Kommentare

Nahles hat sich gebrüstet mit

Nahles hat sich gebrüstet mit dieser Maßnahme und die ganze SPD dazu. Mit Ansage wußte man, das sie nichts bewirken wird. Die Verfechter der freien Marktwirtschaft wollen da nun eingreifen und regulieren. Hier muss man sich fragen, ob diese sog. Volksvertreter - eher ja Berufspolitiker - überhaupt eine Ahnung von ihrem Beruf haben. Sie haben auch die Mechanismen des Kapitalismus nicht verstanden, sonst käme man nicht auf so eine schräge Idee........warum nun soll man dieses Personal - es betrifft alle etablierten Parteien - wieder wählen ???

Ja, was für eine Überraschung!

Die Mietpreisbremse bewirkt alles mögliche, nur nicht, dass es mehr Wohnungen gibt.
Allerdings war das auch gar nicht die Intention, als die Mietpreisbremse eingeführt wurde.

Bremsen haben

noch nie gegen irgendwas geholfen.

Bei Mieten hilft nur eine Obergrenze und ein Deckel das mit jeder Mensch auch wohnen kann. Wohne ist eins der einträglichsten Geschäfte die es gibt.

Es gibt bestimmte Dinge die sind überlebensnotwendig, wohnen ist eines davon.
Und deshalb gibt es keine Partei die einen Deckel im Programm hat, Wohnungen ist eins der guten Geschäfte wo es Geld gibt ohne viel zu machen.

Gruß

Es heißt Wohnungs-MARKT

Privater Wohnraum ist ein ganz normales Wirtschaftsgut. Angebot und Nachfrage regulieren den Preis. Keiner würde auf die Idee kommen, z.B. den Preis für Bier, Autos oder Bekleidung zu regulieren. Würde ja auch nicht klappen. Warum versucht man es dann mit dem Wohnungsmarkt? Kann nicht funktionieren.

Mietpreisbremse

klingt gut, ist aber Unfug. Sie ist nämlich das beste Mittel den Mietwohnungsbau zum Stillstand zu bringen und bewirkt das Gegenteil.
Die Städte und Gemeinden müssen mehr Bauland zu geringeren Preisen bereitstellen. Privater Eigenheimbau muss gefördert werden.
So erzeugt man auch Druck auf hohe Mieten.

und jetzt sollen die bösen "reichen" Vermieter

zur Rechenschaft gezogen werden durch immer wirrere Verordnungen, weil der Wunsch der Politiker nicht aufgegangen ist?
Wenn ein Vermieter nach einer Energiesanierung die Miete nicht erhöhen darf (wie im Bericht gefordert), welcher Vermieter saniert dann noch sein Eigentum? Er bestraft sich ja damit selbst. Die Vermieter jetzt als die bösen, raffgierigen und natürlich unsozialen abzustrafen, ist der absolut falsche Weg. Man hat damals verschlafen, was das wirkliche Problem ist.Warum sind denn die Mieten und im Übrigen auch die Preise für Eigentum so drastisch am steigen?

kurzerklärt:Warum versagt die Mietpreisbremse ?

Weil sie wahrscheinlich versagen soll.Die Beweislast ist ja auf die Mieter abgewälzt worden.Es ist ja schwierig für Mieter,nachweisbar heraus zubekommen,was der Vorgänger bezahlt hat.
In den meisten Fällen sind die Vormieter den Nachmieter ja gar nicht bekannt.
Und außerdem erweisen sich FDP und AFD als die am meisten unsozialen im Parteienspektrum.

Es gibt sicher sehr schwarze Schafe unter den Vermietern

aber es wird bei noch mehr Regulierung des Mietrechts sicher noch viel weniger Vermieter geben, die Wohnungen vermieten mögen!

@seacow

"Die Mietpreisbremse bewirkt alles mögliche, nur nicht, dass es mehr Wohnungen gibt.
Allerdings war das auch gar nicht die Intention, als die Mietpreisbremse eingeführt wurde."

Mag sein, aber mehr Wohnungen ist das einzige was die Preise drücken kann. Es sei denn der Staat baut selber und vermietet mit Verlust...

Aber kein privater Investor kann gezwungen werden unter Wert zu vermieten bei den heutigen hohen Baukosten. Ich habe gerade ein Einfamilienhaus am Zweitwohnsitz gebaut: 360.000 EUR Baukosten für 144qm (ohne Grundstückskosten, ohne Baunebenkosten). Keine Luxusausstattung, sondern normaler Standard. Schlüsselfertig ohne Außenanlagen, ohne Malerarbeiten und fast ohne Bodenbeläge...

Ich wollte eigentlich eine Wohnung, aber im Vergleich dazu 280.000 EUR für 90 qm...? (In einer Kleinstadt auf dem Land. Ich müsste 1500 EUR Miete nehmen um die Baukosten (ohne Nebenkosten) der Wohnung in 15 Jahren rauszubekommen. Für die Hälfte könnte ich hier z.Zt. mieten!)

