Kommentare

Netter Versuch...

"Je weniger Qualitätsmedien, desto mehr Propaganda"
"...Die Abschaffung würde nicht nur zum Tod des öffentlich finanzierten Rundfunks, sondern auch von 30 privaten Rundfunkveranstaltern führen."

Übersetzt heißt das wohl, daß wir den s.g. "Qualitätsmedien" glauben, und auch den ehedem GEZ-Gebühren genannten Obolus weiter bezahlen sollen, weil wir sonst all unsere, allein die Wahrheit verbreitenden, "Qualitätsmedien" verlören.
Komisch.
War nicht früher die "aktuelle Kamera", wers noch kennt, auch mal ein Qualitätsmedium?
Und was ist mit der Mitgliedschaft von Führungspersonen der ÖR in Vereinen, wie z.B. der "Atlantikbrücke"?
Was ist mit dem Verschweigen von Informationen? Z.B. jüngst die Demo vor der US-Basis Ramstein?
Oder die Tatsache, daß uns viel zu oft ein mutmaßlich, womöglich, hätte oder könnte als erwiesene Fakten präsentiert werden?
Irgendwie scheint mir diese SPR-Studie weit logischer, als die Erklärungsversuche unserer ÖR.
Die klingen nach der Partei, die immer recht hat...

Das interessante am Faktenfinder

ist das man über Seiten informiert wird die man nicht kennt und nutzt, das macht neugierig.
Aber das gilt wohl nur für Nutzer ohne FB oder Twitter oder ähnlichen Medien.
In Deutschland ist das Vertrauen wie hoch in die Medien ?, ich weis es nicht.
Was ich aber festgestellt habe, das man mit Focus oder Welt und einigen ähnlichen Seiten gut bedient wird mit dem was so auf der Welt passiert.

Gruß

Es darf gelacht werden.

"Propaganda- und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt",
Da braucht man übrigens nicht mal in der Schweiz suchen, werte Kollegin.

Selbst ein Bild machen

ich empfehle, die Seite zu besuchen und die Studie über die NZZ zu lesen.

Wenn 90% der Meldungen von

Wenn 90% der Meldungen von der Nachrichtenagentur Reuters kommen, und diese fast wortgleich auf allen Seiten zu finden sind, sollte sich die ts mal überlegen, ob die Medienvielfalt noch vorhanden ist.

@Glasbürger

Am 01. November 2017 um 10:19 von Glasbürger

"... Was ist mit dem Verschweigen von Informationen? Z.B. jüngst die Demo vor der US-Basis Ramstein?..."

Der SWR, Teil des ÖR, hat doch drüber berichtet!

https://www.swr.de/swraktuell/rp/hoehepunkt-der-aktionswoche-in-ramstein...

Fehlende Selbstkritik

Es ist sehr bedauerlich, dass ein Hinterfragen sofort wieder zu der Keule "Rechtspopulismus" führt.

Leider finden in Deutschland keine echten Diskussionen statt, in denen sich die Medien einmal echter Kritik stellen müssten.
Um dem aus dem Weg zu gehen, zeigt man prollige Pegidas oder AFDs die röhren "Lügenpresse". Wer hört denen zu? Wer will mit denen in einem Topf landen? Deshalb schweigen oft die, die wirkliche, sachliche Kritikpunkte anführen.

Die Medien in Deutschland halten sich für objektiv und räumen, wenn überhaupt, kleine Fehler ein. Aber sonst findet man sich selbst super.

Was mich stört:
- Journalisten, die sich der Verantwortung für die eigene Arbeit durch "vielleicht, womöglich, man nimmt an etc" entziehen.
- Experten, deren Auftraggeber man erforschen muss, um zu sehen, welche Interessen sie vertreten.
- Schwarz-Weissmalerei. Sehr häufig wird nicht mehr abgewogen.
- Manipulation durch Weglassen. Man liefert eine halbe Nachricht. Das ist Empörungsmanagement.

Inwiefern?

