

Der Ökonom Gabriel Zucman,

Der Ökonom Gabriel Zucman, von der Elite-Universität Berkeley, hat für die Berichterstattung über die “Paradise Papers" in der Süddeutschen Zeitung ausgerechnet: 17 Milliarden Euro verliere Deutschland jedes Jahr an Unternehmenssteuern, weil Konzerne ihre Gewinne in Steueroasen verschieben.
Andere Organisationen gehen jedoch von deutlich höheren Summen aus.
Das “Tax Justice Network”, eine Nichtregierungsorganisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen Steuervermeidung vorzugehen, hat vor einigen Jahren eine Zahl veröffentlicht: Deutschland verliere rund 165 Milliarden Euro pro Jahr allein durch Steuerhinterziehung.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt ein Bericht, der britischen
Organisation “Tax Research London”.
Demnach werden Deutschland jährlich rund 159 Milliarden Euro vorenthalten.
Alle EU-Staaten zusammen verlieren dem Bericht von “Tax Research London” zufolge jedes Jahr rund eine Billion (= 1000 Milliarden) Euro.

Die wohlhabende, ältere Generation werde reicher,

"Die wohlhabende, ältere Generation werde reicher, die jüngere dagegen ärmer."

Es scheint, dass mit dieser Aussage wieder einmal ein Keil zwischen die Generationen getrieben werden soll.

Soll hier der Eindruck erweckt werden, dass ältere Menschen grundsätzlich reich sind, jüngere aber ärmer? Dann verstehe ich allerdings nicht, dass so viele ältere Menschen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen und es auch in der jungen Generation Menschen gibt, die innerhalb kurzer Zeit Reichtum angehäuft haben. Das Problem liegt nicht zwischen den Generationen, es ist ein Problem, basierend auf der Gier des Menschen und mangelnder Solidarität.

160 Milliarden Euro!

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat vor allem auch gesagt, dass alle Sparprogramme der letzten Jahre, zu Lasten der Bürger, nicht nötig gewesen wären, wenn die Reichen und die Superreichen den Staat nicht betrügen würden! Ich finde, dass man das gar nicht oft genug wiederholen kann. Auch wir hätten uns Steuererhöhungen, Solidarpakt, Erhöhungen der Sozialversicherungsbeiträge, Pflegeversicherung, Absenkung vom Arbeitlosengeld, Minirenten und vieles mehr einfach ersparen können, wenn die "Nochbesserverdiener" uns nicht betrügen würden! Keine Agenda 2010 mit Verschlechterungen für alle Kleinsparer wäre je nötig gewesen, wenn der Staat sich darum kümmern würde 160 Mrd € an geklauten Steuern pro Jahr(!) einzuziehen. Geklaut von den sogenannten Leistungsträgern und Vorbildern dieser Gesellschaft.

Steuertricks

Das Thema ist in der Politik, schon seit vielen Jahrzehnten bekannt.
Wurde je ernsthaft, etwas unternommen?

Sorry, falsche head-line !

Die passende Überschrift müsste lauten :Auf wieviel Geld verzichtet der Staat durch gewährte ( legale) Steuer-Schlupflöcher ?

Konsequenzen...

Soweit mir bekannt, gehen Einzelhändler (Warenhäuser und Discounter) von einem Schwund durch Ladendiebstahl in Höhe von max. ca. 1,5% aus. Hinzu kommen innerbetriebliche Diebstähle und Lieferschäden (Bruch) in Höhe von 0,5%, sodaß der Gesamtschwund sich auf ca. 2% beläuft. Das alles wird vorab schon "eingepreist", sodaß unterm Strich dem Händler kein effektiver Schaden entsteht.
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Bei Steuervermeidungen / Steuerhinterziehungen, insbesondere seitens Großunternehmen, kommt man mit dieser eigentlich noch gesunden Handelsregelung von ca. 2% Schwund/Verlust aber längst nicht aus. Der offensichtliche Steureverlust des Staates geht weit über 2% hinaus... und bedeutet - "eingepreist" - für alle Normalosteuerpflichtigen höhere Abgaben.
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Das ist extrem ungerecht und die Frage ist nun: Was tut der Staat (die vom Bürger bezahlte Staatsmacht) dagegen? Werden Übeltäter inhaftiert oder Großvermögen eingezogen?
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Geprellte und abgabengeschändete Bürger fordern nun endlich mal Konsequenzen...

Der eigentliche Skandal

Der eigentliche Skandal ist ja, dass das meiste nicht illegal ist. Die verantwortlichen Politiker haben offensichtlich null Interesse das zu ändern, man kann sich das Geld ja viel leichter vom Bürger holen. Was aber noch schlimmer ist, ist unsere Presselandschaft. Wo bleiben europaweite Boykottaufrufe, wo die deutliche Entrüstung und klare Forderungen an die Politiker?
Falls sich eine Partei findet die wirklich dagegen vorgehen will: meine Stimme bekommt sie.

Steuererklärung auf dem Bierdeckel

Das deutsche Steuerrecht ist das komplexeste Steuerrecht der Welt. Kein Proffesseur der Welt kann es überblicken. Die Hälfte aller Literatur über Steuerrecht weltweit erscheint in deutsch und behandelt das deutsche Steuerrecht.

Diese Form der Überregulierung beschädigt den Standort Deutschland. Das Unternehmenssteuerrecht muss auf einen Bierdeckel passen. Die Zahl 30% müsste eigentlich ausreichen.

Das wollte man wohl nie wissen?