Die Mietpreisbremse

bewirkt entweder keine Nachteile für die Vermieter, oder wenn doch Nachteile für den Vermieter, bewirkt sie weniger Wohnraum. Wenn Wohnraum aber immer knapper wird und die Nachfrage steigt, wird man nicht umhin können, die Benachteiligungen für den Vermieter zu umgehen oder wieder aufzulösen.
Denn sie bewirkt eindeutig nicht die Vermehrung des Wohnraums. Politiker bauen keine Häuser.

@wenigfahrer

"Bei Mieten hilft nur eine Obergrenze und ein Deckel das mit jeder Mensch auch wohnen kann. Wohne ist eins der einträglichsten Geschäfte die es gibt.

Es gibt bestimmte Dinge die sind überlebensnotwendig, wohnen ist eines davon.
Und deshalb gibt es keine Partei die einen Deckel im Programm hat, Wohnungen ist eins der guten Geschäfte wo es Geld gibt ohne viel zu machen
"

Ein Deckel hilft nur wenn er deutlich oberhalb der Anschaffungs- oder Errichtungskosten liegt. Sonst würde niemand diesen Wohnraum zur Miete anbieten. Es sei denn das Sozialamt, das die Verluste mit Steuermitteln ausgleichen könnte.

Wenn es damit so einfach wäre viel Geld zu machen, dann hätte jeder Wohneigentum oder wäre Vermieter.

Merkel zu Mietbreisbremse vorhin beim Bundesmittelstandstag

Mietpreisbremse 1 ist gescheitert und es wurde von den großen Wohnungsbaugesellschaften kein zusätzlicher Wohnraum ( außer Luxus saniert) geschaffen.

Jetzt kommt Mietpreisbremse 2 wo Ottonormalverdiener Wohnungen bauen soll um dem Mittelstand Arbeit zu beschaffen.
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Aus der amerikanischen Imobilienblase hat man offenbar nichts gelernt , wenn Häuslebauer mit ihren vielen prekären Arbeitsverhältnissen nach einem Jahr ohne Job (Hartz4) die Kreditraten nicht mehr zahlen können.

Nicht fertig gedacht

Ohne Mietbremse hatte ich als Vermieter die Freiheit die Miete dem Markt anzupassen, ohne, dass mir jemand auf die Finger geschaut hat. Mit der Mietbremse muss ich die Freiräume nutzen, also erhöhe ich die Miete am Maximum was geht. So einfach ist das. Die freie Marktwirtschaft ist das Beste Regularium. Das Gesetz ist nichts wert, ja sogar kontraproduktiv.

@Bernd Kevesligeti

"In den meisten Fällen sind die Vormieter den Nachmieter ja gar nicht bekannt."

In allen Fällen wo ich und meine Familie, Freunde etc. betroffen waren (auch bei meinen Eltern als Vermieter), ich schätze mal es sind ca. 50 Umzüge/ Mieterwechsel in den letzten 25 Jahren, also in ALLEN diesen Fällen waren die Vormieter und Nachmieter sich bekannt. Wir haben immer persönlich über Übernahme von Gegenständen, Küche, Lampen, usw. verhandelt... Außerdem hatten wir fast immer die neuen Adressen, falls doch noch mal Post zugestellt wurde...

Private Wohnungsvermietungen sind Privatsache. Wenn der Staat regulieren will soll er das Angebot erhöhen, wenn es mehr Wohnungen als Bedarf gibt, dann fallen die Mieten automatisch.

Anreize schaffen, statt Planwirtschaft

Deckeln, Bremsen und sonstige planwirtschaftliche Eingriffe in den Markt können das bestehende Problem nicht lösen. Wer investiert denn noch in Wohnraum, wer modernisiert seine vermietete Wohnung, wenn ihm der Staat in seine Kalkulation hereinredet? Die Wohnungsnot wird sich damit nur verschärfen und Leidtragende sind die, die schon jetzt Probleme haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die sonst im Wohnungsbau getätigten Investitionen werden in anderen lukrativeren Bereichen (z.B. Aktien) getätigt oder sie werden im Bereich der Eigentumswohnungen vorgenommen, da dort die Investition relativ schnell nach Verkauf der Wohnung Gewinn bringt und man sich nicht jahrelang mit Mietern und Planwirtschaft herumschlagen muss. Fazit: Mietpreisbremse schreckt Investoren ab, also müssen Anreize geschaffen werden, damit wieder Kapital in (z.B. sozialen) Wohnungsbau fliesst.

re wenigfahrer

"Wohnungen ist eins der guten Geschäfte wo es Geld gibt ohne viel zu machen."

Wenn ich die Wohnung geerbt habe und immer ordentliche solvente Mieter kriege stimmt das.

Allerdings ist ersteres nicht die Regel und auf letzteres gibt es keine Garantie ...

@17:30 von Skywalker

"Ich müsste 1500 EUR Miete nehmen um die Baukosten (ohne Nebenkosten) der Wohnung in 15 Jahren rauszubekommen. Für die Hälfte könnte ich hier z.Zt. mieten!)"