Zitat: "Methodisch würden die "Swiss Propaganda Research"-Studien aber der komplexen Fragestellung nicht gerecht, wenn sich die Analyse wie im Fall des SRF nur auf einen Tag und einen Fall beziehe. Auch genüge der qualitative Untersuchungsansatz nicht und es fehle ein medientypischer Vergleich. "

Inwiefern sollen die Untersuchungsergebnisse des SPR "mehodisch der komplexen Fragestellung nicht gerecht" werden?`

Meint der "Faktenfinder", dass es ausreicht, dem Leser ein paar Brocken Kritik am Untersuchungsansatz an der Studie des SPR hinzuwerfen, um die berechtigten Zweifel an der Objektivität der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender auszuräumen?

Da fragt sich, wer hier Desinformation betreibt!

Für jede Studie kann man Unzulänglichkeiten in der Methode und im Untersuchungsansatz finden! Das sage ich persönlich, der aktuell eine Doktorarbeit über ein Thema, das ich ebenfalls mit einem "qualitativen Untersuchungsansatz" erforscht habe, gerade abschließe.

Wieso Rechtspopulismus?

Ich finde es bedauerlich, dass der Beitrag am Schluss noch auf den Rechtspopulismus-Klageweg einbiegt. Die Beeinflussung der Massen über die Medien ist beleibe kein Alleinstellungsmerkmal des Rechtspopulismus. Information aufgrund klar deklarierter Fakten, begründete Mutmassungen und Meinungen sollten natürlich klar voneinander abgegrenzt werden. Die Verbreitung anonymer Meldungen und Meinungen, das geht aus meiner Sicht nicht.

Ist der Mainstream naiv?

Die Nennung der Nachdenkseiten in einer Linie mit rechtsextremen Gedankengut, so wird es suggeriert, ist unterirdisch. Dabei wird auch nicht erwähnt (weggelassen) von wem die Nachdenkseiten gegründet wurde. Von Albrecht Müller, ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt; 1987 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Das kennt man vom Mainstream, es wird nicht gerade gelogen, aber die wichtigen Informationen einfach weggelassen und durch Suggerieren, dem anderen alternativen Medium, immer wieder was unterstellt, was dem naiven Leser abschrecken lassen soll sich näher damit zu beschäftigen.

Ja, richtig!

Zitat: "Auch die Journalismuskultur bewegt sich nicht in einem wertfreien Raum, in dem es keine Maßstäbe gäbe. Journalismus soll auch Spielraum für wertorientierte Interpretationen zulassen und ist insgesamt, also über den einzelnen Beitrag hinaus, der Wahrhaftigkeit und Vielfalt verpflichtet."

Ja, richtig!

Nur ein vertrauenswürdiger Journalismus darf in seiner Wertung und Kommentierung des Geschehenen nichts dazuerfinden oder wesentliche Faktoren und Tatsachen ignorieren oder verfälscht darstellen, wie dies nur allzu oft geschieht!

Und genau DAS ist der Punkt der Kritik. Sicherlich nicht, dass es viele Journalisten mit einer vorgeprägten politischen Verortung und somit Positionierung im Meinungs- und Wertungsspektrum gibt. Da sind mir - als AfD-Wähler - wertende und kommentierende, d.h. engagierte Journalisten lieber als solche, die nur einen nüchternen Bericht abgeben, auch wenn ich die grünrote politische Ausrichtung der Mehrheit des Journalisten nicht goutiere,

Die Fake News illustriert das Jahrbuch an einem Beispiel: So habe das Trump-Team im US-Wahl­kampf »afro­ameri­ka­nischen Wählern via Facebook gefälschte Videos zugespielt, in denen Hillary Clinton schwarze Männer als Raub­tiere bezeichnet.« Als Beleg wird ein Artikel der NZZ genannt – gemäß FÖG immerhin die qualitäts­vollste Zeitung der Schweiz – der dies Wort für Wort bestätigt.

Die Sache hat nur einen Haken: Das fragliche Video gibt es tatsächlich – und es ist echt. Clinton hat sich 2016 für die »unglückliche Wortwahl« aus ihrer Zeit als First Lady entschuldigt.

Das FÖG-Beispiel für Fake News: Es ist selbst »Fake News«.

@tisiphone

"Um dem aus dem Weg zu gehen, zeigt man prollige Pegidas oder AFDs die röhren "Lügenpresse". Wer hört denen zu?"

