Kommentare

1.000.000 E-Autos

bis 2020 waren das Ziel.
Es ist nicht erreichbar.
Sollen die Autofirmen E-Autos auf Halde produzieren und dann wieder verschrotten?
Die Lithium Produktion ist das Gegenteil von umweltfreundlich. Ureinwohner von Bolivien müssen enteignet und umgesiedelt werden. Aus Salzseen oder dem Toten Meer kann Lithium nur umweltschädlich gewonnen werden.

Mehr als eine Werbepause

Hier mal eine lustige (wahre!) Geschichte aus GB:

Wenn dort im Fernsehen eine beliebte Sendung läuft, dann schrillen bei den Stromunternehmen die Alarmglocken. 8 Millionen Fernsehgeräte kann das Netz ja noch verkraften. Aber was macht der gute Engländer in der Werbepause? - Richtig, er geht in die Küche und wirft den Wasserkocher an, um sich einen Tee zu bereiten.

Dieser Moment ist für das Stromnetz absolut kritisch. Da wird dann schon mal vorsorglich ein Gaskraftwerk angefahren, um den "Spike" abzufangen.

Ist wirklich so, kein Witz!

Nun stellt Euch mal vor, 8 Millionen deutsche Elektroautomobilisten kommen um 17 Uhr von der Arbeit nach Hause. Was machen die als erstes? - Richtig, Auto an die Steckdose und dann eine Tasse Kaffee zubereiten.

Sucht mal auf YouTube nach "Stenkelfeld" und "Weihnachtsbeleuchtung", dann wisst Ihr, wo das endet. :-)

Beschränkt Einsatzfähig

Kein einziges Elektrofahrzeug, was jetzt produziert wird, ist Umweltfeundlicher, als ein bereits produzierter Verbrenner, denn die Neuproduktion verschlingt Unmengen an Ressourcen. Dazu kommt das die Batterien ebenfalls nicht umweltfreundlich sind und irgendwann entsorgt werden müssen. Außerdem erfordert die geringe Reichweite und die lange Ladezeit ein ungeheuer dichtes Netzt an Ladestationen. Elektrofahrzeuge sind also im eng begrenzten lokalen Bereich, oder aber auch als Paketzusteller sinnvoll, als Alltagsauto das auch für den Beruf und Urlaub herhalten muß, und das ist bei den meißten der Fall, ist es gänzlich untauglich.

Häufiger in die Werkstatt?

Also an meinem Diesel ist während der letzten 250.000 km außer den regelmäßigen Ölwechseln (einschließlich Ölfilter und ein paar dazu gehörenden Kleinteilen) nichts gemacht worden. Und alle anderen Verschleißteile, wie Bremsen, Stoßdämpfer, Kreuzköpfe, Spurstange etc., die nach einer solchen Laufleistung schon mal fällig werden können, hat ein Elektroauto ja wohl genauso. Abgesehen davon, wenn die Umweltbilanz eines Elektroautos nach 80.000 km positiv werden soll, dann setzt das voraus, dass es diese Distanz mit einer Batterie erst einmal schafft. Meiner Erfahrung mit Notebook-Batterien nach würde ich ihr nicht mehr als 40.000 km oder 2 Jahre geben. Dann wird wohl eine neue fällig und das wird richtig teuer, ökonomisch wie ökologisch.

Also bisher hat man doch noch

Also bisher hat man doch noch nicht einmal die Umweltverträglichkeit der Batterien selbst und erst recht bei deren Herstellung diskutiert, dazu kommt, dass für viele, speziell zum Batteriebau benötigten Elemente, wie z.B. Seltene Erden die Vorkommen längst von den Chinesen besetzt wurden, so dass dies wieder zu neuen unabwägbaren Abhängigkeiten kommen wird. Was aber bestimmt nach Einführung der neuen Technik kommen wird, sind neue Diskussionen über Fahrverbote, weil es bis dann bestimmt zu einem Effekt durch die vielfache Elektronegativität, Elektromagnetismus, Radarstörungen der Überwachungssysteme und weiß der Geier was alles plötzlich dann noch als gefährlich erkannt wird und genau die selben Bedenken und Diskussionen wieder auslösen wird. Wir werden dann aber, alleine nur zur Abschaffung der jetzigen so gefährlichen Technik, jede Menge Energie verbraucht und riesige Abfälle produziert haben. Tolles Modell das alles und irgendwie erinnert mich das mehr und mehr an Schilda, hier!

Hintergrund: Wie sinnvoll sind Elektroautos?

Für mich ist das Handeln der Berliner Politiker nicht nachvollziehbar. Niemand setzt die deutschen Autobauer unter Druck um das Brennstoffzellenauto in die Massenserie zu bringen.
Das E-Auto ist ein Wahlkampfthema und eine Modeerscheinung die zukünftig umweltpolitisch nicht den großen Durchbruch bringen wird 8schon gar nicht mit den zur Verfügung gestellten Anreizen)
Deutschland bremst sich selber aus und wir werden nicht mehr die Nummer 1 im Auto bauen sein....Die Asiaten machen es gerade vor ... und hier wird nur diskutiert.
Vielleicht wacht man ja mal irgendwann mal auf und handelt !

ich finds lustich

wenn wir zum spass mal, uns alle ein e-auto kaufen würden, gingen bei uns wie in cuba , immer abends die lichter aus, wenn wir strom zum gukken, kochen und für unser e-auto brauchten. dann müsste fessenheim und belgien überstunden schieben in ihren kkw

genauso ...

@Zweitaktmotor
Genauso ist es! Aber so etwas wird nicht thematisiert - da liest man nix von

Hat denn dieser famose Kanzlerkandidat....

.....schon einmal gehört, daß man für die Elektromobilität ein flächendeckendes Ladestationsnetz vorhalten muß? Wer finanziert und baut das? Wann wird ein Ladesystem erfunden, das es ermöglicht in kürzester Zeit, vergleichbar mit dem Betanken mit fossilem Brennstoff, seine Batterien zu laden? Sonst taugt die ganze E-Mobilität nur zum Semmeln holen, selbst ein Sonntagsausflug in die Umgebung würde ein Vananquespiel.

Der EU-Technokrat will Besserung bringen

Aha, Herr Schulz meint, man könne technischen Fortschritt verordnen? Leben wir in Nordkorea? Hier entscheidet der Kunde, was er kauft. Außerdem: Wie sich herausgestellt hat, hat an dem ganzen Debakel der Autoindustrie, an dem Dieselbetrug die Politik einen großen Anteil. Vieles geschah mit Wissen und Duldung der Politik. Kontrolle durch EU-Technokraten brauchen wir nicht.