Weil nicht mal das Herrschaftswissen genaue Zahlen preis gibt bzw. gab?Wer da wohl hintersteckt die letzten Jahrzehnte? Die, die uns regierten u. es noch immer tun damit die Sünder so lang als möglich sich nicht am gemeinwohl oder möglichst wenig beteiligen brauchen?
Wie wäre es mit einer Nachzahlung zumindest die letzten 10 Jahre? Wie war doch legal u. mit siebwirkung wo nur der kleine Mann zahlt?
Da kommt die schwarze Null oder der gigantische Sozialetat doch zur rechten Zeit immer schon wenn keiner was weiß oder in Zahlen fassen kann u. das noch legal?Wie hoch ist die BRD verschuldet? 2 Bill. €? Da wären wir doch schuldenfrei selbst ohne Zinseszins all die Jahrzehnte u. für alle Aufgaben wäre genug Geld übrig gewesen!
Aber das war wohl nie Volkes Willen liebe Regierenden?Keine Angst die ,die es machten regieren ja weiter.

Steuerschlupflöcher

Die Ursache, dass Konzerne von der Politik Steuerschlupflöcher erhalten und nichts dagegen tut, ist doch dass die Parteien Spenden erhalten. Man wird ja nicht den Ast absägen auf dem man sitzt.

Wirtschaft und Politik helfen einander und so wird es immer bleiben, da wird sich nichts ändern.

Die Dummen sind die Lohnempfänger und die Kleinbetriebe die diese Löcher wieder stopfen müssen.

Die Politik sorgt schon dafür dass dieses System erhalten bleibt.

Dem Staat geht Kohle flöten

Fest steht: Den Staaten gehen durch Steuervermeidung von Konzernen Einnahmen flöten.

Wunderbar locker flockig und salopp formuliert, und damit der Situation durchaus angemessen, denn außer Spesen nichts gewesen, da kann noch so viel geleakt werden, ändern wird sich nichts, Papier ist geduldig. Die Veröffentlichungen scheinen nur dem Zweck zu dienen, normalbemittelten Menschen regelmäßig vor Augen zu führen wie sie nach Strich und Faden ... werden.

18:16, miss_verstaendnis

>>Können Sie bitte endlich aufhören, Steuerbetrug als "Steuertricks" oder gar "Steuerflucht" zu beschönigen?<<

Wenn Gesetze gebrochen würden, dann wäre es Betrug. Es läuft aber wohl alles legal ab. Wobei man "legal" nicht mit "legitim" verwechseln sollte.

>>Insbesondere der Begriff "SteuerFLUCHT" macht aus Tätern Opfer!<<

Ist denn ein Bankräuber auf der Flucht auch ein Opfer?

18:30, Tim1976

>>Und so frage ich mich ratlos zu der Art Berichterstattung, was in naher Zukunft kommt.
Cui bono...?<<

Die Berichterstattung macht Tatsachen sichtbar, wo man bisher nur vermuten konnte.

Sie schafft also Transparenz, wo bisher Nebel war.

Cui bono, also wem nützt das?

Denken Sie mal scharf nach.

Steuerwettbewerb

ist, wie jeder Wettbewerb, gut für die Bürger. Denn hohe Steuern bedeuten weniger wirtschaftliche Freiheit. Und weniger wirtschaftliche Freiheit führt zu weniger allgemeinem Wohlstand, denn: Wie aus dem "Economic Freedom of the World - Annual Report" hervor geht, ist im Viertel der Länder mit der größten wirtschaftlichen Freiheit das Pro-Kopf-Einkommen siebenmal höher und die Lebenserwartung ca. zwei Jahrzehnte höher als im unfreisten Viertel.

Wenn Unternehmen höhere Gewinne haben, können sie auch mehr investieren und das führt zu mehr zukünftigem Wachstum und Wohlstand.

Der Staat verwendet seine Mittel überwiegend für konsumtive Zwecke. Durch Konsum wird eine Volkswirtschaft jedoch nicht reich, sondern durch Sparen. Das wird allerdings durch die Geldpolitik der vom Staat installieren Zentralbank unattraktiv gemacht. Dadurch kommt es zum Kapitalverzehr. Der lässt sich auch nicht durch Geldschöpfung aus dem Nichts der Zentralbanken ersetzten.

Schade

das die meisten Steuertricks noch nicht einmal illegal sind. Also wird sich auch genau nichts ändern. Und die meisten finden das auch noch gut oder es ist ihnen einfach egal... Anders kann ich mir die letzen BTW Ergebnisse nicht erklären.

Dem Staat gehen die Einnahmen nicht verloren,

er holt sie sich ja bei denjenigen, die entweder ehrlich sind, oder keine Möglichkeit haben, Steuern zu vermeiden.

Kann nix tun?

Einer blockiert doch immer? Einstimmigkeits-Prinzip EU?
Vorschlag: Einige Steuern verschwinden u. der Umsatz da wo er umgesetzt wid ,wird höher besteuert u. je öfter sich die Konzerne Rechnungen erstellen;Lizenz usw. desto höher ist der Umsatz. Und der Umsatz kann nur einmal geltend bzw. besteuert werden oder ermäßigten evtl. Steuerlöchern berechnet werden.Fileale in BRD oder in einer Stadt nur einmal möglich. Basta!
Und ich hab nur einen Wirtschaftsteil bzw. Prüfung als Meisterausbildung.