Die AfD ist stärkste Partei in den neuen Bundesländern. Sie hat ein breites Publikum und sieht, nach Aussage ihrer Vorsitzenden, Russland als Vorbild.

In die selbe Kerbe schlägt diese "Schweizer Seite".

"Die Medien in Deutschland halten sich für objektiv und räumen, wenn überhaupt, kleine Fehler ein."
D.h. es gibt eine Verschwörung der Medien? Darauf wollen sie hinaus?

wer die Ukraine-Berichterstattung in Deutschland verfolgt hat

der hat jeden Glauben an eine freie Presse verloren. Sorry.

Desinformation in der Schweiz

Desinformation in der Schweiz Propaganda statt seriöser Forschung
Den Artikel muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da kommt man auf eine Systemrelevante Aktion in Deutschen Leitmedien. Die haben die gleichen Probleme mit gleicher Klientel hüben und drüben. Man denke nur an den Ivo Sassek und AZK, Dr. Daniele Ganser oder hier an Ken Jebsen, Heiko Schrank. Immer mehr Menschen können durch die Alternativen Quellen selber erkennen wer Propaganda (Brainwashing) betreibt!

um 10:24 von Bowerman

"Da braucht man übrigens nicht mal in der Schweiz suchen, werte Kollegin."
Ja, da wird man doch von Russland aus sehr gut bedient.

Nachvollziehbar ...

Zitat: "Die Mitglieder der SPR-Forschungsgruppe wollen ihre Namen nicht nennen, denn sie befürchten "persönliche Diffamierungen und berufliche Sanktionen", heißt es auf der Website. "

Nachvollziehbar, kann ich da nur zusammenfassend sagen.

Ich finde es übrigens bereits über alle Maße einseitig vom "Faktenfinder", wenn man bei einer medienkritische Studie kritisch bis aufs letzte Komma untersucht, wohingegen - als letztes Beispiel - eine vom Steuerzahler mit einer halben Millionen EUR geförderten Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Thema
Rechtsextremismus in OstD vollkommen kritiklos durchgewunken wurde, obwohl diese mit einer Wissenschaftlichkeit so viel zu tun hat, wie Al Capone mit der Einhaltung der 10 Gebote!

Eine Tatsache, die von vielen Medien und Zeitung im Nachgang dann kleinlaut eingestanden weredn musste.

(https://sciencefiles.org/2017/05/18/der-rechtsextrem-fremdenfeindliche-o...)

@Bowerman um 10:24Uhr

Bin gespannt, ob ich Ihnen beim zweiten Versuch zustimmen darf!

@ Erfahrungsträger

"Man denke nur an den Ivo Sassek und AZK, Dr. Daniele Ganser oder hier an Ken Jebsen, Heiko Schrank. "

vielen Dank! die Liste könnte man noch um einige Namen erweitern........
in Deutschland muß man keine Gesellschaftskritiker oder kritische Medienschaffende einsperren wie in der Türkei

hierzulande wird man diskreditiert, manchmal finanziell ruiniert, und vor allen man wird medial ignoriert..........(auch eine Form der Zensur)

Irrelevante Einzelmeinung!

Zitat: "Wyss hält dies für unverhältnismäßig: Wenn auf der Seite von einer Bedrohung die Rede sei, werde eine Verschwörung der wissenschaftlichen Community suggeriert. Dies widerspreche jedoch seiner Erfahrung. "

Irrelevante Einzelmeinung! Wann hat Hr. Wyss schon eine klar medienkritische Studie veröffentlicht, um aus "seiner Erfahrung" heraus abschätzen zu können, ob die Sicherheitsmaßnahme, die Autoren der Studie nicht zu nennen, "unverhältnismäßig" ist?

Wie geht es denn Autoren, die etwas "politisch inkorrektes" veröffentlichen?
Wie ist es einem Dr. Thilo Sarrazin ergangen?
Wie ergeht es aktuell dem Spiegel-Bestseller-Autor Thorsten Schulte, der - zugegeben sehr hart - mit der Politik der letzten 5 Jahre ins Gericht geht?