Hallo Herr Walter. Mein

Hallo Herr Walter.
Mein Elektroauto hat jetzt ca. 57.000km hinter sich. Batterien sind ok. Es ist einfach günstiger auch in der Werkstatt. Bremsbeläge sind auch noch ok, weil man ja wesentlich weniger oft bremst. Man kann so ein Fahrzeug sehr oft nur mit einem Pedal fahren: Gas zurück und es bremst. Die Rekuperation machts möglich. Das kennt man eben von Stinkerautos nicht.
=> die Zukunft liegt nicht beim Diesel sondern bei regenerativen Antrieben.
Ob jetzt das reine Elektroauto mit Batterie oder H2 Antrieb das Rennen macht ist doch egal. Die Hauptsache ist doch weniger Abgas in die Umwelt.
Ist Ihnen eigentlich klar, daß man die zentral erzeugten Abgase bei der Stromgewinnung von leider immer noch benötigten fossilen Kraftwerken leichter filtern/reinigen kann als bei Millionen Autos?

Diese Frage kann nicht isoliert beantwortet werden!

So sinnvoll wie einst der Holzvergaser?
Es gab viel Holz und wenig Holzvergaser.

http://ps.welt.de/2016/04/02/
auch-der-holzvergaser-war-ein-alternativer-antrieb/
Aktuell sind einzelne E-KFZ kein Problem, aber Millionen E-Autos schon. Woher kommt der Strom, die Infrastruktur, wer bezahlt? Das muß zuerst beantwortet werden.

In unseren Breiten scheint die Sonne gerade mal zu einem Drittel der Zeit und das höchst unterschiedlich. Der Überschuss vom Augustsonntag nutzt nichts für die Weihnachtsgans. Die "EEG-Energiewende" ist geprägt vom Mangel und vom Überschuss. Mal kalte Drähte, mal glühen sie und der Strom muss verschenkt oder vernichtet werden. Der Verbraucher zahlt höchste ständig steigende Strompreise. Auch für die Abschaltung bei Überschuß, also für nichts. Wenn die Sonne nicht scheint und Flaute herrscht braucht es teuer vorgehaltene Ersatzkraftwerke.

Jetzt sollen die Haushaltsstromverbraucher auch noch den erforderlichen Netzausbau für die "TESLAs"zahlen? So geht das nicht!

Besser Recyclen

Wenn man seltene Erden benötigt, sollte man erst einmal schauen, ob man schon welche hat. Und die haben wir. Bloß statt den Elektroschrott nach Afrika und Asien zu exportieren, könnten wir sie auch recyceln. Das Problem ist nur, dass das sehr aufwendig und teuer ist, das man es nicht macht. Würde man es trotzdem machen, müssten wir nicht so viel Lithium, Kadmium und so weiter abbauen, wir würden uns massiv CO2 sparen (wenn der Strom, der dafür hergekommen wird aus erneuerbaren Quellen stammt) und können unseren Rohstoffhunger stillen. Dabei müssen aber alle mithelfen.

Lachhaft

"Viel besser sieht die Ökobilanz allerdings aus, wenn die E-Autos zu 100 Prozent mit Ökostrom fahren."
Deutschlands Strombedarf beträgt ca.600 TWh/Jahr und für die E Mobilität werden dann noch mal ca 150 TWh/Jahr benötigt.
Das soll aus Solarzellen und Windrädern kommen?
Ein herkömmlicher Kohlekraftwerksblock leistet ca.1,2 Gigawatt,
daß neue Kohlekraftwerk in Hamburg bringt es auf 12 TWh/Jahr.
Also davon bitte noch 13 Stück,daß es für den Strom reicht.
Wenn dann Sonne und Wind ausgehen wie im Januar in BW und 98 Prozent des Stromverbrauchs aus konventionellen und Atomkraftwerken(Frankreich) kommen,was dann ? Esel oder zu Fuß? Alles utopische Scharfmacher ohne die Realitäten zu erkennen. Was nicht geht,geht nicht. Der Diesel wird uns die nächsten 50 Jahre begleiten,weil schlicht alternativlos.

Realitätsferne Argumentationen

Was ich hier so lese, geht wohl ziemlich am wissenschaftlichen und technischen Fortschritt vorbei.

„Wer zwei Jobs zum Leben braucht, wird sich kein E-Auto kaufen können“ – Das bestreitet niemand. Können sich diejenigen heute einen Neuwagen leisten? Nein. Und gebrauchte Benziner wird es ja immer noch geben, wenn keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden dürfen. Der Einwand ist unsinnig.

Umweltschädigende Batterien? Ja, heute. Aber in der kommenden Produktion wird wiederverwertet werden. Schon wegen der Rohstoffe – Argument zu kurz gedacht.

Unethische Lithiumgewinnung? Das ist Technik von 2017. Es auf 2025 zu erweitern, wird dem Tempo des Fortschritts nicht gerecht (bei dem unsere Industrie abgehängt wird, wenn sie so weitermacht).

Sonntags gehen die Lichter aus ... Was für ein Unsinn. Zuerst einmal werden noch Jahrzehnte Gebrauchte Verbrenner rumfahren (es geht immer nur um Neuwagen) und was die Speichertechnik angeht, wird es in 10 Jahren ganz anders aussehen.

Mal ein paar Fakten zu diesem Thema ...

Mal ein paar Fakten zu diesem Thema ...

1. die Herstellung der Batterien des neuen Teslas verursacht 17,5 Tonnen CO2 --> das ist die Äquivalenz von 8 Jahren Diesel fahren (abgesehen von den chemischen Abfällen, die die Produktion von Batterien verursacht)

2. die Reichweite von den E-Autos der Post beträgt 80 km

3. Energiedichte Li-Ionen-Akkus: ca. 200 Wh/kg --> Benzin das 100fache (20 kWh/kg) --> das ist eigentliche Grund, weswegen E-Autos noch immer den kürzeren ziehen

4. E-Autos nix Neues. Erstes E-Auto der Welt: Porsche-Lohner aus dem Jahr 1900

Aber huch, "unsere" Politiker haben sich ja jetzt einmal in den Kopf gesetzt, dass E-Autos ne ganz dolle Sache sein sollen und somit musst das umgesetzt werden, egal, wie unsinnig das ist, egal welche Folgen das hat.
So geht "unsere" Politik schließlich bei fast allen Themen vor (Euro, Asyl, Islam, EU etc.)!

Wieviel Schadstoffe ein Fahrzeug generiert ist vorrangig von der Nutzungsdauer, dem Einsatz und den Nebenbedingungen abhängig.
Jeder wird mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass die Nutzung eines Mountain-Bikes für eine Fahrstecke von 50 Kilometern eine herausragend gute Schadstoffbilanz mit sich bringt.