Es sind die Eliten

der Länder die diese Gesetze für sich selber machen .Wenn man sieht wieviel Lobbyisten im Reichstag ein und ausgehen muß man sich nicht wundern. Da muß man sich dann schon mal fragen ,wer ist der Asoziale ? Der Arbeiter der Steuern zahlt ob er will oder nicht oder die sogenannten Eliten die sich aus dem Geld der Steuerzahler einen schönen Lenz machen.In D ist jeder berechtigt der in Not geraten ist Sozialhilfe zu erhalten ,egal ob er eingezahlt hat oder nicht. Auch Selbständige und Manager könnten in den Genuss kommen Sozialhilfe zu benötigen.Aber eingezahlt haben nur die Arbeiter. Eine Sozialversicherung die Gesundheit und Rente abdeckt sollte endlich geschaffen werden und zwar von allen die in D leben und wenn ein Manager 10 Mill im Jahr verdient kann er locker 3 Mill in dieVersicherung einbezahlen selbstwenn er dann noch 50 % Lohnsteuer zahlt hat er immer noch 3,5 Mill zum leben, davon müsste er wahrscheinlich ohne größere Not überleben können.

18:45, michel56

>>Wie hoch ist die BRD verschuldet? 2 Bill. €? Da wären wir doch schuldenfrei selbst ohne Zinseszins all die Jahrzehnte u. für alle Aufgaben wäre genug Geld übrig gewesen!<<

Staatsschulden sind Vermögen. Derjenigen, die dem Staat das Geld geliehen haben, mit Renditeerwartung. Hätte der Staat sich das Geld nicht geliehen, so wäre das Geld anderswo hingegangen. Wie man zur Zeit sehen kann, da Staatsanleihen nichts mehr abwerfen. Das Geld geht zu großen Teilen in den Immobilienmarkt, wo es die Mieten hochtreibt.

>>Aber das war wohl nie Volkes Willen liebe Regierenden?Keine Angst die ,die es machten regieren ja weiter.<<

"Volkes Willen" war es, daß diejenigen regieren, die regieren. Sie wurden ja gewählt. Obwohl es immer Alternativen gab. Aber die Wähler wollen den Kapitalismus, dessen Auswüchse wir hier diskutieren, denn sonst würden sie andere Parteien wählen. Aber jetzt, wo der Frust überhand nimmt, was wählen sie? Milliardäre, die vorgeben, im Sinne des kleinen Mannes zu agieren.

Konstruktionen

Wenn Verwaltungen nationale Steuerlöcher, wie auch politische Stiftungen, nicht in den Griff bekommen, wie soll das in der vom Gerechten mitgestalteten EU möglich sein?
*
Wenn Brüssel eine der perfektionierten Steueroasen ist, welche Hoffnung auf Gerechtigkeit kann man in diesem Europa, geschweige dann in der Welt bekommen?

Steuerticks sind legal. Die

Steuerticks sind legal. Die Politik ist schlecht.

Außerdem sind die Opfer nicht die Sozialleistungsbezieher, sondern die, die Nettosteuerzahler. Also muß das eingetriebenen Geld auch die entlasten, die seit Jahren durch viel zu hohe Steuern belastet werden.

18:59 von fathaland slim

18:16, miss_verstaendnis

>>Können Sie bitte endlich aufhören, Steuerbetrug als "Steuertricks" oder gar "Steuerflucht" zu beschönigen?<<

Wenn Gesetze gebrochen würden, dann wäre es Betrug. Es läuft aber wohl alles legal ab. Wobei man "legal" nicht mit "legitim" verwechseln sollte.

>>Insbesondere der Begriff "SteuerFLUCHT" macht aus Tätern Opfer!<<

Ist denn ein Bankräuber auf der Flucht auch ein Opfer?
////
*
*
Diesen Vergleich kann ich nicht nachvollziehen.
*
Sind Sie der Auffassung das der Bankräuber auch mit seinem Geld mit dem dazugehörigen Steueranteil auf der Flucht ist?
*
Hier geht es zudem um leider legale Tricks, die von Vielen unserer sonst unbestrittenen vermögenden Mainstream-"kultur" erkannt worden sind.

Steuerfinanzierte Rente

...wäre also durchaus ein bezahlbares Konzept wenn der Staat die Steuerhinterziehungen nicht billigen sondern ihnen ernsthaft nachgehen würde. Die TS könnte sich den heutigen Artikel über Armut sparen... Bananenrepublik Deutschland- wahrhaft ein Armutszeugnis...

In der Regel sind Offshore-Firmen legal

und haben einen wirtschaftlich nützlichen Zweck. Das zeigt jedenfalls, dass von den Millionen von Dokumenten, die vor Jahresfrist mit viel Medienrummel in den Panama Papers öffentlich gemacht wurden, bis heute wenig übrig geblieben ist, was auf kriminellen oder auch nur illegitimen Missbrauch schließen ließ.

Meistens sind Offshore-Transaktionen simpler Ausdruck der globalen Natur eines Geschäfts oder Resultat von tatsächlichen Unzulänglichkeiten und Missständen in den betroffenen Ländern.

Die Milliarden, die bei denjenigen bleiben, die sie erwirtschaftet haben, sind nach meiner Auffassung auch besser dort aufgehoben als in der Hand von Regierungen, die sich in wirtschaftlichen Dingen als bemerkenswert unfähig erwiesen haben. Diejenigen, die diese Vermögen erwirtschaftet haben, haben gezeigt, dass sie erfolgreich wirtschaften können. Sie haben gesellschaftlich niedrig bewertete Güter in gesellschaftlich höher bewertete Güter überführt und zum Allgemeinwohl beigetragen.