Sie sind echt zu bedauern. Wenn sie mit 1500 Mieteinnahme in 15 Jahren bereits ihr Investment zurückbezahlt bekommen, haben sie ja immer noch das Haus. Das heißt, sie haben dann nach 15 Jahren ihr Vermögen - ohne Einrechnung einer Wertsteigerung- bereits verdoppelt. Solche Renditen sind in der jetzigen Niedrigzinsphase ja wohl eher Wucher.

Von mir nicht

Ich bin Rentner und habe, wie immer empfohlen wird, für den Lebensabend gespart und mit einem schuldenfreien Zweifamilienhaus vorgesorgt. Seit der Mietpreisbremse sehe ich ganzseitige Anzeigen in den Zeitungen, dass Sozietäten kostenlos tätig werden und 25 Prozent Mietsenkung garantieren.
Nachdem der Gewerbemieter zweier Zimmer, die ich nicht brauchte, gekündigt und seine Mietschulden abgezahlt hat, der Wohnungsmieter unter Hinterlassung von beträchtlichen vierstelligen Mietrückständen und Schäden (Messie) verstorben ist, habe ich nicht neu vermietet. Ich wohne allein in der Einliegerwohnung und die restlichen 2 Etagen mit 100 Quadratmetern lasse ich lieber leer stehen. Es macht mir nichts aus, kein Geld für ein Auto zu haben, dann fahre ich eben mit dem Bus; es macht mir sehr viel aus, als 80% Schwerbehinderter in meinen letzten Jahren Gerichtsverfahren, Zahlungsausfall und Ärger fest einkalkulieren zu dürfen. Nein, danke.

@17:38 von Skywalker

"Wenn es damit so einfach wäre viel Geld zu machen, dann hätte jeder Wohneigentum oder wäre Vermieter."

Nee, das stimmt ja wohl nicht. Sie können ja nur zum Vermieter werden, wenn sie bereits genügend Kapital oder ein genügend großes Einkommen oder eben geerbt haben.

Keine Bank gibt einem einfachen Arbeiter mit einem Bruttoeinkommen vonn 2000 ohne Kapital nen Kredit über z.B. 200.000 Euro. Und wenn sie über 70 sind gibts schon mal per se keinen Kredit. Ganz davon abgesehen von Leuten, die keine Arbeit haben.

Hier können sich also nur diejenigen beteiligen, die eh schon mehr haben als der Schnitt.

@Karl Klammer

"Aus der amerikanischen Imobilienblase hat man offenbar nichts gelernt , wenn Häuslebauer mit ihren vielen prekären Arbeitsverhältnissen nach einem Jahr ohne Job (Hartz4) die Kreditraten nicht mehr zahlen können."

Sorry, das hat gar nichts miteinander zu tun: In den USA war es Gang und Gebe einen Altkredit durch einen höheren neuen Kredit zu bedienen, weil man ja irgendwann das Haus immer teurer verkaufen könne.

In D achten die Banken schon (gerade bei den niedrigen Zinsen) darauf, dass die Raten so sicher sind wie möglich. Es wird keine Häuslebauer aus prekären Arbeitsverhältnissen geben.

Ist doch ganz einfach warum

Ist doch ganz einfach warum die Mietpreisbremse nicht funktioniert:

"Investoren" kaufen alte Gebäude und lassen sie entweder verfallen, um sie durch einen "schicken" Neubau zu ersetzen oder sie führen eine Luxussanierung durch. Ganz egal ... am Ende des Prozesses steht immer die maximal rausschlagbare Miete ... was natürlich den Durchschnitt langsam aber sicher anhebt.

"Investoren" sind nur am maximalen Profit interessiert, aber wenn irgendjemand etwas gegen sie sagt bekommt man die üblichen Phrasen über den absolut dringend benötigten Wohnraum entgegengeschleudert.

Trivial.

Lösen kann man dieses Problem nur durch eine Steuerung der Verteilung der Arbeitsplätze, so dass diese großflächiger verteilt werden (auch in kleinere Städte/Dörfer) und der Druck alle im Zentrum wohnen zu müssen sinkt. Abgesehen davon gibt es jede Menge kleiner und mittlerer Städte mit massenweise leeren Wohnungen.

@Hugomauser

"Sie sind echt zu bedauern. Wenn sie mit 1500 Mieteinnahme in 15 Jahren bereits ihr Investment zurückbezahlt bekommen, haben sie ja immer noch das Haus. Das heißt, sie haben dann nach 15 Jahren ihr Vermögen - ohne Einrechnung einer Wertsteigerung- bereits verdoppelt. Solche Renditen sind in der jetzigen Niedrigzinsphase ja wohl eher Wucher."