Sofort, wenn das kein E-Bikes ist. Ich kenne E-Bikes-Besitzer. Einer hat sich vor zwei Jahren so ein teueres Bike zugelegt. Ein paar mal gefahren, dann immer seltener.
Jetzt war schon der Akku im Eimer. Für 750 € gab es einen Neuen.
Was sich da ökonomisch oder ökologisch rechnen soll ist mir schleierhaft.
Bald werden jährlich alleine in Deutschland eine Million E-Bikes verkauft, Akkus noch mehr! ... und jetzt kommen die E-Autos... einmal kurz nachdenken!

wir leben doch in der Marktwirtschaft !!!

und da wird uns doch seit eh und jeh erklärt,das der Markt selbst es reguliert. Ach ja ??? Wie war es denn beim Atomausstieg ? Der Staat selbst war das Regulativ. Und die Autobranche in der Finazkriese ? Auch hier half der Staat kräftig mit. Und nun beim CO2 senkenden,die Flottenziele erreichbar machenden Diesel, der am Ende nur eine riesige Mogelpackung war, und zwar bei allen Herstellern? Ich fürchte,hier ist die deutsche Regierung mit ihren Möglichkeiten am Ende ihrer Einflußnahme angelangt. Zu viele andere potente Automärkte beschließen für sich den Umstieg in die E-Mobilität. Doch dies ist für die immer noch in Benzin und Dieselqualm brillierende deutsche Protzauto-Industrie eine echte Bedrohung.Mag der deutsche Michel noch gern in seinem Wohnschrank großen SUV über die verstopften Highways cruisen, am liebsten natürlich ohne Tempolimit, er allein wird der deutschen Autoindustrie keine neuen Umsatzrekorde mehr bescheren können. Es wird also langsam Ernst für die Dinos !

Die Umwelt- und

Die Umwelt- und kostengünstigste Lösung ist die Verwendung von 100% Biosprit. CO² Neutral und an den Fahrzeugen muss nichts geändert werden. Funktioniert gut z.B. in Brasilien. Mittelfristig dann Umstieg auf H².

Bundesfuhrpark

Es ist schon sehr skurril, dass die Kanzlerin den Anteil der eAutos erhöhen möchte und gleichzeitig die Fuhrparks der Bundesämter - auch bei rein für Tages- und Kurzstreckenfahrten genutzten Fahrzeugen - anhaltend konsequent mit Diesel-PKWs ergänzt und ersetzt werden.

zu viel Wirbel

Dafür, dass die Umweltverträglichkeit von E-Autos noch sehr zweifelhaft ist, macht die Politik ja ganz schön Action. Halte ich für falsch. Wenn das E-Auto irgendwann wirklich besser oder billiger ist, setzt es sich von selbst durch.
Es kann aber energetisch nicht sinnvoll sein, 1,5t Material zu bewegen, um 80 Kg Menschlein zu transportieren.
D.h um wirklich umweltfreundlicher zu werden, müssen wir den Autoverkehr an sich zurückschrauben.

--> th711

/// Mein Elektroauto hat jetzt ca. 57.000km hinter sich. Batterien sind ok. ///

Dann hängen Sie mal einen Wohnwagen an ihr Elektroauto. Ah, geht nicht werden sie sagen . . .

Am 11. August 2017 um 19:05

Am 11. August 2017 um 19:05 von Hallelujah
Lachhaft
///
Danke für den Kommentar. So sehe ich das auch. Der Biosprit Anteil sollte dann Richtung 100% erhöht werden.

kurzsichtige Diskussion

nur mit E-Autos wird es möglich. dass die Mobilitätstechnologien automatisch Schritthalten mit den zukünftigen Innovation bei der Energiegewinnung, sei es Dies (Erneuerbare), Das (strahlenmüllvermeidende Kernspaltung), oder Jenes (Fusionstechnologie), etc. pp.

Alles andere ist ohnehin zukunftsunfähiger Müll der nicht mehr gefördert werden sollte. Effizienter als elektrisch kann Mobilität in der technologisierten Welt die vor uns liegt nicht gestaltet werden - und dafür braucht es keine weiteren Zwischenschritte die in Sackgassen führen mehr.

Es wird eine neue Form der Individualmobilität geben,

doch wird sie sich von der heutigen Form grundlegend unterscheiden. Elektromobilität und autonomes Fahren werden Hand in Hand gehen. Eine automatisch vorfahrende Kabine, die mich zu meinem Wunschort bringt, wird ein eigenes Auto entbehrlich machen und damit Ressourcen schonen. Eine Auto hat heute bei durchschnittlicher Fahrleistung eine Standzeit von 95 Prozent. Die beste Energie- und CO2-Einsparung besteht darin, es gar nicht herstellen und dafür keinerlei Parkraum vorhalten zu müssen.

Ich habe große Hoffnungen in die autonome Mobilität, die unsere Individualmobilität in einer Weise revolutionieren wird, wie dies das Smartphone für unsere Kommunikation vorexerzierte.

Das Öko-Feigenblatt

Motorisierte Massenmobilität ist ein hochrelevanter Wirtschaftsfaktor, aber ökologisch ein GAU. Will man glaubhaft die ökologische Dimension fördern, muss die Massenmobilität reduziert werden. Da fangen die Wähler aber an zu jammern, denn freiwillig verzichten die wenigsten auf ein Auto und gesetzlich ist auch keine Perspektive in Sicht. Ökologisch wäre es, in den Städten fahrradoptimierte Infrastruktur zu fördern und maximal viele Km mit der Bahn zu fahren, wenn es längere Distanzen sind. Solche Verhaltensänderungen sind für viele Bürger längst möglich, aber wer tut es? Lieber warten (wir) auf die Politik, aber die hängt am Tropf der Industrie. Weniger Mobilität bedeutet oftmals weniger Profit, der Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie ist systemimmanent. Geld oder Schutz der Biosphäre - das ist die Frage!

es gibt mehrere Studien zu diesem Thema

z.B. die 2015 vom Österreichischen Umweltbundesamt veröffentliche Studie "Ökobilanz alternativer Antriebe" (www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0572.pdf). Hier werden für Elektrofahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus erhebliche bessere Werte im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren angegeben.

@Thomas Wohlzufrieden

Sehr geehrter Herr Wohlzufrieden,

dass Sie etwas gegen die E-Autos haben, habe ich mittlerweile mitbekommen. Es wäre aber nett, wenn Sie sich auch mal mit den Argumenten der anderen beschäftigen würden.
Sie schrieben:

"Dazu kommt das die Batterien ebenfalls nicht umweltfreundlich sind und irgendwann entsorgt werden müssen."

Das ist einfach nur falsch. Richtig hätte es geheißen: "... und irgendwann recycelt werden müssen."

"als Alltagsauto das auch für den Beruf und Urlaub herhalten muß, und das ist bei den meißten der Fall, ist es gänzlich untauglich."

