Ihre Meinung zu: EU-Statistik: Die Frau kocht, der Mann futtert

18. Oktober 2017 - 10:37 Uhr

Die Frauen machen die Hausarbeit, die Männer essen dafür umso lieber - und trinken auch gern mal einen über den Durst: Eine neue Statistik der EU zeigt die Unterschiede im Leben von Frauen und Männern in Europa auf.

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Kommentare

Gottseidank

gibt es immer noch Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Gender Equality schein wie Fast Food alles auffressen zu wollen, was sich noch unterscheidet.

Inzwischen geht der Trend wieder andersrum. Mehr Selbstbesimmung und weniger Hoehrigkeit.

Es lebe was gefaellt.

Diese Studie hat keine Aussagekraft.

Sie unterscheidet nicht nach Ost - West / Nord – Süd…
Und interessiert mich auch nicht sonderlich.
Die einzige Frage ist wollen die Frauen das so oder werden sie gezwungen?
Und die wird hier nicht behandelt.

Es gibt Unterschiede, aber nur relativ

Oft macht es keinen Sinn, die Rollen fest zu verteilen, sondern man sollte diese den Bedürfnissen nach flexibel erfüllen können.
So halten wir es.
Tatsächlich sind manche körperlich schweren Aufgaben eher etwas für den Mann, schon aus rein biologischen Vorteilen.
Dass allerdings der Mann mehr verdient, kann ich zumindest in einigen Bereichen nachvollziehen ( dort wo Frauen wegen körperlicher Nachteile nur weniger Arbeit in gleicher Quantität und Qualität schaffen ).
In allen anderen Bereichen sollten Frauen mit den Männern gleich auf liegen, weil Frauen sich und ihre Kinder oft auch allein über Wasser halten müssen und die Arbeit in der Erfüllung keinen Unterschied macht.
Allerdings erlebe ich es oft, dass Frauen häufiger der Arbeit fern bleiben müssen und in einigen Fachbereichen eher emotional reagieren, als objektiv sachlich.
Der sogenannte Zickenkrieg geht zu lasten von Produktivität und Arbeitsklima.
Das bedauern merkwürdiger Weise die Frauen in gleicher Weise wie die Männer.

Gender Pay Gap

Die Gender Pay Gap wurde doch längst widerlegt.

Unterschiedliche "Führungspositionen" werden unterschiedlich bezahlt.
Dieser Artikel wirkt sehr wie Stimmungsmache gegen ein traditionelles Familienbild.

tja

ich glaube, wir haben zu Hause auch dazu beigetragen, dass die Statistik sich so ungleich darstellt: meine Frau verdient 5%, ich 95%, und sie kocht an 6 von 7 Tagen, ich nur an einem, wenn überhaupt.
Und wenn jemand da was an der Verteilung ändern wollen würde (was nicht der Fall ist), wäre das ganz bestimmt nicht sie...

ja die Statistik ...

und trinken auch gern mal einen über den Durst:
.
also ich zumindest, war noch nie betrunken
und zu den Unterschiede im Leben von Frauen und Männern in Europa
Kinder kriegte ausschließlich meine Frau
ich ging zur Arbeit in den Betrieb, sie arbeitet in Haus und Garten

Es gibt nur eine relevante Frage

Sind alle befragten freiwillig in ihrer Situation oder nicht?

Eine andere Frage stellt sich nicht.
Frauen sind freie Menschen, freie Bürger. Sie haben genau dasselbe Recht wie alle Menschen, ihre Entscheidungen frei zu treffen.
Dass diese Entscheidungen einigen Aktivisten nicht in den Kram passen ist völlig egal.
Denn die Frauen zu einem Leben zu zwingen oder zu drängen (indem man z.B. impliziert, das Leben das sie führen sei irgendwie weniger Wert wie es solche Studien tun), für das Sie sich nicht aus freien Stücken entschieden haben ist nicht nur anmaßend, sondern auch der Weg zurück in die Unfreiheit der Frau.