Sie entäuschen mich: Von Ihnen bin ich qualifiziertere Beiträge gewohnt! Erstens ist es selbstgenutzt und ich habe im Konjunktiv geschrieben. Zweitens waren das Kosten OHNE Neben- und Kreditkosten. Drittens ist das Mietniveau ungefähr bei ca. der Hälfte dessen was ich nehmen müsste. Sprich ich hätte mein Investment bei ortsüblicher (!) Miete erst in 30 Jahren zurück. Die Finanzierungskosten und Baunebenkosten aber noch nicht! Und Instandhaltungskosten, Mieterwechsel etc. auch noch nicht. Bitte besser lesen. Das ist keine Wucherrendite, sondern Verlustgeschäft. Suchen Sie mal nach Investoren für ROI Geschäfte von >30 Jahren. 0 Chance.

Brotpreisbremse?

Wenn es Sinn macht für Produkte, die knapp sind Preisbremsen zu machen. Wie wäre es mit Brotpreisbremse? In Venezuela gibt das schon. Zu mehr Brot führt das nicht, bekanntlich!

re von Skywalker

Wie dem auch sei.Zumindest bei den großen Wohnungsgesellschaften oder wenn die Vormieter schon weg sind,dann sind sie den Nachmietern logischerweise nicht bekannt.

Warum ist das denn im Gesetz wohl so geregelt,daß die Beweislast über die vorige Miethöhe beim Nachmieter liegt ?

Es gibt mindestens vier Gründe, warum die MPB falsch ist

1) Der Staat kann nicht jedem eine 200qm Wohnung in bester Lage in der Handvoll von Trendstädten bauen die gerade angesagt sind.

2) Es gibt in Deutschland immer noch Regionen, in denen wohnen billig ist. Es ist ein wichtiger Anreiz damit auch dort Menschen leben und nicht alle in die Ballungszentren ziehen.

3) Der Staat sollte kein überzogenes Anspruchsdenken finanzieren, früher wohnte eine vierköpfige Familie auf 60qm, das reicht heute oft einem Single nicht aus.

4) Es wäre leicht das Mietniveau insgesamt zu senken indem man Wohneigentum fördert, vor allem für arme Familien und Alleinerziehende. Für die € 25 Milliarden die Merkel in diesem Jahr für ihre Asylanten locker aus dem Ärmel schüttelt könnte man 100.000 (in Worten einhunderttausend) bedürftigen Familien ein Haus im Wert von € 250.000 schenken, aber Frau M. hat halt andere Prioritäten

@ Plasterstein

"Lösen kann man dieses Problem nur durch eine Steuerung der Verteilung der Arbeitsplätze, so dass diese großflächiger verteilt werden"
...und wie soll das gehen? Noch mehr Planwirtschaft? Dann haben wir vielleicht keine Wohnungsnot mehr, weil alle aufs Land oder dorthin ziehen, wo es Leerstand gibt, dafür aber keine Arbeitsplätze, denn die Firmen werden nicht einfach umziehen (können), wenn irgendwelche Politiker dies von ihnen fordern. Wenn sie schon umziehen, dann ins Ausland wo ihnen der Staat nicht in ihre Firmenpolitik hereinredet.

Nun ja,

im Grunde funktioniert die Mietpreisbremse doch so, wie man sie haben wollte. Alles andere ist Augenwischerei, nach dem Motte: ... Wir sind nicht Schuld! ... Oder warum hat man so viele Wenn's und Aber's da eingebaut?

Zusammenhang mit niedrigen Zinsen

Die niedrigen Zinsen haben zu einer deutlichen Steigerung der Immbolienpreise geführt, weil Vermögende Ihr Geld in mehr Sachwerte anlegen und damit gekoppelt ist dann natürlich eine Steigerung der Mieten. Am Ende dürften damit wieder mehr Geld zu den eh schon Vermögenden fließen. Es ist durchaus sehr fragwürdig, ob der Preis für ein notwendiges Gut wie eine einfache Wohnung ganz dem freien Markt mit allen seinen Spekulationen überlassen werden sollten.
Die Vorschläge der Grünen und der SPD sollten dringend umgesetzt werden.

@Pflasterstein

""Investoren" sind nur am maximalen Profit interessiert, aber wenn irgendjemand etwas gegen sie sagt bekommt man die üblichen Phrasen über den absolut dringend benötigten Wohnraum entgegengeschleudert."

Kein Mensch zwingt jemanden einem Investor etwas zu überhöhten Preisen abzunehmen, wenn es dennoch gezahlt wird und die Leute Schlange stehen, dann ist das scheinbar der tatsächliche Wert. Ein Wert definiert sich nämlich darüber, was ein Abnehmer bereit ist für einen Gegenstand oder eine Dienstleistung zu zahlen.

Ich finde es auch nicht verwerflich den max. möglichen Profit erzielen zu wollen. Denn es gibt keine Garantien, dass das Geld unendlich fliesst.

Wer die Preise drücken will muss ein Überangebot schaffen und selbst bereit sein mit Verlusten zu kalkulieren. Das kann man nicht von Investoren (egal wie groß) verlangen, das kann nur die öffentliche Hand leisten. Wenn alle aber unbedingt am selben Ort wohnen wollen, ist das mit dem Überangebot in der Praxis etwas schwierig.