Die Sache mit dem (Auslands-)Urlaub sehe ich im Moment auch noch als Schwachstelle. Aber nicht mehr lange. Und im Falle der Einführung einer Quote würde sich das im Rahmen des Wettbewerbs der Hersteller ganz schnell erledigen.

Was die beruflichen Fahrten angeht, so ist das für alle, die nur ständig zur Arbeit pendeln, überhaupt kein Problem, sondern nur für solche Leute, die ständig große Entfernungen (>500 km) zurücklegen müssen.

Fakten, Fakten, Fakt-News

[@19:07 von El Chilango ]
„Politiker haben sich ja jetzt einmal in den Kopf gesetzt, dass E-Autos ne ganz dolle Sache sein sollen und somit musst das umgesetzt werden, egal, wie unsinnig das ist, egal welche Folgen das hat.“

Der (heutigen) Politik wird zurecht immer wieder vorgeworfen, sie richte ihre Ziele nur auf die Wiederwahl und die laufende Legislaturperiode aus und vernachlässige die gesellschaftliche Gesundheit. Das unterschreibe ich ohne zu zögern.

Nun führen Sie jedoch gerade Fakten ins Feld, die sich ausschließlich auf den Status quo beziehen und noch nicht einmal die Entwicklung (technisch, gesellschaftlich, gesundheitlich, wirtschaftlich) der nächsten Regierungsperiode (ein paar Jahre), geschweige denn die Zukunft der nächsten Generation auch nur im Ansatz bedenken.

Da bin ich froh, dass die Politik wenigstens dieses Mal ein paar Jahre mehr vorausdenkt.

Elektromotoren haben einen

Elektromotoren haben einen super Wirkungsgrad, aber die Batterien leider nicht.
Dann verringert sich meist die Ladekapazität bei jedem Ladevorgang und Laden dauert einige Zeit.
Also braucht man auch immer wieder neue Akkus.

Dann muss der Strom irgendwie noch produziert und transportiert werden.
Aber die dort entstehenden "Umweltbelastungen" enstehen ja nicht im Auto, also zählen diese nicht.

Während meines Studiums hat eine in Deutschland aufgestellte Solarzelle noch 30 Jahre gebraucht um die Energie zu erzeugen die für die Herstellung benötigt wurde. Sehr Umweltfreundlich, wer kennt so alte Anlagen?

Also ganz ehrlich: Not macht

Also ganz ehrlich: Not macht erfinderisch.
Wenn also die große fernsehfreie Zeit beginnt, wegen Stromausfall bedingt durch Akkuladen, werden wir eine Lösung finden. Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann aber ganz sicher an den Einfaltsreichtum derjenigen, die Geld verdienen wollen. Deutschland im Dunkeln?
Das glauben Sie doch selber nicht.
Ich bin ganz sicher, würden ein paar von den freundlichen Foristen hier, die ständig auf dem Elektroauto rumhacken, sich ein solches endlich einmal zulegen, würden hier ganz andere (positive) Töne angeschlagen. Haben sich die freundlichen Kollegen hier schon einmal auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen? Nein? Neu ist getreu? Bei den aktuellen Neupreisen ist das doch recht relativ.
Wir sind jedenfalls vollst zufrieden mit einem gebrauchten elektrischen. Immerhin seit knapp drei Jahren und knapp 30.000km.
Kann man nur empfehlen.
Allerdings sollte man auch vorausschauend fahren, nicht rasen und mit Heizung und Klima sparsam umgehen.
Und schon klappt's

Psedoökologisches Gewissen

„dass die in E-Mobilen verbauten seltenen Rohstoffe wie Kobalt und Lithium zum Teil in politisch instabilen Regionen wie dem Kongo abgebaut werden,“ (Sandra Stalinski, tagesschau.de), finde ich, ist noch das kleinste Problem. Viel bedeutender ist, was ausgeblendet wird, dass in Afrika die Gesundheit von Kindern ruiniert wird, um Kobalt für die als saubere Alternative gepriesenen Elektroautos zu gewinnen. Das Elend von mindestens 40 000 afrikanischen Kindern wird dabei also ausgeblendet. Denn es sind Kinder ab vier Jahren(!), die täglich in den Minen der Demokratischen Republik Kongo arbeiten, wie Recherchen der Mail on Sunday ergaben. "Mit bloßen Händen suchen sie die abgesprengten Steine nach den schokoladenfarbenen Streifen Kobalt ab, das für die Batterien von Elektroautos gebraucht wird. Dabei brennt giftiger roter Staub in ihren Augen, sie riskieren Augen-, Haut- und Lungenleiden." (Vera Lengsfeld)
Soviel zu angeblich sauberen E-Autos und zur Frage der Umweltbilanz des E-Autos.

Hintergrund: Wie sinnvoll sind Elektroautos?

Neben viele gute schon genannte Argumente, die alle gegen batteriegetriebene E-Autos sprechen, wird ein weiteres Argument von den Politikern aller Couleur und von den Medien völlig unter den Tisch gekehrt. Wenn alle heute in D. betriebenen KFZ mit Verbrennungsmotor durch E-getriebene KFZ ersetzt werden sollten, brauchen wir ungefähr die 10-fache (in Worten zehnfache) Erzeugungskapazität für Strom gegenüber heute und natürlich auch die 10-fache Infrastruktur zur Stromverteilung gegenüber heute. Die grünen Energiewendeideologen haben es nicht mal in 10 Jahren geschafft, die klassische nur ca. 10% der Dimension der Stromindustrie, die bei E-Mobilität erforderlich wäre, auf "Pseudoökö" umzustellen. Und dabei haben sie auch noch ein gigantisches Volksvermögen durch die irren Subventionen in diese Energiewendetechnik vernichtet, welches insbesondere der ärmere Teil unserer Bevölkerung finanziert hat. Auch hier findet eine Volksverdummung durch unsere Politiker mit Deutungshoheit statt!

ZU 19:18 von Phonomatic "kurzsichtige Diskussion"

"nur mit E-Autos wird es möglich. dass die Mobilitätstechnologien automatisch Schritthalten mit den zukünftigen Innovation bei der Energiegewinnung, sei es Dies (Erneuerbare), Das (strahlenmüllvermeidende Kernspaltung), oder Jenes (Fusionstechnologie), etc. pp.
Alles andere ist ohnehin zukunftsunfähiger Müll der nicht mehr gefördert werden sollte. Effizienter als elektrisch kann Mobilität in der technologisierten Welt die vor uns liegt nicht gestaltet werden - und dafür braucht es keine weiteren Zwischenschritte die in Sackgassen führen mehr.

Nein, bis jetzt wurde durchaus weitsichtig diskutiert. Was Sie schreiben ist dagegen ausschließlich kurzsichtig und einseitig dazu.