Es ist wirklich ein interessantes Thema

Wir haben schon vor einigen Jahren als Studentinnen mehrmals darüber diskutiert (WG, Freunde). Das Hauptthema war mal das Leben unserer Großmütter. Es war auch interessant, weil wir aus verschiedenen Ländern kamen.
Wir sind zwar nie dazu gekommen, was die Ursache ist, aber Fakt war:

Die Frauen (Großmütter) haben sich durch das Kochen unentbehrlich gemacht. Die Männer wurden oft (nicht immer) aus der Küche verscheucht. Die Großväter konnten meist nur Wasser kochen.

Dafür aber wurde das verdiente Geld vom Mann nach Hause gebracht und Punkt. Von wegen Haushaltsgeld (das Wort habe ich erst mit 20 das erste Mal gelesen).

Zusammengefasst war es früher so, dass der Mann, der zu Hause versorgt werden wollte, auch jeden Monat der Frau faktisch den Verdienst zu überlassen hatte. (Natürlich gab es auch schlechte Ehemänner, aber wohl auch schlechte Ehefrauen.)

Mancher Geizhals-Mann soll Hunde- oder Katzenfutter bekommen haben, weil es halt dem Betrag entsprach (giftig ist es ja nicht.)

Dass hat die Politik einen feuchten Kehrricht zu interessieren!

Wer was im Haushalt macht, hat die Politik einen feuchten Kehrricht zu interessieren!

Ich reagiere auf die Einmischung in private Angelegenheiten durch den Staat und durch die Politik äußert allergisch. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, dass sich die Politik/Staat um solche private Angelegenheiten kümmern sollten. Irgendwelche kruden Vorstellungen von irgendwelchen Gender-Ideologien interessieren mich einen feuchten Kehrricht!

ich mag ja Statistiken...

Aber ohne Basisangaben ist sie ziemlich "seltsam".
Ich meine Selbst die ARD hat mal im "Faktenfinder" was über Seriöse Statistiken gemeldet das diese an den Angaben zu Erhebung, Statistischer Masse etc. enthalten sollten.

Fehlt irgendwie im Artikel ... irgendwie ... Seltsam.

lustig ist auch WIEVIEL Haushalte es so gibt.

"Tägliche Hausarbeit und das Kochen übernahmen demnach im vergangenen Jahr im EU-Durchschnitt 79 Prozent der Frauen, aber nur 34 Prozent der Männer."

79% der Frauen + 34% Männer macht 113 von 100% der Haushalte .... verstehe warum sich die Frauen und Männer da aufregen, wen sie gar 13 % fremde Haushalte mit putzen müssen ...

Das Geschwurbel um den "Gender Pay Gap"

Zitat: "Detailliert stellt Eurostat auch den Lohnabstand zwischen Frauen und Männern dar. Demnach gab es 2014 die größten Gehaltsunterschiede in Estland (26,9 Prozent), Tschechien (22,5 Prozent) und Deutschland (22,0 Prozent). Eine weibliche Führungskraft verdiente in Deutschland pro Stunde etwa 34 Euro - ihr männlicher Kollege mehr als 46 Euro."

Jaja, das übliche undifferenzierte Vergleichen von Äpfeln und Birnen.
Der Gender Pay Gap wurde schon zigfach von seriösen Ökonomen und Statistikern dadurch widerlegt, indem man aufgezeigt hat, dass, wenn man äußere Faktoren wie Branche, Berufserfahrung, Ausbildung/Qualifikation, Zugehörigkeit zum Betrieb etc. berücksichtigt, dieser ominöse "Gender Pay Gap" nahezu inexistent ist?

Was bezweckt man mit solchen unsachlichen Äpfel-mit-Birnen-Vergleichen!?

@ IBELIN

"Gottseidank gibt es immer noch Unterschiede zwischen Mann und Frau." Am 18. Oktober 2017 um 11:57 von IBELIN

Ich will Sie nicht total verwirren, aber Fakt ist, dass die Männer, die früher auf die Jagd gingen tagelang* und OHNE Kühlschrank unterwegs waren. Und sie haben das Fleisch bei jedem Wetter ordentlich verarbeitet und noch essbar nach Hause gebracht.

Mir ist auch nicht bekannt, dass ein Soldat jemals Heimaturlaub bekommen hätte, weil Mutti ihm die Socken stopfen oder den Knopf annähen musste.
..............