@Bernd Kevesligeti

"Wie dem auch sei. Zumindest bei den großen Wohnungsgesellschaften oder wenn die Vormieter schon weg sind, dann sind sie den Nachmietern logischerweise nicht bekannt."

Bei mind. dreimonatigen Kündigungsfristen und Wohnraummangel bezweifele ich, dass die großen Gesellschaften einfach eine Wohnung monatelang leer stehen lassen? Ich habe auch zweimal über eine große Gesellschaft gemietet und kannte meine Vormieter immer. Aber über die Miete habe ich tatsächlich nie gesprochen: Hat mich auch nicht interessiert- ich habe die Wohnung zu von mir akzeptierten Konditionen gemietet. Interessiert hatte mich bei den Vormietern immer nur die Höhe der Nebenkosten.

Mietpreisbremse

Wen hat man damit bewusst beauftragt?
Leute die von der Materie keine Ahnung haben. Es ging um Phantasien! Im Saarland gibt es kaum Sozialen Wohnungsbau mehr.
Außer den Stiftungen der RAG die erst seit 2007 in Kraft sind. Und die auch enden!
Das weis der SPD Justizminister natürlich nicht! Er hat ja erst 3 Landtagswahlen verloren als Kandidat, und 4 als ,,Vorsitzender"! Das war auch gar nicht so geplant! Wie im Spiegel auch mehrfach erwähnt war er deshalb ein Quotenkandidat! Welchen Einfluss hat er dann? Na, ja vielleicht ,,hilft er ja die Schulden des Saarlandes ab zu bauen, die
laut Rechnungshofes im Jahr 2200 dann abgebaut werden! Er hat viel dazu bei getragen! Aber selbst nach einer Niederlage der SPD wird er im Saarland schon etwas finden! Den Parteivorsitz im Saarland hat er noch! Erschreckend! Martin Schultz bitte übernehmen! Solche Leute tragen dazu bei das der Ruf der ehemaligen Volkspartei
SPD immer mehr sinkt! H. Kraft in NRW war der Anfang. Ich habe es geschrieben

@EineWeltBeobachter

"Für die € 25 Milliarden die Merkel in diesem Jahr für ihre Asylanten locker aus dem Ärmel schüttelt könnte man 100.000 (in Worten einhunderttausend) bedürftigen Familien ein Haus im Wert von € 250.000 schenken, aber Frau M. hat halt andere Prioritäten"

Ach so funktioniert das? Nur: Wenn Frau Merkel diese 100.000 Familien so reich beschenkt, dann sind diese plötzlich reicher als 5.000.000 andere Familien- die müssten dann auch beschenkt werden. Außerdem fallen die 25 Milliarden Kosten (so die Zahl überhaupt stimmt) ja nicht weg, nur weil man das Geld woanders ausgibt. Ich glaube D braucht sich in der Welt wahrhaft nicht zu verstecken was die Höhe der Sozialleistungen angeht.

@Jonas Bürger

"Die niedrigen Zinsen haben zu einer deutlichen Steigerung der Immbolienpreise geführt, weil Vermögende Ihr Geld in mehr Sachwerte anlegen und damit gekoppelt ist dann natürlich eine Steigerung der Mieten. "

Diese Schlussfolgerung ist aus meiner Sicht unsinnig. Die Steigerung der Kosten hat einen ganz anderen Hintergrund: Es ist momentan sehr schwierig Handwerker zu bekommen. Betonfertigteile gibt es teils auch mit erheblich längeren Lieferzeiten (oder gar nicht). Preise basieren auf Angebot und Nachfrage. Und vor allem: Aufgrund der billigen Kredite können sich die Bauwilligen heute erheblich mehr Haus leisten. Das weiß natürlich auch die Baufirma, dass sie jetzt 50% mehr verlangen kann und die Gesamtfinanzierung für den Bauherrn dadurch trotzdem günstiger ist als vor 10 Jahren.

was geht es den mieter an

was der vorgänger an miete gezahlt hat. demnächst wird dann der vermieter wohl noch verpflichtet, dem neumieter seinen steuerbescheid zu zeigen, um festzustellen, ob es sich um einen rechtschaffenden vermieter handelt

re von Skywalker

Dann sind Sie ja ein glücklicher Mensch,bei dem alles glatt geht.Aber warum stellt selbst dieser Artikel fest,daß die Mietpreisbremse nicht greift ? Das muß ja Gründe haben,davon schreiben Sie nicht.
Einer der Gründe ist,daß der Nachweis über die Höhe der Vormiete beim Nachmieter liegt.

Als Mieter finanziert man dem Vermieter seine Wohnung!

Als Mieter finanziert man dem Vermieter seine Wohnung oder Haus! Ein gutes Geschäft für den Vermieter.

Antwort auf Skywalkers Einwand

Nun die Suche nach Geldanlagen hat nachweisbar einen Sturm auf Immobilien ausgelöst also die Nachfrage ist erheblich gestiegen. Aber nicht weil die Nachfragenden Eigenbedarf haben, sondern um sein Vermögen mit mehr Sicherheit und Profit anzulegen. Das führt dann auch dazu, dass diejenigen, die schon Häuse besitzen, auch höhere Einnahmen über die Miete realisieren wollen.