Haftstrafen für alle!

Ich hoffe, dass alle Verantwortlichen der Firmen und alle Privatleute die im großen Stil Steuern hinterzogen haben, dafür Haftstrafen bekommen. Es müssen deutliche Strafen sein, die klar aufzeigen, dass der Staat es nicht hinnimmt, wenn reiche Eliten alle anderen Bürger betrügen. Denn geschädigt werden durch Steuerhinterziehung alle Bürger dieses Landes.
Die Politiker die nicht selbst involviert waren, werden dann hoffentlich für entsprechend verbesserte Gesetze und weniger Schlupflöcher sorgen.

Das kann ich nicht

nachvollziehen, dass es nicht möglich ist, die Summe der hinterzogenen Steuern klassifizierbar und konkret aufzulisten. Das ist doch herauszulesen aus den Forderungen gegenüber anderen Unternehmen und aus den Umsatzerlösen, welche bei dem Absatz konkret anfallen. Besonders aus Umsatzerlösen, wenn auch bei verschiedenen Währungen, kann man dies umrechnen und je da Produkt verifizieren. Auch wenn es "kompliziert" sein sollte, ist es doch auch mit Hilfe von Programmen möglich. Die Algorithmen, welche zur Ausspähung von besonderen "schlagkräftigen" Beleidigungen im Netz möglich sind, wird es wohl auch Programme mit den entsprechenden Algorithmen geben, welche solche Fälle lösen können. Wenn der Wille nicht gegeben ist, dann ist alles sehr schwer. Aber bei den mittleren und kleinen Unternehmen bzw. bei dem Bürger kann man schneller in die Tasche greifen, als bei den Konzernen. Im ganzen kann man nur über die "Schlamperei" der Finanzämter nur mit dem Kopf schütteln !!

@nie sed

wow, haste noch mal nachgerechnet, oder warum jetzt 10 mrd mehr? bin riesig gespannt auf deine ermittlungen

18:16 von miss_verstaendnis

"Können Sie bitte endlich aufhören, Steuerbetrug als "Steuertricks" oder gar "Steuerflucht" zu beschönigen?

Insbesondere der Begriff "SteuerFLUCHT" macht aus Tätern Opfer!"

Sehr richtig, vielen Dank für diesen Beitrag!

@Tagesschau: Bitte nehmen Sie sich das zu Herzen!

@18:59 von fathaland slim

Also ich finde es legitim, sein Vermögen vor dem Zugriff anderer zu schützen.

Oder schließt jemand sein Fahrrad etwas nicht ab, um es vor fremdem Zugriff zu schützen?

endlich mal darf man als Bürger seine 2 Cent dazu geben

..
Also diese Steuertricks.. sind keine Erfindung der letzten Jahre.. sondern diese gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Auch ist es dem Staat schon lange bewusst wie das System funktioniert.... Und nein Abschaffen möchte man dieses System wohl eher nicht.. welches Mitglied des Bundestages sägt sich schon gerne den eigenen Ast als Aufsichtsrat eines Daxkonzerns ab?

Die Neuerung der letzten Jahre ist aber, dass die Wirtschaftsprüfer eine neues Betätigungsfeld gefunden haben.. Nicht mehr die Bilanzen von Unternehmen auf "Richtigkeit" zu prüfen, sondern viel mehr noch beratend einzusteigen, besonders auf dem Feld der Optimierung der Firmensteuern. Man soll sich mal anschauen wir Riesig PWC, KPMG etc. dadurch geworden sind.
Was ich aber echt ätzend finde, dass sich die Firmenbosse und oder Inhaber von Firmen, die lieber im Ausland wenig versteuern.. sind in Deutschland bei Spenden als große Mäzenen Feiern lassen....

der Staat verliert überhaupt nichts durch Tricks

Nicht das jetzt jemand auf die Idee kommt, ich würde meinen, dass sich der Staat das wieder von den Kleinen holt.

Nein, ein Trick ist ein Kniff, eine legale Anwendung der geltenden Regeln, um ein Ergebnis zu erzielen, dass einem besser dient. Das ist ein Trick.

Anders ist es beim Betrug. Hier wird durch falsche Angaben und durch komplizierte Vorgänge etwas so undurchschaulich gemacht, dass man damit einen Vorteil erlangt, der einem nicht zusteht.

Nun ist die Frage, ob die Konzerne durch gute Mitarbeiter Tricks gefunden haben die Steuerlast zu minimieren? Oder haben die Konzerne betrogen und durch unlautere Mittel die Abgaben unrechtmäßig reduziert?

Das ist bisher aus keinem Bericht richtig hervorgegangen, und auch von keiner Seite bisher so kommentiert worden.

Erst wenn feststeht, dass das Verhalten illegal war, erst dann kann man sich entrüsten. Andernfalls müsste man fast Anerkennung zollen.

Also jetzt ist klar, was nicht nur ich wissen will.

EU und Steuern

Weshalb gab es die Trennung von Energieversorger und Netzbetreiber? Es sind nun scheinbar zwei Firmen, der Energieversorger zahlt an den Netzbetreiber, der in Wirklichkeit dasselbe Unternehmen ist, nur einen anderen Namen hat. Kann mir jemand die Logik dabei erklären?

