Kommentare

Nicht schlecht...

...das Geschäftsmodel... passt zum wireless flying... ich drücke die daumen... mögen die slots mit ihnen sein...

Die Gefahr ist...

......das die Lufthansa bevorteilt wird. Und darauf deutet derzeit alles hin. Die Bundesriegierung nimmt eine mit 150 Millionen geförderte Onsolvensverschleppung vor um es der Lufthasa über einen ehemaligen Lufthansamanager die Filetstücke bekommen zu können. Ich hoffe auf die Unabhängikeit des Kartellamtes. Was sich hier durch die Bundesregierung gefördert anbahnt ist eine massive Wettbewerbsverschiebung die einer relativ teuren Airline einen Konkurenten vom Hals schafft und gleichzeitig seine Slots besetzt. Nun raten wir mal ob Fliegen in Deutschland günstiger wird oder ein Unternehmen versucht seine alte Struktur zu retten.

Warum wird überhaupt so viel

Warum wird überhaupt so viel geflogen?
Es ist zu billig.

bratwurst

niemand muss mit LH fliegen, wenn sie zu teuer ist. ich bin auch lieber mit britisch geflogen. aber was ist verwerflich, wenn die LH als deutsches unternehmen gestärkt werden soll? diese airline ist genug gebeutelt durch bsirske und die seinen, aber trotzdem erfolgreich in europa

Pleite ist Pleite

Mir ist völlig unverständlich, warum hier solch ein Aufwand betrieben wird.
Das Unternehmen hat 1 Mrd € Schulden.

Flugzeuge gehören ihm auch nicht mehr.
Abwickeln und gut ist.
Die guten Piloten finden doch sofort wieder einen neuen Job. Schließlich ist der Bedarf doch vorhanden.

Auffanggesellschaft

Hört sich wieder nach Lohndrückerei an. Ob erfahrener Flieger oder Grünschnabel, beide bekommen wohl den gleichen "Weiterbildungsmist" und werden zu gleichen Konditionen in diesem Zeitarbeitsunternehmen geführt. Verkauft wird die Arbeitskraft dann natürlich wieder unterschiedlich teuer, versteht sich doch von selbst. Und wer bei der Zeitarbeit nicht mitmachen will, dem streicht so manches Arbeitsamt die Unterstützung, mit besten Verbindungen zum Zeitarbeitsunternehmen natürlich. *kopfschüttel*

@Karl Napf

Nein niemand muss aber eine konzentrierung des Angebots beschrängt die Auswahl. Und es ist nicht Bsirske der sie beschränkt es sind solche Dinger wie Cockpit und Flugbegleiter ala Baublies die sie beschränken.

Karl Napf: Nix Bratwurst

Wenn die LH hier einen guten Schnitt macht, haben wir in Kürze innerdeutsch wieder Monopolpreise wie vor 20 Jahren. Mag Sie vielleicht nicht betreffen, ich finde es trotzdem nicht gut. Weniger Auswahl ist immer nachteilig für den Verbraucher.

Begehrt mit Doppel e zu schreiben

Ist schon absurd.

150Mio Kredit ist fair!

Wieviel Millionen Marketing Gelder hat Ryan Air jahrelang von deutschen Flughäfen erhalten? Wieviel Steuergelder kosten die Ryan Air Subventionen am Flughafen Frankfurt? Wieviel Steuergelder müssen noch in Ryan Air Flugbegleiter gesteckt werden die nach einem Hungeslohn-Arbeitsleben die Rente aufgestockt bekommen müssen? Der Staat sind wir. Also hat dieser Staat auch die Pflicht zu helfen wenn 8000 Bürger morgen ohne Job sind und ganze Familien vor dem Abgrund stehen. 150Mio als rückzuzahlende Hilfe für eine geordnete Pleite ist richtig und fair. All den Kritikern der Deutschen Lufthansa mögen einmal nach Kanada, Frankreich und Italien schauen! Canadian Airlines wurde von Air Canada übernommen, Air Inter von Air France und Air One von All Italia ohne dass es zu jener Zeit zu lauten Protesten kam. LH "produziert" in einem Sozialstaat mit all seinen positiven und negativen Seiten. Ich bin so stolz auf LUFTHANSA die 7. beste AIRLINE der Welt zu sein (Quelle Skytrax).