Genau: sie werden ausgegrenzt, angefeindet und erfreuen sich über physische Angriffe durch Linksradikale.

Zweifel oder Fakten?

Zitat: ""Das geht gar nicht, jedenfalls nicht in einem Land wie der Schweiz", sagt er und ergänzt: "Ich habe Zweifel, ob es sich um Forscher handelt."

Hat Hr. Wyss Belege für diese Behauptung oder entspringt diese Behauptung lediglich seinem Zweifel.

Seltsam, dass der "Faktenfinder" zum Einen die wissenschaftliche Methode einer medienkritischen Studie in Frage stellt, aber Hrn. Wyss wild seine Zweifel und Spekulationen zum Besten geben lässt.

Ich kann Ihnen da nur

Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Insbesondere bei so einem Namen wie "Faktenfinder" finde ich es schade, dass oft nur ein Teil der Fakten "gefunden" wird.
Einen besonders bitteren Nachgeschmack hatte ich beim Artikel "Was bedeutet Zensur?". Mit Bezug auf die Rangliste der Reporter ohne Grenzen, in welchen Ländern am meisten Zensur stattfindet, wird Deutschlands Platz 16 im Faktenfinder damit begründet, dass es Androhungen und Anfeindungen "unter anderem" von rechtspopulistischen Gruppen gibt, sonst kein weiterer Kommentar. Erst wenn man die Quelle aufruft, erfährt man, dass es deutlich mehr Gründe gibt, wie etwa Staatliche Überwachung von Journalisten, die in der rechtsextremen Szene recherchieren, oder auch Angriffe von Salafisten auf Journalisten.
Warum wird so etwas im Artikel nicht erwähnt? Warum wird als einziges Beispiel die "rechtspopulistischen Gruppen" erwähnt?
Das ist keine objektive Berichterstattung, das ist Erziehung. In einem Kommentar okay, in einem "Faktenfinder" nicht.

Darum geht es doch gar nicht!

ZItat: ""Auch in der Schweiz wächst je nach Thema die Verunsicherung, wenn etwa Videos zu mutmaßlichen Tätern von terroristischen Anschlägen im Internet kursieren und sich etablierte Medien zugleich zurückhalten, Unausgegorenes zu veröffentlichen."

Darum geht es doch gar nicht!
Ich als "böser AfD-Wähler" rechne den öffentlich-rechtlichen Medien immer noch zu Gute und sehe es als rechtfertigendes Element dieser "GEZ"-Medien in einer demokratischen Gesellschaft an, nichts "Unausgegorenes" zu berichten, um einer fehlerhaften Berichterstattung vorzubeugen. Dies ist ja - aufgrund einer Erwartungshaltung des Leserpublikums - gerade unter wertbewerbsrechtlicher Rahmenbedingungen in Teilen bisweilen nur schwer einhaltbar.

Das ist aber gar nicht der Vorwurf, den ich gegenüber der einseitigen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien mache. Ganz im Gegenteil!

Gewagte These!

Zitat: "Je weniger Qualitätsmedien, desto mehr Propaganda"

Das halte ich mal für eine gewagte These!
Gibt es hier irgendwelche Belege, am besten welche die auch der Erwartungshaltung des "Faktenfinder" hinsichtlich deren wissenschaftlichen Methodik gerecht werden?

Hier würde ich gerne einmal die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien in Bezug auf verschiedene Themenfelder wie

- Brexit
- Donald Trump
- EU
- Euro ("rettung")
- Islam
- AfD

hinsichtlich der Kritikerien Objektivität, Relevanz, Sachlichkeit und umfassender i.e. ganzheitlicher Ansatz kritisch bewertet wissen.

Kurze Stichprobe: in wie vielen Artikeln hat man den Bürgern dieses Landes die sog. TARGET2-Salden und deren Bedeutung im Zusammenhang mit der Eurorettung erklärt?
In wievielen Artikeln hat man negativ bis diffamierend über die AfD berichtet, in wievielen sachlich-neutral-kritisch?

Kein besonderes Problem der Schweiz!