Siehe etwa: https://www.welt.de/wirtschaft/article164603530/IWF-warnt-vor-einer-Immo...

Bevölkerung dem Wohnungsbestand anpassen

Ich empfehle, die Einwohnerzahl dem Wohnungsbestand anzupassen, dann sinken die Mieten von allein.
Die Zuwanderung muss gebremst werden!

@Bernd Kevesligeti

"Dann sind Sie ja ein glücklicher Mensch,bei dem alles glatt geht.Aber warum stellt selbst dieser Artikel fest,daß die Mietpreisbremse nicht greift ? Das muß ja Gründe haben,davon schreiben Sie nicht."

Faszinierend. Ich habe mich weder über meine Lebenszufriedenheit noch darüber geäussert wie geschmeidig "alles" geht...?

Wo habe ich geäußert die Bremse würde greifen? Und wo steht dass ich etwas meine oder nicht meine, wovon ich gar nicht geredet habe? In 1000 Zeichen kriegt man leider nicht die Beantwortung aller Fragen, es sei denn man heißt Douglas Adams- dann bräuchte man nur 2...

@denkerundlenker

"Als Mieter finanziert man dem Vermieter seine Wohnung oder Haus! Ein gutes Geschäft für den Vermieter."

Nur dann wenn die Kosten des Vermieters deutlich unterhalb der Mieteinnahmen liegen...

Der Markt folgt eben den wirtschaftlichen...

Grundsätzen, die da lauten, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
Gut, ein SPD Justizminister kennt sich damit vielleicht nicht so gut aus, aber die anderen wussten das.
Die wussten auch, dass die Mietpreisbremse Baldrian für die Bürger war, nach dem Motto wir tun was um die Mieten zu stabilisieren.
Damit hoffte diese Partei ihre Mitglieder wieder an sich zu binden.
Die Mieten steigen aber weiter, weil auch die Kosten für diese Objekte weiter steigen und deswegen die Mieten nicht stehen bleiben.
Da war der Wunsch der Vater des Gedankens.

an Bernie 1

Die Mieten steigen aber weniger aufgrund hoher Erstellungskosten, sondern sie folgen den Kaufpreisen der Immobilien und diese Preissteigerung haben viel mit Spekulation zu tun, siehe einschlägie Artikel über gefürchtete Immobilienblase. Der freie Markt richtet sich halt nicht nach dem Allgemeinwohl, sondern nach dem Profit der einzelnen.
Da finde ich es schon sehr gut, dass wir eine SPD haben, die versucht, zu grassen Auswüchsen Schranken zu setzten.

Die Welt ist nicht so einfach, wie uns eine FDP weiß machen will. Wir brauchen halt auch staatliche Regeln.

Es werden noch mehr kommmen

Die Zuwanderung ist im vollen Gange, wer da glaubt das die Mieten sinken, glaubt auch an den Osterhasen.
Ich hole Menschen ins Land und habe keine Wohnungen, einfach unglaublich. Der kleine Mann bezahlt dafür Frau Merkel.
Keine dieser Parteien bekommt ein Kreuz.

@ 17:54 von Zuschauer49

Ich wohne allein in der Einliegerwohnung und die restlichen 2 Etagen mit 100 Quadratmetern lasse ich lieber leer stehen.[...]es macht mir sehr viel aus, als 80% Schwerbehinderter in meinen letzten Jahren Gerichtsverfahren, Zahlungsausfall und Ärger fest einkalkulieren zu dürfen. Nein, danke.

Vielleicht könnte Ihnen ja eine Wohnungsverwaltung helfen. Nicht so ein Vermittler, der sich einfach nur zwischen Vermieter und Interessenten klemmt und die Vermittlungsgebühr abgreift.
Es gibt seriöse, die Wohnungen und Häuser auch nach der Vermietung verwalten. Also den Papierkram erledigen, Handwerker beauftragen usw.. Dann könnten Sie zwei Familien Wohnungen geben und müssten sich nicht damit rumärgern.

Letztlich geht's vermutlich nur

durch Steigerung des Angebots bis zum Überangebot- d. h. für die besonders bevorzugten Städte mit dem höchsten Mietdruck: öffentlich geförderter Wohnungsbau in großem Umfang. Dass das auch schön geht, sieht man an Wien.

Wenn man, wie in Deutschland zulässt, dass Wohnungsbaugesellschaften ganze Straßen an z. B. US-amerikanische Pensionskassen oder sonstige Großinvestoren verkauft werden, muss man sich nicht wundern, wenn auch solche Wohnungen nicht mehr bezahlbar sind. Zusätzlich fällt ja in den Städten durch die Gentrifizierung alter Viertel noch mehr bezahlbarer Wohnraum weg; gleichzeitig klafft die Arm-Reich-Schere immer weiter auseinander.