Verantwortung des Bundes?

>> Also hat dieser Staat auch die Pflicht zu helfen wenn 8000 Bürger morgen ohne Job sind und ganze Familien vor dem Abgrund stehen.

Das sehe ich anders. Es gibt bestehende Strukturen, die für jeden gelten, der seine Arbeit verliert, und zwar das Arbeitslosengeld, danach Hartz IV. Ich verstehe nicht, warum der Staat ("wir") darüber hinaus noch helfen muss.

Es ist nie schön, wenn jemand seinen Job verliert, aber so tragisch ist es auch nicht. Gerade die wachsende Luftfahrtbranche kann die meisten sicher schnell wieder integrieren.

Ich habe keine Lust auf so ein "Putin"sches Deutschland, in dem sich die Regierung immer wieder als Retter darstellt und Unternehmen ständig unter die Arme greift - die bekommen das alleine auch gut hin, fair ist sowas auch selten und meine Steuergelder sind woanders besser aufgehoben.

vielleicht...

hätte man doch die Flugzeuge kaufen sollen. Dann hätte man zwar einmalig größere Kosten gehabt aber nicht monatliche Leasingraten (die auf Dauer vermutlich die Einnahmen auffressen) und etwas langsamer expandieren müssen.

Schade, ich bin eigentlich ganz gerne und auch oft mit Air Berlin geflogen.

5 Millionen Verlust am Tag?

Wie kann das überhaupt sein? Wenn Air Berlin 5 Millionen Euro Verlust am Tag macht und laut eigener Webseite etwa 2,4 Mio Fluggäste im Juli hatte, macht das >60€ Verlust pro Flugticket. Wie kommt ein Unternehmen da hin, wer hat sich so etwas ausgedacht? Kein Wunder, dass man da pleite geht.

Air Berlin

Eigentlich ist der Kredit den der Bund hier zur Verfügung gestellt hat, gegen geltendes Recht. Oder?
Bin gespannt, wer als nächstes in einen Aufsichtsrat wechselt!

re einerer

"Warum wird überhaupt so viel geflogen?
Es ist zu billig."

Die Frage ist so sinnvoll wie: Warum werden überhaupt so viele Brötchen gegessen?

Weil's Nachfrage gibt. Schon mal die Möglichkeit in Erwägung gezogen?

Start- und Landerechte?

Blitzsauberer Artikel! Und ja, die Start- und Landerechte sind definitiv das Filetstück von AB. Deshalb hatte ja auch Ryanair ein (Schein-)Interesse angemeldet. Wobei ja wohl von vorneherein klar war, dass Herr O'Leary absolut KEIN Interesse an Mitarbeitern hatte, die er nach deutschen Standards bezahlen müsste. Mich fasziniert es immer wieder, warum Leute in einen dieser Billigbomber steigen, die laut aufschreien würden, wenn sie selbst als Scheinselbststständige oder Geringverdiener arbeiten müssten. Einfach mal nachdenken: Wie kann ein Unternehmen mit niedrigen Erträgen hohe Gewinne erwirtschaften? Heiße Luft verkaufen - oder das Personal ausbeuten!

@Karwandler

"Die Frage ist so sinnvoll wie: Warum werden überhaupt so viele Brötchen gegessen?

Weil's Nachfrage gibt. Schon mal die Möglichkeit in Erwägung gezogen?"

.

Schon mal in Erwägung gezogen dass die "Geiz ist Geil" Mentalität an der Lebenswirklichkeit vorbeigeht. Eigentlich sollte es in meinen Augen heißen "Leben und Leben lassen. Dazu gehören Löhne von denen man leben kann dazu. Das ist ein Wiederspruch mit "Geiz ist Geil".