*Tiere sind ja nicht blöd und wissen wo sie nicht hingehen sollen. Die Zebras vor den Löwen sieht man auch nur in der Trockenzeit am Wasserloch.

Die Unterschiede im Leben von Frauen und Männern in Europa

sind wohl auch geschlechtsspezifisch.

Männer und Frauen sind nun mal in ihren Präferenzen unterschiedlich. Das ist auch von der Natur wohl so vorgesehen. Sonst bräuchte man schließlich nicht zwei Geschlechter beim Menschen zur Erhaltung der Art.

Nach meiner Auffassung ist der heutige Genderismus, welcher sich hinter solchen Statistiken verbirgt, eine verhängnisvolle Fehlentwicklung, weil impliziert wird, dass Geschlechterrollen nicht biologisch, sondern allein sozial bedingt wären.

Der Genderismus steht für eine Weltanschauung (Ideologie), die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschaftsbedingt versteht.

Das führt letztlich zur Auflösung der klassischen Familie, die aber nun mal die Keimzelle für eine gesunde Gesellschaft ist.

Es kommt zum Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Genau das kann man ja auch heute beobachten.

Was hat das die EU zu interessieren?!

Zitat: "Tägliche Hausarbeit und das Kochen übernahmen demnach im vergangenen Jahr im EU-Durchschnitt 79 Prozent der Frauen, aber nur 34 Prozent der Männer."

Was hat das die EU zu interessieren?! Wie man sich im privaten Haushalt aufteilt und organisiert, hat einen Staat/Politik nicht zu interessieren. Irgendwelche kruden Vorstellungen von irgendwelchen Gender-Ideologien interessieren mich einen feuchten Kehrricht!

Dass die EU sich mit solchen Statistiken beschäftigt, ist ein weiteres Beispiel dafür, in welch falsche Richtung das Projekt Europa geht!

@Dissmaster

"Dieser Artikel wirkt sehr wie Stimmungsmache gegen ein traditionelles Familienbild." Am 18. Oktober 2017 um 12:10 von Dissmaster

Nicht "ein", sonder Ihr traditionelles Familienbild.
Das ist ein Unterschied.

Was hat der Stundenlohn in eienr bestimmten Position mit Ihrem Familienbild zu tun?

Das schwache Geschlecht...

Zu den angeblichen Gehaltsunterschieden (und vor allem ihre Gründe) in den beschriebenen Größenordnungen möchte ich gar nichts mehr sagen. Da wird hier und anderswo eh weiterhin die Realität verdreht, wenngleich die meisten Menschen inzwischen wissen dürften, wie die Sachlage ist. Lohnt sich kaum.

Zum geringen Frauenanteil in Führungspositionen nur soviel: Das ist zwar richtig und sollte auch verbessert werden.

Es wäre nur schön, wenn irgendwann einmal mit eben soviel Engagement darüber berichtet würde, dass am anderen Ende der sozialen Leiter (bei den Obdachlosen) ebenfalls die Männer in der starken Mehrheit sind und hier ebenfalls Handlungsbedarf besteht.

Von Frauenbenachteiligung kann unter dem Strich also mitnichten die Rede sein.

Selektive Wahrnehmung...

Man könnte die Sache genauso gut anders herum formulieren: Die Männer schuften im Betrieb, während die Frauen zuhause ihr Gemüse bewundern (oder sich die Arbeit zumindest selbst einteilen dürfen)...

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich halte von diesen Zuschreibungen nicht viel. Im allgemeinen leisten Männer wie Frauen ihren Beitrag.

Auch wenn das in diesem Artikel mal wieder anders dargestellt wird.

@yolo

"Der sogenannte Zickenkrieg geht zu lasten von Produktivität und Arbeitsklima." Am 18. Oktober 2017 um 12:08 von yolo

Bitte nicht missverstehen, ich spreche halt aus meiner Erfahrung, aber dieser "Zickenkrieg" ist genauso wie "Rabenmutter" wirklich ein rein westdeutsches Problem.

Überall woanders kommen Menschen miteinander klar oder nicht, aber keiner redet vom "Zickenkrieg" (und keiner redet von "Rabenmüttern").

