Kommentare

Gut so. Der Endkunde darf

Gut so. Der Endkunde darf nicht die Suppe auslöffen müssen.

Verklagt doch mal die

Verklagt doch mal die Manager!!

die Politik schützt die kriminellen Auto-Bosse

und zeigt so, dass sie die Wirtschaft über das Recht stellt. Der Liberalismus Merkelscher Prägung sieht im Volk nur eine (austauschbare und beliebig erweiterbare) Verfügungsmasse der Wirtschaft und nicht in der Wirtschaft eine Dienst am Volk. Das geht einher mit einer Pervertierung von Recht und Gesetz sowie einer Aushöhlung demokratischer Standards.

Die Vorteile des Schneckentempos

Ob Versicherungen, Rentenversicherungen, Opferentschädigungsfonds oder Schadensersatzansprüche: je länger man die Sache hinzieht, desto mehr Anspruchsteller springen von der Schippe, ihre Ansprüche verjähren, oder man hat Zeit, ein Gesetz so zu ändern, dass man billiger dabei wegkommt. Also zieht die Politik schneckengleich ihre Schleimspur.

Wer nicht Klagt ist bei Fahrverbot selbst schuld

Es ist wohl ziemlich sicher, dass Fahrverbote kommen werden, denn anders sind die Grenzwerte nicht einzuhalten. Und Politiker, die meinen die Grenzwerte hoch setzen zu können, versprechen hier vor der Wahl etwas, was sie niemals umsetzten werden können, da die entsprechenden Mehrheiten in der EU nicht vorhanden sind. Da Fahrverbote also kommen werden, sollten sich Käufer von Betrugsmodellen (egal welcher Hersteller) jetzt zu einer Klage aufraffen, bevor die Verjährungsfrist greift. Wer das nicht tut und meint mit der Wahl von AFD oder CDU/CSU würden keine Fahrverbote kommen, ist selbst schuld, wenn sie dann doch kommen. Leute, lasst euch nicht bescheißen.

Gut so

Ich hoffe, das Herr Baum und seine Klienten mit ihren Klagen Erfolg haben. Denn es kann nicht sein, das der Kunde für die Betrügereien der betroffenen Autohersteller den Kopf hinhalten müssen. Darüber hinaus müssen endlich Klagen gegen die verantwortlichen Manager erhoben werden, die USA machen vor, wie es richtig geht.

VW meiden.

Ich als betroffener eines EA 198 Motors werde den VW Konzern für immer meiden.

Gut das auch ein ehemaliger Innenminister sich für die betrogenen Kunden einsetzt !

Recht gibt es für betrogene Kunden in unserem "Rechtsstaat" leider nicht.

Die Politik schaut tatenlos zu wie mit einem "Update" die Autos kaputtgemacht werden und anschließend trotzdem nicht sauberer sind.

jeder Bürger müsste klagen ....

..immerhin schaden die überhöhten Abgase der Gesundheit eines jeden. Wenn man die TA-Luft hier anwenden könnte, würden all die Dieselfahrzeuge still gelegt werden. Leider sind die belogenen Käufer jedoch keine Unternehmen, trotzdem bleibt die krankmachende Wirkung die gleich. Wie kann es sein, daß wir hier in Deutschland nicht gegen so einen Betrug durch die Industrie vorgehen können? In anderen Ländern geht es doch auch.

Ja richtig

das muss bis in die Konzernspitze gehen, die können vor Geld und Bonus nicht mehr laufen.
Und der Kunde soll der Dumme sein.

Gruß

Da hat Volkswagen ausnahmsweise recht.

In Amerika ist die Lage anders.
Da wird davon ausgegangen, dass ein Konzern weiss was er tut und das er mit dieser Verantwortung auch umgehen kann.
Aber wenn der Konzern das dann nicht kann und Anderen dadurch Schaden zufügt, werden Strafen ausgesprochen, die richtig weh tun.
Und genau das ist VW passiert.

Hier in Deutschland ist das natürlich anders. Da haben wir einen Verkehrsminister, der ein Schmusibärli ist.
Deshalb können grosse Firmen machen was sie wollen und bekommen am Ende noch Zuschüsse wenn's mal schiefgeht.

Die Leidtragenden sind die Kunden.

Noch eine kurze Nachhilfe im Rechnen (nur falls immer noch Jemand Volkswagen glaubt):
Wenn ein Grenzwert 15 mal zu hoch ist bedeutet eine Reduktion um 30% das der Grenzwert immer noch um mehr als 10 mal zu hoch ist.
UND MEHR KANN DAS SOFTWAREUPDATE NICHT!!