@Zweitaktmotor, @Respekt2012

Sie haben ja recht, auf die Stromspitzen hinzuweisen, die es in Zukunft geben wird. Aber die werden ganz schnell kein allzu großes Problem mehr sein, wenn endlich mal in Speichertechnologie geforscht und investiert wird. Und das würde im Zuge einer Quote auch passieren, weil die Netzanbieter sich etwas einfallen lassen müssen, damit ihre Netze nicht jeden Abend zusammenbrechen.

Das Thema ist doch nicht

Das Thema ist doch nicht neu.
Das Hauptproblem von Elektroautos ist die Infrastruktur. Die Bereitstellung von Zapfsäulen und ihre Erreichbarkeit. Ob Strom Umweltfreundlich ist hängt von seiner Herstellung ab und da sind die Möglichkeiten Vielfältig. Es gibt hier großartige Ideen die aber nicht Umgesetzt werden, weil die Automobilindustrie und ihre Lobby mit ihrem Einfluss dagegen arbeiten. In neue Technologien zu investieren bedeutet große Anstrengungen und viele Koste für die etablierten Autohersteller. Deshalb bequem man sich auf bewährtes. Aber die Konkurrenz schläft nicht und könnte in naher Zukunft mit E-Technologie die ewig gestrigen überflügeln. Das E-Auto etabliert sich immer mehr. Wie Umweltfreundlich das wird hängt auch von der Entsprechenden Förderung und Politik ab.

@Nico Walter

Ich habe mich in den letzten Monaten mit zwei Tesla-Fahrern unterhalten können. Beide haben unabhängig voneinander bestätigt, dass die Akkus phantastisch durchhalten.

Dass Handy- und Notebookakkus so schnell den Geist aufgeben, scheint also gewollt und extra so gemacht zu sein.
Es geht jedenfalls auch anders.

recht schönfärberisch

dieser Artikel stellt die Fragen rund um E-Mobilität überaus positiv dar.
Das gleiche Thema wird z.B auf Spiegel Online erheblich kritischer (und ausführlicher) dargestellt.

Meine eigene Schlussfolgerung: ich werde in absehbarer Zukunft sicherlich einen großen Bogen um E-Mobilität machen. Nicht aus finanziellen Gründen (aber auch), sondern aus ökologischen.

Stadtverkehr

Die Umweltbilanz ist die eine Sache, die Schadstoffbelastung in den Städten die andere, und diese hat die jetzige Diskussion angestoßen. Da ist ein e-Auto natürlich besser. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass mit den Maßnahmen des Diesel-Gipfels die Stadtluft ausreichend besser wird - man spielt hier nur auf Zeit, bis zum nächsten Gerichtsurteil.
Und in dieser Zeit wird auch verstärkte e-Auto-Benutzung nicht zum Einhalten verträglicher Werte beitragen.
Einzige schnelle Lösung in den Städten: Straßen für den Autoverkehr sperren oder Spuren wegnehmen, ebenso Parkmöglichkeiten und den gewonnenen Platz für ÖPNV, Rad- und Fußgängerverkehr und Grünflächen nutzen, dann bleibt auch Platz zum Leben.
Geht nicht? Dann sehe man in die Niederlande, nach Kopenhagen, sogar ansatzweise nach Paris. Aber die sind ja alle nicht so schlau wie wir...

Das Volk für dumm verkaufen

Die Bundesregierung will uns wohl für dumm verkaufen. E-Autos für die Bürger und Dieselfahrzeuge für die Regierung und deren Mitglieder. Wir sollen die Ökokatastrophe durch den Kauf von E-Autos verhindern? Ist denn Frau Merkel so kurzsichtig, dass sie denkt, wir fallen darauf herein? Der kleine Mann soll alles gut machen, was die Politiker verbocken. So siehts aus und das macht viele Menschen wütend. Erst wenn Regierungsmitglieder mit gutem Beispiel vorangehen, erst dann werden viele Bürger eine Bereitschaft für E-Mobilität zeigen. Und bis dahin muss noch sehr viel mehr Ökostrom produziert werden. Nur so wird die Sache auch ökologisch. Ich hoffe, Frau Merkel ist lernfähig- und willig.

erst millionen jobs vernichten

und dann fragen, ob es sinn macht. unglaubwürdig. es war eine kampagne!!!

Ein paar Infos

Zum Thema seltene Erden: Wenn im E-Auto seltene Erden verbaut sind, dann in den Permanentmagneten der Motoren. Einige Hersteller wie Opel oder Tesla benutzen E-Motoren ohne Permanentmagneten, die zwar etwas teurer sind, aber ohne seltene Erden auskommen. Die Verbrenner sind in dem Thema auch nicht vorbildlicher. In einem modernen Wagen befinden sich ebenfalls unzählige Elektromotoren, für Sitzverstellung, Servolenkung, Starter, etc. Allesamt enthalten seltene Erden. Zudem ist der Begriff "seltene" Erden irreführend. Es gibt sogar sehr viel davon auf der Erde, aber so fein verteilt, dass es nur an wenigen Orten wirtschaftlich abgebaut werden kann. Das Lithium für die Batterien, ist leicht zu bekommen und auch nicht selten.
Dann ein paar Worte zum Strom: Die Produktion von einem Lieter Benzin verbraucht an Strom 8kW/h. Der Burchschnittsbenziner fährt damit in etwa 100km. Ein E-Auto fährt allein mit diesem Strom schon 80km ohne zusätzliche Emissionen.

Am 11. August 2017 um 19:05 von Hallelujah
Lachhaft
///
Danke für den Kommentar. So sehe ich das auch. Der Biosprit Anteil sollte dann Richtung 100% erhöht werden.

Ich sehe das nicht so! Soll denn der Regenwald für Palmöl & Co. weiter abgeholzt werden. Freisetzung von CO2 in natürlichen Speichern, Torf, Wälder, nur noch Monokulturen und Agrarfabriken. Energiewirte statt Landwirte??
Artensterben, Ausrottung, Grundwasserschädigung ... Sprit statt Lebensmittel. Bei Energiepflanzen kann man ja Chemie einsetzen bis zum Abwinken.

.... und dann den sparsamen Diesel mit Filter verdammen, angeblich wegen Umwelt und Klima. Was ist ein 1er-Diesel gegen einen 100%-Biospritfresser. Was für eine Umwelt- und Klimabilanz! Es ist unglaublich!

@Grayhawk

".....schon einmal gehört, daß man für die Elektromobilität ein flächendeckendes Ladestationsnetz vorhalten muß?"

Der Aufbau eines solchen Netzes würde im Zweifelsfall sehr schnell gehen.
Steht übrigens auch im Artikel ...