@19:11 von vweh

"Schade
das die meisten Steuertricks noch nicht einmal illegal sind"

Also ich finde das gut. Denn dann bleibt das Geld bei denjenigen, die gezeigt haben, dass sie damit einen Beitrag zum Allgemeinwohl geleistet haben. Denn sie lassen das Geld ja nicht einfach auf den Konten als Geld liegen, sondern sie investieren es in Unternehmen, die damit Arbeitsplätze schaffen und Güter Produzieren, die die Bedürfnisse der Menschen erfüllen. Dass Regierungen bei der Schaffung von Wohlstand erstaunlich unfähig sind, wurde ja hinreichend in den Staaten bewiesen, in denen die Regierungen für die gesamte Wirtschaft zuständig waren. Jüngstes Beispiel: Venezuela.

"Der Staat verwendet seine

"Der Staat verwendet seine Mittel überwiegend für konsumtive Zwecke. Durch Konsum wird eine Volkswirtschaft jedoch nicht reich, sondern durch Sparen."
..
Ist das aus einem Werbeflyer der FDP ? Bildung wird ja auch als konsumtive Ausgabe gewertet. Oder ist sie doch eine Investition ? "Konsumtive Ausgaben" scheint mir ein politischer Kampfbegriff zu sein.

fathaland slim, 19:04

||Cui bono, also wem nützt das?
Denken Sie mal scharf nach.||

Vermutlich den Medien durch Umsatz.

Oder glauben Sie als demokratischer Sozialist allen Ernstes, dass Politiker etwas ändern werden, in das sie selbst verstrickt ist (und sei es nur durch lasche Gesetzgebung)?

19:41, Ernst-

>>@18:59 von fathaland slim
Also ich finde es legitim, sein Vermögen vor dem Zugriff anderer zu schützen.

Oder schließt jemand sein Fahrrad etwas nicht ab, um es vor fremdem Zugriff zu schützen?<<

Sie können nicht von mir erwarten, daß ich darauf eingehe.

Ein solcher Vergleich disqualifiziert Sie für jede ernsthafte Diskussion.

"Seit Tagen tauchen hier die

"Seit Tagen tauchen hier die verschiedensten Berichte zu den Paradise Papers auf. Eine solch schiere Masse an Berichten zu einem Thema habe ich bis jetzt in dieser Form bei der Tagesschau noch nicht erlebt. Ein Großteil der Berichte konnte auch nicht kommentiert und weitergehend hinterfragt werden. Das irritiert mich!"
..
Wieso ist das irritierend ? Die Beiträge wurden nicht von irgendwelchen Lobby-Verbänden "Wort für Wort übernommen" sondern von Journalisten geschrieben. Und was ist falsch daran daß ausführlich berichtet wird ? Und müssen Sie alles kommentieren können ? Doppelt und dreifach ?

Wie bitte??? Unsichere Datenlage?? Echt jetzt??

Zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/steuerschaeden-paradise-papers-101.html

Unsichere Datenlage

Es mangelt an Informationen, um konkretere Aussagen über die Steuerverluste zu treffen: "Die verfügbaren Daten sind nicht über alle Länder und Unternehmen hinweg umfassend und ausführlich und enthalten oft keine Informationen über die tatsächlich gezahlten Unternehmenssteuern", heißt es im Report.

Von wegen unsichere Datenlage.. .Ha ha ha ha... Was waren denn bitte jetzt diese ganzen Leaks?? Immer noch nicht ausreichend Daten?? OK, Steuerdaten mittels automatisiertem Steuerabgleich ist durchaus richtig.

Aber: diese ganzen Daten aus den Leaks sollten endlich mal an die Strafverfolgungsbehörden (Staatsanwaltschaften und Steuerfahnder) gehen.

@18:59 von fathaland slim

>> Wenn Gesetze gebrochen würden, dann wäre es Betrug. Es läuft aber wohl alles legal ab. Wobei man "legal" nicht mit "legitim" verwechseln sollte. [...] Ist denn ein Bankräuber auf der Flucht auch ein Opfer?
_
Herrjeh ... wie unbillig und verstiegen ist denn diese Argumentation...

19:46, hut

>>Anders ist es beim Betrug. Hier wird durch falsche Angaben und durch komplizierte Vorgänge etwas so undurchschaulich gemacht, dass man damit einen Vorteil erlangt, der einem nicht zusteht.<<

Durch komplizierte Vorgänge etwas undurchschaubar zu machen ist nicht notwendigerweise gesetzeswidrig. Was nicht gesetzeswidrig ist, ist kein Betrug.

Man kann andere auch komplett legal übervorteilen und über den Tisch ziehen.

Grundsatz.

>> Wie viel verliert der Staat durch Steuertricks? << ... ist als Frage völlig egal..!
_
Allein die Notwendigkeit dieser Feststellung muß den Staat (die Staatsmacht) zwingend veranlassen, ALLE Möglichkeiten zur Unterbindung von Steuerhinterziehung oder gar Steuerbetrug zu ergreifen. Insbesondere - weil auch gesellschaftlich nicht vermittelbar oder gar irgendwie akzeptabel - darf der Statt (die Regierung oder untergeordnete Chargen) keine Steuervergünstigungen gegenüber Dritten einräumen oder zulassen, die unterm Strich die Kassen der Pflichtsteuerzahler belasten.