Aufarbeitung

Aufarbeitung im Dieselskandal wäre für mich wenn die Verantwortlichen vor Gericht kämen und neue Kräfte die Führung übernehmen würden. Wäre ja normal in einem Rechtsstaat.

In Deutschland aber hält die Politik schützend ihre Hand über den Konzernbossen.

Immerhin bleibt jetzt noch den Autofahrern die Möglichkeit auf andere Hersteller auszuweichen.

Ich fühle mich manchmal wie in einer Bananenrepublik.

Wieso neue Klagewelle?

Seit Beginn des Skandals versucht die Kanzlei über diverse Webseiten Mandanten zu gewinnen. Und 5000 sind nicht viele - wahrscheinlich sogar bedeutend weniger als die Kanzlei erwartet hat. Letztendlich verdienen an diesen Klagen bisher nur die Anwälte. Bei den bisher gegen VW gewonnenen Prozessen wurde für den zurückgenommenen PKW ein Nutzungsentgelt gem. den gefahrenen km abgezogen. Für einige Prozessgewinner war das dann sogar weniger als das was sie bekommen hätten, wenn sie das Fahrzeug in Zahlung gegeben hätten.

Nur für den Anwalt hat sich jede Klage gelohnt.

In Deutschland sollte nicht nur die Sammelklage eingeführt werden, sondern auf jeden Fall auch ein Erfolgshonorar für Anwälte nach dem Vorbild der USA. Hier in Deutschland bekommen sogar schlechte Anwälte, die nicht einmal vor dem Prozesstag es für nötig halten, die Akten zu lesen trotzdem das volle Summe gem Gebührenordnung - das ist viel schlimmer als die fehlende Möglichkeit der Sammelklage.

So ganz nebenbei:

Ein Pendler, der seinen Wagen zum Arbeiten braucht, muss diesen weiterhin benutzen können.
Das gefällt mir nicht, aber durch den hohen Wertverlust ist ein Verkauf unmöglich. Abgesehen davon dass der Käufer den Wagen ja auch wieder nutzen würde. An der Gesamtsituation ändert sich so also nichts.

Die Strassenzulassung entziehen geht auch nicht. Das würde eine Revolution in Gang setzen. Jeder zweite Deutsche (also jeder Mann) würde bis zum Tod für sein Auto kämpfen. (Entschuldigung, der Absatz ist ein kleiner Spass)

Aber muss das Problem jeden Tag noch weiter vergrössert werden, weil man diese Fahrzeuge immer noch kaufen kann?
Wer ist dafür verantwortlich, wenn sich herausstellt, dass eine Umrüstung nicht möglich ist, bzw. warum wird der Verkauf nicht so lange untersagt bis absolut sichergestellt ist das die Maximalwerte jetzt eingehalten werden können?

Sehr gut Herr Baum ( FDP )

Den Dieselkunden ist ein erheblicher Schaden,nämlich am Verkehrs Wert ihrer Autos entstanden.Die sind so gut wie Wertlos geworden und bei einen unverschuldeten Unfall im Strassenverkehr mit einem Unfall Gegner wird die Versicherung diese Wertminderung bei der Schadensregulierung sicher mit einkalkulieren.Da bin ich mir ganz sicher.

Gerhard Baum hat in der Sache recht - aber warum erst jetzt??

Zu diesem Thema sage ich es mal so:

das Ziel von Gerhard Baum ist ein edles und heheres Ziel und das ehrt ihn. Aber ich frage Gerhard Baum allerdings auch mal:

warum erst jetzt und nicht schon viel frueher??

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-klagewelle-103.html

Neue Klagewelle gegen VW: Der frühere Innenminister und Rechtsanwalt Baum will Schadenersatz für Käufer von manipulierten Dieselfahrzeugen erstreiten. Und zwar schnell - Ende des Jahres läuft die Frist bei den Händlern ab.

Allerdings hat Gerhard Baum in dieser Sache - genauso wie in vielen anderen Sachen - absolut recht. Es ist so, dass hier nicht nur manipulierte Fahrzeuge verkauft wurden, sondern unzulässige Fahrzeuge:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-klagewelle-103.html

Den betroffenen Autobesitzern seien mangelhafte Fahrzeuge mit einer manipulierten Abgasreinigung verkauft worden.