Von "einseitiger" Berichterstattung bei geopolitischen Konflikten ist die Rede, von einer "Zensurschraube".
---
Gibt es in Deutschland auch von Journalisten linker Seiten. Auch im ÖR muss man immer wieder feststellen, dass zwar ggf. keine Falschmeldungen kommen, aber dafür wichtige Berichte einfach nicht geleistet werden.
Das hat wohl mit dem Wohlwollen der Medien zu tun: Man möchte einfach nicht, dass sich der Bürger sorgt und ängstigt.
Und wenn man an Themen nicht vorbei kommt, dann beeilt man sich hinterher zu schicken, dass das Einzelfälle, Versagen der Polizei oder langjährige Probleme sind,die mit der Zuwanderung nichts zu tun hätten.

Nein, im Moment haben die meisten "Berichterstatter" es nicht für nötig gehalten, sich nicht mit einer Sache gemein zu machen. Sie nutzen ihre Möglichkeiten oft, um ihre Thesen und Politik zu unterstützen.
Das kommt nicht gut an.

Noch schlimmer: Es spaltet das Land!

Und in der Schweiz übrigens, da lebt man noch echte Demokratie!
Beifall!

desinformation wir eher zur regel, objektivität zur ausnahme

"am 01. November 2017 um 11:08 von L.-Ludwig
wer die Ukraine-Berichterstattung in Deutschland verfolgt hat
der hat jeden Glauben an eine freie Presse verloren. Sorry."

geht mir leider auch so.
auf kleine happen der richtigstellung und scheinbarem bewußtseinsaufbau -- geht es dann ab dem nächsten tag munter weiter in die gerade eben noch gerügte richtung.

dinge, die z.b. auf arte oder 3sat, oder in guten dokus in den dritten programmen spät nachts gesendet werden - finden nicht eingang in die nachrichten - wo diese wahrheiten aber unbedingt hingehörten.

oder kann man uns die wahrheiten, "nicht zumuten"(skandaläusserung von de maiziere)

wie soll denn der "souverän", also du und ich, wie sollen wir souverän wählen, wenn irgendwelche leute für uns die information unsachgemäß und tendendiell vorauswählt ?

das leben ist eine zumutung.
ich möchte mut beweisen und richtig entscheiden.

unabhängig von geheimdiensten,die filtern und unsre verfasssung,unsre gewaltenteilung aushebeln.

Faktenfinder oder Meinungsverbreiter?

Von einem Faktenfinder erwarte ich Fakten, die eindeutig und klar belegt sind.
Hier werden mal wieder nur Meinungen von zugegebenermaßen kompetent wirkenden Menschen (Wenn man mal von den angegebenen Berufen ausgeht) benutzt, um den Leser möglichst zu überzeugen.
Der Beispielfall, den diese Studie benutzt verwendet hingegen Fakten. Sie hätten z.B. auch die Berichterstattung der ÖR zu Aleppo analysieren können. Das wäre auch nicht schmeichelhaft für die ÖR ausgefallen.

Medienkompetenz!

Das "Zauberwort" der heutigen und kommenden Generationen!
Mit dem Internet gibt es eine Fülle von Beiträgen, von einer Fülle von (zum Teil ungenannten) "Autoren" in einer Fülle von Plattformen.

Wie also "die Wahrheit" herausfiltern? Auch in der Erkenntnis, dass es "die Wahrheit" nicht immer gibt. Und das ein Bericht anders aussieht - oder aussehen sollte - als ein Kommentar.

Deswegen bin ich für das Fach Medienkompetenz in den Schulen. So lernen Kinder bereits in jungen Jahren, welche Anzeichen für Authentizität sprechen und welche nicht. Welche Berichte vorläufig oder unvollständig sind oder nicht. Oder wann man auch nach anderen Meinungen suchen sollte, um sich seine eigene besser bilden zu können.

Getroffene Hunde

bellen. Im übrigen muss man sich nicht an dem Ausstoß der Qualitätsmedien mühsam abarbeiten, um hier eine Parteilichkeit zugunsten bestimmter machtpolitischer Blöcke nachzuweisen. Viel einfacher ist die personelle Verflechtung der Elitennetzwerke mit den geopolitischen Presssure-groups offenzulegen, wie Uwe Krüger es vorbildlich angefangen hat.