@ Am 08. November 2017 um 19:24 von fathaland slim

Ich bin mir nicht im Klaren ob sie mich verstehen wollen oder mißverstehen. Eigentlich ist mein Kommentar durchaus auch sarkastisch zu lesen u. ich kann ihr Wählervotum mir schon lange nicht erklären .Schon gar nicht nach dem Prinzip wer beschissen wird hat doch selbst nichts besseres verdient weil er es wollte sonst wäre das Ergebnis so nicht? Ich finde es ja auch faszinierend u. vor allem fustrierend wie moralisch verwerflich agiert wird ohne Konsequenzen nicht mal des Wählers fürchten muß wenn man schon lange so u. immer so ähnlich agierte egal wer wann die letzten Jahre das Sagen hatte?Wir können ja noch so viel rumkotzen aber es stinkt doch schon lange wirklich u. doch hält die Mehrheit Augen ;Nase;Mund zu um es nicht mehr ertragen zu müssen oder die Mehrheit geht gar nicht wählen nach der Devise wir ändern ja doch nichts?
Ich kann nur einmal auf 4 Jahre u. ab u. an kommentieren oder rumpöbeln.Geändert hat sich aber nie was bei denen die könnten oder müßten.

Zu 18:47 hofer andreas Ganz

Zu 18:47 hofer andreas
Ganz genau Ihrer Meinung zu 100%.
Es wird sich nie etwas ändern, weil es das System des gegenseitigen Handschlags ist.

19:54, kommentator_02

>>fathaland slim, 19:04
||Cui bono, also wem nützt das?
Denken Sie mal scharf nach.||

Vermutlich den Medien durch Umsatz.

Oder glauben Sie als demokratischer Sozialist allen Ernstes, dass Politiker etwas ändern werden, in das sie selbst verstrickt ist (und sei es nur durch lasche Gesetzgebung)?<<

Die Medien schaffen Öffentlichkeit.

Informierte Bürger treffen vielleicht andere Wahlentscheidungen.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Fraser Institute? Im Ernst?

Da User Ernst weiter oben ganz im Ernst auf das Fraser Institute verwiesen hat, möchte ich Wikipedia zitieren:
»Gefordert werden eine stärkere Integration in die US-amerikanische Wirtschaft und Privatisierungen, aber auch die Lockerung des Waffenrechts und die Legalisierung von Marihuana. Kritisiert werden zu hohe Staatsausgaben, Budgetdefizite, hohe Steuern und staatliche Maßnahmen gegen die globale Erwärmung. Unter anderem veröffentlicht das Institut seit 1996 jährlich den Economic Freedom of the World Report.
Die Denkfabrik fördert über Tochtergesellschaften aktiv die Leugnung der menschengemachten Erwärmung. Finanziert wird sie unter anderem durch Gelder von ExxonMobil (...)
Die Unterstützung der Tabakindustrie und die Diffamierung von wissenschaftlichen Studien über die Risiken des Rauchens brachten dem Fraser Institute scharfe Kritik ein ebenso wie seine Kampagnen gegen gesetzliche Mindestlöhne.[3]«
Kurz gesagt: nicht vertrauenswürdig.

an den medialen Pranger..!

Profitgier zu Lasten der Allgemeinheit gehört an den medialen Pranger gestellt, immer und immer wieder. Wenn schon die Regierungen keine probaten Mittel gegen die Unersättlichen dieser Welt aufbringen (können oder vielleicht sogar wollen), sollten es zumindest die Medien nicht aufgeben, Menschen, die ohne Skrupel zu Lasten anderer und nur weil sie immer mehr wollen, die Suppe durch immer mehr Öffentlichkeit zu „versalzen“. Diese Aufgabe gehört m.E. dauerhaft auf die Agenda..!! Keine Neiddebatte, wohlgemerkt,es geht darum, das die Profitgier einzelner mittlerweile ein weltzerstörerisches Ausmaß angenommen hat

es ist egal

pünktlich nach der BTW wird dieser Report veröffentlicht, in vier Jahren ist da reichlich Gras drüber gewachsen und Hinz und Kunz neiden sich gegenseitig wieder die Krümel neben den Tellern des reichsten Prozents...
Divide et impera und panem et circensis haben immer funktioniert.
Erst wenn sie wieder übertreiben tritt ein Luther, Robespierre oder Lenin auf den Plan, so spät, daß es fast noch fataler ausgeht. Deshalb noch ein Zitat : "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen, beim Universum bin ich mir aber nicht sicher "

19:58, Zwicke

>>@18:59 von fathaland slim
>> Wenn Gesetze gebrochen würden, dann wäre es Betrug. Es läuft aber wohl alles legal ab. Wobei man "legal" nicht mit "legitim" verwechseln sollte. [...] Ist denn ein Bankräuber auf der Flucht auch ein Opfer?
_
Herrjeh ... wie unbillig und verstiegen ist denn diese Argumentation...<<

Wenn Sie dies vielleicht etwas näher ausführen könnten?

Der Satz mit dem Bankräuber und dem Opfer ist nur verständlich, wenn man ihn im Zusammenhang liest. Die Foristin/der Forist auf den ich antwortete, meinte, der Begriff "Steuerflucht" mache denjenigen, der sie begeht, zum Opfer.

Sie sind jetzt schon der zweite, der diesen Satz von mir nicht versteht. Was mich sehr wundert. Aber wenn man ihn so aus dem Zusammenhang reißt, wie Sie das hier tun, dann kann man ihn natürlich nicht verstehen.

Bravo fathaland slim

Fathaland slim wirft sich mal wider maechtig ins Zeug! Bravo und danke, ich stimme allem voll zu ... und es erspart mir, meine Finger wund zu schreiben.