@19:07 von El Chilango

"Aber huch, 'unsere' Politiker haben sich ja jetzt einmal in den Kopf gesetzt, dass E-Autos ne ganz dolle Sache sein sollen"

Erinnert an den "Atomplan" der SPD von ihrem Parteitag 1956: „Die kontrollierte Kernspaltung und die auf diesem Weg zu gewinnende Kernenergie leiten den Beginn eines neuen Zeitalters für die Menschen ein […] Die Hebung des Wohlstands, die von der neuen Energiequelle […] ausgehen kann, muss allen Menschen zugute kommen. In solchem Sinne entwickelt und verwendet, kann die Atomenergie entscheidend helfen, die Demokratie im Innern und den Frieden zwischen den Völkern zu festigen. Dann wird das Atomzeitalter das Zeitalter werden von Frieden und Freiheit für alle.“
Jetzt ist es die E-Mobilität, die ein neues Zeitalter einläuten soll. Allein mir fehlt der Glaube.
Es wird auch hier der "Ausstieg" kommen. Nicht nur bei der E-Mobilität, sondern vor allem auch bei den sogenannten erneuerbaren Energien. Wobei man Energie ja gar nicht erneuern kann. Aber was soll's?

Bilanz

Die Ökobilanz eines E-Fahrzeuges wäre aktuell selbst bei der ausschließlichen Nutzung von Ökostrom nicht null. Oder ist Energie bei der Herstellung der "Ökostromerzeuger" unnötig? Nein!
Es gibt keine Mobilität für Nullemission - Strom wächst nicht auf dem Acker!

18:31 Thomas Wohlzufrieden

Ich stimme Ihnen voll zu. Für die Massenmotorisierung ist das Elektroauto völlig untauglich.

Dieselskandal?

...und was hat das Ganze mit dem Dieselskandal zu tun. Hier wird nur der CO2 Ausstoss gemessen. Soweit ich mich erinnern kann, geht es bei den Dieselfahrzeugen um die Stickoxide.

Woher...?

Ja woher soll die zusätzliche Energie für die Elektroautos kommen? Wie viele Windmühlen oder Gasraftwerke brauche ich für 100.000 E-Autos? Solange wir nicht 100% Ökostrom haben, halte ich die Sache für Augenwischerei. Selbst wenn ich mein Auto mit Ökostrom lade, den Kohlestrom nutzt dann ein Industrieverbraucher der nicht damit wirbt " Produziert mit Ökostrom".
Ich bin nächste Woche mal wieder in Norwegen, mit deren fast 100% Wasserkraft sieht die Sache anders aus.

@Hallelujah

"Wenn dann Sonne und Wind ausgehen wie im Januar in BW"

Dann wird es Zeit, endlich mal in vernünftige Speichertechnologie zu investieren. Da die Zukunft ohne Kohle, Erdgas und Erdöl auskommen muss, ist eine solche Investition also eine Zukunftsinvestition.

"Der Diesel wird uns die nächsten 50 Jahre begleiten,weil schlicht alternativlos."

Also alternativlos ist er natürlich noch nie gewesen. Das ist also Quatsch.
Und im PKW-Bereich wird er in 50 Jahren nur noch als Oldtimer zu sehen sein, vielleicht gerade noch so als sehr alter Gebrauchter.

@2-taktmotor 18:28 - Stromspitzen

Es ist auch der Politik nicht unbekannt, dass die Versorgung mit elektrischer Energie nicht einmal annähernd ausreichen würde, auch nur den Individualverker ansatzweise damit versorgen zu können.
Noch etwas: Wo hat ein E-Mobil unbestritten seinen größten Nutzen? Richtig: In Städten.
Wo parkt der gemeine Stadtbewohner am häufigsten? Auch richtig; Unter der Laterne!
Ich möchte mal wissen wie man sich vostellt, jeden Bordstein mit einer Steckdose und Abrechnungssystem in der Stadt zu versorgen.
Lösung: Fehlanzeige!
Frage Kostenübernahme: Ungeklärt!

18:52 von Grayhawk

selbst ein Sonntagsausflug in die Umgebung würde ein Vananquespiel.

Ganz ehrlich: wenn Sie Sonntagsausflüge >200km machen, ist "Umgebung" doch eher beschönigend und ich denke schon, dass man da auch die Bahn nehmen könnte ...

Mehr E-Mobilität mit einem Konzept vorstellen, liebe SPD!

Nicht schlecht die Idee von der SPD. Nur sollte man offen lassen, ob Lithium-Batterien oder die Brennstoffzelle das Rennen am Markt macht. Mein Favorit ist die Wasserstofftechnologie.H- 2 - Modellfahrzeuge von Daimler habe ich schon vor Jahren aus der Nähe beobachtet . Toyota verkauft sie bereits für stolze Preise.

Aber dann braucht es auch ein durchdachtes Begleit- Konzept, liebe SPD: Ladestationen;Umrüstung von Tankstellen; stärkere Anschubsubventionen für Autofahrer, die solche PKWs auch erschwinglich machen;kostengünstigere Speichertechnologie für Öko-Strom.
Und woher kommt das liebe Geld im Bundeshaushalt? Auch kein Satz von der SPD.
Vielleicht sollte man mal den Verteidigungsetat um etliche Nullstellen einkürzen. Geplante Steuererhöhungen der CDU bei der PKW-Steuer dienen ja momentan nur der Abzocke.Das Alibi von den angeblich teuren Diesel-Überprüfungen nimmt Frau Merkel kein Mensch mehr ab.

"Eine verbindliche

"Eine verbindliche E-Mobilitätsquote für ganz Europa soll nach dem Willen von Martin Schulz den Anteil von E-Autos deutlich erhöhen. Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Plans für den Automobilstandort Deutschland hat der SPD-Kanzlerkandidat diese Forderung in die Debatte eingebracht. "
Jawoll Herr Schulz, Sie verordnen, wir das Volk folgen. Hatten wir schon mal. Als Buchhändler hat er ja schon ein Buch über Physik gelesen, aber nichts verstanden. Wo soll der ganze Strom zum Laden denn herkommen? Vom Windrad im Garten? Und, wenn jedes Haus und Mietshaus Ladestationen hat (Annahme Parkplatz vorhanden) , dann brennt im Boden das Stromkabel durch, denn für diese Last am Abend ist das Kabel nicht ausgelegt. Kein Problem für Herrn Schulz. Dann werden neue stärkere Kabel verlegt. Und wer zahlt? Wir als Stromverbraucher. Ich vermute, der Strompreis geht dann auf 1 €/kWH. Das sage ich als Elektro-Ingenieur: Alles Bullshit.