Krüger, Uwe: Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse. Herbert von Halem Verlag (Reihe des Instituts für Praktische Journalismus- und Kommunikationsforschung), Köln 2013

den Besitz an Printmedien in D

teilen sich wieviele Eigentümer? sind es nicht nur 5 "Familien"?

Wer angestellt ist, der weiß:

Wer angestellt ist, der weiß: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing
Schon Helmut Kohl hat gesagt: "Ich regiere die BRD über die Bild Zeitung"
Und wer sich weitergehend mit dem Nutzen der Öffentlichen Meinung auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich: "Die Öffentliche Meinung", Walter Lippmann
MfG

schwierig zu lesen

Ich verstehe den Artikel nicht. Gegen was wird denn nun gewettert. Gegen linke oder rechte Fakenews? Das besonders in Dtl. ein unausgewogener staatsnaher Journalismus stattfindet, bedarf keiner Erklärung. Interessant ist der Absatz über die fehlende Balance von kritischen und konformen Nachrichten. Das sollte man weiter untersuchen.

Warum denn nur gleich dagegen "ballern"??

Ist doch egal, woher diese Leute ihr Geld bekommen (und ihre Informationen). Es ist nichts wirklich Neues, das durch die Forschungsgruppe veröffentlicht wurde - ich kann mich da nur einigen meiner Vor-Autoren hier anschließen. Jeder, der die Medienlandschaft nicht nur punktuell verfolgt, findet die Widersprüche (wenn er mitdenken möchte): Tagsüber gibt´s die "bearbeitete" Wahrheit serviert und nachts manchmal die "weniger bearbeitete" Wahrheit und/oder die präziseren Hintergründe. Da hat jemand einfach mal eine tolle Möglichkeit gefunden, das Ganze einem größeren Konsumentenkreis etwas direkter vor Augen zu führen - warum denn dann gleich dagegen schießen mit "Gänsefüßchen" und anderen Unterminierungen?? Die Fakten liegen auf der Hand und dies anzuerkennen, daran zu arbeiten und Fehler abzustellen - das gehört auch zu seriösem Journalismus....

die auf der schweizer Seite

aufgezeigte Vebindung & Zusammenarbeit unserer "Qualitätsmedien" mit der Atlantic Brücke & deren übergeordneten Institutionen ist wohl nicht zu bestreiten.........
es ist nur ein Beleg der deutlich macht was auch schon deutsche Professoren festgestellt haben, nähmlich das es keine wirkliche Unterscheidbarkeit & damit Medienvielfalt bei den "Qualitätsmedien" mehr gibt & das Informationen immer so wiedergegeben werden das sie zu einer bestimmten politischen Agenda passen, außerdem wird natürlich immer wieder versucht die Meinungsbildung genau auf diese politisch/gesellschaftliche Linie hin zu beeinflussen.................
es brauch keine Wissenschaft um dies zu belegen
die Hauptnachichten im Abendprogramm
Tagesthemen & Heute-Journal sind täglich hervoragende Beispiele...........

Ad Hominem Verteidigung?

Komisch, dass hier auf alles eingegangen wird, nur nicht auf die Inhalte der angeblichen "Fake News"? Wäre es nicht vielleicht sinnvoller zu beweisen warum die Behauptungen falsch sind? Oder sind sie es am Ende gar nicht?

"Je mehr Recherchekapazität im Journalismus schwindet"

Damit ist das Problem benannt.
Aber es betrifft genau so die etablierten Medien.
Die übernehmen auch - aus ökonomischen und manchmal auch um rechtlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen - oft Pressemitteilungen.
Unerwünschte Ergebnisse können auch die Karriere behindern.

Der frühere ZDF-Chef Dr. Wolfgang Hermes (Y. ab 27:43): “Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben ...

Der Einfluss der Politik wurde bei uns ja auch schon gerichtlich beanstandet. Vgl. ZDF-Fall Brender etc.

Meines Erachtens wäre es gut, wenn die Wissenschaftler, die diese Studie jetzt kritisieren, selbst initiativ würden.

In der Schweiz gab es immerhin eine recht eindrückliche Untersuchung, dass sogar die NZZ in manchen Themen, z.B. der Russlandberichterstattung eine klare "Schlagseite" hat.