Ergänzung

Es gibt auch Familien, da kocht überwiegend der Mann.

Und es gibt sehr wenige Familien, da repariert die Frau was so kaputt geht. Leider sind zu wenige Frauen mit dem Umgang z.B. einer Bohrmaschine, oder ähnlichem vertraut! Ich finde, wenn Frau sich immer nur benachteiligt fühlt, dann werden die Aufgaben vergessen, die Frauen gerne den Männern überlassen.

Frauen sollten auch mal akzeptieren, dass es körperliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, die von natur aus so sind. Und wer das nicht akzeptiert, der sollte mit gutem Beispiel vorangehen und künftig die Reparaturen erledigen, wenn der Mann schon mal in der Küche kocht.

Weitgehend gleiche Bezahlung

Dass im Großen und Ganzen Frauen und Männer bei gleicher Position, Arbeitszeit, Erfahrung, Ausbildung und gleichen Beschäftigungsbedingungen auch gleich bezahlt werden, hat Claudia Goldin, Professorin an der Harvard University, in umfangreichen Studien nachgewiesen.

Soviel solle schon als sachlicher Beitrag, passend zum Thema, akzeptiert werden.

Im Gegensatz zum Arbeitsmarkt ist der Beziehungsmarkt...

... ja relativ ausgeglichen. Während auf 40 Millionen Arbeitsplätze 60 Millionen Arbeitssuchende kommen, kommen auf 40 Millionen Frauen etwa 40 Millionen Männer.

Mit einem solchen Gleichgewicht ist niemand gezwungen, in Beziehungsverhältnissen zu leben, die ihr/ihm nicht passen.
Wenn also eine Frau trotz ihres Ingenieursstudiums und ihrer leitenden Stelle bei Daimler trotzdem noch den Haushalt alleine machen muss...

Und dass mir jetzt keiner mit "aber die Kinder.." kommt. Eigentlich sollte man seinen Partner und dessen Einstellung zu Hausarbeit und Gleichberechtigung kennen, bevor man Kinder plant.

Btw: Aktuell mache ich einen weit größeren Anteil der Hausarbeit als meine Frau. Ist ok. Mit Headset kann ich ja trotzdem weiterarbeiten. Nix gegen Gleichberechtigung.

Es nervt mich nur, dass die Leute immer jammern, dann aber fast nie konsequent handeln.
Egal ob jetzt in Beziehungen, im Job, oder bei Wahlen.

Frauenarmut

Viele Männer wünschen sich diese alte Aufteilung der Arbeit, das sieht man hier schon an den Kommentaren.

Auch einige Frauen wünschen sich das, was sie aber nicht bedenken ist, dass sie dadurch finenziell abhängig vom Mann werden und im Falle einer Scheidung oder im Fall des Todes/der Arbeitslosigkeit des Mannes in Armut landen.

Spätenstens im Alter stehen diese Frauen dann da und müssen Flaschen sammeln gehen oder liegen ihren Kindern auf der Tasche.

Ich kann das nicht verstehen, wer möchte so ein Leben in Abhängigkeit führen? Immer für andere kostenlos arbeiten und dann mit nichts dastehen? Man kann auch (phasenweise) Teilzeit arbeiten, wenn man mehr Zeit mit den Kindern verbringen möchte. Aber putzen, waschen, kochen, um dann betteln gehen zu müssen? Nein, danke!

ein ohnehin unendliches Thema

die Rolle Frau / Mann
hängt sie doch immer am jeweiligen Zeitgeist
wie betrachtet man heute einen Mann der sich der Hausarbeit zu 100 % verweigert
wie betrachtete man damals vor 100 ....200 Jahren nen Mann der Wäsche wusch und kochte ?
ob Mamut jagen und Höhlenbären, die Aufgabe der Frauen war bei den Neandertalern ?
Sich damals schon Widerstand zur Geschlechterrolle bildete ?

@Dissmaster

"Die Gender Pay Gap wurde doch längst widerlegt."
Wurde sie nicht! Auch wenn Sie und andere Mitforisten es noch so oft behaupten-wahr wird es dadurch nicht.

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