Lieber Armagedon, ich habe

Lieber Armagedon, ich habe nicht gesagt, daß wir nur ein Auto haben....
Trotzdem finde ich Ihr Argument nicht passend. Derzeit fahren wir hier mit relativ kleinen Fahrzeugen elektrisch. Solche kleine Fahrzeuge sind nicht dazu gedacht Wohnwagen zu ziehen.
Unser E-Auto ersetzt einen Stinker bei der täglichen Fahrt zur Arbeit!
10km Einweg plus Einkaufen, zum Garten fahren und sonstige Erledigungen machen. Genau dafür brauche ich keinen Allrounder, der auch einen Wohnwagen ziehen kann (habe ich auch, nutze ihn aber nicht täglich).
Außerdem, seit wann kann man Serien E-Autos kaufen? Im Jahr 1910 hat wohl auch kaum jemand gefordert an die neuen KFZs Anhänger zu hängen um mal kurz die Ernte heim zu fahren. Was ich sagen will, wir stehen am ANFANG einer tollen Entwicklung. Meinen Sie nicht, in Zukunft wären keine Speicher verfügbar un Ihren Wohnwagen ziehen zu können?
Wir leben aber HEUTE. Und wenn es keiner kauft/probiert wird es keine Weiterentwicklung geben. Testen Sie mal elektrisch!!

Altes Problem

Die Speicherung in Batterien ist das Problem; nicht der Elektroantrieb. Dieser ist jedoch seit 200 Jahren bekannt und erfolgreich. Der Akku/die Batterie hat in dieser Zeit jedoch keine Quantensprünge vollzogen. Lithium ist gegenüber dem Bleiakku nach Volumen oder auch Gewicht grob um das zweifache überlegen.

Ein neues Konzept zur mobilen Energiespeicherung muss her, z. B. betankbare Speicher zur chemischen Synthese ähnlich dem Wasserstoffkonzept.

Übrigens eine gute und sachliche Analyse auf ts.de von Frau Stalinski. Davon wünscht man sich mehr!

19:16 von Armagedon

Einen höheren Energieverbrauch hat auch Ihr Benziner/Diesel mit Wohnwagen, das nimmt sich gar nichts. Allein die Infrastruktur zur "Betankung" macht den Unterschied.

@Null komma Einstein

"Die Energie ist da, die Infrastruktur fehlt."

Und woran liegt das? Weil die Politik jahrelang den Netzausbau verpennt oder, wie im Falle eines Herrn Seehofer aus Bayern, sogar mit fadenscheinigen Gründen bewusst blockiert hat.
Mir ist wirklich ein Rätsel, warum dieser Herr noch nicht abgewählt wurde ...

19:27 von Ernst

Klar ... im Kongo gibt es kein Öl, denn Öl kommt ja ausschließlich aus humanitär und ökologisch unbedenklichen Quellen.

Quote könnte deutschen Autobauern auf die Sprünge helfen

Man sollte dem Markt freien Lauf lassen - bei permanenter Weiterentwicklung sind E-Autos den Benzinern überlegen, da sie Energie besser nutzen können. Die Verdrängung des Verbrennungsmotors ist daher ohnehin nur eine Frage der Zeit.
Nur könnte unsere klüngelnde Automobilindustrie die Entwicklung verschlafen - um von Konzernen wie Tesla überholt und abgehängt zu werden. Die Gefahr besteht durchaus - daher hat unter diesem Aspekt eine Quote durchaus einen gewissen Sinn: Sie hilft unseren Autobauern vielleicht mehr auf die Sprünge. Und bei deren starker Lobbyarbeit in der Politik sollte das mit dem Aufbau eines Ladestationsnetzes auch kein wirkliches Problem sein.

@19:10 von SchwarzbierWaldi

"wir leben doch in der Marktwirtschaft !!!"

Wir leben in einer kastrierten Marktwirtschaft.

"und da wird uns doch seit eh und jeh erklärt,das der Markt selbst es reguliert. Ach ja ???"

Hätten wir eine freie Marktwirtschaft, könnte sie sich auch selbst regulieren. Ökonomen haben dafür die Metapher von der unsichtbaren Hand geprägt. Das ist so, weil Menschen (auf freien Märkten) handeln, um einen weniger zufriedenstellenden Zustand in einen mehr zufriedenstellenden Zustand zu überführen.
Daran werden sie allerdings von der Regierung gehindert, die sie zwingt anders zu handeln als Bürger es für richtig halten.

E-Automobile würden auf einem freien Markt nur dann Käufer finden, wenn diese sich davon einen entsprechenden höheren Nutzen versprechen. Das ist offensichtlich noch bei den wenigsten Leuten der Fall.

Wie die Energiewende gezeigt hat, wird es für die Bürger sehr teuer, wenn Regierungen die Menschen zu etwas zwingen.

Bedenken Sie: Auch KKWs wurden mal subventioniert.

19:29 von gman

Einseitig will ich mal nicht abstreiten, es ist schließlich zuspitzend formuliert .... aber kurzsichtig? Ich denke nicht! Erläutern Sie doch mal ...

Diskussion aus dem Wohlstandparadies

In unserem wohlstandsverwahrlosten Land scheint es nur noch um die Gestaltung der als scheinbares Grundrecht verstandenen Mobilität zu gehen.

Mobilität ist reiner Luxus, wie Fleisch essen, Urlaub haben und krankenversichert zu sein.

Wann dringt es denn endlich in unsere Köpfe, dass unser Energieverbrauch in ganze nicht zukunftsfähig ist !

500 km ´mal schnell zum Kurzurlaub fahren ist ökologisch irrwitzig, komplett egal, ob das mit einem Diesel, einem Benziner, E- oder Hybrid-Auto geschieht.

Und selbst wenn die Ökozeitgeistler es tatsächlich schaffen sollten, die E-Mobilität in Deutschland ökologisch zu machen, ein Modell für die Welt (die ist nämlich bettelarm) wird das niemals sein können.

Aber, die Leute, die im Sommer aus Deutschland mit 30 Grad nach Spanien mit 40 Grad fahren müssen, um sich dort tagelang an den Strand zu legen, werden das mit einem besseren Gewissen machen, wenn jeder Ihnen erzählt, dass ihr E-Mobil ökologisch ist.

Schulz hat recht! Es geht doch nicht nur um CO2!

Zitat des "Experten": "'man sollte der Industrie schon die Freiheit lassen, ihren eigenen Weg zu gehen'. Alle Technologien in Richtung CO2-freier Straßenverkehr seien begrüßenswert."

Als wenn das so einfach wäre. Erstens tut sich die Industrie erfahrungsgemäß schwer, irgendwelche Grenzwerte einzuhalten und trickst gerne mal.

Zweitens geht es bei den Emissionen nicht nur um CO2, sondern auch um Feinstaub/Ruß, Stickoxide, Kohlenmonoxid, VOC (organische Treibstoffrückstände)!