Wer heut die

Süddeutsche Zeitung gelesen hat auf Seite 4, der musste gestehen, dass in den USA zügiger in Rechtsfragen abgearbeitet werden, als in Deutschland . Die Schlampigkeit, die auch von Seiten der Staatsanwaltschaft an den Tag gelegt werde, um die Verantwortlichen von VW zu belangen, spricht für sich !
Das die Sammelklagen erfolgreich verhindert werden durch die Politik, ist ei n Zeichen, dass es mit dem Rechtsstaat doch nicht weit her ist. Das die Politik vor den Autokonzernen einknicken ist auch das Problem bei VW. Das Land Niedersachsen ist doch gut beteiligt an VW. Es sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Aber in der Forschung auf alternative Lösungen umzusteigen, fehlen die Anreize. So auch bei den Richtern und Staatsanwälten (diese sind on Weisungen) abhängig.

@ hofer andreas (19:35): Mit dem hier haben Sie so recht

hi hofer andreas

Mit dem hier:

Aufarbeitung im Dieselskandal wäre für mich wenn die Verantwortlichen vor Gericht kämen und neue Kräfte die Führung übernehmen würden. Wäre ja normal in einem Rechtsstaat.

haben Sie sowas von recht und da muessten auch die Verantwortlichen in der Politik vor Gericht gebracht werden:

de maiziere
Dobrindt
Merkel
Seehofer
die Verkehrsminister der Bundesländer

Denn ich bin froh, dass die DUH bereits weitere 45 Klagen vorbereitet hat und ein Ultimatum bis zum 21 September gestellt hat. Wenn die Städte und Kommunen nicht bis dahin handeln laut der DHU, dann geht es vor Gericht. Und auch in etlichen großen Zeitungen ist da schon eine Klageflut angekuendigt (Heidenheimer Zeitung, Sueddeutsche, NOZ, rp-online und viele weitere).

Sammelklagen gegen wen?

Nur gegen VW oder generell jetzt?!

Ex-Innenminister und Rechtsanwalt Gerhart Baum (FDP) legt sich ja mächtig ins Zeug, schön und gut, aber doch sehr einseitig.

Beim Staat und seinen Behörden gibt es keine Schuld, keine Haftung, keine Verantwortung? Wenn Sammelklagen, dann auch gegen Behörden und gegen Fahrverbote.

Alle Diesel-PKW wurden amtlich zugelassen. Fahrverbote sind enteignungsgleiche Vorgänge. Enteignungen sind nach dem Grundgesetz zwar im extremen Ausnahmefall möglich, aber nicht entschädigunglos. Das erteilen von Fahrverboten ohne Entschädigung ist grundrechtswidrig.

Deutschland ist nach dem Grundgesetz ein Rechtsstaat. Herr Baum ist bekannt für die Verteidigung des Rechtsstaats, Bürgerrechte, Verfassung, ....

Da hoffe ich doch, dass Herr Baum zur gegebenen Zeit (auch in Nichtwahlkampfzeiten) ebenfalls so vehement und medienwirksam für die Rechte der Dieselbesitzer streitet.

an dieser Stelle wäre es nett...

zu erfahren von den ÖR, welcher Rechtsanwalt auch noch Klagen gegen den Konzern führt, der sich im Bundestag/Bundesrat/Landesministerien als Politiker beteiligt....

schliesslich ist fast jeder 2.te Politiker auch Rechtsanwalt;

dies wäre mal eine Recherche von Journalismus wert !

Darf ich raten?
Kein Interesse des ÖR - denn von den Töpfen der Politik, werden die ÖR ......

Gehart Baum

Ein Liberaler mit Sozialen Gewissen`
Wie bei Willy Brandt und teil weise
H. Schmidt! Er ist ein Beispiel für Juristen
als Justizminister wäre, oder was er
Bundesinnenmister war! Ein Anwalt der
Menschen in diesem Rechtstaat.
Wer brauch... H:M u. T: M
Gruß ins Rheinland.
lieber Freund!

die Glücklichen,...

...die jetzt noch Gewährleistung haben. Meine Gewährleistung lief 4 Monate nach Bekanntwerden des Skandals aus. Ich hatte wohl versucht, einen Verzicht auf Einrede der Verjährung zu erreichen, das hat der Händler jedoch abgelehnt und eine Klage ohne Unterstützung durch eine Rechtsschutzversicherung (die abgelehnt hat) war mir zu riskant. Und so wird es wohl vielen gegangen sein. Wer jetzt noch Gewährleistung hat, dessen Auto muss bei Bekanntwerden des Skandals nagelneu gewesen sein. Und nur um diese kümmert sich ja Herr Baum.

G. Baum: ein aufrechter Mann

Sein Engagement finde ich hervorragend. Couragiert und mit gutem Gerechtigkeits-Gefühl. Ob er allerdings noch auf sein Parteibuch stolz ist, weiß ich nicht.

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