Aus dem Ruhrgebiet zogen lange Zeit immer mehr Menschen weg = großer Leerstand. D. h. auch wenn der Trend sich nun umkehrt, es gibt anständige Wohnungen auch für das kleine Einkommen.
Also wird ein hohes Angebot gebraucht, und das muss durch öffentl. Förderung und Mietpreisbindung dieser Wohnungen hergestellt werden.

re silverbeard

"Vielleicht könnte Ihnen ja eine Wohnungsverwaltung helfen. Nicht so ein Vermittler, der sich einfach nur zwischen Vermieter und Interessenten klemmt und die Vermittlungsgebühr abgreift.
Es gibt seriöse, die Wohnungen und Häuser auch nach der Vermietung verwalten. Also den Papierkram erledigen, Handwerker beauftragen usw.. Dann könnten Sie zwei Familien Wohnungen geben und müssten sich nicht damit rumärgern."

Gegen Mietnomaden oder sonstigen Ärger mit Mietern hilft keine Hausverwaltung.

Die Mietpreise haben zwei Gründe.

Zu wenig Wohnungen an den Stellen, an denen die Menschen leben müssen oder wollen (z.B. wegen Arbeit, Infrastuktur usw.).

An den Stellen, an denen viele Menschen leben wird der Baugrund knapp. Deshalb steigen die Grundstückspreise.

Zwei Lösungen:
VIELE Sozialwohnungen bauen und in STAATLICHER Hand behalten.
Attraktivitätssteigerung von entvölkerten Gebieten. Z.B. regelmässiger und häufiger ÖPNV, Kindergarten- und Schulplätze, schnelles Internet, Versorgung mit Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten.
Diese Lösungen wissen natürlich alle Politiker, aber es sind eben Politiker.

Die Mietpreisbremse kann nur mit ausreichend Mietwohnungen, da wo sie gebraucht werden, funktionieren. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen von Politikern.

20:27 von denkerundlenker Als

20:27 von denkerundlenker
Als Mieter finanziert man dem Vermieter seine Wohnung!
Als Mieter finanziert man dem Vermieter seine Wohnung oder Haus! Ein gutes Geschäft für den Vermieter.
Bei diesem Satz, muss ich feststellen, dass "denkerundlenker" irgendetwas falsch gemacht hat, sonst hätte er mehrere Wohnungen gebaut und vermietet und würde dadurch sein Lebensunterhalt locker finanzieren können.
schönen Abend

@ 22:56 von karwandler

Gegen Mietnomaden oder sonstigen Ärger mit Mietern hilft keine Hausverwaltung.
Hausverwalter können aber bestimmte Behördengänge erledigen. Oder Wohnungsbegehungen machen. Das sind Leute die machen das berufsmässig. Die haben keine Angst vor Mietern. Die wissen was Mieter dürfen und was nicht und trauen sich das den Mietern auch rechtzeitig zu sagen oder sich mit ihnen zu streiten.

Ich habe viele Menschen kennengelernt, die nicht in der Lage sind anderen direkt zu sagen wenn sie ein Problem mit ihnen haben.

Wenn Mieter z.B. erst einziehen dürfen, wenn sie die komplette Kaution überwiesen haben, können Schäden beim Auszug viel leichter beseitigt werden. Professionelle Verwalter lassen sich nicht so leicht von Mietnomaden überreden die Miete zu stunden.

Nicht ganz so einfach

Ich wohne im Münchner Glockenbachviertel, das man früher zu gut Bayrisch als Glasscherbenviertel bezeichnet hat. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Viertel zum In-Viertel gewandelt. Mittlerweile würde meine eigene Wohnung mit 60 qm und Baujahr 1958 rund 500.000 Euro kosten. Würde jemand das Geld investieren, um die Wohnung zu vermieten, lässt sich ausrechnen, welch horrende Mieten selbst genügsame Vermieter verlangen müssten, damit sich das rechnet. Folge: Das Viertel verliert zunehmend seinen Charakter, weil bisherige Einwohner von vermögenden Zuagroasten verdrängt werden. Eine Mietpreisbremse hat in diesem Fall überhaupt keine Wirkung. Noch schärfere Auflagen führen ebenfalls nicht zum Ziel. Wohnraumverdichtung ist eine Möglichkeit, die aber zu geringerer Lebensqualität führt, ebenso wie die Umwandlung von Grünflächen zu Wohnraum. Für Wohnungsbau fehlen die Grundstücke in den vorhandenen Vierteln. Die Politik hat es daher nicht einfach.

@ 22:32 von Der Antichrist

Die Zuwanderung ist im vollen Gange, wer da glaubt das die Mieten sinken, glaubt auch an den Osterhasen.
Ich hole Menschen ins Land und habe keine Wohnungen, einfach unglaublich. Der kleine Mann bezahlt dafür Frau Merkel.
Keine dieser Parteien bekommt ein Kreuz.

Auch die AFD kann nicht das Grundgesetz ignorieren. Das einzige, was die können ist leere Parolen brüllen.