Mich würde brennend interessieren, wie man all das mit einem Verbrennungsmotor auf Null reduzieren möchte. Das geht nur mit E-Motoren. Die Energie kommt dann natürlich aus Kraftwerken - entweder regenerativ oder aus Kohle/Ergas/Erdöl - wo hocheffektive Filteranlagen Standard sind, welche diese Schadstoffe (bis auf CO2) nahezu komplett rausfiltern können - im Gegensatz zu Katalysatoren oder Feinstaubfiltern bei Autos!

Fällt uns die Technik der Zukunft in den Schoß?

[@19:12 von Seacow]
„Wenn das E-Auto irgendwann wirklich besser oder billiger ist, setzt es sich von selbst durch. Es kann aber energetisch nicht sinnvoll sein, 1,5t Material zu bewegen, um 80 Kg Menschlein zu transportieren.“

Ist diese Argumentation wirklich durchdacht? „Wenn das E-Auto irgendwann wirklich besser oder billiger ist ...“ – Wie soll es das je werden, wenn wir die Verbreitung nicht vorantreiben? Die Entwicklung kostet eine Menge Geld, das durch den Verkauf der (noch nicht rentablen) Erstprodukte erwirtschaftet werden muss. Das war und ist bei jeder Technik so. Hätten die Computerbegeisterten 1982 nicht 15.000 Mark für einen unausgereiften PC/XT hingelegt, wäre die weitere Entwicklung nicht möglich gewesen.

Das Benz-in wurde anfangs in der Apotheke gekauft. Wenn damals so ein Argument „gezogen“ hätte, wäre ... uns womöglich einiges erspart geblieben, wer weiß?

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Die Moderation

Saubere Dieselkraftstoffherstellung:

Dieselkraftstoff - aus Wasserstoff zusammen mit CO²,
zurück zurückgewonnen aus der Atmosphäre,
kann synthetisch hergestellt werden.
Dessen wirtschaftliche Herstellungstechnik, für flüssige Kraftstoffe,
ist bereit zur Anwendung.
Damit laufen besonders ältere Dieselmotoren ohne Umstellung - weitgehend ohne Ruß und Stickoxide aus dem Auspuff - CO² neutral.
Die Ölmultis schauen in die Röhre...

Herr Schulz - hast du in Brüssel nur geschlafen?

Herr Schulz, sie waren 20 Jahre in Brüssel in oberster Position. Was haben Sie denn da eigentlich gemacht?
Jetzt wo die Bundestagswahl vor der Tür steht und die SPD unter ferner liefen versinkt, kommen Sie mit einer E-Auto-Quote.
Warum haben Sie dies nicht schon in Brüssel durchgesetzt. Da hatten Sie mehr Möglichkeiten.

Das Öl ist ein einmaliges Geschenk an unsere Zivilisation.

Wenn es uns nicht gelingt, mit dem Öl einen Technologiesprung über das Öl hinaus zu schaffen, wird irgendwann das Pferd wieder Personentransporter Nr.1.

Nie wieder wird eine Zivilisation einen solchen Lebenstandard quasi geschenkt bekommen - und man sollte sich nicht täuschen: es wird noch Millionen Jahre lang Zivilisationen auf diesem Planeten geben.

21:53 von PolitikEsel

Dieselkraftstoff - aus Wasserstoff zusammen mit CO²

Zur Herstellung von Wasserstoff sind enorme Mengen Strom notwendig. Damit kann man also besser gleich ein E-Auto laden.

an die eigene Nase fassen

Immer wieder gern genommen: Wein trinken, aber Wasser predigen.
Es ist aufschlussreich , sich einmal unter "Dienstwagen Fuhrpark Politiker" o.ä. Stichworten die Powerschleudern unserer Angestellten ( das sind die Politiker doch, oder?) anzuschauen. Inzwischen wurde sicherlich die eine oder andere Karosse ausgetauscht, aber auch die Aufstellungen von vor ein paar Jahren findet man noch.
Heute lese ich z.B . in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben: Frau Wagenknecht - Audi A8, Frau Nahles, Heiko Maas u.a. ebenso.
Aber uns, den Steuerzahlern, vorschreiben, was gut für uns ist? Wenn der Fuhrpark der Politiker auf E-Mobile umgestellt ist, dann erst werde ich anfangen darüber nachzudenken, ob auch für mich ein E-Kfz in Frage kommt

Wäre die Photovoltaik -

Förderung nicht zu stark zurückgenommen worden wäre mehr Ökostrom vorhanden. Ach ja, Arbeitsplätze zur Produktion auch.

um 19:49 von Phonomatic

Am 11. August 2017 um 19:49 von Phonomatic
18:52 von Grayhawk
selbst ein Sonntagsausflug in die Umgebung würde ein Vananquespiel.
Ganz ehrlich: wenn Sie Sonntagsausflüge >200km machen, ist "Umgebung" doch eher beschönigend und ich denke schon, dass man da auch die Bahn nehmen könnte ...

Tolle Idee
Ich wohne etwas ländlich
Der Busverkehr zur nächsten größeren Stadt am Sonntag ist möglich.
13:10 / 15:10 / 17:10 / 19:10
Also 4 mal
Die Rückfahrt auch 4 mal
Bahnverbindungen gelten für von Stadt zu Stadt
Ein Sonntagsausflug zum Beispiel in eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands (Attendorn) mit Bus und Bahn bedeutet dann für mich einen Ausflug incl 2mal Übernachtung, da ich Samstag anreisen und Montag abreisen kann.
Entfernung von mir aus ca. 80km

Ist das dann ihre Bus und Bahnverbindung die sie empfehlen?

Was mir bei diesen

Was mir bei diesen Vergleichen nicht klar ist; wird bei den Fossiltreibstoffen bloss gerechnet, was ihre Verbrennung an CO2 produziert, oder auch, wieviel CO2 schon bei Förderung und Transport (des Treibstoffes) in die Luft gegangen ist?

Wertungsfreu

Ist es nicht so, dass die Schadstoffe bei E-Autos nur an anderer Stelle entstehen?

Geschmolzener Schnee:

Am 11. August 2017 um 22:11 von Phonomatic
21:53 von PolitikEsel

Dieselkraftstoff - aus Wasserstoff zusammen mit CO²

"Zur Herstellung von Wasserstoff sind enorme Mengen Strom notwendig. Damit kann man also besser gleich ein E-Auto laden."
Heute: Die Hochtemperatur-Elektrolyse Wasserstoffherstellung mit 70 Prozent Wirkungsgrad oder moderne biologische Wasserstoffherstellung nach neustem stand der Technik - weitgehend ohne Stromeinsatz.
Da gibt es große Fortschritte...

Elektroautos

das einzig funktionierende halbwegs umweltfreundliche Auto ist doch das Erdgasangetriebene.

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