19:47 von ex_Bayerndödel

EU und Steuern

Weshalb gab es die Trennung von Energieversorger und Netzbetreiber? Es sind nun scheinbar zwei Firmen, der Energieversorger zahlt an den Netzbetreiber, der in Wirklichkeit dasselbe Unternehmen ist, nur einen anderen Namen hat. Kann mir jemand die Logik dabei erklären?
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Das ist gegenüber Steuern noch verhältnismäßig einfach.
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Den Netzbetreiber braucht es um Fremdanbieter mit hohen Durchleitungsgebühren abzuschrecken.
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Bei den Steuern ist das so das Steuerfachwirte die sich in den öffentlichen Dienst retten, bei jeder Reform neue Lücken aufreissen, die Ihre Kommilitionen in der freien Steuerberatung schon vorwegahnen.

Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten

obliegen dem Gesetzgeber, der sich von Lobbyisten die Gesetzentwürfe liefern läßt.
Dass ab einer unbestimmbaren Summe an Erträgen die Gier unersättlich wird, ist an den verfallenden Werten und schlechter sozialer Gesinnung zu sehen. Es liegt am Gesetzgeber, hier einen Riegel vorzuschieben.
Aber solange der dumme Michel auf Steuerkarte sozialversicherungsplichtig beschäftigt ist, kann unser Vater Staat die Kleinen und Mittleren auspressen, und den „Großen“ weiterhin alle Möglichkeiten einräumen.
Da lobe ich mir doch diejenigen Geschäftsleute, die ordnungsmäßig ihre Steuern zahlen, aber langsam an Amazon und ähnlichen das Geschäft verlieren.
Geiz ist geil, wer mehr zahlt ist doof.
Ich persönlich werde mich von den bekannten Steuervermeidern, soweit es geht, abwenden. Eine andere Möglichkeit habe ich nicht.

20:07, Zwicke

>>Grundsatz.
" Wie viel verliert der Staat durch Steuertricks? " ... ist als Frage völlig egal..!
_
Allein die Notwendigkeit dieser Feststellung muß den Staat (die Staatsmacht) zwingend veranlassen, ALLE Möglichkeiten zur Unterbindung von Steuerhinterziehung oder gar Steuerbetrug zu ergreifen.<<

Es geht hier ja gerade nicht um Steuerbetrug oder Steuerhinterziehung, da wohl alles im Rahmen geltender Gesetze stattfindet.

Die moralische Frage hat keine Gesetzeskraft.

Zur Erläuterung empfehle ich den Kommentar von "-LLAP-" um 20:05.

Steuer fuer Reiche

Es darf nicht sein dass Reiche Ihre Steuerpflicht massiv entgehen.
Fraglich dagegen ist ob die Welt besser ware wenn Konzerngewinne Prozent- und gleichermasse gesteuert werden. Wird das Geld weiter investiert (und nicht fuer private Zwecke ausgegeben) dann fungiert es aenlich wie bei einem Konjukturprogramm? Werden die staatliche Strukturen dieses Geld wirklich besser investieren/verwenden? Und wieviele Subventionen werden dann noetig?

19:59 von fathaland slim

19:46, hut

>>Anders ist es beim Betrug. Hier wird durch falsche Angaben und durch komplizierte Vorgänge etwas so undurchschaulich gemacht, dass man damit einen Vorteil erlangt, der einem nicht zusteht.<<

Durch komplizierte Vorgänge etwas undurchschaubar zu machen ist nicht notwendigerweise gesetzeswidrig. Was nicht gesetzeswidrig ist, ist kein Betrug.

Man kann andere auch komplett legal übervorteilen und über den Tisch ziehen.
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Wer in Steuersachen vorsätzlich Vorgänge undurchschaubar macht, der macht sich straftbar, wenn es dann erkannt und bewiesen wird.
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Bestraft werden müssten nur "Gerechte" welche die Ihnen bekannten Brüsseler Steuerungerechtigkeiten nicht in Ihre Gerechtigkeit einbeziehen.
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Hier wird nur die Verwaltungsunfähigkeit populistisch missbraucht, um Steuerberater und -pflichtigen zu kriminalisieren.
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Und wie bei jeder Verwaltungsreform, ein Loch gestopft und 4 neue Krater ermöglicht, ist eben immer so, wie bei Pisa in Deutschland?

Sozial statt asozial...

Systhematische Steuervermeidung oder gar Steuerhinterziehung in Milliardenbereichen sind schlicht schwerkriminell - da helfen keine Beschönigungen! Und wenn diese Machenschaften mit Hilfe staatlicher Stellen stattfinden, dann gehören deren Verantwortliche (Politiker und Beamte) genauso hinter Schloß und Riegel und zur Rechenschaft gezogen, wie die Milliardäre.
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Das behindern auch keine Verweise auf wirtschaftliche Schäden durch Strafverfolgungen... im Gegenteil... drohen gerade Großbetriebe und Konzerne gerne mit "Verlagerung ins Ausland". Da sage ich - NUR ZU..! Einen Mercedes oder VW (made in Company of China) würde ich nie kaufen...
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Vernünftigerweise braucht also DE eine wirtschaftspolitische Rückbesinnung... (da war doch mal sowas wie eine soziale Marktwirtschaft...).

Die Politiker kommen mir wie

Die Politiker kommen mir wie ohnmächtig vor, angesichts ihrer so geliebten GLOBALISIERUNG, von der ja keiner was hat, ausser der, der das Geld hat.

Und hier liegt das Problem: Das Geld. Ein Gesetz kann sehr mächtig sein und das braucht es. Wer in Deutschland oder Laos Geld verdient, muss dort auch die Steuern zahlen, das gilt für jeden cent. Ohne Ausnahme, ohne Winkelbuchhaltung.