@ karwandler

" 'Warum wird überhaupt so viel geflogen?
Es ist zu billig.' Die Frage ist so sinnvoll wie: Warum werden überhaupt so viele Brötchen gegessen?"
Naja, angesichts der Diesel-Hysterie, die gerade wegen der Abgase ausgebrochen ist, dürfte man schon fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, innerdeutsche Flüge weitgehend durch ICE-Verbindungen zu ersetzen. Würde das nicht Schadstoff-Emissionen verringern?
Andernfalls müsste man ja sagen: Warum gibt's so viele Diesel-Autos? Na klar, weil es Nachfrage dafür gibt. Die Leute lieben ihren Diesel. So wie sie ihre Brötchen lieben. Und warum dann das ganze Theater um die Elektro-Autos?

@ Einerer

Genau so ist es.
Ohne Steuerersparnis beim Kerosin, wäre der Luftraum leerer.

Die Strecke Mannheim-Berlin kostet mit dem Zug 159 Euro. Das sind 300 Euro hin und zurück.

Für 300 Euro fliegt man in die Türkei, Bulgarien, Griechenland etc und zurück und hat noch ne Woche Übernachtung mit Frühstück drin.

Und ich erinnere mich, dass ich nach Paris flog, weil es einfach günstiger war, als mit dem Zug zu fahren.

Deutschland inszeniert sich als grosser Klimaretter.

Läge einem das Klima am Herzen, dann würde man Zugfahren fördern und nicht die Fliegerei.

Klar - es ist fix, es ist praktisch - aber ich bin der Meinung, das Fliegen sollte eben nicht so selbstverständlich sein, wie in eine Strassenbahn einzusteigen.

Denn es ist extrem umweltschädigend.
Das Zugfahren, das sollte selbstverständlich sein.

Das mach ich aber nur im Ausland, weil in Deutschland die Preise sehr hoch sind und das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht stimmt.

re laurisch.-karsten

"Schon mal in Erwägung gezogen dass die "Geiz ist Geil" Mentalität an der Lebenswirklichkeit vorbeigeht."

Sie wechseln das Thema. Ich habe auf die Frage geantwortet, warum geflogen wird.

Zu welchem Preis jemand Flüge anbietet muss derjenige nach bestem kaufmännischen Wissen selbst entscheiden.

Dass die Lebenswirklichkeit dem Anbieter mit dem günstigsten Preis einen hohen Kundenzuspruch sichert werden Sie weder abstreiten noch ändern können.

re zyklop

"dürfte man schon fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, innerdeutsche Flüge weitgehend durch ICE-Verbindungen zu ersetzen."

Fragen darf man schon. Ob es überhaupt eine rechtliche Handhabe gibt, das zu erzwingen, muss man aber auch fragen.

@ zyklop

Die Nachfrage nach Zugfahrten (innerdeutsch) würde rasant ansteigen, wenn die Fahrten günstiger wären, als die Flüge.

Dass man die Nachfrage nach allem möglichen generieren kann und die Nachfrage nicht unbedingt rational, bedürfnisorientiert etc ist, zeigt der Verkauf von Überraschungseiern.
Die braucht keiner - aber sehr viele wollen sie.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man Zugfahrten viel attraktiver machen kann, wenn man nur will.

Gerne wird die Zeit genannt. Wenn man aber bedenkt, dass Züge meist schneller erreichbar sind als Flughäfen (gibt eben mehr Bahnhöfe und meist gute Verbindungen) und dazu noch der Sicherheitsaufstand an den Flughäfen dazu rechnet und auch die Zeit, die man dann noch wartet, weil man ja Stunden vor dem Abflug da ist - dann ist das Zeitersparnis relativ gering.

Bleibt nur noch: der Preis. Und der lässt sich schnell korrigieren. Umweltschädliche Subventionen abschaffen - Bahn fördern.

Wenn man nur will.

@ karwandler 23:30

"Fragen darf man schon. Ob es überhaupt eine rechtliche Handhabe gibt, das zu erzwingen, muss man aber auch fragen."
Es geht nicht ums Verbieten oder erzwingen im juristischen Sinne, sondern um die Gestaltung durch die Politik. Genau wie beim Diesel und beim Elektro-Auto. Und beim Ökostrom und anderen Dingen. Vieles läuft über das Finanzielle, über heimliche Subventionen oder heimliches Abkassieren.

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