Sie wurde kritisiert. Auf eine Widerlegung der dort angeführten Fakten warte ich bis heute vergeblich.

These und Antithese

Eine These bleibt eine persönliche Vermutung bis zum Beweis. Das wäre wissenschaftlich.
Eine Antithese bleibt auch eine persönliche Vermutung bis zu ihrem Beweis.
Die wissenschaftliche Forderung nach "Wissenschaft" ist schon ein wenig irritierend.
Denn gerade "unsere" Medienwissenschaftler können kein wissenschaftlichen Gegenbeweis antreten.
Ich kenne die selbst gesetzten Aufgaben dieser "Medienwissenschaftler" nicht, aber die fortlaufende , dauerhafte Untersuchung verschiedenster Aspekte "unserer" Medien in Qualität , Ausrichtung, Ausgewogenheit und Thema, unter Berücksichtigung eines definierten Wertekanons und definierter Fragestellung , sollte doch tägliches Brot darstellen.
Merkwürdige Wissenschaftler, die zwar zweifeln können, aber kein "Wissen schaffen" um geäußerte Zweifel zu zerstreuen.

Naja, wo ist beispielsweise bei TS ein Bericht

über die Vorgänge am Essener Hauptbahnhof gestern Abend? Über jeden umgefallenen Sack Reis am andern Ende der Welt wird berichtet, aber über migrantische Übergriffe in NRW find ich hier nix.
Ds liegt es nicht so sehr fern, an freiwillige Zensur zu denken.

so...hab da jetzt mal

so...hab da jetzt mal nachgeguckt wo drüber hier berichtet wird.

- die hier berichtete Analyse:

anhand von 4 Berichten von schweizer ÖR-Sendungen & 2 dt. ÖR-Sendungen zum selben Thema am gleichen Tag wird die Berichterstattung als solche analysiert

(wie erfolgt die Präsentation?
-Musikauswahl
-Videoauswahl
-Sprechart
-wer kommt zu Wort?
-usw.

- was hier nicht berichtet wird:
ein Auswertung mit welcher Ausgewogenheit berichtet wird, findet man zwar auch bei oben genannter Analyse - viel ausführlicher allerdings über die Berichterstattung der NZZ über die Ukraine:
-einen Monat lang sämtliche Artikel zu einem Thema ausgewertet

"Außerdem müsse gar nicht jeder einzelne Beitrag einer Berichterstattung ausgewogen und neutral sein"
- diese Anmerkung verfliegt,wenn die gesamte Berichterstattung innerhalb eines Monats insgesamt nicht ausgewogen & neutral ist

& bei Qualitätsmedien dürfen Kommentare unausgewogen sein - die Berichterstattung als solche aber NICHT

@ kleinermuck2012

Das wäre ganz toll, wenn Sie für Ihr Zitat:

Schon Helmut Kohl hat gesagt: "Ich regiere die BRD über die Bild Zeitung"

nachprüfbare Quellen nennen würden. Ansonsten laufen Sie offenen Auges in die Fake-News-Falle.

Herzlichen Dank!

11:29, BreiterBart/El Chilango

>>Zweifel oder Fakten?
Zitat: ""Das geht gar nicht, jedenfalls nicht in einem Land wie der Schweiz", sagt er und ergänzt: "Ich habe Zweifel, ob es sich um Forscher handelt."

Hat Hr. Wyss Belege für diese Behauptung oder entspringt diese Behauptung lediglich seinem Zweifel.

Seltsam, dass der "Faktenfinder" zum Einen die wissenschaftliche Methode einer medienkritischen Studie in Frage stellt, aber Hrn. Wyss wild seine Zweifel und Spekulationen zum Besten geben lässt.<<

Ich bitte Sie.

Jemand, der, wie Sie ja schrieben, gerade an einer Doktorarbeit bastelt, sollte doch zumindest mit den Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens vertraut sein.

Eine angebliche Forschergruppe, die anonym agiert und keinerlei Einblick in ihre Finanzierungsstrukturen gewährt, hat mit "wissenschaftlich arbeiten" nichts zu tun.

