Ihre Meinung zu: Schäuble: Macron-Pläne für Europa unrealistisch

11. Oktober 2017 - 19:20 Uhr

Außenminister Gabriel hat Finanzminister Schäuble scharf dafür angegriffen, dass er die Europa-Visionen des französischen Präsidenten Macron ablehnt. Im Interview mit Markus Preiß erläutert Schäuble seine Sicht der Dinge.

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Kommentare

Klar, die SPD will unser Geld

Klar, die SPD will unser Geld an ganz Europa verschenken.
Zurück zur Einhaltung der ursprünglichen Verträge ist der einzig annehmbare Weg.

Macrons Pläne

Für mich ist der Zweck eindeutig: Er will den maroden Staatsapparate auf EU-, also deutschen Kosten, sanieren.

Ich frage mich deshalb warum hochdotierte Politiker a la Gabriel das nicht auch erkennen?

Europa schön und gut, aber dass man aus EU-Sicht noch mehr darum bemüht ist dass die wirtschaftlich besser gestellten Länder noch mehr zum Zahlmeister für die überwiegende Anzahl Bankrott-Länder machen will finde ich katastrophal

Irgendwann ist es dann soweit dass D die ganze EU ernährt, weil sich die einzelnen Länder nicht anstrengen werden wenn sie so oder so von Europa-Retterin Merkel Geld bekommen; natürlich das des arbeitenden Deutschen, nicht das der Konzernbonzen.

Es scheint langsam, dass deutsche Politiker

die in Deutschland ein Amt haben oder auch nicht, jedenfalls als Abgeordnete oder Minister, Fraktionsvorsitzender alles tun, um der Welt zu gefallen anstatt das Wohl des deutschen Volkes zu mehren.
Wie kann sonst der Außenminister Schäuble angreifen. Das ist schon schlimm genug, dass man sich als deutscher Wähler von den Grünen irritiert fühlt, die offenbar von anderen als Deutschen gewählt wurden und dafür ihre politische Kraft aufwenden anstatt mal was für die Mütter, die Geringverdienenden, mit schlechten Arbeitsbedingungen zu tun... nun auch Gabriel. Es ist richtig, was Schäuble zu den Thesen Macrons sagt und zwar auch aus sozialdemokratischer Sicht.
Kann ja jeder mal abwarten, was wird finanzpolitisch. Nach Griechenland werden die deutschen Arbeitnehmer die finanziellen Eskapaden Portugals, Spaniens, Italiens, Polens, usw. bezahlen, ach ja, natürliche France nicht zu vergessen...
Toll, wie dumm glauben die Politiker sind die Deutschen. Schon unser kleines Vermögen fällt Opfer

Kann man ein bisschen schwanger sein?

Genau so wenig, wie man ein bisschen Schwanger sein kann, kann man ein bisschen Europa sein. Die Krise der EU ist jedoch der permanente Versuch darüber.

Anstatt froh zu sein, dass hier endlich mal wieder ein Staatschef der großen und wichtigen EU-Länder eine klare Vision vorlegt, macht der alte Mann den Launebär und gießt damit indirekt Wasser auf die Mühlen all der Zauderköpfe an der Peripherie Europas, für die die EU doch nur noch eine Art bedingungsloses Grundeinkommen ist.

Macron hat Pläne und Visionen und wenn wir Europäer nicht in absehbarer Zeit zum Hinterhof der Welt werden wollen, sollten wir diese Pläne und Visionen schleunigst umsetzen.

Zum Glück geht Herr Schäuble den Weg alles irdischen. Als Bundestagspräsident muss er sich nur noch mit der Geschäftsordnung befassen und nicht mehr mit der Zukunft.

Mit besten Grüßen

Beide haben Recht ..

Schäuble ganz in hier und jetzt und mit den beinen auf dem Boden der Realität - Macron/(Gabriel) mit etwas Trotz - denn man muss es ja trotz dem versuchen.
Ganz wie einer, dem ein Schlaganfall die Möglichkeit der Rede oder des Gehens genommen hat und der trotz dem aufsteht und versucht sich das fehlende neu zu erarbeiten.

Ablehnung?

Das ist doch keine Ablehnung, Herr Gabriel, dass ist reiner Realismus. Bei dem bürokratischen Monster EU kann sowas nicht funktionieren. Irgend ein Land wird was dagegen haben und schon ist das ganze Spiel hinfällig. Oder ein Land wittert die Chance eine extra Wurst zu bekommen und erpresst die anderen Länder. Schäuble mußte lange genug in dem Schmierentheater mitmachen und weis wie die ticken...

Natürlich ist Macrons Plan

Natürlich ist Macrons Plan abzulehnen. Schließlich will er im Endeffekt nur Geld geschenkt bekommen.

Leute wie Caspar Borner die das als Zukunftsvision für Europa bezeichnen kann ich nicht ernst nehmen.

Zeche prellen ist keine Zukunftsvision und wir werden ganz sicher nicht zum wirtschaftlichen Hinterhof, wenn wir unsere Finanzen beisammen halten, statt sie an Macron zu verschenken.

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