@ pete54m

an den medialen Pranger..! Profitgier zu Lasten der Allgemeinheit gehört an den medialen Pranger gestellt

Ich dachte eigentlich, das Mittelalter sei vorüber. Hat ein Mensch nicht immer noch Persönlichkeitsrechte, selbst wenn er Steuern hinterzogen hat?

re ernst-: Wer kanns besser?

"Die Milliarden, die bei denjenigen bleiben, die sie erwirtschaftet haben, sind nach meiner Auffassung auch besser dort aufgehoben als in der Hand von Regierungen, die sich in wirtschaftlichen Dingen als bemerkenswert unfähig erwiesen haben."
Das uralte Argument einer Wirtschaft der Fähigen. Wobei sich die Annahme hier selbst bestätigt. Wer erfolgreich ist, hat es auch "verdient" und soll seinen "Verdienst" deshalb auch behalten dürfen. Deshalb keine Steuern.

Dabei vergessen Sie aber z.B. geflissentlich, dass jedem Verkäufer auch ein Käufer mit Kaufkraft gegenüberstehen muss. Diese Kaufkraft ist aber die Leistung der Gesellschaft.

Starke Volkswirtschaften sind ohne starke Kaufkraft nicht denkbar. Diese bekommen Sie aber nicht ohne Investitionen der Gesellschaft. Und die müssen bezahlt werden. Von allen!

"Diejenigen, die diese Vermögen erwirtschaftet haben, haben gezeigt, dass sie erfolgreich wirtschaften können."

Stimmt, wenn Sie dazu nicht nur die Anbieter zählen!

Unbegreifliche Zahlen.

Angegeben wird hier `Durch Steuersparmodelle gingen 2015 zwischen 100 und 240 Milliarden $ weltweit an Unternehmenssteuern verloren.

Heute machte die Niederländische Regierung bekannt das bei 4000 ausländische Großunternehmen die über Holland verrechnen die gesamte Steuern überprüft werden, also nicht nur ob bezahlt sondern auch in welcher Höhe.

Weil es hier um Großunternehmen handelt und bei einer angenommenen übliche Steuerschuld von n u r 50 Millionen Euro pro Jahr würden nur in Holland, die entgangene Unternehmenssteuern 200 Milliarden Euro betragen.

Bekanntlich müssten Unternehmen wie Ikea, Apple oder Google einige Milliarden über Holland zahlen. Also hier wird wieder Kiloweise Sand in den Augen gestreut.

Schuld ist die Politik !

Es sind intern. Anwaltskanzleien und die vielschichtige Lobby, die sich die Steuergesetzgebung selbst maßschneidern dürfen und dies in engster Abstimmung mit der dt. Politik !

Möglich gemacht und maßgeblich unterstützt wurden diese legalen aber asozialen Umgehungspraktiken von Union, SPD und FDP. Wie sich die AfD hierzu verhält, ich will es lieber nicht wissen !

Sarah Wagenknecht ist die einzige die einer Merkel und einem Schäuble die Wahrheit ins Gesicht schmettert !

Wie die "Presse" nun beweist, waren es vor allem CDU, FDP und SPD die Steuergerechtigkeit und Transparenz immer wieder ganz bewusst verhindert haben und Herr Kubicki empfindet die Wut der Menschen nun als "ungerecht". Donnerwetter, was für eine kalte Arroganz dem Steuerzahler gegenüber !

Ein Großteil der Steuervermeidung bzw. der Umgehung hätte man längst verhindern können, man WILL es aber gar nicht !!!

Werden nun Merkel, Lindner und Kubicki diese Praktiken beenden ?

Nein, denn sie sind ja Teil des Problems !!!

@ Initiative Neue

Das deutsche Steuerrecht ist das komplexeste Steuerrecht der Welt. Kein Proffesseur der Welt kann es überblicken.

Nicht schlimm, hauptsache ein gewöhnlicher Steuerberater überblickt es.

@ 19:59 von fathaland slim

Lieber fathaland slim,

wenn Sie auch die Verknüpfung mit dem Wort "und" beachtet hätten, hätten Sie meine Intention auch verstanden. Oder Sie wollten durch das gezielte Weglassen den Sinn verfälschen, und sich bei den Lesern einen Vorteil verschaffen, den Sie in diesem Fall nicht verdient haben. Auch dann haben Sie das Prinzip und meine Aussage erkannt.

An der legalen Steuervermeidung wird sich nichts ändern

Deutsche Besteuerungsgesetze ändern, Problem gelöst? Das würde in großen Teilen gegen EU-Recht verstoßen, welches nur einstimmig geändert werden kann. Daran haben Luxemburg, Malta, Irland und Co kein Interesse, denn diese Länder verdienen gut daran.

Geld regiert die Welt, und somit

auch die Politik ! Deshalb sind die Gesetze eben auch so wie sie sind.
Deshalb sind und waren auch Politiker, die an sich die Arbeitnehmerinteressen vertreten sollten, bspw. wie Herr Gabriel für TTIP.
Deshalb wäre ich für die Veröffentlichung der betreffenden Namen, so dass man zumindest sein Verhalten danach ausrichten kann. So vermeide ich deshalb Produkte mit dem angebissenem Apfel und mach um Starbucks Filiale einen weiten Bogen.

@Ernst 19:07 "Steuerwettbewerb wichtig!"

@Ernst hat uneingeschränkt recht.
Die die sich hier am empörtesten geben sollten sich selbst mal nach ihrem Absolutbeitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens fragen und ob die Forderung, ein anderer solle die Rechnung übernehmen, wirklich legitim ist.

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