Feigenblatt

Richtig, der SWR als regionaler Sender erreicht natürlich auch nur eine regional begrenzte Anzahl an Zuschauern. So kann man hinterher immer sagen, man habe berichtet, auch wenn nur für einen kleinen Teil der Zuschauer in Deutschland.

Wenn öffentlich-rechtliche

Wenn öffentlich-rechtliche kritisieren,dass nun ein paar Analysten eine Analyse betreiben,die nicht wissenschaftlich genug durchgeführt worden wäre & nur deswegen zu dem Ergebnis kommen würde,die öffentlich-rechtlichen wären nicht neutral - tja...

Wieso veröffentlichen denn nicht die öffentlich-rechtlichen ihre in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studien bezüglich deren Neutralität?
Die muss es doch eigentlich jedes Jahr geben - da die öffentlich-rechtlich lt. Vertrag zur Neutralität verpflichtet sind & dies anhand von solchen Analysen bestätigt werden könnte,dass die öffentlich-rechtlichen sich eben an den Vertrag halten...

...ach...es gibt keine wissenschaftliche Analysen,die von den öffentlich-rechtlichen in den Auftrag gegeben wurde?

Man hatte kein Anliegen bei all der Kritik von sich aus sich eine unabhängige Partei zu suchen,die mal z.B. die ÖR-Berichterstattung über die Ukraine oder Syrien seziert,analysiert & das Ergebnis veröffentlicht?

Tja...warum denn wohl nur???

breiterBart u.a....

ist klar, die ÖR-Journalisten und -Programme werden angezweifelt und es wird ihnen Desinformation vorgeworfen, aber irgendeiner obskuren Webseite, Facebook-Gruppe oder Youtube-Video-Schnippsel vertraut man ohne Angaben von Quellen natürlich sofort. Wir haben hier kein Medien- und Informationsproblem sondern ein Bildungsproblem. Je weniger Bildung desto einfacher lassen sich Leute mit "alternativen Wahrheiten" im Web manipulieren. Selbst so absurdes Zeug wie Chemtrails findet seine Followers.
ich kann den Zweifelern nur empfehlen sich mal die Medien in Ländern anzuschauen die keinen ÖR haben. Mal abgesehen davon, dass man Mühe hat zwischen der ganzen Werbung überhaupt noch irgendwas informatives zu finden, sind es dann entweder reine Propaganda-Sender für die aktuell herrschende Regierung oder gegen sie. Dazwischen gibt es nichts mehr, und dann bin ich doch ganz froh wenn ich dann unsere Medienlandschaft sehe, auch und gerade die öffentlich finanzierten Medien.

zum Nachdenken dient es auf jeden Fall

Ich erinnere mich noch sehr gut, als in Dresden ca. 15.000 bis 20.000 gegen die "Islamisierung des Abendlandes" auf die Straße gegangen sind. Das war in der Tagesschau die Headline überhaupt. Das ganze zog dann noch 3 oder 4 Brennpunkte nach sich. Wie gesagt, es waren max. 20.000.
Als in Berlin 150.000 gegen TTIP demonstriert haben, war das der Tagesschau gerademal eine Randnotiz wert. Kein Brennpunkt, nichts. Nach dem Motto: "Was sonst noch geschah".
Das war die größte Demo seit den 80-ern als 500.000 in Bonn für Frieden demonstriert haben.
Da kommt man schon ins Grübeln nach welchen Maßstäben Nachrichten gewichtet werden.

So kompliziert ist es nicht

Man braucht sich doch nur die Frage stellen warum trotz großer finanzieller Mittel, einem immensen technischen Aufwand und den logistischen Möglichkeiten der Medien, besonders im ÖR, ein Zustand eintritt, das immer mehr Menschen das Vertrauen in unsere Medien verlieren.
Da braucht man keine wissenschaftlichen Untersuchungen - da braucht man einen selbstkritischen Blick auf die eigene Arbeit und den Willen daran etwas zu ändern.

Was soll diese "Faktenfinderei"

Das gerade in Deutschland aber eben auch in der Schweiz öffentlich rechtliche Medien systematisch einseitig und manipulativ Berichten, sollt doch längst jedem klar sein.
Was soll also diese "Faktenfinderei".

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