Was habe ihr "kleinen Leute" denn bisher erreicht mit eurem Kreuz?
Nur das Freifrau (= Baronin) von Storch für NICHTS im Europaparlament 10.000€ pro Monat kassiert.

re silverbeard

"Wenn Mieter z.B. erst einziehen dürfen, wenn sie die komplette Kaution überwiesen haben, können Schäden beim Auszug viel leichter beseitigt werden. Professionelle Verwalter lassen sich nicht so leicht von Mietnomaden überreden die Miete zu stunden."

Die Kaution deckt gerade mal einen kurzfristigen Mietausfall. Der ist schon eingetreten, bevor sie überhaupt die außerordentliche Kündigung abschicken können. Und mit dem Eingang der Miete hat die Hausverwaltung schon mal gar nichts zu tun. Allerdings wird sie vom Vermieter das Hausgeld einziehen, auch wenn der vom Mieter keinen Cent sieht.

Ich glaube nicht, dass Sie jemals praktisch mit der Materie zu tun hatten.

16:25 von Parteibuchgesteuert

Nahles hat sich gebrüstet mit dieser Maßnahme und die ganze SPD dazu. Mit Ansage wußte man, das sie nichts bewirken wird. Die Verfechter der freien Marktwirtschaft wollen da nun eingreifen und regulieren. Hier muss man sich fragen, ob diese sog. Volksvertreter - eher ja Berufspolitiker - überhaupt eine Ahnung von ihrem Beruf haben. Sie haben auch die Mechanismen des Kapitalismus nicht verstanden, sonst käme man nicht auf so eine schräge Idee........warum nun soll man dieses Personal - es betrifft alle etablierten Parteien - wieder wählen ???
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Und die größten Wohnungsbaugesellschaften sind aber seltsamerweise welcher Partei nahe?
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Klar der der Gerechten.

Miete

Wenn sich welche finden die die Miete immer zahlen, dann kann man da auch nichts machen? Warum bildeten sich "Ghettos"? Genau deswegen: Entweder du kannst das bezahlen und wohnst in einer vernünftigen Bude oder nicht und kommst in einer Bruchbude unter, aussuchen tut sich das freiwillig niemand.

Wunschdenken...

Es geht selten gut, dem Markt Preise aufzuzwingen. Spätestens wenn die erzwungenen Preise unterhalb der Produktionskosten liegen, oder massiv unterhalb von allem, was sich lohnt, zerbrechen entweder die Zwangspreise, oder der Markt.

Das ist aber auch gar nicht Aufgabe der Politik. Die Politik kan langfristig keine Preise bestimmen, sie muss die Spielregeln so gestalten, dass sich die gewünschten Preise organisch ergeben.

Natürlich ist das schwieriger. Und würde auf den erbitterten Widerstand der Reichen, und damit den ihnen gehörenden Medien stoßen.

Und was die Bild-Zeitung für schlecht erklärt, wird dann auch von Otto Normalverbraucher abgelehnt, ganz egal wie der davon profitieren würde...

um 19:20 von @Skywalker

"Kein Mensch zwingt jemanden einem Investor etwas zu überhöhten Preisen abzunehmen, wenn es dennoch gezahlt wird und die Leute Schlange stehen, dann ist das scheinbar der tatsächliche Wert. Ein Wert definiert sich nämlich darüber, was ein Abnehmer bereit ist für einen Gegenstand oder eine Dienstleistung zu zahlen."

Das ist meiner Meinung nach eine Aussage, welche an Menschenverachtung und Zynismus kaum zu überbieten ist. Wohnraum ist eine menschliche Grundlage und keine Spielwiese reicher und mächtiger Investment Konzerne! Die Leute stehen eher aus purer Verzweiflung Schlange. Sie beschreiben quasi die hässliche Seite des Kapitalismus in aller Deutlichkeit ohne scheinbar davon Abstand nehmen zu wollen. Einer der ersten Absätze in diesem Artikel sagt eigentlich schon alles:

"Studien zeigen: 40 bis 90 Prozent der Vermieter halten sich - je nach Region - nicht an das Gesetz. Strafen müssen sie nicht fürchten."

Wohl möglich muss man hierbei von Straftaten im großem Stil reden.

Verteilungsgerechtigkeit...

Nein... um das Wohnungsproblem zu lösen, muss Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit her. Produktivitäts- und Wirtschaftswachstum dürfen nicht mehr einseitig in Gewinne fließen, die dann auch noch geringer besteuert werden als Arbeitseinkommen.
Weniger Gewinne = weniger Investition = niedrigere Immobilienpreise = niedrigere Mieten.

Und mit den höheren Löhnen können die Angestellten die geringeren Mieten auch noch viel leichter bezahlen.

Dann:

Bessere Infrastruktur und schnellere Anbindung von Dörfern und Kleinstädten verringert die Stadtflucht.

Denn es gibt ja heute weder mehr Menschen als vor 10 Jahren, noch weniger Wohnungen. Nur während die Dörfer sterben, platzen die Städte aus allen Nähten.

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